Zins Spezial / 15.11.2019 | 10:12:32 Werbung

Volkswagen steht unter Strom

Felix Schröder
Autor Felix Schröder

Produktmanager bei der DZ BANK

Die Zeiten des Abgasskandals scheinen vorbei. Zumindest erwecken die jüngsten Zahlen von Volkswagen diesen Eindruck. In Zukunft setzen die Wolfsburger verstärkt auf Elektromobilität. Kaum ein anderer deutscher Automobilhersteller treibt die E-Mobilität so konsequent voran.

Felix Schröder
Autor Felix Schröder

Produktmanager bei der DZ BANK

Steigende Nachfrage im Automobilbereich

Trotz eines rückläufigen Gesamtmarktes konnte Volkswagen in den letzten Monaten seinen Marktanteil ausbauen. Weltweit lieferte der Konzern allein im Oktober 562.200 Pkws aus. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht dies einem Plus von 8,8%. Vor allem Europa und der Heimatmarkt Deutschland verzeichneten mit 23,4% bzw. 40,0% starke Zuwächse. Aber auch der größte Einzelmarkt von Volkswagen, China, legte mit 7,5% deutlich zu. Lediglich Nord- und Südamerika entwickelten sich rückläufig.

Die hohe Nachfrage nach Pkws des Volkswagen-Konzerns macht sich auch im Gesamtergebnis bemerkbar. Von Januar bis September stiegen die Umsatzerlöse im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 6,9% auf 186,6 Mrd. Euro. Das Ergebnis vor Steuern kletterte gegenüber den ersten neun Monaten 2018 um 16,9% auf 14,6 Mrd. Euro. Zudem lag der Netto-Cashflow des Automobilbereichs mit 8,6 Mrd. Euro um 5,1 Mrd. Euro deutlich über dem Vorjahreswert.

 

Die Zukunft ist elektrisch

In der Vergangenheit wurde deutschen Automobilkonzernen beim Thema E-Mobilität häufig vorgeworfen, der Konkurrenz, allen voran Tesla, das Feld zu überlassen. Zumindest bei Volkswagen will man sich dies nicht länger nachsagen lassen und startete eine wahre E-Offensive. Bis 2025 will der Konzern bis zu 3 Millionen Elektroautos pro Jahr bauen und verkaufen. Insgesamt sollen bis dahin mehr als 80 neue, elektrifizierte Konzernmodelle marktreif sein, darunter 50 reine Elektrofahrzeuge. Bereits jetzt hat Volkswagen mit der Produktion des ID.3 begonnen. Das erste reine Großserien-Elektroauto wird auf Basis des Modularen E-Antriebsbaukastens (MEB) gebaut. Durch diese Technologie werden modellübergreifend viele gleiche Bauteile verwendet und somit Kosten gespart. Insgesamt sollen in den nächsten drei Jahren 33 Modelle auf Basis des MEB gebaut werden. Die Nachfrage nach dem neuen ID.3 ist groß. Bereits Anfang September war die auf 30.000 Exemplare beschränkte Sonderedition ausverkauft. Ebenso sieht es bei der VW-Tochter Porsche aus. Auch hier gab es schon vor der offiziellen Präsentation des E-Sportwagens Taycan mehr als 20.000 Kaufinteressenten.

Allgemein sehen wir die Strategie von Volkswagen, verstärkt auf E-Mobilität zu setzen, positiv - alternativen Antrieben gehört mit großer Wahrscheinlichkeit die Zukunft. Zudem begrüßen wir die MEB-Technologie, welche Volkswagen möglicherweise einen Vorsprung gegenüber der Konkurrenz verschafft. Allerdings rechnen wir im Rahmen der E-Offensive mit steigenden Kosten, welche das Ergebnis belasten könnten. Allein der Umbau des Zwickauer Werks, in dem der ID.3 produziert wird, hat rund 1 Mrd. Euro verschlungen. Zudem gilt es abzuwarten, wie die neuen Elektrofahrzeuge von den Kunden angenommen werden.

 

Stabiler Rating-Ausblick

Aktuell wird die Bonität von Volkswagen von den beiden führenden Ratingagenturen Moody’s und Standard & Poor’s mit den Langfrist-Ratings A3 bzw. BBB+ und einem stabilen Ausblick eingestuft. Positiv werden das große Produktportfolio, die Markenbekanntheit sowie die etablierte Marktposition hervorgehoben. Belastend wirken sich dagegen die mit dem Diesel-Skandal verbundenen Rechts- und Sanierungskosten aus. Zudem befürchten die Ratingagenturen, dass die Emissionskrise nach wie vor Auswirkungen auf die allgemeine Reputation und Glaubwürdigkeit des Konzerns auf dem globalen Pkw-Markt haben könnte.

 

Bonitätsabhängige Schuldverschreibung auf die Volkswagen AG

Aktuell hat die DZ BANK eine bonitätsabhängige Schuldverschreibung auf die Volkswagen AG im Angebot. Der Zinssatz für dieses Papier beträgt 0,60% p.a. und die Laufzeit beträgt 5 Jahre. Die Zeichnungsphase läuft vom 15.11.2019 bis 29.11.2019.

Die Art und Höhe der Rückzahlung am Rückzahlungstermin ist abhängig von der Bonitätsentwicklung der Volkswagen AG. Am Rückzahlungstermin gibt es folgende Rückzahlungsmöglichkeiten:

1. Tritt während der Laufzeit der Schuldverschreibung kein Kreditereignis beim Referenzschuldner Volkswagen AG ein, erhält der Anleger zu den jährlichen Zinszahlungsterminen einen Zinssatz von 0,60% ausbezahlt. Zudem wird die Schuldverschreibung am Tag der Endfälligkeit zum Nennbetrag zurückgezahlt.

2. Tritt während der Laufzeit der Schuldverschreibung ein Kreditereignis beim Referenzschuldner Volkswagen AG ein, werden die Zinszahlungen ab diesem Zeitpunkt eingestellt und die Rückzahlung erfolgt zum Abwicklungsbetrag. Der Abwicklungsbetrag kann deutlich unter dem Nennbetrag liegen und im Extremfall null betragen, d.h. die Zahlung entfällt in diesem Fall vollständig (Totalverlustrisiko). Der Anleger erleidet einen Verlust, wenn der Abwicklungsbetrag unter dem Erwerbswert der Schuldverschreibung liegt.
Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist auch möglich, wenn die DZ BANK als Emittent ihre Verpflichtungen aus dem Zertifikat aufgrund behördlicher Anordnungen oder einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit/Überschuldung) nicht mehr erfüllen kann.

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Risikobeschreibung
Eine ausführliche Erläuterung der genannten Fachbegriffe finden Sie in unserem Glossar.

Stand: 15.11.2019
Emittentin: DZ BANK AG / Online-Redaktion

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0,60% Bonitätsabhängige Schuldverschreibung bezogen auf VOLKSWAGEN AKTIENGESELLSCHAFT 19/24

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Quelle: DZ BANK: Geld , Brief
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  • Zinslaufbeginn 03.12.2019
  • Nächster Kupontermin 30.12.2020
  • Fälligkeitsdatum 30.12.2024
  • Währung des Produktes EUR

News / Volkswagen AG

11.12.2019 | 11:05:05 (dpa-AFX)
Marke Volkswagen liefert im November mehr Fahrzeuge aus

WOLFSBURG (dpa-AFX) - Der Volkswagen <DE0007664039>-Konzern macht trotz einer schwächeren weltweiten Autonachfrage bei seinen Verkäufen weiter Boden gut. Im November lieferte der Konzern mit seiner Marke Volkswagen weltweit 586 400 Fahrzeuge aus und damit 3,9 Prozent mehr als im schwachen Vorjahresmonat, wie das Unternehmen am Mittwoch in Wolfsburg mitteilte. Damit liegt VW <DE0007664039> auf Jahressicht nun fast wieder gleichauf mit dem Vorjahreszeitraum, in den ersten elf Monaten beträgt das Minus bei 5,66 Millionen Auslieferungen nun nur noch 0,7 Prozent.

Im November konnte VW vor allem in Deutschland zulegen, wo vor einem Jahr die Umstellung auf das Abgas- und Verbrauchsprüfverfahren WLTP die Verkäufe stark eingeschränkt hatte. VW war insbesondere mit den Marken VW, Audi <DE0006757008> und Porsche schlecht vorbereitet und konnte viele Modelle nicht liefern. Das sorgte diesmal im November für ein Auslieferungsplus bei Fahrzeugen der Marke VW auf dem Heimatmarkt von gut 20 Prozent. Aber auch in den USA und Brasilien lieferte der Konzern deutlich mehr VW-Fahrzeuge aus. Im besonderes wichtigen chinesischen Markt lieferte der Konzern mit 316 700 Fahrzeugen der Marke VW 4 Prozent mehr aus./mne/mis

12.09.2019 | 13:01:18 (dpa-AFX)
Ministerium: Keine neuen Abschalteinrichtungen bei VW festgestellt
19.06.2019 | 12:08:47 (dpa-AFX)
Brüssel erlaubt Zuschüsse für Nachrüstung kommunaler Dieselfahrzeuge

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