Zins Spezial / 18.11.2020 | 11:18:09 Werbung

Volkswagen investiert in die Zukunft

Robin Freytag
Autor Robin Freytag Bondhändler bei der DZ BANK

Volkswagen hat seinen Investitionsplan für die nächsten fünf Jahre vorgestellt. Ein Großteil des Betrags soll in die Zukunftstechnologien E-Mobilität, Digitalisierung und Hybridisierung fließen.

Robin Freytag
Autor Robin Freytag Bondhändler bei der DZ BANK

Fokus auf Elektromobilität und Digitalisierung

Kürzlich hat Volkswagen-CEO Herbert Diess im OMR-Podcast ein klares Bekenntnis für die E-Mobilität abgegeben. Demnach sieht der VW-Manager keine Alternative zu dieser Antriebsart. Sowohl Wasserstoff als auch synthetische Treibstoffe haben einen schlechteren Wirkungsgrad und wären dadurch viel aufwändiger und teurer. Aktuell ist laut Diess der elektrische Antriebsstrang somit die einzige verfolgenswerte Technologie, um die CO2-Neutralität zu erreichen. Wie ernst es den Wolfsburgern mit dem Thema Elektromobilität ist, wurde Ende letzter Woche deutlich.

Vergangenen Freitag hat der Aufsichtsrat von Volkswagen einen Investitionsplan in Höhe von rund 150 Mrd. Euro abgesegnet. Davon sollen ca. 73 Mrd. Euro in Zukunftstechnologien fließen. Der weltgrößte Automobilkonzern plant, 35 Mrd. Euro in die E-Mobilität, 27 Mrd. Euro in das Schlüsselthema Digitalisierung und 11 Mrd. Euro in die Hybridisierung des Modellportfolios zu investieren. Im Vergleich zur vorhergehenden Planungsrunde wurde vor allem der Bereich Digitalisierung gestärkt. Volkswagen plant, den Eigenanteil bei der Software von 10% auf 60% zu steigern. Zudem soll ein großer Teil der Mittel in die Zukunftstrends Künstliche Intelligenz und Autonomes Fahren fließen.

 

VW strebt Klimaneutralität an

Volkswagen gilt in Deutschland derzeit als Vorreiter im Bereich Elektromobilität. Als erster Automobilkonzern haben sich die Wolfsburger dem Pariser Klimaschutzabkommen verpflichtet und streben bis 2050 die Klimaneutralität an. Um dies zu erreichen, sollen bis 2030 70 reine E-Modelle auf den Markt kommen. Wir begrüßen diese konsequente Vorgehensweise. Unserer Meinung nach ist die Fokussierung auf Elektromobilität der richtige Schritt, um langfristig eine führende Marktposition einzunehmen. Aufgrund der hohen Investitionen sowie des zunehmenden Wettbewerbs in der Automobilindustrie könnten allerdings Ergebnisse und Margen unter Druck geraten.

Nachdem Volkswagen im September überraschend starke Verkaufszahlen auswies, war der Absatz im Oktober wieder leicht rückläufig. Im Gegensatz zum Vorjahresmonat wurden 4,9% weniger Fahrzeuge ausgeliefert - insgesamt verkauft VW weltweit 903.200 Autos. Wir glauben, dass die zweite Corona-Welle sowie die Lockdowns in wichtigen Absatzmärkten erneut zu Belastungen führen könnten. Wir rechnen frühestens im Laufe des nächsten Jahres mit einer Rückkehr zur Normalität und erwarten dann auch wieder steigende Absatzzahlen.

 

Rating-Ausblick

Derzeit wird die Volkswagen-Bonität von den beiden führenden Ratingagenturen Moody’s und Standard & Poor’s mit den Langfrist-Ratings A3 bzw. BBB+ sowie einem negativen Ausblick eingestuft. Anlagen mit diesen Ratings gelten als sichere bzw. durchschnittlich gute Anlage. Bei einer Verschlechterung der Gesamtwirtschaft könnten jedoch Probleme auftreten.

Positiv bewerten die Ratingagenturen das robuste Portfolio von Marken mit hohem Wiedererkennungswert sowie die etablierten Marktpositionen in Westeuropa und China. Moody’s weist unter anderem explizit auf das erhebliche Engagement der Gruppe auf dem chinesischen Markt hin und erwartet, dass sich dieser in den nächsten zwei Jahren besser entwickeln wird als die globalen Automobilmärkte. Zu den Risiken gehören dagegen die verbleibenden Rechts- und Sanierungskosten im Zusammenhang mit den Rechtsstreitigkeiten rund um die Dieselproblematik. Zudem befürchten die Agenturen, dass die Emissionskrise nach wie vor Auswirkungen auf die allgemeine Reputation und Glaubwürdigkeit des Konzerns haben könnte. Ebenfalls kritisch betrachtet wird das wettbewerbsintensive Umfeld in der Automobilbranche, welches sich voraussichtlich weiter verschärft, wodurch VW stärkeren Gegenwind als derzeit erfahren könnte.

 

Bonitätsabhängige Schuldverschreibung auf die Volkswagen AG

Aktuell hat die DZ BANK eine bonitätsabhängige Schuldverschreibung auf die Volkswagen AG im Angebot. Der Zinssatz für dieses Papier beträgt 1,00% p.a. und die Laufzeit beträgt 8,1 Jahre. Die Zeichnungsphase läuft vom 13.11.2020 bis 30.11.2020. Die Art und Höhe der Rückzahlung am Rückzahlungstermin ist abhängig von der Bonitätsentwicklung der Volkswagen AG. Am Rückzahlungstermin gibt es folgende Rückzahlungsmöglichkeiten:

1. Tritt während der Laufzeit der Schuldverschreibung kein Kreditereignis beim Referenzschuldner Volkswagen AG ein, erhält der Anleger zu den jährlichen Zinszahlungsterminen einen Zinssatz von 1,00% ausbezahlt. Zudem wird die Schuldverschreibung am Tag der Endfälligkeit zum Nennbetrag zurückgezahlt.
2. Tritt während der Laufzeit der Schuldverschreibung ein Kreditereignis beim Referenzschuldner Volkswagen AG ein, werden die Zinszahlungen ab diesem Zeitpunkt eingestellt und die Rückzahlung erfolgt zum Abwicklungsbetrag. Der Abwicklungsbetrag kann deutlich unter dem Nennbetrag liegen und im Extremfall null betragen, d.h. die Zahlung entfällt in diesem Fall vollständig (Totalverlustrisiko). Der Anleger erleidet einen Verlust, wenn der Abwicklungsbetrag unter dem Erwerbswert der Schuldverschreibung liegt.

Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist auch möglich, wenn die DZ BANK als Emittent ihre Verpflichtungen aus dem Zertifikat aufgrund behördlicher Anordnungen oder einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit/Überschuldung) nicht mehr erfüllen kann.

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Risikobeschreibung
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Stand: 18.11.2020
Emittentin: DZ BANK AG / Online-Redaktion

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(Bewertungen: 15)

Bonitätsabhängige Schuldverschreibung bezogen auf VOLKSWAGEN AKTIENGESELLSCHAFT 20/28

DD5ATY /

News / Volkswagen AG

10.09.2020 | 15:21:58 (dpa-AFX)
DGAP-Adhoc: VOLKSWAGEN AG: TRATON unterbreitet erhöhten Vorschlag für die Übernahme von Navistar International Corporation (deutsch)

VOLKSWAGEN AG: TRATON unterbreitet erhöhten Vorschlag für die Übernahme von Navistar International Corporation

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DGAP-Ad-hoc: VOLKSWAGEN AG / Schlagwort(e): Sonstiges

VOLKSWAGEN AG: TRATON unterbreitet erhöhten Vorschlag für die Übernahme von

Navistar International Corporation

10.09.2020 / 15:21 CET/CEST

Veröffentlichung einer Insiderinformation nach Artikel 17 der Verordnung

(EU) Nr. 596/2014, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG.

Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

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TRATON unterbreitet erhöhten Vorschlag für die Übernahme von Navistar

International Corporation

Wolfsburg, 10. September 2020 - Die TRATON SE ("TRATON") hat dem Board of

Directors des US-amerikanischen Lkw-Herstellers Navistar International

Corporation ("Navistar"), an dem TRATON bereits eine Beteiligung in Höhe von

16,8 % hält, heute mitgeteilt, ihr am 30. Januar 2020 unterbreitetes Angebot

für den Erwerb sämtlicher nicht bereits von TRATON gehaltener Aktien an

Navistar mit einem Angebotspreis von USD 35,00 je Navistar-Aktie, auf USD

43,00 je Navistar-Aktie und somit insgesamt USD 3,6 Mrd. zu erhöhen. Die

Volkswagen AG hat gegenüber TRATON ihre grundsätzliche Bereitschaft

bestätigt, Mittel auch zur Finanzierung des erhöhten Angebots

bereitzustellen. Bei Annahme des Vorschlags würde TRATON alleiniger

Eigentümer von Navistar. Der Vorschlag steht insbesondere unter dem

Vorbehalt, dass sich TRATON und Navistar auf den Abschluss eines

Zusammenschlussvertrages ("Merger Agreement") einigen, eine

zufriedenstellende Due Diligence-Prüfung durchgeführt wird und die Gremien

von TRATON und der Volkswagen AG wie auch das Board of Directors und die

Aktionärsversammlung von Navistar dem Merger Agreement zustimmen.

Helen Beckermann

Leiterin Volkswagen Konzern Investor Relations

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10.09.2020 CET/CEST Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche

Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen.

Medienarchiv unter http://www.dgap.de

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Sprache: Deutsch

Unternehmen: VOLKSWAGEN AG

Berliner Ring 2

38440 Wolfsburg

Deutschland

Telefon: +49 (0)5361 9 - 49015

Fax: +49 (0)5361 9 - 30411

E-Mail: helen.beckermann@volkswagen.de

Internet: www.volkswagenag.com/ir

ISIN: DE0007664039, DE0007664005

WKN: 766403, 766400

Indizes: DAX, Euro Stoxx 50

Börsen: Regulierter Markt in Berlin, Düsseldorf, Frankfurt

(Prime Standard), Hamburg, Hannover, München,

Stuttgart; Freiverkehr in Tradegate Exchange

EQS News ID: 1129987

Ende der Mitteilung DGAP News-Service

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1129987 10.09.2020 CET/CEST

°

02.07.2020 | 19:16:48 (dpa-AFX)
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