Aktien-Trading / 04.09.2019 | 09:22:16 Werbung

Volkswagen: E-Offensive und Trading-Chance

Martin Merz
Autor Martin Merz

Produktmanager bei der DZ BANK

Das Umfeld für die europäische Autobranche ist derzeit alles andere als konstruktiv. Trotzdem konnte sich die Volkswagen-Aktie in den vergangenen Monaten gut behaupten. Im Zuge der anstehenden IAA sind positive Kursimpulse möglich. Aufgrund des charttechnischen Bildes sehen wir daher die Möglichkeit zum Range-Trading.

Martin Merz
Autor Martin Merz

Produktmanager bei der DZ BANK

Lage: E-Offensive der Wolfsburger nimmt Form an

In der nächsten Woche startet die Internationale Automobil-Ausstellung 2019 in Frankfurt am Main. Das Leitthema der Messe zeigt deutlich den Transformationsprozess, in dem sich die Branche gerade befindet. Im Fokus sind Zukunftsthemen wie autonomes Fahren, urbane Mobilität, innovative Mobilitätsdienste und Elektromobilität. Auch der weltweit zweitgrößte Automobilhersteller Volkswagen nutzt die „Plattform für die Mobilitätswende“. Er präsentiert beispielsweise den „ID.3“ in einer Weltpremiere.

Das vollelektrische Modell ist Teil der großen E-Offensive der Wolfsburger. Sie wollen in den nächsten zehn Jahren konzernweit fast 70 neue E-Modelle auf den Markt bringen. Mit der „ID.“-Familie setzt Volkswagen darauf, E-Autos für viele Menschen erreichbar und attraktiv zu machen. Die Produktion des „ID.3“ soll zum Jahresende starten. Volkswagen selbst spricht bezüglich des „ID.3“ von dem Beginn einer neuen Ära in der Elektromobilität. Mit der E-Offensive, die immer mehr Form annimmt, beispielsweise auch durch den Ausbau der konzerneigenen Ladeinfrastruktur, stellt Volkswagen unserer Meinung nach wichtige Weichen, um sich in einem drastisch ändernden Markt zu behaupten.

 

Perspektive: Kurs könnte erneut obere Range ins Visier nehmen

Natürlich sind die Investitionen und die damit verbundenen Risiken groß, und es ist noch offen, wie die E-Modelle der Wolfsburger von der Kundschaft angenommen werden. Mit dem in den vergangenen Jahren massiv aufgebauten Know-how in diesem Bereich sowie den jahrelangen Erfahrungen als Massenhersteller verfügt Volkswagen unseres Erachtens jedoch über eine solide Basis. Zudem ist das konventionelle Geschäft nach wie vor hoch profitabel und zeichnet sich durch einen starken Cashflow aus.

Zwar geht auch am deutschen Branchenprimus das schwache Gesamtmarktumfeld nicht spurlos vorbei. So verzeichnete der Konzern im Juli einen leichten Absatzrückgang. Allerdings konnte der Marktanteil leicht gesteigert werden. Sollte sich das konjunkturelle Umfeld jedoch weiterhin verschlechtern, sind auch bei Volkswagen größere Absatzrückgänge wahrscheinlich. Nach unserer Einschätzung besitzt der Konzern aber das Potenzial, gestärkt aus einer solchen eventuellen Krise hervorzugehen. Andere Risikofaktoren stellen aus unserer Sicht weitere „Dieselgate“-Belastungen sowie ein zunehmender Protektionismus dar.

Trotz einer Reihe von möglichen Belastungen hat sich die Aktie von Volkswagen in den vergangenen Monaten im europäischen Branchenvergleich stabil gehalten. Den Kurs der Vorzugsaktie sehen wir seit mehr als einem Jahr in einer Seitwärtsbewegung, deren untere Begrenzung sich im Bereich von etwa 134 bis 137 Euro befindet. Dieser wurde zuletzt Mitte August getestet, bevor davon ausgehend ein Erholungsimpuls startete. Dieser könnte sich in einem positiven Gesamtmarktumfeld fortsetzen - vielleicht auch gestützt durch positive Impulse von der IAA. Daher bietet sich unseres Erachtens aktuell die Möglichkeit zum Range-Trading. In einem solchen Szenario sehen wir Potenzial bis zum oberen Bereich der Seitwärtsbewegung bei etwa 162 bis 164 Euro.

 

Trading-Idee: Endlos-Turbo Long auf Volkswagen

Mit einem Hebelprodukt können Anleger überproportional an der Kursentwicklung des jeweiligen Basiswertes partizipieren. So vollzieht z.B. ein Endlos-Turbo Long auf die Volkswagen AG Vz. die positive, aber auch die negative Kursentwicklung der Aktie gehebelt nach. Auf den Basiswert Volkswagen AG Vz. stehen Anlegern verschiedene Endlos-Turbos Long zur Verfügung. Ein Beispiel ist der Endlos-Turbo Long mit einer aktuellen Knock-Out-Barriere von 115,1261 Euro. Wird die Knock-Out-Barriere berührt, verfällt das Zertifikat jedoch wertlos.

 

Risikobeschreibung
Eine ausführliche Erläuterung der genannten Fachbegriffe finden Sie in unserem Glossar.

Stand: 04.09.2019
Emittentin: DZ BANK AG / Online-Redaktion

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(Bewertungen: 14)

Endlos Turbo Long 116,2425 open end: Basiswert Volkswagen AG

DDW7Y7 / //
Quelle: DZ BANK: Geld 17.01., Brief 17.01.
DDW7Y7 // Quelle: DZ BANK: Geld 17.01., Brief 17.01.
6,57 EUR
Geld in EUR
6,60 EUR
Brief in EUR
2,50%
Diff. Vortag in %
Basiswertkurs: 181,36 EUR
Quelle : Xetra , 17.01.
  • Basispreis
    (Stand 17.01. 04:22 Uhr)
    116,2425 EUR
  • Abstand zum Basispreis in %

    35,91%
  • Knock-Out-Barriere
    (Stand 17.01. 04:22 Uhr)
    116,2425 EUR
  • Abstand zum Knock-Out in %

    35,91%
  • Hebel 2,76x
  • Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 0,10

News / Volkswagen AG Vz.

17.01.2020 | 14:03:22 (dpa-AFX)
KORREKTUR/EU-Handelskommissar: US-Zölle auf Autoimporte derzeit kein Thema mehr

(Im letzten Satz des vierten Absatzes wird klargestellt, dass es sich um 1,3 Billionen US-Dollar rpt Billionen handelt)

WASHINGTON (dpa-AFX) - Die im vergangenen Jahr von der US-Regierung angedrohten Strafzölle auf Autoimporte aus der Europäischen Union sind inzwischen kaum mehr ein Thema. Das sagte EU-Handelskommissar Phil Hogan nach mehrtägigen Gesprächen mit Vertretern der US-Regierung. Das Thema "wurde kaum erwähnt", sagte er am Donnerstag (Ortszeit) vor Journalisten. In Richtung deutsche Autoindustrie, die solche Zölle hart getroffen hätten, sagte er: "Ich denke, dass sollten gute Neuigkeiten für Deutschland sein."

Hogan war in Washington unter anderem mit seinem US-Kollegen Robert Lighthizer, Finanzminister Steven Mnuchin, US-Präsident Donald Trumps Wirtschaftsberater Larry Kudlow sowie mehreren Senatoren und Abgeordneten zusammengetroffen.

In Bezug auf Medienberichte, wonach die USA jüngst erneut mit Autozöllen gedroht haben sollen, um EU-Länder zu einem härteren Kurs gegenüber dem Iran zu zwingen, sagte Logan, er wisse nichts davon. In seinen Gesprächen in Washington sei das Thema nicht aufgekommen.

Die US-Regierung hatte im vergangenen Jahr unter Anführung von Gründen der nationalen Sicherheit mit Strafzöllen von 25 Prozent auf Autoimporte gedroht. Die Frist zu deren Ankündigung im November ließ Washington aber ohne Erklärung verstreichen. Die EU hatte erklärt, im Fall der Verhängung der Zölle ebenfalls zusätzliche Importgebühren einzuführen. Damit drohte ein eskalierender Handelskonflikt der beiden Riesen - die EU und die USA tauschten 2018 Waren und Dienstleistungen im Wert von rund 1,3 Billionen US-Dollar aus.

Bei seinen Gesprächen in Washington wurden auch strittige Themen wie Frankreichs Digitalsteuer erörtert, wegen der die US-Regierung mit Strafzöllen droht, wie Hogan erklärte. Die EU werbe weiter für eine internationale Lösung im Rahmen der OECD, sagte Hogan. Auch der Streit um Subventionen für die Flugzeugbauer Airbus <NL0000235190> und Boeing <US0970231058> spielte demnach eine Rolle. Die US-Regierung hat in der Sache infolge einer Entscheidung der Welthandelsorganisation (WTO) Zölle verhängt. Die EU hat daher "keine andere Wahl", als auch Zölle zu verhängen, sobald die WTO in den kommenden Monaten ihre Entscheidung zu Boeing-Subventionen bekanntgeben werde, sagte Logan. Brüssel ziehe aber weiter eine Verhandlungslösung mit Washington vor, sagte er./jbz/DP/eas

17.01.2020 | 13:30:52 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Bericht: Richter sieht weitere Punkte bei Winterkorn-Anklage kritisch
17.01.2020 | 13:11:49 (dpa-AFX)
Bericht: Richter sieht weitere Punkte bei Winterkorn-Anklage kritisch
17.01.2020 | 09:35:00 (dpa-AFX)
HINTERGRUND: Frankfurt geht mit urbanem Konzept ins Rennen um die nächste IAA
17.01.2020 | 05:44:59 (dpa-AFX)
EU-Handelskommissar: US-Zölle auf Autoimporte derzeit kein Thema mehr
16.01.2020 | 14:47:48 (dpa-AFX)
VW-Chef Diess zum Wandel der Autobranche: 'Sturm geht jetzt erst los'
16.01.2020 | 08:05:03 (dpa-AFX)
Kräftiger Anstieg bei EU-Auto-Neuzulassungen hievt Jahresbilanz ins Plus

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