Aktien-Trading / 05.10.2018 | 09:49:48 Werbung

Vivendi: Musik macht wieder Spaß

DZ BANK AG / Online-Redaktion
Autor DZ BANK AG / Online-Redaktion

Innerhalb der Genossenschaftlichen FinanzGruppe fungiert die DZ BANK als Spitzeninstitut und Zentralbank.

  • Musiksparte mit steigenden Gewinnen
  • Aktie in Konsolidierung
  • Anlageidee: Endlos-Turbo Long auf Vivendi
DZ BANK AG / Online-Redaktion
Autor DZ BANK AG / Online-Redaktion

Innerhalb der Genossenschaftlichen FinanzGruppe fungiert die DZ BANK als Spitzeninstitut und Zentralbank.

Die Lage: Musiksparte wieder im Aufwind

Früher gab es Schallplatten, Videokassetten und Brettspiele. Dann kamen CDs und DVDs. Heute sind viele Produkte, die der Unterhaltung dienen, digital. Musik und Videos werden online gestreamt. Und auch gespielt wird immer mehr im Internet. Angeboten werden die digitalen Produkte von einer Vielzahl von Anbietern und Plattformen.

 

Digitalisierung ist auch beim französischen Medienkonzern Vivendi ein Thema. Ihm gehört unter anderem das weltweit größte Musik-Label Universal Music Group (UMG). Dieses hatte - wie die gesamte Branche - in den vergangenen Jahren mit herben Einbrüchen bei den Verkäufen von CDs zu kämpfen. Ein Grund dafür war die Möglichkeit, Musik illegal aus dem Internet herunterzuladen. Mit dem Aufkommen der Streaming-Dienste bekam man dieses Problem in den Griff. UMG ist mit vielen dieser Plattformen im Geschäft. Deren Nutzer zahlen beispielsweise per Abonnement für den Zugriff auf ihre Lieblingsmusik, und ein Teil der Erlöse geht an UMG.

 

Die Verbesserung der Situation zeigt sich auch in den Ergebnissen. Das Musikgeschäft von Vivendi entwickelte sich im ersten Halbjahr gut, Umsätze und Gewinne stiegen. Der Profit der Sparte trug dabei mehr als die Hälfte zum gesamten Konzerngewinn bei. Im ersten Halbjahr erzielte der Konzern Umsätze in Höhe von 6,46 Mrd. US-Dollar. Währungsbereinigt waren das 4% mehr als im Vorjahreszeitraum. Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) kletterte um 35,8% auf 492 Mio. Euro. Unter dem Strich erwirtschafteten die Franzosen einen bereinigten Nachsteuergewinn von 393 Mio. Euro (+22,8%).

 

Die Perspektive: Teilverkauf könnte Milliarden bringen

Die gute Entwicklung sowie die nach wie vor günstigen Perspektiven für das Musikgeschäft will das Management nutzen. Firmenlenker Yannick Bolloré kündigte im Juli an, einen Teil von UMG an einen oder mehrere strategische Partner abgeben zu wollen. Die Erwartungen des Marktes bezüglich des möglichen Verkaufserlöses gehen dabei weit auseinander und variieren zwischen 10 und mehr als 40 Mrd. Euro. Ein Teil davon könnte auch an die Aktionäre fließen.

 

Das Vorhaben ist Teil der Strategie, den Konzern fit für die Zukunft zu machen. Neben dem Musikgeschäft ist Vivendi auch in den Bereichen Fernsehen, Film, Verlagswesen, Telekommunikation und Internet tätig. Dem Konzern gehören unter anderem der Bezahlsender Canal+, das Werbe- und PR-Unternehmen Havas, der Videospieleentwickler Gameloft und eine Beteiligung von 24% an der Telecom Italia. Die Erlöse aus dem Teilverkauf von UMG sollen auch dazu genutzt werden, um verstärkt eigene Inhalte zu schaffen und zu verwerten. Laut Firmenangaben ist man beispielsweise in exklusiven Verhandlungen, die zweitgrößte französische Verlagsgruppe Editis zu übernehmen.

 

Aus dem charttechnischen Blickwinkel sehen wir bei der Aktie von Vivendi seit Februar 2017 eine dynamische Aufwärtsbewegung, die im Januar dieses Jahres ein Hoch bei 24,84 Euro markierte. Anschließend sahen wir eine Konsolidierung. Dabei wurde zwei Mal das 50%-Retracement der vorangegangenen Aufwärtsbewegung getestet, zuletzt im Juli. Der darauf folgende Anstieg führte die Kursnotierung bis an die über die Hochs von Januar und Mai verlaufende Abwärtstrendlinie. Aktuell versucht die Kursnotierung, diesen Widerstand zu überwinden. Ein nachhaltiger Ausbruch, der mit einem Anstieg über das Zwischenhoch von Ende August bei 22,65 Euro gegeben wäre, könnte die aktuelle Konsolidierung trendkonform nach oben auflösen und damit ein Long-Signal darstellen. Ein erstes potenzielles Ziel wäre dann aus unserer Sicht das Januarhoch bei 24,84 Euro. In diesem Szenario bietet sich ein Stop-Loss knapp unter dem 50%-Fibonacci-Retracement der Aufwärtsbewegung von Februar 2017 bis Januar 2018 im Bereich um 20,10 Euro an.

 

Die Anlageidee: Endlos-Turbo Long auf Vivendi

Mit einem Hebelprodukt können Anleger überproportional an der Kursentwicklung des jeweiligen Basiswertes partizipieren. So vollzieht z.B. ein Endlos-Turbo Long auf die Vivendi S.A. die positive, aber auch die negative Kursentwicklung der Aktie gehebelt nach. Auf den Basiswert Vivendi S.A. stehen Anlegern verschiedene Endlos-Turbos Long zur Verfügung. Ein Beispiel ist der Endlos-Turbo Long mit einer aktuellen Knock-Out-Schwelle von 8,8646 Euro. Wird die Knock-Out-Schwelle berührt, verfällt das Zertifikat wertlos.

 

Risikobeschreibung

Eine ausführliche Erläuterung der genannten Fachbegriffe finden Sie in unserem Glossar.

 

Stand: 04.10.2018
Emittentin: DZ BANK AG / Online-Redaktion

 

Hinweis auf das Basisinformationsblatt
Sie können das von der DZ BANK für dieses Zertifikat erstellte Basisinformationsblatt in der jeweils aktuellen Fassung im Internet unter www.dzbank-derivate.de abrufen. Dies ist so lange möglich, wie das Zertifikat für Privatanleger verfügbar ist.

Hinweis auf den Prospekt
Auf der Internetseite der DZ BANK www.dzbank-derivate.de werden aufgrund gesetzlicher Bestimmungen der von der DZ BANK bezüglich des öffentlichen Angebots erstellte Basisprospekt sowie etwaige Nachträge (www.dzbank-derivate.de/dokumentencenter) und die zugehörigen Endgültigen Bedingungen (www.dzbank-derivate.de (Rubrik Produkte)) veröffentlicht. Während des öffentlichen Angebots sind Kopien der vorgenannten Unterlagen in gedruckter Form außerdem auf Verlangen kostenlos bei der DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank, Frankfurt am Main, F/GTDR, Platz der Republik, 60265 Frankfurt am Main, Deutschland, erhältlich.

Rechtliche Hinweise: Dieses Dokument ist eine Werbemitteilung und dient ausschließlich Informationszwecken. Dieses Dokument wurde durch die DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank („DZ BANK“) erstellt und ist zur Verteilung in der Bundesrepublik Deutschland bestimmt. Dieses Dokument richtet sich nicht an Personen mit Wohn- und/oder Gesellschaftssitz und/oder Niederlassungen im Ausland, vor allem in den Vereinigten Staaten von Amerika, Kanada, Großbritannien oder Japan. Dieses Dokument darf im Ausland nur in Einklang mit den dort geltenden Rechtsvorschriften verteilt werden und Personen, die in den Besitz dieser Informationen und Materialien gelangen, haben sich über die dort geltenden Rechtsvorschriften zu informieren und diese zu befolgen. Dieses Dokument stellt weder ein öffentliches Angebot noch eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebotes zum Erwerb von Wertpapieren oder Finanzinstrumenten dar. Die DZ BANK ist insbesondere nicht als Anlageberater oder aufgrund einer Vermögensbetreuungspflicht tätig. Dieses Dokument ist keine Finanzanalyse. Dieses Dokument stellt eine unabhängige Bewertung der entsprechenden Emittentin bzw. Wertpapiere durch die DZ BANK dar. Alle hierin enthaltenen Bewertungen, Stellungnahmen oder Erklärungen sind diejenigen des Verfassers des Dokuments und stimmen nicht notwendigerweise mit denen der Emittentin oder dritter Parteien überein. Die DZ BANK hat die Informationen, auf die sich das Dokument stützt, aus als zuverlässig erachteten Quellen übernommen, ohne jedoch alle diese Informationen selbst zu verifizieren. Dementsprechend gibt die DZ BANK keine Gewährleistungen oder Zusicherungen hinsichtlich der Genauigkeit, Vollständigkeit oder Richtigkeit der hierin enthaltenen Informationen oder Meinungen ab. Die DZ BANK übernimmt keine Haftung für unmittelbare oder mittelbare Schäden, die durch die Verteilung und/oder Verwendung dieses Dokuments verursacht werden und/oder mit der Verteilung und/oder Verwendung dieses Dokuments im Zusammenhang stehen. Eine Investitionsentscheidung bezüglich irgendwelcher Wertpapiere oder sonstiger Finanzinstrumente sollte auf der Grundlage eines Beratungsgesprächs sowie Prospekts oder Informationsmemorandums erfolgen und auf keinen Fall auf der Grundlage dieses Dokuments. Unsere Bewertungen können je nach den speziellen Anlagezielen, dem Anlagehorizont oder der individuellen Vermögenslage für einzelne Anleger nicht oder nur bedingt geeignet sein. Die Informationen und Meinungen entsprechen dem Stand zum Zeitpunkt der Erstellung des Dokuments. Sie können aufgrund künftiger Entwicklungen überholt sein, ohne dass das Dokument geändert wurde.

 

> Mehr Trading-Ideen

  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
(Bewertungen: 9)

Endlos Turbo Long 8,9365 open end: Basiswert Vivendi

DD82H1 / //
Quelle: DZ BANK: Geld 22.01. 21:59:02, Brief 22.01. 21:59:02
DD82H1 // Quelle: DZ BANK: Geld 22.01. 21:59:02, Brief 22.01. 21:59:02
1,29 EUR
Geld in EUR
1,30 EUR
Brief in EUR
-0,77%
Diff. Vortag in %
  • Basispreis 8,9365 EUR
  • Abstand zum Basispreis in % 58,87%
  • Knock-Out-Barriere 8,9365 EUR
  • Abstand zum Knock-Out in % 58,87%
  • Hebel 1,68x
  • Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 0,10

News / Vivendi S.A.

18.01.2019 | 11:56:16 (dpa-AFX)
Rückgang der CD-Verkäufe in Deutschland beschleunigt

BERLIN (dpa-AFX) - Im deutschen Musikmarkt ist der langjährige Umsatzbringer CD im vergangenen Jahr schneller als zuvor vom Streaming verdrängt worden. Der CD-Absatz sackte um 23 Prozent auf 48,2 Millionen Silberscheiben ab, wie der Bundesverband Musikindustrie (BVMI) am Freitag mitteilte. Beim Streaming, bei dem die Songs aus dem Netz abgespielt werden, gab es einen Sprung von 40 Prozent auf 79,5 Milliarden Audio-Streams.

Umsatzzahlen will der Verband voraussichtlich Anfang März nennen. 2017 waren die Erlöse nach mehreren Jahren mit Zuwächsen um 0,3 Prozent auf 1,59 Milliarden Euro gesunken. Auslöser dafür war, dass das Streaming-Wachstum den Absatzrückgang von rund 15 Prozent bei CD-Alben nicht ausgleichen konnte.

Streaming ist der große Hoffnungsträger der Musikbranche, vor allem weil die Abo-Modelle mit monatlichen Zahlungen von rund zehn Euro pro Nutzer ihr stabile Erlöse bringen. Zugleich nimmt die Industrie deshalb auch immer mehr den kostenlosen Musik-Konsum etwa bei YouTube ins Visier.

Die CD spielt in Deutschland weiterhin eine stärkere Rolle als etwa in den USA, wo die Verkäufe physischer Tonträger früher und härter eingebrochen waren. Hierzulande war es Jahr für Jahr ein schrittweiser Rückgang, nachdem zum Beispiel im Jahr 2008 noch über 105 Millionen CD-Alben verkauft worden waren.

Die Downloads gingen in Deutschland im vergangenen Jahr weiter zurück. Nach den vorläufigen BVMI-Zahlen wurden noch 7,5 Millionen Alben und 41,5 Millionen einzelne Songs zum Herunterladen gekauft. Im Jahr 2017 waren es noch 9,8 Millionen Alben und 52,6 Millionen Singles gewesen. Seinen Höhepunkt hatte dieses Geschäft 2012 mit gut 97 Millionen Einzelsongs und 17,5 Millionen Alben erreicht./so/DP/zb

18.01.2019 | 10:50:52 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Maue Aussichten auf dem Heimatmarkt - Telecom-Italia-Aktie bricht ein
11.12.2018 | 21:09:30 (dpa-AFX)
WDH/Kreise: Vivendi will Telecom-Italia-Verwaltungsratschef Conti ablösen
11.12.2018 | 20:30:22 (dpa-AFX)
Kreise: Vivendi will Verwaltungsratschef Conti ablösen - Machtkampf geht weiter
23.11.2018 | 09:53:52 (dpa-AFX)
ANALYSE-FLASH: HSBC hebt Vivendi auf 'Buy' - Ziel 25 Euro
18.11.2018 | 21:33:02 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Sieg für Investor Elliott: Telecom Italia wird von Gubitosi geführt
18.11.2018 | 19:29:21 (dpa-AFX)
WDH/KORREKTUR: Telecom Italia dürfte mit Ex-Banker neuen Chef bekommen

Bleiben Sie auf dem Laufenden

Abonnieren Sie unseren Newsletter

Jede Woche gibt es die dzbank-derivate-Newsletter für angemeldete Nutzer per E-Mail direkt auf Ihren Bildschirm: das Neueste zum Marktgeschehen an den internationalen Börsenplätzen mit Markt- und DAX-Analysen, einem speziellen Strategieteil und der Knowhow-Rubrik dzbank-derivate-Expertenlounge.