Aktien-Trading / 18.03.2020 | 10:29:49 Werbung

Symrise bleibt trotz Corona zuversichtlich

Marcus Landau
Autor Marcus Landau

Senior Manager Public Distribution bei der DZ BANK

Auch in Zeiten der Corona-Krise will der Hersteller von Duft- und Geschmacksstoffen schneller wachsen als die Branche. Symrise setzt unverändert auf globale Megatrends und will weiterhin von seiner starken Marktposition sowie seiner breiten Aufstellung profitieren.

Marcus Landau
Autor Marcus Landau

Senior Manager Public Distribution bei der DZ BANK

Breites und ausbalanciertes Portfolio

Jeder Verbraucher kommt täglich im Schnitt 20 bis 30 Mal mit den Erzeugnissen von Symrise in Berührung - so die Aussage des Unternehmens. Minze in Zahnpasta, natürliche Aromen in Nahrungsmitteln und Getränken sowie Kosmetik und Haushaltsprodukte umreißen grob das Anwendungsspektrum der Inhaltsstoffe. Das mehr als 30.000 Produkte umfassende Sortiment geht dabei inzwischen weit über das traditionelle Geschäft mit Aromen und Duftstoffen hinaus. Zu den mehr als 6.000 Kunden in mehr als 100 Ländern gehören Parfüm-, Kosmetik-, Lebensmittel- und Getränkehersteller, die pharmazeutische Industrie, aber auch Produzenten von Heimtiernahrung und Nahrungsergänzungsmitteln.

Das ausbalancierte Portfolio, das sich über verschiedene Produktkategorien, Geschäftsfelder, Regionen und Kundengruppen erstreckt, bewerten wir als Wettbewerbsvorteil. Mit einem weltweiten Marktanteil von etwa 11% gehört Symrise zu den weltweit führenden Produzenten und hat in einer Reihe von Segmenten eine führende Stellung inne. Einen weiteren Pluspunkt sehen wir in der hohen Innovationskraft, auf welcher die erreichte Marktposition fußt, die damit konsequent ausgebaut wird. Symrise versteht es, sich bei seinen Entwicklungsaktivitäten kontinuierlich an die sich ändernden Kundenbedürfnisse anzupassen.

 

Schneller wachsen als der Gesamtmarkt

Trotz der zuletzt wegen der Corona-Krise verstärkten Unsicherheit bezüglich der konjunkturellen Perspektiven will Symrise schneller wachsen als der adressierte Gesamtmarkt. 2020 will man beim Umsatz das Branchenwachstum von etwa 4% deutlich übertreffen. Gleichzeitig wird bei der Marge auf Basis des Ergebnisses vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) ein Wert von mehr als 20% angepeilt. Voraussetzung dafür sind stabile Rohstoffkosten und Wechselkurse. Ob sich diese Zuversicht hält, muss angesichts der sich zuletzt zuspitzenden Situation im Zusammenhang mit dem Coronavirus infrage gestellt werden. Kurzfristige Risiken sehen wir in möglichen Störungen der Lieferketten und in der Produktion. Zudem dürfte es im gegenwärtigen Umfeld eine Herausforderung sein, höhere Preise bei den Kunden durchzusetzen.

Wir bewerten jedoch die langfristigen Perspektiven nach wie vor positiv und erachten die Konzernziele als realistisch. Bis 2025 soll der Umsatz auf etwa 5,5 bis 6 Mrd. Euro steigen. Dazu sind ein Wachstum aus eigener Kraft von durchschnittlich jährlich 5 bis 7% sowie ergänzende Übernahmen vorgesehen. Bei der EBITDA-Marge hat man sich langfristig 20 bis 23% zum Ziel gesetzt. Unsere zuversichtliche Einschätzung beruht auf dem relativ stabilen Geschäftsmodell. Außerdem ist Symrise in einem zukunftsträchtigen Markt tätig. Die eigenen Erzeugnisse werden in sehr vielen Alltagsprodukten verwendet. Oft sind sie ein wichtiges Kaufkriterium für die Verbraucher. Auf der anderen Seite machen sie nur einen geringen Teil der Herstellungskosten aus. Das minimiert den Druck bei den Symrise-Kunden, an dieser Stelle Einsparungen vorzunehmen. Risiken des Geschäfts sind steigende Rohstoffkosten und ungünstige Wechselkurse.

 

Produktidee: Discount-Zertifikat Classic auf Symrise

Eine attraktive Alternative zur Direktanlage in die Aktie sind Discount-Zertifikate. Anlegern steht eine Auswahl an entsprechenden Produkten auf den Basiswert Symrise AG zur Verfügung. Ein Beispiel ist ein Discount-Zertifikat, das am 24.12.2021 fällig wird (Rückzahlungstermin) und aktuell mit einem Discount von rund 26% zum Kurs der Aktie der Symrise AG notiert. Der Anleger erhält keine sonstigen Erträge (z.B. Dividenden) und hat keine weiteren Ansprüche aus dem Basiswert. Die Höhe der möglichen Rückzahlung wird durch den Cap bei 68,00 Euro begrenzt. Für die Rückzahlung des Zertifikats gibt es zwei Möglichkeiten:

1. Liegt der Schlusskurs der Symrise AG an der Börse XETRA Frankfurt am 17.12.2021 (Referenzpreis) auf oder über dem Cap, erhält der Anleger den Höchstbetrag von 68,00 Euro.

2. Liegt der Referenzpreis unter dem Cap, erhält der Anleger einen Rückzahlungsbetrag, der dem Referenzpreis multipliziert mit dem Bezugsverhältnis (1,00) entspricht. Der Anleger erleidet einen Verlust, wenn der Rückzahlungsbetrag unter dem Erwerbspreis des Produkts liegt.

Ein gänzlicher Verlust des eingesetzten Kapitals ist möglich (Totalverlustrisiko). Ein Totalverlust tritt ein, wenn der Referenzpreis null ist. Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist auch möglich, wenn die DZ BANK als Emittent ihre Verpflichtungen aus dem Zertifikat aufgrund behördlicher Anordnungen oder einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit/Überschuldung) nicht mehr erfüllen kann.

Das vorliegend beschriebene Discount-Zertifikat richtet sich an Anleger, die einen Anlagehorizont bis zum 24.12.2021 haben und davon ausgehen, dass der Basiswert Symrise AG am 17.12.2021 auf oder über 68,00 Euro liegen wird.

 

Risikobeschreibung
Eine ausführliche Erläuterung der genannten Fachbegriffe finden Sie in unserem Glossar.

 

Stand: 18.03.2020
Emittentin: DZ BANK AG / Online-Redaktion

Hinweise auf Rechtliches, Prospekt, Werbung und Basisinformationsblatt

Hinweis auf das Basisinformationsblatt
Das von der DZ BANK erstellte Basisinformationsblatt ist in der jeweils aktuellen Fassung auf der Internetseite der DZ BANK www.dzbank-derivate.de/DFA8L8 (dort unter „Dokumente“) abrufbar. Dies gilt, solange das Produkt für Privatanleger verfügbar ist.

Hinweis auf den Prospekt
Der gemäß gesetzlicher Vorgaben von der DZ BANK bezüglich des öffentlichen Angebots erstellte Basisprospekt sowie etwaige Nachträge und die zugehörigen Endgültigen Bedingungen sind auf der Internetseite der DZ BANK www.dzbank-derivate.de veröffentlicht und können unter www.dzbank-derivate.de/DFA8L8 (dort unter „Dokumente“) abgerufen werden. Sie sollten den Prospekt lesen, bevor Sie eine Anlageentscheidung treffen, um die potenziellen Risiken und Chancen der Entscheidung, in die Wertpapiere zu investieren, vollends zu verstehen. Die Billigung des Prospekts von der zuständigen Behörde ist nicht als Befürwortung der angebotenen oder zum Handel an einem geregelten Markt zugelassenen Wertpapiere zu verstehen. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.

Rechtliche Hinweise: Dieses Dokument ist eine Werbemitteilung und dient ausschließlich Informationszwecken. Dieses Dokument wurde durch die DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank („DZ BANK“) erstellt und ist zur Verteilung in der Bundesrepublik Deutschland bestimmt. Dieses Dokument richtet sich nicht an Personen mit Wohn- und/oder Gesellschaftssitz und/oder Niederlassungen im Ausland, vor allem in den Vereinigten Staaten von Amerika, Kanada, Großbritannien oder Japan. Dieses Dokument darf im Ausland nur in Einklang mit den dort geltenden Rechtsvorschriften verteilt werden und Personen, die in den Besitz dieser Informationen und Materialien gelangen, haben sich über die dort geltenden Rechtsvorschriften zu informieren und diese zu befolgen. Dieses Dokument stellt weder ein öffentliches Angebot noch eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebotes zum Erwerb von Wertpapieren oder Finanzinstrumenten dar. Die DZ BANK ist insbesondere nicht als Anlageberater oder aufgrund einer Vermögensbetreuungspflicht tätig. Dieses Dokument ist keine Finanzanalyse. Dieses Dokument stellt eine unabhängige Bewertung der entsprechenden Emittentin bzw. Wertpapiere durch die DZ BANK dar. Alle hierin enthaltenen Bewertungen, Stellungnahmen oder Erklärungen sind diejenigen des Verfassers des Dokuments und stimmen nicht notwendigerweise mit denen der Emittentin oder dritter Parteien überein. Die DZ BANK hat die Informationen, auf die sich das Dokument stützt, aus als zuverlässig erachteten Quellen übernommen, ohne jedoch alle diese Informationen selbst zu verifizieren. Dementsprechend gibt die DZ BANK keine Gewährleistungen oder Zusicherungen hinsichtlich der Genauigkeit, Vollständigkeit oder Richtigkeit der hierin enthaltenen Informationen oder Meinungen ab. Die DZ BANK übernimmt keine Haftung für unmittelbare oder mittelbare Schäden, die durch die Verteilung und/oder Verwendung dieses Dokuments verursacht werden und/oder mit der Verteilung und/oder Verwendung dieses Dokuments im Zusammenhang stehen. Eine Investitionsentscheidung bezüglich irgendwelcher Wertpapiere oder sonstiger Finanzinstrumente sollte auf der Grundlage eines Beratungsgesprächs sowie Prospekts oder Informationsmemorandums erfolgen und auf keinen Fall auf der Grundlage dieses Dokuments. Unsere Bewertungen können je nach den speziellen Anlagezielen, dem Anlagehorizont oder der individuellen Vermögenslage für einzelne Anleger nicht oder nur bedingt geeignet sein. Die Informationen und Meinungen entsprechen dem Stand zum Zeitpunkt der Erstellung des Dokuments. Sie können aufgrund künftiger Entwicklungen überholt sein, ohne dass das Dokument geändert wurde.

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Discount 68 2021/12: Basiswert Symrise

DFA8L8 / //
Quelle: DZ BANK: Geld 14.07. 12:53:06, Brief 14.07. 12:53:06
DFA8L8 // Quelle: DZ BANK: Geld 14.07. 12:53:06, Brief 14.07. 12:53:06
67,28 EUR
Geld in EUR
67,33 EUR
Brief in EUR
-0,07%
Diff. Vortag in %
Basiswertkurs: 106,30 EUR
Quelle : Xetra , 12:35:37
  • Max Rendite 1,00%
  • Max Rendite in % p.a. 0,69% p.a.
  • Discount in % 36,66%
  • Cap 68,00 EUR
  • Abstand zum Cap in % -36,03%
  • Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 1,00
Hinweis der DZ BANK:
Das öffentliche Angebot dieses Wertpapiers ist beendet. Kursstellungen nur während der Börsenzeiten.

News / Symrise AG

09.07.2020 | 15:24:58 (dpa-AFX)
SYMRISE IM FOKUS: Nächste Haltestelle Dax?

HOLZMINDEN (dpa-AFX) - Das Unternehmen Symrise <DE000SYM9999> dürfte vielen Menschen vielleicht gar kein Begriff sein, wenngleich sie sich täglich mit seinen Produkten parfümieren oder sie essen. Am Kapitalmarkt ist der Düfte- und Aromenhersteller jedoch längst ein Star. Knapp 14 Jahre nach dem Börsengang könnte Symrise, das seit elf Jahren von Heinz-Jürgen Bertram geführt wird, in den Dax <DE0008469008> aufsteigen. Was bei dem Unternehmen los ist, was die Aktie macht und wie Experten die Lage einschätzen.

DAS IST LOS BEI SYMRISE:

Güter, bei denen es auf Geruch oder Geschmack ankommt, gibt es viele. Der Konzern aus Niedersachsen mischt mit seinen mehr als 30 000 Produkten fast überall mit: Ob Babynahrung, Fertiggerichte, Getränke, Kosmetik, Reinigungsmittel, Süßwaren oder Tierfutter - all das und mehr peppt Symrise mit seinen Duft-, Geschmacks- und sonstigen Inhaltsstoffen auf.

Und weil das so ist, bekommt Symrise die Corona-Pandemie natürlich auch zu spüren, aber dank des breiten Portfolios kommt das Unternehmen vergleichsweise gut durch die aktuelle Krise. So erwarten Experten wie die JPMorgan-Analystin Celine Pannuti auch im zweiten Quartal Wachstum - die anziehenden Mengen dürften dabei den Preisdruck abfedern.

Derzeit gehen die von Bloomberg erfassten Experten davon aus, dass der Umsatz von Symrise im ersten Halbjahr auf etwas mehr als 1,8 Milliarden Euro gestiegen ist. Das wäre ein Plus von mehr als acht Prozent, wobei der Großteil des Zuwachses aus den jüngsten Zukäufen stammen sollte. Aber auch ohne diesen Effekt dürfte Symrise zugelegt haben. Damit würde Symrise trotz der Corona-Krise an das Ergebnis der ersten Monate anknüpfen. Das Unternehmen legt die Zahlen für das erste Halbjahr am 6. August vor.

Dann wird sich Symrise auch zu den Jahreszielen äußern. Bisher lautet das Ziel für 2020, schneller zu wachsen als der globale Duftstoffe- und Aromenmarkt, für den ein Plus von rund 4 Prozent erwartet wird. Mit den Halbjahreszahlen dürfte es dann auch - wie immer erst zum Halbjahr - Aussagen zur Gewinnentwicklung geben.

Alles in allem sollten die Resultate für die ersten sechs Monate des Jahres trotz der Corona-Spuren die Erfolgsgeschichte des Konzerns, die 1874 ihren Anfang genommen hat, untermauern. Damals hatten zwei Chemiker aus Holzminden ein Verfahren zur Herstellung von künstlichem Vanillearoma, dem Vanillin, entwickelt. Sie gründeten das Unternehmen Haarmann & Reimer, das 1953 von Bayer <DE000BAY0017> gekauft wurde.

Von Bayer wechselte Haarman & Reimer zum schwedischen Finanzinvestor EQT, der das Unternehmen mit Dragoco zusammenlegte. Heraus kam Symrise, 2006 folgte der damals größte Börsengang des Jahres in Europa. Symrise setzte von Anfang an neben Zuwächsen aus eigener Kraft auf Übernahmen. So griff der von Experten geschätzte Konzernchef Bertram 2013 beim US-Dufthersteller Belmay zu. Das Jahr darauf erwarb Symrise dann die Mehrheit am schwedischen Probiotika-Hersteller Probi.

Im gleichen Jahr gab es dann noch einen Paukenschlag: Symrise kaufte den französischen Anbieter von Nahrungsmittelinhaltsstoffen Diana für 1,3 Milliarden Euro. 2017 kam der britische Säfte-Hersteller Cobell hinzu. Der jüngste Zugang heißt ADF/IDF. 2019 ließ sich Symrise den US-Hersteller von Tierfutterzusätzen 900 Millionen US-Dollar kosten. Der Schritt verdeutlicht, dass sich das Management einiges vom Geschäft mit Tierfutterzusätzen verspricht.

Aktuell steht Symrise auf drei Säulen: In der "Flavor" genannten Sparte produziert es Geschmacksstoffe für Lebensmittel und Getränke, im Segment "Scent & Care" geht es vornehmlich um Düfte und Zusätze für Körperpflegeprodukte, Kosmetik und Reinigungsmittel. Im Bereich "Nutrition", der etwa halb so groß ist wie die beiden anderen, bietet Symrise weitere Inhaltsstoffe für Lebensmittel und Tierfutter.

DAS MACHT DIE AKTIE:

Seit ihrem Start an der Börse im Jahr 2006 hat sich der Wert der Symrise-Aktie in etwa versechsfacht. Damit schnitt die Aktie in diesem Zeitraum deutlich besser ab als der MDax <DE0008467416>. Einen deutlichen Rückschlag gab es eigentlich nur während der Finanzkrise 2008.

In den vergangenen Jahren kam es zwar immer mal wieder zu kleineren Dämpfern - etwa wegen gestiegenen Rohstoffkosten oder Investitionen - am langfristigen Aufwärtstrend änderten die aber nichts. Der Aufwärtstrend seit Anfang 2009 ist unverkennbar. Allein 2019 ging es für die Aktie um mehr als 45 Prozent nach oben, womit Symrise zu den besten Chemieaktien in Europa gehörte.

Und 2020 setzte sich der Trend trotz der Corona-Pandemie fort. Das Papier erholte sich nach dem Dämpfer im coronabedingten Crash an den Börsen schnell. Inzwischen liegt der Kurs fast 15 Prozent über dem Schlusskurs vom Ende des vergangenen Jahres - mit 107,20 Euro war die Aktie am Mittwochvormittag so teuer wie noch nie.

Die Marktkapitalisierung ist inzwischen auf fast 15 Milliarden Euro angestiegen und da sich der Großteil der Anteile im Streubesitz befindet, gilt das Papier neben den Anteilsscheinen von Delivery Hero <DE000A2E4K43> als heißer Anwärter auf den wahrscheinlich im September durch die Wirecard-Pleite <DE0007472060> frei werdenden Dax-Platz <DE0008469008>.

DAS SAGEN ANALYSTEN:

Die meisten von dpa-AFX erfassten Analysten sind vom Geschäftsmodell des Düfte- und Aromenherstellers überzeugt, allerdings bereitet vielen auch die inzwischen hohe Bewertung etwas Kummer. So empfehlen derzeit nur vier der 14 von dpa-AFX erfassten Experten das Papier noch zum Kauf. Das durchschnittliche Kursziel liegt mit etwas über 90 Euro deutlich unter dem aktuellen Niveau.

Mit acht Experten hält sich das Gros der Analysten mit einem neutralem Votum zurück, zwei raten zum Verkauf. Eine von ihnen ist die JPMorgan-Expertin Celine Pannuti, obwohl sie erst ihre Umsatzerwartung für das laufende und kommende Jahr leicht erhöht hat und das Unternehmen grundsätzlich auf einem sehr guten Weg sieht.

Allerdings sei das Unternehmen sowohl im Vergleich zur Konkurrenz als auch mit Blick auf den langjährigen Schnitt zu hoch bewertet. Sie bekräftigte daher ihre "Underweight"-Einstufung mit einem Kursziel von 75 Euro. Damit liegt Pannuti, die die Papiere allerdings schon seit Herbst 2018 mit "Underweight" einstuft, am unteren Rand der Kursziel-Bandbreite, die bis zu 110 Euro herauf geht. Das höchste Kursziel kommt von der Deutschen Bank.

Deren Analystin Virginie Boucher-Ferte erhöhte dieses erst Anfang Juli um sechs auf 110 Euro. Sie rechnet für das erste Halbjahr beim Umsatz mit einem Anstieg um knapp vier Prozent aus eigener Kraft - also ohne Effekte aus Übernahmen oder Wechselkursveränderungen. Das operative Ergebnis dürfte sogar um elf Prozent gestiegen ein. Zudem rechnet sie mit einem robusten Barmittelzufluss und einer Bestätigung der Ziele./zb/mis/men

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