Zins Spezial / 16.08.2019 | 12:14:44 Werbung

Neue Zinsprodukte: Bonitätsabhängige Schuldverschreibungen

Felix Schröder
Autor Felix Schröder

Produktmanager bei der DZ BANK

Die Zinsen sind so niedrig wie selten zuvor. Viele Anleger und Sparer stehen vor der Frage „Wie können heutzutage noch attraktive Renditen erzielt werden?“. Bonitätsabhängige Schuldverschreibungen könnten eine Antwort sein.

Felix Schröder
Autor Felix Schröder

Produktmanager bei der DZ BANK

Niedrige Zinsen und kein Ende in Sicht

Rechneten zu Anfang des Jahres viele Marktteilnehmer noch mit Zinserhöhungen seitens der Notenbanken, hat sich deren Rhetorik in den letzten Wochen massiv verändert. Statt Zinserhöhungen wird nur noch von Zinssenkungen und weiteren expansiven geldpolitischen Maßnahmen geredet. Die erste Zentralbank, die den Worten Taten folgen ließ, ist die US-amerikanische Federal Reserve (Fed). Aufgrund der Handelskonflikte und des sich abkühlenden Wirtschaftswachstums senkten die Währungshüter Ende Juli den Leitzins um 0,25% auf eine Spanne von 2,00 bis 2,25%. Aber nicht nur in den USA, auch in Europa ist eine Lockerung der Geldpolitik wahrscheinlich. So kündigte der Chef der Europäischen Zentralbank (EZB) Mario Draghi bereits eine Wiederaufnahme des Anleihekaufprogramms an. Zudem gilt eine Senkung des Einlagezinses - der Zinssatz, zu dem Geschäftsbanken Gelder bei der EZB parken können - auf -0,50% als so gut wie sicher.

Leidtragende dieser Maßnahmen sind in erster Linie Anleger und Sparer. Traditionelle Sparprodukte wie Sparbuch, Tages- und Festgeldkonto werfen heutzutage kaum noch eine attraktive Rendite ab. Zudem könnten in Zukunft immer mehr Banken dazu übergehen, die Negativzinsen an ihre Kunden weiterzugeben, d.h. wer einer Bank sein Geld anvertraut, muss womöglich dafür bezahlen. Ebenfalls keine Alternative sind deutsche Staatsanleihen. Sie weisen aktuell in sämtlichen Laufzeiten negative Renditen auf.

Eine andere Möglichkeit, in Aktien zu investieren, ist für viele Anleger unattraktiv. Vor allem wer sein Geld zu einem bestimmten Zeitpunkt benötigt, sollte sich der Risiken bewusst sein. Die Kurse von Aktien können teils heftigen Schwankungen unterliegen. Und auch Verluste bis hin zum Totalverlust sind möglich.

 

Renditechance bonitätsabhängige Schuldverschreibung

Für chancenorientierte Anleger, die eine Alternative zu traditionellen Sparprodukten und Aktien suchen bzw. eine interessante Depotbeimischung wünschen, hat die DZ BANK neue Produkte im Angebot: bonitätsabhängige Schuldverschreibungen. Hierbei handelt es sich um Inhaberschuldverschreibungen, welche sich auf bestimmte Referenzschuldner (Unternehmen oder Banken) beziehen. Bonitätsabhängige Schuldverschreibungen verfügen über eine vorher festgelegte Laufzeit und eine feste Verzinsung. Die Auszahlung der Zinsen ist dabei abhängig von der Bonitätsentwicklung des Referenzschuldners sowie des Emittenten. Als Kompensation für die eingegangenen Risiken liegen die Zinsen häufig über den Marktzinsen. Mit bonitätsabhängigen Schuldverschreibungen können somit auch im aktuellen Niedrigzinsumfeld attraktive Renditen erzielt werden.

Lohnenswert kann eine Anlage in bonitätsabhängige Schuldverschreibungen sein, wenn während der Laufzeit kein Kreditereignis eintritt. In diesem Fall erhalten Anleger die regelmäßigen Zinszahlungen und zum Ende der Laufzeit wird die Schuldverschreibung zum Nennbetrag zurückgezahlt. Bei Eintritt eines Kreditereignisses fallen dagegen die Zinszahlungen aus und die Rückzahlung erfolgt zum Abwicklungsbetrag. Auch ein Totalverlust ist möglich. Als Kreditereignis gelten in der Regel Insolvenz des Referenzschuldners, Nichtzahlung des Referenzschuldners auf eigene Verbindlichkeiten und/oder Restrukturierung von Verbindlichkeiten des Referenzschuldners, wie beispielsweise die Reduzierung von vereinbarten Zinszahlungen.

Anleger sollten daher vor der Investition eine eingehende Prüfung der Bonität des zugrundeliegenden Referenzunternehmens vornehmen. Eine wichtige Hilfestellung können dabei die Beurteilungen der bekannten Ratingagenturen, wie beispielsweise Standard & Poor’s, Moody’s oder Fitch, geben.

 

Bonitätsabhängige Schuldverschreibung auf Volkswagen

Aktuell hat die DZ BANK eine bonitätsabhängige Schuldverschreibung auf die Volkswagen AG im Angebot. Der Zinssatz für dieses Papier beträgt 1,00% p.a. und die Laufzeit beträgt knapp zehn Jahre. Die Zeichnungsphase läuft vom 15.08.2019 bis 30.08.2019.

Die Art und Höhe der Rückzahlung am Rückzahlungstermin ist abhängig von der Bonitätsentwicklung der Volkswagen AG. Am Rückzahlungstermin gibt es folgende Rückzahlungsmöglichkeiten:
1. Tritt während der Laufzeit der Schuldverschreibung kein Kreditereignis beim Referenzschuldner Volkswagen AG ein, erhält der Anleger zu den jährlichen Zinszahlungsterminen einen Zinssatz von 1,00% ausbezahlt. Zudem wird die Schuldverschreibung am Tag der Endfälligkeit zum Nennbetrag zurückgezahlt.
2. Tritt während der Laufzeit der Schuldverschreibung ein Kreditereignis beim Referenzschuldner Volkswagen AG ein, werden die Zinszahlungen ab diesem Zeitpunkt eingestellt und die Rückzahlung erfolgt zum Abwicklungsbetrag. Der Abwicklungsbetrag kann deutlich unter dem Nennbetrag liegen und im Extremfall null betragen, d.h. die Zahlung entfällt in diesem Fall vollständig. Der Anleger erleidet einen Verlust, wenn der Abwicklungsbetrag unter dem Erwerbswert der Schuldverschreibung liegt.

Zeichnen Sie dieses Produkt über das Online-Brokerage Ihrer Volksbank über den Menüpunkt Brokerage/Order/Zeichnung oder wenden Sie sich an den Berater Ihrer Hausbank.

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In Zukunft werden wir Ihnen in regelmäßigen Abständen neue und interessante Zinsprodukte in der Rubrik „Zins-Ideen“ vorstellen.

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Risikobeschreibung
Eine ausführliche Erläuterung der genannten Fachbegriffe finden Sie in unserem Glossar.

Stand: 16.08.2019
Emittentin: DZ BANK AG / Online-Redaktion

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Rechtliche Hinweise

Hinweis auf das Basisinformationsblatt
Das von der DZ BANK erstellte Basisinformationsblatt ist in der jeweils aktuellen Fassung auf der Internetseite der DZ BANK www.dzbank-derivate.de/DD5ALT (dort unter „Dokumente“) abrufbar. Dies gilt, solange das Produkt für Privatanleger verfügbar ist.

Hinweis auf den Prospekt
Der gemäß gesetzlicher Vorgaben von der DZ BANK bezüglich des öffentlichen Angebots erstellte Basisprospekt sowie etwaige Nachträge und die zugehörigen Endgültigen Bedingungen sind auf der Internetseite der DZ BANK www.dzbank-derivate.de veröffentlicht und können unter www.dzbank-derivate.de/DD5ALT (dort unter „Dokumente“) abgerufen werden. Sie sollten den Prospekt lesen, bevor Sie eine Anlageentscheidung treffen, um die potenziellen Risiken und Chancen der Entscheidung, in die Wertpapiere zu investieren, vollends zu verstehen. Die Billigung des Prospekts von der zuständigen Behörde ist nicht als Befürwortung der angebotenen oder zum Handel an einem geregelten Markt zugelassenen Wertpapiere zu verstehen. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.

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News / Volkswagen AG

12.09.2019 | 13:01:18 (dpa-AFX)
Ministerium: Keine neuen Abschalteinrichtungen bei VW festgestellt

BERLIN/WOLFSBURG (dpa-AFX) - Der VW <DE0007664039>-Konzern hat nach Erkenntnissen des Bundesverkehrsministeriums keine illegalen Abschalteinrichtungen in die Motorsoftware neuer Dieselautos eingefügt. "Das Kraftfahrt-Bundesamt hat zu diesen Modellen bereits in 2016 eigene Messungen, Untersuchungen und Analysen durchgeführt", erklärte das Ministerium am Donnerstag und bezog sich dabei auf Fahrzeuge mit dem Motortyp EA 288. Die Vorwürfe gegen den Autobauer seien "nicht neu". Aber: "Unzulässige Abschalteinrichtungen konnten nicht festgestellt werden - auch nicht in Gestalt einer unzulässigen Zykluserkennung."

Der SWR hatte unter Berufung auf interne VW-Dokumente berichtet, es sei auch in neuere Dieselmotoren mit Euro-6-Abgasnorm ein Programm eingebaut worden, das erkennt, ob sich das Auto auf einem Prüfstand befindet. Bei dem Vorgängermotor EA 189, der im Herbst 2015 den Abgasskandal auslöste, hatte VW eine solche Software eingeräumt.

Nur wenn ein Testzyklus lief, reinigte die Abgasanlage in diesem Fall vollständig, während sie sonst im Betrieb auf der Straße deutlich höhere Emissionen zuließ. Auch Volkswagen <DE0007664039> dementierte die Darstellung des Berichts, es gebe eine Manipulationssoftware auch in neuen Autos./jap/DP/jha

19.06.2019 | 12:08:47 (dpa-AFX)
Brüssel erlaubt Zuschüsse für Nachrüstung kommunaler Dieselfahrzeuge
27.05.2019 | 08:53:50 (dpa-AFX)
Chinas Autoverkäufe dürften 2019 auf dem Vorjahresniveau verharren
20.05.2019 | 13:40:06 (dpa-AFX)
Bundesbank sieht schwieriges Umfeld für deutsche Autobauer
13.05.2019 | 20:37:03 (dpa-AFX)
DGAP-Adhoc: VOLKSWAGEN AG: (deutsch)
04.04.2019 | 18:26:33 (dpa-AFX)
DGAP-DD: VOLKSWAGEN AG (deutsch)
03.04.2019 | 18:31:44 (dpa-AFX)
DGAP-DD: VOLKSWAGEN AG (deutsch)

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