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Anlage-Spezial Krypto / Archiv: 28.10.2022 | 14:19:23 Werbung

Krypto-Spezial: AMD liefert das Equipment zum Schürfen von Kryptowährungen

Felix Schröder
Redakteur Felix Schröder

Produktmanager bei der DZ BANK

An diesem Freitag steht AMD im Fokus des wöchentlichen Krypto-Spezials. Der Chipkonzern könnte künftig dadurch profitieren, dass die Kryptowährungen sich derzeit aus einer Konsolidierung befreien. Auf Sicht von einer Woche konnte Ethereum um rund 16 % zulegen, bei Neo stehen im selben Zeitraum rund 8 % und bei Bitcoin rund 6 %. AMD könnte von den steigenden Preisen profitieren, da sie das Mining von Kryptowährungen mit Blick auf die Ertragsseite wieder attraktiver werden lassen. Mit den Grafikprozessoren AMD Radeon liefert der Konzern die Hardware, welche für das Schürfen von Kryptowährungen benötigt wird.

Felix Schröder
Redakteur Felix Schröder

Produktmanager bei der DZ BANK

Chipgigant mit breiter Diversifikation

Advanced Micro Devices (AMD) entwickelt Mikroprozessoren für die Computer- und Unterhaltungselektronikindustrie. Der Großteil des Umsatzes erfolgt über Hochleistungs-Prozessoren (CPUs) und Grafikprozessoren (GPUs) auf den PC- und Rechenzentrumsmärkten. Überdies liefert das Unternehmen die Chips, die in bekannten Spielekonsolen wie der Sony PlayStation und der Microsoft Xbox zu finden sind. AMD erwarb 2006 den Grafikprozessor- und Chipsatzhersteller ATI, um seine Position in der PC-Nahrungskette zu verbessern. Im Jahr 2009 gliederte das Unternehmen seine Produktionsbetriebe aus, um die Gießerei GlobalFoundries zu gründen. Im Jahr 2022 erwarb das Unternehmen Xilinx, den führenden Anbieter von feldprogrammierbaren Gate-Arrays, um sein Geschäft zu diversifizieren und seine Möglichkeiten in wichtigen Endmärkten wie dem Rechenzentrum zu erweitern. Gate-Arrays sind anwendungsspezifische integrierte Schaltungen (ASICs) bestehend aus vorkonfektionierten Logikschaltungen, die bei der Endfertigung kundenspezifisch verknüpft werden.

 

Grafikprozessoren von AMD sind insbesondere beim Mining von Ethereum interessant

Unter den großen Herstellern von Grafikkarten hat die Umstellung von Ethereum Mitte September 2022 von einer Proof-of-Work-Blockchain auf eine Proof-of-Stake-Blockchain nur kurzzeitig für Verunsicherung gesorgt. Denn für die Ausführung der Blockchain-Algorithmen werden auch in Zukunft Rechnerplattformen, PCs und Server, insbesondere CPUs und GPUs benötigt. AMD ist in der einzigartigen Lage, die beste Kombination aus CPU- und GPU-Technologien anzubieten, um Blockchain-Transaktionen schneller und sicherer abzuwickeln. ​Haben bei dem Proof-of-Work-Verfahren die Miner noch Rechenleistung für die dezentrale Blockchain bereitgestellt, um für erfolgreiche Berechnungen des Blocks mit Tokens belohnt zu werden, so basiert der Proof-of-Stake-Konsensalgorithmus nicht mehr auf der Rechenleistung, sondern ist an den Anteil an Coins geknüpft. Dabei bringen Einzelpersonen selbst ihr eigenes Kapital in das Netzwerk ein. Sie verifizieren die Transaktionen dann mit ihrem vorhandenen Kapital und bekommen dafür eine Belohnung. Das Ganze nennt sich Staking. Hierdurch lässt sich insbesondere der Stromverbrauch beim Erschaffen neuer Coins verringern.

 

AMD hat mit seinen Grafikprozessoren AMD Radeon weiterhin führende Produkte mit höchsten Leistungen auf dem Markt. So ermöglicht die AMD Radeon RX 6000M-Serie Mobil-Grafikkarte etwa Gaming und fortschrittliche Content-Creation-Funktionen mit ultrahohen Bildraten für Benutzer unterwegs. Für das Schürfen von Kryptowährungen werden die AMD-Grafikkarten oftmals bei Ethereum verwendet, da sie tendenziell sehr wenig Strom verbrauchen und eine hohe Effizienz aufweisen. Einen positiven Einfluss hierauf hatte auch eine Maßnahme vom Konkurrenten NVIDIA. Der Konzern hatte im letzten Jahr zum Beispiel die Mining-Leistung bei GeForce RTX 3060 eingeschränkt, um sie unattraktiv für die Generierung von Kryptowährungen wie Ethereum zu machen. Die Kunden reagierten darauf, indem sie verstärkt auf Produkte von AMD umgestiegen sind.

 

CHIPS Act in den USA als Wachstumstreiber für Halbleiterhersteller

Im Sommer dieses Jahres hatte die US-Regierung unter Präsident Joe Biden einen Chips Act (kurz für Creating Helpful Incentives to Produce Semiconductors) auf den Weg gebracht. Ziel sei es, insbesondere den Bau von neuen Halbleiterwerke und Chipfabriken, sogenannte Fabs, in den USA zu unterstützen. Damit wolle die USA nicht nur der chinesischen Abhängigkeit entkommen, sondern auch das mögliche Risiko rund um Taiwan eliminieren. Insgesamt umfasst der Gesetzesentwurf eine Investitionssumme von rund 200 Milliarden USD bis 2031. Der CHIPS Act im Speziellen war eine Gesetzesinitiative, die Subventionen in Höhe von 52 Mrd. USD zur Steigerung der US-Chipproduktion vorsieht und gleichzeitig die Abhängigkeit von ausländischen Quellen einschränkt. Der Chips and Science Act wird auch eine neue, vierjährige Steuergutschrift von 25 % vorsehen, um Chipkonzerne zum Bau von Halbleiteranlagen in den USA zu ermutigen. Außerdem werden auch verschiedene Zuschüsse und Darlehen genehmigt. Infolgedessen ist es ein sehr lukratives Angebot, dem viele Konzerne, aber auch kleinere Halbleiterproduzenten folgen könnten.

 

Fundamentales Wachstum wird vorangetrieben

Am 02. August hatte AMD einen zufriedenstellenden Bericht zum herausfordernden zweiten Quartal präsentiert. Zahlentechnisch gelang es dem Konzern im vergangenen Q2 trotz des schrumpfenden PC-Markts seine Umsätze im Vergleich zum Vorjahreswert um 70,1 % auf 6,55 Mrd. USD (Konsens: 6,53 Mrd. USD) zu steigern – ein neuer Rekordwert. Das EPS verbesserte sich im gleichen Zeitraum um 67 % auf 1,05 USD und fiel ebenfalls besser, als die erwarten 1,03 USD, aus. Was das Gesamtbild etwas getrübt hat, waren lediglich Abschreibungen von etwa 1,5 Mrd. USD in Bezug auf die Xilinx-Übernahme. Am 06. Oktober sorgte der Konzern dann für Verunsicherung bei den Investoren, als die Umsatzprognose für das laufende Geschäftsjahr von 6,7 Milliarden USD auf nur noch 5,6 Milliarden USD gesenkt wurde. Infolgedessen werden die Investoren mit Spannung, auf die für den 01. November bevorstehenden Zahlen zum dritten Quartal von AMD blicken. Sollte sich der Konzern hierbei erneut besser als befürchtet schlagen, könnte die Aktie zu einer neuen Aufwärtswelle ansetzen. Die langfristigen Wachstumstreiber sind derweil weiterhin intakt. Hervorzuheben ist dabei das wachsende Server-Geschäft, wo AMD über die nächsten Jahre gute Chancen haben dürfte, seine Marktanteile weiter auszubauen. Hier hat sich AMD mit seinen Epyc-Prozessoren, neben dem Gaming- und PC-Markt bereits gut positioniert. Der Servermarkt allein bietet für AMD eine Marktchance von 50 Mrd. USD. Steigende Preise für Kryptowährungen könnten wiederum das Geschäft mit AMD Radeon GPUs anheizen.

 

Produktidee: Discount-Zertifikat Classic auf Advanced Micro Devices Inc.

Eine attraktive Alternative zur Direktanlage in die Aktie sind Discount-Zertifikate. Anlegern steht eine Auswahl an entsprechenden Produkten auf den Basiswert Advanced Micro Devices Inc. zur Verfügung. Ein Beispiel ist ein Discount-Zertifikat mit der WKN: DW520B, das am 23.06.2023 fällig wird (Rückzahlungstermin) und mit einem Discount zum Kurs der Aktie der Advanced Micro Devices Inc. notiert. Der Anleger erhält keine sonstigen Erträge (z.B. Dividenden) und hat keine weiteren Ansprüche aus dem Basiswert. Die Höhe der möglichen Rückzahlung wird durch den Cap bei 50,00 USD begrenzt.

 

Für die Rückzahlung des Zertifikats gibt es zwei Möglichkeiten:
1. Liegt der Schlusskurs des Basiswerts Advanced Micro Devices Inc. an der maßgeblichen Börse am 16.06.2023 (Referenzpreis) auf oder über dem Cap, erhält der Anleger den EUR-Gegenwert des Höchstbetrags von 50,00 USD.

2. Liegt der Referenzpreis unter dem Cap, erhält der Anleger einen Rückzahlungsbetrag, der dem EUR-Gegenwert des Referenzpreises multipliziert mit dem Bezugsverhältnis entspricht.

Dieses Produkt ist nicht währungsgesichert. Die Entwicklung des EUR / USD-Wechselkurses hat damit Auswirkungen auf die Höhe des in EUR zahlbaren Rückzahlungsbetrags.

 

Ein gänzlicher Verlust des eingesetzten Kapitals ist möglich (Totalverlustrisiko). Ein Totalverlust tritt ein, wenn der Referenzpreis null ist. Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist auch möglich, wenn die DZ BANK als Emittent ihre Verpflichtungen aus dem Zertifikat aufgrund behördlicher Anordnungen oder einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit/Überschuldung) nicht mehr erfüllen kann.

 

Das vorliegend beschriebene Discount-Zertifikat richtet sich an Anleger, die einen Anlagehorizont bis zum 23.06.2023 haben und davon ausgehen, dass der Basiswert Advanced Micro Devices Inc.  am 16.06.2023 auf oder über 50,00 USD liegen wird. 

 

Eine ausführliche Erläuterung der genannten Fachbegriffe finden Sie in unserem Glossar. Weitere Beiträge zum Krypto-Spezial finden Sie unter Krypto-Spezial | dzbank-derivate.de

 

Stand: 28.10.2022, DZ BANK AG / Online-Redaktion

Hinweis auf Rechtliches, Prospekt und Basisinformationsblatt

Hinweis auf das Basisinformationsblatt
Das von der DZ BANK erstellte Basisinformationsblatt ist in der jeweils aktuellen Fassung auf der Internetseite der DZ BANK www.dzbank-derivate.de/DW520B (dort unter „Dokumente“) abrufbar. Dies gilt, solange das Produkt für Privatanleger verfügbar ist.

Hinweis auf den Prospekt
Der gemäß gesetzlicher Vorgaben von der DZ BANK bezüglich des öffentlichen Angebots erstellte Basisprospekt sowie etwaige Nachträge und die zugehörigen Endgültigen Bedingungen sind auf der Internetseite der DZ BANK www.dzbank-derivate.de veröffentlicht und können unter www.dzbank-derivate.de/DW520B (dort unter „Dokumente“) abgerufen werden. Sie sollten den Prospekt lesen, bevor Sie eine Anlageentscheidung treffen, um die potenziellen Risiken und Chancen der Entscheidung, in die Wertpapiere zu investieren, vollends zu verstehen. Die Billigung des Prospekts von der zuständigen Behörde ist nicht als Befürwortung der angebotenen oder zum Handel an einem geregelten Markt zugelassenen Wertpapiere zu verstehen. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.

Rechtliche Hinweise: Diese Information ist eine Werbemitteilung und dient ausschließlich Informationszwecken. Diese Information wurde von dem Redakteur im Auftrag der DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank („DZ BANK“) erstellt und ist zur Verteilung in der Bundesrepublik Deutschland bestimmt. Diese Werbemitteilung richtet sich nicht an Personen mit Wohn- und/oder Gesellschaftssitz und/oder Niederlassungen im Ausland, vor allem in den Vereinigten Staaten von Amerika, Kanada, Großbritannien oder Japan. Diese Werbemitteilung darf im Ausland nur in Einklang mit den dort geltenden Rechtsvorschriften verteilt werden und Personen, die in den Besitz dieser Informationen und Materialien gelangen, haben sich über die dort geltenden Rechtsvorschriften zu informieren und diese zu befolgen. Diese Werbemitteilung stellt weder ein öffentliches Angebot noch eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebotes zum Erwerb von Wertpapieren oder Finanzinstrumenten dar. Die DZ BANK ist insbesondere nicht als Anlageberater oder aufgrund einer Vermögensbetreuungspflicht tätig. Diese Werbemitteilung ist keine Finanzanalyse. Diese Werbemitteilung stellt eine unabhängige Bewertung der entsprechenden Emittentin bzw. Wertpapiere durch den Redakteur dar. Alle hierin enthaltenen Bewertungen, Stellungnahmen oder Erklärungen sind diejenigen des Redakteurs der Werbemitteilung und stimmen nicht notwendigerweise mit denen der Emittentin oder dritter Parteien überein. Angaben zu künftigen Wertentwicklungen sind kein verlässlicher Indikator für die tatsächliche künftige Wertentwicklung. Der Redakteur hat die Informationen, auf die sich die Werbemitteilung stützt, aus als zuverlässig erachteten Quellen übernommen, ohne jedoch alle diese Informationen selbst zu verifizieren. Dementsprechend gibt die DZ BANK keine Gewährleistungen oder Zusicherungen hinsichtlich der Genauigkeit, Vollständigkeit oder Richtigkeit der hierin enthaltenen Informationen oder Meinungen ab. Die DZ BANK übernimmt keine Haftung für unmittelbare oder mittelbare Schäden, die durch die Verteilung und/oder Verwendung dieser Werbemitteilung verursacht werden und/oder mit der Verteilung und/oder Verwendung dieser Werbemitteilung im Zusammenhang stehen. Eine Investitionsentscheidung bezüglich irgendwelcher Wertpapiere oder sonstiger Finanzinstrumente sollte auf der Grundlage eines Beratungsgesprächs sowie Prospekts oder Informationsmemorandums erfolgen und auf keinen Fall auf der Grundlage dieser Werbemitteilung. Die Bewertungen können je nach den speziellen Anlagezielen, dem Anlagehorizont oder der individuellen Vermögenslage für einzelne Anleger nicht oder nur bedingt geeignet sein. Die Informationen und Meinungen entsprechen dem Stand zum Zeitpunkt der Erstellung der Werbemitteilung. Sie können aufgrund künftiger Entwicklungen überholt sein, ohne dass die Werbemitteilung geändert wurde.

 

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(Bewertungen: 5)

Discount 50 2023/06: Basiswert Advanced Micro Devices

DW520B / //
Quelle: DZ BANK: Geld 03.02., Brief 03.02.
DW520B // Quelle: DZ BANK: Geld 03.02., Brief 03.02.
45,13 EUR
Geld in EUR
45,16 EUR
Brief in EUR
--
Diff. Vortag in %
Basiswertkurs: 86,07 USD
Quelle : NASDAQ , 03.02.
  • Max Rendite 2,55%
  • Max Rendite in % p.a. 6,94% p.a.
  • Discount in % 43,35%
  • Cap 50,00 USD
  • Abstand zum Cap in % -41,91%
  • Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 1,00

News / Advanced Micro Devices Inc.

01.02.2023 | 11:04:23 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Chipkonzern AMD trotzt schwachem PC-Markt

SANTA CLARA (dpa-AFX) - Der Chipkonzern AMD <US0079031078> kommt dank guter Geschäfte mit Rechenzentren sowie der Luftfahrt- und Autoindustrie besser durch die aktuellen Turbulenzen der Halbleiter-Branche als seine Rivalen. Zuwächse in diesen Bereichen konnten bei AMD den Einbruch im Geschäft mit Prozessoren für Personal Computer im vergangenen Quartal mehr als ausgleichen. Der südkoreanische Flash-Speicher-Spezialist Hynix wurde dagegen schwer vom Preisverfall in dem Geschäft erwischt und rutschte tief in die roten Zahlen.

Insgesamt legte der AMD-Quartalsumsatz im Jahresvergleich um 16 Prozent auf rund 5,6 Milliarden Dollar (5,1 Mrd Euro) zu, wie der Intel <US4581401001>-Konkurrent nach US-Börsenschluss am Dienstag mitteilte. Unterm Strich gab es einen schmalen Gewinn von 21 Millionen Dollar nach schwarzen Zahlen von 974 Millionen Dollar ein Jahr zuvor.

Bei PC-Chips halbierte sich der AMD-Umsatz im Jahresvergleich auf gut 900 Millionen Dollar. Der Bereich verbuchte einen operativen Verlust von 152 Millionen Dollar nach einem positiven Ergebnis von 530 Millionen Dollar im Vorjahresquartal. Im Geschäft mit Rechenzentren gab es dagegen ein Umsatzplus von 1,16 auf 1,65 Milliarden Dollar und einen operativen Gewinn von 444 Millionen Dollar.

Ausgezahlt hat sich für AMD der Kauf der Firma Xilinx, die auf Chiplösungen unter anderem für Flugzeuge sowie Autos und verschiedene Elektronikgeräte spezialisiert ist. Der Umsatz in dem Bereich sprang mit dem Zukauf von 71 Millionen Dollar vor einem Jahr auf fast 1,4 Milliarden Dollar hoch. Die AMD-Aktie legte im vorbörslichen Handel am Mittwoch zeitweise um rund drei Prozent zu.

Die AMD-Zahlen stehen im scharfen Kontrast zu denen des großen Rivalen Intel, wo auch das Geschäft mit Rechenzentren im vergangenen Quartal um ein Drittel schrumpfte. AMD hatte schneller neue Chipgenerationen auf den Markt gebracht, während Intel von Problemen in der Entwicklung gebremst wurde.

Hynix unterdessen wurde von sinkenden Preisen und zu hohen Lagerbeständen zusätzlich getroffen, weil der südkoreanische Konzern Intel das Geschäft mit Flash-Speicher abgenommen hatte. Im vergangenen Quartal verbuchte der zweitgrößte Speicherchiphersteller der Welt einen operativen Verlust von 1,7 Billionen Won (knapp 1,3 Mrd Euro). Vorjahreszeitraum hatte Hynix noch einen operativen Gewinn von rund 4,2 Billionen Won erzielt. Unter dem Strich gab es rote Zahlen von 3,5 Billionen Won. Der Umsatz sank um 38 Prozent auf knapp 7,7 Billionen Won.

Die Verkäufe von Personal Computern waren im vergangenen Quartal nach Berechnungen der Analysefirma Gartner um gut 28 Prozent eingebrochen. Das war der schärfste Rückgang seit Gartner Mitte der 1990er Jahr begann, den Markt zu erfassen. Am Anfang der Corona-Pandemie war der Verkauf von Computern - vor allem Notebooks - explosiv gewachsen. Bei Smartphones errechnete die Marktforschungsfirma Canalys für das vergangene Quartal einen Absatzrückgang von 18 Prozent./so/DP/mis

31.01.2023 | 23:58:01 (dpa-AFX)
Chipkonzern AMD trotz schwachem PC-Markt
27.01.2023 | 19:43:12 (dpa-AFX)
AKTIEN IM FOKUS 2: Trübe Aussichten belasten Intel - Rivale AMD im Plus
27.01.2023 | 12:49:01 (dpa-AFX)
AKTIEN IM FOKUS: Trister Ausblick von Intel belastet US-Halbleiterbranche
27.01.2023 | 11:54:04 (dpa-AFX)
ROUNDUP 2: Intel mit Umsatzeinbruch und Verlust - Aktie fällt
27.01.2023 | 06:11:33 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Intel mit Umsatzeinbruch und Verlust - Aktie fällt
24.01.2023 | 12:46:04 (dpa-AFX)
ANALYSE: Bernstein wird vorsichtiger für AMD - Konkurrent Intel flutet den Markt

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