Aktien-Trading / 20.03.2019 | 11:09:50 Werbung

Fraport: langfristige Wachstumschancen

DZ BANK AG / Online-Redaktion
Autor DZ BANK AG / Online-Redaktion

Innerhalb der Genossenschaftlichen FinanzGruppe fungiert die DZ BANK als Spitzeninstitut und Zentralbank.

  • profitabler Wachstumskurs fortgesetzt
  • starke Marktposition in einem Zukunftsmarkt
  • Anlageidee: Discount-Zertifikat auf Fraport
DZ BANK AG / Online-Redaktion
Autor DZ BANK AG / Online-Redaktion

Innerhalb der Genossenschaftlichen FinanzGruppe fungiert die DZ BANK als Spitzeninstitut und Zentralbank.

Die Lage: Neue Ergebnisrekorde

Der Flughafenbetreiber Fraport hat Bilanz für das Geschäftsjahr 2018 gezogen. Er setzte seinen Wachstumskurs mit neuen Rekorden bei Umsatz und Gewinnen fort. Das Unternehmen profitierte von einem starken Passagierwachstum. Neben dem Heimatstandort Frankfurt ist der Konzern weltweit an 25 weiteren Flughäfen beteiligt. Bereinigt um die Ausbauinvestitionen erhöhten sich die Einnahmen um 7,8% auf mehr als 3,1 Mrd. Euro. Rund zwei Drittel des Anstiegs entfielen dabei auf die internationalen Beteiligungen. Firmenlenker Dr. Stefan Schulte hob insbesondere die brasilianischen und griechischen Flughäfen hervor, die wesentliche Beiträge zum Umsatzwachstum beisteuerten.

Überproportional zu den Einnahmen erhöhten sich die Gewinne. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) legte um 12,5% auf 1,13 Mrd. Euro zu. Der Nachsteuerprofit verbesserte sich sogar um 40,6% auf 505,7 Mio. Euro. Darin enthalten ist allerdings ein Sonderertrag von 75,9 Mio. Euro aus dem Verkauf der Anteile am Flughafen Hannover. Aber auch ohne diesen Effekt erreichte Fraport die selbst gesteckten Ziele für das Geschäftsjahr 2018. Aufgrund der positiven Geschäftsentwicklung wollen Vorstand und Aufsichtsrat die Dividende von 1,50 auf 2,00 Euro je Aktie erhöhen. Ein entsprechender Vorschlag soll der Hauptversammlung am 28. Mai 2019 unterbreitet werden.

 

Die Perspektive: Krisensicheres Geschäftsmodell mit Zukunft

Im laufenden Geschäftsjahr 2019 erwartet Fraport weiterhin Wachstum an allen Standorten. Die Steigerungsraten dürften jedoch geringer ausfallen als 2018. Demnach soll die Zahl der Fluggäste am Frankfurter Standort nur um 2% bis 3% zulegen. 2018 hat der Konzern hier ein Plus von fast 8% auf 69,5 Millionen verbucht. Beim Umsatz erwartet der Vorstand daher für 2019 nur einen leichten Anstieg auf rund 3,2 Mrd. Euro. Das EBITDA wird trotz der wegfallenden Erlöse aus dem Verkauf der Hannover-Anteile auf einem Niveau zwischen etwa 1,16 und 1,195 Mrd. Euro erwartet. Zudem betonte der Vorstand seine Zuversicht bezüglich der mittel- und langfristigen Perspektiven. Demnach legen die aktuellen Ausbauprojekte die Basis für weiteres, langfristiges Wachstum.

Nach unserer Einschätzung ist das Geschäftsmodell von Fraport relativ krisensicher. Daher sehen wir das Unternehmen auch im Fall einer weiteren konjunkturellen Abkühlung gut aufgestellt, um von der weltweit steigenden Reisebereitschaft, der wachsenden Mittelschicht in Asien sowie der zunehmenden Internationalisierung und Globalisierung zu profitieren. Bereits jetzt ist der Konzern sehr gut im Markt positioniert, um die sich bietenden Chancen zu nutzen.

Charttechnisch zeigt die Aktie seit dem Korrekturtief von Dezember 2018 eine Erholungsbewegung. Zuletzt hatte der Kurs dabei die Abwärtstrendlinie erreicht, die sich aus der Verbindung der Hochpunkte von Januar 2018 (Allzeithoch) und Juli 2018 ableiten lässt. Zusammen mit dem Verlaufshoch von November 2018 bei 72,58 Euro sowie der 200-Tage-Durchschnittslinie bei 72,90 Euro resultiert daraus ein massives Widerstandsbündel. An diesem ist der Kurs jüngst erst einmal nach unten abgeprallt.

 

Die Anlageidee: Discount-Zertifikat auf Fraport

Mit Blick auf die aktuelle charttechnische Konstellation könnten unseres Erachtens Discount-Zertifikate eine alternative Anlagemöglichkeit zu einer Direktanlage in die Aktie darstellen. Dazu stehen verschiedene Discount-Zertifikate mit der Aktie der Fraport AG als Basiswert zur Verfügung. Ein Beispiel ist ein Discount-Zertifikat, das am 28.12.2020 fällig wird (Rückzahlungstermin) und aktuell mit einem Discount (Abschlag) von rund 11,% zum Kurs der Aktie der Fraport AG notiert. Die Höhe der möglichen Rückzahlung wird durch den Cap bei 68,00 Euro begrenzt.

Für die Rückzahlung des Zertifikats gibt es zwei Möglichkeiten:
1. Liegt der Schlusskurs des Basiswerts Fraport AG an der maßgeblichen Börse Xetra Frankfurt am 18.12.2020 (Referenzpreis) auf oder über dem Cap, erhält der Anleger den Höchstbetrag von 68,00 Euro.
2. Liegt der Referenzpreis unter dem Cap, erhält der Anleger einen Rückzahlungsbetrag in Euro, der dem Referenzpreis multipliziert mit dem Bezugsverhältnis (1,00) entspricht. Der Anleger erleidet einen Verlust, wenn der Rückzahlungsbetrag unter dem Erwerbspreis des Zertifikats liegt.

Der Anleger erhält während der Laufzeit keine sonstigen Erträge (z.B. Dividenden) und hat keine weiteren Ansprüche (z.B. Stimmrechte) aus dem Basiswert. Das vorliegend beschriebene Discount-Zertifikat richtet sich somit an Anleger, die davon ausgehen, dass der Schlusskurs der Aktie der Fraport AG am 18.12.2020 auf oder über 68,00 Euro liegen wird.

 

Risikobeschreibung

Eine ausführliche Erläuterung der genannten Fachbegriffe finden Sie in unserem Glossar.

 

Stand: 20.03.2019
Emittentin: DZ BANK AG / Online-Redaktion

 

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(Bewertungen: 15)

Discount 68 2020/12: Basiswert Fraport

DDS16A / //
Quelle: DZ BANK: Geld 14.06., Brief 14.06.
DDS16A // Quelle: DZ BANK: Geld 14.06., Brief 14.06.
64,18 EUR
Geld in EUR
64,43 EUR
Brief in EUR
--
Diff. Vortag in %
Basiswertkurs: 76,18 EUR
Quelle : Xetra , 14.06.
  • Max Rendite 5,54%
  • Max Rendite in % p.a. 3,58% p.a.
  • Discount in % 15,42%
  • Cap 68,00 EUR
  • Abstand zum Cap in % -10,74%
  • Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 1,00

News / Fraport AG

16.06.2019 | 14:34:43 (dpa-AFX)
Regierung verschiebt Entscheidung über Alitalia erneut

ROM (dpa-AFX) - Die italienische Regierung hat die Entscheidung über die Zukunft der insolventen Fluggesellschaft Alitalia erneut verschoben. Bis spätestens 15. Juli soll die staatliche Eisenbahngesellschaft Ferrovie dello Stato (FS) nun ein endgültiges und verbindliches Angebot vorlegen, teilte das Wirtschaftsministerium am Freitagabend mit. Gesucht wird ein Mitinvestor für die Pleite-Airline. Bis zum zuvor gesetzten Fristende am 15. Juni war dieser nicht gefunden.

Die frühere staatliche Airline hatte bereits Anfang Mai 2017 Insolvenz angemeldet. Seitdem kann sie nur dank Staatskrediten von mittlerweile 900 Millionen Euro ihren Flugbetrieb aufrechterhalten. Diese Staatshilfe war zunächst nur als vorübergehender Rettungsanker gedacht, doch Italiens Regierung musste die Kreditlinie immer wieder verlängern.

Mangels Interessenten wählte Wirtschaftsminister Luigi Di Maio die FS aus, sich um Alitalia zu kümmern. Allein schultern kann die Bahngesellschaft die Übernahme jedoch nicht. Zuletzt soll der Fußballunternehmer Claudio Lotito, Besitzer des Serie-A-Clubs Lazio Rom, Interesse bekundet haben. Vize-Premier Matteo Salvini hatte jedoch gesagt, er bevorzuge für eine Airline mit etwa 11 000 Mitarbeitern einen Investor, der im Luftverkehr und nicht im Fußball Erfahrung habe./reu/DP/fba

14.06.2019 | 08:36:09 (dpa-AFX)
Frankfurter Flughafen wächst nur noch moderat
14.06.2019 | 07:01:22 (dpa-AFX)
OTS: Fraport AG / Fraport-Verkehrszahlen im Mai 2019: Solides Wachstum in ...
11.06.2019 | 05:59:43 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Nürnberger-Flughafen-Chef: Kurzstreckenflüge nicht schädlicher als Autos
11.06.2019 | 05:21:51 (dpa-AFX)
Chef des Nürnberger Flughafens: Kurzstreckenflüge nicht schädlicher als Autos
06.06.2019 | 18:01:19 (dpa-AFX)
Unwetter führt zu Störung bei Abfertigung an Berliner Flughäfen
05.06.2019 | 16:41:44 (dpa-AFX)
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