Aktien-Trading / 05.05.2021 | 10:22:21 Werbung

Facebook startet durch - Aktie mit neuen Bestwerten

Marcus Landau
Autor Marcus Landau

Senior Manager Public Distribution bei der DZ BANK

Der Markt bewertete den zuletzt vorgelegten Quartalsbericht von Facebook mit „Daumen hoch“. Zahlen und Prognosen überzeugten. Das Kerngeschäft mit Werbung entwickelte sich erneut prächtig. Die Aktie markierte neue Rekorde.

Marcus Landau
Autor Marcus Landau

Senior Manager Public Distribution bei der DZ BANK

Kräftig sprudelnde Werbeeinnahmen

Facebook gehört zu den weltweit größten Anbietern von Onlineplattformen im Bereich der sozialen Medien. In erster Linie sind die Amerikaner für ihr gleichnamiges Netzwerk bekannt. Durch Zukäufe kamen weitere populäre Angebote hinzu, die ebenfalls Millionen von Menschen nutzen. Zum Portfolio gehören beispielsweise die Video- und Foto-Sharing-App Instagram sowie die Messaging-Dienste WhatsApp und Messenger.

Das Kerngeschäft hat sich in den vergangenen Monaten weiterhin sehr gut entwickelt. Facebook verzeichnete im ersten Quartal 2021 steigende Nutzerzahlen. Gleichzeitig gelang es dem Konzern, seine Dienste umfassend zu monetisieren. Das Unternehmen erzielt seine Umsätze hauptsächlich durch Werbung, die Firmenkunden auf den Plattformen schalten. In der Periode Januar bis März hatten sich die Werbeeinnahmen zum Vorjahreswert um 46 % auf 25,44 Mrd. US-Dollar erhöht. Das enorme Wachstum resultiert dabei auch aus dem niedrigen Basiseffekt aus dem Vorjahr. Deshalb gehen wir davon aus, dass sich die Wachstumsraten wieder abschwächen werden.

Gleichwohl erwarten wir eine anhaltend positive Entwicklung im Werbegeschäft mit im Durchschnitt sehr soliden Steigerungen. Dafür spricht die inzwischen erreichte Größe und Popularität des Facebook-Ökosystems, woraus sich ein Netzwerkeffekt ergibt. Das Unternehmen hat außerdem einen breiten Burggraben, woraus eine gewisse Preisdurchsetzungsmacht resultiert. Ein Risiko sehen wir dennoch in der großen Abhängigkeit von diesen Aktivitäten. Im ersten Quartal lag der Anteil der Werbeeinnahmen am Gesamtumsatz bei 97,2%. Eventuelle Schwächen im Werbemarkt werden somit direkt auf die Kennzahlen durchschlagen.

 

Hohe Finanzkraft, Aktie mit neuen Rekorden

Das starke Kerngeschäft, welches sich durch hohe Gewinnmargen und beträchtliche Cashflows auszeichnet, bietet dem Konzern allerdings auch den Spielraum, die eigene Position zu erweitern und sich weitere Geschäftsfelder zu erschließen.

Potenzial sehen wir u.a. darin, dem gewaltigen Nutzerkreis weitere Produkte und Dienste zur Verfügung zu stellen (z.B. Bezahldienste, Online-Shops für Nutzer, Live-Shopping). Aber auch neue Anwendungen in Bereichen wie Augmented und Virtual Reality, an denen Facebook forscht, bieten Chancen.

Bei den Expansionsbestrebungen halten wir weitere Zukäufe für möglich, wobei das Risiko von teuren Übernahmen besteht. Positiv bewerten wir die hohe Finanzkraft von Facebook. Allein Barmittel und kurzfristige Wertpapiere summierten sich zuletzt auf mehr als 64 Mrd. US-Dollar. Deshalb hat das Unternehmen eine Ausweitung des Aktienrückkaufprogramms beschlossen. Das sehen wir gerade mit Blick auf die weitere Kursentwicklung positiv.

Gleichzeitig haben unserer Einschätzung nach aber auch die Risiken zugenommen. Hier stehen vor allem die neue Datenschutzpolitik von Apple, eine strengere Regulierung in den USA und Europa sowie die Gefahr der Abwanderung von WhatsApp-Nutzern im Vordergrund. Negative Nachrichten in diesem Zusammenhang sehen wir als potenzielle Belastungsfaktoren.

Aus charttechnischer Sicht hat die Aktie im Nachgang der Veröffentlichung der Quartalszahlen den Ausbruch aus der Konsolidierungsphase bestätigt, die sich seit Ende August 2020 gebildet hatte. Daraus ergibt sich unserer Einschätzung nach eine gestiegene Wahrscheinlichkeit für eine Fortsetzung des seit mehr als einem Jahr laufenden übergeordneten Aufwärtstrends. Bei Facebook sehen wir deshalb derzeit Trading-Chancen auf der Long-Seite. Eine Absicherung könnte dabei im Bereich des letzten Zwischentiefs (Pullback an altes Allzeithoch) bei 296 US-Dollar sinnvoll sein.

 

Trading-Idee: Endlos-Turbo Long auf Facebook

Mit Hebelprodukten können Anleger überproportional an allen Kursentwicklungen des zugrunde liegenden Basiswertes partizipieren. Aufgrund der Hebelwirkung reagiert das Produkt auf kleinste Kursbewegungen des Basiswerts. Da die Wertentwicklung des Basiswerts im Laufe der Zeit schwanken bzw. sich nicht entsprechend den Erwartungen des Anlegers entwickeln kann, besteht das Risiko, dass das eingesetzte Kapital nicht in allen Fällen in voller Höhe zurückgezahlt wird. Der Kapitalverlust kann ein erhebliches Ausmaß annehmen, sodass ein Totalverlust entstehen kann.

Auf den Basiswert Facebook Inc. stehen verschiedene Endlos-Turbos zur Verfügung. Ein Beispiel ist der Endlos-Turbo Long mit einem Basispreis von 222,6911 USD sowie einer Knock-Out-Barriere von 222,6911 USD. Das Produkt eignet sich für Anleger, die auf steigende Kurse des Basiswerts setzen wollen. Der Endlos-Turbo Long auf die Facebook Inc. A. hat keine feste Laufzeit, kann aber während der Laufzeit verfallen, sofern ein Knock-Out-Ereignis eintritt. Ein Knock-Out-Ereignis tritt ein, wenn der Beobachtungspreis (jeder Kurs des Basiswerts an einem Beobachtungstag, wie er von der maßgeblichen Börse berechnet wird) mindestens einmal auf oder unter der Knock-Out-Barriere liegt. Tritt ein solches Knock-Out-Ereignis ein, verfällt das Produkt ohne weiteres Tätigwerden des Anlegers wertlos, sodass es zu einem Totalverlust des eingesetzten Kapitals kommt.

Dieses Produkt ist nicht währungsgesichert. Die Entwicklung des EUR/USD-Wechselkurses hat damit Auswirkungen auf die Höhe des in EUR zahlbaren Rückzahlungsbetrags.

 

Risikobeschreibung
Eine ausführliche Erläuterung der genannten Fachbegriffe finden Sie in unserem Glossar.

Stand: 05.05.2021
Emittentin: DZ BANK AG / Online-Redaktion

 

 

Hinweise auf Rechtliches, Prospekt, Werbung und Basisinformationsblatt

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Rechtliche Hinweise: Dieses Dokument ist eine Werbemitteilung und dient ausschließlich Informationszwecken. Dieses Dokument wurde durch die DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank („DZ BANK“) erstellt und ist zur Verteilung in der Bundesrepublik Deutschland bestimmt. Dieses Dokument richtet sich nicht an Personen mit Wohn- und/oder Gesellschaftssitz und/oder Niederlassungen im Ausland, vor allem in den Vereinigten Staaten von Amerika, Kanada, Großbritannien oder Japan. Dieses Dokument darf im Ausland nur in Einklang mit den dort geltenden Rechtsvorschriften verteilt werden und Personen, die in den Besitz dieser Informationen und Materialien gelangen, haben sich über die dort geltenden Rechtsvorschriften zu informieren und diese zu befolgen. Dieses Dokument stellt weder ein öffentliches Angebot noch eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebotes zum Erwerb von Wertpapieren oder Finanzinstrumenten dar. Die DZ BANK ist insbesondere nicht als Anlageberater oder aufgrund einer Vermögensbetreuungspflicht tätig. Dieses Dokument ist keine Finanzanalyse. Dieses Dokument stellt eine unabhängige Bewertung der entsprechenden Emittentin bzw. Wertpapiere durch die DZ BANK dar. Alle hierin enthaltenen Bewertungen, Stellungnahmen oder Erklärungen sind diejenigen des Verfassers des Dokuments und stimmen nicht notwendigerweise mit denen der Emittentin oder dritter Parteien überein. Die DZ BANK hat die Informationen, auf die sich das Dokument stützt, aus als zuverlässig erachteten Quellen übernommen, ohne jedoch alle diese Informationen selbst zu verifizieren. Dementsprechend gibt die DZ BANK keine Gewährleistungen oder Zusicherungen hinsichtlich der Genauigkeit, Vollständigkeit oder Richtigkeit der hierin enthaltenen Informationen oder Meinungen ab. Die DZ BANK übernimmt keine Haftung für unmittelbare oder mittelbare Schäden, die durch die Verteilung und/oder Verwendung dieses Dokuments verursacht werden und/oder mit der Verteilung und/oder Verwendung dieses Dokuments im Zusammenhang stehen. Eine Investitionsentscheidung bezüglich irgendwelcher Wertpapiere oder sonstiger Finanzinstrumente sollte auf der Grundlage eines Beratungsgesprächs sowie Prospekts oder Informationsmemorandums erfolgen und auf keinen Fall auf der Grundlage dieses Dokuments. Unsere Bewertungen können je nach den speziellen Anlagezielen, dem Anlagehorizont oder der individuellen Vermögenslage für einzelne Anleger nicht oder nur bedingt geeignet sein. Die Informationen und Meinungen entsprechen dem Stand zum Zeitpunkt der Erstellung des Dokuments. Sie können aufgrund künftiger Entwicklungen überholt sein, ohne dass das Dokument geändert wurde.

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(Bewertungen: 21)

Endlos Turbo Long 223,6148 open end: Basiswert Facebook

DV1A3D / //
Quelle: DZ BANK: Geld 22.06. 16:08:17, Brief 22.06. 16:08:17
DV1A3D // Quelle: DZ BANK: Geld 22.06. 16:08:17, Brief 22.06. 16:08:17
9,43 EUR
Geld in EUR
9,44 EUR
Brief in EUR
2,72%
Diff. Vortag in %
Basiswertkurs: 333,66 USD
Quelle : NASDAQ , 15:53:30
  • Basispreis
    223,6148 USD
  • Abstand zum Basispreis in % 32,98%
  • Knock-Out-Barriere
    223,6148 USD
  • Abstand zum Knock-Out in % 32,98%
  • Hebel 2,99x
  • Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 0,10

News / Facebook Inc.

19.06.2021 | 11:56:58 (dpa-AFX)
Umfrage: Große Mehrheit nutzt WhatsApp nach Datenschutz-Streit weiter

BERLIN (dpa-AFX) - Die monatelange Kontroverse um die neuen Datenschutz-Regeln bei WhatsApp hat für Facebooks Chatdienst bisher nur geringe Folgen in Deutschland. In einer Umfrage im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur gaben 79 Prozent an, dass sie die App auf ihrem Smartphone haben und sie auch nutzen. Gut die Hälfte der WhatsApp-Nutzer (52 Prozent) stimmte demnach den Mitte Mai in Kraft getretenen neuen Bestimmungen bereits zu.

Zugleich gaben 13 Prozent an, dass sie vorhätten, die App zu löschen. Rund die Hälfte von ihnen hatte schon vorher Datenschutz-Bedenken, fünf Prozent der von Yougov Deutschland Befragten kamen erst mit der Debatte um die neuen Bestimmungen Zweifel - und zwei Prozent wollen demnach weg, weil auch viele Ihrer Kontakte WhatsApp entfernt hätten.

Ob es tatsächlich zum dauerhaften Abschied von WhatsApp kommt, ist allerdings noch eine andere Frage. In den vergangenen zwölf Monaten löschten nur drei Prozent der Befragten die App von ihren Smartphones. Und insgesamt gaben acht Prozent an, dass sie WhatsApp schon einmal entfernt hätten - aber dann zurückkehrten, weil zu viele ihrer Kontakte über den Dienst zu erreichen waren.

Zugleich hat fast die Hälfte der WhatsApp-Nutzer kein gutes Gefühl, was den Datenschutz angeht. So hat jeder Dritte zwar Bedenken - bleibt aber, weil dort die Kontakte zu erreichen sind. Weitere 14 Prozent zweifeln auch, kennen jedoch keine gute Alternative. Keine Datenschutz-Bedenken haben 28 Prozent.

WhatsApp hat mehr als zwei Milliarden Nutzer. Der Dienst hatte in den vergangenen Monaten nach der Ankündigung neuer Nutzungsregeln aber mit deutlicher Kritik zu kämpfen. Auslöser war die Einschätzung, dass mit dem Update mehr Daten mit der Konzernmutter Facebook <US30303M1027> geteilt werden könnten.

WhatsApp weist dies als Missverständnis zurück und erklärt, die Änderungen sollten vor allem eine Grundlage für die Kommunikation zwischen Unternehmen und ihren Kunden schaffen. Zugleich ließ der Dienst Pläne fallen, mit der Zeit den Funktionsumfang für die Nutzer, die den Regeln nicht zustimmen, stark einzuschränken.

Die Kommunikation zwischen Unternehmen und ihren Kunden ist der aktuelle Plan, wie Facebook schließlich Geld mit WhatsApp verdienen will. Das weltgrößte Online-Netzwerk übernahm WhatsApp 2014 für am Ende rund 22 Milliarden Dollar. Mit dem Kauf nahm Facebook zwar einen potenziellen Rivalen vom Markt, der Dienst trug bisher aber kaum zum Konzerngewinn bei.

Die populärste WhatsApp-Alternative unter den wenigen potenziellen Abwanderern ist der Umfrage zufolge Signal mit 27 Prozent. Auf die Technologie dieser App für sogenannte Ende-zu-Ende-Verschlüsselung greift auch WhatsApp zurück. Bei der Komplett-Verschlüsselung sind Inhalte der Kommunikation grundsätzlich nur für die Teilnehmer im Klartext sichtbar, aber nicht für die Betreiber der Plattform. Signal wird inzwischen finanziell von WhatsApp-Mitgründer Brian Acton unterstützt, der den Facebook-Konzern verließ.

Fast gleichauf mit Signal lag in der Gunst möglicher WhatsApp-Abwanderer Telegram. Für die vom Gründer des russischen Facebook-Klons VKontakte, Pawel Durow, betriebene App wollen sich 26 Prozent entscheiden. Der Dienst Threema kam auf 16 Prozent, zu Facebooks hauseigener Alternative Messenger wollen 13 Prozent wechseln. Auf die klassische SMS statt Ende-zu-Ende verschlüsselter Chatdienste wollen 15 Prozent zurückgreifen.

Auch bei denen, die WhatsApp bereits verlassen haben, führt Signal mit 28 Prozent als Alternative. Jeweils rund jeder Fünfte unter ihnen nutzt Threema und Telegram, sowie 15 Prozent den Facebook Messenger. Bei der repräsentativen Online-Erhebung befragte Yougov Deutschland Mitte Juni 2029 Personen./so/DP/zb

15.06.2021 | 14:02:03 (dpa-AFX)
Gericht: Entlassung in Türkei wegen Facebook-Likes unrechtmäßig
15.06.2021 | 13:52:01 (dpa-AFX)
ROUNDUP/EuGH: Belgische Behörden können gegen Facebook in Irland vorgehen
14.06.2021 | 11:53:57 (dpa-AFX)
ROUNDUP 2: WhatsApp verspricht mehr Privatsphäre-Funktionen
14.06.2021 | 10:51:50 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Datenschützer wollen Cookie-Banner überflüssig machen
14.06.2021 | 06:00:03 (dpa-AFX)
ROUNDUP: WhatsApp verspricht neue Privatsphäre-Funktionen
14.06.2021 | 05:22:13 (dpa-AFX)
WhatsApp startet Werbekampagne für Verschlüsselung

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