Währungs-Trading / 31.10.2018 | 10:36:10 Werbung

EUR/USD: Augusttief rückt näher

DZ BANK AG / Online-Redaktion
Autor DZ BANK AG / Online-Redaktion

Innerhalb der Genossenschaftlichen FinanzGruppe fungiert die DZ BANK als Spitzeninstitut und Zentralbank.

  • Schwächere Konjunkturdaten im Euroraum
  • EUR/USD weiterhin im Abwärtstrend
  • Anlageidee: Mini-Future Short auf EUR/USD
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Innerhalb der Genossenschaftlichen FinanzGruppe fungiert die DZ BANK als Spitzeninstitut und Zentralbank.

Die Lage: EZB sieht schwächeres Wachstum im Euroraum

Der Euro zeigte gegenüber dem US-Dollar zuletzt erneut Schwäche. Ein belastender Faktor ist weiterhin die Zinsdifferenz zwischen den Vereinigten Staaten und dem Euroraum, die im September durch die Zinsanhebung in den USA ausgeweitet wurde. Außerdem hatte die Europäische Zentralbank (EZB) nach ihrer Zinssitzung am vergangenen Donnerstag vor einer langsameren Wirtschaftsentwicklung im Euroraum gewarnt. EZB-Präsident Mario Draghi betonte demnach, dass die jüngsten Konjunkturdaten etwas schwächer ausgefallen sind als erwartet. Gleichwohl schränkte er ein, dass man nicht von einem wirtschaftlichen Abschwung sprechen könne.

 

Zudem verwies er auf Sondereffekte, wie neue Abgastests in der Autoindustrie, die zuletzt die Wachstumsdynamik gebremst hätten. Draghi merkte allerdings auch an, dass momentan nur schwer abzuschätzen ist, inwieweit es sich um eine nur zeitweise oder länger anhaltende wirtschaftliche Abschwächung handelt. Als Risiken für das Wirtschaftswachstum nannte der EZB-Präsident den zunehmenden Handelsprotektionismus, Schwierigkeiten in einigen großen Schwellenländern sowie die schwankungsanfällige Entwicklung an den Finanzmärkten. Für die EZB sind diese Faktoren aber nicht groß genug, um ihren wirtschaftlichen Ausblick grundsätzlich zu ändern.

 

Die Perspektive: Fällt die 1,13er-Marke, drohen weitere Kursrückgänge

Gibt es jedoch weitere Signale für eine Abkühlung der Wachstumsdynamik in der Eurozone, könnte nach unserer Einschätzung der Druck auf den Euro anhalten, zumal in den USA in diesem Jahr mit einer weiteren Anhebung der Leitzinsen gerechnet wird. Allerdings noch nicht für die Sitzung in der nächsten Woche. Hier geht der Markt von einem unveränderten Leitzinsniveau aus. Erst im Dezember wird eine weitere Anhebung auf dann 2,25% bis 2,50% erwartet. Die aus den Fed Funds Futures abgeleitete Wahrscheinlichkeit für einen solchen Schritt liegt aktuell bei 70%.

 

Charttechnisch sehen wir das Währungspaar Euro/US-Dollar seit dem Mitte Februar dieses Jahres erreichten Hoch bei 1,256 US-Dollar in einer Abwärtsbewegung. Das bisherige Tief wurde Mitte August bei 1,13 US-Dollar markiert. Die anschließende Gegenbewegung hatte den Wechselkurs bis September auf mehr als 1,18 US-Dollar und damit an die 200-Tage-Linie (Moving Average Exponential) geführt. Die Durchschnittslinie konnte jedoch nicht nachhaltig überwunden werden. Sie erwies sich vielmehr als Widerstand, von dem ein neuer Abwärtsimpuls ausging.

 

Im Zuge dieser Bewegung ist der Wechselkurs jüngst erneut unter das 50%-Retracement der Aufwärtsbewegung von 2017 bei 1,1448 US-Dollar gefallen. Sollte nun das Augusttief bei 1,13 US-Dollar unterschritten werden, würden wir darin eine Bestätigung der Abwärtsbewegung seit Februar sehen. Weitere Abgaben sind dann bis mindestens zum 61,8%-Fibonacci-Retracement bei 1,1187 US-Dollar zu erwarten. Wird auch diese Marke verletzt, ist eine nächste markante Unterstützung erst im Bereich von 1,08 US-Dollar auszumachen. Das Szenario einer fortgesetzten Abwärtsbewegung des Wechselkurses muss überdacht werden, wenn er deutlich über 1,1852 US-Dollar steigt. Spätestens hier bietet sich u.E. ein Stop zur Verlustbegrenzung bei Short-Positionen an.

 

Die Anlageidee: Mini-Future Short auf EUR/USD

Mit einem Hebelprodukt können Anleger überproportional an der Kursentwicklung des jeweiligen Basiswertes partizipieren. So vollzieht z.B. ein Mini-Future Short auf das Währungspaar EUR/USD fallende, aber auch steigende Kursnotierungen des Euro gegenüber dem US-Dollar gehebelt nach. Auf den Basiswert EUR/USD stehen verschiedene Mini-Futures Short zur Verfügung. Ein Beispiel ist der Mini-Future Short mit einem aktuellen Basispreis von 1,2162 USD und einer aktuellen Knock-Out-Barriere von 1,2062 USD. Wird die Knock-Out-Barriere berührt, kommt es zu sehr hohen Verlusten des eingesetzten Kapitals.

 

Risikobeschreibung

Eine ausführliche Erläuterung der genannten Fachbegriffe finden Sie in unserem Glossar.

 

Stand: 31.10.2018
Emittentin: DZ BANK AG / Online-Redaktion

 

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Mini-Future Short 1,2062 open end: Basiswert EUR/USD

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Hinweis der DZ BANK:
Das öffentliche Angebot dieses Wertpapiers ist beendet. Kursstellungen nur während der Börsenzeiten.

News / EUR/USD

18.04.2019 | 21:12:14 (dpa-AFX)
Devisen: Konjunkturdaten drücken Euro - 'FT'-Bericht belastet Türkische Lira

NEW YORK (dpa-AFX) - Der Euro <EU0009652759> ist am Donnerstag im US-Handel unter Druck geblieben. Angesichts enttäuschender Konjunkturdaten aus der Eurozone kostete die Gemeinschaftswährung zuletzt 1,1230 US-Dollar und damit gut 0,7 Cent weniger als im frühen europäischen Geschäft. Die Europäische Zentralbank setzte den Referenzkurs auf 1,1250 (Mittwoch: 1,1301) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8889 (0,8849) Euro.

Neue Konjunkturdaten dämpften die Hoffnung auf eine konjunkturelle Erholung im Euroraum. Die Unternehmensstimmung, gemessen an dem vom Markit-Institut erhobenen Einkaufsmanagerindex, hatte sich erneut eingetrübt. Bankanalysten bewerteten die Entwicklung zwiespältig: Die Volkswirte von der Commerzbank gehen einerseits davon aus, dass sich die Wirtschaft des Währungsraums in der ersten Jahreshälfte schwach entwickeln wird. Für das zweite Halbjahr erwarten sie jedoch eine Erholung.

Unter deutlichem Druck stand die türkische Lira. Am Markt wurde auf einen Bericht der britischen Zeitung "Financial Times" ("FT") verwiesen, wonach die türkische Zentralbank ihre rückläufigen Fremdwährungsreserven seit Anfang April in größerem Umfang durch kurzfristige Devisengeschäfte ausgeglichen habe. Abzüglich dieser sogenannten Swaps lägen die Devisenreserven des Landes deutlich niedriger als die offiziell ausgewiesenen Reserven. Im Fall einer neuerlichen Währungskrise könnten sich fehlende Devisenreserven als Problem erweisen./la/he

18.04.2019 | 16:49:22 (dpa-AFX)
Devisen: Euro gibt deutlich nach - Türkische Lira unter Druck
18.04.2019 | 16:14:48 (dpa-AFX)
Devisen: Eurokurs gefallen - EZB-Referenzkurs: 1,1250 US-Dollar
18.04.2019 | 13:18:24 (dpa-AFX)
Devisen: Euro gibt nach - Türkische Lira nach Pressebericht unter Druck
18.04.2019 | 10:31:34 (dpa-AFX)
Devisen: Euro nach Konjunkturdaten unter Druck
18.04.2019 | 07:17:42 (dpa-AFX)
Devisen: Eurokurs hält sich bei 1,13 US-Dollar
17.04.2019 | 21:06:06 (dpa-AFX)
Devisen: Euro knapp unter 1,13 US-Dollar - Türkische Lira stark

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