Währungs-Trading / 14.11.2018 | 10:11:54 Werbung

EUR/GBP: Hält die jüngste Pfund-Stärke an?

DZ BANK AG / Online-Redaktion
Autor DZ BANK AG / Online-Redaktion

Innerhalb der Genossenschaftlichen FinanzGruppe fungiert die DZ BANK als Spitzeninstitut und Zentralbank.

  • Kräftiges BIP-Wachstum im dritten Quartal
  • Brexit bleibt entscheidender Faktor für das Pfund
  • Anlageidee: Endlos-Turbo Short auf EUR/GBP
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Innerhalb der Genossenschaftlichen FinanzGruppe fungiert die DZ BANK als Spitzeninstitut und Zentralbank.

Die Lage: Wachstumsdynamik gestiegen, aber …

In Großbritannien verstärkte sich die Konjunkturdynamik im dritten Quartal erneut. Das Statistikamt ONS (Office for National Statistics) meldete auf Basis einer ersten Schätzung einen Anstieg des Bruttoinlandsproduktes (BIP) von 0,6% gegenüber dem Vorquartal. Das war das größte Plus seit dem Schlussquartal 2016. Im ersten Quartal 2018 expandierte die britische Wirtschaft nur um 0,1%, im zweiten Quartal erhöhte sich das Wachstum auf 0,4%.

 

Im dritten Quartal profitierte die Wirtschaft vor allem von einem robusten privaten Konsum. Deshalb brummte im Vereinigten Königreich insbesondere im Juli der Konjunkturmotor. Die Statistiker verwiesen in diesem Zusammenhang auf positive Effekte durch das warme Wetter und die Fußball-WM. Im August und September stagnierte die britische Wirtschaft dagegen. Und auch weitere Daten geben Hinweise darauf, dass die Wachstumsdynamik wieder nachlassen könnte.

 

So stockte beispielsweise die Industrieproduktion im September sowohl gegenüber dem Vormonat als auch im Vorjahresvergleich. Hierunter zusammengefasst sind die Entwicklungen im verarbeitenden Gewerbe, im Bergbau sowie bei den Versorgern. Die beiden letztgenannten verzeichneten dabei Produktionsrückgänge, was das Gesamtergebnis belastete. Einen Lichtblick lieferte dagegen das verarbeitende Gewerbe, das etwa 80% der gesamten Industrieproduktion ausmacht. Hier legte die Produktion im September zum Vormonat um 0,2% zu, nachdem es im August noch einen Rückgang von 0,1% gab. Ob sich der positive Trend kurzfristig fortsetzen kann, scheint unseres Erachtens jedoch fraglich.

 

Die Perspektive: Brexit bleibt im Fokus

Zuletzt deuteten auch Frühindikatoren auf eine mögliche Verlangsamung der konjunkturellen Dynamik hin. So trübte sich beispielsweise die Stimmung im Verarbeitenden Gewerbe im Oktober überraschend deutlich ein. Der entsprechende Einkaufsmanagerindex fiel zum Vormonat von 53,6 auf 51,1 Punkte. Er erreichte damit das niedrigste Niveau seit Juli 2016. Seinerzeit fand kurz zuvor das Brexit-Referendum statt. Noch laufen die Verhandlungen, zu welchen Konditionen der Austritt erfolgen soll. Ebenfalls verhandelt wird über die Ausgestaltung der künftigen wirtschaftlichen Beziehungen.

 

Die Nachrichten in diesem Zusammenhang prägen daher aktuell auch wesentlich mehr die Entwicklung des Pfund Sterling (GBP) als die Konjunkturdaten. Je nachdem, wie sich die Ergebnisse der Brexit-Verhandlungen konkret gestalten, könnte dies zu größeren Ausschlägen des britischen Pfunds in die eine oder andere Richtung führen, was bei entsprechenden Investments in das Pfund zu berücksichtigen ist. Ein potenziell belastender Faktor für die britische Währung wäre ein ungeordneter EU-Austritt. Daran dürften jedoch weder Großbritannien noch die EU Interesse haben, weshalb sich nach unserer Einschätzung beide Parteien letztlich einigen dürften. Gestern meldeten Unterhändler der britischen Regierung, dass man sich mit den Unterhändlern der EU auf einen Entwurf für das Brexit-Abkommen geeinigt habe. In den kommenden Wochen müssen nun das britische Parlament und die EU-Staaten das Abkommen billigen. Sollte sich die Einigung als tragfähig erweisen, könnte dies das Pfund weiterhin stützen.

 

Zuletzt hatte die britische Währung bereits Stärke gezeigt, so auch zum Euro. Beim Wechselkurs EUR/GBP sahen wir Ende August bei 0,9099 GBP ein Verlaufshoch, an das sich eine Abwärtsbewegung anschloss. Im Zuge dieser Abwärtsbewegung rückt nun das Zwischentief von April dieses Jahres bei 0,8621 GBP in den Fokus. Sollte diese Marke erreicht und dann unterschritten werden, könnte dies nach unserer Ansicht als ein Signal für eine anhaltende Pfund-Stärke gewertet werden. Ein erstes Ziel in dem Szenario eines weiter erstarkenden Pfunds könnte dann das Tief von April 2017 bei 0,8314 GBP sein. Mögliche Stops für ein solches Szenario könnten je nach Risikobereitschaft über den Verlaufshochs bei 0,8774 GBP oder 0,894 GBP platziert werden.

 

Die Anlageidee: Endlos-Turbo Short auf EUR/GBP

Mit einem Hebelprodukt können Anleger überproportional an der Kursentwicklung des jeweiligen Basiswertes partizipieren. So vollzieht z.B. ein Endlos-Turbo Short auf das Währungspaar EUR/GBP die negative, aber auch die positive Kursentwicklung des Wechselkurses gehebelt nach. Auf den Basiswert EUR/GBP stehen Anlegern verschiedene Endlos-Turbos Short zur Verfügung. Ein Beispiel ist der Endlos-Turbo Short mit einer aktuellen Knock-Out-Schwelle von 0,918 GBP. Wird die Knock-Out-Schwelle berührt, verfällt das Zertifikat wertlos.

 

Risikobeschreibung

Eine ausführliche Erläuterung der genannten Fachbegriffe finden Sie in unserem Glossar.

 

Stand: 13.11.2018
Emittentin: DZ BANK AG / Online-Redaktion

 

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News / EUR/GBP

02.11.2018 | 16:18:56 (dpa-AFX)
Eurokurs gestiegen - EZB-Referenzkurs: 1,1417

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Kurs des Euro ist am Freitag gestiegen. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,1417 (Donnerstag: 1,1393) US-Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8759 (0,8777) Euro.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,87870 (0,88173) britische Pfund, 128,89 (128,52) japanische Yen und 1,1422 (1,1430) Schweizer Franken fest./yyzz/DP/stk

15.10.2018 | 12:59:56 (dpa-AFX)
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