Währungs-Trading / 07.09.2018 | 10:29:19 Werbung

EUR/GBP: Das könnte ein turbulenter Herbst werden!

DZ BANK AG / Online-Redaktion
Autor DZ BANK AG / Online-Redaktion

Innerhalb der Genossenschaftlichen FinanzGruppe fungiert die DZ BANK als Spitzeninstitut und Zentralbank.

  • Führungsschwäche der britischen Regierung setzt Pfund unter Druck
  • Zeit für Brexit-Verhandlungen wird knapp
  • Trading-Idee: Endlos-Turbo Long auf EUR/GBP
DZ BANK AG / Online-Redaktion
Autor DZ BANK AG / Online-Redaktion

Innerhalb der Genossenschaftlichen FinanzGruppe fungiert die DZ BANK als Spitzeninstitut und Zentralbank.

Die Lage: Den Brexit-Unterhändlern läuft die Zeit davon

Noch rund sechs Monate bleiben Zeit, um den für März 2019 beschlossenen Austritt Großbritanniens abschließend vorzubereiten. Schon jetzt zeichnet sich jedoch ab, dass die Zeit knapp werden dürfte. Nachdem die Briten am 23. Juni 2016 mit 51,9% für einen EU-Austritt votiert hatten, wurden am 19. Juni 2017 die Gespräche zwischen der britischen Regierung und der Europäischen Union aufgenommen. Trotz verschiedener Einigungen zwischen den Parteien zeigten sich die Fronten zuletzt zunehmend verhärtet. Auf der einen Seite zeigt sich die EU als harter Verhandlungspartner, auf der anderen Seite präsentiert sich die britische Delegation immer wieder uneinig über die richtige Strategie in den Verhandlungen. Im Streit um den Kurs der britischen Regierung stellte Anfang Juli Brexit-Minister David Davis sein Amt zur Verfügung. Wenig später nahm auch Außenminister und Brexit-Befürworter Boris Johnson seinen Hut. Die Führungsschwäche der britischen Regierung sorgte für erneuten Druck auf das britische Pfund, das gegenüber dem Euro im August auf ein neues Jahrestief zurückfiel.

 

Die Perspektive: Harter Brexit bleibt möglich

Immerhin hat der britische Notenbankgouverneur Mark Carney zuletzt seine Bereitschaft erklärt, sein Amt über das derzeit festgelegte Ende im Juni kommenden Jahres hinaus auszuüben. Mit dem Schritt möchte Carney verhindern, dass die Neubesetzung des wichtigen Postens mit den finalen Monaten der Verhandlungen zwischen Brüssel und London zusammenfällt. Trotz zwischenzeitlicher Entspannungssignale in den Verhandlungen scheint ein echter Durchbruch noch lange nicht in Sicht. Der zuständige EU-Chefunterhändler Michel Barnier erklärte zwar, die europäische Staatengemeinschaft wolle Großbritannien eine Partnerschaft vorschlagen, wie es sie bislang noch mit keinem anderen Staat gegeben hat, und auch Theresa May startete in den vergangenen Wochen eine Charmeoffensive. Doch mit ihrer Forderung nach einer Freihandelszone mit der EU für Güter und Agrarprodukte unter Ausschluss des freien Personenverkehrs beißt die britische Premierministerin bislang auf Granit. Den britischen Sonderwünschen für den Dienstleistungs- und Finanzsektor erteilte die EU ebenfalls eine klare Absage. Immer mehr Politiker und Ökonomen beider Lager warnen daher vor der Möglichkeit eines harten Brexits, also dem weitestgehend ungeregelten Austritt Großbritanniens aus der EU. Während im Brexit-Streit noch rund sechs Monate Zeit verbleiben, drängt die Zeit an anderer Stelle noch mehr: Für November wird in Großbritannien der neue Haushalt erwartet, der angesichts der Unsicherheit im Hinblick auf die zukünftigen EU-Beziehungen einige Fallstricke bereithalten dürfte.

 

Trading-Taktik: Long-Seite bei EUR/GBP bevorzugt

Nachdem der Euro Anfang August erstmals im laufenden Jahr die psychologisch wichtige Marke von 0,90 GBP überschritt, sahen wir anschließend Gewinnmitnahmen. Aktuell kämpft der Euro darum, sich oberhalb dieser Marke etablieren zu können, was unserer Einschätzung nach auch gelingen sollte. Dafür spricht nicht zuletzt der seit Mitte April bestehende Aufwärtstrend des Euro gegenüber dem britischen Pfund. Wir rechnen damit, dass sich die Schwäche des Pfunds angesichts der politischen Turbulenzen fortsetzen wird und der Euro in den kommenden Wochen in Richtung 0,92 GBP vorstoßen dürfte. Stop-Absicherungen für Long-Positionen bieten sich aus unserer Sicht im Bereich des August-Tiefs bei 0,885 GBP an.

 

Die Produktidee: Endlos-Turbo Long auf EUR/GBP

Mit einem Hebelprodukt können Anleger überproportional an der Kursentwicklung des jeweiligen Basiswertes partizipieren. So vollzieht z.B. ein Endlos-Turbo Long auf den Basiswert EUR/GBP die positive, aber auch die negative Kursentwicklung des Währungspaares gehebelt nach. Auf den Basiswert EUR/GBP stehen Anlegern verschiedene Produkte zur Verfügung. Ein Beispiel ist der Endlos-Turbo Long, bei dem Basis und Knock-Out-Barriere bei 0,8797 GBP identisch sind. Wird die Knock-Out-Barriere berührt, verfällt das Zertifikat damit wertlos.

 

Risikobeschreibung

 

Glossar

Hebelprodukt: Hebelprodukte sind Zertifikate, die überproportional auf Kursveränderungen des zugrunde liegenden Basiswertes reagieren. Durch einen Hebel und einen geringeren Kapitaleinsatz kann eine relativ überproportionale Wertentwicklung gegenüber dem Basiswert erzielt werden.

Hebel: Der Hebel ist ein Faktor, der anzeigt, wie stark der Preis eines Zertifikats auf eine Kursänderung des zugrunde liegenden Basiswertes reagiert. Der Hebel wirkt dabei in beide Richtungen und verstärkt sowohl steigende als auch fallende Kursnotierungen.

Knock-Out-Barriere: Eine Knock-Out-Barriere findet sich bei sogenannten Knock-Out-Produkten wie Turbo-Optionsscheinen und Mini-Futures. Wird diese Knock-Out-Barriere berührt oder durchbrochen, verfällt das Knock-Out-Produkt wertlos (Turbo-Optionsscheine) bzw. nahezu wertlos (Mini-Futures).

 

Stand: 07.09.2018
Emittentin: DZ BANK AG / Online-Redaktion

 

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News / EUR/GBP

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Eurokurs gestiegen - EZB-Referenzkurs: 1,1417

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Kurs des Euro ist am Freitag gestiegen. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,1417 (Donnerstag: 1,1393) US-Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8759 (0,8777) Euro.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,87870 (0,88173) britische Pfund, 128,89 (128,52) japanische Yen und 1,1422 (1,1430) Schweizer Franken fest./yyzz/DP/stk

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