Aktien-Trading / 09.01.2019 | 11:32:13 Werbung

Drägerwerk: Gelingt die Trendumkehr?

DZ BANK AG / Online-Redaktion
Autor DZ BANK AG / Online-Redaktion

Innerhalb der Genossenschaftlichen FinanzGruppe fungiert die DZ BANK als Spitzeninstitut und Zentralbank.

  • Langfristige Perspektiven stimmen
  • Aktie vor möglichem Trendwechsel
  • Anlageidee: Endlos-Turbo Long auf Drägerwerk Vz.
DZ BANK AG / Online-Redaktion
Autor DZ BANK AG / Online-Redaktion

Innerhalb der Genossenschaftlichen FinanzGruppe fungiert die DZ BANK als Spitzeninstitut und Zentralbank.

Die Lage: führende Positionen

Drägerwerk ist in den Bereichen Medizintechnik und Sicherheitstechnik aktiv. Größtes Geschäftsfeld der bereits 1889 gegründeten Firma ist der Bereich „Hospital“ mit einem Umsatzanteil von etwa 65%. Das Unternehmen bietet hier vor allem Geräte, Systeme und Dienstleistungen in der Akutmedizin. Zum Sortiment gehören beispielsweise Anästhesie- und Beatmungsgeräte, Systeme zur Thermoregulierung sowie Lösungen für die Überwachung von Patienten. In diesen Produktgruppen gehört Drägerwerk zu den europa- bzw. weltweit führenden Anbietern. Telemetrie- und IT-Lösungen, Systeme zum Gas-Management sowie weitere Dienstleistungen und Produkte runden das Angebot ab.

 

Das zweite Standbein Sicherheitstechnik (Umsatzanteil: 35%) umfasst Produkte, Systemlösungen und Dienstleistungen für den Personenschutz, Gasmesstechnik sowie ganzheitliches Gefahrenmanagement. Zum Portfolio gehören beispielsweise Atemschutzausrüstungen, Brandübungsanlagen sowie Alkohol- und Drogentestgeräte. Die Kunden stammen aus der chemischen und petrochemischen Industrie, dem Bergbau sowie von öffentlichen Auftraggebern, wie Feuerwehr, Polizei und Katastrophenschutz. Auch in diesem Geschäftszweig hat sich Drägerwerk führende Marktpositionen erarbeitet.

 

Mit seinem Geschäftsmodell ist das Unternehmen seit vielen Jahren auf einem Wachstumspfad. Auch im Geschäftsjahr 2018 dürfte es diese Entwicklung fortgesetzt haben. Allerdings musste der Konzern Abstriche bei der Profitabilität machen und schrieb im dritten Quartal unter dem Strich sogar rote Zahlen. Zudem senkte der Vorstand im Oktober 2018 die Gewinnprognosen für das Gesamtjahr. Begründet wurde dies neben ungünstigen Wechselkurseffekten mit gestiegenen Kosten im Zusammenhang mit dem laufenden Investitionsprogramm.

 

Die Perspektive: Weichen werden gestellt

Der Medizin- und Sicherheitstechnikkonzern setzt seit jeher voll und ganz auf Forschung und Entwicklung, um mit seinen Innovationen das organische Wachstum anzukurbeln. Bislang ging die Rechnung auf. Aufgrund der Technologie- und Innovationsführerschaft profitierte Drägerwerk regelmäßig von den Chancen, die sich in den vorrangig adressierten Märkten ergeben haben. Um daran anzuknüpfen, setzt das familiengeführte Unternehmen mit seinen aktuellen Investitionen in Forschung und Entwicklung explizit auf Zukunftstrends und die damit verbundenen, aussichtsreichen Perspektiven. Dazu gehören die zunehmend älter werdende Bevölkerung, was einen erhöhten Bedarf an medizinischer Versorgung impliziert. Gleichzeitig wächst der Druck, die Kosten in den Gesundheitssystemen zu begrenzen und zu senken. Innovative und effiziente Medizintechnik ist ein Ansatz. Potenzial bieten aus unserer Sicht auch die Schwellenländer, in denen sich die Gesundheitssysteme rasch entwickeln. Das zweite Standbein sollte von zunehmend strengeren Sicherheitsvorschriften sowie einem wachsenden Umwelt-, Hygiene- und Sicherheitsbewusstsein profitieren.

 

Beide Geschäftsbereiche bieten nach unserer Einschätzung langfristige Wachstumsperspektiven, sowohl in den Industrie- als auch den Schwellenländern. Um diese zu nutzen, muss aber nicht nur entwickelt und geforscht werden. Zum aktuellen Investitionsprogramm gehört außerdem der forcierte Ausbau der Vertriebsaktivitäten im Service- und Zubehörgeschäft. Drägerwerk will neben dem Verkauf seiner Geräte künftig auch verstärkt am sogenannten After-Sales-Geschäft partizipieren, also Dienstleistungen und Verbrauchsmaterialien anbieten. Die aktuellen Investitionsaktivitäten klingen unseres Erachtens plausibel und sind konsequent – belasten aber kurzfristig die Gewinne. Nach 2018 erwarten wir auch 2019 keine große Verbesserung bei der Profitabilität. Die aktuelle Strategie sowie die ab 2020 erwarteten größeren Produkteinführungen sollten sich dann jedoch wieder in einer steigenden Profitabilität bemerkbar machen.

 

Diese Erwartungshaltung, verbunden mit den grundsätzlich guten längerfristigen Perspektiven, könnte sich auch am Kapitalmarkt durchsetzen. So sehen wir beim Blick auf den Chart, dass die Aktie seit dem Verlaufshoch von Mitte 2017 massiv unter Druck stand. Nach der Gewinnwarnung im Oktober vergangenen Jahres wurde dabei der bisherige Tiefststand der übergeordneten Abwärtsbewegung markiert. Anschließend folgte eine Gegenbewegung und es bildete sich eine seitwärtsgerichtete Konsolidierung im Bereich von rund 45,80 bis 53,90 Euro. Nach der Abwärtswelle im Dezember ist die Tendenz derzeit wieder aufwärtsgerichtet. Mit dem jüngsten dynamischen Aufwärtsimpuls ist nun beinahe die obere Begrenzung der Konsolidierung erreicht. Gelingt ein nachhaltiger Ausbruch über 53,90 Euro, könnte dies unseres Erachtens zu einer Trendwende bei der Aktie von Drägerwerk führen, an der mit einer Long-Position partizipiert werden kann. Eine solche Position könnte dann mittels eines Stop-Loss bei etwa 51,50 Euro abgesichert werden.

 

Die Anlageidee: Endlos-Turbo Long auf Drägerwerk

Mit einem Hebelprodukt können Anleger überproportional an der Kursentwicklung des jeweiligen Basiswertes partizipieren. So vollzieht z.B. ein Endlos-Turbo Long auf die Drägerwerk AG & Co. KGaA die positive, aber auch die negative Kursentwicklung der Aktie gehebelt nach. Auf den Basiswert Drägerwerk AG & Co. KGaA stehen Anlegern verschiedene Endlos-Turbos Long zur Verfügung. Ein Beispiel ist der Endlos-Turbo Long mit einer aktuellen Knock-Out-Barriere von 41,8544 Euro. Wird die Knock-Out-Barriere berührt, verfällt das Zertifikat wertlos.

 

Risikobeschreibung

Eine ausführliche Erläuterung der genannten Fachbegriffe finden Sie in unserem Glossar.

 

Stand: 09.01.2019
Emittentin: DZ BANK AG / Online-Redaktion

 

Hinweis auf das Basisinformationsblatt
Das von der DZ BANK erstellte Basisinformationsblatt ist in der jeweils aktuellen Fassung auf der Internetseite der DZ BANK (www.dzbank-derivate.de; Eingabe der entsprechenden ISIN oder WKN und dann unter „Dokumente“) abrufbar. Dies gilt, solange das Produkt für Privatanleger verfügbar ist.

Hinweis auf den Prospekt
Auf der Internetseite der DZ BANK www.dzbank-derivate.de werden aufgrund gesetzlicher Bestimmungen der von der DZ BANK bezüglich des öffentlichen Angebots erstellte Basisprospekt sowie etwaige Nachträge (www.dzbank-derivate.de/dokumentencenter) und die zugehörigen Endgültigen Bedingungen (www.dzbank-derivate.de; Eingabe der entsprechenden ISIN oder WKN und dann unter „Dokumente“) veröffentlicht. Während des öffentlichen Angebots sind Kopien der vorgenannten Unterlagen in gedruckter Form außerdem auf Verlangen kostenlos bei der DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank, Frankfurt am Main, F/GTDR, Platz der Republik, 60265 Frankfurt am Main, Deutschland, erhältlich.

Rechtliche Hinweise: Dieses Dokument ist eine Werbemitteilung und dient ausschließlich Informationszwecken. Dieses Dokument wurde durch die DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank („DZ BANK“) erstellt und ist zur Verteilung in der Bundesrepublik Deutschland bestimmt. Dieses Dokument richtet sich nicht an Personen mit Wohn- und/oder Gesellschaftssitz und/oder Niederlassungen im Ausland, vor allem in den Vereinigten Staaten von Amerika, Kanada, Großbritannien oder Japan. Dieses Dokument darf im Ausland nur in Einklang mit den dort geltenden Rechtsvorschriften verteilt werden und Personen, die in den Besitz dieser Informationen und Materialien gelangen, haben sich über die dort geltenden Rechtsvorschriften zu informieren und diese zu befolgen. Dieses Dokument stellt weder ein öffentliches Angebot noch eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebotes zum Erwerb von Wertpapieren oder Finanzinstrumenten dar. Die DZ BANK ist insbesondere nicht als Anlageberater oder aufgrund einer Vermögensbetreuungspflicht tätig. Dieses Dokument ist keine Finanzanalyse. Dieses Dokument stellt eine unabhängige Bewertung der entsprechenden Emittentin bzw. Wertpapiere durch die DZ BANK dar. Alle hierin enthaltenen Bewertungen, Stellungnahmen oder Erklärungen sind diejenigen des Verfassers des Dokuments und stimmen nicht notwendigerweise mit denen der Emittentin oder dritter Parteien überein. Die DZ BANK hat die Informationen, auf die sich das Dokument stützt, aus als zuverlässig erachteten Quellen übernommen, ohne jedoch alle diese Informationen selbst zu verifizieren. Dementsprechend gibt die DZ BANK keine Gewährleistungen oder Zusicherungen hinsichtlich der Genauigkeit, Vollständigkeit oder Richtigkeit der hierin enthaltenen Informationen oder Meinungen ab. Die DZ BANK übernimmt keine Haftung für unmittelbare oder mittelbare Schäden, die durch die Verteilung und/oder Verwendung dieses Dokuments verursacht werden und/oder mit der Verteilung und/oder Verwendung dieses Dokuments im Zusammenhang stehen. Eine Investitionsentscheidung bezüglich irgendwelcher Wertpapiere oder sonstiger Finanzinstrumente sollte auf der Grundlage eines Beratungsgesprächs sowie Prospekts oder Informationsmemorandums erfolgen und auf keinen Fall auf der Grundlage dieses Dokuments. Unsere Bewertungen können je nach den speziellen Anlagezielen, dem Anlagehorizont oder der individuellen Vermögenslage für einzelne Anleger nicht oder nur bedingt geeignet sein. Die Informationen und Meinungen entsprechen dem Stand zum Zeitpunkt der Erstellung des Dokuments. Sie können aufgrund künftiger Entwicklungen überholt sein, ohne dass das Dokument geändert wurde.

 

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News / Draegerwerk AG & CO. KGAA Vz.

25.04.2019 | 08:42:16 (dpa-AFX)
Drägerwerk mit starkem Auftragseingang bei Sicherheitstechnik

LÜBECK (dpa-AFX) - Drägerwerk <DE0005550636> kann im ersten Quartal mit einem starken Auftragseingang bei der Sicherheitstechnik punkten. Er stieg in den ersten drei Monaten um rund ein Fünftel, wie das Unternehmen am Donnerstag in Lübeck mitteilte. Besonders deutlich zog die Nachfrage nach Gasmesstechnik sowie Atem- und Personenschutztechnik an. In der zweiten Sparte Medizintechnik ging der Auftragseingang jedoch zurück. Insgesamt kletterte der Auftragseingang um 4,2 Prozent.

Der Umsatz im ersten Quartal hatte sich in beiden Sparten im zweistelligen Prozentbereich verbessert, insgesamt stieg er um gut ein Fünftel auf rund 602 Millionen Euro. Eckzahlen hatte Drägerwerk bereits am 12. April mitgeteilt. Der Verlust nach Steuern verbesserte sich deutlich auf 10 Millionen Euro. Ein Jahr zuvor lag er noch bei minus 29 Millionen Euro. Dieser Wert sei wegen Belastungen durch Lieferverzögerungen besonders schwach ausgefallen, sagte Unternehmenschef Stefan Dräger./elm/jha/

16.04.2019 | 10:41:06 (dpa-AFX)
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