Währungs-Trading / 10.10.2018 | 09:48:41 Werbung

Beliebte Basiswerte: EUR/USD - Wenn diese Unterstützung fällt …

DZ BANK AG / Online-Redaktion
Autor DZ BANK AG / Online-Redaktion

Innerhalb der Genossenschaftlichen FinanzGruppe fungiert die DZ BANK als Spitzeninstitut und Zentralbank.

  • Häufig gesuchte Basiswerte im September: DAX, Wirecard, EUR/USD
  • Zinsdifferenz zu USA und Italien-Sorgen lasten auf dem Euro
  • Anlageidee: Mini-Future Short auf EUR/USD
DZ BANK AG / Online-Redaktion
Autor DZ BANK AG / Online-Redaktion

Innerhalb der Genossenschaftlichen FinanzGruppe fungiert die DZ BANK als Spitzeninstitut und Zentralbank.

Die Lage: DAX-Aufsteiger Wirecard im Fokus

August und September wurden in diesem Jahr ihrem Ruf als schwache Börsenmonate gerecht. Allerdings gelang es dem DAX in der zweiten Septemberhälfte, einen Großteil der vorherigen Kursverluste aufzuholen. Schaut man sich die im September am häufigsten aufgerufenen Produkte an, so zeigt sich bei den an erster Stelle liegenden Endlos-Turbo Calls auf DAX ein Rückgang gegenüber dem Vormonat. Zudem verringerte sich der Abstand zu den an dritter Stelle liegenden Endlos-Turbo Puts auf den deutschen Leitindex, wobei auch die Zahl der aufgerufenen Puts gegenüber dem Vormonat deutlich zurückging. Anleger scheinen somit verstärkt abzuwarten, bis beim DAX wieder ein klarer Trend zu erkennen ist.

 

Auf Position 2 der am meisten geklickten Produkte schoben sich Endlos-Turbo Calls auf Wirecard. Das in München ansässige Unternehmen wickelt für seine Kunden den elektronischen Zahlungsverkehr ab und ersetzte am 24. September 2018 die Commerzbank im DAX. Auch bei den Top-Basiswerten rangierte Wirecard auf dem zweiten Platz hinter dem DAX, wobei die Zahl der Aufrufe gegenüber dem Vormonat nochmals anstieg. Ebenfalls ein erhöhtes Interesse verzeichneten die Basiswerte Wacker Chemie, SAP, E.ON und Volkswagen. Signifikant nachgelassen hat das Interesse der Anleger dagegen bei den Basiswerten Bayer, BASF, Deutsche Post und Deutsche Bank. Die Deutsche Bank erteilte etwaigen Fusionsspekulationen mit der Commerzbank im September zunächst eine Absage.

 

Die Perspektive: Unterstützung bei 1,1448 USD im Fokus

Auf Rang 5 der im September am häufigsten aufgerufenen Basiswerte findet sich das Währungspaar EUR/USD. Nach der Aufwärtsbewegung im vergangenen Jahr steht der Euro gegenüber dem US-Dollar unter Druck. Ein maßgeblicher Grund dafür ist die zunehmende Zinsdifferenz zwischen den USA und dem Euroraum. Die US-Notenbank hatte Ende August die Leitzinsen in den USA zum dritten Mal in diesem Jahr um 25 Basispunkte auf eine Spanne von 2,00% bis 2,25% angehoben. Vergangene Woche äußerte Fed-Chef Powell mit Blick auf die bemerkenswert positive Entwicklung der US-Wirtschaft, dass die Fed bei den bis Ende 2019 avisierten 4 weiteren Zinsanhebungen schneller als erwartet vorgehen könnte, sollte sie beobachten, dass sich die Konjunktur immer besser entwickelt und die Inflation steigt. In den USA notiert die Rendite für US-Anleihen mit einer Laufzeit von 10 Jahren inzwischen deutlich über der 3-Prozent-Marke, was die verzinslichen Anlagen der weltweit größten Volkswirtschaft zunehmend attraktiver macht und dafür sorgt, dass viel Kapital von Investoren derzeit in die USA fließt.

 

Im Gegensatz dazu hat EZB-Präsident Mario Draghi verkündet, dass die Zinsen im Euroraum noch weit bis ins Jahr 2019 hinein auf dem historisch niedrigen Niveau verweilen werden. Folglich ist in den kommenden Monaten eine weitere Vergrößerung der Zinsdifferenz zwischen den USA und dem Euroraum zu erwarten. Hinzu kommen die Sorgen vor einem Aufflammen der Schuldenkrise im Euroraum, nachdem der Haushaltsentwurf der neuen italienischen Regierung für 2019 ein Defizit in Höhe von 2,4% des Bruttoinlandsproduktes vorsieht. Die Neuverschuldung würde dadurch um 0,8 Prozentpunkte gegenüber der ursprünglich geplanten Verschuldungsrelation für 2018 ausgeweitet. Dies wiederum nährt neue Zweifel an der Stabilität der Staatsfinanzen.

 

Aus charttechnischer Sicht sehen wir den Euro gegenüber dem US-Dollar seit dem Mitte Februar erreichten Hoch bei 1,256 USD in einer Abwärtsbewegung. Vorausgegangen war ein größerer Anstieg, der den Euro von dem Anfang 2017 markierten Tief bei 1,0340 USD auf 1,256 USD führte. Aktuell notiert der Euro knapp über dem bei 1,1448 USD verlaufenden 50%-Retracement der Aufwärtsbewegung von 2017. Mit Blick auf die fallende 200-Tage-Linie sowie das im August generierte Verkaufssignal im MACD auf Monatsbasis dürfte es dem Euro nach unserer Einschätzung schwerfallen, die Unterstützung bei 1,1448 USD zu verteidigen. Fällt der Euro nachhaltig unter 1,1448 USD, sind weitere Abgaben bis mindestens zum 61,8%-Fibonacci-Retracement bei 1,1187 USD zu erwarten. Unterhalb von 1,1187 USD findet sich die nächste markante Unterstützung erst im Bereich um 1,08 USD. Das Szenario einer fortgesetzten Abwärtsbewegung des Euro müsste erst dann überdacht werden, wenn der Euro deutlich über 1,1852 USD steigt. Spätestens hier sollten Short-Positionen zur Verlustbegrenzung ausgestoppt werden.

 

Die Anlageidee: Mini-Future Short auf EUR/USD

Mit einem Hebelprodukt können Anleger überproportional an der Kursentwicklung des jeweiligen Basiswertes partizipieren. So vollzieht z.B. ein Mini-Future Short auf das Währungspaar EUR/USD fallende, aber auch steigende Kursnotierungen des Euro gegenüber dem US-Dollar gehebelt nach. Auf den Basiswert EUR/USD stehen verschiedene Mini-Futures Short zur Verfügung. Ein Beispiel ist der Mini-Future Short mit einem aktuellen Basispreis von 1,2162 USD und einer aktuellen Knock-Out-Barriere von 1,2062 USD. Wird die Knock-Out-Barriere berührt, kommt es zu sehr hohen Verlusten des eingesetzten Kapitals.

 

Risikobeschreibung

Eine ausführliche Erläuterung der genannten Fachbegriffe finden Sie in unserem Glossar.

 

Stand: 09.10.2018
Emittentin: DZ BANK AG / Online-Redaktion

 

Hinweis auf das Basisinformationsblatt
Sie können das von der DZ BANK für dieses Zertifikat erstellte Basisinformationsblatt in der jeweils aktuellen Fassung im Internet unter www.dzbank-derivate.de abrufen. Dies ist so lange möglich, wie das Zertifikat für Privatanleger verfügbar ist.

Hinweis auf den Prospekt
Auf der Internetseite der DZ BANK www.dzbank-derivate.de  werden aufgrund gesetzlicher Bestimmungen der von der DZ BANK bezüglich des öffentlichen Angebots erstellte Basisprospekt sowie etwaige Nachträge (www.dzbank-derivate.de/dokumentencenter) und die zugehörigen Endgültigen Bedingungen (www.dzbank-derivate.de (Rubrik Produkte)) veröffentlicht. Während des öffentlichen Angebots sind Kopien der vorgenannten Unterlagen in gedruckter Form außerdem auf Verlangen kostenlos bei der DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank, Frankfurt am Main, F/GTDR, Platz der Republik, 60265 Frankfurt am Main, Deutschland, erhältlich.

Rechtliche Hinweise: Dieses Dokument ist eine Werbemitteilung und dient ausschließlich Informationszwecken. Dieses Dokument wurde durch die DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank („DZ BANK“) erstellt und ist zur Verteilung in der Bundesrepublik Deutschland bestimmt. Dieses Dokument richtet sich nicht an Personen mit Wohn- und/oder Gesellschaftssitz und/oder Niederlassungen im Ausland, vor allem in den Vereinigten Staaten von Amerika, Kanada, Großbritannien oder Japan. Dieses Dokument darf im Ausland nur in Einklang mit den dort geltenden Rechtsvorschriften verteilt werden und Personen, die in den Besitz dieser Informationen und Materialien gelangen, haben sich über die dort geltenden Rechtsvorschriften zu informieren und diese zu befolgen. Dieses Dokument stellt weder ein öffentliches Angebot noch eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebotes zum Erwerb von Wertpapieren oder Finanzinstrumenten dar. Die DZ BANK ist insbesondere nicht als Anlageberater oder aufgrund einer Vermögensbetreuungspflicht tätig. Dieses Dokument ist keine Finanzanalyse. Dieses Dokument stellt eine unabhängige Bewertung der entsprechenden Emittentin bzw. Wertpapiere durch die DZ BANK dar. Alle hierin enthaltenen Bewertungen, Stellungnahmen oder Erklärungen sind diejenigen des Verfassers des Dokuments und stimmen nicht notwendigerweise mit denen der Emittentin oder dritter Parteien überein. Die DZ BANK hat die Informationen, auf die sich das Dokument stützt, aus als zuverlässig erachteten Quellen übernommen, ohne jedoch alle diese Informationen selbst zu verifizieren. Dementsprechend gibt die DZ BANK keine Gewährleistungen oder Zusicherungen hinsichtlich der Genauigkeit, Vollständigkeit oder Richtigkeit der hierin enthaltenen Informationen oder Meinungen ab. Die DZ BANK übernimmt keine Haftung für unmittelbare oder mittelbare Schäden, die durch die Verteilung und/oder Verwendung dieses Dokuments verursacht werden und/oder mit der Verteilung und/oder Verwendung dieses Dokuments im Zusammenhang stehen. Eine Investitionsentscheidung bezüglich irgendwelcher Wertpapiere oder sonstiger Finanzinstrumente sollte auf der Grundlage eines Beratungsgesprächs sowie Prospekts oder Informationsmemorandums erfolgen und auf keinen Fall auf der Grundlage dieses Dokuments. Unsere Bewertungen können je nach den speziellen Anlagezielen, dem Anlagehorizont oder der individuellen Vermögenslage für einzelne Anleger nicht oder nur bedingt geeignet sein. Die Informationen und Meinungen entsprechen dem Stand zum Zeitpunkt der Erstellung des Dokuments. Sie können aufgrund künftiger Entwicklungen überholt sein, ohne dass das Dokument geändert wurde.

 

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(Bewertungen: 1)

Mini-Future Short 1,2062 open end: Basiswert EUR/USD

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DD7NEB / //
Quelle: DZ BANK: Geld 19.10., Brief 19.10.
DD7NEB // Quelle: DZ BANK: Geld 19.10., Brief 19.10.
5,70 EUR
Geld in EUR
5,71 EUR
Brief in EUR
-7,92%
Diff. Vortag in %
Basiswertkurs: 1,15130 USD
Quelle : FX and PM, 06:10:45
  • Basispreis 1,2162 USD
  • Abstand zum Basispreis in % 5,64%
  • Knock-Out-Barriere 1,2062 USD
  • Abstand zum Knock-Out in % 4,77%
  • Hebel 17,50x
  • Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 100,00

News / EUR/USD

19.10.2018 | 20:55:57 (dpa-AFX)
Devisen: Eurokurs legt weiter zu

NEW YORK (dpa-AFX) - Der Eurokurs <EU0009652759> hat am Freitag im späten US-Devisenhandel vorherige Gewinne ausgebaut. Zuletzt notierte die Gemeinschaftswährung bei 1,1510 US-Dollar. In der Spitze war sie bis auf 1,1535 geklettert. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs auf 1,1470 (Donnerstag: 1,1505) Dollar festgesetzt. Der Dollar hatte damit 0,8718 (0,8692) Euro gekostet.

Wichtigstes Thema für den Euro bleibt die Haushaltspolitik Italiens. Nachdem sich ein Konflikt mit der EU-Kommission über die geplante Neuverschuldung immer mehr abzeichnete, versuchte EU-Kommissar Pierre Moscovici vor dem Wochenende, die Situation etwas zu deeskalieren. In Rom zeigte sich der Franzose zuversichtlich, dass man die Differenzen mit der italienischen Regierung beilegen könne. Die EU werde sich nicht in die Wirtschaftspolitik der Landes einmischen. Der Eurokurs legte daraufhin zu.

Etwas erholen konnte sich im Tagesverlauf der chinesische Yuan, nachdem er zuvor auf den tiefsten Stand seit Anfang 2017 gefallen war. Am Markt wurde auf den deutlichen Kursanstieg am chinesischen Aktienmarkt verwiesen. Auslöser dafür waren besänftigende Wort der Chefs von Notenbank, Bankenregulierung und Börsenaufsicht. Fachleute begründeten die gemeinsame Aktion damit, dass gegen bestehende Konjunkturängste und die Talfahrt an der chinesischen Börse vorgegangen werden solle. Die chinesische Börse zählt weltweit zu den schwächsten in diesem Jahr, während sich die Wirtschaft Zug um Zug abgekühlt hat./bgf/bek/he

19.10.2018 | 16:55:07 (dpa-AFX)
Devisen: Eurokurs legt etwas zu - Chinas Yuan erholt sich
19.10.2018 | 16:19:53 (dpa-AFX)
Devisen: Eurokurs gefallen - EZB-Referenzkurs: 1,1470 US-Dollar
19.10.2018 | 12:36:18 (dpa-AFX)
Devisen: Euro stabilisiert sich nach Verlusten
19.10.2018 | 10:19:38 (dpa-AFX)
Devisen: Euro fällt nach kurzer Pause weiter
19.10.2018 | 07:32:09 (dpa-AFX)
Devisen: Euro kaum verändert nach Vortagesverlusten
18.10.2018 | 21:06:29 (dpa-AFX)
Devisen: Eurokurs gibt im US-Handel nach - Unter 1,15 Dollar

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