Aktien-Trading / 17.04.2019 | 11:25:01 Werbung

BASF: Hier stimmt die Chemie

DZ BANK AG / Online-Redaktion
Autor DZ BANK AG / Online-Redaktion

Innerhalb der Genossenschaftlichen FinanzGruppe fungiert die DZ BANK als Spitzeninstitut und Zentralbank.

  • BASF will stärker wachsen als der Markt
  • EBITDA-Plus von jährlich 3% bis 5% angestrebt
  • Anlageidee: Endlos-Turbo Long auf BASF
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Autor DZ BANK AG / Online-Redaktion

Innerhalb der Genossenschaftlichen FinanzGruppe fungiert die DZ BANK als Spitzeninstitut und Zentralbank.

Die Lage: Schwieriges Jahr 2018

Der deutsche Chemiekonzern ist weltweit der größte seiner Zunft. Er bietet ein großes Sortiment an verschiedenen Produkten für eine Vielzahl von Anwendungen, z.B. Ausgangsstoffe für Lacke, Kunststoffe, Pharmazeutika, Textilfasern sowie Wasch- und Pflanzenschutzmittel. Weitere Erzeugnisse des riesigen Sortiments sind Kunststoffe, Alkohole, Weichmacher, Glykole und Katalysatoren. Mit seinem Verbundkonzept sehen wir bei BASF klare Wettbewerbsvorteile, die auch künftig für eine gute Geschäftsentwicklung sorgen dürften. Die Gesellschaft will zudem weiterhin stärker zulegen als der Markt. Demnach soll das Wachstum des eigenen Absatzes über dem der globalen Chemieproduktion liegen.

Die Entwicklung im Geschäftsjahr 2018 war geprägt von einigen Belastungsfaktoren. Der Handelsstreit zwischen den USA und China, eine sich abkühlende Autokonjunktur sowie das Niedrigwasser am Rhein bremsten die Ergebnisentwicklung. Preiserhöhungen führten zwar zu einem Umsatzplus von 2,4% auf 62,68 Mrd. Euro, die Gewinne waren jedoch rückläufig. Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) verringerte sich um 11,7% auf 9,48 Mrd. Euro. Trotz rückläufiger Profite will der BASF-Vorstand die Dividende erhöhen. Auf der Hauptversammlung am 3. Mai soll den Aktionären ein entsprechender Vorschlag unterbreitet werden. Geplant ist, die Ausschüttung von 3,10 auf 3,20 Euro je Aktie anzuheben.

 

Die Perspektive: Konzernumbau für anhaltendes Wachstum

Mit der angehobenen Dividende signalisiert das Management seine Zuversicht bezüglich der weiteren geschäftlichen Perspektiven. Der Vorstand erwartet im laufenden Geschäftsjahr zwar ein herausforderndes Umfeld, das von hoher Unsicherheit geprägt sein wird. Er geht jedoch von einem profitablen Wachstum aus. Das bereinigte EBITDA soll 2019 leicht über dem Vorjahreswert liegen. Beim Umsatz peilt BASF ein Plus von 1% bis 5% an. Im ersten Halbjahr wird dabei ein vergleichsweise schwaches Wachstum erwartet. Verantwortlich dafür ist vor allem die starke Entwicklung im Vorjahreszeitraum. Bei den Gewinnen dürften die Kosten für den laufenden Konzernumbau in den ersten Monaten des Jahres belasten.

Langfristig erwarten wir weiterhin eine solide Geschäftsentwicklung. Der seit Mai 2018 amtierende neue Firmenlenker Dr. Martin Brudermüller krempelt derzeit den Konzern um. Unter seiner Führung wurde 2018 unter anderem das Agrarchemiegeschäft gestärkt, indem von Bayer bestimmte Aktivitäten erworben wurden. Weitere Zukäufe, aber auch Desinvestitionen waren und sind in der Umsetzung. Um die Profitabilität zu erhöhen, setzt das Management seit November zudem ein neues Sparprogramm um. Dieses soll ab Ende 2021 jährlich 2 Mrd. Euro zum EBITDA beisteuern. Das Unternehmen will dazu in den Bereichen Produktion, Logistik, Forschung und Entwicklung die Kosten senken. Konkret ist geplant, das EBITDA vor Sondereinflüssen künftig um 3% bis 5% jährlich zu steigern.

Trotz des kurzfristig möglichen Gegenwindes durch eine sich abkühlende Weltwirtschaft dürfte das Geschäftsmodell von BASF, ungeachtet dessen zyklischer Charakteristik, nach unserer Einschätzung langfristig weiterhin funktionieren. Mit seiner aktuellen starken Marktposition sowie den Vorhaben in den Bereichen Konzernumbau und Kostenstruktur dürften die Weichen für ein weiteres profitables Wachstum gestellt werden. Die fundamental guten Aussichten treffen gegenwärtig auf eine vergleichsweise günstige Bewertung. Zusammen mit der aktuellen charttechnischen Konstellation ist die Aktie daher aus Trading-Aspekten interessant. Die BASF-Aktie erreichte im Dezember 2018 nahezu das Tief von Februar 2016, drehte dann jedoch nach oben ab. Der Kurs bewegt sich damit aus unserer Sicht in einer breit angelegten Trading-Range. Innerhalb des aktuellen Aufwärtsimpulses wurde jüngst der 200-Tage-GD überschritten. Zudem wurde nun das 38,2%-Fibonacci-Retracement der Abwärtsbewegung von Januar bis Dezember 2018 bei 73,29 Euro erreicht. Hier kann es nach unserer Einschätzung zu einer Verschnaufpause kommen. Gelingt der Ausbruch über 73,29 Euro, kann sich die Aufwärtsbewegung zu den nächsten Etappenzielen bei 78,08 und 78,97 Euro fortsetzen. Vor diesem Hintergrund können Trader bei einem entsprechenden Ausbruch eine trendfolgende Long-Position in Erwägung ziehen.

 

Die Trading-Idee: Endlos-Turbo Long auf BASF

Mit einem Hebelprodukt können Anleger überproportional an der Kursentwicklung des jeweiligen Basiswertes partizipieren. So vollzieht z.B. ein Endlos-Turbo Long auf die BASF SE die positive, aber auch die negative Kursentwicklung der Aktie gehebelt nach. Auf den Basiswert BASF SE stehen Anlegern verschiedene Endlos-Turbos Long zur Verfügung. Ein Beispiel ist der Endlos-Turbo Long mit einer aktuellen Knock-Out-Barriere von 60,1336 Euro. Wird die Knock-Out-Barriere berührt, verfällt das Zertifikat jedoch wertlos.

 

Risikobeschreibung
Eine ausführliche Erläuterung der genannten Fachbegriffe finden Sie in unserem Glossar.

Stand: 17.04.2019
Emittentin: DZ BANK AG / Online-Redaktion

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(Bewertungen: 25)

Endlos Turbo Long 57,9314 open end: Basiswert BASF

DDW8WY / //
Quelle: DZ BANK: Geld 16.07. 13:12:37, Brief 16.07. 13:12:37
DDW8WY // Quelle: DZ BANK: Geld 16.07. 13:12:37, Brief 16.07. 13:12:37
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Geld in EUR
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Basiswertkurs: 61,14 EUR
Quelle : Xetra , 12:57:42
  • Basispreis 57,9314 EUR
  • Abstand zum Basispreis in % 5,25%
  • Knock-Out-Barriere 57,9314 EUR
  • Abstand zum Knock-Out in % 5,25%
  • Hebel 18,01x
  • Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 0,10

News / BASF SE

15.07.2019 | 09:55:44 (dpa-AFX)
AKTIEN-FLASH: Chemiesektor im Erholungsmodus

FRANKFURT (dpa-AFX) - Europas Chemiesektor hat sich am Montag im frühen Handel erholt. Der Stoxx 600 Chemiesektor lag mit einem Plus von knapp einem Prozent auf Platz eins des Branchentableaus. Im Dax <DE0008469008> stiegen Covestro <DE0006062144> an der Spitze um 2,5 Prozent und BASF <DE000BASF111> um 1,1 Prozent.

Im MDax <DE0008467416> legten K+S <DE000KSAG888> Lanxess <DE0005470405>, Fuchs Petrolub <DE0005790430> und Brenntag <DE000A1DAHH0> ebenfalls überdurchschnittlich stark zu. Die Aufschläge reichten von 1,4 bis 2,5 Prozent.

Die zuletzt vergleichsweise verhaltene Kursreaktion auf eine drastische Gewinnwarnung von BASF zeigt nach Einschätzung von Georgina Iwamoto von Goldman Sachs, dass Investoren auf der Suche nach zyklischen Titeln im Chemiesektor sein könnten, bei denen das Abwärtspotenzial begrenzt sei. Im Vergleich zur Branchenschwäche von vor zehn Jahren hätten sich die Bewertungen im Sektor trotz der gesenkten Schätzungen erstaunlich gut gehalten, sagte die Analystin./bek/mis

11.07.2019 | 06:10:47 (dpa-AFX)
Experten: Noch keine Gefahr für Arbeitsmarkt trotz Industrieschwäche
10.07.2019 | 13:38:19 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Vermieter Deutsche Bahn - Wohnungen sollen neue Mitarbeiter locken
10.07.2019 | 12:19:18 (dpa-AFX)
ANALYSE-FLASH: Goldman senkt Ziel für BASF auf 61 Euro - 'Neutral'
10.07.2019 | 12:18:41 (dpa-AFX)
ANALYSE-FLASH: Metzler senkt BASF auf 'Hold' und Ziel auf 58 Euro
10.07.2019 | 08:13:48 (dpa-AFX)
ANALYSE-FLASH: Bernstein senkt Ziel für BASF auf 62 Euro - 'Market-Perform'
10.07.2019 | 08:13:16 (dpa-AFX)
ANALYSE-FLASH: Berenberg senkt Ziel für BASF auf 68 Euro - 'Buy'

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