Aktien-Trading / 20.02.2019 | 10:45:45 Werbung

ASML Holding: An ihr führt kein Weg vorbei!

DZ BANK AG / Online-Redaktion
Autor DZ BANK AG / Online-Redaktion

Innerhalb der Genossenschaftlichen FinanzGruppe fungiert die DZ BANK als Spitzeninstitut und Zentralbank.

  • Profitabler Wachstumswert
  • Zukunftstrends halten langfristige Nachfrage hoch
  • Anlageidee: Endlos-Turbo Long auf ASML Holding
DZ BANK AG / Online-Redaktion
Autor DZ BANK AG / Online-Redaktion

Innerhalb der Genossenschaftlichen FinanzGruppe fungiert die DZ BANK als Spitzeninstitut und Zentralbank.

Die Lage: Führend in einem Zukunftsmarkt

Der niederländische Konzern entwickelt und fertigt Maschinen für die Produktion von integrierten Schaltungen (Mikrochips). Diese Chips finden sich in immer mehr Bereichen des täglichen Lebens und müssen aufgrund der steigenden Anforderungen immer leistungsfähiger werden. Bei ihrer Produktion kommt es daher darauf an, immer kleinere elektronische Bauteile (im Nanometer-Bereich) auf die Halbleiter zu bringen. Eine essenzielle und kosteneffiziente Methode ist die Fotolithografie, die von allen großen Chip-Produzenten eingesetzt wird. ASML hat seit Jahren eine führende Position auf diesem Gebiet inne. Gemessen am Umsatz liegt der weltweite Marktanteil eigenen Angaben zufolge bei mehr als 85%.

 

Die Niederländer haben viel dafür getan und in den vergangenen Jahren kräftig in Forschung und Entwicklung investiert. Sie sind daher technologisch führend. Dies spiegelt sich auch in den Geschäftszahlen wider. 2018 gab es neue Rekorde. Der Umsatz lag bei 10,9 Mrd. Euro (+ 22%), womit die Gesellschaft fast das für 2020 ausgegebene, ursprüngliche Ziel von 11 Mrd. Euro erreicht hatte. Ihren Nachsteuergewinn steigerte sie um 25,4% auf 2,59 Mrd. Euro. Die Aktionäre sollen am Erfolg mit einer steigenden Dividende beteiligt werden. Nach 1,40 Euro je Aktie im Vorjahr ist nun eine Ausschüttung von 2,10 Euro geplant.

 

Die Perspektive: Langfristige hohe Nachfrage nach Mikrochips

Trotz eines herausfordernden Umfeldes, viele Chiphersteller gehen für das erste Halbjahr 2019 von einer sinkenden Nachfrage aus, will ASML seinen Wachstumskurs auch im laufenden Geschäftsjahr fortsetzen. Darüber hinaus stimmen die längerfristigen Perspektiven. Ungeachtet der für die Branche typischen zyklischen Entwicklung dürften die Niederländer auch künftig von dem zunehmenden Einsatz von Computerchips profitieren. Denn die Hersteller von beispielsweise Logikchips, DRAM und Flash-Speichern müssen die wachsende Nachfrage bedienen und gleichzeitig kosteneffizient produzieren.

 

An den Maschinen von ASML führt dabei kein Weg vorbei. Die hohen Investitionen in Forschung und Entwicklung in den vergangenen Jahren haben zu einem Technologievorsprung geführt. Beispielsweise ist die Gesellschaft führend im Bereich der sogenannten EUV-Lithografie (extrem ultraviolette Strahlung). Sie gilt als die künftig bevorzugte Technik, um effizientere und günstigere Chips herzustellen.

 

Treibende Kräfte für eine anhaltend hohe Nachfrage nach Mikrochips sind unter anderem der neue Mobilfunk-Standard 5G sowie die zunehmenden Anwendungen in den Bereichen künstliche Intelligenz, autonomes Fahren, Cloud und Big Data. Außerdem müssen PCs, Server und Smartphones immer größeren Anforderungen gerecht werden. Daneben werden Mikrochips zunehmend in anderen Geräten und Maschinen eingesetzt.

 

Die Gesellschaft ist daher zuversichtlich und geht in den nächsten Jahren von weiteren Ergebnissteigerungen aus. Bereits im November hatte sie daher ihr Umsatzziel für 2020 auf rund 13 Mrd. Euro angehoben. Ein Risiko für die Geschäfte sind Patentstreitigkeiten. Diesbezüglich gab es zuletzt positive Nachrichten. So wurde mit dem japanischen Konzern Nikon eine Absichtserklärung unterzeichnet, um sämtliche Rechtsstreitigkeiten über Patente für Lithografie-Ausrüstung und Digitalkameras beizulegen. ASML hatte dafür in der Bilanz 2018 Rückstellungen gebildet.

 

Das profitable Wachstum sowie die vielversprechenden Perspektiven haben in den vergangenen Jahren zu einem übergeordneten Aufwärtstrend der ASML-Aktie geführt. Dabei gab es allerdings immer wieder Phasen größerer Rücksetzer, was auch dem zyklischen Geschäft geschuldet sein dürfte. Die letzte große Korrektur ging von dem im Juli 2018 markierten Allzeithoch (189,50 Euro) aus und dauerte bis Januar 2019 (130,30 Euro). Seither befindet sich die Aktie in einer dynamischen Erholungsbewegung. Zuletzt hat sich der Kurs dem 61,8%-Fibonacci-Retracement der Korrektur genähert. Es verläuft bei 166,89 Euro. Sollte es überwunden werden, steigt die Wahrscheinlichkeit für eine fortgesetzte Erholung. Denn damit wäre der jüngste Aufwärtsimpuls nicht nur als technische Gegenbewegung zu werten. Stattdessen ist dann von einer Wiederaufnahme des übergeordneten Aufwärtstrends auszugehen. Ein erstes Ziel in diesem Szenario ist das Allzeithoch. Bei einem Investment sollte die vergleichsweise hohe Volatilität der Aktie beachtet werden.

 

Die Anlageidee: Endlos-Turbo Long auf ASML Holding

Mit einem Hebelprodukt können Anleger überproportional an der Kursentwicklung des jeweiligen Basiswertes partizipieren. So vollzieht z.B. ein Endlos-Turbo Long auf die ASML Holding N.V. die positive, aber auch die negative Kursentwicklung der Aktie gehebelt nach. Auf den Basiswert ASML Holding N.V. stehen Anlegern verschiedene Endlos-Turbos Long zur Verfügung. Ein Beispiel ist der Endlos-Turbo Long mit einer aktuellen Knock-Out-Schwelle von 122,68 Euro. Wird die Knock-Out-Schwelle berührt, verfällt das Zertifikat wertlos.

 

Risikobeschreibung

Eine ausführliche Erläuterung der genannten Fachbegriffe finden Sie in unserem Glossar.

 

Stand: 20.02.2019
Emittentin: DZ BANK AG / Online-Redaktion

 

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Auf der Internetseite der DZ BANK www.dzbank-derivate.de werden aufgrund gesetzlicher Bestimmungen der von der DZ BANK bezüglich des öffentlichen Angebots erstellte Basisprospekt sowie etwaige Nachträge (www.dzbank-derivate.de/dokumentencenter) und die zugehörigen Endgültigen Bedingungen (www.dzbank-derivate.de; Eingabe der entsprechenden ISIN oder WKN und dann unter „Dokumente“) veröffentlicht. Während des öffentlichen Angebots sind Kopien der vorgenannten Unterlagen in gedruckter Form außerdem auf Verlangen kostenlos bei der DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank, Frankfurt am Main, F/GTDR, Platz der Republik, 60265 Frankfurt am Main, Deutschland, erhältlich.

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Endlos Turbo Long 122,932 open end: Basiswert ASML Holding

DDS738 / //
Quelle: DZ BANK: Geld 20.03., Brief 20.03.
DDS738 // Quelle: DZ BANK: Geld 20.03., Brief 20.03.
4,44 EUR
Geld in EUR
4,53 EUR
Brief in EUR
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Diff. Vortag in %
Basiswertkurs: 166,18 EUR
Quelle : Euronext Ams , 20.03.
  • Basispreis 122,932 EUR
  • Abstand zum Basispreis in % 26,02%
  • Knock-Out-Barriere 122,932 EUR
  • Abstand zum Knock-Out in % 26,02%
  • Hebel 3,69x
  • Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 0,10
Hinweis der DZ BANK:
Das öffentliche Angebot dieses Wertpapiers ist beendet. Kursstellungen nur während der Börsenzeiten.

News / ASML Holding N.V.

05.02.2019 | 12:45:22 (dpa-AFX)
AKTIEN IM FOKUS: Trend bei Chip-Aktien unklar nach jüngster Kurs-Rally

FRANKFURT (dpa-AFX) - Nach der Erholungs-Rally der Halbleiteraktien im Januar versuchen sich Anleger am Dienstag neu zu orientieren. Der Boom in der Halbleiterbranche scheint zumindest kurzfristig zu einem Ende zu kommen. Negative Signale aus der Branche hatten die Kurse in den vergangenen Monaten abstürzen lassen. Die derzeitige Erholung ist jedoch fragil - sollte das zweite Halbjahr keine Besserung bringen, könnte es mit den Aktien wieder abwärts gehen.

Trotz gedämpfter Erwartungen von Infineon <DE0006231004> für das laufende Geschäftsjahr stieg deren Aktienkurs zuletzt um ein Prozent. Im frühen Handel lag er noch mit zwei Prozent im Minus, wechselte danach jedoch mehrfach die Richtung. Die Papiere hatten sich vom jüngsten Tief zu Jahresanfang um fast 20 Prozent erholt. Das Unternehmen rechnet nun im laufenden Quartal mit einem deutlichen Rückgang der Profitabilität im Vergleich zum Vorquartal. Auch für das bis Ende September laufende Geschäftsjahr wurde das Management etwas vorsichtiger, geht aber weiterhin von einem starken Wachstum aus und will sich besser entwickeln als die Branche. Für die im Fokus stehenden schwächelnden Abnehmerbranchen Automobilbau und Smartphone ist jedoch zunächst kaum Besserung in Sicht.

Die Abschwächung der Nachfrage aus der Industrie "nagt an Infineon", wie Analyst Sandeep Deshpande von JPMorgan sagte. Mit vorsichtigeren Aussagen zum weiteren Jahresverlauf habe man rechnen müssen. Stark zurückgegangen sei das Verhältnis von Aufträgen zu Umsatz, eine wichtige Kennziffer in der Chip-Branche, vor allem im Geschäft mit Halbleitern für das Energie-Management. Die Aktie habe bereits vor den Zahlen eine Rally hingelegt und reagiere nun entsprechend verhalten auf die Zahlen und Prognosen.

Etliche Halbleiterwerte waren in der zweiten Jahreshälfte 2018 an der Börse stark unter Druck geraten. Die Einbußen von Infineon, STMicroelectronics <NL0000226223> und des niederländischen Ausrüsters ASML <NL0010273215> in dieser Phase reichten von rund 25 bis zu fast 50 Prozent. Angesichts einer schwächeren Nachfrage aus der Automobilbranche, von Smartphone-Herstellern und aus der Industrie insgesamt waren die Aktien bei Investoren nicht mehr angesagt gewesen.

In den vergangenen Wochen hatten sich jedoch Branchengrößen wie ASML, die südkoreanische Hynix und die taiwanesische TSMC, drittgrößter Chip-Produzent weltweit, mit Blick auf den weiteren Jahresverlauf wieder optimistischer gezeigt. Das hatte eine branchenweite Erholungs-Rally ausgelöst.

"Wir blicken nach wie vor auf Hinweise auf das zweite Halbjahr", sagte der Experte eines großen Investmenthauses. Den jüngsten Optimismus von Top-Managern aus der Branche könne er nicht teilen. Es habe vielmehr den Anschein, als wollten diese die hohen Produktionskapazitäten aufrecht erhalten - und somit die Lagerbestände weiter aufstocken. Belegschaft und Kunden sollten keine schlechten Nachrichten zu hören bekommen.

Möglicherweise behielten die Unternehmensführer mit ihrer optimistischen Position am Ende sogar Recht. "Sollte jedoch das zweite Quartal nicht auf eine Erholung hindeuten, dann könnten die Kurse die jüngsten Gewinne wieder abgeben", sagte der Branchenkenner. Infineon geht etwa trotz der Automobilschwäche dennoch von einem starken Wachstum in dem Bereich aus - die Stärke bei Fahrerassistenzsystemen und Elektromobilität soll das schwächer laufende Geschäft mit klassischen Komponenten ausgleichen.

An der Züricher Börse stürzten derweil die Papiere des iPhone-Zulieferers AMS ab, nachdem dieser die Dividende gestrichen hatte. Zwischenzeitlich hatten sie fast 17 Prozent eingebüßt, zuletzt waren es noch knapp 12 Prozent. Analyst Achal Sultania von der Credit Suisse wies auf einen hohen Schuldenstand hin, für dessen Abbau das Unternehmen möglicherweise nicht ausreichend Barmittel erwirtschafte./bek/nas/fba

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