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Aktien-Trading / 05.08.2022 | 13:26:12 Werbung

Deutsche Telekom: Der Verkauf des Funkturmgeschäfts spült frisches Geld in die Kassen

Marcus Landau
Redakteur Marcus Landau

Senior Manager Derivate Sales

Die Deutsche Telekom setzt ihre Digitalisierungsoffensive weiter fort. Selbst die größte Technologie-Beteiligungsgesellschaft der Welt, Softbank, welche bereits im Jahr 2000 in den chinesischen Onlinehandels- und Cloudgiganten Alibaba investiert hatte, setzt auf die Deutsche Telekom und hält 4,5 % der ausstehenden Aktien. 

 

Marcus Landau
Redakteur Marcus Landau

Senior Manager Derivate Sales

Ambitionierte Ziele und eine Digitalisierungsoffensive sollen zum Erfolg verhelfen

Die Deutsche Telekom zählt mit 248 Mio. Mobilfunkkunden, 26 Mio. Festnetzanschlüssen und 22 Mio. Breitbandkunden zu einem der führenden Telekommunikationsunternehmen weltweit. Das Unternehmen betreibt seine Geschäfte in über 50 Ländern und ist seit einigen Jahren Marktführer in Europa. Zu den angebotenen Produkten und Dienstleistungen gehören Festnetz- und Breitbandanschlüsse, mobile Daten- und Sprachdienste sowie eine Infrastruktur aus Rechenzentren, welche sich an Groß- und Geschäftskunden richtet. Das Unternehmen hat sich sehr ambitionierte Ziele gesetzt und möchte vor allem die Digitalisierung in Deutschland vorantreiben. Bis 2024 soll die 5G-Netzabdeckung von 91 auf über 97 % erhöht werden. Ferner will der Konzern bis 2030 alle Haushalte und Unternehmen mit einer Glasfaserleitung vernetzen.

 

Die Deutsche Telekom strebt nach einem Mehrheitsanteil an T-Mobile US

Die Deutsche Telekom organisiert ihr Geschäft in vier operativen Segmenten. Das „Deutschland“-Segment umfasst das Festnetz- und Mobilfunkgeschäft für Privat- und Geschäftskunden. Das „USA“-Geschäft bündelt die Mobilfunk- und Festnetzaktivitäten auf dem amerikanischen Markt. Daneben werden auch Endgeräte und Hardwareprodukte, wie Smartphones, Tablets und Wearables, an Händler und Drittanbieter verkauft. Der Konzern profitiert vor allem von der 2020 eingegangenen Kooperation mit Sprint, einem US-amerikanischen Mobilfunkbetreiber. Das Ziel des Zusammenschlusses ist es, das beste 5G-Netz der USA zu bauen. Inzwischen haben sie sich, gemessen am Marktanteil, den zweiten Platz in den USA gesichert und so erreichen sie mit ihrem 5G-Netz 94 % der Amerikaner. Zudem ist die Deutsche Telekom dabei, einen Mehrheitsanteil von T-Mobile US zu erwerben. Im April dieses Jahres hat sie die Beteiligung auf 48,4 % aufgestockt.

 

Zum „Europa“-Geschäft gehören sämtliche Festnetz- und Mobilfunkaktivitäten in Ländern, wie Österreich, Griechenland, Ungarn, Polen und Tschechien. Zudem bietet der Konzern in diesen Ländern auch sogenannte ICT-Lösungen (Informations- und Kommunikationstechnologien) an. Dabei handelt es sich vereinfacht gesagt um elektronisch übertragene Informationen. Das vierte Segment „Systemgeschäft“ umfasst verschiedene IT-Dienste für Geschäftskunden. Dazu gehören die Beratung zu verschiedenen Digitalisierungsthemen, Clouddienste und Digitalisierungslösungen.

 

Der Verkauf des Funkturmgeschäfts spült frisches Geld in die Kassen

Im vergangenen Juli verkaufte die Telekom 51 % ihres Funkturmgeschäfts (GD Towers), was dem Konzern 10,7 Mrd. Euro eingebracht hatte und ging gleichzeitig eine Partnerschaft mit den beiden Käufern, den Funkturmexperten DigitalBridge und Brookfield ein. Bei dieser Partnerschaft gehe es darum, den Champion der nächsten Generation in Europa zu bauen, so der CEO von DigitalBridge. Der Abschluss der Transaktion wird gegen Ende 2022 erwartet und der Erlös soll zur Entschuldung des deutschen Telekom-Konzerns sowie zur Beschleunigung zum Aufbau des Mehrheitsanteils der T-Mobile US dienen.

Im vergangenen Quartal (Q1-2022) konnte der Konzernumsatz, im Vergleich zum Vorjahr, auf 28 Mrd. Euro gesteigert werden, was einem Wachstum von 6,2 % entspricht. Des Weiteren wurde die Prognose für das Gesamtjahr 2022 erhöht. Demnach soll der Free Cashflow, im Vergleich zum Vorjahr, um 19 % auf über 10 Mrd. Euro ansteigen. Laut den Prognosen von Morningstar sollen der Gewinn und die Dividende in den kommenden drei Jahren um durchschnittlich 29,8 % und 6,2 % erhöht werden. Demnach liegt die erwartete Dividendenrendite für 2022 bei 4,5 % und das erwartete KGV für 2022 bei 12.

 

Trading-Idee: Endlos-Turbo Long Optionsschein auf Deutsche Telekom AG

Anleger, die von einer positiven Geschäftsentwicklung des Unternehmens Deutsche Telekom AG ausgehen, könnten als Alternative zu einem Direktinvestment mit einem Endlos-Turbo Long Optionsschein der DZ BANK bezogen auf die Deutsche Telekom AG-Aktie (Basiswert) auf ein solches Szenario setzen (z.B. WKN DW0067). Mit Endlos-Turbo Long Optionsscheinen können Anleger überproportional an allen Kursentwicklungen des zugrunde liegenden Basiswerts partizipieren. Aufgrund der Hebelwirkung reagiert ein Endlos-Turbo Long Optionsschein auf kleinste Kursbewegungen des zugrunde liegenden Basiswerts. Da die Wertentwicklung des zugrunde liegenden Basiswerts im Laufe der Zeit schwanken oder sich nicht entsprechend den Erwartungen des Anlegers entwickeln kann, besteht das Risiko, dass das eingesetzte Kapital nicht in voller Höhe zurückgezahlt wird. Sollte der Kurs des zugrunde liegenden Basiswerts an mindestens einem Zeitpunkt während der Laufzeit eines Endlos-Turbo Long Optionsscheins auf oder unter der sog. Knock-Out-Barriere notieren (Knock-out-Ereignis), verfällt der Endlos-Turbo long Optionsschein wertlos. Die Knock-Out-Barriere wird täglich angepasst. Ansprüche aus dem zugrunde liegenden Basiswert (z.B. Dividenden, Stimmrechte) stehen dem Anleger nicht zu. Ein Endlos-Turbo long Optionsschein hat keine feste Laufzeit. Er kann insgesamt zu festgelegten Terminen (ordentliche Kündigungstermine) durch die DZ BANK gekündigt werden. Ein Anleger kann einen Endlos-Turbo long Optionsschein an festgelegten Terminen (Einlösungstermine) einlösen.

 

Einen gänzlichen Verlust des eingesetzten Kapitals erleidet der Anleger bei einem Endlos-Turbo long Optionsschein mit Basiswert Deutsche Telekom AG-Aktie, wenn der Kurs der Aktie des Unternehmens Deutsche Telekom AG zu einem beliebigen Zeitpunkt während der Haltedauer auf oder unter der Knock-Out-Barriere notiert. (Totalverlustrisiko). Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist auch möglich, wenn die DZ BANK ihren Verpflichtungen aus dem Produkt aufgrund behördlicher Anordnungen oder einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit / Überschuldung) nicht mehr erfüllen kann.

 

Eine ausführliche Erläuterung der genannten Fachbegriffe finden Sie in unserem Glossar.

 

Stand: 05.08.2022, DZ BANK AG / Online-Redaktion

 

 

 

Hinweis auf Rechtliches, Prospekt und Basisinformationsblatt

Hinweis auf das Basisinformationsblatt
Das von der DZ BANK erstellte Basisinformationsblatt ist in der jeweils aktuellen Fassung auf der Internetseite der DZ BANK www.dzbank-derivate.de/DW0067 (dort unter „Dokumente“) abrufbar. Dies gilt, solange das Produkt für Privatanleger verfügbar ist.

Hinweis auf den Prospekt
Der gemäß gesetzlicher Vorgaben von der DZ BANK bezüglich des öffentlichen Angebots erstellte Basisprospekt sowie etwaige Nachträge und die zugehörigen Endgültigen Bedingungen sind auf der Internetseite der DZ BANK www.dzbank-derivate.de veröffentlicht und können unter www.dzbank-derivate.de/DW0067 (dort unter „Dokumente“) abgerufen werden. Sie sollten den Prospekt lesen, bevor Sie eine Anlageentscheidung treffen, um die potenziellen Risiken und Chancen der Entscheidung, in die Wertpapiere zu investieren, vollends zu verstehen. Die Billigung des Prospekts von der zuständigen Behörde ist nicht als Befürwortung der angebotenen oder zum Handel an einem geregelten Markt zugelassenen Wertpapiere zu verstehen. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.

Rechtliche Hinweise: Diese Information ist eine Werbemitteilung und dient ausschließlich Informationszwecken. Diese Information wurde von dem Redakteur im Auftrag der DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank („DZ BANK“) erstellt und ist zur Verteilung in der Bundesrepublik Deutschland bestimmt. Diese Werbemitteilung richtet sich nicht an Personen mit Wohn- und/oder Gesellschaftssitz und/oder Niederlassungen im Ausland, vor allem in den Vereinigten Staaten von Amerika, Kanada, Großbritannien oder Japan. Diese Werbemitteilung darf im Ausland nur in Einklang mit den dort geltenden Rechtsvorschriften verteilt werden und Personen, die in den Besitz dieser Informationen und Materialien gelangen, haben sich über die dort geltenden Rechtsvorschriften zu informieren und diese zu befolgen. Diese Werbemitteilung stellt weder ein öffentliches Angebot noch eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebotes zum Erwerb von Wertpapieren oder Finanzinstrumenten dar. Die DZ BANK ist insbesondere nicht als Anlageberater oder aufgrund einer Vermögensbetreuungspflicht tätig. Diese Werbemitteilung ist keine Finanzanalyse. Diese Werbemitteilung stellt eine unabhängige Bewertung der entsprechenden Emittentin bzw. Wertpapiere durch den Redakteur dar. Alle hierin enthaltenen Bewertungen, Stellungnahmen oder Erklärungen sind diejenigen des Redakteurs der Werbemitteilung und stimmen nicht notwendigerweise mit denen der Emittentin oder dritter Parteien überein. Angaben zu künftigen Wertentwicklungen sind kein verlässlicher Indikator für die tatsächliche künftige Wertentwicklung. Der Redakteur hat die Informationen, auf die sich die Werbemitteilung stützt, aus als zuverlässig erachteten Quellen übernommen, ohne jedoch alle diese Informationen selbst zu verifizieren. Dementsprechend gibt die DZ BANK keine Gewährleistungen oder Zusicherungen hinsichtlich der Genauigkeit, Vollständigkeit oder Richtigkeit der hierin enthaltenen Informationen oder Meinungen ab. Die DZ BANK übernimmt keine Haftung für unmittelbare oder mittelbare Schäden, die durch die Verteilung und/oder Verwendung dieser Werbemitteilung verursacht werden und/oder mit der Verteilung und/oder Verwendung dieser Werbemitteilung im Zusammenhang stehen. Eine Investitionsentscheidung bezüglich irgendwelcher Wertpapiere oder sonstiger Finanzinstrumente sollte auf der Grundlage eines Beratungsgesprächs sowie Prospekts oder Informationsmemorandums erfolgen und auf keinen Fall auf der Grundlage dieser Werbemitteilung. Die Bewertungen können je nach den speziellen Anlagezielen, dem Anlagehorizont oder der individuellen Vermögenslage für einzelne Anleger nicht oder nur bedingt geeignet sein. Die Informationen und Meinungen entsprechen dem Stand zum Zeitpunkt der Erstellung der Werbemitteilung. Sie können aufgrund künftiger Entwicklungen überholt sein, ohne dass die Werbemitteilung geändert wurde.

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Endlos Turbo Long 14,2688 open end: Basiswert Deutsche Telekom

DW0067 / //
Quelle: DZ BANK: Geld 09.08., Brief 09.08.
DW0067 // Quelle: DZ BANK: Geld 09.08., Brief 09.08.
4,76 EUR
Geld in EUR
4,81 EUR
Brief in EUR
5,54%
Diff. Vortag in %
Basiswertkurs: 18,986 EUR
Quelle : Xetra , 09.08.
  • Basispreis
    14,2688 EUR
  • Abstand zum Basispreis in % 24,85%
  • Knock-Out-Barriere
    14,2688 EUR
  • Abstand zum Knock-Out in % 24,85%
  • Hebel 3,96x
  • Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 1,00

News / Deutsche Telekom AG

04.08.2022 | 16:20:03 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Mobilfunk: 1&1-Chef will Aufteilung der Frequenzen statt Auktion

MONTABAUR (dpa-AFX) - Bei der Vergabe von Mobilfunkfrequenzen fordert der Chef der Telekommunikationsfirma 1&1 <DE0005545503>, Ralph Dommermuth, einen Verzicht auf die bisher üblichen milliardenschweren staatlichen Auktionen. Es sollte eine "Industrielösung" geben, bei der die vier Anbieter die Frequenzen auf dem Verhandlungsweg untereinander aufteilen. "Ich investiere das Geld auch lieber ins Netz, anstatt es für Frequenzen auszugeben", sagte Dommermuth der dpa in Montabaur. "Unter Aufsicht der Bundesnetzagentur sollten sich die vier Netzbetreiber auf eine faire Verteilung einigen." Es geht ihm um niedrige Frequenzen - im 700, 800 und 900 Megahertz-Bereich -, die eine große Reichweite haben und für die Versorgung auf dem Land wichtig sind.

Anfang 2026 wird Spektrum frei, das bisher von der Deutschen Telekom <DE0005557508>, Vodafone <GB00BH4HKS39> und Telefónica Deutschland (O2) <DE000A1J5RX9> genutzt wird. Künftig gibt es aber nicht nur drei, sondern vier Mobilfunk-Netzbetreiber in Deutschland. Denn im Sommer 2023 will die United-Internet-Tochter <DE0005089031> 1&1 sein neues eigenes Netz für Handy-Kunden freischalten. Das Netz funkt künftig in höheren Frequenzen (2,1 und 3,5 Gigahertz), deren Nutzungsrechte die Bundesnetzagentur 2019 versteigert hat und die vor allem für Städte mit einem hohen Datenbedarf geeignet sind. Damals nahm der Staat 6,5 Milliarden Euro von den vier Bietern ein. Ein Verzicht auf eine erneute Auktion wäre auch ein Verzicht auf hohe Staatseinnahmen.

Bei der anstehenden Vergabe geht es um für die Flächenabdeckung wichtige "Lowband"-Frequenzen. Ob es wieder eine Versteigerung gibt, eine Vergabe gegen Gebühren oder einen ganz anderen Weg, hat die Bundesnetzagentur noch nicht entschieden. Dommermuth bringt nun eine weitere Möglichkeit in die Diskussion ein. Der Manager betont aber, dass es im Falle eines Scheiterns der Branchengespräche doch wieder eine Versteigerung geben sollte. "Die Auktion hat sich in der Vergangenheit als probater Weg erwiesen, um ein knappes Gut zu verteilen."

Mit Blick auf die Frequenzen sind zwar auch die Platzhirsche Telekom, Vodafone und O2 gegen eine Auktion. Allerdings unterscheidet sich ihre Haltung in anderen Aspekten fundamental von der des Neueinsteigers 1&1. Ihnen wäre es am liebsten, wenn die jetzigen Nutzungsrechte einfach verlängert würden. Das aber sieht Dommermuth kritisch. "Damit würde 1&1 offensichtlich diskriminiert werden, das wäre mit deutschem Recht und mit EU-Recht nicht vereinbar", sagt er.

In den Reihen der alteingesessenen Netzbetreiber wird argumentiert, dass 1&1 ohnehin noch Mieter bei Telefónica sei - der Neueinsteiger hätte indirekt also weiter Zugriff auf die Flächenfrequenzen. Das lehnt Dommermuth aber ab. Wie jeder andere Netzbetreiber brauche auch 1&1 unbedingt "Lowband"-Frequenzen. "Das ist das Puzzleteil, was uns noch fehlt", sagt er. "Wir können den Vorschlag aber natürlich gern umdrehen: 1&1 bekommt Frequenzen und eine der drei anderen Firmen wird Mieter bei uns."

Das Argument, dass es zwar genug Spektrum gebe für drei Parteien, aber zu wenig für vier Parteien, lässt Dommermuth nicht gelten. "In allen großen europäischen Ländern gibt es vier Netze, auch dort gibt es exakt die gleichen Frequenzen wie in Deutschland." In Frankreich zum Beispiel habe es keine Auktion, sondern eine Industrielösung gegeben, bei der das Spektrum geviertelt und dann vergeben worden sei. Das zeige, dass das funktionieren würde.

Bisher ist 1&1 als sogenannter MVNO am Mobilfunkmarkt tätig, als "Mobile Virtual Network Operator" ist die Firma gewissermaßen Mieter bei O2 und Vodafone, 1&1-Mobilfunkkunden werden mit diesen beiden Netzen verbunden. Im dritten Quartal 2023 soll das eigene Mobilfunknetz für Neukunden freigeschaltet werden, danach sollen die derzeit 11,4 Millionen Bestandskunden binnen zwei Jahren schrittweise auf das eigene Netz umgezogen werden. Wo noch keine 1&1-Antennen funken - und das wird in der Anfangsphase auf dem Großteil von Deutschlands Fläche sein - gilt ein "National Roaming"-Vertrag, der eine automatische Verbindung mit dem O2-Netz ermöglicht.

Der Ausbau des Netzes kommt nach den Worten von Dommermuth gut voran. In Karlsruhe, Mainz und Frankfurt laufen erste Tests mit einigen Kunden, die Mobilfunk als Ersatz für einen DSL-Anschluss nutzen. Im Download werde ein Speed von mehr als einem Gigabit erreicht und bei der Latenz - der Reaktionszeit - Werte von nur drei Millisekunden. "Wir müssen noch weiter skalieren und testen, aber es sieht schon heute sehr gut aus", sagt Dommermuth. Bis Ende 2030 muss das 5G-Netz von 1&1 mindestens 50 Prozent der deutschen Haushalte erreichen, so sehen es Auflagen der Netzagentur vor. "Wir werden diese Zielmarke vermutlich schon wesentlich früher schaffen", sagt Dommermuth./wdw/DP/zb

--- Gespräch: Wolf von Dewitz, dpa ---

04.08.2022 | 15:23:58 (dpa-AFX)
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03.08.2022 | 17:08:31 (dpa-AFX)
ROUNDUP 2: Sparen für den Notfall - Große Firmen wollen Energieverbrauch senken
03.08.2022 | 06:35:02 (dpa-AFX)
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01.08.2022 | 10:28:00 (dpa-AFX)
AKTIE IM FOKUS: T-Aktie profitiert von Analystenstudie
28.07.2022 | 09:00:55 (dpa-AFX)
Deutsche-Telekom-Beteiligung BT Group hebt Preise an und erlöst minimal mehr
27.07.2022 | 14:48:55 (dpa-AFX)
ROUNDUP: T-Mobile US erhöht Jahresziele - Quartalsverlust wegen Fusionskosten

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