1x1 der Geldanlage / 28.02.2020 | 09:40:15 Werbung

Rendite und Risiko - die zwei Seiten einer Medaille

Felix Schröder
Autor Felix Schröder

Produktmanager bei der DZ BANK

Wer sein Vermögen auf verschiedene Anlageklassen, Regionen, Branchen und Einzeltitel aufteilt, kann das Risiko reduzieren und die Rendite möglicherweise sogar erhöhen. VR-Optify hilft Ihnen dabei, Ihr Depot auf die Risiko- und Renditeerwartung zu analysieren.

Felix Schröder
Autor Felix Schröder

Produktmanager bei der DZ BANK

Eigene Risikobereitschaft selbstkritisch einschätzen

Attraktive Renditen lassen sich in Zeiten niedriger Zinsen beispielsweise am Aktienmarkt erzielen. Doch viele Anleger scheuen das Risiko und lassen ihr Geld mehr oder weniger unverzinst auf dem Konto liegen, schließlich lautet eines der Grundprinzipien der Geldanlage „Keine Rendite ohne Risiko“. Diese Aussage ist richtig, doch es gibt durchaus Möglichkeiten, wie Sie das Rendite-Risiko-Verhältnis optimieren können. Hierfür müssen Sie sich zunächst bewusst machen, welches Risiko Sie für welche Rendite bereit sind einzugehen. Bei der Definition der Risikobereitschaft ist es wichtig, ehrlich zu sich selbst zu sein. Nur so können Kontrollverlust und irrationales Handeln, wie beispielsweise Panikverkäufe bei Kursrückgängen, vermieden werden.

Große Bedeutung sollten Sie dem Anlagehorizont und dem zukünftigen Verwendungszweck beimessen. Beantworten Sie die Fragen, ab welchem Zeitpunkt das investierte Geld wieder zur Verfügung stehen soll und wofür es benötigt wird. Steht nur ein kurzer Zeitraum für die Geldanlage zur Verfügung und/oder ist der Verwendungszweck von großer Bedeutung, sollte das Risiko möglichst gering gehalten werden. Sind dagegen langfristige Investments möglich, kann ein höheres Risiko eingegangen werden. Denn die Vergangenheit hat gezeigt: Je länger die Haltedauer eines Investments am Aktienmarkt, desto geringer ist die Verlustwahrscheinlichkeit. Allerdings muss in diesem Zusammenhang beachtet werden, dass Angaben zur Wertentwicklung in der Vergangenheit kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse sind.

 

Fünf Risikobereiche zur Auswahl

VR-Optify orientiert sich bei der Definition der Risikobereiche an den Vorgaben des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken. Es wird zwischen fünf Risikobereichen unterschieden:

 

  • Sehr risikoscheu: Stetiger Wertzuwachs mit Fokus auf Renten und Immobilienfonds wird angestrebt. Chancenindikator: bis 2% / Risikoindikator: bis 2%.
  • Risikoscheu: Stetiger Wertzuwachs mit Fokus auf Renten und Immobilienfonds sowie Beimischung von Aktien wird angestrebt. Chancenindikator: 2% bis 3% / Risikoindikator: 5% bis 6%.
  • Risikobereit: Hoher Wertzuwachs mit Fokus auf Aktien und Renten wird angestrebt. Chancenindikator: 3% bis 5% / Risikoindikator: 6% bis 10%.
  • Spekulativ: Streben nach kurzfristig hohen Renditechancen überwiegt Sicherheits- und Liquiditätsaspekte. Chancenindikator: 5% bis 6% / Risikoindikator: 10% bis 15%.
  • Hoch spekulativ: Sehr hoher Wertzuwachs und hohe Risiken mit Fokus auf Aktien oder aktienorientierte Wertpapiere werden angestrebt. Chancenindikator: größer als 6% / Risikoindikator: größer als 15%.

 

Mehr Rendite, weniger Risiko

VR-Optify zeigt Ihnen nach Eingabe oder Import Ihres Depots die Einstufung des IST-Depots inklusive der aktuellen Werte des Chancen- und Risikoindikators. Zum Start der Depotoptimierung legen Sie fest, welchem der fünf Risikobereiche Ihr Depot zugeordnet werden soll. Anschließend werden die Einstufung sowie die Werte des Chancen- und Risikoindikators für das ZIEL-Depot eingeblendet.

Innerhalb des Optimierungsraums (hellblaue Fläche in der grafischen Depotdarstellung) können anschließend das Ziel-Portfolio (orangefarbener Button) bewegt und die verschiedenen Depotzusammenstellungen betrachtet werden. Auf diese Weise lassen sich verschiedene Kombinationen durchspielen und Sie können das Depot nach Ihren Wünschen und Anforderungen optimieren. Je weiter Sie den Button für das ZIEL-Depot nach links ziehen, desto geringer ist das Risiko. Je weiter der Button nach oben gezogen wird, desto höher sind die Renditechancen. Für eine deutliche Erhöhung der Renditeerwartung ist allerdings eine größere Risikobereitschaft erforderlich.

VR-Optify berechnet das Risiko anhand der historischen Volatilität. Diese misst die Preisschwankungen in der Vergangenheit und gibt damit Aufschluss über die Preisfluktuationen eines bestimmten Finanzproduktes in einem festgelegten Zeitraum. Mit der Betrachtung der historischen Volatilität eines bestimmten Basiswertes haben Sie ein Hilfsmittel an der Hand, um das Risiko einschätzen zu können. Vereinfacht gilt dabei: Je höher der Wert der Volatilität, umso höher ist das Risiko von größeren Kursausschlägen. Allerdings gilt auch hier, dass Angaben zur Wertentwicklung in der Vergangenheit kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse sind.

 

Depotoptimierung mit dem VR-Optify-Tool

 

Probieren Sie das Tool am besten gleich einmal aus:
> VR-Optify

 

Eine ausführliche Erläuterung der genannten Fachbegriffe finden Sie in unserem Glossar.

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