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1x1 der Geldanlage / 27.11.2020 | 09:50:08 Werbung

Attraktive Renditen trotz Niedrigzinsen

Felix Schröder
Autor Felix Schröder

Produktmanager bei der DZ BANK

Klassische Sparanlagen bieten derzeit kaum Zinsen. Berücksichtigt man die Inflation, fällt die Realverzinsung meist negativ aus. Aktien, Fonds und Zertifikate stellen mögliche Anlagealternativen dar.

Felix Schröder
Autor Felix Schröder

Produktmanager bei der DZ BANK

Lang, lang ist es her, dass Anleger mit ihrem Ersparten nahezu risikolos eine lukrative Rendite erzielen konnten. Dank dem aktuellen Niedrigzinsumfeld haben klassische Anlageformen wie Sparbuch, Tages- und Festgeldkonto nahezu ausgedient. Um heute attraktive Erträge zu erzielen, müssen Anleger auf Aktien, Fonds, Zertifikate und andere Anlageprodukte zurückgreifen. Um dabei ein optimales Chance-Risiko-Verhältnis zu erreichen, das zugleich den persönlichen Wünschen und Anforderungen entspricht, ist die Gewichtung der einzelnen Positionen ausschlaggebend. Ein Depotcheck mit VR-Optify bietet Ihnen zielgerichtete Optimierungsvorschläge für Ihr Depot.

 

Niedrigzinsen und ihre Folgen

Um die wirtschaftlichen Schäden durch die Corona-Pandemie abzufedern, setzen die führenden  Zentralbanken auf eine expansive Geldpolitik und senkten - falls möglich - den Leitzins. Aktuell liegt dieser in den USA in einer Spanne von 0% bis 0,25% (Stand: November 2020). In Europa herrscht wie bereits vor der Corona-Krise der Nullzins. Laut den jüngsten Aussagen der Notenbanken wird sich an dieser Situation so schnell auch nichts ändern.

Die Folgen dieser Geldpolitik bekommen Anleger und vor allem Sparer deutlich zu spüren: In vielen europäischen Ländern liegt der Zins als Preis für die Bereitstellung von Kapital abhängig von der Anlagedauer nur minimal über null bzw. sogar im negativen Bereich. Klassische Sparanlagen wie Tagesgeld und Festgeld bieten daher, wenn überhaupt, nur eine geringe Verzinsung. So liegt die von der Deutschen Bundesbank ermittelte gesamte durchschnittliche Umlaufrendite festverzinslicher Wertpapiere inländischer Emittenten derzeit bei -0,3% (Stand: Oktober 2020).

 

Achtung, Kaufkraftverlust!

Wichtiger als der Nominalzins - also der Zins, den ein Anleger auf seine Einlage erhält - ist in der Regel der Realzins. Der Realzins lässt sich aus den erwarteten Erträgen einer Anlage abzüglich der erwarteten Teuerungsrate (Inflation) ermitteln. Dabei kann der aus den künftigen Steigerungen der Verbraucherpreise resultierende Geldwertverlust höher sein als die erzielten Erträge. Ein Beispiel: Liegt der Durchschnitt der Tagesgeldzinsen bei knapp 1,0% p.a. und die Inflation beträgt 2,0%, würden Anleger, die ihr Geld zu solch einem Zinssatz anlegen, jährlich 1,0% an Kaufkraft verlieren.

 

Welche Renditen sind realistisch?

Um langfristig möglichst keinen Wertverlust zu erleiden, sollten Anleger ihr Erspartes auf verschiedene Anlageklassen aufteilen. Die Höhe der zu erwartenden Rendite variiert, je nachdem, welche Anlageklassen wie stark im Depot berücksichtigt werden. Vor allem Aktien können als Depotbeimischung interessant sein, denn in der Vergangenheit konnten gerade mit dieser Anlageklasse über einen längeren Zeitraum attraktive Renditen erzielt werden. Wer beispielsweise Ende 2009 in den DAX investierte, konnte laut dem DAX-Renditedreieck des Deutschen Aktieninstituts bis Ende 2019 eine durchschnittliche jährliche Rendite von 8,3% erzielen. Im selben Zeitraum konnte im EURO STOXX 50 ein Plus von 5,4% pro Jahr erwirtschaftet werden. Anleger müssen allerdings beachten, dass Angaben zur Wertentwicklung in der Vergangenheit kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse sind. Zudem sind die Renditeziele abhängig vom Anlagezeitraum und der jeweiligen Risikobereitschaft des Anlegers. So geht die höhere Renditeerwartung bei Aktien mit einem höheren Risiko von Kursschwankungen einher, die auch zu einem Verlust des eingesetzten Kapitals führen können.

 

Mit einem optimierten Depot zu mehr Rendite

Viele Aktienanleger begehen den Fehler, dass ihr Depot kaum diversifiziert bzw. zu einseitig ausgerichtet ist. Mit der Beimischung anderer Anlageklassen und -produkte, wie beispielsweise von Zertifikaten, kann das Risiko zum Teil reduziert und die Renditeerwartung erhöht werden. So ist es mit Zertifikaten je nach Produkttyp und Ausgestaltung möglich, auch in Phasen, in denen sich der Markt seitwärts oder leicht abwärts bewegt, noch eine positive Rendite zu erzielen.

Mit VR-Optify können Sie Ihr Depot analysieren und bewerten. Das Tool zeigt Ihnen anhand Ihrer Anforderungen mögliches Optimierungspotenzial auf. Schon mit wenigen Änderungen und Anpassungen können erstaunliche Resultate erzielt werden, die nicht nur zur Wertbeständigkeit, sondern vielmehr zur Wertsteigerung beitragen.

Das sollten Sie beachten: Sowohl die Chance-Risiko-Indikatoren der einzelnen Produkte als auch die ermittelten Optimierungsergebnisse sind keine Anlageberatung oder sonstige Empfehlung zum Erwerb/Verkauf der entsprechenden Wertpapiere. Die Ergebnisse stellen Wahrscheinlichkeitswerte dar, die keine sicheren Rückschlüsse auf die tatsächliche zukünftige Entwicklung zulassen. So ist es möglich, dass bestimmte Produkte in Zukunft höheren Wertschwankungen unterliegen als aufgrund der ermittelten Wahrscheinlichkeitswerte angenommen. In die Berechnungen fließt weder das produktspezifische noch das emittentenbezogene Verlustrisiko eines Produkts ein. Somit ist in allen Risikokorridoren je nach Produktstruktur auch ein Totalverlust möglich. Das emittentenbezogene Verlustrisiko realisiert sich, wenn der Emittent eines Produkts nicht in der Lage ist, etwaige Auszahlungen vorzunehmen. Die Berechnungsergebnisse können eine Prüfung, ob sich die Ergebnisse für einen Nutzer in der jeweils aktuellen, individuellen Situation eignen, nicht ersetzen.

Eine Investitionsentscheidung bezüglich irgendwelcher Wertpapiere oder sonstiger Finanzinstrumente sollte auf der Grundlage eines Beratungsgesprächs erfolgen und keinesfalls auf der Grundlage der Berechnungsergebnisse.

Eine genaue Erklärung, wie Sie Ihr Depot mit der VR-Optify Schritt-für-Schritt-Anleitung optimieren können, finden Sie hier.
Probieren Sie das Tool am besten gleich einmal aus:
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Eine ausführliche Erläuterung der genannten Fachbegriffe finden Sie in unserem Glossar.

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