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Endlos Turbo Long 96,8031 open end: Basiswert Safran

DW6UW1 / DE000DW6UW13 //
Quelle: DZ BANK: Geld 07.12. 21:58:39, Brief 07.12. 21:58:39
DW6UW1 DE000DW6UW13 // Quelle: DZ BANK: Geld 07.12. 21:58:39, Brief 07.12. 21:58:39
1,90 EUR
Geld in EUR
2,04 EUR
Brief in EUR
7,95%
Diff. Vortag in %
Basiswertkurs: 115,94 EUR
Quelle : Euronext Par , 17:35:07
  • Basispreis
    96,8031 EUR
  • Knock-Out-Barriere
    96,8031 EUR
  • Abstand zum Basispreis in % 16,51%
  • Abstand zum Knock-Out in % 16,51%
  • Hebel 5,68x
  • Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 0,10
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Chart

Endlos Turbo Long 96,8031 open end: Basiswert Safran

  • Intraday
  • 1W
  • 1M
  • 3M
  • 6M
  • 1J
  • 2J
  • 5J
  • Max
Quelle: DZ BANK AG, Frankfurt: 07.12. 21:58:39
Charts zeigen die Wertentwicklungen der Vergangenheit. Zukünftige Ergebnisse können sowohl niedriger als auch höher ausfallen. Falls Kurse in Fremdwährung notieren, kann die Rendite infolge von Währungsschwankungen steigen oder fallen. © 2022 DZ BANK AG

Stammdaten

Stammdaten
WKN / ISIN DW6UW1 / DE000DW6UW13
Emittent DZ BANK AG
Produktstruktur Hebelprodukt
Kategorie Endlos Turbo
Produkttyp long (steigende Markterwartung)
Währung des Produktes EUR
Quanto Nein
Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 0,10
Emissionsdatum 24.10.2022
Erster Handelstag 24.10.2022
Handelszeiten 09:00 - 22:00 Hinweise zur Kursstellung
Knock-Out-Zeiten Übersicht
Zahltag Endlos
Basispreis
96,8031 EUR
Knock-Out-Barriere
96,8031 EUR
Anpassungsprozentsatz p.a. 4,52600% p.a.
enthält: Bereinigungsfaktor 3,00%
Anpassungshistorie KO-Schwelle und Basispreis
DatumKO-SchwelleBasispreis
07.12.202296,8031 EUR96,8031 EUR
06.12.202296,7909 EUR96,7909 EUR
05.12.202296,7787 EUR96,7787 EUR
02.12.202296,7421 EUR96,7421 EUR
01.12.202296,7299 EUR96,7299 EUR
30.11.202296,7181 EUR96,7181 EUR
29.11.202296,7063 EUR96,7063 EUR
28.11.202296,6945 EUR96,6945 EUR
25.11.202296,6592 EUR96,6592 EUR
24.11.202296,6475 EUR96,6475 EUR
23.11.202296,6358 EUR96,6358 EUR
22.11.202296,6241 EUR96,6241 EUR
21.11.202296,6124 EUR96,6124 EUR
18.11.202296,5773 EUR96,5773 EUR
17.11.202296,5656 EUR96,5656 EUR
16.11.202296,5539 EUR96,5539 EUR
15.11.202296,5422 EUR96,5422 EUR
14.11.202296,5305 EUR96,5305 EUR
11.11.202296,4954 EUR96,4954 EUR
10.11.202296,4837 EUR96,4837 EUR
09.11.202296,472 EUR96,472 EUR
08.11.202296,4603 EUR96,4603 EUR
07.11.202296,4486 EUR96,4486 EUR
04.11.202296,4135 EUR96,4135 EUR
03.11.202296,4018 EUR96,4018 EUR
02.11.202296,3901 EUR96,3901 EUR
01.11.202296,3784 EUR96,3784 EUR
31.10.202296,3686 EUR96,3686 EUR
28.10.202296,3392 EUR96,3392 EUR
27.10.202296,3294 EUR96,3294 EUR
26.10.202296,3196 EUR96,3196 EUR
25.10.202296,3098 EUR96,3098 EUR
24.10.202296,30 EUR96,30 EUR
23.10.202296,30 EUR96,30 EUR
21.10.202296,30 EUR96,30 EUR

Kennzahlen

Kennzahlen
Berechnung: 07.12.2022, 21:58:39 Uhr mit Geld 1,90 EUR / Brief 2,04 EUR
Spread Absolut 0,14 EUR
Spread Homogenisiert 1,40 EUR
Spread in % des Briefkurses 6,86%
Hebel 5,68x
Abstand zum Knock-Out Absolut 19,1369 EUR
Abstand zum Knock-Out in % 16,51%
Performance seit Auflegung in % 82,69%

Basiswert

Basiswert
Kurs 115,94 EUR
Diff. Vortag in % -0,14%
52 Wochen Tief 87,85 EUR
52 Wochen Hoch 118,26 EUR
Quelle Euronext Par, 17:35:07
Basiswert Safran
WKN / ISIN 924781 / FR0000073272
KGV 1.159,4
Produkttyp Aktie
Sektor Telekommunikation

Produktbeschreibung

Art

Dieses Produkt ist eine Inhaberschuldverschreibung nach deutschem Recht.

Ziele

Ziel dieses Produkts ist es, Ihnen einen bestimmten Anspruch zu vorab festgelegten Bedingungen zu gewähren. Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Sie partizipieren überproportional (gehebelt) an allen Entwicklungen des Beobachtungspreises. Aufgrund seiner Hebelwirkung reagiert das Produkt auf kleinste Bewegungen des Beobachtungspreises. Das Produkt kann während seiner Laufzeit verfallen, sofern ein Knock-out-Ereignis eintritt.

Ein Knock-out-Ereignis tritt ein, wenn der Beobachtungspreis mindestens einmal auf oder unter der Knock-out-Barriere liegt. In diesem Fall beträgt der Auszahlungsbetrag je Produkt 0,001 EUR und wird am Rückzahlungstermin gezahlt, wobei der Auszahlungsbetrag, den die DZ BANK an Sie zahlt, aufsummiert für sämtliche von Ihnen gehaltenen Optionsscheine berechnet und kaufmännisch auf zwei Nachkommastellen gerundet wird. Soweit Sie weniger als zehn Optionsscheine halten, wird unabhängig von der Anzahl der Produkte, die Sie halten, ein Betrag in Höhe von 0,01 EUR gezahlt.

Sie sind berechtigt, die Optionsscheine an jedem Einlösungstermin zum Rückzahlungsbetrag einzulösen. Die Einlösung erfolgt, indem Sie mindestens zehn Bankarbeitstage vor dem jeweiligen Einlösungstermin bis 10:00 Uhr (Ortszeit Frankfurt am Main) eine Erklärung in Textform an die DZ BANK schicken. Darüber hinaus haben wir das Recht, die Optionsscheine insgesamt, jedoch nicht teilweise, am ordentlichen Kündigungstermin ordentlich zu kündigen. Die ordentliche Kündigung durch uns ist mindestens 10 Bankarbeitstage vor dem jeweiligen ordentlichen Kündigungstermin zu veröffentlichen.
Nach Einlösung durch Sie oder Kündigung durch uns und sofern nicht zuvor ein Knock-out-Ereignis eingetreten ist, entspricht der Rückzahlungsbetrag am Rückzahlungstermin der Differenz zwischen Referenzpreis und Basispreis, multipliziert mit dem Bezugsverhältnis.

Der Basispreis und die Knock-out-Barriere werden täglich angepasst, um u.a. eine Finanzierungskomponente zu berücksichtigen, die der DZ BANK aufgrund eines spezifischen Marktzinses zuzüglich einer von DZ BANK nach ihrem billigem Ermessen festgelegten Marge entsteht. Die Knock-out-Barriere entspricht stets dem aktuellen Basispreis.
Sie erhalten keine sonstigen Erträge (z.B. Dividenden) und haben keine weiteren Ansprüche (z.B. Stimmrechte) aus dem Basiswert.

Analyse

Gesamteindruck
Einfach nutzbares Gesamtrating basierend auf einer fundamentalen, technischen und Risikoanalyse unter Einbezug von Branchen- und Marktumfeld.

Eher positiv

Gewinnprognose
Der Veränderungstrend der Gewinnprognosen über ein Zeitfenster von 7 Wochen. Aktuelle Aktienbewertungen ausgewählter Analysten finden Sie unter DPA-AFX ANALYSER.

Analysten neutral, zuvor positiv (seit 16.08.2022)

Kurs-Gewinn-Verhältnis
Das KGV setzt den aktuellen Kurs der Aktie ins Verhältnis zu seiner Gewinnerwartung. Es wird auf Basis der langfristigen Gewinnprognosen der Analysten errechnet.
18,3

Erwartetes KGV für 2024

Risiko-Bewertung
Gesamteinschätzung des Risikos auf Basis des Bear Market und des Bad News Factors.

Mittel

Bear-Market-Faktor
Risiko Parameter, der anhand des Titelverhaltens in sich abwärts bewegenden Märkten das Marktrisiko einer Aktie angibt.

Mittlere Anfälligkeit bei Indexrückgängen

Korrelation
Die Korrelation gibt an, inwieweit die Bewegungen der Aktie mit denen Ihres Indexes übereinstimmen.
73,8%

Starke Korrelation mit dem STOXX600

Marktkapitalisierung (Mrd. USD) 52,10 Grosser Marktwert Mit einer Marktkapitalisierung von >$8 Mrd., ist SAFRAN ein hoch kapitalisierter Titel.
Gewinnprognose Analysten neutral, zuvor positiv (seit 16.08.2022) Die Gewinnprognosen pro Aktie haben sich in den letzten 7 Wochen nicht wesentlich verändert (Veränderungen zwischen +1% bis -1% werden als neutral betrachtet). Das letzte signifikante Analystensignal war positiv und hat am 16.08.2022 bei einem Kurs von 112,46 eingesetzt.
Preis Stark unterbewertet Auf Basis des Wachstumspotentials und anderer Messwerte erscheint die Aktie stark unterbewertet.
Relative Performance -3,1% Unter Druck (vs. STOXX600) Die relative "Underperformance" der letzten vier Wochen im Vergleich zum STOXX600 beträgt -3,1%.
Mittelfristiger Trend Positive Tendenz seit dem 14.10.2022 Der mittelfristige technische 40-Tage Trend ist seit dem 14.10.2022 positiv. Der bestätigte technische Trendwendepunkt von +1,75% entspricht 108,61.
Wachstum KGV 1,4 36,23% Abschlag relativ zur Wachstumserwartung Ein "Verhältnis zwischen Wachstum plus geschätzte Dividende und KGV" von über 0,9 weist auf einen Preisabschlag gegenüber dem normalen Preis für das Wachstumspotential hin, von in diesem Fall 36,23%.
KGV 18,3 Erwartetes KGV für 2024 Das erwartete KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) gilt für das Jahr 2024.
Langfristiges Wachstum 24,0% Wachstum heute bis 2024 p.a. Die durchschnittlichen jährlichen Wachstumsraten gelten für die Gewinne von heute bis 2024.
Anzahl der Analysten 16 Starkes Analysteninteresse In den zurückliegenden sieben Wochen haben durchschnittlich 16 Analysten eine Schätzung des Gewinns pro Aktie für diesen Titel abgegeben.
Dividenden Rendite 1,8% Dividende durch Gewinn gut gedeckt Für die während den nächsten 12 Monaten erwartete Dividende müssen voraussichtlich 32,93% des Gewinns verwendet werden.
Risiko-Bewertung Mittel Mittel, keine Veränderung im letzten Jahr.
Bear-Market-Faktor Mittlere Anfälligkeit bei Indexrückgängen Die Aktie tendiert dazu, Indexrückgänge in etwa gleichem Umfang mitzuvollziehen.
Bad News Geringe Kursrückgänge bei spezifischen Problemen Der Titel verzeichnet bei unternehmensspezifischen Problemen i.d.R. geringe Kursabschläge in Höhe von durchschnittlich 2,5%.
Beta 1,29 Hohe Anfälligkeit vs. STOXX600 Die Aktie tendiert dazu, pro 1% Indexbewegung mit einem Ausschlag von 1,29% zu reagieren.
Korrelation 365 Tage 73,8% Starke Korrelation mit dem STOXX600 73,8% der Kursschwankungen werden durch Indexbewegungen verursacht.
Value at Risk 14,48 EUR Das geschätzte mittelfristige Value at Risk beträgt 14,48 EUR oder 0,12% Das geschätzte Value at Risk beträgt 14,48 EUR. Das Risiko liegt deshalb bei 0,12%. Dieser Wert basiert auf der mittelfristigen historischen Volatilität (1 Monat) mit einem Konfidenzintervall von 95%.
Volatilität der über 1 Monat 15,9%
Volatilität der über 12 Monate 32,3%

Tools

Kaufszenario (aktuelle/Einstandskurse)
Im Kaufszenario tragen Sie einen „Start“-Kurs und einen „Ziel“-Kurs mit dem gewünschten Wert ein. Danach Stückzahl eintragen und "Berechnen" drücken. Mit dem Aktualisieren-Button (Kreislauf) werden die aktuellen Werte für den Basiswert und das Produkt abgerufen.
Verkaufszenario (Zielkurse)
Im Verkaufsszenario tragen Sie einen „Ziel“-Kurs mit dem gewünschten Wert ein; der „Start“-Kurs wird aus dem aktuellen Kurs gebildet, oder Sie geben einen gewünschten Startwert ein; Stückzahl auswählen und dann Button Berechnen drücken.
Transaktionsvolumen
Tragen Sie hier eine Produktstückzahl ein, um die Performance der geplanten Investition zu schätzen. Ohne Eintragung einer Stückzahl erfolgt keine Berechnung. Die Berechnung erfolgt nach Klick auf den Berechnen-Button.
Berechnung ohne jegliche Kosten. Bitte beachten Sie individuelle Gebühren, Provisionen und andere Entgelte bei Kauf und Verkauf.

News

30.11.2022 | 15:44:09 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Airbus geht unter die Triebwerkshersteller - Wasserstoffjet bis 2035

TOULOUSE (dpa-AFX) - Der weltgrößte Flugzeugbauer Airbus <NL0000235190> versucht sich für seinen geplanten Wasserstoffjet erstmals als Triebwerkshersteller. Der Dax-Konzern <DE0008469008> entwickelt ein wasserstoffbetriebenes Brennstoffzellen-Triebwerk, wie er am Mittwoch in Toulouse ankündigte. Dieses soll als Lösung für die emissionsfreien Flugzeuge infrage kommen, die Airbus bis zum Jahr 2035 in Betrieb nehmen will. Wie das erste Wasserstoff-Passagierflugzeug konkret aussehen wird, ist noch offen. Das Konzept eines Nurflüglers, bei dem Rumpf und Flügel ineinander übergehen, dürfte bei diesem Schritt zum CO2-freien Fliegen aber eher nicht Realität werden.

Schon vor Monaten hatte sich abgezeichnet, dass Airbus unter die Motorenbauer gehen könnte. Airbus-Chef Guillaume Faury hatte einen solchen Schritt im Februar öffentlich in Erwägung gezogen. "Das ist etwas, was wir grundsätzlich auch selber machen könnten", hatte er mit Blick auf Elektromotoren für ein Wasserstoff-Flugzeug der "Welt am Sonntag" gesagt. Dabei sprach er von einem möglichen "Strategiewechsel".

Bisher setzen Flugzeughersteller wie Airbus und Boeing <US0970231058> bei ihren Maschinen auf Triebwerke etablierter Zulieferer wie Rolls-Royce <GB00B63H8491>, General Electric <US3696041033>, Safran <FR0000073272>, der Raytheon-Techologies-Tochter <US75513E1010> Pratt & Whitney und der deutschen MTU <DE000A0D9PT0>. Diese Unternehmen arbeiten für einzelne Antriebstypen wiederum oft in unterschiedlichen Bündnissen zusammen.

"In großem Maßstab und bei Erreichen der technologischen Ziele könnten Brennstoffzellen-Antriebe Flugzeuge mit Platz für 100 Passagiere mit einer Reichweite von etwa 1000 Seemeilen antreiben", sagte der zuständige Airbus-Manager Glenn Llewellyn in Toulouse. Das entspricht etwa 1850 Kilometern. Testen will das Unternehmen den Antrieb etwa ab Mitte des Jahrzehnts am Rumpf eines Airbus A380, der dabei von klassischen Triebwerken angetrieben wird.

Parallel hat das Management allerdings noch weitere Lösungen im Auge. Bereits im Februar hatte Airbus die Konzerne General Electric und Safran für einen künftigen Wasserstoffantrieb an Bord geholt. Zusammen mit deren Gemeinschaftsunternehmen CFM will Airbus einen wasserstoffbetriebenen Direktverbrennungsmotor am Boden und im Flug testen - dabei ebenfalls an einer A380. Airbus stattet den Jet mit Tanks für Flüssigwasserstoff aus.

Der Hersteller hat sich vorgenommen, bis zum Jahr 2035 ein Passagierflugzeug mit Wasserstoffantrieb auf den Markt zu bringen und damit CO2-neutrales Fliegen möglich zu machen. "Das ist definitiv weiterhin unser Zeitplan", sagte Llewellyn. Bis etwa 2025 soll das grundsätzliche Konzept stehen. Im Jahr 2027 oder 2028 will Airbus die Entwicklung offiziell anschieben.

Mit 100 bis 200 Sitzplätzen könnte die Maschine in etwa die Kapazität der heutigen Mittelstreckenjets der A320neo-Familie und der kleineren A220 bieten. Genaues hält sich Airbus aber noch offen.

Das gilt auch für die Form des Flugzeugs. Bei der Vorstellung der Wasserstoff-Strategie im September 2020 hatte der Hersteller neben zwei Konzepten mit klassischen Flugzeugrümpfen auch einen Nurflügler als mögliche Form vorgestellt. Diese Version habe aus heutiger Sicht allerdings die geringste Chance, sagte Llewellyn. Es würde wohl zu schwierig, auf einen Schlag sowohl das Antriebssystem als auch ein neues Rumpfkonzept umzusetzen.

Unterdessen arbeitet Airbus mit Partnern wie Flughafenbetreibern und Gaseherstellern zusammen. "Wenn Fluggesellschaften in der zweiten Hälfte des nächsten Jahrzehnts mit Wasserstoff-Flugzeugen fliegen sollen, brauchen wir nicht nur das Flugzeug. Wir brauchen die Infrastruktur und die entsprechenden Regelwerke dafür", sagte Firmenlenker Faury, der der Veranstaltung in Toulouse per Video zugeschaltet war. Er mahnte die Politik, rechtzeitig die notwendigen Vorschriften zu entwickeln und zu erlassen. Sollte die notwendige Infrastruktur absehbar nicht rechtzeitig fertig werden, könnte dies ein Grund sein, den eigenen Zeitplan zu verschieben.

Am Mittwoch gab der Hersteller eine Partnerschaft mit dem französischen Unternehmen Hyport bekannt, das grünen Wasserstoff entwickelt und zum Teil dem Energiekonzern Engie <FR0010208488> gehört. Damit soll der Aufbau der Wasserstoffproduktion an Airbus' französischem Heimatflughafen Toulouse-Blagnac vorangetrieben werden. Die Raumfahrtgesellschaft ArianeGroup, ein Gemeinschaftsunternehmen von Airbus und Safran, soll ein Betankungssystem entwickeln.

Zudem versucht Airbus die Produktion nachhaltiger Flugkraftstoffe (SAF) voranzubringen, die in herkömmlichen Triebwerken anstelle oder zusammen mit Kerosin eingesetzt werden können. Bisher steuerten diese Kraftstoffe weniger als ein Prozent zum weltweiten Treibstoffverbrauch der Luftfahrt bei, sagte Airbus-Chef Faury. Bis 2030 soll dieser Anteil nach seiner Ansicht auf zehn Prozent steigen.

Airbus schloss nun eine Absichtserklärung zur Zusammenarbeit mit dem finnischen Ölkonzern Neste, der stark auf erneuerbare Treibstoffe setzt. Dessen Manager Thorsten Lange will die von Faury anvisierte Steigerung sogar garantieren, wie er in Toulouse sagte.

Schon heute dürfen alle Airbus-Modelle mit einer Beimischung von 50 Prozent SAF betankt werden. Bis zum Jahr 2030 will der Konzern die Zulassung für 100 Prozent erreichen. Allerdings sind diese Kraftstoffe bisher nur in geringen Mengen verfügbar und im Vergleich zu fossilem Kerosin sehr teuer. Sie werden etwa aus Pflanzenölen und Tierfetten oder synthetisch als E-Fuels hergestellt.

Unterdessen tut sich Airbus mit dem französischen Autohersteller Renault <FR0000131906> bei der Forschung rund um Elektroantriebe zusammen. Es gehe etwa darum, Batterien leichter zu machen und eine höhere Energiedichte zu erreichen. Dabei haben die Unternehmen sowohl den Einsatz in Autos als auch in hybrid-elektrischen Flugzeugen im Auge./stw/tav/jha/

30.11.2022 | 13:12:18 (dpa-AFX)
Airbus geht unter die Triebwerkshersteller - Wasserstoffjet bis 2035
18.11.2022 | 19:21:55 (dpa-AFX)
Lambrecht: Politische Einigung bei Luftkampfsystem FCAS erzielt
28.10.2022 | 08:34:25 (dpa-AFX)
Starker Dollar und mehr Triebwerksauslieferungen geben Safran Rückenwind
28.07.2022 | 11:52:37 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Fehlende Triebwerke bremsen Airbus aus - Aktie sackt unter 100 Euro
28.07.2022 | 08:13:20 (dpa-AFX)
Boeing-Auslieferungen und US-Dollar treiben Safran an
27.07.2022 | 20:07:26 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Engpässe bei Zulieferern bremsen Airbus - Aktie sackt ab