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Endlos Turbo Long 125,3234 open end: Basiswert Rheinmetall

DW5P8N / DE000DW5P8N6 //
Quelle: DZ BANK: Geld 01.12., Brief 01.12.
DW5P8N DE000DW5P8N6 // Quelle: DZ BANK: Geld 01.12., Brief 01.12.
6,62 EUR
Geld in EUR
6,71 EUR
Brief in EUR
--
Diff. Vortag in %
Basiswertkurs: 191,30 EUR
Quelle : Xetra , 01.12.
  • Basispreis
    (Stand 01.12. 04:03 Uhr)
    125,3234 EUR
  • Knock-Out-Barriere
    (Stand 01.12. 04:03 Uhr)
    125,3234 EUR
  • Abstand zum Basispreis in % 34,49%
  • Abstand zum Knock-Out in % 34,49%
  • Hebel 2,85x
  • Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 0,10
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Hinweis der DZ BANK:
Bitte beachten Sie die Angaben in den Endgültigen Bedingungen

Chart

Endlos Turbo Long 125,3234 open end: Basiswert Rheinmetall

  • Intraday
  • 1W
  • 1M
  • 3M
  • 6M
  • 1J
  • 2J
  • 5J
  • Max
Quelle: DZ BANK AG, Frankfurt: 01.12. 21:58:15
Charts zeigen die Wertentwicklungen der Vergangenheit. Zukünftige Ergebnisse können sowohl niedriger als auch höher ausfallen. Falls Kurse in Fremdwährung notieren, kann die Rendite infolge von Währungsschwankungen steigen oder fallen. © 2022 DZ BANK AG

Stammdaten

Stammdaten
WKN / ISIN DW5P8N / DE000DW5P8N6
Emittent DZ BANK AG
Produktstruktur Hebelprodukt
Kategorie Endlos Turbo
Produkttyp long (steigende Markterwartung)
Währung des Produktes EUR
Quanto Nein
Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 0,10
Emissionsdatum 20.09.2022
Erster Handelstag 20.09.2022
Handelszeiten 08:00 - 22:00 Hinweise zur Kursstellung
Knock-Out-Zeiten Übersicht
Zahltag Endlos
Basispreis
(Stand 01.12. 04:03 Uhr)
125,3234 EUR
Knock-Out-Barriere
(Stand 01.12. 04:03 Uhr)
125,3234 EUR
Anpassungsprozentsatz p.a. 4,37600% p.a.
enthält: Bereinigungsfaktor 3,00%
Anpassungshistorie KO-Schwelle und Basispreis
DatumKO-SchwelleBasispreis
01.12.2022125,3234 EUR125,3234 EUR
30.11.2022125,3082 EUR125,3082 EUR
29.11.2022125,293 EUR125,293 EUR
28.11.2022125,2778 EUR125,2778 EUR
25.11.2022125,2322 EUR125,2322 EUR
24.11.2022125,217 EUR125,217 EUR
23.11.2022125,2018 EUR125,2018 EUR
22.11.2022125,1866 EUR125,1866 EUR
21.11.2022125,1714 EUR125,1714 EUR
18.11.2022125,1258 EUR125,1258 EUR
17.11.2022125,1106 EUR125,1106 EUR
16.11.2022125,0954 EUR125,0954 EUR
15.11.2022125,0802 EUR125,0802 EUR
14.11.2022125,065 EUR125,065 EUR
11.11.2022125,0194 EUR125,0194 EUR
10.11.2022125,0042 EUR125,0042 EUR
09.11.2022124,989 EUR124,989 EUR
08.11.2022124,9738 EUR124,9738 EUR
07.11.2022124,9586 EUR124,9586 EUR
04.11.2022124,913 EUR124,913 EUR
03.11.2022124,8978 EUR124,8978 EUR
02.11.2022124,8826 EUR124,8826 EUR
01.11.2022124,8674 EUR124,8674 EUR
31.10.2022124,8547 EUR124,8547 EUR
28.10.2022124,8166 EUR124,8166 EUR
27.10.2022124,8039 EUR124,8039 EUR
26.10.2022124,7912 EUR124,7912 EUR
25.10.2022124,7785 EUR124,7785 EUR
24.10.2022124,7658 EUR124,7658 EUR
21.10.2022124,7277 EUR124,7277 EUR
20.10.2022124,715 EUR124,715 EUR
19.10.2022124,7023 EUR124,7023 EUR
18.10.2022124,6896 EUR124,6896 EUR
17.10.2022124,6769 EUR124,6769 EUR
14.10.2022124,6388 EUR124,6388 EUR
13.10.2022124,6261 EUR124,6261 EUR
12.10.2022124,6134 EUR124,6134 EUR
11.10.2022124,6007 EUR124,6007 EUR
10.10.2022124,588 EUR124,588 EUR
07.10.2022124,5499 EUR124,5499 EUR
06.10.2022124,5372 EUR124,5372 EUR
05.10.2022124,5245 EUR124,5245 EUR
04.10.2022124,5118 EUR124,5118 EUR
03.10.2022124,5006 EUR124,5006 EUR
30.09.2022124,467 EUR124,467 EUR
29.09.2022124,4558 EUR124,4558 EUR
28.09.2022124,4446 EUR124,4446 EUR
27.09.2022124,4334 EUR124,4334 EUR
26.09.2022124,4222 EUR124,4222 EUR
23.09.2022124,3886 EUR124,3886 EUR
22.09.2022124,3774 EUR124,3774 EUR
21.09.2022124,3662 EUR124,3662 EUR
20.09.2022124,355 EUR124,355 EUR
19.09.2022124,355 EUR124,355 EUR

Kennzahlen

Kennzahlen
Berechnung: 01.12.2022, 21:58:15 Uhr mit Geld 6,62 EUR / Brief 6,71 EUR
Spread Absolut 0,09 EUR
Spread Homogenisiert 0,90 EUR
Spread in % des Briefkurses 1,34%
Hebel 2,85x
Abstand zum Knock-Out Absolut 65,9766 EUR
Abstand zum Knock-Out in % 34,49%
Performance seit Auflegung in % 156,59%

Basiswert

Basiswert
Kurs 191,30 EUR
Diff. Vortag in % -1,59%
52 Wochen Tief 77,90 EUR
52 Wochen Hoch 227,90 EUR
Quelle Xetra, 01.12.
Basiswert Rheinmetall AG
WKN / ISIN 703000 / DE0007030009
KGV 28,47
Produkttyp Aktie
Sektor Industrie

Produktbeschreibung

Art

Dieses Produkt ist eine Inhaberschuldverschreibung nach deutschem Recht.

Ziele

Ziel dieses Produkts ist es, Ihnen einen bestimmten Anspruch zu vorab festgelegten Bedingungen zu gewähren. Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Sie partizipieren überproportional (gehebelt) an allen Entwicklungen des Beobachtungspreises. Aufgrund seiner Hebelwirkung reagiert das Produkt auf kleinste Bewegungen des Beobachtungspreises. Das Produkt kann während seiner Laufzeit verfallen, sofern ein Knock-out-Ereignis eintritt.

Ein Knock-out-Ereignis tritt ein, wenn der Beobachtungspreis mindestens einmal auf oder unter der Knock-out-Barriere liegt. In diesem Fall beträgt der Auszahlungsbetrag je Produkt 0,001 EUR und wird am Rückzahlungstermin gezahlt, wobei der Auszahlungsbetrag, den die DZ BANK an Sie zahlt, aufsummiert für sämtliche von Ihnen gehaltenen Optionsscheine berechnet und kaufmännisch auf zwei Nachkommastellen gerundet wird. Soweit Sie weniger als zehn Optionsscheine halten, wird unabhängig von der Anzahl der Produkte, die Sie halten, ein Betrag in Höhe von 0,01 EUR gezahlt.

Sie sind berechtigt, die Optionsscheine an jedem Einlösungstermin zum Rückzahlungsbetrag einzulösen. Die Einlösung erfolgt, indem Sie mindestens zehn Bankarbeitstage vor dem jeweiligen Einlösungstermin bis 10:00 Uhr (Ortszeit Frankfurt am Main) eine Erklärung in Textform an die DZ BANK schicken. Darüber hinaus haben wir das Recht, die Optionsscheine insgesamt, jedoch nicht teilweise, am ordentlichen Kündigungstermin ordentlich zu kündigen. Die ordentliche Kündigung durch uns ist mindestens 10 Bankarbeitstage vor dem jeweiligen ordentlichen Kündigungstermin zu veröffentlichen.
Nach Einlösung durch Sie oder Kündigung durch uns und sofern nicht zuvor ein Knock-out-Ereignis eingetreten ist, entspricht der Rückzahlungsbetrag am Rückzahlungstermin der Differenz zwischen Referenzpreis und Basispreis, multipliziert mit dem Bezugsverhältnis.

Der Basispreis und die Knock-out-Barriere werden täglich angepasst, um u.a. eine Finanzierungskomponente zu berücksichtigen, die der DZ BANK aufgrund eines spezifischen Marktzinses zuzüglich einer von DZ BANK nach ihrem billigem Ermessen festgelegten Marge entsteht. Die Knock-out-Barriere entspricht stets dem aktuellen Basispreis.
Sie erhalten keine sonstigen Erträge (z.B. Dividenden) und haben keine weiteren Ansprüche (z.B. Stimmrechte) aus dem Basiswert.

Analyse

Gesamteindruck
Einfach nutzbares Gesamtrating basierend auf einer fundamentalen, technischen und Risikoanalyse unter Einbezug von Branchen- und Marktumfeld.

Eher positiv

Gewinnprognose
Der Veränderungstrend der Gewinnprognosen über ein Zeitfenster von 7 Wochen. Aktuelle Aktienbewertungen ausgewählter Analysten finden Sie unter DPA-AFX ANALYSER.

Positive Analystenhaltung seit 18.10.2022

Kurs-Gewinn-Verhältnis
Das KGV setzt den aktuellen Kurs der Aktie ins Verhältnis zu seiner Gewinnerwartung. Es wird auf Basis der langfristigen Gewinnprognosen der Analysten errechnet.
11,0

Erwartetes KGV für 2024

Risiko-Bewertung
Gesamteinschätzung des Risikos auf Basis des Bear Market und des Bad News Factors.

Mittel

Bear-Market-Faktor
Risiko Parameter, der anhand des Titelverhaltens in sich abwärts bewegenden Märkten das Marktrisiko einer Aktie angibt.

Defensiver Charakter bei sinkendem Index

Korrelation
Die Korrelation gibt an, inwieweit die Bewegungen der Aktie mit denen Ihres Indexes übereinstimmen.
11,8%

Schwache Korrelation mit dem STOXX600

Marktkapitalisierung (Mrd. USD) 8,74 Grosser Marktwert Mit einer Marktkapitalisierung von >$8 Mrd., ist RHEINMETALL ein hoch kapitalisierter Titel.
Gewinnprognose Positive Analystenhaltung seit 18.10.2022 Die Gewinnprognosen pro Aktie liegen heute höher als vor sieben Wochen. Dieser positive Trend hat am 18.10.2022 bei einem Kurs von 153,90 eingesetzt.
Preis Leicht unterbewertet Auf Basis des Wachstumspotentials und anderer Messwerte erscheint die Aktie leicht unterbewertet.
Relative Performance 8,8% vs. STOXX600 Die relative "Outperformance" der letzten vier Wochen im Vergleich zum STOXX600 beträgt 8,8%.
Mittelfristiger Trend Positive Tendenz seit dem 11.11.2022 Der mittelfristige technische 40-Tage Trend ist seit dem 11.11.2022 positiv. Der bestätigte technische Trendwendepunkt von +1,75% entspricht 166,04.
Wachstum KGV 2,0 Hoher Abschlag zur Wachstumserwartung basiert auf einer Ausnahmesituation Liegt das "Verhältnis zwischen Wachstum plus geschätzte Dividende und KGV" über 1,6, so befindet sich das Unternehmen in der Regel in einer Ausnahmesituation. In diesem Fall ist das erwartete KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) ein besserer Indikator für die nachhaltige Gewinnentwicklung als das langfrist. Wachstum.
KGV 11,0 Erwartetes KGV für 2024 Das erwartete KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) gilt für das Jahr 2024.
Langfristiges Wachstum 19,7% Wachstum heute bis 2024 p.a. Die durchschnittlichen jährlichen Wachstumsraten gelten für die Gewinne von heute bis 2024.
Anzahl der Analysten 13 Starkes Analysteninteresse In den zurückliegenden sieben Wochen haben durchschnittlich 13 Analysten eine Schätzung des Gewinns pro Aktie für diesen Titel abgegeben.
Dividenden Rendite 2,6% Dividende durch Gewinn gut gedeckt Für die während den nächsten 12 Monaten erwartete Dividende müssen voraussichtlich 28,42% des Gewinns verwendet werden.
Risiko-Bewertung Mittel Die Aktie ist seit dem 04.11.2022 als Titel mit mittlerer Sensitivität eingestuft.
Bear-Market-Faktor Defensiver Charakter bei sinkendem Index Die Aktie tendiert dazu, Indexrückgänge um durchschnittlich -203 abzuschwächen.
Bad News Durchschnittliche Kursrückgänge bei spezifischen Problemen Der Titel verzeichnet bei unternehmensspezifischen Problemen i.d.R. mittlere Kursabschläge in Höhe von durchschnittlich 4,0%.
Beta 0,42 Geringe Anfälligkeit vs. STOXX600 Die Aktie tendiert dazu, pro 1% Indexbewegung mit einem Ausschlag von 0,42% zu reagieren.
Korrelation 365 Tage 11,8% Schwache Korrelation mit dem STOXX600 Die Kursschwankungen sind nahezu unabhängig von den Indexbewegungen.
Value at Risk 46,49 EUR Das geschätzte mittelfristige Value at Risk beträgt 46,49 EUR oder 0,24% Das geschätzte Value at Risk beträgt 46,49 EUR. Das Risiko liegt deshalb bei 0,24%. Dieser Wert basiert auf der mittelfristigen historischen Volatilität (1 Monat) mit einem Konfidenzintervall von 95%.
Volatilität der über 1 Monat 61,9%
Volatilität der über 12 Monate 62,9%

Tools

Kaufszenario (aktuelle/Einstandskurse)
Im Kaufszenario tragen Sie einen „Start“-Kurs und einen „Ziel“-Kurs mit dem gewünschten Wert ein. Danach Stückzahl eintragen und "Berechnen" drücken. Mit dem Aktualisieren-Button (Kreislauf) werden die aktuellen Werte für den Basiswert und das Produkt abgerufen.
Verkaufszenario (Zielkurse)
Im Verkaufsszenario tragen Sie einen „Ziel“-Kurs mit dem gewünschten Wert ein; der „Start“-Kurs wird aus dem aktuellen Kurs gebildet, oder Sie geben einen gewünschten Startwert ein; Stückzahl auswählen und dann Button Berechnen drücken.
Transaktionsvolumen
Tragen Sie hier eine Produktstückzahl ein, um die Performance der geplanten Investition zu schätzen. Ohne Eintragung einer Stückzahl erfolgt keine Berechnung. Die Berechnung erfolgt nach Klick auf den Berechnen-Button.
Berechnung ohne jegliche Kosten. Bitte beachten Sie individuelle Gebühren, Provisionen und andere Entgelte bei Kauf und Verkauf.

News

01.12.2022 | 17:58:25 (dpa-AFX)
ROUNDUP 2/Lambrecht erhält Ansage aus Lindners Ressort: Geld nicht das Problem

(neu: Scholz zu Lambrecht und Munitionskrise)

BERLIN (dpa-AFX) - Verteidigungsministerin Christine Lambrecht kann bei der schleppend angelaufenen Vollausrüstung der Bundeswehr nicht auf weitere Finanzspritzen hoffen. In einem Antwortschreiben auf einen Brief der SPD-Politikerin verweist das Ressort von Finanzminister Christian Lindner (FDP) darauf, dass es vor dem Hintergrund eines gestiegenen Wehretats sowie des 100-Milliarden-Sondervermögens nicht an Geld fehlt, sondern das Verteidigungsministerium nun seine Aufgaben zu erledigen habe. Der Brief lag der Deutschen Presse-Agentur in Berlin am Donnerstag vor.

Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) äußerte sich zur Munitionskrise der Bundeswehr bei einem Treffen mit Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg. "Wir haben in den letzten Jahrzehnten falsche Weichen gestellt, wenn es um die Munitionsversorgung der Bundeswehr geht. Das stellen wir jetzt ganz konkret fest, wie wichtig das ist, dort eine ständige Nachschubversorgung gewährleisten zu können, nicht nur wegen des Krieges in der Ukraine, sondern auch weil wir ja auch unsere eigenen Zahlen betrachten", sagte Scholz. "Und die Verteidigungsministerin ist jetzt sehr engagiert dabei, diese Missstände der letzten Jahrzehnte zu beseitigen. Das ist keine einfache Operation." Sie tue alles dafür, dass dies gelinge, "und es wird auch gelingen".

Lambrecht hatte laut "Spiegel" an den Finanzminister geschrieben, zur Auffüllung der Munitionsdepots sei es "erforderlich, jetzt unmittelbar in signifikantem Umfang Haushaltsmittel und Verpflichtungserklärungen bereitzustellen". Lindner solle schnell mehr Geld bereitstellen, schrieb der "Spiegel" weiter. Laut Lambrecht hatten Industrievertreter bei einem Spitzengespräch im Kanzleramt angeboten, "erhebliche Mengen dringend benötigter Munition ad hoc liefern oder aber zumindest in kurzer bis mittlerer Frist herstellen zu können". Diese Ankündigungen müsse man "zugunsten der Bundeswehr sofort ausschöpfen".

Zu dem Spitzengespräch mit der Rüstungsindustrie am Montag gebe es offenkundig eine "unterschiedliche Wahrnehmung", heißt es nun in dem Schreiben von Finanzstaatssekretär Steffen Saebisch an seinen Kollegen im Verteidigungsressort (BMVg), Staatssekretär Benedikt Zimmer. "Ausdrücklich wiesen die Industrievertreter dort darauf hin, dass die schleppende Verfügbarkeit von Ausrüstung und Munition ihres Erachtens nicht aufgrund fehlender Haushaltsmittel, sondern durch komplizierte, teils intransparente und inkonsequente Bedarfsplanung sowie bürokratische Bestellprozesse Ihres Hauses bedingt seien."

Dem gemeinsamen Anliegen einer Stärkung der Bundeswehr sei mit wachsenden Verteidigungsetats und dem Sondervermögen Rechnung getragen worden. "Wie Sie wissen, hat das BMVg jede Möglichkeit, im Zuge der eigenen fachlichen Priorisierung als Fachressort, die Mittel entsprechend einzusetzen. Ich muss aber feststellen, dass Sie die hier angeführte Notwendigkeit der Munitionsbeschaffung weder bei der Verhandlung zum Sondervermögen und dessen Wirtschaftsplan, noch im Zuge des parlamentarischen Verfahrens zum Ausdruck gebracht haben."

Die Haushälter der Bundesregierung weisen das Verteidigungsministerium nach dem Spitzentreffen zudem darauf hin, dass die Beschaffung bislang gewissermaßen Stückwerk ist. Schließlich habe die Rüstungsindustrie dort als Beispiel angeführt, es werde regelmäßig unterjährig versucht, "aus bestehenden Ausgabenresten Munition "zu kaufen"", die Unternehmen diese Aufträge aber so nicht kurzfristig erfüllen könnten. Dem sei auch "nicht umfänglich widersprochen" worden, sondern es sei am Rande des Gesprächs vereinbart worden, dass das Finanzministerium zur Unterstützung bereit sei. "Dies würde auch die Unterstützung in der Verbesserung Ihrer Planungsprozesse umfassen", heißt es.

So enthält das Schreiben offene Kritik an den Arbeitsweisen im Verteidigungsministerium, allerdings auch das Angebot und die Ermunterung, Möglichkeiten zu einer flexiblen und schnellen Nutzung der Geldtöpfe zu nutzen.

Lambrecht steht wegen der schleppenden Beschaffung von Ausrüstung und Waffen für die Bundeswehr in der Kritik. Aus der Opposition, aber auch aus den Reihen der Ampel-Parteien gibt es Unverständnis darüber, dass die Beschaffung für die Bundeswehr neun Monate nach dem Beginn des russischen Angriffskrieges in der Ukraine nicht ausreichend in Gang gekommen ist. Nach früheren Angaben reicht der Munitionsbestand der Bundeswehr nur für wenige Tage. Details will die Bundesregierung mit Hinweis auf Geheimhaltung nicht nennen. Erklärt wurde, dass Munition im Wert von 20 Milliarden Euro oder mehr nachbeschafft werden müsse. Nach Jahren des Sparkurses hat die Rüstungsindustrie aber ihre Produktionskapazitäten weitgehend zurückgefahren und erwartet nun feste Aufträge./cn/DP/jha

01.12.2022 | 16:00:14 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Lambrecht erhält Ansage aus Lindners Ressort: Geld nicht das Problem
01.12.2022 | 14:44:00 (dpa-AFX)
Bundesfinanzministerium lässt Lambrecht mit Geldforderung abblitzen
30.11.2022 | 13:49:20 (dpa-AFX)
INDEX-MONITOR: Porsche AG auf der Zielgeraden zum Dax - Puma muss wohl raus
30.11.2022 | 10:07:54 (dpa-AFX)
AKTIEN IM FOKUS: Rheinmetall und Hensoldt belastet von Bofa-Abstufung
29.11.2022 | 19:44:48 (dpa-AFX)
Lambrecht: Verteidigungsbudget muss für Munitionsbeschaffung wachsen
28.11.2022 | 16:02:07 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Munitionskrise bei der Bundeswehr - bisher 'kaum etwas bestellt'