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Bonus Cap 3 2023/12: Basiswert ThyssenKrupp

DW4BC3 / DE000DW4BC38 //
Quelle: DZ BANK: Geld 08.08. 20:00:07, Brief 08.08. 20:00:07
DW4BC3 DE000DW4BC38 // Quelle: DZ BANK: Geld 08.08. 20:00:07, Brief 08.08. 20:00:07
4,29 EUR
Geld in EUR
4,39 EUR
Brief in EUR
0,70%
Diff. Vortag in %
Basiswertkurs: 6,080 EUR
Quelle : Xetra , 17:35:19
  • Bonus-Schwelle / Bonuslevel 5,00 EUR
  • Bonuszahlung 5,00 EUR
  • Barriere 3,00 EUR
  • Abstand zur Barriere in % 50,66%
  • Barriere gebrochen Nein
  • Bonusrenditechance in % p.a. 10,09% p.a.
  • Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 1,00
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Chart

Bonus Cap 3 2023/12: Basiswert ThyssenKrupp

  • Intraday
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  • 1J
  • 2J
  • 5J
  • Max
Quelle: DZ BANK AG, Frankfurt: 08.08. 20:00:07
Charts zeigen die Wertentwicklungen der Vergangenheit. Zukünftige Ergebnisse können sowohl niedriger als auch höher ausfallen. Falls Kurse in Fremdwährung notieren, kann die Rendite infolge von Währungsschwankungen steigen oder fallen. © 2022 DZ BANK AG

Stammdaten

Stammdaten
WKN / ISIN DW4BC3 / DE000DW4BC38
Emittent DZ BANK AG
Produktstruktur Zertifikat
Kategorie Bonus-Zertifikat
Produkttyp Bonus Cap
Währung des Produktes EUR
Quanto Nein
Bezugsverhältnis 1,00
Ausübung Europäisch
Emissionsdatum 20.07.2022
Erster Handelstag 20.07.2022
Letzter Handelstag 14.12.2023
Handelszeiten 08:00 - 22:00 Hinweise zur Kursstellung
Letzter Bewertungstag 15.12.2023
Zahltag 22.12.2023
Fälligkeitsdatum 22.12.2023
Bonus-Schwelle / Bonuslevel 5,00 EUR
Bonuszahlung 5,00 EUR
Start Barrierebeobachtung / 1. Beobachtungstag 20.07.2022
Innerhalb Barrierebeobachtung Ja
Barriere 3,00 EUR
Barriere gebrochen Nein
Cap 5,00 EUR

Kennzahlen

Kennzahlen
Berechnung: 08.08.2022, 20:00:07 Uhr mit Geld 4,29 EUR / Brief 4,39 EUR
Spread Absolut 0,10 EUR
Spread Homogenisiert 0,10 EUR
Spread in % des Briefkurses 2,28%
Bonusbetrag 5,00 EUR
Bonusrenditechance in % 13,90%
Bonusrenditechance in % p.a. 10,09% p.a.
Max Rendite 13,90%
Max Rendite in % p.a. 9,94% p.a.
Abstand zur Barriere Absolut 3,08 EUR
Abstand zur Barriere in % 50,66%
Aufgeld Absolut -1,69 EUR
Aufgeld in % p.a. -21,39% p.a.
Aufgeld in % -27,80%
Performance seit Auflegung in % 6,72%

Basiswert

Basiswert
Kurs 6,080 EUR
Diff. Vortag in % 1,37%
52 Wochen Tief 4,822 EUR
52 Wochen Hoch 11,355 EUR
Quelle Xetra, 17:35:19
Basiswert ThyssenKrupp AG
WKN / ISIN 750000 / DE0007500001
KGV -33,78
Produkttyp Aktie
Sektor Industrie

Produktbeschreibung

Das Zertifikat hat eine feste Laufzeit und wird am 22.12.2023 (Rückzahlungstermin) fällig. Die Höhe der Rückzahlung hängt davon ab, ob der Basiswert während der Beobachtungstage immer über der festgelegten Barriere notiert. Die Rückzahlung ist auf einen Höchstbetrag begrenzt.

Am Rückzahlungstermin gibt es folgende Rückzahlungsmöglichkeiten:
  1. Jeder Kurs des Basiswerts liegt während der Beobachtungstage (20.07.2022 bis 15.12.2023) (Beobachtungspreis) immer über der Barriere von 3,00 EUR. Sie erhalten den Bonusbetrag von 5,00 EUR.

  2. Mindestens ein Beobachtungspreis liegt auf oder unter der Barriere. Sie erhalten einen Rückzahlungsbetrag in EUR, der dem Referenzpreis multipliziert mit dem Bezugsverhältnis entspricht. Der Rückzahlungsbetrag ist jedoch auf den Höchstbetrag von 5,00 EUR begrenzt.

Sie verzichten auf den Anspruch auf Dividenden aus dem Basiswert und haben keine weiteren Ansprüche aus dem Basiswert (z.B. Stimmrechte).

Analyse

Gesamteindruck
Einfach nutzbares Gesamtrating basierend auf einer fundamentalen, technischen und Risikoanalyse unter Einbezug von Branchen- und Marktumfeld.

Neutral

Gewinnprognose
Der Veränderungstrend der Gewinnprognosen über ein Zeitfenster von 7 Wochen. Aktuelle Aktienbewertungen ausgewählter Analysten finden Sie unter DPA-AFX ANALYSER.

Negative Analystenhaltung seit 08.07.2022

Kurs-Gewinn-Verhältnis
Das KGV setzt den aktuellen Kurs der Aktie ins Verhältnis zu seiner Gewinnerwartung. Es wird auf Basis der langfristigen Gewinnprognosen der Analysten errechnet.
6,5

Erwartetes KGV für 2024

Risiko-Bewertung
Gesamteinschätzung des Risikos auf Basis des Bear Market und des Bad News Factors.

Mittel

Bear-Market-Faktor
Risiko Parameter, der anhand des Titelverhaltens in sich abwärts bewegenden Märkten das Marktrisiko einer Aktie angibt.

Mittlere Anfälligkeit bei Indexrückgängen

Korrelation
Die Korrelation gibt an, inwieweit die Bewegungen der Aktie mit denen Ihres Indexes übereinstimmen.
48,3%

Mittelstarke Korrelation mit dem STOXX600

Marktkapitalisierung (Mrd. USD) 3,80 Mittlerer Marktwert Mit einer Marktkapitalisierung zwischen $2 & $8 Mrd., ist THYSSENKRUPP ein mittel kapitalisierter Titel.
Gewinnprognose Negative Analystenhaltung seit 08.07.2022 Die Gewinnerwartung der Analysten pro Aktie liegen heute niedriger als vor sieben Wochen. Dieser negative Trend hat am 08.07.2022 bei einem Kurs von 5,42 eingesetzt.
Preis Leicht unterbewertet Auf Basis des Wachstumspotentials und anderer Messwerte erscheint die Aktie leicht unterbewertet.
Relative Performance 10,7% vs. STOXX600 Die relative "Outperformance" der letzten vier Wochen im Vergleich zum STOXX600 beträgt 10,7%.
Mittelfristiger Trend Negative Tendenz seit dem 14.06.2022 Der technische 40-Tage Trend ist seit dem 14.06.2022 negativ. Der bestätigte technische Trendwendepunkt von +1,75% entspricht 6,32.
Wachstum KGV 2,9 Hoher Abschlag zur Wachstumserwartung basiert auf einer Ausnahmesituation Liegt das "Verhältnis zwischen Wachstum plus geschätzte Dividende und KGV" über 1,6, so befindet sich das Unternehmen in der Regel in einer Ausnahmesituation. In diesem Fall ist das erwartete KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) ein besserer Indikator für die nachhaltige Gewinnentwicklung als das langfrist. Wachstum.
KGV 6,5 Erwartetes KGV für 2024 Das erwartete KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) gilt für das Jahr 2024.
Langfristiges Wachstum 16,3% Wachstum heute bis 2024 p.a. Die durchschnittlichen jährlichen Wachstumsraten gelten für die Gewinne von heute bis 2024.
Anzahl der Analysten 9 Bei den Analysten von mittlerem Interesse In den zurückliegenden sieben Wochen haben durchschnittlich 9 Analysten eine Schätzung des Gewinns pro Aktie für diesen Titel abgegeben.
Dividenden Rendite 2,6% Dividende durch Gewinn gut gedeckt Für die während den nächsten 12 Monaten erwartete Dividende müssen voraussichtlich 17,02% des Gewinns verwendet werden.
Risiko-Bewertung Mittel Die Aktie ist seit dem 13.08.2021 als Titel mit mittlerer Sensitivität eingestuft.
Bear-Market-Faktor Mittlere Anfälligkeit bei Indexrückgängen Die Aktie tendiert dazu, Indexrückgänge in etwa gleichem Umfang mitzuvollziehen.
Bad News Durchschnittliche Kursrückgänge bei spezifischen Problemen Der Titel verzeichnet bei unternehmensspezifischen Problemen i.d.R. mittlere Kursabschläge in Höhe von durchschnittlich 4,2%.
Beta 1,41 Hohe Anfälligkeit vs. STOXX600 Die Aktie tendiert dazu, pro 1% Indexbewegung mit einem Ausschlag von 1,41% zu reagieren.
Korrelation 365 Tage 48,3% Mittelstarke Korrelation mit dem STOXX600 48,3% der Kursschwankungen werden durch Indexbewegungen verursacht.
Value at Risk 1,39 EUR Das geschätzte mittelfristige Value at Risk beträgt 1,39 EUR oder 0,23% Das geschätzte Value at Risk beträgt 1,39 EUR. Das Risiko liegt deshalb bei 0,23%. Dieser Wert basiert auf der mittelfristigen historischen Volatilität (1 Monat) mit einem Konfidenzintervall von 95%.
Volatilität der über 1 Monat 55,4%
Volatilität der über 12 Monate 51,2%

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News

03.08.2022 | 17:08:31 (dpa-AFX)
ROUNDUP 2: Sparen für den Notfall - Große Firmen wollen Energieverbrauch senken

(Neu: Mit aktualisierten Aussagen von Volkswagen im 4. Absatz)

HANNOVER/BERLIN (dpa-AFX) - Im Winter droht eine Gaskrise, auch beim Strom bestehen Risiken. Politiker und Experten rufen zum sparsamen Umgang mit Energie auf, damit die Speicher und Kraftwerkskapazitäten für den Fall weiterer russischer Lieferkürzungen ausreichen. Neben Privathaushalten und öffentlichen Einrichtungen kommt dabei großen Unternehmen eine Schlüsselrolle zu. Eine Auswahl aktueller Planungen:

Stahl: Die rohstoffintensive Branche sorgt sich um ihren Gaseinkauf. So bereitet sich der größte deutsche Hersteller Thyssenkrupp <DE0007500001> "in verschiedenen Szenarien" auf Unterbrechungen oder Einschränkungen vor. In der Stahlindustrie wird Erdgas zur Wärmeerzeugung benötigt, etwa beim Walzen oder in der Kokerei. Weniger Gas bedeutet weniger Produktion. Das könne "bis zu einer bestimmten Schwelle begleitet werden", erklärt eine Konzernsprecherin. Ein Mindestbezug sei zur Aufrechterhaltung der Abläufe aber unverzichtbar, ansonsten könne man Stilllegungen und Anlageschäden nicht ausschließen. Einsparpotenziale sieht Thyssenkrupp beim Gas kaum: "Eine Umstellung auf Erdöl oder Kohle ist in unseren Produktionsprozessen nicht möglich."

Die Nummer zwei, die Salzgitter AG <DE0006202005> aus Niedersachsen, betont ebenso: "In der Stahlherstellung gibt es mehrere Verarbeitungs- und Hilfsprozesse, die auf Erdgas angewiesen sind." Ziel sei es, dessen Einsatz "auf ein Minimum zu beschränken". Teilmengen ließen sich mit Öl ersetzen. Außerdem nutze man verstärkt die sogenannten Kuppelgase, die als Nebenprodukte anfallen. Salzgitter will die Gewinnung des Roheisens mittelfristig von Kokskohle auf Wasserstoff umstellen - übergangsweise werden aber auch hier Erdgasgemische mitverwendet.

Automobilbau: Die deutsche Vorzeigeindustrie braucht bisher große Mengen an Gas für viele Verfahren und die Energieversorgung ihrer Fabriken, zusätzlich wird Strom teilweise in eigenen Anlagen erzeugt. Der Volkswagen <DE0007664039>-Konzern etwa wollte gerade sein Kraftwerk am Stammsitz Wolfsburg von Kohle auf Gas umstellen - nun ist das Projekt vorerst verschoben, weitere Kohlelieferverträge wurden geschlossen. "Wir sind in der Situation, dass wir beide Energieträger nutzen können", sagte Finanzchef Arno Antlitz im Frühjahr nach Beginn des Krieges in der Ukraine. Zuletzt hieß es, VW <DE0007664039> werde die Reduzierung des Gasverbrauchs vorantreiben. Dieser könnte um einen "mittleren zweistelligen Prozentsatz" sinken. Weitere Einsparungen seien möglich.

Der Konkurrent Mercedes-Benz <DE0007100000> betonte jüngst, ein drohender Gasmangel bereite ihm erhebliche Sorgen. Die Stuttgarter richten sich darauf ein, den Verbrauch an den deutschen Standorten falls nötig um bis zu die Hälfte zu drosseln. Laut Vorstandschef Ola Källenius gibt es einen Notplan: "Wir wären in der Lage, diese Maßnahmen dieses Jahr umzusetzen." Strom aus Gasverbrennung soll möglichst häufig durch Elektrizität aus erneuerbaren Quellen abgelöst werden. Zudem sind generelle Energieeinsparungen geplant, auch könnte bei Bedarf Öl zum Einsatz kommen. Källenius gibt sich vorsichtig: "Wir wissen nicht, was passieren wird." Gespräche mit der Bundesnetzagentur liefen.

Als Autozulieferer ist Continental <DE0005439004> desgleichen von der Energiekrise betroffen. Der Gasanteil im Energiemix sei bedeutend, heißt es bei den Hannoveranern. Einzelne Standorte seien unterschiedlich stark verwundbar - "von gar keiner Betroffenheit über die Nutzung von Erdgas rein zu Heizzwecken, zur Erzeugung von Prozesswärme bis zur Verwendung von Gas direkt im Produktionsprozess". Details wollte Conti nicht nennen. "Die aktuelle Lage beobachten wir genau."

Chemie und Pharma: Die Branche ist mit einem Anteil von 15 Prozent größter Gasverbraucher in Deutschland. Hier ist Erdgas nicht nur ein bisher unerlässlicher Energieträger, sondern auch ein Rohstoff, der in viele Endprodukte einfließt. Der Verband VCI sieht nur noch wenig Senkungspotenzial: Durch den Einsatz anderer Brennstoffe ließen sich kurzfristig nur 2 bis 3 Milliarden Kilowattstunden (kWh) an Energie aus Gas einsparen - pro Jahr bräuchten die Firmen rund 135 Milliarden kWh. VCI-Hauptgeschäftsführer Wolfgang Große Entrup sagte Mitte Juli: "Für unsere Unternehmen gilt, dass wir aktuell noch einmal alles geben, um auch die allerletzten Gas-Einsparpotenziale zu heben."

Zuletzt hörte man aber wieder etwas optimistischere Stimmen. BASF <DE000BASF111> rechnet auch bei Ausrufung der Gasnotfallstufe mit dem Weiterbetrieb des Stammwerks Ludwigshafen. Das noch erhältliche Gas dürfte demnach ausreichen, um den Betrieb mit verringerter Last aufrechtzuerhalten, so Vorstandschef Martin Brudermüller. Der Darmstädter Merck-Konzern sieht sich für einen Mangel gerüstet. "Wir sind darauf vorbereitet, dann unsere Produktionsprozesse unter anderem auf Erdöl zu verlagern, sagte Chefin Belén Garijo der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung".

Maschinenbau: Auch in dem stark mittelständisch geprägten Gewerbe - oft als "Rückgrat" der deutschen Wirtschaft bezeichnet - variiert die Betroffenheit je nach Betrieb. Für die Gesamtbranche schätzt Matthias Zelinger, Energieexperte des Verbands VDMA, dass die Unternehmen für eine kurze Zeit mit 20 bis 40 Prozent weniger Gas auskommen könnten.

Ende Juni gab fast ein Drittel der Maschinenbauer in einer Umfrage an, sich auf eine Verknappung vorzubereiten. Etwa drei Viertel dieser Firmen prüfen, welche Möglichkeiten sie selbst haben - zum Beispiel über die Installation elektrischer oder ölbefeuerter Back-up-Systeme. Ein Drittel hatte bereits gestaffelte Notfallpläne in der Schublade.

Deutsche Bahn: Mit einem Jahresverbrauch von rund 10 Milliarden kWh ist der bundeseigene Konzern der größte einzelne Stromabnehmer in Deutschland. Erdgas hatte im vorigen Jahr einen Anteil von 6 Prozent am Strommix, Kohle mehr als 20 Prozent und regenerative Energieträger etwa 62 Prozent. Personalvorstand Martin Seiler verweist auf Maßnahmen wie energiesparendes Fahren im Fern- und Regionalverkehr oder den Austausch fossiler Wärme- durch alternative Heizanlagen.

Die Bahn setzt außerdem auf die Motivation ihrer Angestellten. Die Belegschaft soll einen Bonus von 100 Euro pro Kopf erhalten, der auf 150 Euro aufgestockt wird, wenn alle genügend Energie sparen. Dabei geht es etwa um einen besonders schonenden Umgang mit Beleuchtung, dem Heizen, der Klimaanlagen-Nutzung oder der Betankung. Mit dem Anreizsystem soll vor allem der Energieverbrauch in Gebäuden und an Bahnhöfen gesenkt werden. Wie hoch das Potenzial ist und welchen Umfang die Einsparungen konkret haben sollen, sagt die Bahn nicht.

Deutsche Telekom <DE0005557508>: Der Bonner Konzern ist als eines der größten IT- und Dienstleistungsunternehmen im Land ein Energie-Großverbraucher. Initiativen für mehr Energieeffizienz nehme man sehr ernst, heißt es. "Das gilt für die mit Strom betriebene Netzinfrastruktur, unsere IT wie auch für unsere Bürogebäude. Ein potenzielles Gasembargo haben wir im Blick und bereiten uns auf verschiedene Szenarien vor."

In den Büros greife die gültige Arbeitsstättenrichtlinie mit entsprechenden Temperaturen, für leichte Tätigkeiten im Sitzen liege diese etwa bei 20 Grad Celsius. "Sollten sich Veränderungen an der Verordnung ergeben, würden wir diese natürlich berücksichtigen." Zulässige Mindesttemperaturen beim Heizen oder Höchsttemperaturen beim Klimatisieren sind ein Thema in zahlreichen Unternehmen. Bei der Telekom läuft vieles - wo dies möglich ist - aber auch im Homeoffice.

Kleinere Betriebe und regionale Kammern: Die Industrie- und Handelskammern (IHK) haben in mehreren Ländern Mitglieder zu den Sorgen um künftige Gaslieferungen befragt. In Niedersachsen etwa sehen gut zwei Drittel der oft auch kleineren Firmen Möglichkeiten, den Strombedarf um bis zu ein Zehntel zu senken. Beim Erdgas sind es 62 Prozent. Behörden und Politik müssten nötige Umbauten dann rasch genehmigen. In Sachsen stellen sich viele Unternehmen nach Angaben der IHK Dresden darauf ein, Erdgas einzusparen oder durch Flüssiggas und Ölfeuerung zu ersetzen. Eine Mahnung aber auch hier: Umfangreiche Anforderungen und Fristen dürften dabei jetzt kein Bremsklotz sein./jap/DP/ngu

03.08.2022 | 06:35:02 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Sparen für den Notfall - Große Firmen wollen Energieverbrauch senken
03.08.2022 | 05:47:00 (dpa-AFX)
Sparen für den Notfall - Große Firmen wollen Energieverbrauch senken
30.07.2022 | 02:05:02 (dpa-AFX)
Krupp-Stiftung: NRW könnte bei Thyssenkrupp-Stahlsparte einsteigen
29.07.2022 | 12:53:57 (dpa-AFX)
Athen kritisiert deutsche Rüstungsexporte an Türkei
15.07.2022 | 15:20:18 (dpa-AFX)
MV-Werften: Kreuzfahrtschiff 'Global One' weiter ohne Käufer
13.07.2022 | 17:24:51 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Salzgitter-Aufseher genehmigen Fahrplan für CO2-arme Stahlproduktion