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Discount 120 2023/06: Basiswert NIKE

DV47JA / DE000DV47JA7 //
Quelle: DZ BANK: Geld 25.11., Brief 25.11.
DV47JA DE000DV47JA7 // Quelle: DZ BANK: Geld 25.11., Brief 25.11.
95,03 EUR
Geld in EUR
95,12 EUR
Brief in EUR
--
Diff. Vortag in %
Basiswertkurs: 105,96 USD
Quelle : NYSE , 25.11.
  • Max Rendite 21,37%
  • Max Rendite in % p.a. 40,48% p.a.
  • Discount in % 6,69%
  • Cap 120,00 USD
  • Abstand zum Cap in % 13,25%
  • Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 1,00
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Das Produkt berücksichtigt gemäß „ESG Produkt- und Transparenzstandard der DZ BANK" Nachhaltigkeitsaspekte.
Hinweis der DZ BANK:
Das öffentliche Angebot dieses Wertpapiers ist beendet. Kursstellungen nur während der Börsenzeiten.

Chart

Discount 120 2023/06: Basiswert NIKE

  • Intraday
  • 1W
  • 1M
  • 3M
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  • 1J
  • 2J
  • 5J
  • Max
Quelle: DZ BANK AG, Frankfurt: 25.11. 19:00:12
Charts zeigen die Wertentwicklungen der Vergangenheit. Zukünftige Ergebnisse können sowohl niedriger als auch höher ausfallen. Falls Kurse in Fremdwährung notieren, kann die Rendite infolge von Währungsschwankungen steigen oder fallen. © 2022 DZ BANK AG

Stammdaten

Stammdaten
WKN / ISIN DV47JA / DE000DV47JA7
Emittent DZ BANK AG
Produktstruktur Zertifikat
Kategorie Discount-Zertifikat
Produkttyp Discount Classic
Währung des Produktes EUR
Quanto Nein
Bezugsverhältnis 1,00
Abwicklungsart Barausgleich
Ausübung Europäisch
Emissionsdatum 21.09.2021
Erster Handelstag 21.09.2021
Letzter Handelstag 15.06.2023
Handelszeiten 08:00 - 22:00 Hinweise zur Kursstellung
Letzter Bewertungstag 16.06.2023
Zahltag 23.06.2023
Fälligkeitsdatum 23.06.2023
Cap 120,00 USD

Kennzahlen

Kennzahlen
Berechnung: 25.11.2022, 19:00:12 Uhr mit Geld 95,03 EUR / Brief 95,12 EUR
Spread Absolut 0,09 EUR
Spread Homogenisiert 0,09 EUR
Spread in % des Briefkurses 0,09%
Discount Absolut 7,092272 USD
Discount in % 6,69%
Max Rendite absolut 21,132272 USD
Max Rendite 21,37%
Max Rendite in % p.a. 40,48% p.a.
Seitwärtsrendite in % 7,17%
Seitwärtsrendite p.a. 12,93% p.a.
Abstand zum Cap Absolut 14,04 USD
Abstand zum Cap in % 13,25%
Performance seit Auflegung in % 1,71%

Basiswert

Basiswert
Kurs 105,96 USD
Diff. Vortag in % -0,65%
52 Wochen Tief 82,23 USD
52 Wochen Hoch 173,35 USD
Quelle NYSE, 25.11.
Basiswert NIKE Inc.
WKN / ISIN 866993 / US6541061031
KGV 27,67
Produkttyp Aktie
Sektor Konsumgüter

Produktbeschreibung

Bei einem Discount-Zertifikat erwerben Sie das Zertifikat zu einem Preis, der in der Regel unter dem Preis des Basiswerts liegt. Die Höhe der möglichen Rückzahlung wird durch den Cap (obere Preisgrenze) begrenzt. Das Zertifikat hat eine feste Laufzeit und wird am 23.06.2023 (Rückzahlungstermin) fällig.
Am Rückzahlungstermin gibt es folgende Rückzahlungsmöglichkeiten:
  1. Liegt der Schlusskurs des Basiswerts NIKE Inc an der maßgeblichen Börse am 16.06.2023 (Referenzpreis) auf oder über dem Cap, erhalten Sie den EUR-Gegenwert des Höchstbetrags von 120,00 USD.

  2. Liegt der Referenzpreis unter dem Cap, erhalten Sie einen Rückzahlungsbetrag, der dem EUR-Gegenwert des Referenzpreises multipliziert mit dem Bezugsverhältnis entspricht.


Dieses Produkt ist nicht währungsgesichert. Die Entwicklung des EUR / USD-Wechselkurses hat damit Auswirkungen auf die Höhe des in EUR zahlbaren Rückzahlungsbetrags.

Sie verzichten auf den Anspruch auf Dividenden aus dem Basiswert und haben keine weiteren Ansprüche aus dem Basiswert (z.B. Stimmrechte).

Analyse

Gesamteindruck
Einfach nutzbares Gesamtrating basierend auf einer fundamentalen, technischen und Risikoanalyse unter Einbezug von Branchen- und Marktumfeld.

Neutral

Gewinnprognose
Der Veränderungstrend der Gewinnprognosen über ein Zeitfenster von 7 Wochen. Aktuelle Aktienbewertungen ausgewählter Analysten finden Sie unter DPA-AFX ANALYSER.

Analysten neutral, zuvor negativ (seit 01.07.2022)

Kurs-Gewinn-Verhältnis
Das KGV setzt den aktuellen Kurs der Aktie ins Verhältnis zu seiner Gewinnerwartung. Es wird auf Basis der langfristigen Gewinnprognosen der Analysten errechnet.
27,7

Erwartetes KGV für 2025

Risiko-Bewertung
Gesamteinschätzung des Risikos auf Basis des Bear Market und des Bad News Factors.

Mittel

Bear-Market-Faktor
Risiko Parameter, der anhand des Titelverhaltens in sich abwärts bewegenden Märkten das Marktrisiko einer Aktie angibt.

Mittlere Anfälligkeit bei Indexrückgängen

Korrelation
Die Korrelation gibt an, inwieweit die Bewegungen der Aktie mit denen Ihres Indexes übereinstimmen.
75,8%

Starke Korrelation mit dem SP500

Marktkapitalisierung (Mrd. USD) 165,79 Grosser Marktwert Mit einer Marktkapitalisierung von >$8 Mrd., ist NIKE INC. ein hoch kapitalisierter Titel.
Gewinnprognose Analysten neutral, zuvor negativ (seit 01.07.2022) Die Gewinnprognosen pro Aktie haben sich in den letzten 7 Wochen nicht wesentlich verändert (Veränderungen zwischen +1% bis -1% werden als neutral betrachtet). Das letzte signifikante Analystensignal war negativ und hat am 01.07.2022 bei einem Kurs von 101,18 eingesetzt.
Preis Leicht unterbewertet Auf Basis des Wachstumspotentials und anderer Messwerte erscheint die Aktie leicht unterbewertet.
Relative Performance 11,2% vs. SP500 Die relative "Outperformance" der letzten vier Wochen im Vergleich zum SP500 beträgt 11,2%.
Mittelfristiger Trend Positive Tendenz seit dem 11.11.2022 Der mittelfristige technische 40-Tage Trend ist seit dem 11.11.2022 positiv. Der bestätigte technische Trendwendepunkt von +1,75% entspricht 96,89.
Wachstum KGV 0,8 14,15% Aufschlag relativ zur Wachstumserwartung Liegt das "Verhältnis zwischen Wachstum plus geschätzte Dividende und KGV" unter 0,9, so beinhaltet der Kurs bereits einen Aufschlag gegenüber dem normalen Preis für das Wachstumspotential. Hier: 14,15% Aufschlag.
KGV 27,7 Erwartetes KGV für 2025 Das erwartete KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) gilt für das Jahr 2025.
Langfristiges Wachstum 20,7% Wachstum heute bis 2025 p.a. Die durchschnittlichen jährlichen Wachstumsraten gelten für die Gewinne von heute bis 2025.
Anzahl der Analysten 30 Starkes Analysteninteresse In den zurückliegenden sieben Wochen haben durchschnittlich 30 Analysten eine Schätzung des Gewinns pro Aktie für diesen Titel abgegeben.
Dividenden Rendite 1,1% Dividende durch Gewinn gut gedeckt Für die während den nächsten 12 Monaten erwartete Dividende müssen voraussichtlich 30,36% des Gewinns verwendet werden.
Risiko-Bewertung Mittel Die Aktie ist seit dem 04.11.2022 als Titel mit mittlerer Sensitivität eingestuft.
Bear-Market-Faktor Mittlere Anfälligkeit bei Indexrückgängen Die Aktie tendiert dazu, Indexrückgänge in etwa gleichem Umfang mitzuvollziehen.
Bad News Geringe Kursrückgänge bei spezifischen Problemen Der Titel verzeichnet bei unternehmensspezifischen Problemen i.d.R. geringe Kursabschläge in Höhe von durchschnittlich 2,1%.
Beta 1,31 Hohe Anfälligkeit vs. SP500 Die Aktie tendiert dazu, pro 1% Indexbewegung mit einem Ausschlag von 1,31% zu reagieren.
Korrelation 365 Tage 75,8% Starke Korrelation mit dem SP500 75,8% der Kursschwankungen werden durch Indexbewegungen verursacht.
Value at Risk 25,43 USD Das geschätzte mittelfristige Value at Risk beträgt 25,43 USD oder 0,24% Das geschätzte Value at Risk beträgt 25,43 USD. Das Risiko liegt deshalb bei 0,24%. Dieser Wert basiert auf der mittelfristigen historischen Volatilität (1 Monat) mit einem Konfidenzintervall von 95%.
Volatilität der über 1 Monat 46,5%
Volatilität der über 12 Monate 40,7%

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Eingabe individueller Gebühren, Provisionen und anderer Entgelte

Beim Erwerb von Aktien, Zertifikaten und anderen Wertpapieren fallen in der Regel Transaktionskosten an. Neben den Transaktionskosten, die beim Kauf zu entrichten sind, kommen oftmals noch Depotgebühren hinzu. Mit dem Brutto-/Nettowertentwicklungsrechner können Sie Ihre individuell bereinigte Wertentwicklung seit Valuta, die sich unter Berücksichtigung sämtlicher Kosten (Provisionen, Gebühren und andere Entgelte) ergibt, errechnen. Bitte berücksichtigen Sie, dass sich die Angaben auf die Vergangenheit beziehen und historische Wertentwicklungen keinen verlässlichen Indikator für zukünftige Ergebnisse darstellen.

News

21.10.2022 | 09:40:30 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Adidas kappt erneut Prognose - Aktie fällt auf Mehrjahrestief

HERZOGENAURACH (dpa-AFX) - Über dem Sportartikel- und Kleidungshersteller Adidas <DE000A1EWWW0> brauen sich immer dunklere Wolken zusammen. Wegen teils hausgemachter Probleme in China, einer schleppenden Nachfrage in vielen Ländern und steigender Kosten senkte Adidas seine Geschäftsprognose für 2022 bereits zum dritten Mal. Der spätestens im kommenden Jahr aus dem Amt scheidende Konzernchef Kasper Rorsted hinterlässt seinem noch unbekannten Nachfolger damit ein Haus mit vielen Baustellen. Dabei war der Manager mit vielen Vorschusslorbeeren gestartet. Die abermalig gesenkte Prognose bringt den Aufsichtsrat nach Einschätzung von Experten unter Druck, bald einen neuen Chef präsentieren zu können. Der zuletzt ohnehin schwache Aktienkurs rutschte nach der gekappten Prognose auf den tiefsten Stand seit vielen Jahren.

Das Papier brach zum Start um rund achteinhalb Prozent auf 105 Euro und damit den tiefsten Stand seit dem Frühjahr 2016 ein. Auch die Papiere des Konkurrenten Puma gaben deutlich nach - beide lagen am Dax-Ende. Die Adidas-Aktie ist von dem im August 2021 erreichten Rekordhoch von mehr als 336 Euro inzwischen weit entfernt.

Alleine in diesem Jahr ist die Marktkapitalisierung um fast 60 Prozent auf zuletzt nur noch 20 Milliarden Euro gesunken. Seit Rorsteds Amtsantritt im Oktober 2016 sackte der Kurs um rund ein Drittel ab. Die Geschwindigkeit, mit der die schon zuletzt gesenkten Jahresziele wegen der fehlenden Nachfrage zerbröselt seien, dürfte die Anleger entmutigen, schrieb Jefferies-Analyst James Grzinic.

JPMorgan-Expertin Chiara Battistini notierte, dass die neuen Ziele eine 40-prozentige Kürzung ihrer diesjährigen operativen Gewinnschätzung implizierten. Beim Überschuss sinke ihre Erwartung sogar um 60 Prozent. Dafür verantwortlich seien Einmaleffekte unter anderem wegen Russland, aber auch ein heftiger Druck auf die Margen und steigende Lagerbestände, die nun wohl mit viel Werbung losgeschlagen werden dürften. In den zehn Jahren der Beobachtung des Sektors sei die Stimmung nie so negativ gewesen.

Zu einer schwachen Geschäftsentwicklung in China kämen nun auch noch eine trägere Entwicklung in den westlichen Märkten des Sportwarenkonzerns sowie zu hohe Lagerbestände hinzu, kommentierte Analyst Antoine Riou von Societe Generale. Die Herzogenauracher bräuchten dringend einen neuen Konzernlenker, bemerkte er mit Blick auf den scheidenden Rorsted.

Zum Thema steigende Lagerbestände schrieb Christian Salis von Hauck Aufhäuser Investment Banking, dass es kürzlich in einer Warnung von Nike schon klar geworden sei, dass erhöhte Lagerbestände die Profitabilität auf dem globalen Sportbekleidungsmarkt beeinträchtigten. Adidas sei aber auch mit unternehmensspezifischen Problemen konfrontiert.

Adidas bereitet dabei nach wie vor das China-Geschäft, große Sorgen, in dem der Konzern sehr stark engagiert ist. Dort ringt der deutsche Hersteller zum einen wie die Konkurrenten Nike <US6541061031> und Puma <DE0006969603> mit der strikten Corona-Politik der Regierung, die den Konsum belastet. Adidas hatte in dem Land jedoch auch eigene Fehler gemacht und damit das Feld für heimische Unternehmen geöffnet, wie Rorsted im Sommer im "Handelsblatt" eingeräumt hatte. Dazu kommen die seit einiger Zeit herrschenden Spannungen zwischen der westlichen Welt und China beim Thema Menschenrechte, die schon mal zu einem Boykottaufruf westlicher Marken in dem Land geführt haben.

Neben den Problemen in China kommen jetzt in vielen westlichen Ländern die stark gestiegenen Energiepreise hinzu, wegen derer die Verbraucher weniger von solchen Konsumgütern einkaufen, die sie nicht dringend benötigen. Dies alles führte bei Adidas zu einem schwachen dritten Geschäftsquartal. Jetzt sitzt der Konzern auf hohen Lagerbeständen und muss die Ware wohl mit Sonderaktionen losschlagen. Wie andere Sportartikelhersteller auch, hatte Adidas mit Blick auf Lieferengpässe und Logistikprobleme seine Lager in der Vergangenheit aufgestockt, um die damals noch satte Nachfrage bedienen zu können.

Das Adidas-Management rechnet für 2022 in den fortgeführten Geschäftsbereichen jetzt nur noch mit einem Gewinn von rund 500 Millionen Euro, wie Adidas überraschend am Donnerstag nach Börsenschluss in Herzogenaurach mitteilte. Hier hatte die Prognose zuvor bei rund 1,3 Milliarden Euro gelegen. Das stark gekappte Gewinnziel geht auch auf Einmalaufwendungen etwa für den Rückzug aus Russland zurück - sowie auf verkaufsfördernde Aktionen zum Abbau von hohen Lagerbeständen.

Beim Umsatz rechnet der Konzern für 2022 mit einem währungsbereinigten Umsatzanstieg im mittleren einstelligen Prozentbereich. Adidas hatte zuletzt ein Plus im mittleren bis hohen einstelligen Prozentbereich in Aussicht gestellt. Die in der Branche viel beachtete Bruttomarge soll jetzt nur noch 47,5 Prozent erreichen. Das sind eineinhalb Prozentpunkte weniger als zuletzt angepeilt. Die Bruttomarge misst, welcher Anteil des Umsatzes nach Abzug aller Herstellungskosten übrig bleibt. Der operative Gewinn dürfte der neuen Prognose zufolge nur noch vier Prozent des Umsatzes erreichen - statt sieben Prozent, wie zuvor gedacht.

Zum Jahresbeginn hatte Adidas einen Anstieg der operativen Marge auf 10,5 bis 11,0 Prozent angepeilt. Der Umsatz sollte währungsbereinigt um 12 bis 14 Prozent zulegen, nachdem er im vergangenen Jahr noch um 16 Prozent auf 21 Milliarden Euro geklettert war. Beim Gewinn aus dem fortgeführten Geschäft hatte das Unternehmen ursprünglich noch mit einem Anstieg auf 1,8 Milliarden Euro bis 1,9 Milliarden Euro gerechnet. Im vergangenen Jahr hatte der Wert bei knapp 1,5 Milliarden Euro gelegen.

Im dritten Quartal zog Adidas' Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um elf Prozent auf 6,4 Milliarden Euro an. Ein Großteil des Wachstums ging jedoch auf den schwachen Euro zurück, durch den bei den im Ausland erzielten Umsätzen rechnerisch mehr in die Bilanz einfließt. Währungsbereinigt lag der Umsatzanstieg lediglich bei vier Prozent. In China sei der Umsatz währungsbereinigt sogar "im starken zweistelligen Prozentbereich" gefallen, berichtete Adidas. Dies sei den anhaltenden umfangreichen Covid-19-Beschränkungen sowie signifikanten Rücknahmen von Lagerbeständen zuzuschreiben.

So sank die operative Marge des Konzerns im Jahresvergleich von 11,7 auf 8,8 Prozent. Wegen hoher Einmaleffekte unter anderem für den Rückzug aus dem russischen Geschäft brach der Gewinn der fortgeführten Geschäftsbereiche um 63 Prozent auf 179 Millionen Euro ein. Um das Jahresziel beim Umsatz zu erreichen, muss der Erlös im vierten Quartal währungsbereinigt wieder prozentual zweistellig zulegen. Treiber dieses Wachstums sollen die Produktpalette, die Fifa Fußballweltmeisterschaft 2022 und eine vorteilhafte Vergleichsbasis zum Vorjahr sein, hieß es in der Mitteilung.

Beim Blick auf 2023 geht Adidas davon aus, dass sich der Wegfall der Einmalaufwendungen in Höhe von rund 500 Millionen Euro, die 2022 anfallen, danach positiv auf die Gewinnentwicklung auswirken wird. Zudem hat Adidas mehrere Programme gestartet, mit denen die erheblichen Kostensteigerungen, abgemildert werden sollen, die sich aus dem Inflationsdruck entlang der gesamten Wertschöpfungskette sowie aus dem schwachen Euro ergeben.

Den Angaben zufolge werden die verschiedenen Initiativen im vierten Quartal zu Einmalaufwendungen von rund 50 Millionen Euro führen. Sie sollen 2023 Kostennachteile von bis zu einer halben Milliarde Euro kompensieren. Darüber hinaus soll das Programm einen positiven Beitrag von rund 200 Millionen Euro zur Steigerung des Unternehmensgewinns leisten. Rorsteds Abschied war im August angekündigt worden. Einen Nachfolger gibt es noch nicht. Die Suche habe "begonnen", hatte es vor rund zwei Monaten geheißen. Der Däne werde so lange das Amt weiterführen.

Der Manager führt Adidas seit 2016. Er war damals vom Düsseldorfer Konsumgüterkonzern Henkel <DE0006048432> nach Herzogenaurach gewechselt. Dort war er für seine Sanierungserfolge und seine Konzentration auf Rendite bekannt. Bei Adidas läutete er einen Strategiewechsel ein, verkaufte die Marken Taylormade, CCM Hockey sowie Reebok und konzentrierte den Konzern ganz auf die Marke Adidas. Kritiker warfen ihm immer wieder vor, die Kreativität im Konzern abzuwürgen. So hat Adidas zuletzt einige Trends verschlafen und Konkurrenten wie den US-Konzern Lululemon <US5500211090> stark gemacht./zb/nas/mis

20.10.2022 | 20:24:44 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Probleme in China und hohe Inflation: Adidas kappt erneut Prognose
03.10.2022 | 15:58:42 (dpa-AFX)
ANALYSE-FLASH: Credit Suisse senkt Ziel für Nike auf 110 Dollar - 'Outperform'
30.09.2022 | 16:56:10 (dpa-AFX)
AKTIE IM FOKUS: Enttäuschende Profitabilität beschleunigt Kursrutsch bei Nike
30.09.2022 | 16:05:03 (dpa-AFX)
ANALYSE-FLASH: JPMorgan senkt Ziel für Nike auf 120 Dollar - 'Overweight'
30.09.2022 | 10:59:07 (dpa-AFX)
AKTIEN IM FOKUS: Adidas und Puma im Sog von Nike mit Kursrutsch
30.09.2022 | 08:45:33 (dpa-AFX)
AKTIEN IM FOKUS: Adidas und Puma vorbörslich unter Druck im Sog von Nike