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Mini-Future Short 91 open end: Basiswert Porsche Automobil Holding

DV3XVA / DE000DV3XVA1 //
Quelle: DZ BANK: Geld , Brief
DV3XVA DE000DV3XVA1 // Quelle: DZ BANK: Geld , Brief
-- EUR
Geld in EUR
-- EUR
Brief in EUR
--
Diff. Vortag in %
Basiswertkurs: 90,14 EUR
Quelle : Xetra , 03.08.
  • Basispreis
    (Stand 09.07. 04:13 Uhr)
    95,549 EUR
  • Knock-Out-Barriere
    (Stand 09.07. 04:13 Uhr)
    91,00 EUR
  • Abstand zum Basispreis in % 6,00%
  • Abstand zum Knock-Out in % 0,95%
  • Hebel --
  • Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 0,10
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Hinweis der DZ BANK:
Bitte beachten Sie die Angaben in den Endgültigen Bedingungen

Chart

Mini-Future Short 91 open end: Basiswert Porsche Automobil Holding

  • Intraday
  • 1W
  • 1M
  • 3M
  • 6M
  • 1J
  • 2J
  • 5J
  • Max
Quelle: DZ BANK AG, Frankfurt: -- --
Charts zeigen die Wertentwicklungen der Vergangenheit. Zukünftige Ergebnisse können sowohl niedriger als auch höher ausfallen. Falls Kurse in Fremdwährung notieren, kann die Rendite infolge von Währungsschwankungen steigen oder fallen. © 2021 DZ BANK AG

Stammdaten

Stammdaten
WKN / ISIN DV3XVA / DE000DV3XVA1
Emittent DZ BANK AG
Produktstruktur Hebelprodukt
Kategorie Mini-Future
Produkttyp short (fallende Markterwartung)
Währung des Produktes EUR
Quanto Nein
Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 0,10
Emissionsdatum 09.07.2021
Erster Handelstag 09.07.2021
Handelszeiten Übersicht
Knock-Out-Zeiten Übersicht
Zahltag Endlos
Basispreis
(Stand 09.07. 04:13 Uhr)
95,549 EUR
Knock-Out-Barriere
(Stand 09.07. 04:13 Uhr)
91,00 EUR
Knock-Out-Barriere erreicht Ja
Knock-Out-Barriere erreicht am 09.07.2021 14:53
Anpassungsprozentsatz p.a. -3,56100% p.a.
enthält: Bereinigungsfaktor 3,00%

Kennzahlen

Kennzahlen
Berechnung: Uhr mit Geld -- / Brief --
Spread Absolut --
Spread Homogenisiert --
Spread in % des Briefkurses --
Hebel --
Abstand zum Knock-Out Absolut 0,86 EUR
Abstand zum Knock-Out in % 0,95%
Performance seit Auflegung in % --

Basiswert

Basiswert
Kurs 90,14 EUR
Diff. Vortag in % -1,08%
52 Wochen Tief 44,450 EUR
52 Wochen Hoch 102,00 EUR
Quelle Xetra, 03.08.
Basiswert Porsche Automobil Holding SE
WKN / ISIN PAH003 / DE000PAH0038
KGV 10,52
Produkttyp Aktie
Sektor Diverse

Produktbeschreibung

Art

Dieses Produkt ist eine Inhaberschuldverschreibung, die unter deutschem Recht begeben wurde.

Ziele

Ziel dieses Produkts ist es, Ihnen einen bestimmten Anspruch zu vorab festgelegten Bedingungen zu gewähren. Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Sie partizipieren überproportional (gehebelt) an allen Entwicklungen des Beobachtungspreises. Aufgrund seiner Hebelwirkung reagiert das Produkt auf kleinste Bewegungen des Beobachtungspreises. Das Produkt kann während seiner Laufzeit verfallen, sofern ein Knock-Out-Ereignis eintritt.

Dieses Produkt reagiert grundsätzlich in die entgegengesetzte Richtung zur Wertentwicklung des Basiswerts.

Ein Knock-out-Ereignis tritt ein, wenn der Beobachtungspreis mindestens einmal auf oder über der Knock-out-Barriere liegt. In diesem Fall erhalten Sie einen Rückzahlungsbetrag, der sich wie folgt ermittelt: Zuerst wird der Kurs, den die Emittentin innerhalb der Bewertungsfrist ermittelt, vom Basispreis abgezogen. Anschließend wird dieses Ergebnis mit dem Bezugsverhältnis multipliziert.
Wird von der DZ BANK jedoch kein positiver Rückzahlungsbetrag berechnet, gilt Folgendes: Der Rückzahlungsbetrag je Optionsschein beträgt 0,001 EUR und wird am Rückzahlungstermin gezahlt, wobei der Rückzahlungsbetrag, den die DZ BANK an Sie zahlt, aufsummiert für sämtliche von Ihnen gehaltenen Optionsscheine berechnet und kaufmännisch auf zwei Nachkommastellen gerundet wird. Soweit Sie weniger als zehn Optionsscheine halten, wird unabhängig von der Anzahl der Optionsscheine, die Sie halten, ein Betrag in Höhe von 0,01 EUR gezahlt.

Sie sind berechtigt, die Optionsscheine an jedem Einlösungstermin zum Rückzahlungsbetrag einzulösen. Die Einlösung erfolgt, indem Sie mindestens zehn Bankarbeitstage vor dem jeweiligen Einlösungstermin bis 10:00 Uhr (Ortszeit Frankfurt am Main) eine Erklärung in Textform an die DZ BANK schicken. Darüber hinaus haben wir das Recht, die Optionsscheine insgesamt, jedoch nicht teilweise, am ordentlichen Kündigungstermin ordentlich zu kündigen. Die ordentliche Kündigung durch uns ist mindestens 30 Kalendertage vor dem jeweiligen ordentlichen Kündigungstermin zu veröffentlichen.
Nach Einlösung durch Sie oder Kündigung durch uns und sofern nicht zuvor ein Knock-out-Ereignis eingetreten ist, erhalten Sie einen Rückzahlungsbetrag am Rückzahlungstermin der wie folgt ermittelt wird: Der Referenzpreis wird vom Basispreis abgezogen. Anschließend wird das Ergebnis mit dem Bezugsverhältnis multipliziert.

Der Basispreis und die Knock-out-Barriere werden regelmäßig angepasst, um u.a. eine Finanzierungskomponente zu berücksichtigen, die der DZ BANK aufgrund eines spezifischen Marktzinses zuzüglich einer von der DZ BANK nach ihrem billigem Ermessen festgelegten Marge entsteht.
Sie erhalten keine sonstigen Erträge (z.B. Dividenden) und haben keine weiteren Ansprüche (z.B. Stimmrechte) aus dem Basiswert.

Analyse

Gesamteindruck
Einfach nutzbares Gesamtrating basierend auf einer fundamentalen, technischen und Risikoanalyse unter Einbezug von Branchen- und Marktumfeld.

Neutral

Gewinnprognose
Der Veränderungstrend der Gewinnprognosen über ein Zeitfenster von 7 Wochen.

Negative Analystenhaltung seit 15.06.2021

Kurs-Gewinn-Verhältnis
Das KGV setzt den aktuellen Kurs der Aktie ins Verhältnis zu seiner Gewinnerwartung. Es wird auf Basis der langfristigen Gewinnprognosen der Analysten errechnet.
5,1

Erwartetes KGV für 2023

Risiko-Bewertung
Gesamteinschätzung des Risikos auf Basis des Bear Market und des Bad News Factors.

Mittel

Bear-Market-Faktor
Risiko Parameter, der anhand des Titelverhaltens in sich abwärts bewegenden Märkten das Marktrisiko einer Aktie angibt.

Mittlere Anfälligkeit bei Indexrückgängen

Korrelation
Die Korrelation gibt an, inwieweit die Bewegungen der Aktie mit denen Ihres Indexes übereinstimmen.
45,7%

Mittelstarke Korrelation mit dem DJ Stoxx 600

Marktkapitalisierung (Mrd. USD) 33,20 Grosser Marktwert Mit einer Marktkapitalisierung von >$8 Mrd., ist PORSCHE AUTOMOBIL ein hoch kapitalisierter Titel.
Gewinnprognose Negative Analystenhaltung seit 15.06.2021 Die Gewinnerwartung der Analysten pro Aktie liegen heute niedriger als vor sieben Wochen. Dieser negative Trend hat am 15.06.2021 bei einem Kurs von 95,70 eingesetzt.
Preis Leicht unterbewertet Auf Basis des Wachstumspotentials und anderer Messwerte erscheint die Aktie leicht unterbewertet.
Relative Performance 0,4% vs. DJ Stoxx 600 Die relative Performance der letzten vier Wochen im Vergleich zum DJ Stoxx 600 beträgt 0,4%.
Mittelfristiger Trend Neutrale Tendenz, zuvor jedoch (seit dem 02.07.2021) negativ Die Aktie wird in der Nähe ihres 40-Tage Durchschnitts gehandelt (in einer Bandbreite von +1,75% bis -1,75%). Zuvor unterlag der Wert einem negativen Trend (seit dem 02.07.2021). Der bestätigte technische Trendwendepunkt von +1,75% entspricht 92,99.
Wachstum KGV 4,8 Hoher Abschlag zur Wachstumserwartung basiert auf einer Ausnahmesituation Liegt das "Verhältnis zwischen Wachstum plus geschätzte Dividende und KGV" über 1,6, so befindet sich das Unternehmen in der Regel in einer Ausnahmesituation. In diesem Fall ist das erwartete KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) ein besserer Indikator für die nachhaltige Gewinnentwicklung als das langfrist. Wachstum.
KGV 5,1 Erwartetes KGV für 2023 Das erwartete KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) gilt für das Jahr 2023.
Langfristiges Wachstum 20,3% Wachstum heute bis 2023 p.a. Die durchschnittlichen jährlichen Wachstumsraten gelten für die Gewinne von heute bis 2023.
Anzahl der Analysten 10 Bei den Analysten von mittlerem Interesse In den zurückliegenden sieben Wochen haben durchschnittlich 10 Analysten eine Schätzung des Gewinns pro Aktie für diesen Titel abgegeben.
Dividenden Rendite 4,4% Dividende durch Gewinn gut gedeckt Für die während den nächsten 12 Monaten erwartete Dividende müssen voraussichtlich 22,28% des Gewinns verwendet werden.
Risiko-Bewertung Mittel Die Aktie ist seit dem 19.02.2021 als Titel mit mittlerer Sensitivität eingestuft.
Bear-Market-Faktor Mittlere Anfälligkeit bei Indexrückgängen Die Aktie tendiert dazu, Indexrückgänge in etwa gleichem Umfang mitzuvollziehen.
Bad News Geringe Kursrückgänge bei spezifischen Problemen Der Titel verzeichnet bei unternehmensspezifischen Problemen i.d.R. geringe Kursabschläge in Höhe von durchschnittlich 2,2%.
Beta 1,14 Hohe Anfälligkeit vs. DJ Stoxx 600 Die Aktie tendiert dazu, pro 1% Indexbewegung mit einem Ausschlag von 1,14% zu reagieren.
Korrelation 365 Tage 45,7% Mittelstarke Korrelation mit dem DJ Stoxx 600 45,7% der Kursschwankungen werden durch Indexbewegungen verursacht.
Value at Risk 21,94 EUR Das geschätzte mittelfristige Value at Risk beträgt 21,94 EUR oder 0,24% Das geschätzte Value at Risk beträgt 21,94 EUR. Das Risiko liegt deshalb bei 0,24%. Dieser Wert basiert auf der mittelfristigen historischen Volatilität (1 Monat) mit einem Konfidenzintervall von 95%.
Volatilität der über 1 Monat 29,9%
Volatilität der über 12 Monate 32,3%

Tools

Kaufszenario (aktuelle/Einstandskurse)
Im Kaufszenario tragen Sie einen „Start“-Kurs und einen „Ziel“-Kurs mit dem gewünschten Wert ein. Danach Stückzahl eintragen und "Berechnen" drücken. Mit dem Aktualisieren-Button (Kreislauf) werden die aktuellen Werte für den Basiswert und das Produkt abgerufen.
Verkaufszenario (Zielkurse)
Im Verkaufsszenario tragen Sie einen „Ziel“-Kurs mit dem gewünschten Wert ein; der „Start“-Kurs wird aus dem aktuellen Kurs gebildet, oder Sie geben einen gewünschten Startwert ein; Stückzahl auswählen und dann Button Berechnen drücken.
Transaktionsvolumen
Tragen Sie hier eine Produktstückzahl ein, um die Performance der geplanten Investition zu schätzen. Ohne Eintragung einer Stückzahl erfolgt keine Berechnung. Die Berechnung erfolgt nach Klick auf den Berechnen-Button.
Berechnung ohne jegliche Kosten. Bitte beachten Sie individuelle Gebühren, Provisionen und andere Entgelte bei Kauf und Verkauf.

News

29.07.2021 | 12:28:17 (dpa-AFX)
ROUNDUP 2: VW-Konzern erhöht Margenziele erneut - Aktie leicht im Plus

(neu: Aussagen aus Call, Kurse, weitere Analystenstimmen, mehr Details.)

WOLFSBURG (dpa-AFX) - Der Volkswagen-Konzern (VW) <DE0007664039> hebt nach dem starken Lauf im ersten Halbjahr erneut seine Margenziele für das Gesamtjahr an. Obwohl die Versorgung der Produktion mit Elektronikchips weiter stockt und sich auf die Geschäfte auswirken dürfte, rechnet VW-Chef Herbert Diess mit mehr Umsatzrendite vor Zinsen und Steuern als zuvor. Die Wolfsburger profitieren weiter von einer starken Nachfrage, der für das Unternehmen guten Entwicklung von Preisen und dem Schwenk hin zu teureren Autos. Anleger sahen im detaillierten Zahlenwerk des Konzerns aber auch Schwachstellen, der Aktie half die Prognoseerhöhung kaum.

Das im Dax notierte Vorzugspapier lag am Mittag 0,4 Prozent im Plus bei 204,65 Euro. Nach dem starken Anstieg des Kurses in den ersten Jahresmonaten bis auf 252,20 Euro Mitte März hatte das Papier wieder den Schwung verloren. Ein erneuter Anstieg bis auf gut 245 Euro Anfang Juni war nicht nachhaltig.

Stifel-Analyst Daniel Schwarz wertete die erhöhte Margenprognose als positives Zeichen. Er verwies aber auf deutlich niedrigere Ergebnisbeiträge der chinesischen Gemeinschaftsunternehmen im zweiten Quartal. Die Margen der Marke Volkswagen seien weiter schwach, erklärte zudem Philippe Houchois von der Investmentbank Jefferies. Immerhin sehe die Bilanz mit einer Nettoliquidität von 35 Milliarden Euro nun vollständig repariert aus, schrieb der Experte.

"Besonders das Premiumgeschäft lief mit zweistelligen Renditen sehr gut, die Financial Services ebenfalls", sagte VW-Chef Herbert Diess zu den Zahlen aus den ersten sechs Monaten, zu denen der Konzern bereits Eckdaten geliefert hatte. Die Premiummarken Audi und Porsche erreichten in den ersten sechs Monaten zweistellige operative Margen, die Finanzdienstleistungen steigerten den operativen Gewinn auf mehr als das Doppelte.

Bei der Marke VW Pkw sah es in den ersten sechs Monaten mit 4,4 Prozent aber weniger rosig aus. Diess sagte in einer Telefonkonferenz, es werde nicht leicht, die Zielmarge von 6 Prozent zu erreichen - dennoch sei er zuversichtlich. Das Geschäft werde derzeit noch von Anlaufkosten der vollelektrischen ID-Reihe in Zwickau belastet.

Konzernweit sollen 2021 vom Umsatz 6,0 bis 7,5 Prozent als Ergebnis vor Zinsen und Steuern hängen bleiben. Zuletzt hatten Diess und sein Finanzchef Arno Antlitz 5,5 bis 7 Prozent operative Marge in Aussicht gestellt. Auch bei dem für Anleger wichtigen Zufluss finanzieller Mittel im Automobilgeschäft (Netto Cashflow) wird der Konzern optimistischer.

Grund der Zuversicht: Der Konzern hat in der ersten Jahreshälfte im laufenden Geschäft so viel verdient wie noch nie in diesem Zeitraum. Das Betriebsergebnis erreichte einen Rekord von knapp 11,4 Milliarden Euro - "trotz weiterhin herausfordernder Rahmenbedingungen" und nach einem Verlust von etwa 1,5 Milliarden ein Jahr zuvor. Die operative Rendite betrug damit 8,8 Prozent - was das Management veranlasste, die Jahresprognose in diesem Bereich erneut anzuheben, wie es schon nach dem ersten Quartal der Fall gewesen war.

Europas größte Autogruppe konnte die Folgen der zeitweiligen Corona-Verkaufseinbrüche sowie der Werksschließungen im Frühjahr 2020 damit weiter abstreifen. Der operative Ertrag ist jetzt bereits höher als im vorigen Gesamtjahr. Die weltweiten Auslieferungen waren im ersten Halbjahr um mehr als ein Viertel auf 5,0 Millionen Fahrzeuge gestiegen.

Nach Steuern blieben den Wolfsburgern von Januar bis Juni rund 8,4 Milliarden Euro. Im ersten Halbjahr 2020 hatten sie hier noch mit mehr als einer Milliarde Euro in den roten Zahlen gelegen. Der Umsatz wuchs um über ein Drittel auf knapp 130 Milliarden Euro.

Insbesondere im zweiten Quartal hatte VW auf seinem mit Abstand wichtigsten Einzelmarkt China nicht gut ausgesehen und Marktanteile verloren. Der Chipmangel bremste vor allem die Kernmarke, die dort Marktführer ist. Auch von dem Verkauf von Autos der batterieelektrischen ID-Familie hatten sich Experten mehr versprochen. Die chinesischen Gemeinschaftsunternehmen lieferten einen anteiligen operativen Gewinn von 1,27 Milliarden Euro - nach 1,4 Milliarden ein Jahr zuvor, das coronabedingt schwach ausgefallen war. Die Gewinne in China werden bei VW erst im Finanzergebnis ausgewiesen und noch nicht im Betriebsergebnis.

Generell zieht die Nachfrage bei vielen Autoherstellern aber wieder deutlich an, auch der Konkurrent Daimler <DE0007100000> hatte jüngst starke Zahlen gemeldet. Der ebenso auf die Pandemie zurückzuführende Teilemangel bei elektronischen Halbleitern hat die Branche aber noch nicht gänzlich im Griff.

Diess sagte den Nachrichtenagenturen dpa und dpa-AFX mit Blick auf die Versorgungskrise und langen Wartezeiten für Kunden: "Ich gehe davon aus, dass wir das im vierten Quartal aufholen können." Wegen der Chip-Engpässe rechnet der Konzern 2021 nicht mehr mit einem ganz so großen Zuwachs der Auslieferungen wie bisher. Dennoch sollen sie weiter spürbar über dem Vorjahr liegen.

Am Vorabend einigte VW sich im Konsortium mit dem Vermögensverwalter Attestor und dem niederländischen Mischkonzern Pon Holdings auf die Übernahme des französischen Autovermieters Europcar. Europcar will das Angebot von insgesamt rund 2,5 Milliarden Euro annehmen.

Volkswagen <DE0007664039> will den geplanten Rückkauf von Europcar nutzen, um die französische Firma vom reinen Autovermieter zum Service-Netz für die eigenen Angebote umzubauen. Diess sagte, Europcar sei für VW der beste Ausgangspunkt für eine künftige Mobilitätsplattform: "Sie bringen viele grundlegende Fähigkeiten und Kenntnisse mit." Es gehe ihm jedoch nicht so sehr darum, das klassische Vermietgeschäft zu erweitern - sondern um die Schaffung eines integrierten Dienstleistungsangebots rund ums Auto. Auch womöglich erzielbare Synergien seien nicht der Grund für den Zukauf.

Die eigenen Flottendienste und das Carsharing sollen mit Europcar zusammengebracht werden, meinte der VW-Konzernchef. Bis zum Jahresende erhoffe man sich einen Abschluss des Deals. Diesem müssten Kartellbehörden noch zustimmen. Das weit verzweigte Netz der Europcar-Standorte dürfte nach Einschätzung von Branchenbeobachtern für VW auch im Rahmen des Ausbaus der Ladeinfrastruktur für Elektroautos interessant sein./men/jap/nas/jha/

29.07.2021 | 08:54:52 (dpa-AFX)
ROUNDUP: VW-Konzern hebt Ausblick für operative Rendite erneut an
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VW-Eigentümerholding Porsche SE rechnet mit mehr Gewinn
29.07.2021 | 07:46:46 (dpa-AFX)
DGAP-Adhoc: Porsche Automobil Holding SE: Anpassung der Prognose für das Konzernergebnis nach Steuern 2021 (deutsch)
28.07.2021 | 14:02:11 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Winterkorns Doppelrolle - Aktionäre klagen gegen VW-Holding Porsche SE
28.07.2021 | 10:58:52 (dpa-AFX)
Porsche SE investiert in Raketen-Start-Up Isar Aerospace
28.07.2021 | 06:34:59 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Aktionäre klagen gegen VW-Holding - Musterverfahren beginnt