•  

     FAQ

    In unseren FAQ finden Sie die häufigsten Fragen und Antworten.

    Für Begriffserklärungen können Sie unser Glossar nutzen.

    FAQ
  •  

     Kontaktformular

    Kontaktieren Sie uns über das Kontaktformular.

    Servicezeiten: Montag bis Freitag von 08:30 Uhr bis 17:30 Uhr

    Kontaktformular
  •  

     E-Mail

    Kontaktieren Sie uns per E-Mail.

    wertpapiere@dzbank.de

    Mail schreiben
  •  

     Live-Chat

    Kontaktieren Sie uns über den Live-Chat.

    Servicezeiten: Montag bis Freitag von 08:30 Uhr bis 17:30 Uhr

    Chat
  •  

     Anruf

    Montags bis Freitags von 08:30 Uhr bis 17:30 Uhr sind wir unter der Nummer (069)-7447-7035 für Sie da.

    Anruf

Optionsschein Classic Long 185 2023/06: Basiswert Volkswagen AG

DV3JTT / DE000DV3JTT4 //
Quelle: DZ BANK: Geld 16.09. 20:58:37, Brief 16.09. 20:58:37
DV3JTT DE000DV3JTT4 // Quelle: DZ BANK: Geld 16.09. 20:58:37, Brief 16.09. 20:58:37
3,08 EUR
Geld in EUR
3,16 EUR
Brief in EUR
-4,35%
Diff. Vortag in %
Basiswertkurs: 193,48 EUR
Quelle : Xetra , 17:35:19
  • Basispreis 185,00 EUR
  • Abstand zum Basispreis in % -4,38%
  • Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 0,10
  • Omega in % 3,89
  • Delta 0,636121
  • Letzter Bewertungstag 16.06.2023
  •  
  •  
  •  
  •  

Chart

Optionsschein Classic Long 185 2023/06: Basiswert Volkswagen AG

  • Intraday
  • 1W
  • 1M
  • 3M
  • 6M
  • 1J
  • 2J
  • 5J
  • Max
Quelle: DZ BANK AG, Frankfurt: 16.09. 20:58:37
Charts zeigen die Wertentwicklungen der Vergangenheit. Zukünftige Ergebnisse können sowohl niedriger als auch höher ausfallen. Falls Kurse in Fremdwährung notieren, kann die Rendite infolge von Währungsschwankungen steigen oder fallen. © 2021 DZ BANK AG

Stammdaten

Stammdaten
WKN / ISIN DV3JTT / DE000DV3JTT4
Emittent DZ BANK AG
Produktstruktur Hebelprodukt
Kategorie Optionsschein Classic
Produkttyp long (steigende Markterwartung)
Währung des Produktes EUR
Quanto Nein
Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 0,10
Ausübung Amerikanisch
Emissionsdatum 22.06.2021
Erster Handelstag 22.06.2021
Letzter Handelstag 15.06.2023
Handelszeiten Übersicht
Letzter Bewertungstag 16.06.2023
Zahltag 23.06.2023
Fälligkeitsdatum 23.06.2023
Basispreis 185,00 EUR

Kennzahlen

Kennzahlen
Berechnung: 16.09.2021, 20:58:37 Uhr mit Geld 3,08 EUR / Brief 3,16 EUR
Spread Absolut 0,08 EUR
Spread Homogenisiert 0,80 EUR
Spread in % des Briefkurses 2,53%
Aufgeld in % p.a. 6,67% p.a.
Aufgeld in % 11,95%
Break-Even 216,60 EUR
Innerer Wert 0,848 EUR
Delta 0,636121
Implizite Volatilität 25,72%
Theta -0,002237 EUR
Zeitwert 2,232 EUR
Omega in % 3,89
Totalverlust- Wahrscheinlichkeit MISSING
Gamma 0,005706
Vega 0,09605 EUR
Hebel 6,12x
Performance seit Auflegung in % -38,15%

Basiswert

Basiswert
Kurs 193,48 EUR
Diff. Vortag in % -1,55%
52 Wochen Tief 122,96 EUR
52 Wochen Hoch 252,20 EUR
Quelle Xetra, 17:35:19
Basiswert Volkswagen AG Vz.
WKN / ISIN 766403 / DE0007664039
KGV 11,66
Produkttyp Aktie
Sektor Kraftfahrzeugindustrie

Produktbeschreibung

Art

Dieses Produkt ist eine Inhaberschuldverschreibung, die unter deutschem Recht begeben wurde.

Ziele

Ziel dieses Produkts ist es, Ihnen einen bestimmten Anspruch zu vorab festgelegten Bedingungen zu gewähren. Das Produkt hat eine feste Laufzeit und wird am Rückzahlungstermin fällig. Sie partizipieren überproportional (gehebelt) an allen Kursentwicklungen des Basiswerts. Aufgrund seiner Hebelwirkung reagiert das Produkt auf kleinste Kursbewegungen des Basiswerts. Sie können das Produkt an jedem üblichen Handelstag während der Ausübungsfrist ausüben (bezeichnet als amerikanische Option). Wird das Produkt nicht innerhalb der Ausübungsfrist ausgeübt, ist der Ausübungstag der letzte Ausübungstag.

Für die Rückzahlung des Produkts gibt es die folgenden Möglichkeiten:
  1. Im Falle einer wirksamen Ausübung des Produkts erhalten Sie am Rückzahlungstermin einen Rückzahlungsbetrag, wenn der Referenzpreis über dem Basispreis liegt. Der Rückzahlungsbetrag entspricht der Differenz zwischen Referenzpreis und Basispreis, multipliziert mit dem Bezugsverhältnis.

  2. Wird von der DZ BANK kein positiver Rückzahlungsbetrag nach vorstehender Vorgehensweise berechnet, gilt Folgendes: Der Rückzahlungsbetrag je Produkt beträgt 0,001 EUR und wird am Rückzahlungstermin gezahlt, wobei der Rückzahlungsbetrag, den die DZ BANK an Sie zahlt, aufsummiert für sämtliche von Ihnen gehaltenen Optionsscheine berechnet und kaufmännisch auf zwei Nachkommastellen gerundet wird. Soweit Sie weniger als zehn Optionsscheine halten, wird unabhängig von der Anzahl der Produkte, die Sie halten, ein Betrag in Höhe von 0,01 EUR gezahlt.


Sie erhalten keine sonstigen Erträge (z.B. Dividenden) und haben keine weiteren Ansprüche (z.B. Stimmrechte) aus dem Basiswert.

Analyse

Gesamteindruck
Einfach nutzbares Gesamtrating basierend auf einer fundamentalen, technischen und Risikoanalyse unter Einbezug von Branchen- und Marktumfeld.

Neutral

Gewinnprognose
Der Veränderungstrend der Gewinnprognosen über ein Zeitfenster von 7 Wochen.

Positive Analystenhaltung seit 17.08.2021

Kurs-Gewinn-Verhältnis
Das KGV setzt den aktuellen Kurs der Aktie ins Verhältnis zu seiner Gewinnerwartung. Es wird auf Basis der langfristigen Gewinnprognosen der Analysten errechnet.
5,2

Erwartetes KGV für 2023

Risiko-Bewertung
Gesamteinschätzung des Risikos auf Basis des Bear Market und des Bad News Factors.

Mittel

Bear-Market-Faktor
Risiko Parameter, der anhand des Titelverhaltens in sich abwärts bewegenden Märkten das Marktrisiko einer Aktie angibt.

Mittlere Anfälligkeit bei Indexrückgängen

Korrelation
Die Korrelation gibt an, inwieweit die Bewegungen der Aktie mit denen Ihres Indexes übereinstimmen.
45,1%

Mittelstarke Korrelation mit dem DJ Stoxx 600

Marktkapitalisierung (Mrd. USD) 146,02 Grosser Marktwert Mit einer Marktkapitalisierung von >$8 Mrd., ist VOLKSWAGEN AG ein hoch kapitalisierter Titel.
Gewinnprognose Positive Analystenhaltung seit 17.08.2021 Die Gewinnprognosen pro Aktie liegen heute höher als vor sieben Wochen. Dieser positive Trend hat am 17.08.2021 bei einem Kurs von 200,10 eingesetzt.
Preis Leicht unterbewertet Auf Basis des Wachstumspotentials und anderer Messwerte erscheint die Aktie leicht unterbewertet.
Relative Performance -3,3% Unter Druck (vs. DJ Stoxx 600) Die relative "Underperformance" der letzten vier Wochen im Vergleich zum DJ Stoxx 600 beträgt -3,3%.
Mittelfristiger Trend Negative Tendenz seit dem 18.06.2021 Der technische 40-Tage Trend ist seit dem 18.06.2021 negativ. Der bestätigte technische Trendwendepunkt von +1,75% entspricht 207,01.
Wachstum KGV 3,2 Hoher Abschlag zur Wachstumserwartung basiert auf einer Ausnahmesituation Liegt das "Verhältnis zwischen Wachstum plus geschätzte Dividende und KGV" über 1,6, so befindet sich das Unternehmen in der Regel in einer Ausnahmesituation. In diesem Fall ist das erwartete KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) ein besserer Indikator für die nachhaltige Gewinnentwicklung als das langfrist. Wachstum.
KGV 5,2 Erwartetes KGV für 2023 Das erwartete KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) gilt für das Jahr 2023.
Langfristiges Wachstum 12,5% Wachstum heute bis 2023 p.a. Die durchschnittlichen jährlichen Wachstumsraten gelten für die Gewinne von heute bis 2023.
Anzahl der Analysten 25 Starkes Analysteninteresse In den zurückliegenden sieben Wochen haben durchschnittlich 25 Analysten eine Schätzung des Gewinns pro Aktie für diesen Titel abgegeben.
Dividenden Rendite 4,4% Dividende durch Gewinn gut gedeckt Für die während den nächsten 12 Monaten erwartete Dividende müssen voraussichtlich 22,84% des Gewinns verwendet werden.
Risiko-Bewertung Mittel Die Aktie ist seit dem 19.02.2021 als Titel mit mittlerer Sensitivität eingestuft.
Bear-Market-Faktor Mittlere Anfälligkeit bei Indexrückgängen Die Aktie tendiert dazu, Indexrückgänge in etwa gleichem Umfang mitzuvollziehen.
Bad News Geringe Kursrückgänge bei spezifischen Problemen Der Titel verzeichnet bei unternehmensspezifischen Problemen i.d.R. geringe Kursabschläge in Höhe von durchschnittlich 2,6%.
Beta 1,14 Hohe Anfälligkeit vs. DJ Stoxx 600 Die Aktie tendiert dazu, pro 1% Indexbewegung mit einem Ausschlag von 1,14% zu reagieren.
Korrelation 365 Tage 45,1% Mittelstarke Korrelation mit dem DJ Stoxx 600 45,1% der Kursschwankungen werden durch Indexbewegungen verursacht.
Value at Risk 27,34 EUR Das geschätzte mittelfristige Value at Risk beträgt 27,34 EUR oder 0,14% Das geschätzte Value at Risk beträgt 27,34 EUR. Das Risiko liegt deshalb bei 0,14%. Dieser Wert basiert auf der mittelfristigen historischen Volatilität (1 Monat) mit einem Konfidenzintervall von 95%.
Volatilität der über 1 Monat 20,6%
Volatilität der über 12 Monate 33,3%

Tools

OPTIONSSCHEINRECHNER
Für Finanzexperten mit Erfahrung in Hebelprodukten
Für Finanzexperten mit Erfahrung in Hebelprodukten
  • Produkt Optionsschein Classic Long 185 2023/06: Basiswert Volkswagen AG
  • WKN DV3JTT
Simulation
Kennzahlen und Sensitivitäten

Die Simulation beruht allein auf Ihren Einstellungen und stellt keinen verlässlichen Indikator für die zukünftige Wertentwicklung des Basiswertes oder des Zertifikates dar.

News

16.09.2021 | 17:26:46 (dpa-AFX)
WDH/ROUNDUP: 'Lasst euch nicht erwischen!'/Betrugsprozess um VW-Diesel gestartet

(Präzisierung zur Schätzung des Gesamtschadens)

BRAUNSCHWEIG (dpa-AFX) - Die eigentliche Hauptperson fehlte - aber auch ohne den früheren VW <DE0007664039>-Konzernchef Martin Winterkorn ist der große Diesel-Betrugsprozess angelaufen. Nach jahrelangen Ermittlungen der Staatsanwaltschaft und zwei Corona-Verschiebungen eröffnete das Landgericht Braunschweig am Donnerstag die Hauptverhandlung gegen zunächst vier weitere Ex-Führungskräfte des Wolfsburger Autobauers.

Zum Auftakt trugen die Strafverfolger eine mit deutlichen Vorwürfen gespickte Anklage vor. Demnach sollen die Ingenieure und Manager tief in die Entwicklung und den Einsatz der Manipulations-Software in Millionen Fahrzeugen verstrickt gewesen sein. Doch auch in Richtung Winterkorn wurden schon Anschuldigungen formuliert, obwohl dessen Prozessteil wegen gesundheitlicher Probleme vertagt war.

Wer wusste wann was über das geheime Programm ("defeat device"), das Deutschlands größtes Unternehmen bisher mehr als 32 Milliarden Euro an juristischen Ausgaben kostete und das Verbrauchervertrauen in die Autobranche weltweit beschädigte? Eine lange Auseinandersetzung hat begonnen, 133 Verhandlungstage bis in den Sommer 2023 sind geplant.

Das Gericht hatte die Stadthalle gemietet, um Platz für alle Zeugen, Zuhörer und Journalisten zu haben. Die Angeklagten - äußerlich unbewegt - erschienen mit jeweils drei Anwälten pro Person, schauten unsicher durch den Raum oder blickten betrübt auf ihre Unterlagen.

Oberstaatsanwältin Elke Hoppenworth ist überzeugt, dass auch der damalige oberste Chef eine wesentliche Verantwortung trägt. Den Ermittlungen zufolge soll Winterkorn spätestens im Mai 2014 vom Einsatz einer illegalen Software in den USA gewusst haben: "Er stoppte bewusst pflichtwidrig die weitere Vermarktung nicht. Die Angeklagten wollten damit dem Unternehmen möglichst hohe Gewinne verschaffen." Denn der Einbau besserer Abgastechnik, der eine Einhaltung der scharfen US-Emissionsregeln auch ohne schmutzige Tricks erlaubt hätte, wäre wahrscheinlich deutlich teurer gewesen.

Erst Ende September 2015 gab VW zu, dass ein Softwarecode über Jahre bei als "sauber" beworbenen Dieseln erkannte, ob der Wagen in einer Testsituation war. Nur dann war die Stickoxid-Reinigung ganz aktiviert, während auf der Straße ein Vielfaches an Schadstoffen in die Luft geblasen wurde. In der Rekonstruktion der Geschehnisse zeigt sich aus Sicht der Ankläger eine Strategie der gezielten Vertuschung.

Aussage steht gegen Aussage. Ingenieure, die die Abschalteinrichtung vorgeschlagen haben sollen, sagen sinngemäß: Wir haben Bedenken geäußert und vor Konsequenzen gewarnt. Die Vorgesetzten entgegnen: Es wurde über Probleme gesprochen, nie aber über ungesetzliches Handeln.

Für die Staatsanwaltschaft ist klar: Auch Winterkorn könne sich nicht damit herausreden, er habe nur von Unregelmäßigkeiten gehört und die

- im Nachhinein - wohl unterschätzt. Nachdem Wissenschaftler in den

USA 2014 dem Treiben auf die Schliche gekommen waren, sei etwa die Notiz eines Vertrauten in der "Wochenendpost" des Chefs relativ eindeutig gewesen. Ihm sei mitgeteilt worden, dass Autos zulässige Grenzwerte um das bis zu 35-fache überschritten. Dies habe Winterkorn nach Überzeugung der Strafverfolger zur Kenntnis genommen. Aber: "Er entschied sich gegen eine Offenlegung und hoffte, die Rechtsverstöße weiter verschweigen zu können."

Als US-Aufseher immer stärker auf Antworten drangen, sei das "defeat device" spätestens bei einer Manager-Besprechung, dem sogenannten "Schadenstisch", Ende Juli 2015 direkt thematisiert worden. Winterkorn habe mit dem Vertrauten - ebenso ein hochrangiger VW-Manager - zur Vorbereitung telefoniert. Dieser habe ihm erklärt: "Wir haben beschissen." In der Sitzung sei der Umfang drohender Strafzahlungen für 500 000 manipulierte Fahrzeuge in den Vereinigten Staaten diskutiert worden. Der "befürchtete Wutausbruch" Winterkorns sei jedoch ausgeblieben. Ein ebenfalls angeklagter hoher Entwickler habe daraufhin bemerkt: "Shit, voll schiefgelaufen."

Der Ursprung des wohl größten deutschen Industrieskandals geht weiter zurück. VW wollte demnach in den USA gegenüber der Konkurrenz aufholen, der dort noch wenig verbreitete Diesel sollte dabei helfen. Dann habe eine Serie von Verschleierungen rund um den Software-Trick eingesetzt - mit dem Ergebnis, dass den fünf früheren Managern und Ingenieuren heute gewerbs- und bandenmäßiger Betrug vorgeworfen wird. Schlimmstenfalls stehen darauf bis zu zehn Jahre Freiheitsstrafe.

Ein langjähriger, mitangeklagter Leiter der VW-Antriebstechnik soll laut Staatsanwaltschaft ab 2006 eine zentrale Rolle beim Design der Software eingenommen haben. Zur Absicherung habe er die Zustimmung eines Vorgesetzten einholen wollen. Der Einsatz sei abgesegnet worden: "Lasst euch nicht erwischen!" Allen Teilnehmern eines Treffens in jenem Jahr sei bewusst gewesen, dass der geplante US-Dieselmotor die Grenzwerte ohne Testerkennung nicht schaffe.

Im Laufe der Zeit seien auch andere "über den gesamten Sachverhalt im Bilde" gewesen. Vor Gericht stehen daher zudem ein ehemaliger Entwicklungschef der Kernmarke VW, ein Hauptabteilungsleiter der Dieselmotoren-Entwicklung und ein Abteilungsleiter für die Diesel-Abgasreinigung. Letzterer soll die Täuschungen gegenüber den US-Behörden - entgegen Weisungen aus Wolfsburg - selbst eingeräumt und bei der Aufklärung geholfen haben, erklärte sein Verteidiger.

Zuvor sind die Akteure und Mitwisser noch weiter gegangen: Die Software hat bald auch erkannt, ob jemand am Steuer saß, nachdem sie auf langen Autobahnfahrten irrtümlich den Testmodus registriert hatte

- verstopfte Partikelfilter waren die Folge. In einer Runde soll laut

Staatsanwaltschaft der Satz gefallen sein: "Wenn wir schon bescheißen, dann machen wir es richtig." Und auch diese Manipulationen seien weiter gedeckt worden.

Am 20. September 2015 räumte Winterkorn die Täuschungen dann ein. Gesamtschaden durch das Zusammenwirken der Fünf über all die Jahre laut Anklage: über 230 Milliarden Euro unter anderem wegen falscher Zulassungen, Steuervorteilen und Wettbewerbsverzerrung. Andernorts laufen noch Zivilverfahren, der Bundesgerichtshof wies am Donnerstag etwa Klagen von Dieselkunden auf Rückzahlung von Leasingraten im Regelfall ab.

Wann Winterkorn in Braunschweig dazukommt, ist offen. Ein Verteidiger mahnte, man dürfe nicht nur seinen Mandanten zur Rechenschaft ziehen

- und kritisierte die Prozessabtrennung gegen den einst bestbezahlten

deutschen Konzernlenker wegen einer Hüft-OP scharf: "Sich der Verantwortung für das eigene Handeln zu stellen, sieht anders aus."/jap/DP/nas

16.09.2021 | 16:30:22 (dpa-AFX)
ROUNDUP: 'Lasst euch nicht erwischen!' - Betrugsprozess um VW-Diesel gestartet
16.09.2021 | 16:28:59 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Diesel-Kläger gehen in Karlsruhe leer aus
16.09.2021 | 15:30:44 (dpa-AFX)
VW-Tochter Skoda drosselt Produktion wegen Chipmangels
16.09.2021 | 13:11:55 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Abgas-Betrugsprozess angelaufen - Anklage: Winterkorn wusste Bescheid
16.09.2021 | 12:43:11 (dpa-AFX)
BGH sieht keine Betrugsabsichten beim Daimler-'Thermofenster'
16.09.2021 | 12:00:22 (dpa-AFX)
BGH-Urteil zum Abgasskandal: Kein Schadenersatz für Leasing-Kunden