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Mini-Future Short 30,6837 open end: Basiswert Wacker Neuson

DV2R24 / DE000DV2R241 //
Quelle: DZ BANK: Geld 04.08. 19:59:02, Brief 04.08. 19:59:02
DV2R24 DE000DV2R241 // Quelle: DZ BANK: Geld 04.08. 19:59:02, Brief 04.08. 19:59:02
0,60 EUR
Geld in EUR
0,62 EUR
Brief in EUR
-4,76%
Diff. Vortag in %
Basiswertkurs: 26,160 EUR
Quelle : Xetra , 17:35:04
  • Basispreis
    32,2119 EUR
  • Knock-Out-Barriere
    30,6837 EUR
  • Abstand zum Basispreis in % 23,13%
  • Abstand zum Knock-Out in % 17,29%
  • Hebel 4,23x
  • Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 0,10
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Chart

Mini-Future Short 30,6837 open end: Basiswert Wacker Neuson

  • Intraday
  • 1W
  • 1M
  • 3M
  • 6M
  • 1J
  • 2J
  • 5J
  • Max
Quelle: DZ BANK AG, Frankfurt: 04.08. 19:59:02
Charts zeigen die Wertentwicklungen der Vergangenheit. Zukünftige Ergebnisse können sowohl niedriger als auch höher ausfallen. Falls Kurse in Fremdwährung notieren, kann die Rendite infolge von Währungsschwankungen steigen oder fallen. © 2021 DZ BANK AG

Stammdaten

Stammdaten
WKN / ISIN DV2R24 / DE000DV2R241
Emittent DZ BANK AG
Produktstruktur Hebelprodukt
Kategorie Mini-Future
Produkttyp short (fallende Markterwartung)
Währung des Produktes EUR
Quanto Nein
Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 0,10
Emissionsdatum 10.05.2021
Erster Handelstag 10.05.2021
Handelszeiten Übersicht
Knock-Out-Zeiten Übersicht
Zahltag Endlos
Basispreis
32,2119 EUR
Knock-Out-Barriere
30,6837 EUR
Anpassungsprozentsatz p.a. -3,55600% p.a.
enthält: Bereinigungsfaktor 3,00%

Kennzahlen

Kennzahlen
Berechnung: 04.08.2021, 19:59:02 Uhr mit Geld 0,60 EUR / Brief 0,62 EUR
Spread Absolut 0,02 EUR
Spread Homogenisiert 0,20 EUR
Spread in % des Briefkurses 3,23%
Hebel 4,23x
Abstand zum Knock-Out Absolut 4,5237 EUR
Abstand zum Knock-Out in % 17,29%
Performance seit Auflegung in % -35,48%

Basiswert

Basiswert
Kurs 26,160 EUR
Diff. Vortag in % 1,40%
52 Wochen Tief 14,320 EUR
52 Wochen Hoch 26,400 EUR
Quelle Xetra, 17:35:04
Basiswert Wacker Neuson SE
WKN / ISIN WACK01 / DE000WACK012
KGV 130,8
Produkttyp Aktie
Sektor Industrie

Produktbeschreibung

Art

Dieses Produkt ist eine Inhaberschuldverschreibung, die unter deutschem Recht begeben wurde.

Ziele

Ziel dieses Produkts ist es, Ihnen einen bestimmten Anspruch zu vorab festgelegten Bedingungen zu gewähren. Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Sie partizipieren überproportional (gehebelt) an allen Entwicklungen des Beobachtungspreises. Aufgrund seiner Hebelwirkung reagiert das Produkt auf kleinste Bewegungen des Beobachtungspreises. Das Produkt kann während seiner Laufzeit verfallen, sofern ein Knock-Out-Ereignis eintritt.

Dieses Produkt reagiert grundsätzlich in die entgegengesetzte Richtung zur Wertentwicklung des Basiswerts.

Ein Knock-out-Ereignis tritt ein, wenn der Beobachtungspreis mindestens einmal auf oder über der Knock-out-Barriere liegt. In diesem Fall erhalten Sie einen Rückzahlungsbetrag, der sich wie folgt ermittelt: Zuerst wird der Kurs, den die Emittentin innerhalb der Bewertungsfrist ermittelt, vom Basispreis abgezogen. Anschließend wird dieses Ergebnis mit dem Bezugsverhältnis multipliziert.
Wird von der DZ BANK jedoch kein positiver Rückzahlungsbetrag berechnet, gilt Folgendes: Der Rückzahlungsbetrag je Optionsschein beträgt 0,001 EUR und wird am Rückzahlungstermin gezahlt, wobei der Rückzahlungsbetrag, den die DZ BANK an Sie zahlt, aufsummiert für sämtliche von Ihnen gehaltenen Optionsscheine berechnet und kaufmännisch auf zwei Nachkommastellen gerundet wird. Soweit Sie weniger als zehn Optionsscheine halten, wird unabhängig von der Anzahl der Optionsscheine, die Sie halten, ein Betrag in Höhe von 0,01 EUR gezahlt.

Sie sind berechtigt, die Optionsscheine an jedem Einlösungstermin zum Rückzahlungsbetrag einzulösen. Die Einlösung erfolgt, indem Sie mindestens zehn Bankarbeitstage vor dem jeweiligen Einlösungstermin bis 10:00 Uhr (Ortszeit Frankfurt am Main) eine Erklärung in Textform an die DZ BANK schicken. Darüber hinaus haben wir das Recht, die Optionsscheine insgesamt, jedoch nicht teilweise, am ordentlichen Kündigungstermin ordentlich zu kündigen. Die ordentliche Kündigung durch uns ist mindestens 30 Kalendertage vor dem jeweiligen ordentlichen Kündigungstermin zu veröffentlichen.
Nach Einlösung durch Sie oder Kündigung durch uns und sofern nicht zuvor ein Knock-out-Ereignis eingetreten ist, erhalten Sie einen Rückzahlungsbetrag am Rückzahlungstermin der wie folgt ermittelt wird: Der Referenzpreis wird vom Basispreis abgezogen. Anschließend wird das Ergebnis mit dem Bezugsverhältnis multipliziert.

Der Basispreis und die Knock-out-Barriere werden regelmäßig angepasst, um u.a. eine Finanzierungskomponente zu berücksichtigen, die der DZ BANK aufgrund eines spezifischen Marktzinses zuzüglich einer von der DZ BANK nach ihrem billigem Ermessen festgelegten Marge entsteht.
Sie erhalten keine sonstigen Erträge (z.B. Dividenden) und haben keine weiteren Ansprüche (z.B. Stimmrechte) aus dem Basiswert.

Analyse

Gesamteindruck
Einfach nutzbares Gesamtrating basierend auf einer fundamentalen, technischen und Risikoanalyse unter Einbezug von Branchen- und Marktumfeld.

Eher positiv

Gewinnprognose
Der Veränderungstrend der Gewinnprognosen über ein Zeitfenster von 7 Wochen.

Negative Analystenhaltung seit 15.06.2021

Kurs-Gewinn-Verhältnis
Das KGV setzt den aktuellen Kurs der Aktie ins Verhältnis zu seiner Gewinnerwartung. Es wird auf Basis der langfristigen Gewinnprognosen der Analysten errechnet.
12,4

Erwartetes KGV für 2023

Risiko-Bewertung
Gesamteinschätzung des Risikos auf Basis des Bear Market und des Bad News Factors.

Mittel

Bear-Market-Faktor
Risiko Parameter, der anhand des Titelverhaltens in sich abwärts bewegenden Märkten das Marktrisiko einer Aktie angibt.

Mittlere Anfälligkeit bei Indexrückgängen

Korrelation
Die Korrelation gibt an, inwieweit die Bewegungen der Aktie mit denen Ihres Indexes übereinstimmen.
53,0%

Mittelstarke Korrelation mit dem DJ Stoxx 600

Marktkapitalisierung (Mrd. USD) 2,16 Mittlerer Marktwert Mit einer Marktkapitalisierung zwischen $2 & $8 Mrd., ist WACKER NEUSON ein mittel kapitalisierter Titel.
Gewinnprognose Negative Analystenhaltung seit 15.06.2021 Die Gewinnerwartung der Analysten pro Aktie liegen heute niedriger als vor sieben Wochen. Dieser negative Trend hat am 15.06.2021 bei einem Kurs von 25,14 eingesetzt.
Preis Leicht unterbewertet Auf Basis des Wachstumspotentials und anderer Messwerte erscheint die Aktie leicht unterbewertet.
Relative Performance 1,0% vs. DJ Stoxx 600 Die relative Performance der letzten vier Wochen im Vergleich zum DJ Stoxx 600 beträgt 1,0%.
Mittelfristiger Trend Positive Tendenz seit dem 27.07.2021 Der mittelfristige technische 40-Tage Trend ist seit dem 27.07.2021 positiv. Der bestätigte technische Trendwendepunkt von +1,75% entspricht 24,34.
Wachstum KGV 2,3 Hoher Abschlag zur Wachstumserwartung basiert auf einer Ausnahmesituation Liegt das "Verhältnis zwischen Wachstum plus geschätzte Dividende und KGV" über 1,6, so befindet sich das Unternehmen in der Regel in einer Ausnahmesituation. In diesem Fall ist das erwartete KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) ein besserer Indikator für die nachhaltige Gewinnentwicklung als das langfrist. Wachstum.
KGV 12,4 Erwartetes KGV für 2023 Das erwartete KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) gilt für das Jahr 2023.
Langfristiges Wachstum 25,7% Wachstum heute bis 2023 p.a. Die durchschnittlichen jährlichen Wachstumsraten gelten für die Gewinne von heute bis 2023.
Anzahl der Analysten 6 Nur von wenigen Analysten verfolgt In den zurückliegenden sieben Wochen haben durchschnittlich 6 Analysten eine Schätzung des Gewinns pro Aktie für diesen Titel abgegeben.
Dividenden Rendite 2,7% Dividende durch Gewinn gut gedeckt Für die während den nächsten 12 Monaten erwartete Dividende müssen voraussichtlich 33,16% des Gewinns verwendet werden.
Risiko-Bewertung Mittel Die Aktie ist seit dem 23.02.2021 als Titel mit mittlerer Sensitivität eingestuft.
Bear-Market-Faktor Mittlere Anfälligkeit bei Indexrückgängen Die Aktie tendiert dazu, Indexrückgänge in etwa gleichem Umfang mitzuvollziehen.
Bad News Geringe Kursrückgänge bei spezifischen Problemen Der Titel verzeichnet bei unternehmensspezifischen Problemen i.d.R. geringe Kursabschläge in Höhe von durchschnittlich 2,7%.
Beta 1,34 Hohe Anfälligkeit vs. DJ Stoxx 600 Die Aktie tendiert dazu, pro 1% Indexbewegung mit einem Ausschlag von 1,34% zu reagieren.
Korrelation 365 Tage 53,0% Mittelstarke Korrelation mit dem DJ Stoxx 600 53,0% der Kursschwankungen werden durch Indexbewegungen verursacht.
Value at Risk 3,29 EUR Das geschätzte mittelfristige Value at Risk beträgt 3,29 EUR oder 0,13% Das geschätzte Value at Risk beträgt 3,29 EUR. Das Risiko liegt deshalb bei 0,13%. Dieser Wert basiert auf der mittelfristigen historischen Volatilität (1 Monat) mit einem Konfidenzintervall von 95%.
Volatilität der über 1 Monat 28,6%
Volatilität der über 12 Monate 33,7%

Tools

Kaufszenario (aktuelle/Einstandskurse)
Im Kaufszenario tragen Sie einen „Start“-Kurs und einen „Ziel“-Kurs mit dem gewünschten Wert ein. Danach Stückzahl eintragen und "Berechnen" drücken. Mit dem Aktualisieren-Button (Kreislauf) werden die aktuellen Werte für den Basiswert und das Produkt abgerufen.
Verkaufszenario (Zielkurse)
Im Verkaufsszenario tragen Sie einen „Ziel“-Kurs mit dem gewünschten Wert ein; der „Start“-Kurs wird aus dem aktuellen Kurs gebildet, oder Sie geben einen gewünschten Startwert ein; Stückzahl auswählen und dann Button Berechnen drücken.
Transaktionsvolumen
Tragen Sie hier eine Produktstückzahl ein, um die Performance der geplanten Investition zu schätzen. Ohne Eintragung einer Stückzahl erfolgt keine Berechnung. Die Berechnung erfolgt nach Klick auf den Berechnen-Button.
Berechnung ohne jegliche Kosten. Bitte beachten Sie individuelle Gebühren, Provisionen und andere Entgelte bei Kauf und Verkauf.

News

24.06.2021 | 08:35:03 (dpa-AFX)
WACKER NEUSON IM FOKUS: Nachfrage treibt Baumaschinenhersteller an

MÜNCHEN (dpa-AFX) - Die Geschäfte für den Baumaschinenhersteller Wacker Neuson <DE000WACK012> laufen nach dem Corona-Jahr 2020 wieder deutlich besser. Zudem profitiert der Hersteller von Baggern, Dumpern und Geräten der Verdichtungstechnik von Einsparungen. Bei den Investoren kommt das gut an - die im SDax <DE0009653386> notierte Aktie hat sich deutlich verteuert. Was bei dem Unternehmen los ist, was Analysten sagen und wie die Aktie sich entwickelt hat.

ZUR LAGE DES UNTERNEHMENS:

Das 1848 als Schmiede gegründete Familienunternehmen Wacker Neuson entwickelt, produziert und vertreibt Baugeräte und Baumaschinen. Zudem vermietet, repariert und wartet das Unternehmen Maschinen. Die Kunden stammen überwiegend aus dem Hoch-, Tief- und Straßenbau, dem Garten- und Landschaftsbau, der Landwirtschaft, den Kommunen sowie der Recyclingbranche und den Industrieunternehmen. Der seit 2007 an der Börse notierte Konzern gehört mit seinen rund 5500 Mitarbeitern mehrheitlich den Familien Wacker und Neunteufel.

Nach den deutlichen Umsatz- und Ergebnisrückgängen im Zuge der Corona-Krise im vergangenen Jahr laufen die Geschäfte für Wacker Neuson wieder deutlich besser. Zudem profitieren die Münchener von niedrigeren Kosten. Im ersten Quartal 2021 erwiesen sich sowohl die Segmente Europa als auch Asien-Pazifik als Wachstumstreiber für den Baumaschinenhersteller. Besonders positiv entwickelte sich laut dem Unternehmen das Geschäft in der DACH-Region (Deutschland, Österreich, Schweiz) sowie in Osteuropa, Benelux und Großbritannien. Neben guten Geschäften mit Baggern, Dumpern und Geräten der Verdichtungstechnik lief es auch im Dienstleistungsgeschäft rund.

Die Geschäfte in China entwickelten sich in den ersten drei Monaten besonders stark. Die Erlöse konnte das Unternehmen im asiatischen Land mehr als verdoppeln. Im Vorjahreszeitraum hatten das chinesische Produktionsnetzwerk und die Händlerorganisation wegen der Ausbreitung des Coronavirus mehrere Wochen stillgestanden. Auch über Australien und Neuseeland berichtete Wacker Neuson Positives. Dagegen musste das Unternehmen in der Region Amerika Einbußen hinnehmen. Hier sei die Investitionsneigung der Kunden insbesondere zu Beginn des Jahres noch zurückhaltend gewesen, hieß es. Gegen Ende des ersten Quartals habe sich die Geschäftslage dann aber deutlich aufgehellt.

Trotz einer dynamischen Entwicklung beim Auftragseingang, die sich auch zu Beginn des zweiten Quartals fortgesetzt habe, verwies Wacker Neuson auf Herausforderungen, etwa durch die zwischenzeitliche Blockade des Suezkanals. Zudem sieht sich der Konzern gestiegenen Preisen für Rohstoffe, Komponenten und Transporte ausgesetzt.

Für das laufende Jahr rechnet Wacker Neuson mit einem Umsatzanstieg auf 1,7 bis 1,8 Milliarden Euro nach 1,6 Milliarden Euro im Vorjahr. Die Gewinnmarge vor Zinsen und Steuern (Ebit-Marge) soll nach 4,7 Prozent auf 8 bis 9,5 Prozent steigen. Damit würde der Umsatz zwar hinter dem des Vorkrisenjahres 2019 zurückbleiben, das operative Ergebnis würde im besten Fall aber darüber liegen.

Seit Anfang Juni ist Wacker Neuson personell auf Führungsebene neu aufgestellt. Zeitgleich traten Unternehmenschef Karl Tragl, der zuletzt im Vorstand der Diehl-Gruppe tätig war, und Finanzchef Christoph Burkhard ihre Vorstandsposten an. Burkhard war zuletzt Finanzchef beim Windkraftanlagen-Hersteller Nordex <DE000A0D6554>. Kurt Helletzgruber, der übergangsweise als Vorstands- und Finanzchef tätig war, kehrte in den Aufsichtsrat zurück. Ende vergangenen Jahres waren sowohl der damalige Vorstandschef Martin Lehner als auch der damalige Finanzchef Wilfried Trepels aus unterschiedlichen Gründen ausgeschieden.

DAS SAGEN DIE ANALYSTEN:

Die von der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX seit der Vorlage der vorläufigen Zahlen für das erste Quartal im April erfassten Analysten sind überwiegend positiv bezüglich der Wacker-Neuson-Aktie gestimmt. Während vier von fünf Analysten zum Kauf der Papiere raten, empfiehlt ein Experte die Aktie zu verkaufen.

Der Baumaschinenhersteller profitiert laut Aliaksandr Halitsa von der Privatbank Hauck & Aufhäuser von einer starken zyklischen Nachfrage. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) dürfte dank Kosteneinsparungen auch in den restlichen 9 Monaten weiter überproportional auf 132 Millionen Euro wachsen. Zusammen mit dem Auftaktquartal von 44 Millionen Euro sei Wacker Neuson auf einem guten Weg das obere Ende des Jahresziels von 170 Millionen Euro zu erreichen oder sogar zu übertreffen.

Ein potenzieller Risikofaktor seien jedoch die Unsicherheiten in der globalen Lieferkette. Sollten sich die Material- und Komponentenknappheit in den kommenden Quartalen normalisieren, könnte Wacker die eigenen Schätzungen übertreffen, so Halitsa. Trotz des starken Kursanstiegs hält er die Aktie noch für moderat bewertet.

Auch nach Ansicht von Analyst Martin Comtesse vom Investmenthaus Jefferies ist die Aktie des Baumaschinenherstellers für ein Wachstum im zweistelligen Prozentbereich zu günstig bewertet. Die Resultate aus dem ersten Quartal zeigten, dass sich das Unternehmen von der Corona-Krise erholt habe und wieder in der Spur sei. Geholfen habe auch das interne Restrukturierungsprogramm.

Analyst Jonas Blum von Warburg Research hält eine Anhebung der Jahresziele bei Vorlage der Halbjahreszahlen für möglich. Besonders optimistisch ist er für die mittelfristigen Umsatz- und Margenaussichten des Unternehmens wegen der verbesserten Kostenstruktur und des zukünftigen Trends zu elektrifizierten Baumaschinen.

Analyst Hans-Joachim Heimbürger von der Investmentbank Kepler Cheuvreux zeigte sich hingegen weniger euphorisch. Seit dem vierten Quartal 2020 hätten sich die Handelsbedingungen schnell verbessert und das erste Quartal habe über seinen Schätzungen gelegen. Engpässe auf der Angebotsseite könnten jedoch die Produktion gefährden, schrieb Heimbürger. Aufgrund des jüngsten Kursanstiegs und dem frühzyklischen Profil rät er, die Aktie zu verkaufen.

DAS MACHT DIE AKTIE (Stand 23. Juni 17.35 Uhr):

Die Geschäfte entwickeln sich für Wacker Neuson wieder besser und mit ihnen auch der Aktienkurs des Unternehmens. Nachdem das Papier nach vorläufigen Jahreszahlen im Januar mehrere Wochen unter dem Kurs des Jahresanfangs notierte, legten die Titel seit der Ausgabe der Jahresziele Ende März wieder deutlich zu. Die Anteilscheine gewannen seit Jahresbeginn fast 40 Prozent.

Seit dem Corona-Tief Mitte März 2020 bei 7,80 Euro hat sich der Aktienkurs des Münchener Unternehmens sogar verdreifacht. Im November wurde der Aufwärtstrend von dem überraschenden Wechsel im Führungsgremium jedoch zwischenzeitlich kurz gestoppt und das Papier gab einen Teil der Kursgewinne wieder ab. Der damalige Vorstandsvorsitzende Martin Lehner und Finanzchef Wilfried Trepels kündigten beide gleichzeitig ihr Ausscheiden aus dem Unternehmen an. Aufsichtsrat Kurt Helletzgruber übernahm vorübergehend beide Posten.

Von dem bisherigen Rekordhoch Anfang 2018, das bei über 33 Euro lag, ist die Aktie aber noch weit entfernt. Auch seit dem Börsengang im Mai 2007 sieht die Bilanz eher bescheiden aus. Der Aktienkurs liegt derzeit gerade mal rund zehn Prozent über dem Ausgabepreis von 22 Euro.

Allerdings verloren die Papiere des Unternehmens bereits schon nach dem Börsengang schnell an Wert. Ende 2008 fielen sie fast auf 4 Euro. Von da ab ging es für die Aktie langsam aufwärts mit zwischenzeitlichen Rücksetzern. Derzeit ist Wacker Neuson an der Börse rund 1,7 Milliarden Euro wert. 58 Prozent der Anteile liegen in den Händen der Wacker-Familie./mne/men/he

26.05.2021 | 16:18:43 (dpa-AFX)
DGAP-News: Wacker Neuson SE: Hauptversammlung der Wacker Neuson SE beschließt Dividende in Höhe von 0,60 Euro je Aktie; Vorstand trotz bestehender Unsicherheiten optimistisch für den weiteren Jahresverlauf (deutsch)
10.05.2021 | 10:38:36 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Wacker Neuson steigert Überschuss zum Jahresstart klar - Aktie legt zu
10.05.2021 | 07:20:47 (dpa-AFX)
Baumaschinenhersteller Wacker Neuson steigert Überschuss zum Jahresstart klar
10.05.2021 | 07:00:31 (dpa-AFX)
DGAP-News: Wacker Neuson SE: Gelungener Jahresauftakt mit deutlich gesteigerter Profitabilität (deutsch)
05.05.2021 | 14:00:16 (dpa-AFX)
DGAP-News: Wacker Neuson SE: Christoph Burkhard wird neuer CFO der Wacker Neuson SE (deutsch)
20.04.2021 | 09:41:49 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Wacker Neuson hält trotz starkem Jahresstart an Prognose fest