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Endlos Turbo Short 57,5531 open end: Basiswert Fresenius SE & Co. KGaA

DV2HJ2 / DE000DV2HJ21 //
Quelle: DZ BANK: Geld 29.07., Brief --
DV2HJ2 DE000DV2HJ21 // Quelle: DZ BANK: Geld 29.07., Brief --
1,19 EUR
Geld in EUR
-- EUR
Brief in EUR
0,85%
Diff. Vortag in %
Basiswertkurs: 46,135 EUR
Quelle : Xetra , 29.07.
  • Basispreis
    (Stand 29.07. 04:13 Uhr)
    57,5531 EUR
  • Knock-Out-Barriere
    (Stand 29.07. 04:13 Uhr)
    57,5531 EUR
  • Abstand zum Basispreis in % 24,75%
  • Abstand zum Knock-Out in % 24,75%
  • Hebel --
  • Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 0,10
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Hinweis der DZ BANK:
Bitte beachten Sie die Angaben in den Endgültigen Bedingungen

Chart

Endlos Turbo Short 57,5531 open end: Basiswert Fresenius SE & Co. KGaA

  • Intraday
  • 1W
  • 1M
  • 3M
  • 6M
  • 1J
  • 2J
  • 5J
  • Max
Quelle: DZ BANK AG, Frankfurt: 29.07. 21:58:30
Charts zeigen die Wertentwicklungen der Vergangenheit. Zukünftige Ergebnisse können sowohl niedriger als auch höher ausfallen. Falls Kurse in Fremdwährung notieren, kann die Rendite infolge von Währungsschwankungen steigen oder fallen. © 2021 DZ BANK AG

Stammdaten

Stammdaten
WKN / ISIN DV2HJ2 / DE000DV2HJ21
Emittent DZ BANK AG
Produktstruktur Hebelprodukt
Kategorie Endlos Turbo
Produkttyp short (fallende Markterwartung)
Währung des Produktes EUR
Quanto Nein
Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 0,10
Emissionsdatum 23.04.2021
Erster Handelstag 23.04.2021
Handelszeiten Übersicht
Knock-Out-Zeiten Übersicht
Zahltag Endlos
Basispreis
(Stand 29.07. 04:13 Uhr)
57,5531 EUR
Knock-Out-Barriere
(Stand 29.07. 04:13 Uhr)
57,5531 EUR
Anpassungsprozentsatz p.a. -3,56100% p.a.
enthält: Bereinigungsfaktor 3,00%

Kennzahlen

Kennzahlen
Berechnung: 29.07.2021, 21:58:30 Uhr mit Geld 1,19 EUR / Brief -- EUR
Spread Absolut -1,19 EUR
Spread Homogenisiert -11,90 EUR
Spread in % des Briefkurses --
Hebel --
Abstand zum Knock-Out Absolut 11,4181 EUR
Abstand zum Knock-Out in % 24,75%
Performance seit Auflegung in % -39,29%

Basiswert

Basiswert
Kurs 46,135 EUR
Diff. Vortag in % 0,53%
52 Wochen Tief 31,030 EUR
52 Wochen Hoch 46,525 EUR
Quelle Xetra, 29.07.
Basiswert Fresenius SE & Co. KGaA
WKN / ISIN 578560 / DE0005785604
KGV 15,08
Produkttyp Aktie
Sektor Gesundheitswesen

Produktbeschreibung

Art

Dieses Produkt ist eine Inhaberschuldverschreibung, die unter deutschem Recht begeben wurde.

Ziele

Ziel dieses Produkts ist es, Ihnen einen bestimmten Anspruch zu vorab festgelegten Bedingungen zu gewähren. Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Sie partizipieren überproportional (gehebelt) an allen Entwicklungen des Beobachtungspreises. Aufgrund seiner Hebelwirkung reagiert das Produkt auf kleinste Bewegungen des Beobachtungspreises. Das Produkt kann während seiner Laufzeit verfallen, sofern ein Knock-out-Ereignis eintritt.

Dieses Produkt reagiert grundsätzlich in die entgegengesetzte Richtung zur Wertentwicklung des Basiswerts.

Ein Knock-out-Ereignis tritt ein, wenn der Beobachtungspreis mindestens einmal auf oder über der Knock-out-Barriere liegt. In diesem Fall beträgt der Auszahlungsbetrag je Produkt 0,001 EUR und wird am Rückzahlungstermin gezahlt, wobei der Auszahlungsbetrag, den die DZ BANK an Sie zahlt, aufsummiert für sämtliche von Ihnen gehaltenen Optionsscheine berechnet und kaufmännisch auf zwei Nachkommastellen gerundet wird. Soweit Sie weniger als zehn Optionsscheine halten, wird unabhängig von der Anzahl der Produkte, die Sie halten, ein Betrag in Höhe von 0,01 EUR gezahlt.

Sie sind berechtigt, die Optionsscheine an jedem Einlösungstermin zum Rückzahlungsbetrag einzulösen. Die Einlösung erfolgt, indem Sie mindestens zehn Bankarbeitstage vor dem jeweiligen Einlösungstermin bis 10:00 Uhr (Ortszeit Frankfurt am Main) eine Erklärung in Textform an die DZ BANK schicken. Darüber hinaus haben wir das Recht, die Optionsscheine insgesamt, jedoch nicht teilweise, am ordentlichen Kündigungstermin ordentlich zu kündigen. Die ordentliche Kündigung durch uns ist mindestens 30 Kalendertage vor dem jeweiligen ordentlichen Kündigungstermin zu veröffentlichen.
Nach Einlösung durch Sie oder Kündigung durch uns und sofern nicht zuvor ein Knock-out-Ereignis eingetreten ist, erhalten Sie einen Rückzahlungsbetrag am Rückzahlungstermin der wie folgt ermittelt wird: Der Referenzpreis wird vom Basispreis abgezogen. Anschließend wird das Ergebnis mit dem Bezugsverhältnis multipliziert

Der Basispreis und die Knock-out-Barriere werden regelmäßig angepasst, um u.a. eine Finanzierungskomponente zu berücksichtigen, die der DZ BANK aufgrund eines spezifischen Marktzinses zuzüglich einer von DZ BANK nach ihrem billigem Ermessen festgelegten Marge entsteht. Die Knock-out-Barriere entspricht stets dem aktuellen Basispreis.
Sie erhalten keine sonstigen Erträge (z.B. Dividenden) und haben keine weiteren Ansprüche (z.B. Stimmrechte) aus dem Basiswert.

Analyse

Gesamteindruck
Einfach nutzbares Gesamtrating basierend auf einer fundamentalen, technischen und Risikoanalyse unter Einbezug von Branchen- und Marktumfeld.

Eher positiv

Gewinnprognose
Der Veränderungstrend der Gewinnprognosen über ein Zeitfenster von 7 Wochen.

Positive Analystenhaltung seit 23.07.2021

Kurs-Gewinn-Verhältnis
Das KGV setzt den aktuellen Kurs der Aktie ins Verhältnis zu seiner Gewinnerwartung. Es wird auf Basis der langfristigen Gewinnprognosen der Analysten errechnet.
11,0

Erwartetes KGV für 2023

Risiko-Bewertung
Gesamteinschätzung des Risikos auf Basis des Bear Market und des Bad News Factors.

Mittel

Bear-Market-Faktor
Risiko Parameter, der anhand des Titelverhaltens in sich abwärts bewegenden Märkten das Marktrisiko einer Aktie angibt.

Mittlere Anfälligkeit bei Indexrückgängen

Korrelation
Die Korrelation gibt an, inwieweit die Bewegungen der Aktie mit denen Ihres Indexes übereinstimmen.
60,5%

Starke Korrelation mit dem DJ Stoxx 600

Marktkapitalisierung (Mrd. USD) 35,16 Grosser Marktwert Mit einer Marktkapitalisierung von >$8 Mrd., ist FRESENIUS ein hoch kapitalisierter Titel.
Gewinnprognose Positive Analystenhaltung seit 23.07.2021 Die Gewinnprognosen pro Aktie liegen heute höher als vor sieben Wochen. Dieser positive Trend hat am 23.07.2021 bei einem Kurs von 45,77 eingesetzt.
Preis Stark unterbewertet Auf Basis des Wachstumspotentials und anderer Messwerte erscheint die Aktie stark unterbewertet.
Relative Performance 1,3% vs. DJ Stoxx 600 Die relative "Outperformance" der letzten vier Wochen im Vergleich zum DJ Stoxx 600 beträgt 1,3%.
Mittelfristiger Trend Neutrale Tendenz, zuvor jedoch (seit dem 26.03.2021) positiv Die Aktie wird in der Nähe ihres 40-Tage Durchschnitts gehandelt (in einer Bandbreite von +1,75% bis -1,75%). Zuvor unterlag der Wert einem positiven Trend (seit dem 26.03.2021). Der bestätigte technische Trendwendepunkt von -1,75% entspricht 43,60.
Wachstum KGV 1,2 21,80% Abschlag relativ zur Wachstumserwartung Ein "Verhältnis zwischen Wachstum plus geschätzte Dividende und KGV" von über 0,9 weist auf einen Preisabschlag gegenüber dem normalen Preis für das Wachstumspotential hin, von in diesem Fall 21,80%.
KGV 11,0 Erwartetes KGV für 2023 Das erwartete KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) gilt für das Jahr 2023.
Langfristiges Wachstum 10,6% Wachstum heute bis 2023 p.a. Die durchschnittlichen jährlichen Wachstumsraten gelten für die Gewinne von heute bis 2023.
Anzahl der Analysten 16 Starkes Analysteninteresse In den zurückliegenden sieben Wochen haben durchschnittlich 16 Analysten eine Schätzung des Gewinns pro Aktie für diesen Titel abgegeben.
Dividenden Rendite 2,0% Dividende durch Gewinn gut gedeckt Für die während den nächsten 12 Monaten erwartete Dividende müssen voraussichtlich 22,38% des Gewinns verwendet werden.
Risiko-Bewertung Mittel Die Aktie ist seit dem 26.02.2021 als Titel mit mittlerer Sensitivität eingestuft.
Bear-Market-Faktor Mittlere Anfälligkeit bei Indexrückgängen Die Aktie tendiert dazu, Indexrückgänge in etwa gleichem Umfang mitzuvollziehen.
Bad News Geringe Kursrückgänge bei spezifischen Problemen Der Titel verzeichnet bei unternehmensspezifischen Problemen i.d.R. geringe Kursabschläge in Höhe von durchschnittlich 2,4%.
Beta 1,09 Mittlere Anfälligkeit vs. DJ Stoxx 600 Die Aktie tendiert dazu, pro 1% Indexbewegung mit einem Ausschlag von 1,09% zu reagieren.
Korrelation 365 Tage 60,5% Starke Korrelation mit dem DJ Stoxx 600 60,5% der Kursschwankungen werden durch Indexbewegungen verursacht.
Value at Risk 5,42 EUR Das geschätzte mittelfristige Value at Risk beträgt 5,42 EUR oder 0,12% Das geschätzte Value at Risk beträgt 5,42 EUR. Das Risiko liegt deshalb bei 0,12%. Dieser Wert basiert auf der mittelfristigen historischen Volatilität (1 Monat) mit einem Konfidenzintervall von 95%.
Volatilität der über 1 Monat 21,4%
Volatilität der über 12 Monate 25,9%

Tools

Kaufszenario (aktuelle/Einstandskurse)
Im Kaufszenario tragen Sie einen „Start“-Kurs und einen „Ziel“-Kurs mit dem gewünschten Wert ein. Danach Stückzahl eintragen und "Berechnen" drücken. Mit dem Aktualisieren-Button (Kreislauf) werden die aktuellen Werte für den Basiswert und das Produkt abgerufen.
Verkaufszenario (Zielkurse)
Im Verkaufsszenario tragen Sie einen „Ziel“-Kurs mit dem gewünschten Wert ein; der „Start“-Kurs wird aus dem aktuellen Kurs gebildet, oder Sie geben einen gewünschten Startwert ein; Stückzahl auswählen und dann Button Berechnen drücken.
Transaktionsvolumen
Tragen Sie hier eine Produktstückzahl ein, um die Performance der geplanten Investition zu schätzen. Ohne Eintragung einer Stückzahl erfolgt keine Berechnung. Die Berechnung erfolgt nach Klick auf den Berechnen-Button.
Berechnung ohne jegliche Kosten. Bitte beachten Sie individuelle Gebühren, Provisionen und andere Entgelte bei Kauf und Verkauf.

News

28.07.2021 | 08:35:01 (dpa-AFX)
FRESENIUS/FMC IM FOKUS: Das Ringen um den Aufschwung

BAD HOMBURG (dpa-AFX) - Der Krankenhaus- und Medizinkonzern Fresenius <DE0005785604> hat viel vor: Die Ergebnisse sollen durch Einsparungen und einen Umbau wieder steigen; sogar Spekulationen um eine Aufspaltung stehen im Raum. Dazu belastet die Corona-Pandemie derzeit nicht nur das Dialysegeschäft der Gruppe. Dennoch hellen sich die Perspektiven langsam auf. Zur Lage des Unternehmens, was die Analysten sagen und was die Aktie macht.

LAGE DES UNTERNEHMENS:

Die Corona-Pandemie hat Fresenius im Griff, alle vier Sparten des Konzerns haben mit den Auswirkungen zu kämpfen. Zwar dürfte sich im vergangenen Quartal das Geschäft der Klinikgesellschaft Helios weiter erholt haben, doch noch immer hält viele Menschen vor allem in Deutschland die Angst vor einer Corona-Infektion von einem Krankenhausaufenthalt ab. Nicht dringend notwendige medizinische Behandlungen werden stattdessen lieber auf die lange Bank geschoben.

Während die Dienstleistungstochter Vamed auch zum Jahresstart in den roten Zahlen feststeckte, kämpfte der konzerneigene Generikahersteller Kabi zuletzt mit Produktionsproblemen in einem US-Werk und Marktanteilsverlusten.

Auslöser für eine Schockwelle an der Börse war indes im Frühjahr die Tochter Fresenius Medical Care (FMC) <DE0005785802>. Nach kräftigen Zuwächsen im vergangenen Jahr ist der Ausblick des Dialysespezialisten für 2021 extrem trübe. Das Problem: Im vergangenen Jahr gab es noch Corona-Hilfen von der US-Regierung, zudem sterben viele Dialysepatienten mit oder an Corona und die Vertriebs- und Verwaltungskosten steigen.

Der Teilkonzern FMC und der lange erfolgsverwöhnte Mutterkonzern Fresenius wollen den Problemen nun mit einem umfangreichen Sparprogramm begegnen. Doch wo konkret der Rotstift angesetzt werden soll, ist noch nicht unter Dach und Fach. Die interne Überprüfung der einzelnen Bereiche läuft, mit einigen Ergebnissen ist zu der an diesem Freitag (30. Juli) anstehenden Quartalsbilanz zu rechnen. Für FMC könnte sich die Überprüfung indes noch eine Weile hinziehen, heißt es. Ob die Hoffnungen einiger Marktteilnehmer auf eine zumindest leichte Prognoseanhebung berechtigt sind, dürfte sich zeigen.

Dabei hat Fresenius noch immer ein gewisses Vertrauensproblem an der Börse. Der geplatzte Kauf der US-Generikaherstellers Akorn im Frühjahr 2018 und die diversen Schwierigkeiten bei den einzelnen Konzerntöchtern haben die Zuversicht der Investoren untergraben, was sich am schwachen Börsenkurs ablesen lässt.

Aber auch intern wächst offenbar der Druck. Zwar hat Konzernchef Stephan Sturm Spekulationen über eine direkt bevorstehende Aufspaltung in den vergangenen Monaten klar und eindeutig eine Absage erteilt - und auch die Großaktionärin Else Kröner-Fresenius-Stiftung hat sich öffentlich gegen vorschnelle Schritte positioniert - dennoch scheint diese Option zumindest auf mittlere oder längere Sicht nicht vom Tisch. Über die künftige organisatorische Aufstellung des Konzerns dürfte daher maßgeblich auch entscheiden, ob das Sparprogramm von Erfolg gekrönt sein wird und die Ergebnisse sich wieder erholen.

DAS SAGEN DIE ANALYSTEN:

Von den 14 bei dpa-AFX seit der letzten Quartalsbilanz im Mai gelisteten Experten haben neun die Fresenius-Aktie als Kauf auf dem Zettel, vier sind neutral, und nur einer rät zum Verkauf. Einige Experten halten das Papier noch immer für unterbewertet und hoben zuletzt ihre Kursziele an, andere sehen den fairen Wert für die Aktie deutlich darunter. Im Schnitt liegt das Kursziel der Experten damit bei 47,30 Euro, also nur noch knapp 5 Prozent über dem aktuellen Kurs von rund 44 Euro.

Einer, der sich weiterhin für einen Kauf der Aktien ausspricht, ist David Adlington von JPMorgan. Er argumentiert, dass die Bewertung der Aktie das Wachstumsprofil der Konzerngewinne sowie deren defensive Natur nicht angemessen widerspiegele. Mit 53 Euro ruft der Experte der US-Bank derzeit eines der höchsten Kursziele auf.

Mit Blick auf den anstehenden Bericht zum zweiten Quartal überarbeitete der Experte erst kürzlich seine Prognosen. Er geht davon aus, dass die Konzernumsätze dank des Klinikgeschäfts solide zugelegt haben - wobei vor allem in Spanien es wieder deutlich besser gelaufen sein dürfte. Dagegen sei FMC weiterhin eine Belastung. Dank der niedrigen Vergleichsbasis im Vorjahr sollte konzernweit aber auch der Gewinn im vergangenen Jahresviertel gestiegen sein.

Noch optimistischer sind die Experten der Berenberg Bank, die dem Papier sogar einen Anstieg bis auf knapp 56 Euro zutrauen. Die Aktie sei weiterhin stark unterbewertet und habe klares Aufwertungspotenzial, sollte es die Probleme bei der Generikatochter Kabi und FMC in den kommenden sechs bis zwölf Monaten nicht mehr geben, glaubt Analyst Tom Jones. Für das vergangene Quartal rechnet der Experte trotz der Belastungen durch FMC mit einer zunehmenden Normalisierung der Geschäfte.

Jefferies-Experte James Vane-Tempest hingegen blickt bereits lange pessimistisch auf die Fresenius-Aktie und rät daher zum Verkauf. Auch er überarbeitete erst kürzlich mit Blick auf die Zahlen seine Schätzungen und hob zwar das Kursziel, sieht mit 39 Euro aber immer noch klares Abwärtspotenzial. Das Chance-Risiko-Profil der Aktie sieht er gegenwärtig nach unten gerichtet, die Investoren erschienen bereits recht optimistisch hinsichtlich der Erreichbarkeit der Erholung im laufenden Jahr sowie der Mittelfristziele.

DAS MACHT DIE AKTIE

Die Aufspaltungsfantasien gaben der Fresenius-Aktie im Mai einen deutlichen Schub Richtung Norden. Auch die jüngsten Spekulationen über den möglichen Kauf des Creat-Blutplasmageschäfts waren zuträglich. Dennoch notiert die Aktie aktuell mit gut 45 Euro in etwa auf dem Niveau von Mitte des vergangenen Jahres - das viele Anleger allerdings keineswegs zu den Erfolgsjahren zählen dürften. Denn mit einem Minus von rund einem Viertel gehörte das Papier 2020 zu den schlechtesten Dax <DE0008469008>-Mitgliedern.

Die Abstiegsgeschichte der Aktie begann allerdings bereits weit davor mit der geplatzten Akorn-Übernahme im Jahr 2018, der im Herbst/Winter desselben Jahres zwei Gewinnwarnungen binnen wenigen Wochen folgten. Seit dem 2017 erreichten Hoch bei 80 Euro hat das Papier fast die Hälfte an Wert eingebüßt. Zum Corona-Crash im Frühjahr vergangenen Jahres war es sogar noch schlimmer gekommen, die Aktie rauschte im Tief bis auf gut 24 Euro ab. Wer damals mutig war und einstieg, hat seinen Einsatz bis dato fast verdoppelt.

Und auch bei bei FMC ist die Tendenz schon länger negativ. So sank der Kurs der FMC-Aktie seit dem Hoch bei knapp 94 Euro im Februar 2018 um fast 30 Prozent.

Derzeit ist FMC an der Börse etwa 20 Milliarden Euro wert. Die Mutter Fresenius bringt es auf eine Marktkapitalisierung von rund 25 Milliarden Euro, damit rangieren beide im Dax auf den hinteren Rängen, wo sich inzwischen aber auch Werte wie RWE <DE0007037129> und Deutsche Bank <DE0005140008> tummeln./tav/nas/mis/he

23.07.2021 | 15:00:41 (dpa-AFX)
ROUNDUP 2: Hohe Inzidenzen bei Jüngeren - Was kommt auf Intensivstationen zu?
23.07.2021 | 08:14:21 (dpa-AFX)
ANALYSE-FLASH: Jefferies hebt Ziel für Fresenius 39 Euro - 'Underperform'
21.07.2021 | 09:27:22 (dpa-AFX)
ANALYSE-FLASH: JPMorgan hebt Ziel für Fresenius auf 53 Euro - 'Overweight'
03.07.2021 | 18:35:04 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Gesundheitsexperte fordert weniger Kliniken in Deutschland
03.07.2021 | 17:45:34 (dpa-AFX)
Gesundheitsexperte fordert weniger Kliniken in Deutschland
30.06.2021 | 08:48:38 (dpa-AFX)
DGAP-Gesamtstimmrechtsmitteilung: Fresenius SE & Co. KGaA (deutsch)