Aktienanleihe Classic 15,3% 2021/12: Basiswert Siemens

DV1AGB / DE000DV1AGB2 //
Quelle: DZ BANK: Geld 21.04., Brief 21.04.
DV1AGB DE000DV1AGB2 // Quelle: DZ BANK: Geld 21.04., Brief 21.04.
102,62 %
Geld in %
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Diff. Vortag in %
Basiswertkurs: 141,20 EUR
Quelle : Xetra , 21.04.
  • Basispreis 140,00 EUR
  • Abstand zum Basispreis in % 0,85%
  • Zinssatz in % p.a. 15,30% p.a.
  • Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 7,143
  • Max Rendite in % p.a. 9,73% p.a.
  • Seitwärtsrendite in % 6,34%
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Chart

Aktienanleihe Classic 15,3% 2021/12: Basiswert Siemens

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Quelle: DZ BANK AG, Frankfurt: 21.04. 21:58:05
Charts zeigen die Wertentwicklungen der Vergangenheit. Zukünftige Ergebnisse können sowohl niedriger als auch höher ausfallen. Falls Kurse in Fremdwährung notieren, kann die Rendite infolge von Währungsschwankungen steigen oder fallen. © 2021 DZ BANK AG

Stammdaten

Stammdaten
WKN / ISIN DV1AGB / DE000DV1AGB2
Emittent DZ BANK AG
Produktstruktur Zertifikat
Kategorie Aktienanleihe
Produkttyp Aktienanleihe Classic
Währung des Produktes EUR
Quanto Nein
Abwicklungsart Barausgleich oder Physische Lieferung
Emissionsdatum 04.03.2021
Erster Handelstag 04.03.2021
Letzter Handelstag 16.12.2021
Handelszeiten Übersicht
Letzter Bewertungstag 17.12.2021
Zahltag 24.12.2021
Fälligkeitsdatum 24.12.2021
Bezugsverhältnis 7,143
Basispreis 140,00 EUR
Nennbetrag 1.000,00 EUR
Bereits aufgelaufene Stückzinsen 18,863014 EUR
Zinssatz in % p.a. 15,30% p.a.

Kennzahlen

Kennzahlen
Berechnung: 21.04.2021, 21:58:05 Uhr mit Geld 102,62 % / Brief 103,62 %
Spread Absolut 1,00 %
Spread Homogenisiert 0,139997 %
Spread in % des Briefkurses 0,97%
Abstand zum Basispreis in % 0,85%
Max Rendite 6,34%
Max Rendite in % p.a. 9,55% p.a.
Seitwärtsrendite in % 6,34%
Seitwärtsrendite p.a. 9,55% p.a.
Performance seit Auflegung in % 2,62%

Basiswert

Basiswert
Kurs 141,20 EUR
Diff. Vortag in % 0,66%
52 Wochen Tief 69,21 EUR
52 Wochen Hoch 145,96 EUR
Quelle Xetra, 21.04.
Basiswert Siemens AG
WKN / ISIN 723610 / DE0007236101
KGV 28,24
Produkttyp Aktie
Sektor Technologie

Produktbeschreibung

Die Aktienanleihe hat eine feste Laufzeit und wird am 24.12.2021 (Rückzahlungstermin) fällig. Sie erhalten am Zinszahlungstermin, ebenfalls der 24.12.2021, eine Zinszahlung von 15,30% p.a. Die Zinszahlung erfolgt unabhängig von der Wertentwicklung des Basiswerts. Am Rückzahlungstermin gibt es folgende Rückzahlungsmöglichkeiten:
  • Liegt der Schlusskurs des Basiswerts Siemens AG an der maßgeblichen Börse am 17.12.2021 (Referenzpreis) auf oder über dem Basispreis, erhalten Sie den Nennbetrag von 1.000,00 EUR.
  • Liegt der Referenzpreis unter dem Basispreis, erhalten Sie eine durch das Bezugsverhältnis bestimmte Anzahl von Aktien des Basiswerts. Wir liefern keine Bruchteile von Aktien. Für diese erhalten Sie eine Zahlung eines Ausgleichsbetrags. Dieser entspricht dem Referenzpreis multipliziert mit dem Bruchteil des Basiswerts. Ein Zusammenfassen mehrerer Ausgleichsbeträge zu Ansprüchen auf Lieferung von Aktien des Basiswerts ist ausgeschlossen. Sie erleiden einen Verlust, wenn der Wert der gelieferten Aktien des Basiswerts am Rückzahlungstermin zzgl. des Ausgleichsbetrags und der Zinszahlung unter dem Erwerbspreis der Aktienanleihe liegt.
Bei einem Erwerb des Produkts während der Laufzeit müssen Sie aufgelaufene Zinsen (Stückzinsen) anteilig entrichten. Sie verzichten auf den Anspruch auf Dividenden aus dem Basiswert und haben keine weiteren Ansprüche aus dem Basiswert (z.B. Stimmrechte).

Analyse

Gesamteindruck
Einfach nutzbares Gesamtrating basierend auf einer fundamentalen, technischen und Risikoanalyse unter Einbezug von Branchen- und Marktumfeld.

Neutral

Gewinnprognose
Der Veränderungstrend der Gewinnprognosen über ein Zeitfenster von 7 Wochen.

Negative Analystenhaltung seit 09.04.2021

Kurs-Gewinn-Verhältnis
Das KGV setzt den aktuellen Kurs der Aktie ins Verhältnis zu seiner Gewinnerwartung. Es wird auf Basis der langfristigen Gewinnprognosen der Analysten errechnet.
17,1

Erwartetes KGV für 2023

Risiko-Bewertung
Gesamteinschätzung des Risikos auf Basis des Bear Market und des Bad News Factors.

Mittel

Bear-Market-Faktor
Risiko Parameter, der anhand des Titelverhaltens in sich abwärts bewegenden Märkten das Marktrisiko einer Aktie angibt.

Mittlere Anfälligkeit bei Indexrückgängen

Korrelation
Die Korrelation gibt an, inwieweit die Bewegungen der Aktie mit denen Ihres Indexes übereinstimmen.
78,5%

Starke Korrelation mit dem DJ Stoxx 600

Marktkapitalisierung (Mrd. USD) 143,30 Grosser Marktwert Mit einer Marktkapitalisierung von >$8 Mrd., ist SIEMENS ein hoch kapitalisierter Titel.
Gewinnprognose Negative Analystenhaltung seit 09.04.2021 Die Gewinnerwartung der Analysten pro Aktie liegen heute niedriger als vor sieben Wochen. Dieser negative Trend hat am 09.04.2021 bei einem Kurs von 140,26 eingesetzt.
Preis Leicht unterbewertet Auf Basis des Wachstumspotentials und anderer Messwerte erscheint die Aktie leicht unterbewertet.
Relative Performance -1,0% Unter Druck (vs. DJ Stoxx 600) Die relative "Underperformance" der letzten vier Wochen im Vergleich zum DJ Stoxx 600 beträgt -1,0%.
Mittelfristiger Trend Positive Tendenz seit dem 10.11.2020 Der mittelfristige technische 40-Tage Trend ist seit dem 10.11.2020 positiv. Der bestätigte technische Trendwendepunkt von +1,75% entspricht 134,60.
Wachstum KGV 1,0 14,18% Abschlag relativ zur Wachstumserwartung Ein "Verhältnis zwischen Wachstum plus geschätzte Dividende und KGV" von über 0,9 weist auf einen Preisabschlag gegenüber dem normalen Preis für das Wachstumspotential hin, von in diesem Fall 14,18%.
KGV 17,1 Erwartetes KGV für 2023 Das erwartete KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) gilt für das Jahr 2023.
Langfristiges Wachstum 15,3% Wachstum heute bis 2023 p.a. Die durchschnittlichen jährlichen Wachstumsraten gelten für die Gewinne von heute bis 2023.
Anzahl der Analysten 24 Starkes Analysteninteresse In den zurückliegenden sieben Wochen haben durchschnittlich 24 Analysten eine Schätzung des Gewinns pro Aktie für diesen Titel abgegeben.
Dividenden Rendite 2,6% Dividende durch Gewinn gedeckt Für die während den nächsten 12 Monaten erwartete Dividende müssen voraussichtlich 44,79% des Gewinns verwendet werden.
Risiko-Bewertung Mittel Mittel, keine Veränderung im letzten Jahr.
Bear-Market-Faktor Mittlere Anfälligkeit bei Indexrückgängen Die Aktie tendiert dazu, Indexrückgänge in etwa gleichem Umfang mitzuvollziehen.
Bad News Geringe Kursrückgänge bei spezifischen Problemen Der Titel verzeichnet bei unternehmensspezifischen Problemen i.d.R. geringe Kursabschläge in Höhe von durchschnittlich 1,6%.
Beta 1,44 Hohe Anfälligkeit vs. DJ Stoxx 600 Die Aktie tendiert dazu, pro 1% Indexbewegung mit einem Ausschlag von 1,44% zu reagieren.
Korrelation 365 Tage 78,5% Starke Korrelation mit dem DJ Stoxx 600 78,5% der Kursschwankungen werden durch Indexbewegungen verursacht.
Value at Risk 23,21 EUR Das geschätzte mittelfristige Value at Risk beträgt 23,21 EUR oder 0,17% Das geschätzte Value at Risk beträgt 23,21 EUR. Das Risiko liegt deshalb bei 0,17%. Dieser Wert basiert auf der mittelfristigen historischen Volatilität (1 Monat) mit einem Konfidenzintervall von 95%.
Volatilität der über 1 Monat 25,2%
Volatilität der über 12 Monate 29,6%

Tools

 

Eingabe individueller Gebühren, Provisionen und anderer Entgelte

Beim Erwerb von Aktien, Zertifikaten und anderen Wertpapieren fallen in der Regel Transaktionskosten an. Neben den Transaktionskosten, die beim Kauf zu entrichten sind, kommen oftmals noch Depotgebühren hinzu. Mit dem Brutto-/Nettowertentwicklungsrechner können Sie Ihre individuell bereinigte Wertentwicklung seit Valuta, die sich unter Berücksichtigung sämtlicher Kosten (Provisionen, Gebühren und andere Entgelte) ergibt, errechnen. Bitte berücksichtigen Sie, dass sich die Angaben auf die Vergangenheit beziehen und historische Wertentwicklungen keinen verlässlichen Indikator für zukünftige Ergebnisse darstellen.

News

21.04.2021 | 15:42:04 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Vertrauen in Künstliche Intelligenz: EU-Kommission legt Regeln vor

BRÜSSEL (dpa-AFX) - Europa will bei der Anwendung Künstlicher Intelligenz globale Standards setzen. Dazu schlug die EU-Kommission am Mittwoch Regeln vor, die vor allem das Vertrauen in die Technologie stärken sollen. Je höher die potenziellen Gefahren einer Anwendung, desto höher sind die Anforderungen. Für Regelverstöße sind hohe Strafen vorgesehen.

Es ist weltweit der erste Rechtsrahmen dieser Art für Anwendungen auf Grundlage maschinellen Lernens. In den kommenden Jahren dürften solche Anwendungen im Alltag immer wichtiger werden - zugleich gibt es jedoch ethische Bedenken, die Maschinen könnten unausgewogene oder gefährliche Entscheidungen treffen.

Deshalb betonten EU-Kommissionsvize Margrethe Vestager und EU-Binnenmarktkommissar Thierry Breton am Mittwoch immer wieder ein Wort: Vertrauen. "Bei künstlicher Intelligenz ist Vertrauen ein Muss und kein Beiwerk", sagte Vestager. Man könne das gesellschaftliche und wirtschaftliche Potenzial Künstlicher Intelligenz nur dann schöpfen, wenn die Menschen darauf vertrauen könnten, dass die Risiken minimiert seien. Bei der ersten Digitalisierungswelle sei Europa zwar nicht führend gewesen. Doch habe der Kontinent alles, um die zweite Welle anzuführen.

"Geht nach Europa", rief Breton Unternehmen zu, die KI nutzen wollen. Dort werde es eindeutige Vorgaben und somit rechtliche Sicherheit geben. Zudem sei Europa der Kontinent mit der größten Menge industrieller Daten, die Grundlage für Künstliche Intelligenz sind.

Künstliche Intelligenz bezeichnet meist Anwendungen auf Basis maschinellen Lernens, bei denen eine Software große Datenmengen nach Übereinstimmungen durchforstet und daraus Schlussfolgerungen zieht. Sie werden schon jetzt in vielen Bereichen unseres Lebens eingesetzt. Zum Beispiel können solche Programme Aufnahmen von Computer-Tomografen schneller und mit einer höheren Genauigkeit als Menschen auswerten. Selbstfahrende Autos versuchen so, das Verhalten anderer Verkehrsteilnehmer vorherzusagen. Und auch Chatbots oder automatische Playlisten von Streamingdiensten arbeiten mit KI.

Ähnlich wie bei den Datenschutzregeln, die seit 2018 in der EU gelten und weltweit Nachahmer fanden, will die EU-Kommission auch beim Umgang mit Künstlicher Intelligenz globale Standards setzen. Doch müssen die EU-Staaten und das Europaparlament nun erstmal über die Vorschläge verhandeln. Es dürfte also noch einige Jahre dauern, ehe in der EU neue Regeln gelten. Bis dahin dürfte es - wie schon bei der Datenschutzgrundverordnung - viel Lobbyarbeit geben.

Kritische Stimmen kamen am Mittwoch vor allem aus der Wirtschaft. Iris Plöger vom Bundesverband der Deutschen Industrie sprach von "erheblichem Nachbesserungsbedarf". So sei der Begriff der Hochrisiko-KI-Systeme zu weit gefasst. "Industrielle Einsatzfelder von KI müssen vom Anwendungsbereich der Verordnung ausgenommen werden", forderte Plöger. Sonst werde die Entwicklung innovativer KI-Anwendungen womöglich schon im Ansatz geschwächt.

Claus Oetter vom Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau warnte: "Vor allem kleine und mittlere Unternehmen werden sich zukünftig häufiger fragen, ob sie nicht lieber auf Künstliche Intelligenz in ihren Programmcodes verzichten, weil der Verwaltungsaufwand zu groß wird." Auch Oetter befürchtet, dass Innovationen ausgebremst werden könnten. Der Vorsitzende des KI-Bundesverbands Jörg Bienert forderte, dass der Begriff KI in den Vorschlägen der EU-Kommission klarer definiert werden müsse und sich auf selbstlernende Systeme konzentrieren sollte.

Immerhin: Unternehmen in Deutschland haben einer repräsentativen Umfrage des Digitalverbandes Bitkom zufolge immer weniger Vorbehalte gegen den Einsatz von KI. Demnach gaben 62 Prozent der befragten Verantwortlichen an, dass sie darin eher eine Chance sehen - vor einem Jahr waren es noch 55 Prozent. Doch nutzen bislang nur verhältnismäßig wenige Unternehmen, 8 Prozent der Befragten nämlich, Künstliche Intelligenz auch tatsächlich.

"Wer erkannt hat, wie wichtig Künstliche Intelligenz schon heute ist und insbesondere künftig sein wird, sollte jetzt investieren", sagte Bitkom-Präsident Achim Berg. Die neuen Regeln sollten sich auf Hochrisiko-Anwendungen konzentrieren. "Wir brauchen in Deutschland und Europa sichere und vertrauenswürdige KI - wir dürfen aber nicht alle und alles über einen Kamm scheren."

Bundesjustizministerin Christine Lambrecht (SPD) nannte den Vorstoß der EU-Kommission einen "zentralen Wegweiser" im Umgang mit KI. "Der Vorschlag rückt die Grundrechte der Europäerinnen und Europäer in den Mittelpunkt: Der Schutz vor Diskriminierung und vor wahlloser Massenüberwachung sind wichtige rote Linien, die wir für den Einsatz von KI setzen müssen."

Konkret legte die EU-Kommission vor allem Regeln für sogenannte Hochrisiko-Anwendungen vor. Dazu zählt die Behörde unter anderem kritische Infrastruktur wie den Verkehrssektor, Programme zur Personaleinstellung oder die Bewertung der Kreditwürdigkeit. So soll etwa verhindert werden, dass eine Software bestimmte Bewerbungen bei Einstellungsverfahren ohne objektiven Grund aussortiert. Bei derlei Anwendungen will die EU-Kommission deshalb hohe Anforderungen etwa an die Daten stellen, mit denen die Programme gefüttert werden. Zudem müssen Entscheidungen im Nachhinein nachvollziehbar sein, und es muss eine menschliche Aufsicht geben.

Auch die biometrische Identifikation im öffentlichen Raum, etwa an Bahnhöfen, soll nur in engen Grenzen und nach behördlicher Genehmigung erlaubt werden - etwa bei der Suche nach einem vermissten Kind oder einem drohenden Terroranschlag. Technologien wie das Sozialkredit-System aus China, das regelkonformes Verhalten belohnt und Fehlverhalten bestraft, soll gänzlich verboten werden.

Von den allermeisten KI-Anwendungen - beispielsweise Spam-Filter oder Computerspiele - gehen nach Ansicht der EU-Kommission jedoch keine oder nur geringe Risiken aus. Für sie sollen daher deutlich weniger strenge oder gar keine Auflagen gelten. Bei Chatbots müssen die Nutzer beispielsweise darüber informiert werden, dass sie nicht mit einem Menschen kommunizieren./wim/DP/zb

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