Bonus Cap 22,5 2022/06: Basiswert Fresenius SE & Co. KGaA

DV0Q1T / DE000DV0Q1T4 //
Quelle: DZ BANK: Geld 05.03. 09:01:54, Brief 05.03. 09:01:54
DV0Q1T DE000DV0Q1T4 // Quelle: DZ BANK: Geld 05.03. 09:01:54, Brief 05.03. 09:01:54
44,68 EUR
Geld in EUR
44,72 EUR
Brief in EUR
0,07%
Diff. Vortag in %
Basiswertkurs: 35,970 EUR
Quelle : Xetra , 04.03.
  • Bonus-Schwelle / Bonuslevel 50,00 EUR
  • Bonuszahlung 50,00 EUR
  • Barriere 22,50 EUR
  • Abstand zur Barriere in % 37,45%
  • Barriere gebrochen Nein
  • Bonusrenditechance in % p.a. 9,07% p.a.
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Chart

Bonus Cap 22,5 2022/06: Basiswert Fresenius SE & Co. KGaA

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Quelle: DZ BANK AG, Frankfurt: 05.03. 09:01:54
Charts zeigen die Wertentwicklungen der Vergangenheit. Zukünftige Ergebnisse können sowohl niedriger als auch höher ausfallen. Falls Kurse in Fremdwährung notieren, kann die Rendite infolge von Währungsschwankungen steigen oder fallen. © 2021 DZ BANK AG

Stammdaten

Stammdaten
WKN / ISIN DV0Q1T / DE000DV0Q1T4
Emittent DZ BANK AG
Produktstruktur Zertifikat
Kategorie Bonus-Zertifikat
Produkttyp Bonus Cap
Währung des Produktes EUR
Quanto Nein
Ausübung Europäisch
Emissionsdatum 28.01.2021
Erster Handelstag 28.01.2021
Letzter Handelstag 16.06.2022
Handelszeiten Übersicht
Letzter Bewertungstag 17.06.2022
Zahltag 24.06.2022
Fälligkeitsdatum 24.06.2022
Bonus-Schwelle / Bonuslevel 50,00 EUR
Bonuszahlung 50,00 EUR
Start Barrierebeobachtung / 1. Beobachtungstag 28.01.2021
Innerhalb Barrierebeobachtung Ja
Barriere 22,50 EUR
Barriere gebrochen Nein
Cap 50,00 EUR

Kennzahlen

Kennzahlen
Berechnung: 05.03.2021, 09:01:54 Uhr mit Geld 44,68 EUR / Brief 44,72 EUR
Spread Absolut 0,04 EUR
Spread Homogenisiert 0,04 EUR
Spread in % des Briefkurses 0,09%
Bonusbetrag 50,00 EUR
Bonusrenditechance in % 11,81%
Bonusrenditechance in % p.a. 9,07% p.a.
Max Rendite 11,81%
Max Rendite in % p.a. 8,93% p.a.
Abstand zur Barriere Absolut 13,47 EUR
Abstand zur Barriere in % 37,45%
Aufgeld Absolut 8,75 EUR
Aufgeld in % p.a. 18,47% p.a.
Aufgeld in % 24,33%
Performance seit Auflegung in % -2,49%

Basiswert

Basiswert
Kurs 35,970 EUR
Diff. Vortag in % --
52 Wochen Tief 24,250 EUR
52 Wochen Hoch 46,510 EUR
Quelle Xetra, 04.03.
Basiswert Fresenius SE & Co. KGaA
WKN / ISIN 578560 / DE0005785604
KGV 11,75
Produkttyp Aktie
Sektor Gesundheitswesen

Produktbeschreibung

Das Zertifikat hat eine feste Laufzeit und wird am 24.06.2022 (Rückzahlungstermin) fällig. Die Höhe der Rückzahlung hängt davon ab, ob der Basiswert während der Beobachtungstage immer über der festgelegten Barriere notiert. Die Rückzahlung ist auf einen Höchstbetrag begrenzt. Am Rückzahlungstermin gibt es folgende Rückzahlungsmöglichkeiten:
  • Jeder Kurs des Basiswerts liegt während der Beobachtungstage (28.01.2021 bis 17.06.2022) (Beobachtungspreis) immer über der Barriere von 22,50 EUR. Sie erhalten den Bonusbetrag von 50,00 EUR.
  • Mindestens ein Beobachtungspreis liegt auf oder unter der Barriere. Sie erhalten einen Rückzahlungsbetrag in EUR, der dem Referenzpreis multipliziert mit dem Bezugsverhältnis entspricht. Der Rückzahlungsbetrag ist jedoch auf den Höchstbetrag von 50,00 EUR begrenzt.
Sie verzichten auf den Anspruch auf Dividenden aus dem Basiswert und haben keine weiteren Ansprüche aus dem Basiswert (z.B. Stimmrechte).

Analyse

Gesamteindruck
Einfach nutzbares Gesamtrating basierend auf einer fundamentalen, technischen und Risikoanalyse unter Einbezug von Branchen- und Marktumfeld.

Neutral

Gewinnprognose
Der Veränderungstrend der Gewinnprognosen über ein Zeitfenster von 7 Wochen.

Positive Analystenhaltung seit 26.02.2021

Kurs-Gewinn-Verhältnis
Das KGV setzt den aktuellen Kurs der Aktie ins Verhältnis zu seiner Gewinnerwartung. Es wird auf Basis der langfristigen Gewinnprognosen der Analysten errechnet.
8,4

Erwartetes KGV für 2023

Risiko-Bewertung
Gesamteinschätzung des Risikos auf Basis des Bear Market und des Bad News Factors.

Mittel

Bear-Market-Faktor
Risiko Parameter, der anhand des Titelverhaltens in sich abwärts bewegenden Märkten das Marktrisiko einer Aktie angibt.

Mittlere Anfälligkeit bei Indexrückgängen

Korrelation
Die Korrelation gibt an, inwieweit die Bewegungen der Aktie mit denen Ihres Indexes übereinstimmen.
74,6%

Starke Korrelation mit dem DJ Stoxx 600

Marktkapitalisierung (Mrd. USD) 24,01 Grosser Marktwert Mit einer Marktkapitalisierung von >$8 Mrd., ist FRESENIUS ein hoch kapitalisierter Titel.
Gewinnprognose Positive Analystenhaltung seit 26.02.2021 Die Gewinnprognosen pro Aktie liegen heute höher als vor sieben Wochen. Dieser positive Trend hat am 26.02.2021 bei einem Kurs von 35,44 eingesetzt.
Preis Stark unterbewertet Auf Basis des Wachstumspotentials und anderer Messwerte erscheint die Aktie stark unterbewertet.
Relative Performance 0,7% vs. DJ Stoxx 600 Die relative Performance der letzten vier Wochen im Vergleich zum DJ Stoxx 600 beträgt 0,7%.
Mittelfristiger Trend Neutrale Tendenz, zuvor jedoch (seit dem 29.01.2021) negativ Die Aktie wird in der Nähe ihres 40-Tage Durchschnitts gehandelt (in einer Bandbreite von +1,75% bis -1,75%). Zuvor unterlag der Wert einem negativen Trend (seit dem 29.01.2021). Der bestätigte technische Trendwendepunkt von +1,75% entspricht 37,08.
Wachstum KGV 1,3 33,19% Abschlag relativ zur Wachstumserwartung Ein "Verhältnis zwischen Wachstum plus geschätzte Dividende und KGV" von über 0,9 weist auf einen Preisabschlag gegenüber dem normalen Preis für das Wachstumspotential hin, von in diesem Fall 33,19%.
KGV 8,4 Erwartetes KGV für 2023 Das erwartete KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) gilt für das Jahr 2023.
Langfristiges Wachstum 8,7% Wachstum heute bis 2023 p.a. Die durchschnittlichen jährlichen Wachstumsraten gelten für die Gewinne von heute bis 2023.
Anzahl der Analysten 18 Starkes Analysteninteresse In den zurückliegenden sieben Wochen haben durchschnittlich 18 Analysten eine Schätzung des Gewinns pro Aktie für diesen Titel abgegeben.
Dividenden Rendite 2,6% Dividende durch Gewinn gut gedeckt Für die während den nächsten 12 Monaten erwartete Dividende müssen voraussichtlich 21,90% des Gewinns verwendet werden.
Risiko-Bewertung Mittel Die Aktie ist seit dem 26.02.2021 als Titel mit mittlerer Sensitivität eingestuft.
Bear-Market-Faktor Mittlere Anfälligkeit bei Indexrückgängen Die Aktie tendiert dazu, Indexrückgänge in etwa gleichem Umfang mitzuvollziehen.
Bad News Geringe Kursrückgänge bei spezifischen Problemen Der Titel verzeichnet bei unternehmensspezifischen Problemen i.d.R. geringe Kursabschläge in Höhe von durchschnittlich 2,9%.
Beta 1,26 Hohe Anfälligkeit vs. DJ Stoxx 600 Die Aktie tendiert dazu, pro 1% Indexbewegung mit einem Ausschlag von 1,26% zu reagieren.
Korrelation 365 Tage 74,6% Starke Korrelation mit dem DJ Stoxx 600 74,6% der Kursschwankungen werden durch Indexbewegungen verursacht.
Value at Risk 6,79 EUR Das geschätzte mittelfristige Value at Risk beträgt 6,79 EUR oder 0,19% Das geschätzte Value at Risk beträgt 6,79 EUR. Das Risiko liegt deshalb bei 0,19%. Dieser Wert basiert auf der mittelfristigen historischen Volatilität (1 Monat) mit einem Konfidenzintervall von 95%.
Volatilität der über 1 Monat 13,7%
Volatilität der über 12 Monate 40,5%

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News

05.03.2021 | 08:35:02 (dpa-AFX)
CONTINENTAL IM FOKUS: Neuer Chef muss zahlreiche Probleme lösen

HANNOVER (dpa-AFX) - Beim Autozulieferer und Reifenhersteller Continental <DE0005439004> treibt auch der neue Chef Nikolai Setzer den Umbau zum Technologie- und Softwarekonzern voran. Dass die Dividende für das vergangene Jahr ausfallen soll, wird die Arbeitnehmer kaum mit dem angestrebten Jobabbau der Hannoveraner versöhnen. Was beim Dax-Konzern <DE0008469008> rund um die Jahreszahlen diesen Dienstag (9. März) los ist, wie die Analysten den weiteren Weg sehen und was die Aktie macht.

DIE LAGE BEI CONTINENTAL:

Bei Conti schien wie auch bei anderen das Schlimmste der Covid-19-Pandemie im Tagesgeschäft überstanden. Doch aktuell stehen in vielen Ländern große Teile des öffentlichen Lebens still und niemand weiß, ob eine dritte Welle die vorsichtige derzeitige Lockerung der Maßnahmen nicht wieder umstößt.

Zudem hatte im dritten Quartal eine weitere Milliardenbelastung wegen Abschreibungen und Umbaukosten zu Buche geschlagen. Auch im Schlussquartal werden Sonderaufwendungen hinzukommen, weil Rückstellungen für Gewährleistungsfälle sowie Forschungs- und Entwicklungskosten höher ausfallen als erwartet. Am Ende werden - zum zweiten Mal nacheinander - rote Zahlen unter dem Strich stehen.

Immerhin gab sich Manager Setzer bei seiner ersten großen Präsentation auf dem Kapitalmarkttag im Dezember zuversichtlich für die Bereiche, die Conti künftig noch unter dem Konzerndach in eigener Hand hat. "Wir setzen künftig mit noch mehr Kraft und Mitteln auf unsere Wachstumsfelder und Zukunftstechnologien", sagte er. "Die Software macht den Unterschied."

Sichtbares Zeichen für den Umbruch weg von Mechanik hin zu neueren Technologien wird die Abspaltung der Antriebssparte mit dem Namen Vitesco sein, die dieses Jahr nun auch endlich durchgezogen werden soll. Die "alte" Conti teilt sich dann auf in die "neue" Conti mit Sensorik, Elektronik, Bremsen, Reifen und Kunststofftechnik, und auf der anderen Seite eben das Geschäft mit Antriebssträngen für Verbrenner und Elektromotoren.

Vitesco wird den Aktionären einfach ins Depot gebucht - wie sich der Marktwert der beiden Konzerne dann entwickelt, bleibt der Börse überlassen. Wann es genau soweit ist, steht noch nicht fest, im ersten Halbjahr wohl nicht mehr.

Auf Konzernebene strebt Setzer mittelfristig ein Wachstum aus eigener Kraft - also ohne Wechselkurseffekte und Zukäufe gerechnet - von fünf bis acht Prozent jährlich an. Die Antriebstechnik rechnet Conti hier schon nicht mehr dazu. Bei der um Sondereffekte bereinigten Gewinnmarge vor Zinsen und Steuern plant Conti mit acht bis elf Prozent.

In der dann verbleibenden Autozulieferung sieht Conti das stärkere Wachstum als in der Gummisparte (Reifen und Kunststofftechnik). Kein Wunder, war das Geschäft mit den Autoteilen doch auch deutlich stärker vom Einbruch der Automärkte in der Corona-Krise betroffen. Das Autozuliefergeschäft soll mit sieben bis elf Prozent durchschnittlichem Umsatzplus jährlich um zwei bis vier Prozentpunkte stärker zulegen als der Markt. Etwa bei Zentralrechnern für moderne Fahrzeuge rechnen sich die Hannoveraner gute Geschäft aus und bezifferten den Auftragsbestand mehrerer Hersteller auf zuletzt rund vier Milliarden Euro.

Der Gewinnbringer bleibt aber das Geschäft mit Reifen und Kunststofftechnik mit erwarteten operativen Margen von 11 bis 14 Prozent. Insbesondere in den Wachstumsmärkten Asien und Nordamerika will Continental bei den Reifen seine Marktanteile erhöhen.

Beim anvisierten Großumbau, der in den kommenden Jahren weltweit bis zu 30 000 der zuletzt knapp 234 000 Stellen im Konzern betreffen dürfte, soll es bleiben. Conti hat weiter sichtbar Mühe, an Einzelstandorten mit der Arbeitnehmerseite entsprechende Vereinbarungen zu schließen. Gewerkschaften werfen Conti vor, profitable Werke zu schließen, um die Arbeit in Niedriglohnländer zu verlagern.

Setzer nannte die eingeleiteten Schritte dagegen "einfach unabdingbar aufgrund der Transformation und aufgrund der Marktgegebenheiten". Conti will durch Umschulung und Weiterqualifizierung betroffene Mitarbeiter möglichst anderweitig einsetzen. Wie viele Stellen am Ende übrig bleiben, steht aber in den Sternen.

Der Sparkurs soll die laufenden Kosten senken und auf jährlicher Basis brutto gut eine Milliarde einsparen. Aber erst einmal wird er viel Geld verschlingen unter anderem für Abfindungen und Vorruhestandregelungen, für dieses und das kommende Jahr zusammengenommen 1,2 Milliarden Euro.

Schlussendlich rang sich der Konzern noch zu einer neuen Prognose für das Jahr 2020 durch. Der Umsatz dürfte bei rund 37,5 Milliarden Euro liegen und damit um gut 15 Prozent unter dem Vorjahr. Die um Sondereffekte bereinigte Gewinnmarge soll rund 3 Prozent erreichen nach 7,4 Prozent vor einem Jahr. Dass Conti entgegen anderen Branchenvertretern bisher nicht mit Eckdaten aufgewartet hat, werten Marktbeobachter als Zeichen, dass die Zahlen auch weitgehend so aussehen dürften wie zuletzt veranschlagt.

DAS SAGEN ANALYSTEN:

Laut dem von Conti selbst ermittelten Stimmungsbild unter Analysten dürften im Gesamtjahr knapp 37,7 Milliarden Euro Erlös erzielt worden sein. Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern sollte demnach 1,37 Milliarden Euro betragen mit einer entsprechenden Marge von 3,6 Prozent. Das operative Ergebnis wäre damit im Jahresvergleich auf weniger als die Hälfte abgesackt. Unter dem Strich rechnen die Experten mit einem Fehlbetrag von 585 Millionen Euro, nachdem es im Vorjahr auch wegen Wertberichtigungen auf frühere Käufe ein Verlust von 1,23 Milliarden Euro gewesen war.

Wichtiger als der Blick zurück dürften für die Anleger aber ohnehin die Aussichten für dieses Jahr sein. Behalten die Experten recht, dann wächst der Umsatz auf rund 42,3 Milliarden Euro und das bereinigte operative Ergebnis legt auf 2,9 Milliarden Euro bei einer Marge von 6,9 Prozent zu. Auch netto würde dann ein Gewinn stehen von 1,7 Milliarden Euro.

Im kürzlich verkündeten Dividendenverzicht sahen viele Experten einen Versuch, die Wogen im Streit um die Arbeitsplätze zu glätten. Die Entscheidung sei wohl im Lichte der bedeutenden Umbaumaßnahmen im Konzern zu sehen, die auch Fabrikschließungen beinhalten, schrieb Jefferies-Analyst Sascha Gommel. Das Management und die Großaktionäre sähen die Dividendenstreichung wahrscheinlich als Zugeständnis vor dem Hintergrund der Entlassungen. An der Finanzkraft des Konzerns habe es aber wohl kaum gelegen.

David Lesne von der schweizerischen Großbank UBS sieht Continental als unterbewertet an. Er glaubt, dass die geplante Ausgliederung der Antriebssparte einen attraktiven Wert freisetzen wird und hält die neuen mittelfristigen Planziele, die bereits erhöhte Investitionen in das Zuliefergeschäft widerspiegelten, für glaubwürdig.

Vitesco traut er einen Wert von bis zu 27 Euro je Aktie zu - bei momentan im Conti-Aktienkurs eingepreisten 0 Euro. Mittelfristig sollte Conti zudem einen attraktiven freien Mittelzufluss (Free Cashflow) von ein bis zwei Milliarden Euro jährlich generieren, so Lesne.

Im Mittel sehen Analysten Luft nach oben für die Aktie. Das durchschnittliche Kursziel der 16 seit dem Kapitalmarkttag im Dezember im dpa-AFX-Analyser erfassten Experten liegt bei knapp 137 Euro. Dabei raten neun zum Kauf der Papiere, sieben zum Halten. Eine Verkaufsempfehlung hält keiner für berechtigt.

DAS MACHT DIE AKTIE

Der Conti-Aktienkurs hatte mit dem Schub für die Aktienmärkte im November das Vor-Corona-Niveau wieder erreicht und ist mittlerweile darüber hinaus gestiegen. Seit Dezember pendelt der Kurs um die Marke von 120 Euro. Im Corona-Tief Mitte März 2020 waren es nur wenig mehr als 50 Euro gewesen. Wer länger dabei ist, hat allerdings deutliche Kursverluste einzustecken: Im Januar 2018 erreichte die Aktie ihr Rekordhoch bei 257,40 Euro.

Seit damals ging es für das Papier bis zum Corona-Crash kontinuierlich nach unten. Trotz der Erholung der letzten Monate sind die Titel aktuell weniger als die Hälfte dessen wert, was Anleger Anfang 2018 zahlten. Ähnlich schwach sind in diesem Zeitraum nur die Aktien des Medizinkonzerns Fresenius <DE0005785604> und die des mit der Glyphosat-Krise ringenden Agrarchemie- und Pharmakonzerns Bayer <DE000BAY0017>.

Immerhin: Im Gesamtjahr 2020 fuhr das Conti-Papier trotz der Corona-Delle im Einklang mit der europäischen Autobranche ein kleines Plus ein. Konkret waren es bei Conti gut 5 Prozent nach zwei Verlustjahren in Folge. 46 Prozent der Conti-Aktien gehören seit dem missglückten Übernahmeversuch in der Finanzkrise 2008/09 der Industriellenfamilie Schaeffler <DE000SHA0159>, die den gleichnamigen fränkischen Auto- und Industriezulieferer kontrolliert.

Der Börsenwert von Conti liegt derzeit bei knapp 25 Milliarden Euro. Das bedeutet einen Platz im Mittelfeld des europäischen Branchenindex Stoxx Europe 600 <EU0009658202> Automobiles & Parts sowie des deutschen Leitindex Dax./men/mis/he

05.03.2021 | 06:02:02 (dpa-AFX)
Weniger Covid-19-Patienten - aber nicht mehr freie Intensivbetten
25.02.2021 | 14:30:21 (dpa-AFX)
DGAP-Stimmrechte: Fresenius SE & Co. KGaA (deutsch)
25.02.2021 | 10:35:26 (dpa-AFX)
DGAP-DD: Fresenius SE & Co. KGaA (deutsch)
23.02.2021 | 14:35:03 (dpa-AFX)
ROUNDUP 3: Fresenius und FMC wollen nach Gewinnrückgang Kosten drücken
23.02.2021 | 10:35:37 (dpa-AFX)
ROUNDUP 2: Fresenius und FMC wollen nach Gewinnrückgang Kosten drücken
23.02.2021 | 09:08:54 (dpa-AFX)
ANALYSE-FLASH: Jefferies belässt Fresenius SE auf 'Underperform' - Ziel 33 Euro