Endlos Turbo Long 66,2575 open end: Basiswert BMW

DV0GKC / DE000DV0GKC1 //
Quelle: DZ BANK: Geld 09.03. 11:19:45, Brief 09.03. 11:19:45
DV0GKC DE000DV0GKC1 // Quelle: DZ BANK: Geld 09.03. 11:19:45, Brief 09.03. 11:19:45
1,36 EUR
Geld in EUR
1,37 EUR
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Basiswertkurs: 79,87 EUR
Quelle : Xetra , 11:09:42
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    66,2575 EUR
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Chart

Endlos Turbo Long 66,2575 open end: Basiswert BMW

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Quelle: DZ BANK AG, Frankfurt: 09.03. 11:19:45
Charts zeigen die Wertentwicklungen der Vergangenheit. Zukünftige Ergebnisse können sowohl niedriger als auch höher ausfallen. Falls Kurse in Fremdwährung notieren, kann die Rendite infolge von Währungsschwankungen steigen oder fallen. © 2021 DZ BANK AG

Stammdaten

Stammdaten
WKN / ISIN DV0GKC / DE000DV0GKC1
Emittent DZ BANK AG
Produktstruktur Hebelprodukt
Kategorie Endlos Turbo
Produkttyp long (steigende Markterwartung)
Währung des Produktes EUR
Quanto Nein
Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 0,10
Emissionsdatum 13.01.2021
Erster Handelstag 13.01.2021
Handelszeiten Übersicht
Knock-Out-Zeiten Übersicht
Zahltag Endlos
Basispreis
66,2575 EUR
Knock-Out-Barriere
66,2575 EUR
Anpassungsprozentsatz p.a. 2,44700% p.a.
enthält: Bereinigungsfaktor 3,00%

Kennzahlen

Kennzahlen
Berechnung: 09.03.2021, 11:19:45 Uhr mit Geld 1,36 EUR / Brief 1,37 EUR
Spread Absolut 0,01 EUR
Spread Homogenisiert 0,10 EUR
Spread in % des Briefkurses 0,73%
Hebel 5,83x
Abstand zum Knock-Out Absolut 13,6125 EUR
Abstand zum Knock-Out in % 17,04%
Performance seit Auflegung in % 325,00%

Basiswert

Basiswert
Kurs 79,87 EUR
Diff. Vortag in % 0,29%
52 Wochen Tief 36,595 EUR
52 Wochen Hoch 80,41 EUR
Quelle Xetra, 11:09:42
Basiswert BMW AG
WKN / ISIN 519000 / DE0005190003
KGV 10,69
Produkttyp Aktie
Sektor Kraftfahrzeugindustrie

Produktbeschreibung

Art
Dieses Produkt ist eine Inhaberschuldverschreibung, die unter deutschem Recht begeben wurde.
Ziele
Ziel dieses Produkts ist es, Ihnen einen bestimmten Anspruch zu vorab festgelegten Bedingungen zu gewähren. Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Sie partizipieren überproportional (gehebelt) an allen Entwicklungen des Beobachtungspreises. Aufgrund seiner Hebelwirkung reagiert das Produkt auf kleinste Bewegungen des Beobachtungspreises. Das Produkt kann während seiner Laufzeit verfallen, sofern ein Knock-out-Ereignis eintritt. Ein Knock-out-Ereignis tritt ein, wenn der Beobachtungspreis mindestens einmal auf oder unter der Knock-out-Barriere liegt. In diesem Fall beträgt der Auszahlungsbetrag je Produkt 0,001 EUR und wird am Rückzahlungstermin gezahlt, wobei der Auszahlungsbetrag, den die DZ BANK an Sie zahlt, aufsummiert für sämtliche von Ihnen gehaltenen Optionsscheine berechnet und kaufmännisch auf zwei Nachkommastellen gerundet wird. Soweit Sie weniger als zehn Optionsscheine halten, wird unabhängig von der Anzahl der Produkte, die Sie halten, ein Betrag in Höhe von 0,01 EUR gezahlt. Sie sind berechtigt, die Optionsscheine an jedem Einlösungstermin zum Rückzahlungsbetrag einzulösen. Die Einlösung erfolgt, indem Sie mindestens zehn Bankarbeitstage vor dem jeweiligen Einlösungstermin bis 10:00 Uhr (Ortszeit Frankfurt am Main) eine Erklärung in Textform an die DZ BANK schicken. Darüber hinaus haben wir das Recht, die Optionsscheine insgesamt, jedoch nicht teilweise, am ordentlichen Kündigungstermin ordentlich zu kündigen. Die ordentliche Kündigung durch uns ist mindestens 30 Kalendertage vor dem jeweiligen ordentlichen Kündigungstermin zu veröffentlichen. Nach Einlösung durch Sie oder Kündigung durch uns und sofern nicht zuvor ein Knock-out-Ereignis eingetreten ist, entspricht der Rückzahlungsbetrag am Rückzahlungstermin der Differenz zwischen Referenzpreis und Basispreis, multipliziert mit dem Bezugsverhältnis. Der Basispreis und die Knock-out-Barriere werden täglich angepasst, um u.a. eine Finanzierungskomponente zu berücksichtigen, die der DZ BANK aufgrund eines spezifischen Marktzinses zuzüglich einer von DZ BANK nach ihrem billigem Ermessen festgelegten Marge entsteht. Die Knock-out-Barriere entspricht stets dem aktuellen Basispreis. Sie erhalten keine sonstigen Erträge (z.B. Dividenden) und haben keine weiteren Ansprüche (z.B. Stimmrechte) aus dem Basiswert.

Analyse

Gesamteindruck
Einfach nutzbares Gesamtrating basierend auf einer fundamentalen, technischen und Risikoanalyse unter Einbezug von Branchen- und Marktumfeld.

Neutral

Gewinnprognose
Der Veränderungstrend der Gewinnprognosen über ein Zeitfenster von 7 Wochen.

Negative Analystenhaltung seit 19.01.2021

Kurs-Gewinn-Verhältnis
Das KGV setzt den aktuellen Kurs der Aktie ins Verhältnis zu seiner Gewinnerwartung. Es wird auf Basis der langfristigen Gewinnprognosen der Analysten errechnet.
7,4

Erwartetes KGV für 2022

Risiko-Bewertung
Gesamteinschätzung des Risikos auf Basis des Bear Market und des Bad News Factors.

Mittel

Bear-Market-Faktor
Risiko Parameter, der anhand des Titelverhaltens in sich abwärts bewegenden Märkten das Marktrisiko einer Aktie angibt.

Mittlere Anfälligkeit bei Indexrückgängen

Korrelation
Die Korrelation gibt an, inwieweit die Bewegungen der Aktie mit denen Ihres Indexes übereinstimmen.
78,2%

Starke Korrelation mit dem DJ Stoxx 600

Marktkapitalisierung (Mrd. USD) 58,68 Grosser Marktwert Mit einer Marktkapitalisierung von >$8 Mrd., ist BMW ein hoch kapitalisierter Titel.
Gewinnprognose Negative Analystenhaltung seit 19.01.2021 Die Gewinnerwartung der Analysten pro Aktie liegen heute niedriger als vor sieben Wochen. Dieser negative Trend hat am 19.01.2021 bei einem Kurs von 68,44 eingesetzt.
Preis Leicht unterbewertet Auf Basis des Wachstumspotentials und anderer Messwerte erscheint die Aktie leicht unterbewertet.
Relative Performance 9,0% vs. DJ Stoxx 600 Die relative "Outperformance" der letzten vier Wochen im Vergleich zum DJ Stoxx 600 beträgt 9,0%.
Mittelfristiger Trend Positive Tendenz seit dem 02.03.2021 Der mittelfristige technische 40-Tage Trend ist seit dem 02.03.2021 positiv. Der bestätigte technische Trendwendepunkt von +1,75% entspricht 70,27.
Wachstum KGV 3,1 Hoher Abschlag zur Wachstumserwartung basiert auf einer Ausnahmesituation Liegt das "Verhältnis zwischen Wachstum plus geschätzte Dividende und KGV" über 1,6, so befindet sich das Unternehmen in der Regel in einer Ausnahmesituation. In diesem Fall ist das erwartete KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) ein besserer Indikator für die nachhaltige Gewinnentwicklung als das langfrist. Wachstum.
KGV 7,4 Erwartetes KGV für 2022 Das erwartete KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) gilt für das Jahr 2022.
Langfristiges Wachstum 19,4% Wachstum heute bis 2022 p.a. Die durchschnittlichen jährlichen Wachstumsraten gelten für die Gewinne von heute bis 2022.
Anzahl der Analysten 23 Starkes Analysteninteresse In den zurückliegenden sieben Wochen haben durchschnittlich 23 Analysten eine Schätzung des Gewinns pro Aktie für diesen Titel abgegeben.
Dividenden Rendite 3,7% Dividende durch Gewinn gut gedeckt Für die während den nächsten 12 Monaten erwartete Dividende müssen voraussichtlich 27,43% des Gewinns verwendet werden.
Risiko-Bewertung Mittel Mittel, keine Veränderung im letzten Jahr.
Bear-Market-Faktor Mittlere Anfälligkeit bei Indexrückgängen Die Aktie tendiert dazu, Indexrückgänge in etwa gleichem Umfang mitzuvollziehen.
Bad News Geringe Kursrückgänge bei spezifischen Problemen Der Titel verzeichnet bei unternehmensspezifischen Problemen i.d.R. geringe Kursabschläge in Höhe von durchschnittlich 2,5%.
Beta 1,39 Hohe Anfälligkeit vs. DJ Stoxx 600 Die Aktie tendiert dazu, pro 1% Indexbewegung mit einem Ausschlag von 1,39% zu reagieren.
Korrelation 365 Tage 78,2% Starke Korrelation mit dem DJ Stoxx 600 78,2% der Kursschwankungen werden durch Indexbewegungen verursacht.
Value at Risk 18,28 EUR Das geschätzte mittelfristige Value at Risk beträgt 18,28 EUR oder 0,24% Das geschätzte Value at Risk beträgt 18,28 EUR. Das Risiko liegt deshalb bei 0,24%. Dieser Wert basiert auf der mittelfristigen historischen Volatilität (1 Monat) mit einem Konfidenzintervall von 95%.
Volatilität der über 1 Monat 26,1%
Volatilität der über 12 Monate 41,8%

Tools

Kaufszenario (aktuelle/Einstandskurse)
Im Kaufszenario tragen Sie einen „Start“-Kurs und einen „Ziel“-Kurs mit dem gewünschten Wert ein. Danach Stückzahl eintragen und "Berechnen" drücken. Mit dem Aktualisieren-Button (Kreislauf) werden die aktuellen Werte für den Basiswert und das Produkt abgerufen.
Verkaufszenario (Zielkurse)
Im Verkaufsszenario tragen Sie einen „Ziel“-Kurs mit dem gewünschten Wert ein; der „Start“-Kurs wird aus dem aktuellen Kurs gebildet, oder Sie geben einen gewünschten Startwert ein; Stückzahl auswählen und dann Button Berechnen drücken.
Transaktionsvolumen
Tragen Sie hier eine Produktstückzahl ein, um die Performance der geplanten Investition zu schätzen. Ohne Eintragung einer Stückzahl erfolgt keine Berechnung. Die Berechnung erfolgt nach Klick auf den Berechnen-Button.
Berechnung ohne jegliche Kosten. Bitte beachten Sie individuelle Gebühren, Provisionen und andere Entgelte bei Kauf und Verkauf.

News

09.03.2021 | 10:35:05 (dpa-AFX)
BMW IM FOKUS: Zipses Elektromodelle müssen zünden

MÜNCHEN (dpa-AFX) - Der Auto- und Motorradbauer BMW <DE0005190003> hat bereits nach dem dritten Quartal dank der robusten Entwicklung in China wieder mehr Licht am Ende des Corona-Tunnels gesehen. Die Lage besserte sich bei der Konkurrenz in den letzten drei Monaten dann noch einmal merklich, auch BMW lüftete schon etwas den Schleier. Doch wie geht es weiter? Dies dürfte sich klären, wenn Konzernchef Oliver Zipse am 17. März zur Jahrespressekonferenz lädt. In aller Regel legt der Dax <DE0008469008>-Konzern aber schon eine Woche vorher die detaillierten Zahlen zum Vorjahr auf den Tisch. Die Lage bei BMW, was Analysten sagen und was die Aktie macht.

SO LÄUFT ES BEI BMW:

Einiges ist schon bekannt. So etwa, wie sich der Barmittelzufluss entwickelt hat: Im Gesamtjahr hat das Unternehmen einen Free Cashflow im Automobilbau von 3,4 Milliarden Euro erzielt nach 2,6 Milliarden ein Jahr zuvor. Dabei sah es lange so aus, als würde BMW so gerade mal überhaupt von einem Zufluss sprechen können. Doch BMW konnte - wie auch Volkswagen <DE0007664039> und Daimler <DE0007100000> - überraschend stark auf die Bremse treten, was Investitionsausgaben und Fixkosten angeht, unter anderem mithilfe des Kurzarbeitergeldes.

Die Marge im Kerngeschäft dürfte am oberen Ende der Prognosespanne von null bis drei Prozent landen. Das Konzernergebnis vor Steuern liege im Rahmen der Prognose und sei wie vom Markt erwartet, hieß es weiter. BMW hatte gegenüber dem Vorjahreswert von 7,1 Milliarden Euro einen Rückgang von mindestens 10 Prozent prognostiziert - also im besten Fall einen Wert von rund 6,4 Milliarden Euro. Analysten gehen nun von 5,1 Milliarden Euro aus.

BMW kann dabei weiter auf glänzende Geschäfte in China blicken, das sich in dieser Krise als Stütze erweist - auch wenn der Joint-Venture-Partner Brilliance in finanzielle Schieflage geriet. Bis 2022 wollte BMW in der Gemeinschaftsfirma BBA (BMW Brilliance Automotive) mit 75 Prozent ohnehin die Mehrheit übernehmen und sein Standbein in der Volksrepublik ausbauen.

Der Markt hat sich für Premiumautobauer wie BMW, Daimler und die VW <DE0007664039>-Tochter Audi als Anker erwiesen, denn anders als das Massensegment laufen teure Autos in dem Land weiter gut. Reiche Chinesen können derzeit wegen der Pandemie zum Beispiel kaum reisen und haben daher mehr Geld zur Verfügung für den Kauf von Autos.

Entscheidend ist jetzt für BMW und Vorstandschef Zipse, wie der Autobauer sich im Elektrozeitalter einfindet und sich gegen die deutsche und die US-Konkurrenz von Tesla behaupten kann. Der i3 verkauft sich zwar mit dem Aufschwung bei Elektroautos wie geschnitten Brot, hat aber schon einige Jahre auf dem Buckel und ein neues Modell ist nicht in Sicht.

Hohe Margen sollen daher sowieso andere Modelle einfahren: Der Vollelektro-SUV iX3 etwa soll es mit dem EQC von Mercedes und dem E-tron von Audi aufnehmen. Auch das größere SUV-Flaggschiff iX und der sportlichere Viertürer i4 sollen ebenfalls noch in diesem Jahr auch in Europa auf den Markt kommen. Sie alle kommen mit der neuen, bei BMW fünften Generation von Elektroantrieben und sollen sowohl mehr Reichweite haben als auch mit niedrigeren Kosten eine auskömmliche Marge liefern.

DAS SAGEN ANALYSTEN:

Analysten schätzen die Chancen der Aktie mehrheitlich ausgeglichen ein. Von 13 in diesem Jahr im dpa-AFX-Analyser erfassten Experten empfehlen acht das Halten der Papiere, drei den Kauf und zwei das Abstoßen.

Beim Dividendenvorschlag für die im Dax notierte Stammaktie rechnen die von der Nachrichtenagentur BLoomberg befragten sieben Analysten im Schnitt mit einer auf gut 1,80 Euro ekürzten Ausschüttung. Vergangenes Jahr hatte BMW 2,50 Euro je Papier gezahlt. Das Konzernergebnis vor Zinsen und Steuern dürfte von 7,4 Milliarden auf 4,6 Milliarden Euro sinken.

Für 2021 kalkulieren die Experten wieder einen Umsatzanstieg auf über 101 Milliarden Euro, das Ergebnis vor Zinsen und Steuern sollte wieder auf 6,6 Milliarden zulegen. Das Vorsteuerergebnis - aus Sicht von BMW die zentrale Kenngröße, weil sie auch die Gewinne des chinesischen Joint Ventures enthält - schätzen die Analysten dann wieder auf 7,2 Milliarden Euro.

Interessant dürfte sein, wie BMW die operative Marge im vierten Quartal steigern konnte. Rivale Mercedes-Benz hatte in dem Zeitraum dank Kosteneinsparungen und gut laufender China-Geschäfte einen hohen Wert von 13,3 Prozent ausgewiesen. Zwar sind die Werte der beiden Rivalen nicht direkt vergleichbar, weil BMW das operative Ergebnis des China-Joint-Ventures eben nicht in das operative Ergebnis der Autosparte einbezieht.

Um einen Vergleich über den Daumen zu ermöglichen, hatte BMW zuletzt aber immer angegeben, bei Hinzurechnung der China-Gewinne würde die eigene Marge einen bis anderthalb Prozentpunkte höher ausfallen. Laut Analystenschätzungen wird BMW mit einem hohen einstelligen Prozentwert aber hinter Mercedes zurückbleiben.

Warburg-Analyst Mustafa Hidir rechnet mit einem insgesamt starken Abschluss des Jahres 2020. Die operative Marge im Autogeschäft dürfte bei 8,7 Prozent gelegen haben. Nun liege der Fokus auf dem Anlauf und der Produktion von elektrifizierten Fahrzeugen. Das laufende Jahr verspreche eine deutliche Erholung der Nachfrage, auch wenn potenzielle Produktionsprobleme wie die Chip-Knappheit derzeit eine Belastung darstellen.

"Wir sehen derzeit keine hohe Wahrscheinlichkeit von Umsatzeinbußen aufgrund von Produktionsausfällen, da sich BMW vor seinen Wettbewerbern Lieferverträge für höhere Chipmengen gesichert hat und es bisher keine Produktionsausfälle gab", schrieb Hidir jüngst.

SO LIEF DIE AKTIE ZULETZT (Stand 9. März 9.30 Uhr):

Die BMW-Stammaktie hat wie auch andere Werte aus der Branche seit November deutlich angezogen - von weniger als 60 Euro auf inzwischen wieder fast 80 Euro. Damit konnte sich der Kurs seit dem Tief im Corona-Crash im vergangenen März mehr als verdoppeln. Doch mittelfristig ist damit für die Aktionäre eher nichts gewonnen, schließlich lag die Aktie Ende 2019 auch über der Marke von 75 Euro; Anfang 2018 sogar noch bei knapp 100 Euro.

Vom Rekordhoch von 123,75 Euro aus dem März 2015 ist das Papier derzeit ohnehin meilenweit entfernt. Mit dem Abschlag von rund einem Drittel seitdem schneidet BMW deutlich schlechter ab als der europäische Branchenindex Stoxx 600 Auto & Parts <EU0009658681> und vor allem auch als der Erzrivale Daimler, dessen Börsenwert seitdem nur um rund ein Fünftel schrumpfte.

Dessen Aktienkurs wurde zuletzt durch gute Zahlen und die Ankündigung der Aufspaltung beflügelt. Seit Anfang November zog der Kurs der Daimler-Aktie um mehr als 50 Prozent an. Und im Umbruch der Autoindustrie zieht es Auto-Anleger mit Ausrichtung auf Technologie, Elektro und Digitales ohnehin oft zu anderen Werten - vor allem zum Börsenstar Tesla <US88160R1014>, dessen Stern aber zuletzt auch nicht mehr so hell funkelte.

Der US-Elektroautopionier ist trotz eines deutlichen Kursverfalls in den vergangenen Wochen mit umgerechnet rund 450 Milliarden Euro immer noch fast doppelt so viel wert wie die drei deutschen Autokonzerne zusammen: Volkswagen (105 Mrd Euro), Daimler (77 Mrd Euro) und BMW (51 Mrd Euro) kommen in Summe nur auf 226 Milliarden Euro.

Bei BMW entfällt der Großteil der Marktkapitalisierung auf die im Dax notierten Stammaktien. Von diesen halten de Firmenerben Stefan Quandt und Susanne Klatten rund 46 Prozent. Das Paket ist derzeit etwas mehr als 22 Milliarden Euro wert. Und trotz der wahrscheinlich deutlich gekappten Dividende dürften die beiden bald wieder alleine eine Gewinnbeteiligung von einer halben Milliarde Euro erhalten.

Die hohe Dividende für die BMW-Erben war zuletzt immer wieder Gegenstand von politischen Diskussionen. Nichtregierungsorganisationen wie Oxfam kritisierten diese, da BMW im Corona-Jahr tausende Mitarbeiter in Kurzarbeit geschickt hatte und somit zumindest indirekt mit Geldern aus der Sozialkasse durch die Krise gekommen ist./men/nas/jha/zb

09.03.2021 | 06:00:00 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Deutschland überholt die USA bei Stromer-Neuzulassungen
09.03.2021 | 05:44:32 (dpa-AFX)
Deutschland überholt die USA bei Stromer-Neuzulassungen
05.03.2021 | 16:49:20 (dpa-AFX)
IG Metall droht mit wochenlangen Warnstreiks
05.03.2021 | 11:14:56 (dpa-AFX)
VDA: Neue IAA zieht Fahrradhersteller und Digitalkonzerne an
05.03.2021 | 10:53:02 (dpa-AFX)
CAAM-Daten: Chinesischer Automarkt wegen Neujahrsfest mit Rückgang zum Vormonat
05.03.2021 | 06:15:37 (dpa-AFX)
Corona hemmt Erfindergeist - weniger Patentanmeldungen