Bonus Cap 35 2021/12: Basiswert Deutsche Post

DV0FVD / DE000DV0FVD8 //
Quelle: DZ BANK: Geld 20.01., Brief 20.01.
DV0FVD DE000DV0FVD8 // Quelle: DZ BANK: Geld 20.01., Brief 20.01.
37,33 EUR
Geld in EUR
37,38 EUR
Brief in EUR
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Diff. Vortag in %
Basiswertkurs: 43,150 EUR
Quelle : Xetra , 20.01.
  • Bonus-Schwelle / Bonuslevel 40,00 EUR
  • Bonuszahlung 40,00 EUR
  • Barriere 35,00 EUR
  • Abstand zur Barriere in % 18,89%
  • Barriere gebrochen Nein
  • Bonusrenditechance in % p.a. 7,78% p.a.
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Chart

Bonus Cap 35 2021/12: Basiswert Deutsche Post

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Quelle: DZ BANK AG, Frankfurt: 20.01. 21:58:12
Charts zeigen die Wertentwicklungen der Vergangenheit. Zukünftige Ergebnisse können sowohl niedriger als auch höher ausfallen. Falls Kurse in Fremdwährung notieren, kann die Rendite infolge von Währungsschwankungen steigen oder fallen. © 2021 DZ BANK AG

Stammdaten

Stammdaten
WKN / ISIN DV0FVD / DE000DV0FVD8
Emittent DZ BANK AG
Produktstruktur Zertifikat
Kategorie Bonus-Zertifikat
Produkttyp Bonus Cap
Währung des Produktes EUR
Quanto Nein
Ausübung Europäisch
Emissionsdatum 13.01.2021
Erster Handelstag 13.01.2021
Letzter Handelstag 16.12.2021
Handelszeiten Übersicht
Letzter Bewertungstag 17.12.2021
Zahltag 24.12.2021
Fälligkeitsdatum 24.12.2021
Bonus-Schwelle / Bonuslevel 40,00 EUR
Bonuszahlung 40,00 EUR
Start Barrierebeobachtung / 1. Beobachtungstag 13.01.2021
Innerhalb Barrierebeobachtung Ja
Barriere 35,00 EUR
Barriere gebrochen Nein
Cap 40,00 EUR

Kennzahlen

Kennzahlen
Berechnung: 20.01.2021, 21:58:12 Uhr mit Geld 37,33 EUR / Brief 37,38 EUR
Spread Absolut 0,05 EUR
Spread Homogenisiert 0,05 EUR
Spread in % des Briefkurses 0,13%
Bonusbetrag 40,00 EUR
Bonusrenditechance in % 7,01%
Bonusrenditechance in % p.a. 7,78% p.a.
Max Rendite 7,01%
Max Rendite in % p.a. 7,61% p.a.
Abstand zur Barriere Absolut 8,15 EUR
Abstand zur Barriere in % 18,89%
Aufgeld Absolut -5,77 EUR
Aufgeld in % p.a. -14,68% p.a.
Aufgeld in % -13,37%
Performance seit Auflegung in % 1,94%

Basiswert

Basiswert
Kurs 43,150 EUR
Diff. Vortag in % 0,56%
52 Wochen Tief 19,100 EUR
52 Wochen Hoch 43,670 EUR
Quelle Xetra, 20.01.
Basiswert Deutsche Post AG
WKN / ISIN 555200 / DE0005552004
KGV 20,26
Produkttyp Aktie
Sektor Transport/Verkehrssektor

Produktbeschreibung

Das Zertifikat hat eine feste Laufzeit und wird am 24.12.2021 (Rückzahlungstermin) fällig. Die Höhe der Rückzahlung hängt davon ab, ob der Basiswert während der Beobachtungstage immer über der festgelegten Barriere notiert. Die Rückzahlung ist auf einen Höchstbetrag begrenzt. Am Rückzahlungstermin gibt es folgende Rückzahlungsmöglichkeiten:
  • Jeder Kurs des Basiswerts liegt während der Beobachtungstage (13.01.2021 bis 17.12.2021) (Beobachtungspreis) immer über der Barriere von 35,00 EUR. Sie erhalten den Bonusbetrag von 40,00 EUR.
  • Mindestens ein Beobachtungspreis liegt auf oder unter der Barriere. Sie erhalten einen Rückzahlungsbetrag in EUR, der dem Referenzpreis multipliziert mit dem Bezugsverhältnis entspricht. Der Rückzahlungsbetrag ist jedoch auf den Höchstbetrag von 40,00 EUR begrenzt.
Sie verzichten auf den Anspruch auf Dividenden aus dem Basiswert und haben keine weiteren Ansprüche aus dem Basiswert (z.B. Stimmrechte).

Analyse

Gesamteindruck
Einfach nutzbares Gesamtrating basierend auf einer fundamentalen, technischen und Risikoanalyse unter Einbezug von Branchen- und Marktumfeld.

Eher positiv

Gewinnprognose
Der Veränderungstrend der Gewinnprognosen über ein Zeitfenster von 7 Wochen.

Negative Analystenhaltung seit 04.12.2020

Kurs-Gewinn-Verhältnis
Das KGV setzt den aktuellen Kurs der Aktie ins Verhältnis zu seiner Gewinnerwartung. Es wird auf Basis der langfristigen Gewinnprognosen der Analysten errechnet.
14,5

Erwartetes KGV für 2022

Risiko-Bewertung
Gesamteinschätzung des Risikos auf Basis des Bear Market und des Bad News Factors.

Mittel

Bear-Market-Faktor
Risiko Parameter, der anhand des Titelverhaltens in sich abwärts bewegenden Märkten das Marktrisiko einer Aktie angibt.

Mittlere Anfälligkeit bei Indexrückgängen

Korrelation
Die Korrelation gibt an, inwieweit die Bewegungen der Aktie mit denen Ihres Indexes übereinstimmen.
69,4%

Starke Korrelation mit dem DJ Stoxx 600

Marktkapitalisierung (Mrd. USD) 64,64 Grosser Marktwert Mit einer Marktkapitalisierung von >$8 Mrd., ist DEUTSCHE POST ein hoch kapitalisierter Titel.
Gewinnprognose Negative Analystenhaltung seit 04.12.2020 Die Gewinnerwartung der Analysten pro Aktie liegen heute niedriger als vor sieben Wochen. Dieser negative Trend hat am 04.12.2020 bei einem Kurs von 39,78 eingesetzt.
Preis Leicht unterbewertet Auf Basis des Wachstumspotentials und anderer Messwerte erscheint die Aktie leicht unterbewertet.
Relative Performance 1,4% vs. DJ Stoxx 600 Die relative "Outperformance" der letzten vier Wochen im Vergleich zum DJ Stoxx 600 beträgt 1,4%.
Mittelfristiger Trend Positive Tendenz seit dem 18.12.2020 Der mittelfristige technische 40-Tage Trend ist seit dem 18.12.2020 positiv. Der bestätigte technische Trendwendepunkt von +1,75% entspricht 40,01.
Wachstum KGV 1,1 15,86% Abschlag relativ zur Wachstumserwartung Ein "Verhältnis zwischen Wachstum plus geschätzte Dividende und KGV" von über 0,9 weist auf einen Preisabschlag gegenüber dem normalen Preis für das Wachstumspotential hin, von in diesem Fall 15,86%.
KGV 14,5 Erwartetes KGV für 2022 Das erwartete KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) gilt für das Jahr 2022.
Langfristiges Wachstum 12,2% Wachstum heute bis 2022 p.a. Die durchschnittlichen jährlichen Wachstumsraten gelten für die Gewinne von heute bis 2022.
Anzahl der Analysten 23 Starkes Analysteninteresse In den zurückliegenden sieben Wochen haben durchschnittlich 23 Analysten eine Schätzung des Gewinns pro Aktie für diesen Titel abgegeben.
Dividenden Rendite 3,3% Dividende durch Gewinn gedeckt Für die während den nächsten 12 Monaten erwartete Dividende müssen voraussichtlich 47,96% des Gewinns verwendet werden.
Risiko-Bewertung Mittel Mittel, keine Veränderung im letzten Jahr.
Bear-Market-Faktor Mittlere Anfälligkeit bei Indexrückgängen Die Aktie tendiert dazu, Indexrückgänge in etwa gleichem Umfang mitzuvollziehen.
Bad News Geringe Kursrückgänge bei spezifischen Problemen Der Titel verzeichnet bei unternehmensspezifischen Problemen i.d.R. geringe Kursabschläge in Höhe von durchschnittlich 3,1%.
Beta 0,95 Mittlere Anfälligkeit vs. DJ Stoxx 600 Die Aktie tendiert dazu, pro 1% Indexbewegung mit einem Ausschlag von 0,95% zu reagieren.
Korrelation 365 Tage 69,4% Starke Korrelation mit dem DJ Stoxx 600 69,4% der Kursschwankungen werden durch Indexbewegungen verursacht.
Value at Risk 5,74 EUR Das geschätzte mittelfristige Value at Risk beträgt 5,74 EUR oder 0,13% Das geschätzte Value at Risk beträgt 5,74 EUR. Das Risiko liegt deshalb bei 0,13%. Dieser Wert basiert auf der mittelfristigen historischen Volatilität (1 Monat) mit einem Konfidenzintervall von 95%.
Volatilität der über 1 Monat 12,0%
Volatilität der über 12 Monate 34,3%

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News

20.01.2021 | 19:43:25 (dpa-AFX)
WDH/ROUNDUP 2: 1. Schritt in Postreform - Firmen müssen mit Schlichter sprechen

(fehlendes Wort im 7. und Komma im 4. Absatz ergänzt)

BERLIN (dpa-AFX) - Wer vergeblich auf ein Paket wartet oder sich über eine beschädigte Sendung ärgert, kann künftig auf die Schützenhilfe durch eine Bundesbehörde zählen. Das Bundeskabinett beschloss am Mittwoch eine Postreform, der zufolge künftig alle Post- und Paketdienstleister an Schlichtungsverfahren der Bundesnetzagentur teilnehmen müssen. Bisher ist die Teilnahme nur freiwillig - der Paketdienstleister Hermes macht mit, der Marktführer Deutsche Post <DE0005552004> DHL hingegen nicht. Entsprechend hoch ist der Anteil der Schlichtungsverfahren, die scheitern - im vergangenen Jahr waren es knapp die Hälfte der bei der Behörde eingereichten Schlichtungsanträge.

In der Hälfte der Schlichtungsverfahren werden Verlust als Grund genannt, in einem Viertel Schäden und im verbliebenen Viertel Sonstiges. In den allermeisten Fällen geht es um Pakete, der Anteil von Einschreiben und gewöhnlichen Briefen ist gering. Die Schlichtungsverfahren beschäftigen sich mit Sendungen, die am Schalter oder an einer Paketstation aufgegeben werden. Um Pakete, die von Online-Händlern kommen, geht es nicht. Denn hierbei trägt ohnehin der Verkäufer das Risiko von Schäden beim Versand - der "Gefahrübergang" erfolgt erst an der Haustür.

Die Deutsche Post ist nicht glücklich mit der Pflicht zur Schlichtungsteilnahme. Ein Firmensprecher verwies darauf, dass Paketempfänger schon jetzt vor Gericht klagen könnten - in einem Großteil solcher Verfahren obsiege die Post. "Wir sind nicht davon überzeugt, dass ein Schlichtungsverfahren zu einem anderen Ergebnis hinsichtlich der Schadensregulierung führen wird." Er hoffe, dass sich der durch die Verfahren verursachte bürokratische Aufwand in Grenzen halte. Wegen dieses höheren Aufwands "und der für uns sehr zweifelhaften Aussicht einer Verbesserung aus Kundensicht" habe die Post die Teilnahme an Schlichtungsverfahren bisher abgelehnt.

Durch die verpflichtende Teilnahme aller Dienstleister gewinnen die Schlichtungsverfahren zwar an Relevanz. Allerdings sind sie für Verbraucher weiterhin kein allzu scharfes Schwert. Denn kann der Dienstleister die Vorwürfe nicht nachvollziehen, so hat der Verbraucher schlechte Aussichten auf Kompensation. Klar ist aber auch, dass verärgerte Kunden nicht gut für das Image sind. Hermes betont zum Beispiel, dass man "im Sinne unserer Service- und Verbraucherorientierung" in Schlichtungsfällen eng mit der Bundesnetzagentur kooperiere.

Ein weiterer Eckpunkt der Reform ist die Übertragung einer Regelung aus einer Verordnung in das Postgesetz. Hierbei geht es um die Frage, wie die Bundesnetzagentur den Spielraum für Briefporto-Erhöhungen berechnen soll - zwei Verordnungsänderungen in vergangenen Jahren wirkten sich positiv für die Post aus und das Porto konnte kräftiger steigen als ohne diese Änderungen. Zwei Gerichte hatten aber bemängelt, dass die Regelung nur in der Verordnung und nicht in dem Postgesetz steht. Das soll sich ändern. Damit bliebe bei den Portoerhöhungen alles beim Alten. Die nächste Briefporto-Erhöhung ist für Anfang 2022 geplant.

Wettbewerber der Post hatten die Art der Portoerhöhungen kritisiert - sie monieren, dass der Marktführer dadurch sein Porto zu stark erhöhen dürfe, mit den Einnahmen sein Paketgeschäft quersubventioniere und dadurch den Wettbewerb erschwere. Die Klage des Postkonkurrenten-Verbandes Biek führte vor den beiden Gerichten zwar zum Erfolg, durch die Gesetzesänderung müssen sie aber auch in Zukunft mit recht hohen Portoerhöhungen rechnen.

Entsprechend verhalten fiel die Reaktion des Verbandes, in dem Hermes, DPD, GLS und UPS <US9113121068> Mitglieder sind, am Mittwoch auf die Reform aus. "Wir begrüßen, dass mit der Gesetzesänderung eine nicht rechtmäßige Situation beendet wird", sagte der Biek-Vorsitzende Marten Bosselmann. "Allerdings wird mit der nachträglichen Legalisierung noch kein Änderung im Sinne eines funktionierenden Wettbewerbs geschaffen."

Die Gesetzesänderung geht noch in den Bundestag und Bundesrat - erst danach wären die neuen Vorgaben verbindlich. Spätestens im März soll das Gesetzgebungsverfahren abgeschlossen sein. Die Änderungen gelten nur als kleine Novelle. Die "große" Postgesetz-Überarbeitung wurde hingegen auf die nächste Legislaturperiode verschoben - sie könnte dazu führen, dass an Montagen keine Briefe mehr zugestellt werden.

In Oppositionsreihen stieß der Reformschritt auf Kritik. "Es ist längst überfällig, Paketunternehmen stärker in die Pflicht zu nehmen", sagte der Linken-Bundestagsabgeordnete Pascal Meiser mit Blick auf die Pflicht zur Teilnahme an Schlichtungen. "Doch auch verpflichtende Schlichtungsverfahren können nicht darüber hinwegtäuschen, dass endlich grundsätzlich für Ordnung auf dem Paketmarkt gesorgt werden muss."

Aus Sicht des FDP-Bundestagsabgeordneten Reinhard Houben greift die Reform viel zu kurz. Die von Gerichten für unrechtmäßig befundenen Portoerhöhungen 2016 und 2019 würden rückwirkend legalisiert, sagt der Liberale. "Es bleibt dabei, dass die Bundesregierung den ehemaligen Staatsmonopolisten bevorzugt und schützt und damit den Wettbewerb ausbremst."

Unterdessen wurde eine Antwort des Wirtschaftsministeriums auf eine parlamentarische Anfrage bekannt, der zufolge Briefe der Deutschen Post zuletzt länger vom Briefkasten bis zum Empfänger unterwegs waren als früher. Wie eine Antwort auf eine Anfrage der FDP-Fraktion zeigt, waren im dritten Quartal 2020 nur noch 85,4 Prozent der Sendungen am nächsten Werktag beim Adressaten. Das sind 2,3 Prozentpunkte weniger als 2019. In den Jahren zuvor hatte es zwar auch Rückgänge gegeben, diese waren aber schwächer.

Die Post begründet die negative Entwicklung mit der Corona-Pandemie. Durch Covid-19-Schutzmaßnahmen sei es zu "Abweichungen" gekommen, etwa durch geänderte Transportprozesse, sagt ein Konzernsprecher. Durch Abstandsregelungen können demnach zum Beispiel in Briefzentren mitunter weniger Beschäftigte arbeiten als zuvor, dadurch wiederum werden weniger Briefe bearbeitet und es bilden sich Rückstände./wdw/DP/he

20.01.2021 | 17:17:29 (dpa-AFX)
ROUNDUP 2: Erster Schritt in Postreform - Firmen müssen mit Schlichter sprechen
20.01.2021 | 15:49:39 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Erster Schritt in Postreform - Firmen müssen mit Schlichter sprechen
20.01.2021 | 14:42:07 (dpa-AFX)
KORREKTUR: Bundesregierung will Paketdienstleister stärker in die Pflicht nehmen
20.01.2021 | 12:13:40 (dpa-AFX)
Bundesregierung will Paketdienstleister stärker in die Pflicht nehmen
20.01.2021 | 06:35:01 (dpa-AFX)
Bundesregierung: Briefe brauchen länger bis zum Empfänger
20.01.2021 | 05:58:54 (dpa-AFX)
Bundesregierung: Briefe brauchen länger bis zum Empfänger