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Bonus Cap 140 2022/03: Basiswert Volkswagen AG

DV09H5 / DE000DV09H53 //
Quelle: DZ BANK: Geld 28.09. 18:50:48, Brief 28.09. 18:50:21
DV09H5 DE000DV09H53 // Quelle: DZ BANK: Geld 28.09. 18:50:48, Brief 28.09. 18:50:21
191,34 EUR
Geld in EUR
191,37 EUR
Brief in EUR
-0,32%
Diff. Vortag in %
Basiswertkurs: 190,00 EUR
Quelle : Xetra , 17:35:14
  • Bonus-Schwelle / Bonuslevel 200,00 EUR
  • Bonuszahlung 200,00 EUR
  • Barriere 140,00 EUR
  • Abstand zur Barriere in % 26,32%
  • Barriere gebrochen Nein
  • Bonusrenditechance in % p.a. 9,87% p.a.
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Hinweis der DZ BANK:
Das öffentliche Angebot dieses Wertpapiers ist beendet. Kursstellungen nur während der Börsenzeiten.

Chart

Bonus Cap 140 2022/03: Basiswert Volkswagen AG

  • Intraday
  • 1W
  • 1M
  • 3M
  • 6M
  • 1J
  • 2J
  • 5J
  • Max
Quelle: DZ BANK AG, Frankfurt: 28.09. 18:50:48
Charts zeigen die Wertentwicklungen der Vergangenheit. Zukünftige Ergebnisse können sowohl niedriger als auch höher ausfallen. Falls Kurse in Fremdwährung notieren, kann die Rendite infolge von Währungsschwankungen steigen oder fallen. © 2021 DZ BANK AG

Stammdaten

Stammdaten
WKN / ISIN DV09H5 / DE000DV09H53
Emittent DZ BANK AG
Produktstruktur Zertifikat
Kategorie Bonus-Zertifikat
Produkttyp Bonus Cap
Währung des Produktes EUR
Quanto Nein
Ausübung Europäisch
Emissionsdatum 03.03.2021
Erster Handelstag 03.03.2021
Letzter Handelstag 17.03.2022
Handelszeiten Übersicht
Letzter Bewertungstag 18.03.2022
Zahltag 25.03.2022
Fälligkeitsdatum 25.03.2022
Bonus-Schwelle / Bonuslevel 200,00 EUR
Bonuszahlung 200,00 EUR
Start Barrierebeobachtung / 1. Beobachtungstag 03.03.2021
Innerhalb Barrierebeobachtung Ja
Barriere 140,00 EUR
Barriere gebrochen Nein
Cap 200,00 EUR

Kennzahlen

Kennzahlen
Berechnung: 28.09.2021, 18:50:48 Uhr mit Geld 191,34 EUR / Brief 191,37 EUR
Spread Absolut 0,03 EUR
Spread Homogenisiert 0,03 EUR
Spread in % des Briefkurses 0,02%
Bonusbetrag 200,00 EUR
Bonusrenditechance in % 4,51%
Bonusrenditechance in % p.a. 9,87% p.a.
Max Rendite 4,51%
Max Rendite in % p.a. 9,47% p.a.
Abstand zur Barriere Absolut 50,00 EUR
Abstand zur Barriere in % 26,32%
Aufgeld Absolut 1,37 EUR
Aufgeld in % p.a. 1,55% p.a.
Aufgeld in % 0,72%
Performance seit Auflegung in % 13,21%

Basiswert

Basiswert
Kurs 190,00 EUR
Diff. Vortag in % -0,70%
52 Wochen Tief 122,96 EUR
52 Wochen Hoch 252,20 EUR
Quelle Xetra, 17:35:14
Basiswert Volkswagen AG Vz.
WKN / ISIN 766403 / DE0007664039
KGV 11,45
Produkttyp Aktie
Sektor Kraftfahrzeugindustrie

Produktbeschreibung

Das Zertifikat hat eine feste Laufzeit und wird am 25.03.2022 (Rückzahlungstermin) fällig. Die Höhe der Rückzahlung hängt davon ab, ob der Basiswert während der Beobachtungstage immer über der festgelegten Barriere notiert. Die Rückzahlung ist auf einen Höchstbetrag begrenzt.

Am Rückzahlungstermin gibt es folgende Rückzahlungsmöglichkeiten:
  1. Jeder Kurs des Basiswerts liegt während der Beobachtungstage (03.03.2021 bis 18.03.2022) (Beobachtungspreis) immer über der Barriere von 140,00 EUR. Sie erhalten den Bonusbetrag von 200,00 EUR.

  2. Mindestens ein Beobachtungspreis liegt auf oder unter der Barriere. Sie erhalten einen Rückzahlungsbetrag in EUR, der dem Referenzpreis multipliziert mit dem Bezugsverhältnis entspricht. Der Rückzahlungsbetrag ist jedoch auf den Höchstbetrag von 200,00 EUR begrenzt.

Sie verzichten auf den Anspruch auf Dividenden aus dem Basiswert und haben keine weiteren Ansprüche aus dem Basiswert (z.B. Stimmrechte).

Analyse

Gesamteindruck
Einfach nutzbares Gesamtrating basierend auf einer fundamentalen, technischen und Risikoanalyse unter Einbezug von Branchen- und Marktumfeld.

Neutral

Gewinnprognose
Der Veränderungstrend der Gewinnprognosen über ein Zeitfenster von 7 Wochen.

Positive Analystenhaltung seit 17.08.2021

Kurs-Gewinn-Verhältnis
Das KGV setzt den aktuellen Kurs der Aktie ins Verhältnis zu seiner Gewinnerwartung. Es wird auf Basis der langfristigen Gewinnprognosen der Analysten errechnet.
5,0

Erwartetes KGV für 2023

Risiko-Bewertung
Gesamteinschätzung des Risikos auf Basis des Bear Market und des Bad News Factors.

Mittel

Bear-Market-Faktor
Risiko Parameter, der anhand des Titelverhaltens in sich abwärts bewegenden Märkten das Marktrisiko einer Aktie angibt.

Mittlere Anfälligkeit bei Indexrückgängen

Korrelation
Die Korrelation gibt an, inwieweit die Bewegungen der Aktie mit denen Ihres Indexes übereinstimmen.
44,0%

Mittelstarke Korrelation mit dem DJ Stoxx 600

Marktkapitalisierung (Mrd. USD) 138,00 Grosser Marktwert Mit einer Marktkapitalisierung von >$8 Mrd., ist VOLKSWAGEN AG ein hoch kapitalisierter Titel.
Gewinnprognose Positive Analystenhaltung seit 17.08.2021 Die Gewinnprognosen pro Aktie liegen heute höher als vor sieben Wochen. Dieser positive Trend hat am 17.08.2021 bei einem Kurs von 200,10 eingesetzt.
Preis Leicht unterbewertet Auf Basis des Wachstumspotentials und anderer Messwerte erscheint die Aktie leicht unterbewertet.
Relative Performance -3,1% Unter Druck (vs. DJ Stoxx 600) Die relative "Underperformance" der letzten vier Wochen im Vergleich zum DJ Stoxx 600 beträgt -3,1%.
Mittelfristiger Trend Negative Tendenz seit dem 18.06.2021 Der technische 40-Tage Trend ist seit dem 18.06.2021 negativ. Der bestätigte technische Trendwendepunkt von +1,75% entspricht 203,12.
Wachstum KGV 3,4 Hoher Abschlag zur Wachstumserwartung basiert auf einer Ausnahmesituation Liegt das "Verhältnis zwischen Wachstum plus geschätzte Dividende und KGV" über 1,6, so befindet sich das Unternehmen in der Regel in einer Ausnahmesituation. In diesem Fall ist das erwartete KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) ein besserer Indikator für die nachhaltige Gewinnentwicklung als das langfrist. Wachstum.
KGV 5,0 Erwartetes KGV für 2023 Das erwartete KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) gilt für das Jahr 2023.
Langfristiges Wachstum 12,4% Wachstum heute bis 2023 p.a. Die durchschnittlichen jährlichen Wachstumsraten gelten für die Gewinne von heute bis 2023.
Anzahl der Analysten 25 Starkes Analysteninteresse In den zurückliegenden sieben Wochen haben durchschnittlich 25 Analysten eine Schätzung des Gewinns pro Aktie für diesen Titel abgegeben.
Dividenden Rendite 4,6% Dividende durch Gewinn gut gedeckt Für die während den nächsten 12 Monaten erwartete Dividende müssen voraussichtlich 23,00% des Gewinns verwendet werden.
Risiko-Bewertung Mittel Die Aktie ist seit dem 19.02.2021 als Titel mit mittlerer Sensitivität eingestuft.
Bear-Market-Faktor Mittlere Anfälligkeit bei Indexrückgängen Die Aktie tendiert dazu, Indexrückgänge in etwa gleichem Umfang mitzuvollziehen.
Bad News Geringe Kursrückgänge bei spezifischen Problemen Der Titel verzeichnet bei unternehmensspezifischen Problemen i.d.R. geringe Kursabschläge in Höhe von durchschnittlich 2,6%.
Beta 1,14 Hohe Anfälligkeit vs. DJ Stoxx 600 Die Aktie tendiert dazu, pro 1% Indexbewegung mit einem Ausschlag von 1,14% zu reagieren.
Korrelation 365 Tage 44,0% Mittelstarke Korrelation mit dem DJ Stoxx 600 44,0% der Kursschwankungen werden durch Indexbewegungen verursacht.
Value at Risk 22,73 EUR Das geschätzte mittelfristige Value at Risk beträgt 22,73 EUR oder 0,12% Das geschätzte Value at Risk beträgt 22,73 EUR. Das Risiko liegt deshalb bei 0,12%. Dieser Wert basiert auf der mittelfristigen historischen Volatilität (1 Monat) mit einem Konfidenzintervall von 95%.
Volatilität der über 1 Monat 25,0%
Volatilität der über 12 Monate 33,2%

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News

28.09.2021 | 14:22:59 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Untreue-Vorsatz nicht nachweisbar: Freisprüche für VW-Personalmanager

BRAUNSCHWEIG (dpa-AFX) - Am Ende war es eine klare Entscheidung, auch weil die gesetzlichen Vorgaben selbst so unklar sind. Vier Personalmanager von Volkswagen <DE0007664039> haben sich mit der jahrelangen Bewilligung hoher Gehälter für leitende Betriebsräte nicht der Untreue schuldig gemacht. Das Braunschweiger Landgericht sprach sie am Dienstag von entsprechenden Vorwürfen der Staatsanwaltschaft frei.

Zum Abschluss des Strafverfahrens machten die Kammer und mehrere Prozessbeteiligte jedoch ebenso deutlich, dass der Gesetzgeber aus ihrer Sicht bei dem Thema dringend nachbessern muss. Denn wie gut und auf welcher Vergleichsbasis führende Belegschaftsvertreter in deutschen Firmen bezahlt werden dürfen, ist nur unscharf geregelt.

Für die Manager - darunter die Ex-VW <DE0007664039>-Konzernpersonalchefs Horst Neumann und Karlheinz Blessing - hatte die Anklage Bewährungsstrafen und Geldauflagen teils in Millionenhöhe gefordert. Sie sollen nach Auffassung der Strafverfolger bei der Genehmigung von Gehältern und Boni für fünf Betriebsräte pflichtwidrig und vorsätzlich gehandelt haben, so dass diese am Ende deutlich mehr verdienten als angemessen. Die Wirtschaftsstrafkammer schloss sich dieser Argumentation jedoch nicht an. Auch sämtliche Verteidiger hatten auf Freispruch plädiert.

Über dem Verfahren (Az.: 16 KLs 85/19) schwebte von Anfang an die Frage, welche Maßstäbe bei der Vergütung überhaupt anzulegen sind - und ob eine Verletzung dieser Regeln ein Thema des Strafrechts ist. Unbestritten ist: Zwischen 2011 und 2016 strichen der langjährige VW-Betriebsratschef Bernd Osterloh sowie vier seiner Kollegen vergleichsweise üppige Bezüge ein, Osterloh kam in bonusstarken Jahren auf bis zu eine Dreiviertelmillion Euro. War dies durch die Vorschriften des Betriebsverfassungsgesetzes (BetrVG) gedeckt?

Die Staatsanwälte meinten: nein. Ihr Vorwurf fußte darauf, dass dem Unternehmen durch überzogene Gehälter Gewinn entgangen und so auch die Zahlung von Steuern vermindert worden sei. Den Schaden für VW bezifferten sie auf über 5 Millionen Euro. Weil der Betriebsrat bei Europas größtem Autobauer sehr mächtig ist, kam für manche Beobachter ein weiterer Verdacht hinzu: Versuchte die Führung, die Gewogenheit der Arbeitnehmerbank über finanzielle Zuwendungen abzusichern?

Schon die rein juristische Bewertung war für das Gericht kompliziert. Nach der Beweisaufnahme und Anhörung von insgesamt elf Zeugen kam der Vorsitzende Bohle Behrendt aber zur Einschätzung, dass sich "keinem der anwesenden Angeklagten ein Tatvorsatz der Untreue nachweisen" lasse: "Rechtlich war es nicht möglich, durch Bewilligung zu hoher Gehälter und Boni Untreue zulasten des Unternehmens zu begehen."

Die Manager hätten erklärt, bei ihren Beschlüssen keinen Schaden für VW einkalkuliert zu haben, so Behrendt. Sollte die Annahme "Wird schon gut gehen!" vorgeherrscht haben, könne höchstens fahrlässige Untreue festgestellt werden - diese sei allerdings nicht strafbar.

"Einige Zweifel waren nicht auszuräumen, und nicht alles war dokumentiert", kritisierte der Richter. Aber: "Diese Zweifel führen im Umkehrschluss bei der Gesamtbetrachtung nicht dazu, dass ein vorsätzliches System nachzuweisen ist." Blessings Anwalt Hanns Feigen sprach von "einer erfreulichen Entscheidung, die klarstellt, dass entgegen der Auffassung der Staatsanwaltschaft die Vergütung der Betriebsräte bei VW strafrechtlich nicht zu beanstanden ist".

Zentral für die Abwägung der Kammer war auch, dass Volkswagen bereits 1991 eine paritätisch mit Vertretern von Management und Betriebsrat besetzte Kommission unter anderem zu Vergütungsfragen einrichtete. 2012 habe es eine ergänzende Betriebsvereinbarung gegeben, um Unsicherheiten bei der Auslegung des BetrVG zu glätten. "Es wurde versucht, den Anforderungen ernsthaft nachzukommen", sagte Behrendt.

Laut dem Gesetz ist stets eine Abschätzung dazu nötig, auf welcher Karrierestufe eine Person heute stünde, wenn er oder sie statt des "Ehrenamts" Betriebsrat eine vergleichbare Position im Management einnähme. Auch nach Ansicht einiger Arbeitsrechtsexperten fehlen weiterhin eindeutige Vorgaben, welche Vergleichsgruppen bei der Einstufung eines hohen, erfahrenen Betriebsrates heranzuziehen sind.

Also letztlich alles eine Ermessensfrage? Für die Angeklagten nahm das Gericht an: "Sie waren überzeugt, dass die fünf Betriebsräte auch für hohe Managementpositionen qualifiziert waren." Und die Kommission bei VW habe ihre Verfahren an die Regelungen des BetrVG angelehnt.

Die Bezüge Osterlohs waren ein gesondertes Thema. Er ist - nach früheren Angeboten für Management-Posten - inzwischen Personalchef der VW-Nutzfahrzeug-Holding Traton <DE000TRAT0N7>. Als Zeuge hatte er erklärt: "Ich war an keiner Entgeltfindung, die meine Person betrifft, beteiligt."

VW betonte, man sehe sich nun bestätigt, dass "kein strafrechtlich relevantes Fehlverhalten der Angeklagten" vorlag. Nach Ansicht der Staatsanwaltschaft wurden dagegen die Kriterien "bewusst so gewählt, dass scheinbar ein erhöhtes Gehalt gerechtfertigt war, obwohl dies nicht korrekt war". Nach dem Urteil wollte sie sich nicht äußern.

In einem Punkt waren sich indes so gut wie alle einig: Der große Interpretationsspielraum des BetrVG müsse ein Ende haben, die Politik über eine Reform Klarheit schaffen. Aus dem VW-Betriebsrat hieß es, man habe nun hoffentlich ein klares Signal. Neumann sagte der dpa: "Es würde allen Personalmanagern in Großunternehmen helfen, wenn die Gesetzeslage noch besser geregelt wäre. Dieses Verfahren hätte noch einen Sinn, wenn der Gesetzgeber nun tätig würde." Sein Verteidiger Ferdinand Gillmeister forderte: "Das muss jetzt angepackt werden."/jap/DP/jha

28.09.2021 | 13:16:51 (dpa-AFX)
Druck auf VW: Einfache Entschädigung in anderen EU-Ländern gefordert
28.09.2021 | 12:47:05 (dpa-AFX)
Untreue-Prozess gegen VW-Manager: Beteiligte fordern Gesetzesreform
28.09.2021 | 09:55:08 (dpa-AFX)
ROUNDUP: VW-Manager im Prozess um hohe Betriebsratsgehälter freigesprochen
28.09.2021 | 09:47:01 (dpa-AFX)
VW-Manager im Strafprozess um Betriebsratsgehälter freigesprochen
28.09.2021 | 06:35:01 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Urteil im Untreue-Prozess gegen VW-Personalmanager erwartet
28.09.2021 | 05:50:00 (dpa-AFX)
Urteil im Untreue-Prozess gegen VW-Personalmanager erwartet