Optionsschein Classic Long 74 2019/03: Basiswert Daimler

Optionsschein Classic Long 74 2019/03: Basiswert Daimler

DGV7TG / DE000DGV7TG4 //
Quelle: DZ BANK: Geld 19.10., Brief 19.10.
DGV7TG DE000DGV7TG4 // Quelle: DZ BANK: Geld 19.10., Brief 19.10.
0,008 EUR
Geld in EUR
0,018 EUR
Brief in EUR
0,00%
Diff. Vortag in %
Basiswertkurs: 51,39 EUR
Quelle : Xetra, 19.10.
  • Basispreis 74,00 EUR
  • Abstand zum Basispreis in % 44,00%
  • Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 0,10
  • Omega in % 0,28
  • Delta 0,000996
  • Letzter Bewertungstag 15.03.2019
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Hinweis der DZ BANK:
Das öffentliche Angebot dieses Wertpapiers ist beendet. Kursstellungen nur während der Börsenzeiten.

Chart

Optionsschein Classic Long 74 2019/03: Basiswert Daimler
Quelle: DZ BANK AG, Frankfurt: 19.10. 21:59:01
Charts zeigen die Wertentwicklungen der Vergangenheit. Zukünftige Ergebnisse können sowohl niedriger als auch höher ausfallen. Falls Kurse in Fremdwährung notieren, kann die Rendite infolge von Währungsschwankungen steigen oder fallen. © 2018 DZ BANK AG

Stammdaten

Stammdaten
WKN / ISIN DGV7TG / DE000DGV7TG4
Emittent DZ BANK AG
Produktstruktur Hebelprodukt
Kategorie Optionsschein Classic
Produkttyp long (steigende Markterwartung)
Währung des Produktes EUR
Quanto Nein
Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 0,10
Ausübung Amerikanisch
Emissionsdatum 24.03.2017
Erster Handelstag 24.03.2017
Letzter Handelstag 14.03.2019
Handelszeiten Übersicht
Letzter Bewertungstag 15.03.2019
Zahltag 22.03.2019
Fälligkeitsdatum 22.03.2019
Basispreis 74,00 EUR

Kennzahlen

Kennzahlen
Berechnung: 19.10.2018, 21:59:01 Uhr mit Geld 0,008 EUR / Brief 0,018 EUR
Spread Absolut 0,01 EUR
Spread Homogenisiert 0,10 EUR
Spread in % des Briefkurses 55,56%
Aufgeld in % p.a. 151,92% p.a.
Aufgeld in % 44,35%
Break-Even 74,18 EUR
Innerer Wert 0,00 EUR
Delta 0,000996
Implizite Volatilität 28,04%
Theta -0,000011 EUR
Zeitwert 0,008 EUR
Omega in % 0,28
Totalverlust- Wahrscheinlichkeit MISSING
Gamma 0,000369
Vega 0,010861 EUR
Hebel 285,50x
Performance seit Auflegung in % -99,02%

Basiswert

Basiswert
Kurs 51,39 EUR
Diff. Vortag in % -1,95%
52 Wochen Tief 49,360 EUR
52 Wochen Hoch 76,48 EUR
Quelle Xetra, 19.10.
Basiswert Daimler AG
WKN / ISIN 710000 / DE0007100000
KGV 5,22
Produkttyp Aktie
Sektor Kraftfahrzeugindustrie

Produktbeschreibung

Art
Dieses Produkt ist eine Inhaberschuldverschreibung, die unter deutschem Recht begeben wurde.
Ziele
Ziel dieses Produkts ist es, Ihnen einen bestimmten Anspruch zu vorab festgelegten Bedingungen zu gewähren. Das Produkt hat eine feste Laufzeit und wird am Rückzahlungstermin fällig. Sie partizipieren überproportional (gehebelt) an allen Kursentwicklungen des Basiswerts. Aufgrund seiner Hebelwirkung reagiert das Produkt auf kleinste Kursbewegungen des Basiswerts. Sie können das Produkt an jedem üblichen Handelstag während der Ausübungsfrist ausüben (bezeichnet als amerikanische Option). Wird das Produkt nicht innerhalb der Ausübungsfrist ausgeübt, ist der Ausübungstag der letzte Ausübungstag. Für die Rückzahlung des Produkts gibt es die folgenden Möglichkeiten:
  • Im Falle einer wirksamen Ausübung des Produkts erhalten Sie am Rückzahlungstermin einen Rückzahlungsbetrag, wenn der Referenzpreis über dem Basispreis liegt. Der Rückzahlungsbetrag entspricht der Differenz zwischen Referenzpreis und Basispreis, multipliziert mit dem Bezugsverhältnis.
  • Wird von der DZ BANK kein positiver Rückzahlungsbetrag nach vorstehender Vorgehensweise berechnet, gilt Folgendes: Der Rückzahlungsbetrag je Produkt beträgt 0,001 EUR und wird am Rückzahlungstermin gezahlt, wobei der Rückzahlungsbetrag, den die DZ BANK an Sie zahlt, aufsummiert für sämtliche von Ihnen gehaltenen Optionsscheine berechnet und kaufmännisch auf zwei Nachkommastellen gerundet wird. Soweit Sie weniger als zehn Optionsscheine halten, wird unabhängig von der Anzahl der Produkte, die Sie halten, ein Betrag in Höhe von 0,01 EUR gezahlt.
Sie erhalten keine sonstigen Erträge (z.B. Dividenden) und haben keine weiteren Ansprüche (z.B. Stimmrechte) aus dem Basiswert.

Analyse

Gesamteindruck
Einfach nutzbares Gesamtrating basierend auf einer fundamentalen, technischen und Risikoanalyse unter Einbezug von Branchen- und Marktumfeld.

Neutral

Gewinnprognose
Der Veränderungstrend der Gewinnprognosen über ein Zeitfenster von 7 Wochen.

Negative Analystenhaltung seit 26.06.2018

Kurs-Gewinn-Verhältnis
Das KGV setzt den aktuellen Kurs der Aktie ins Verhältnis zu seiner Gewinnerwartung. Es wird auf Basis der langfristigen Gewinnprognosen der Analysten errechnet.
6,0

Erwartetes KGV für 2020

Risiko-Bewertung
Gesamteinschätzung des Risikos auf Basis des Bear Market und des Bad News Factors.

Mittel

Bear-Market-Faktor
Risiko Parameter, der anhand des Titelverhaltens in sich abwärts bewegenden Märkten das Marktrisiko einer Aktie angibt.

Mittlere Anfälligkeit bei Indexrückgängen

Korrelation
Die Korrelation gibt an, inwieweit die Bewegungen der Aktie mit denen Ihres Indexes übereinstimmen.
56,3%

Mittelstarke Korrelation mit dem DJ Stoxx 600

Marktkapitalisierung (Mrd. USD) 63,42 Grosser Marktwert Mit einer Marktkapitalisierung von >$8 Mrd., ist DAIMLER AG ein hoch kapitalisierter Titel.
Gewinnprognose Negative Analystenhaltung seit 26.06.2018 Die Gewinnerwartung der Analysten pro Aktie liegen heute niedriger als vor sieben Wochen. Dieser negative Trend hat am 26.06.2018 bei einem Kurs von 56,04 eingesetzt.
Preis Leicht unterbewertet Auf Basis des Wachstumspotentials und anderer Messwerte erscheint die Aktie leicht unterbewertet.
Relative Performance -3,5% Unter Druck (vs. DJ Stoxx 600) Die relative "Underperformance" der letzten vier Wochen im Vergleich zum DJ Stoxx 600 beträgt -3,5%.
Mittelfristiger Trend Negative Tendenz seit dem 25.09.2018 Der technische 40-Tage Trend ist seit dem 25.09.2018 negativ. Der bestätigte technische Trendwendepunkt von +1,75% entspricht 56,27.
Wachstum KGV 1,8 Hoher Abschlag zur Wachstumserwartung basiert auf einer Ausnahmesituation Liegt das "Verhältnis zwischen Wachstum plus geschätzte Dividende und KGV" über 1,6, so befindet sich das Unternehmen in der Regel in einer Ausnahmesituation. In diesem Fall ist das erwartete KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) ein besserer Indikator für die nachhaltige Gewinnentwicklung als das langfrist. Wachstum.
KGV 6,0 Erwartetes KGV für 2020 Das erwartete KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) gilt für das Jahr 2020.
Langfristiges Wachstum 4,0% Wachstum heute bis 2020 p.a. Die durchschnittlichen jährlichen Wachstumsraten gelten für die Gewinne von heute bis 2020.
Anzahl der Analysten 25 Starkes Analysteninteresse In den zurückliegenden sieben Wochen haben durchschnittlich 25 Analysten eine Schätzung des Gewinns pro Aktie für diesen Titel abgegeben.
Dividenden Rendite 6,7% Dividende durch Gewinn gedeckt Für die während den nächsten 12 Monaten erwartete Dividende müssen voraussichtlich 40,14% des Gewinns verwendet werden.
Risiko-Bewertung Mittel Mittel, keine Veränderung im letzten Jahr.
Bear-Market-Faktor Mittlere Anfälligkeit bei Indexrückgängen Die Aktie tendiert dazu, Indexrückgänge in etwa gleichem Umfang mitzuvollziehen.
Bad News Geringe Kursrückgänge bei spezifischen Problemen Der Titel verzeichnet bei unternehmensspezifischen Problemen i.d.R. geringe Kursabschläge in Höhe von durchschnittlich 2,1%.
Beta 1,03 Mittlere Anfälligkeit vs. DJ Stoxx 600 Die Aktie tendiert dazu, pro 1% Indexbewegung mit einem Ausschlag von 1,03% zu reagieren.
Korrelation 365 Tage 56,3% Mittelstarke Korrelation mit dem DJ Stoxx 600 56,3% der Kursschwankungen werden durch Indexbewegungen verursacht.
Value at Risk 6,19 EUR Das geschätzte mittelfristige Value at Risk beträgt 6,19 EUR oder 0,12% Das geschätzte Value at Risk beträgt 6,19 EUR. Das Risiko liegt deshalb bei 0,12%. Dieser Wert basiert auf der mittelfristigen historischen Volatilität (1 Monat) mit einem Konfidenzintervall von 95%.
Volatilität der über 1 Monat 26,5%
Volatilität der über 12 Monate 21,0%

Tools

OPTIONSSCHEINRECHNER
Für Finanzexperten mit Erfahrung in Hebelprodukten
Für Finanzexperten mit Erfahrung in Hebelprodukten
  • Produkt Optionsschein Classic Long 74 2019/03: Basiswert Daimler
  • WKN DGV7TG
Simulation
Kennzahlen und Sensitivitäten

Die Simulation beruht allein auf Ihren Einstellungen und stellt keinen verlässlichen Indikator für die zukünftige Wertentwicklung des Basiswertes oder des Zertifikates dar.

News

19.10.2018 | 22:09:21 (dpa-AFX)
WDH/ROUNDUP: Zahlreiche Probleme zehren bei Daimler am Gewinn

(technische Wiederholung)

STUTTGART (dpa-AFX) - Dem Autobauer Daimler <DE0007100000> machen zunehmend die Ausgaben für die Diesel-Krise zu schaffen. Das Unternehmen rechnet unter anderem wegen der kostspieligen Software-Updates für die betroffenen Autos mit erheblich weniger Gewinn. Außerdem drückt die rückläufige Nachfrage für Busse in manchen Märkten sowie weniger Absatz bei Transportern das Geschäft. Entsprechend hat der Autobauer am Freitag seine Prognose gesenkt. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) werde nun "deutlich" unter dem Wert des Vorjahres in Höhe von 14,3 Milliarden Euro liegen.

Im September hatte Daimler mit der Software-Nachrüstung begonnen. Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) hatte zuvor für rund 700 000 Daimler-Diesel wegen einer illegalen Abschalteinrichtung bei der Abgasreinigung einen Rückruf angeordnet.

Im dritten Quartal brach der Konzerngewinn im laufenden Geschäft nach vorläufigen Zahlen auf gut 2,49 Milliarden Euro ein - nach knapp 3,41 Milliarden Euro im Vorjahreszeitraum. Zuvor hatte Daimler noch einen "leichten" Rückgang kalkuliert. Allein im Geschäftsfeld Mercedes-Benz Cars ging das Ergebnis vor Zinsen und Steuern von 2,1 Milliarden auf 1,37 Milliarden Euro zurück. Die Marke hat seit Monaten mit sinkenden Verkaufszahlen zu kämpfen. Hintergrund sind Verzögerungen bei der Zertifizierung nach dem neuen Abgastestverfahren WLTP, Modellwechsel und Auslieferungsstopps von Diesel-Fahrzeugen.

Zudem will Daimler vorsorglich eine Rückstellung wegen des Kältemittel-Streits bilden, über den der Europäische Gerichtshof Anfang Oktober geurteilt hatte. Die Höhe nannte der Konzern nicht. Daimler hatte im 2013 das nach EU-Recht unzulässige Kältemittel R-134a in Fahrzeugen eingesetzt. Der Konzern hatte dies damit begründet, dass von der vorgesehenen und umweltfreundlicheren Chemikalie R-1234yf ein Sicherheitsrisiko ausgehe, weil im Fall einer Entzündung hochgiftiger Fluorwasserstoff entstehen könne. Betroffen waren mehr als 133 000 Fahrzeuge, die womöglich umgerüstet werden müssen. Für das gesamte Jahr 2018 rechnet Daimler für das Geschäftsfeld Mercedes-Benz Cars mit einem Ebit "deutlich unter Vorjahresniveau."

Sorgen bereiten auch Transporter und Busse. Die Transporter-Sparte erwartet im dritten Quartal einen Verlust von 93 Millionen Euro nach einem Gewinn von 214 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Auch hier gab es Probleme mit Dieselmotoren. Im Geschäftsfeld Busse wird mit einem leichten Rückgang des Ebit auf 30 Millionen gerechnet. Hier schwächeln nach Unternehmensangaben vor allem die Geschäfte in Argentinien und der Türkei. Einzig die Lastwagen-Sparte brummt: Dort gab es im dritten Quartal nach vorläufigen Zahlen einen Anstieg von 614 Millionen Euro auf 850 Millionen Euro.

Der Autokonzern hatte Mitte des Jahres angekündigt, sich neu aufzustellen. So soll es für Autos und Vans von 2020 an die Mercedes-Benz AG geben. Bei der Daimler Truck AG wird das Geschäft mit Lastwagen und Bussen zusammengefasst. Die Finanzdienstleistungssparte als dritte Säule, die rechtlich eigenständig ist, soll zudem schon 2019 in Daimler Mobility AG umbenannt werden. Den Mitarbeitern in Deutschland hatte der Konzern zugesichert, ihre Jobs bis mindestens Ende 2029 zu erhalten. Ende September hatte Vorstandschef Dieter Zetsche angekündigt, seinen Posten im Mai 2019 an Entwicklungschef Ola Källenius zu übergeben.

Die Daimler-Aktie gab nach der Gewinnwarnung am späten Freitagnachmittag um knapp 3 Prozent nach. Am kommenden Donnerstag will Daimler die endgültigen Quartalszahlen veröffentlichen./ols/axa/DP/fba

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ANALYSE-FLASH: JPMorgan belässt Daimler auf 'Overweight' - Ziel 76 Euro
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(technische Wiederholung)

STUTTGART (dpa-AFX) - Dem Autobauer Daimler <DE0007100000> machen zunehmend die Ausgaben für die Diesel-Krise zu schaffen. Das Unternehmen rechnet unter anderem wegen der kostspieligen Software-Updates für die betroffenen Autos mit erheblich weniger Gewinn. Außerdem drückt die rückläufige Nachfrage für Busse in manchen Märkten sowie weniger Absatz bei Transportern das Geschäft. Entsprechend hat der Autobauer am Freitag seine Prognose gesenkt. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) werde nun "deutlich" unter dem Wert des Vorjahres in Höhe von 14,3 Milliarden Euro liegen.

Im September hatte Daimler mit der Software-Nachrüstung begonnen. Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) hatte zuvor für rund 700 000 Daimler-Diesel wegen einer illegalen Abschalteinrichtung bei der Abgasreinigung einen Rückruf angeordnet.

Im dritten Quartal brach der Konzerngewinn im laufenden Geschäft nach vorläufigen Zahlen auf gut 2,49 Milliarden Euro ein - nach knapp 3,41 Milliarden Euro im Vorjahreszeitraum. Zuvor hatte Daimler noch einen "leichten" Rückgang kalkuliert. Allein im Geschäftsfeld Mercedes-Benz Cars ging das Ergebnis vor Zinsen und Steuern von 2,1 Milliarden auf 1,37 Milliarden Euro zurück. Die Marke hat seit Monaten mit sinkenden Verkaufszahlen zu kämpfen. Hintergrund sind Verzögerungen bei der Zertifizierung nach dem neuen Abgastestverfahren WLTP, Modellwechsel und Auslieferungsstopps von Diesel-Fahrzeugen.

Zudem will Daimler vorsorglich eine Rückstellung wegen des Kältemittel-Streits bilden, über den der Europäische Gerichtshof Anfang Oktober geurteilt hatte. Die Höhe nannte der Konzern nicht. Daimler hatte im 2013 das nach EU-Recht unzulässige Kältemittel R-134a in Fahrzeugen eingesetzt. Der Konzern hatte dies damit begründet, dass von der vorgesehenen und umweltfreundlicheren Chemikalie R-1234yf ein Sicherheitsrisiko ausgehe, weil im Fall einer Entzündung hochgiftiger Fluorwasserstoff entstehen könne. Betroffen waren mehr als 133 000 Fahrzeuge, die womöglich umgerüstet werden müssen. Für das gesamte Jahr 2018 rechnet Daimler für das Geschäftsfeld Mercedes-Benz Cars mit einem Ebit "deutlich unter Vorjahresniveau."

Sorgen bereiten auch Transporter und Busse. Die Transporter-Sparte erwartet im dritten Quartal einen Verlust von 93 Millionen Euro nach einem Gewinn von 214 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Auch hier gab es Probleme mit Dieselmotoren. Im Geschäftsfeld Busse wird mit einem leichten Rückgang des Ebit auf 30 Millionen gerechnet. Hier schwächeln nach Unternehmensangaben vor allem die Geschäfte in Argentinien und der Türkei. Einzig die Lastwagen-Sparte brummt: Dort gab es im dritten Quartal nach vorläufigen Zahlen einen Anstieg von 614 Millionen Euro auf 850 Millionen Euro.

Der Autokonzern hatte Mitte des Jahres angekündigt, sich neu aufzustellen. So soll es für Autos und Vans von 2020 an die Mercedes-Benz AG geben. Bei der Daimler Truck AG wird das Geschäft mit Lastwagen und Bussen zusammengefasst. Die Finanzdienstleistungssparte als dritte Säule, die rechtlich eigenständig ist, soll zudem schon 2019 in Daimler Mobility AG umbenannt werden. Den Mitarbeitern in Deutschland hatte der Konzern zugesichert, ihre Jobs bis mindestens Ende 2029 zu erhalten. Ende September hatte Vorstandschef Dieter Zetsche angekündigt, seinen Posten im Mai 2019 an Entwicklungschef Ola Källenius zu übergeben.

Die Daimler-Aktie gab nach der Gewinnwarnung am späten Freitagnachmittag um knapp 3 Prozent nach. Am kommenden Donnerstag will Daimler die endgültigen Quartalszahlen veröffentlichen./ols/axa/DP/fba

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DGAP-DD: Daimler AG (deutsch)