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ZinsFix ST 06 21/23: Basiswert Fresenius

DGE3ZV / DE000DGE3ZV0 //
Quelle: DZ BANK: Geld 27.05. 19:57:37, Brief 27.05. 19:57:37
DGE3ZV DE000DGE3ZV0 // Quelle: DZ BANK: Geld 27.05. 19:57:37, Brief 27.05. 19:57:37
813,40 EUR
Geld in EUR
833,40 EUR
Brief in EUR
0,87%
Diff. Vortag in %
Basiswertkurs: 32,510 EUR
Quelle : Xetra , 17:35:08
  • Basispreis 43,995 EUR
  • Abstand zum Basispreis in % -35,33%
  • Barriere 34,7561 EUR
  • Abstand zur Barriere in % -6,91%
  • Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 22,729856
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Das Produkt wird von der DZ BANK gemäß dem „ESG Produkt- und Transparenzstandard der DZ BANK“ als nachhaltiges Produkt eingestuft.
Hinweis der DZ BANK:
Das öffentliche Angebot dieses Wertpapiers ist beendet. Kursstellungen nur während der Börsenzeiten.

Chart

ZinsFix ST 06 21/23: Basiswert Fresenius

  • Intraday
  • 1W
  • 1M
  • 3M
  • 6M
  • 1J
  • 2J
  • 5J
  • Max
Quelle: DZ BANK AG, Frankfurt: 27.05. 19:57:37
Charts zeigen die Wertentwicklungen der Vergangenheit. Zukünftige Ergebnisse können sowohl niedriger als auch höher ausfallen. Falls Kurse in Fremdwährung notieren, kann die Rendite infolge von Währungsschwankungen steigen oder fallen. © 2022 DZ BANK AG

Stammdaten

Stammdaten
WKN / ISIN DGE3ZV / DE000DGE3ZV0
Emittent DZ BANK AG
Produktstruktur Zertifikat
Kategorie Index/Aktienanleihe
Produkttyp ZinsFix
Währung des Produktes EUR
Quanto Nein
Zeichnungsfrist 31.05.2021 - 30.06.2021
Emissionsdatum 30.06.2021
Erster Handelstag 09.08.2021
Letzter Handelstag 06.01.2023
Handelszeiten 09:00 - 20:00 Hinweise zur Kursstellung
Letzter Bewertungstag 09.01.2023
Zahltag 16.01.2023
Fälligkeitsdatum 16.01.2023
Emissionspreis 1.000,00 EUR pro Zertifikat
Anzahl Aktien 22,7299
Basispreis 43,995 EUR
Basisbetrag 1.000,00 EUR
Zins 52,00 EUR
Protectlevel verletzt Nein

Kennzahlen

Kennzahlen
Berechnung: 27.05.2022, 19:57:37 Uhr mit Geld 813,40 EUR / Brief 833,40 EUR
Spread Absolut 20,00 EUR
Spread Homogenisiert 0,8799 EUR
Spread in % des Briefkurses 2,40%
Abstand zum Basispreis in % -35,33%
Max Rendite in % p.a. 43,81% p.a.
Seitwärtsrendite in % --
Seitwärtsrendite p.a. --
Performance seit Auflegung in % -18,66%

Basiswert

Basiswert
Kurs 32,510 EUR
Diff. Vortag in % 1,03%
52 Wochen Tief 26,690 EUR
52 Wochen Hoch 47,595 EUR
Quelle Xetra, 17:35:08
Basiswert Fresenius SE & Co. KGaA
WKN / ISIN 578560 / DE0005785604
KGV 9,97
Produkttyp Aktie
Sektor Gesundheitswesen

Produktbeschreibung

Art

Dieses Produkt ist eine Inhaberschuldverschreibung, die unter deutschem Recht begeben wurde.

Ziele

Ziel dieses Produkts ist es, Ihnen einen bestimmten Anspruch zu vorab festgelegten Bedingungen zu gewähren. Das Produkt hat eine feste Laufzeit und wird am Rückzahlungstermin fällig. Sie erhalten am Zahlungstermin eine Zinszahlung unabhängig von der Wertentwicklung des Basiswerts.

Zinszahlungen:
Am Zahlungstermin erhalten Sie unabhängig von der Wertentwicklung des Basiswerts eine feste Zinszahlung.

Rückzahlung am Laufzeitende:
Am Rückzahlungstermin gibt es folgende Rückzahlungsmöglichkeiten:

  1. Liegt der Referenzpreis auf oder über einer bestimmten Schwelle, erhalten Sie den Basisbetrag.

  2. Liegt der Referenzpreis unter der bestimmten Schwelle, erhalten Sie eine durch das Bezugsverhältnis bestimmte Anzahl von Aktien des Basiswerts. Wir liefern keine Bruchteile von Aktien. Für diese erhalten Sie die Zahlung eines Ausgleichsbetrags pro Zertifikat. Der Gegenwert der Aktien zuzüglich des Ausgleichsbetrags wird unter dem Basisbetrag liegen. Ein Zusammenfassen mehrerer Ausgleichsbeträge zu Ansprüchen auf Lieferung von Aktien des Basiswerts ist ausgeschlossen. Wenn die Lieferung von Aktien des Basiswerts für uns erschwert oder unmöglich ist, kann die Rückzahlung auch zu einem entsprechenden Abrechnungsbetrag erfolgen. Dieser entspricht dem Ergebnis der Formel (Referenzpreis x Bezugsverhältnis).


Sie erhalten während der Laufzeit des Produkts keine sonstigen Erträge (z.B. Dividenden) und haben keine weiteren Ansprüche (z.B. Stimmrechte) aus dem Basiswert.

Analyse

Gesamteindruck
Einfach nutzbares Gesamtrating basierend auf einer fundamentalen, technischen und Risikoanalyse unter Einbezug von Branchen- und Marktumfeld.

Neutral

Gewinnprognose
Der Veränderungstrend der Gewinnprognosen über ein Zeitfenster von 7 Wochen. Aktuelle Aktienbewertungen ausgewählter Analysten finden Sie unter DPA-AFX ANALYSER.

Negative Analystenhaltung seit 17.05.2022

Kurs-Gewinn-Verhältnis
Das KGV setzt den aktuellen Kurs der Aktie ins Verhältnis zu seiner Gewinnerwartung. Es wird auf Basis der langfristigen Gewinnprognosen der Analysten errechnet.
7,4

Erwartetes KGV für 2024

Risiko-Bewertung
Gesamteinschätzung des Risikos auf Basis des Bear Market und des Bad News Factors.

Mittel

Bear-Market-Faktor
Risiko Parameter, der anhand des Titelverhaltens in sich abwärts bewegenden Märkten das Marktrisiko einer Aktie angibt.

Mittlere Anfälligkeit bei Indexrückgängen

Korrelation
Die Korrelation gibt an, inwieweit die Bewegungen der Aktie mit denen Ihres Indexes übereinstimmen.
57,1%

Mittelstarke Korrelation mit dem STOXX600

Marktkapitalisierung (Mrd. USD) 22,74 Grosser Marktwert Mit einer Marktkapitalisierung von >$8 Mrd., ist FRESENIUS ein hoch kapitalisierter Titel.
Gewinnprognose Negative Analystenhaltung seit 17.05.2022 Die Gewinnerwartung der Analysten pro Aktie liegen heute niedriger als vor sieben Wochen. Dieser negative Trend hat am 17.05.2022 bei einem Kurs von 33,25 eingesetzt.
Preis Stark unterbewertet Auf Basis des Wachstumspotentials und anderer Messwerte erscheint die Aktie stark unterbewertet.
Relative Performance -0,9% vs. STOXX600 Die relative Performance der letzten vier Wochen im Vergleich zum STOXX600 beträgt -0,9%.
Mittelfristiger Trend Negative Tendenz seit dem 20.05.2022 Der technische 40-Tage Trend ist seit dem 20.05.2022 negativ. Der bestätigte technische Trendwendepunkt von +1,75% entspricht 33,67.
Wachstum KGV 1,6 >40% Abschlag relativ zur Wachstumserwartung Ein "Verhältnis zwischen Wachstum plus geschätzte Dividende und KGV" von über 1,5 weist auf einen Preisabschlag gegenüber dem normalen Preis für das Wachstumspotential hin, von in diesem Fall über 40%.
KGV 7,4 Erwartetes KGV für 2024 Das erwartete KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) gilt für das Jahr 2024.
Langfristiges Wachstum 8,6% Wachstum heute bis 2024 p.a. Die durchschnittlichen jährlichen Wachstumsraten gelten für die Gewinne von heute bis 2024.
Anzahl der Analysten 20 Starkes Analysteninteresse In den zurückliegenden sieben Wochen haben durchschnittlich 20 Analysten eine Schätzung des Gewinns pro Aktie für diesen Titel abgegeben.
Dividenden Rendite 3,2% Dividende durch Gewinn gut gedeckt Für die während den nächsten 12 Monaten erwartete Dividende müssen voraussichtlich 23,51% des Gewinns verwendet werden.
Risiko-Bewertung Mittel Mittel, keine Veränderung im letzten Jahr.
Bear-Market-Faktor Mittlere Anfälligkeit bei Indexrückgängen Die Aktie tendiert dazu, Indexrückgänge in etwa gleichem Umfang mitzuvollziehen.
Bad News Geringe Kursrückgänge bei spezifischen Problemen Der Titel verzeichnet bei unternehmensspezifischen Problemen i.d.R. geringe Kursabschläge in Höhe von durchschnittlich 2,0%.
Beta 0,95 Mittlere Anfälligkeit vs. STOXX600 Die Aktie tendiert dazu, pro 1% Indexbewegung mit einem Ausschlag von 0,95% zu reagieren.
Korrelation 365 Tage 57,1% Mittelstarke Korrelation mit dem STOXX600 57,1% der Kursschwankungen werden durch Indexbewegungen verursacht.
Value at Risk 3,80 EUR Das geschätzte mittelfristige Value at Risk beträgt 3,80 EUR oder 0,12% Das geschätzte Value at Risk beträgt 3,80 EUR. Das Risiko liegt deshalb bei 0,12%. Dieser Wert basiert auf der mittelfristigen historischen Volatilität (1 Monat) mit einem Konfidenzintervall von 95%.
Volatilität der über 1 Monat 21,0%
Volatilität der über 12 Monate 26,0%

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News

27.05.2022 | 08:35:03 (dpa-AFX)
FRESENIUS IM FOKUS: Schleichender Umbruch ist Investoren bislang zu wenig

BAD HOMBURG (dpa-AFX) - Corona-Pandemie, Sparprogramm, Umbau, Personalwechsel: Der Medizin- und Krankenhauskonzern Fresenius SE <DE0005785604> und seine Dialysetochter Fresenius Medical Care (FMC) <DE0005785802> durchleben bewegte Zeiten. Die schlagen sich auch im Aktienkurs nieder, den Fresenius-Chef Stephan Sturm bislang vergeblich wiederzubeleben versucht hat. Zur Lage des Unternehmens, was die Aktie macht und was die Analysten sagen:

DAS IST LOS BEI FRESENIUS:

Auf dem diesjährigen - sehr ruhigen - Aktionärstreffen haben sich die Wogen rund um den Fresenius-Konzern spürbar geglättet. Vor einem Jahr war es auf der Hauptversammlung turbulent zugegangen; Firmenchef Stephan Sturm hatte angesichts der miserablen Aktienkursentwicklung und der Schwierigkeiten bei der Dialysetochter Fresenius Medical Care (FMC) im Kreuzfeuer gestanden.

Und heute? Die Fresenius-Aktie notiert zwar noch tiefer als vor einem Jahr und FMCs Bilanz liest sich weiterhin alles andere als rosig, doch Sturm hat offenbar mit der Vorlage eines mehrjährigen Sparprogramms und dem vorsichtigen Aufbrechen der bisherigen Strategie die Gemüter beruhigen können.

Der Druck auf den Vorstand, an den Kosten und der Organisation zu feilen, war zuletzt merklich gestiegen. Hatte Fresenius nach der im Jahr 2018 gefloppten Übernahme des US-Generikaherstellers Akorn an der Börse schon unter Beschuss gestanden, setzte schließlich die Corona-Pandemie dem Konzern auch bilanziell erheblich zu. Im Klinikgeschäft blieben die Patienten fern und Operationen wurden verschoben. Die nervlichen Belastungen sorgten für eine hohe Fluktuation, Personal zu halten ging wiederum ins Geld. Richtig dramatisch brachen die Gewinne bei FMC ein, auch hier verursacht durch steigende Ausgaben sowie durch den Wegfall von Behandlungen durch die vielen Corona-Toten unter den Blutwäsche-Patienten.

Inzwischen geht es zumindest im Klinikgeschäft wieder aufwärts, dort wird wieder mehr behandelt. Und auch bei der Servicegesellschaft Vamed springt das Projektgeschäft wieder an. Die auf Flüssigmedizin und biopharmazeutisch hergestellte Nachahmermedikamente spezialisierte Tochter Kabi kämpft zwar weiter mit Schwierigkeiten im wichtigen US-Markt, profitierte zuletzt aber von einem starken Schwellenländergeschäft.

FMC hingegen verzeichnete auch im ersten Quartal einen Gewinneinbruch, will aber nach dem Rückschlag im vergangenen Jahr das Ergebnis in 2022 wieder verbessern. Und auch Mutter Fresenius hat einen leichten Zuwachs angekündigt. Dabei setzen die Firmen auch auf die bereits im Frühjahr 2021 eingeläuteten Sparprogramme. FMC etwa kündigte dazu den Abbau von 5000 Stellen an und eine Neuaufstellung seiner Organisationsstruktur.

Ursprünglich sollten wohl allein die Spar- und Umbaumaßnahmen die Unternehmen zu alter Stärke zurückführen. Doch dass dies nicht reichte, um die Börse zufriedenzustellen, wurde in den vergangenen Monaten an den weiterhin dümpelnden Aktienkursen beider Dax <DE0008469008>-Konzerne klar.

Vom Fresenius-Chef zunächst noch abgelehnt, hat der Manager inzwischen die Türen für einen FMC-Verkauf geöffnet: Eine solche Transaktion wird grundsätzlich nicht mehr ausgeschlossen. Allerdings liegt auch FMCs Aktienkurs brach, sodass ein solcher Deal unvorteilhaft für die Verkäuferin Fresenius wäre. Deshalb dürfte hier vorerst mit wenig wirklich Spektakulärem zu rechnen sein.

Bereits am Markt vorgefühlt haben soll Fresenius in Richtung möglicher Interessenten für das Klinikgeschäft Helios. Auch für die Servicegesellschaft Vamed wünscht sich die Konzern-Führung Investoren an Bord, um die Geschäfte dort weiterzuentwickeln.

Bewusst zügig ließ Sturm bei Kabi auf Worte Taten folgen, da Fresenius hier künftig vorrangig sein Geld investieren und wichtige Kompetenzen der Tochter ausbauen will: Ende April gab der Konzern die Übernahme des Biopharmazie-Unternehmens Mabxience und des US-Infusionstherapiespezialisten Ivenix durch Kabi bekannt.

Auch personell wird umgesattelt. Anfang 2023 wird Carla Kriwet die Nachfolge des aus Altersgründen scheidenden FMC-Chefs Rice Powell antreten. Kriwet war zuletzt Chefin der Bosch-Tochter BSH Hausgeräte GmbH und bringt reichlich branchenrelevante Erfahrung zu FMC, die sie auf ihren vorherigen Stationen etwa bei Philipps, Linde <IE00BZ12WP82> und Drägerwerk <DE0005550636> gesammelt hat. Ihre Wahl ist auch deshalb ein kluger Schachzug, da die in Essen gebürtige künftige zweite Frau im Dax als polyglotte Managerin gilt. Es könnte ihr womöglich leichter fallen als Powell, der kein Deutsch spricht, die Investoren jenseits des Atlantiks und auch hierzulande wieder für sich zu vereinnahmen.

Für Fresenius-Chef Sturm gilt es nun jedoch zu beweisen, dass die eingeleiteten Maßnahmen die richtigen sind, um nicht nur die erhofften nachhaltigen Ergebnisverbesserungen zu bringen, sondern auch den Aktienkurs wieder zu heben.

DAS MACHT DIE AKTIE:

Nicht so schlecht wie befürchtet, lautete das Urteil der Analysten anlässlich der Fresenius-Zahlen zum ersten Quartal Anfang Mai. Doch der entsprechend positive Kurseffekt ist längst wieder verpufft. Und inzwischen ist auch ein gutes Stück der Erholung nach dem Einbruch der Märkte im Zuge des Ukraine-Kriegs dahin: Aktuell kostet die Aktie rund 32 Euro.

Dies dürfte Konzernchef Sturm wenig gefallen, denn so sehr sich der Vorstand auch bemüht - die Aktie hat bislang durch das Strategie-Update nicht nachhaltig Auftrieb erhalten. Nach dem geplatzten Akorn-Deal und mehrere Gewinnwarnungen ist bei Investoren so einiges Vertrauen verloren gegangen. Aktuell hat das Papier zudem mit der allgemeinen Marktschwäche zu kämpfen. Auch die Aufspaltungsfantasien, die im vergangenen Jahr mit Gerüchten über einen möglichen FMC-Verkauf florierten, sind von der Realität überholt.

Nach diversen Kurseinbrüchen bäumte sich die Aktie zwar immer wieder auf, doch in der Tendenz ging es in den vergangenen Jahren stetig bergab. Im März 2020 rutschte der Kurs im Zuge des Corona-Einbruchs an den Märkten sogar bis auf ein mehrjähriges Tief von 24,25 Euro herunter. Nach dem Einmarsch Russlands in die Ukraine ging es für die Aktie in diesem Frühjahr bis auf zwei Euro Abstand dicht an dieses Niveau heran. Fresenius' Börsenwert ist inzwischen auf 17,9 Milliarden Euro zusammengeschrumpft, rund dreieinhalb Milliarden Euro weniger als noch vor rund drei Monaten.

Seit ihren Glanzzeiten, als der Kurs zur Jahresmitte 2017 bei gut 80 Euro auf das bisherige Rekordhoch gestiegen war, hat die Fresenius-Aktie aktuell rund 60 Prozent eingebüßt. Auf Sicht von einem Jahr beläuft sich das Minus auf etwa 30 Prozent. Nur wer die Aktie länger hält, hat noch einen Gewinn im Depot: Auf Zehnjahresfrist beläuft sich der Kurszuwachs beispielsweise auf rund ein Viertel, bei 20 Jahren Haltedauer wurde der Einsatz mehr als vervierfacht.

DAS SAGEN DIE ANALYSTEN:

Wegen der niedrigen Bewertung ist die Fresenius-Aktie für die Mehrheit der Analysten weiterhin ein Kauf. Im Gegensatz zur Tochter FMC gibt es für die Mutter keine Verkaufsempfehlung - für den Dialyseanbieter senken immerhin derzeit zwei Branchenkenner den Daumen. Das durchschnittliche Kursziel für die Fresenius-Aktie liegt bei 42,80, das für FMC bei 63,44 Euro.

Metzler-Analyst Analyst König setzte die Fresenius-Aktie erst kürzlich auf seine Top-Ten-Empfehlungsliste für Deutschland: Aus seiner Sicht ist der Konzern größtenteils immun gegenüber den aktuellen gesamtwirtschaftlichen Risiken. Zudem profitiere die Firma von einem möglichen Ende der Corona-Pandemie, da die Covid-19-bedingte Übersterblichkeit zurückgehe. Und schließlich sei der Bewertungsabschlag zu den Aktien der Wettbewerber beträchtlich und übersteige auch deutlich die entsprechende Profitabilitätslücke zu den Konkurrenten.

Analyst Sezgi Oezener von der britischen Investmentbank HSBC schaut hingegen inzwischen etwas vorsichtiger auf die Aktie. Er strich nach den Quartalszahlen seine Kaufempfehlung und bleibt seitdem lieber mit einem neutralen Votum in Wartestellung. Er moniert vor allem den operativen Barmittelfluss und den steigenden Verschuldungsgrad des Unternehmens, wenngleich die jüngsten Zukäufe der Tochter Kabi ermutigend seien.

Auch JPMorgan-Analyst David Adlington hält sich lieber an der Seitenlinie. Für ihn ist die Aktie zwar weiterhin "extrem billig", doch es fehlten klare Treiber für eine Kurserholung. Der Experte sieht die Fresenius-Aktie zudem in Sippenhaft: Der europäische Medizinsektor sei einem "perfekten Sturm" aus steigenden Anleiherenditen und Kosten bei gleichzeitigen Lieferkettenproblemen ausgesetzt und habe seit Jahresbeginn deutlich stärker als der Markt verloren. Tatsächlich hatte auch Fresenius zum ersten Quartal über Lieferkettenprobleme und die deshalb steigenden Kosten berichtet./tav/mis/he

20.05.2022 | 17:10:37 (dpa-AFX)
DGAP-DD: Fresenius SE & Co. KGaA (deutsch)
19.05.2022 | 15:05:35 (dpa-AFX)
DGAP-DD: Fresenius SE & Co. KGaA (deutsch)
13.05.2022 | 13:37:06 (dpa-AFX)
Fresenius bekräftigt auf HV Ziele - Kritik an Aktienkurs und Strategie
10.05.2022 | 14:22:23 (dpa-AFX)
ANALYSE: Fresenius und Krones statt Rheinmetall und Bilfinger auf Metzler-Liste
10.05.2022 | 10:11:05 (dpa-AFX)
AKTIE IM FOKUS: Fresenius nach Abstufung am Dax-Ende
04.05.2022 | 11:38:38 (dpa-AFX)
AKTIEN IM FOKUS: Fresenius steigen und FMC fallen