Memory Express StepDown ST mit Airbag 07 20/26: Basiswert BASF

DGE2SC / DE000DGE2SC7 //
Quelle: DZ BANK: Geld , Brief
DGE2SC DE000DGE2SC7 // Quelle: DZ BANK: Geld , Brief
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Geld in EUR
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Brief in EUR
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Diff. Vortag in %
Basiswertkurs: 48,340 EUR
Quelle : Xetra , 03.08.
  • Rückzahlungschwelle 46,81 EUR
  • Rückzahlungsschwelle in % 100,00%
  • Nächste Kuponschwelle 36,5118 EUR
  • Nächste Kuponschwelle [in %] 78,00%
  • Startwert 46,81 EUR
  • Nächster Bewertungstag 02.08.2021
  • Letzter Bewertungstag 31.07.2026
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Hinweis der DZ BANK:
Das öffentliche Angebot dieses Wertpapiers ist beendet. Kursstellungen nur während der Börsenzeiten.

Chart

Memory Express StepDown ST mit Airbag 07 20/26: Basiswert BASF

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Quelle: DZ BANK AG, Frankfurt: -- --
Charts zeigen die Wertentwicklungen der Vergangenheit. Zukünftige Ergebnisse können sowohl niedriger als auch höher ausfallen. Falls Kurse in Fremdwährung notieren, kann die Rendite infolge von Währungsschwankungen steigen oder fallen. © 2020 DZ BANK AG

Stammdaten

Stammdaten
WKN / ISIN DGE2SC / DE000DGE2SC7
Emittent DZ BANK AG
Produktstruktur Zertifikat
Kategorie Expresszertifikat
Produkttyp Memory Express
Währung des Produktes EUR
Quanto Nein
Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 27,388406
Ausübung Europäisch
Zeichnungsfrist 30.06.2020 - 31.07.2020
Emissionsdatum 31.07.2020
Zins* 09.08.2021 / 51,00 EUR
08.08.2022 / 102,00 EUR
07.08.2023 / 153,00 EUR
07.08.2024 / 204,00 EUR
07.08.2025 / 255,00 EUR
07.08.2026 / 306,00 EUR
Erster Handelstag 07.09.2020
Letzter Handelstag 30.07.2026
Handelszeiten Übersicht
Rückzahlungsschwellen 02.08.2021 / 100,00%
01.08.2022 / 95,00%
31.07.2023 / 90,00%
31.07.2024 / 85,00%
31.07.2025 / 80,00%
31.07.2026 / 78,00%
Bewertungspunkte 6
Bewertungstage / Rückzahlungslevel 02.08.2021 / 46,81 EUR
01.08.2022 / 44,4695 EUR
31.07.2023 / 42,129 EUR
31.07.2024 / 39,7885 EUR
31.07.2025 / 37,448 EUR
31.07.2026 / 36,5118 EUR
Mögliche Zahlungstermine /
Möglicher Rückzahlungsbetrag pro Zertifikat*
09.08.2021 / 1.000,00 EUR
08.08.2022 / 1.000,00 EUR
07.08.2023 / 1.000,00 EUR
07.08.2024 / 1.000,00 EUR
07.08.2025 / 1.000,00 EUR
07.08.2026 / 1.000,00 EUR
Letzter Bewertungstag 31.07.2026
Zahltag 07.08.2026
Emissionspreis 1.000,00 EUR zzgl. 1,50% Ausgabeaufschlag pro Zertifikat (entspricht 1.015,00 EUR)
Startwert 46,81 EUR
Nennbetrag 1.000,00 EUR
* Bzgl. der Zinszahlung gilt: Abhängig von der Wertentwicklung des Basiswerts. Im Falle einer in der Zukunft liegenden Zinszahlung ist zu beachten, dass der angegebene Zinsbetrag abzüglich der Summe der an den vorherigen Zahlungsterminen gezahlten Zinszahlungen ausgezahlt wird. Bzgl. der Rückzahlung gilt: Zeitpunkt, Höhe und ggf. Art der Rückzahlung sind abhängig von der Wertentwicklung des Basiswerts. Details zur Funktionsweise des Produktes können den zugehörigen Endgültigen Bedingungen entnommen werden.

Kennzahlen

Kennzahlen
Berechnung: Uhr mit Geld -- / Brief --
Spread Absolut --
Spread Homogenisiert --
Spread in % des Briefkurses --

Basiswert

Basiswert
Kurs 48,340 EUR
Diff. Vortag in % --
52 Wochen Tief 37,355 EUR
52 Wochen Hoch 72,17 EUR
Quelle Xetra, 03.08.
Basiswert BASF SE
WKN / ISIN BASF11 / DE000BASF111
KGV 5,27
Produkttyp Aktie
Sektor Chemie/Pharma

Produktbeschreibung

Das hier beschriebene Zertifikat bezieht sich auf die Aktie BASF SE. Es bietet (vorbehaltlich einer vorzeitigen Rückzahlung) an jedem Zahlungstermin die Möglichkeit einer Zinszahlung sowie die Möglichkeit einer vorzeitigen Rückzahlung. Sollte keine vorzeitige Rückzahlung erfolgen, wird das Zertifikat spätestens am 07.08.2026 fällig.
Möglichkeit einer Zinszahlung
Vorbehaltlich einer vorzeitigen Rückzahlung erhalten Sie an jedem Zahlungstermin eine Zinszahlung von 51,00 Euro oder mehr pro Zertifikat (endgültige Festlegung am 31.07.2020), wenn der Schlusskurs der Aktie BASF SE an der maßgeblichen Börse am jeweiligen Bewertungstag (Referenzpreis) auf oder über 78,00 % des Startpreises notiert. In diesem Fall werden auch die bis zu diesem Zeitpunkt möglicherweise entfallenen Zinszahlungen nachträglich gezahlt (Aufholmechanismus).
Möglichkeit einer vorzeitigen Rückzahlung
Wenn der Schlusskurs der Aktie BASF SE an der maßgeblichen Börse an einem Bewertungstag auf oder über dem jeweiligen Rückzahlungslevel notiert, erfolgt am dazugehörigen Zahlungstermin eine vorzeitige Rückzahlung. Die vorzeitige Rückzahlung erfolgt zu 1.000,00 Euro pro Zertifikat (Basisbetrag). In diesem Fall endet die Laufzeit des Zertifikats. Ist dies nicht der Fall, läuft das Zertifikat bis zum nächsten Zahlungstermin weiter.
Begrenzter Puffer*, *Mögliche Rückzahlung durch Lieferung von Aktien
Wenn keine vorzeitige Rückzahlung erfolgt ist, gibt es am letzten Zahlungstermin folgende zwei Rückzahlungsmöglichkeiten:
  • Der Schlusskurs der Aktie BASF SE an der maßgeblichen Börse notiert am letzten Bewertungstag auf oder über dem letzten Rückzahlungslevel (78,00 % des Startpreises). Sie erhalten eine Rückzahlung von 1.000,00 Euro pro Zertifikat.
  • Der Schlusskurs der Aktie BASF SE an der maßgeblichen Börse notiert am letzten Bewertungstag unter dem letzten Rückzahlungslevel (78,00 % des Startpreises). Sie erhalten pro Zertifikat eine durch das Bezugsverhältnis bestimmte Menge Aktien der BASF SE. Das Bezugsverhältnis wird am 31.07.2020 festgelegt. Es entspricht dem Ergebnis der Formel (Basisbetrag / 78,00 % des Startpreises). Wir liefern keine Bruchteile von Aktien. Für diese zahlen wir einen Ausgleichsbetrag pro Zertifikat. Der Gegenwert der Aktien und des Ausgleichsbetrags wird unter dem Basisbetrag liegen. Ein Zusammenfassen mehrerer Ausgleichsbeträge zu Ansprüchen auf Lieferung von Aktien erfolgt nicht. Wenn wir Aktien nicht liefern können, kann die Rückzahlung auch zu einem Abrechnungsbetrag erfolgen. Dieser entspricht pro Zertifikat dem Ergebnis der Formel (Referenzpreis am letzten Bewertungstag x Bezugsverhältnis).
Sie erhalten während der Laufzeit des Zertifikats keine sonstigen Erträge (z.B. Dividenden) und haben keine weiteren Ansprüche (z.B. Stimmrechte) aus dem Basiswert.

Analyse

Gesamteindruck
Einfach nutzbares Gesamtrating basierend auf einer fundamentalen, technischen und Risikoanalyse unter Einbezug von Branchen- und Marktumfeld.

Neutral

Gewinnprognose
Der Veränderungstrend der Gewinnprognosen über ein Zeitfenster von 7 Wochen.

Positive Analystenhaltung seit 03.07.2020

Kurs-Gewinn-Verhältnis
Das KGV setzt den aktuellen Kurs der Aktie ins Verhältnis zu seiner Gewinnerwartung. Es wird auf Basis der langfristigen Gewinnprognosen der Analysten errechnet.
12,5

Erwartetes KGV für 2022

Risiko-Bewertung
Gesamteinschätzung des Risikos auf Basis des Bear Market und des Bad News Factors.

Mittel

Bear-Market-Faktor
Risiko Parameter, der anhand des Titelverhaltens in sich abwärts bewegenden Märkten das Marktrisiko einer Aktie angibt.

Mittlere Anfälligkeit bei Indexrückgängen

Korrelation
Die Korrelation gibt an, inwieweit die Bewegungen der Aktie mit denen Ihres Indexes übereinstimmen.
83,6%

Starke Korrelation mit dem DJ Stoxx 600

Marktkapitalisierung (Mrd. USD) 50,61 Grosser Marktwert Mit einer Marktkapitalisierung von >$8 Mrd., ist BASF ein hoch kapitalisierter Titel.
Gewinnprognose Positive Analystenhaltung seit 03.07.2020 Die Gewinnprognosen pro Aktie liegen heute höher als vor sieben Wochen. Dieser positive Trend hat am 03.07.2020 bei einem Kurs von 50,40 eingesetzt.
Preis Leicht unterbewertet Auf Basis des Wachstumspotentials und anderer Messwerte erscheint die Aktie leicht unterbewertet.
Relative Performance -5,3% Unter Druck (vs. DJ Stoxx 600) Die relative "Underperformance" der letzten vier Wochen im Vergleich zum DJ Stoxx 600 beträgt -5,3%.
Mittelfristiger Trend Negative Tendenz seit dem 31.07.2020 Der technische 40-Tage Trend ist seit dem 31.07.2020 negativ. Der bestätigte technische Trendwendepunkt von +1,75% entspricht 51,29.
Wachstum KGV 2,2 Hoher Abschlag zur Wachstumserwartung basiert auf einer Ausnahmesituation Liegt das "Verhältnis zwischen Wachstum plus geschätzte Dividende und KGV" über 1,6, so befindet sich das Unternehmen in der Regel in einer Ausnahmesituation. In diesem Fall ist das erwartete KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) ein besserer Indikator für die nachhaltige Gewinnentwicklung als das langfrist. Wachstum.
KGV 12,5 Erwartetes KGV für 2022 Das erwartete KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) gilt für das Jahr 2022.
Langfristiges Wachstum 21,8% Wachstum heute bis 2022 p.a. Die durchschnittlichen jährlichen Wachstumsraten gelten für die Gewinne von heute bis 2022.
Anzahl der Analysten 25 Starkes Analysteninteresse In den zurückliegenden sieben Wochen haben durchschnittlich 25 Analysten eine Schätzung des Gewinns pro Aktie für diesen Titel abgegeben.
Dividenden Rendite 6,1% Dividende ist nur unzureichend durch Gewinne gedeckt Für die während den nächsten 12 Monaten erwartete Dividende müssen voraussichtlich 76,05% des Gewinns verwendet werden.
Risiko-Bewertung Mittel Die Aktie ist seit dem 07.02.2020 als Titel mit mittlerer Sensitivität eingestuft.
Bear-Market-Faktor Mittlere Anfälligkeit bei Indexrückgängen Die Aktie tendiert dazu, Indexrückgänge in etwa gleichem Umfang mitzuvollziehen.
Bad News Geringe Kursrückgänge bei spezifischen Problemen Der Titel verzeichnet bei unternehmensspezifischen Problemen i.d.R. geringe Kursabschläge in Höhe von durchschnittlich 1,9%.
Beta 1,31 Hohe Anfälligkeit vs. DJ Stoxx 600 Die Aktie tendiert dazu, pro 1% Indexbewegung mit einem Ausschlag von 1,31% zu reagieren.
Korrelation 365 Tage 83,6% Starke Korrelation mit dem DJ Stoxx 600 83,6% der Kursschwankungen werden durch Indexbewegungen verursacht.
Value at Risk 5,89 EUR Das geschätzte mittelfristige Value at Risk beträgt 5,89 EUR oder 0,13% Das geschätzte Value at Risk beträgt 5,89 EUR. Das Risiko liegt deshalb bei 0,13%. Dieser Wert basiert auf der mittelfristigen historischen Volatilität (1 Monat) mit einem Konfidenzintervall von 95%.
Volatilität der über 1 Monat 44,8%
Volatilität der über 12 Monate 38,5%

Tools

 

Eingabe individueller Gebühren, Provisionen und anderer Entgelte

Beim Erwerb von Aktien, Zertifikaten und anderen Wertpapieren fallen in der Regel Transaktionskosten an. Neben den Transaktionskosten, die beim Kauf zu entrichten sind, kommen oftmals noch Depotgebühren hinzu. Mit dem Brutto-/Nettowertentwicklungsrechner können Sie Ihre individuell bereinigte Wertentwicklung seit Valuta, die sich unter Berücksichtigung sämtlicher Kosten (Provisionen, Gebühren und andere Entgelte) ergibt, errechnen. Bitte berücksichtigen Sie, dass sich die Angaben auf die Vergangenheit beziehen und historische Wertentwicklungen keinen verlässlichen Indikator für zukünftige Ergebnisse darstellen.

News

29.07.2020 | 13:30:10 (dpa-AFX)
ROUNDUP 2: BASF rechnet mit schwierigem dritten Quartal - Stellenabbau läuft

(Neu: Aussagen aus der Telefonkonferenz zum Ausblick, Arbeitsplatzabbau und Sparten-Verkäufe)

LUDWIGSHAFEN (dpa-AFX) - Die Corona-Krise und eine schwache Nachfrage der Autoindustrie belasten weiterhin die Geschäfte des Chemiekonzerns BASF <DE000BASF111>. "Nach wie vor ist die Corona-Pandemie eine große Herausforderung für uns alle", sagte der Vorstandsvorsitzende Martin Brudermüller bei Vorlage der Zahlen zum zweiten Quartal am Mittwoch in Ludwigshafen. Angesichts der anhaltend hohen Unsicherheit der wirtschaftlichen Entwicklung gibt BASF weiterhin keine Ziele für das Gesamtjahr 2020 aus.

Das Unternehmen rechnet im laufenden dritten Quartal mit keiner wesentlichen Verbesserung beim Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) sowie vor Sondereinflüssen gegenüber dem zweiten Jahresviertel. BASF begründete dies mit einer im August generell niedrigeren Nachfrage und der Saisonalität des Agrargeschäfts. Der Dax <DE0008469008>-Konzern hatte bereits Eckdaten zum zweiten Quartal vorgelegt.

Die Corona-Krise macht auch den Aktionären von BASF weiterhin schwer zu schaffen. Die Papiere des Chemiekonzerns sackten bis zum späten Mittwochvormittag um mehr als fünf Prozent auf 49,30 Euro ab und waren damit der mit Abstand schwächste Wert im leicht nachgebenden deutschen Leitindex Dax <DE0008469008>. Die Resultate für das zweite Jahresviertel hätten zwar den vorab publizierten Daten entsprochen, aber die Aussagen zum dritten Quartal seien nicht gut für die Stimmung, sagte ein Händler.

"Der Blick auf den Juli zeigt, dass die täglichen Bestellungen immer noch unter dem Niveau des Vorjahres liegen", sagte Brudermüller in einer Telefonkonferenz mit Journalisten. Kunden blieben sehr vorsichtig. Sie bestellten häufiger geringere Mengen. Etwa die Hälfte des BASF-weiten Auftragsbestands werde im Folgemonat abgerufen. Weitere 30 Prozent aller Aufträge hätten ein Lieferdatum im darauffolgenden Monat. Damit würden 80 Prozent des Auftragsbestands innerhalb der nächsten zwei Monate gebucht. "Wir haben keine klare Sicht darüber hinaus", fügte er hinzu.

Am härtesten von einem Nachfrageeinbruch, Produktionsausfällen und Störungen in der Lieferkette wurde im zweiten Quartal die Autoindustrie getroffen, sagte Brudermüller. Verglichen mit dem Vorjahresquartal sank die weltweite Automobilproduktion im zweiten Quartal 2020 um 45 Prozent. Ohne China habe der Rückgang der Automobilproduktion in dem Zeitraum rund 60 Prozent betragen. Für das gesamte Jahr 2020 erwarte BASF insgesamt einen Rückgang um 27 Prozent.

Im Zeitraum April bis Juni schrumpfte der Konzernumsatz wie bereits bekannt im Vergleich zum Vorjahr um zwölf Prozent auf 12,7 Milliarden Euro. Der Konzern führte dies vor allem auf einen Nachfrageeinbruch aus der Automobilindustrie zurück. Besser lief es für BASF hingegen im Geschäft mit Aromainhaltsstoffen, Pharma und Humanernährung. Auch die Pflanzenschutzmittel- und Saatgut-Sparte entwickelte sich etwas besser.

Unter dem Strich entfiel auf die Anteilseigner der BASF auch wegen Abschreibungen auf die Beteiligung Wintershall Dea infolge des Ölpreisrutsches ein Verlust von 878 Millionen Euro. Hier hatte vor einem Jahr dank eines Buchgewinns im Zusammenhang mit der Zusammenführung des Öl- und Gasgeschäfts der Tochter Wintershall mit dem Rivalen Dea noch ein dickes Plus von fast 6 Milliarden Euro gestanden.

Bereits vor der Corona-Krise hatte Brudermüller ein Sparprogramm aufgesetzt, um den Konzern profitabler zu machen. Mit dem Programm will das BASF-Management den operativen Gewinn (Ebitda) ab 2021 jährlich um zwei Milliarden Euro verbessern. Die geplante Streichung von 6000 Stellen wurde bereits im April um ein Jahr auf Ende 2020 vorgezogen. 2019 hatte das Unternehmen weltweit bereits 3100 Jobs abgebaut.

BASF verzichte auf betriebsbedingte Kündigungen, sagte Brudermüller. "Das Unternehmen macht ein Angebot, und der Mitarbeiter nimmt es an oder nicht. Hier haben wir bereits eine große Zahl von Verträgen abgeschlossen." Im ersten Halbjahr wurden demnach rund 250 Stellen in Ludwigshafen und rund 850 weltweit gestrichen. Pensionierung und Fluktuation seien ebenfalls Instrumente, mit denen der Personalstand gesteuert werden könne.

Unterdessen soll der Verkauf der Bauchemie-Sparte im dritten Quartal und der des Pigmentgeschäfts im vierten abgeschlossen werden - vorausgesetzt es liegen alle kartellrechtlichen Zustimmungen vor, teilte BASF mit. Der japanischen Feinchemiehersteller Dic habe zwar Ende Juni seinen Antrag in der sogenannten Phase eins bei der EU auf Erlaubnis zum Kauf des BASF-Pigmentgeschäfts zurückgezogen, erläuterte Finanzchef Hans-Ulrich Engel. Dies sei aber kein ungewöhnliches Vorgehen, wenn man von der Behörde Hinweise erhält und den Antrag dann noch einmal neu einreicht./mne/wo/fba

29.07.2020 | 12:46:36 (dpa-AFX)
BASF hält an Stellenabbau fest - Ziel wegen Corona 'herausfordernd'
29.07.2020 | 12:11:19 (dpa-AFX)
AKTIE IM FOKUS 2: BASF-Aktien fallen nach Aussagen zum Ausblick weiter zurück
29.07.2020 | 11:31:36 (dpa-AFX)
ANALYSE-FLASH: Baader Bank belässt BASF auf 'Buy' - Ziel 63 Euro
29.07.2020 | 10:09:17 (dpa-AFX)
WDH/ROUNDUP: BASF rechnet mit schwierigem dritten Quartal - Aktie gibt nach
29.07.2020 | 09:36:04 (dpa-AFX)
ANALYSE-FLASH: JPMorgan belässt BASF auf 'Neutral' - Ziel 45 Euro
29.07.2020 | 08:42:34 (dpa-AFX)
ROUNDUP: BASF rechnet mit schwierigen dritten Quartal - Aktie gibt nach