Memory Express StepDown ST mit Airbag 06 20/26: Basiswert E.ON

DGE2NL / DE000DGE2NL9 //
Quelle: DZ BANK: Geld 10.08. 19:59:34, Brief 10.08. 19:59:34
DGE2NL DE000DGE2NL9 // Quelle: DZ BANK: Geld 10.08. 19:59:34, Brief 10.08. 19:59:34
969,27 EUR
Geld in EUR
989,27 EUR
Brief in EUR
0,33%
Diff. Vortag in %
Basiswertkurs: 9,924 EUR
Quelle : Xetra , 17:35:03
  • Rückzahlungschwelle 9,87 EUR
  • Rückzahlungsschwelle in % 100,00%
  • Nächste Kuponschwelle 7,7973 EUR
  • Nächste Kuponschwelle [in %] 79,00%
  • Startwert 9,87 EUR
  • Nächster Bewertungstag 16.06.2021
  • Letzter Bewertungstag 16.06.2026
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Hinweis der DZ BANK:
Das öffentliche Angebot dieses Wertpapiers ist beendet. Kursstellungen nur während der Börsenzeiten.

Chart

Memory Express StepDown ST mit Airbag 06 20/26: Basiswert E.ON

  • Intraday
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  • Max
Quelle: DZ BANK AG, Frankfurt: 10.08. 19:59:34
Charts zeigen die Wertentwicklungen der Vergangenheit. Zukünftige Ergebnisse können sowohl niedriger als auch höher ausfallen. Falls Kurse in Fremdwährung notieren, kann die Rendite infolge von Währungsschwankungen steigen oder fallen. © 2020 DZ BANK AG

Stammdaten

Stammdaten
WKN / ISIN DGE2NL / DE000DGE2NL9
Emittent DZ BANK AG
Produktstruktur Zertifikat
Kategorie Expresszertifikat
Produkttyp Memory Express
Währung des Produktes EUR
Quanto Nein
Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 128,249522
Ausübung Europäisch
Zeichnungsfrist 29.05.2020 - 16.06.2020
Emissionsdatum 16.06.2020
Zins* 23.06.2021 / 50,00 EUR
23.06.2022 / 100,00 EUR
23.06.2023 / 150,00 EUR
24.06.2024 / 200,00 EUR
23.06.2025 / 250,00 EUR
23.06.2026 / 300,00 EUR
Erster Handelstag 23.07.2020
Letzter Handelstag 15.06.2026
Handelszeiten Übersicht
Rückzahlungsschwellen 16.06.2021 / 100,00%
16.06.2022 / 95,00%
16.06.2023 / 90,00%
17.06.2024 / 85,00%
16.06.2025 / 80,00%
16.06.2026 / 79,00%
Bewertungspunkte 6
Bewertungstage / Rückzahlungslevel 16.06.2021 / 9,87 EUR
16.06.2022 / 9,3765 EUR
16.06.2023 / 8,883 EUR
17.06.2024 / 8,3895 EUR
16.06.2025 / 7,896 EUR
16.06.2026 / 7,7973 EUR
Mögliche Zahlungstermine /
Möglicher Rückzahlungsbetrag pro Zertifikat*
23.06.2021 / 1.000,00 EUR
23.06.2022 / 1.000,00 EUR
23.06.2023 / 1.000,00 EUR
24.06.2024 / 1.000,00 EUR
23.06.2025 / 1.000,00 EUR
23.06.2026 / 1.000,00 EUR
Letzter Bewertungstag 16.06.2026
Zahltag 23.06.2026
Emissionspreis 1.000,00 EUR zzgl. 1,50% Ausgabeaufschlag pro Zertifikat (entspricht 1.015,00 EUR)
Startwert 9,87 EUR
Nennbetrag 1.000,00 EUR
* Bzgl. der Zinszahlung gilt: Abhängig von der Wertentwicklung des Basiswerts. Im Falle einer in der Zukunft liegenden Zinszahlung ist zu beachten, dass der angegebene Zinsbetrag abzüglich der Summe der an den vorherigen Zahlungsterminen gezahlten Zinszahlungen ausgezahlt wird. Bzgl. der Rückzahlung gilt: Zeitpunkt, Höhe und ggf. Art der Rückzahlung sind abhängig von der Wertentwicklung des Basiswerts. Details zur Funktionsweise des Produktes können den zugehörigen Endgültigen Bedingungen entnommen werden.

Kennzahlen

Kennzahlen
Berechnung: 10.08.2020, 19:59:34 Uhr mit Geld 969,27 EUR / Brief 989,27 EUR
Spread Absolut 20,00 EUR
Spread Homogenisiert 0,155946 EUR
Spread in % des Briefkurses 2,02%

Basiswert

Basiswert
Kurs 9,924 EUR
Diff. Vortag in % 0,26%
52 Wochen Tief 7,601 EUR
52 Wochen Hoch 11,562 EUR
Quelle Xetra, 17:35:03
Basiswert E.ON SE
WKN / ISIN ENAG99 / DE000ENAG999
KGV 14,59
Produkttyp Aktie
Sektor Versorger

Produktbeschreibung

Art
Dieses Produkt ist eine Inhaberschuldverschreibung, die unter deutschem Recht begeben wurde.
Ziele
Ziel dieses Produkts ist es, Ihnen einen bestimmten Anspruch zu vorab festgelegten Bedingungen zu gewähren. Das Produkt hat eine feste Laufzeit und wird am letzten Zahlungstermin fällig, sofern das Produkt nicht vorzeitig zurückgezahlt wird. Das Produkt bietet Ihnen an den Zahlungsterminen die Möglichkeit auf Zinszahlungen und einer vorzeitigen Rückzahlung. Zinszahlungen: Sie erhalten an einem Zahlungstermin (vorbehaltlich einer vorzeitigen Rückzahlung) eine Zinszahlung, wenn der Referenzpreis am jeweiligen Bewertungstag auf oder über einer bestimmten Schwelle liegt. In diesem Fall erhalten Sie auch die bis zu diesem Zeitpunkt möglicherweise entfallenen Zinszahlungen (Aufholmechanismus). Sollte der Referenzpreis unter der bestimmten Schwelle liegen, erfolgt an dem dazugehörigen Zahlungstermin keine Zinszahlung. Im Falle einer vorzeitigen Rückzahlung entfallen die möglichen Zinszahlungen an den nachfolgenden Zahlungsterminen. Möglichkeit einer vorzeitigen Rückzahlung: Eine vorzeitige Rückzahlung zum Basisbetrag an einem Zahlungstermin erfolgt, wenn der Referenzpreis am jeweiligen Bewertungstag auf oder über dem jeweiligen Rückzahlungslevel liegt. In diesem Fall endet die Laufzeit des Produkts automatisch. Ist dies nicht der Fall, läuft das Produkt automatisch bis zum nächsten Zahlungstermin weiter. Rückzahlung am Laufzeitende: Wenn keine vorzeitige Rückzahlung erfolgt ist, gibt es am letzten Zahlungstermin folgende Rückzahlungsmöglichkeiten:
  • Liegt der Referenzpreis am letzten Bewertungstag auf oder über dem Rückzahlungslevel am letzten Bewertungstag, erhalten Sie eine Rückzahlung in Höhe des Basisbetrags.
  • Liegt der Referenzpreis am letzten Bewertungstag unter dem Rückzahlungslevel am letzten Bewertungstag, erhalten Sie eine durch das Bezugsverhältnis bestimmte Anzahl von Aktien des Basiswerts. Wir liefern keine Bruchteile von Aktien. Für diese erhalten Sie die Zahlung eines Ausgleichsbetrags pro Zertifikat. Der Gegenwert der Aktien zuzüglich des Ausgleichsbetrags wird unter dem Basisbetrag liegen. Ein Zusammenfassen mehrerer Ausgleichsbeträge zu Ansprüchen auf Lieferung von Aktien ist ausgeschlossen. Wenn die Lieferung von Aktien des Basiswerts für uns erschwert oder unmöglich ist, kann die Rückzahlung auch zu einem entsprechenden Abrechnungsbetrag erfolgen. Dieser entspricht dem Ergebnis der Formel (Referenzpreis am letzten Bewertungstag x Bezugsverhältnis).
Sie erhalten während der Laufzeit des Produkts keine sonstigen Erträge (z.B. Dividenden) und haben keine weiteren Ansprüche (z.B. Stimmrechte) aus dem Basiswert.

Analyse

Gesamteindruck
Einfach nutzbares Gesamtrating basierend auf einer fundamentalen, technischen und Risikoanalyse unter Einbezug von Branchen- und Marktumfeld.

Positiv

Gewinnprognose
Der Veränderungstrend der Gewinnprognosen über ein Zeitfenster von 7 Wochen.

Analysten neutral, zuvor negativ (seit 16.06.2020)

Kurs-Gewinn-Verhältnis
Das KGV setzt den aktuellen Kurs der Aktie ins Verhältnis zu seiner Gewinnerwartung. Es wird auf Basis der langfristigen Gewinnprognosen der Analysten errechnet.
11,3

Erwartetes KGV für 2022

Risiko-Bewertung
Gesamteinschätzung des Risikos auf Basis des Bear Market und des Bad News Factors.

Niedrig

Bear-Market-Faktor
Risiko Parameter, der anhand des Titelverhaltens in sich abwärts bewegenden Märkten das Marktrisiko einer Aktie angibt.

Defensiver Charakter bei sinkendem Index

Korrelation
Die Korrelation gibt an, inwieweit die Bewegungen der Aktie mit denen Ihres Indexes übereinstimmen.
72,8%

Starke Korrelation mit dem DJ Stoxx 600

Marktkapitalisierung (Mrd. USD) 30,77 Grosser Marktwert Mit einer Marktkapitalisierung von >$8 Mrd., ist E ON SE ein hoch kapitalisierter Titel.
Gewinnprognose Analysten neutral, zuvor negativ (seit 16.06.2020) Die Gewinnprognosen pro Aktie haben sich in den letzten 7 Wochen nicht wesentlich verändert (Veränderungen zwischen +1% bis -1% werden als neutral betrachtet). Das letzte signifikante Analystensignal war negativ und hat am 16.06.2020 bei einem Kurs von 9,93 eingesetzt.
Preis Stark unterbewertet Auf Basis des Wachstumspotentials und anderer Messwerte erscheint die Aktie stark unterbewertet.
Relative Performance -2,2% Unter Druck (vs. DJ Stoxx 600) Die relative "Underperformance" der letzten vier Wochen im Vergleich zum DJ Stoxx 600 beträgt -2,2%.
Mittelfristiger Trend Neutrale Tendenz, zuvor jedoch (seit dem 19.05.2020) positiv Die Aktie wird in der Nähe ihres 40-Tage Durchschnitts gehandelt (in einer Bandbreite von +1,75% bis -1,75%). Zuvor unterlag der Wert einem positiven Trend (seit dem 19.05.2020). Der bestätigte technische Trendwendepunkt von -1,75% entspricht 9,88.
Wachstum KGV 1,5 >40% Abschlag relativ zur Wachstumserwartung Ein "Verhältnis zwischen Wachstum plus geschätzte Dividende und KGV" von über 1,5 weist auf einen Preisabschlag gegenüber dem normalen Preis für das Wachstumspotential hin, von in diesem Fall über 40%.
KGV 11,3 Erwartetes KGV für 2022 Das erwartete KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) gilt für das Jahr 2022.
Langfristiges Wachstum 12,0% Wachstum heute bis 2022 p.a. Die durchschnittlichen jährlichen Wachstumsraten gelten für die Gewinne von heute bis 2022.
Anzahl der Analysten 23 Starkes Analysteninteresse In den zurückliegenden sieben Wochen haben durchschnittlich 23 Analysten eine Schätzung des Gewinns pro Aktie für diesen Titel abgegeben.
Dividenden Rendite 4,9% Dividende durch Gewinn gedeckt Für die während den nächsten 12 Monaten erwartete Dividende müssen voraussichtlich 55,31% des Gewinns verwendet werden.
Risiko-Bewertung Niedrig Niedrig, keine Veränderung im letzten Jahr.
Bear-Market-Faktor Defensiver Charakter bei sinkendem Index Die Aktie tendiert dazu, Indexrückgänge um durchschnittlich -69 abzuschwächen.
Bad News Geringe Kursrückgänge bei spezifischen Problemen Der Titel verzeichnet bei unternehmensspezifischen Problemen i.d.R. geringe Kursabschläge in Höhe von durchschnittlich 1,9%.
Beta 0,86 Geringe Anfälligkeit vs. DJ Stoxx 600 Die Aktie tendiert dazu, pro 1% Indexbewegung mit einem Ausschlag von 0,86% zu reagieren.
Korrelation 365 Tage 72,8% Starke Korrelation mit dem DJ Stoxx 600 72,8% der Kursschwankungen werden durch Indexbewegungen verursacht.
Value at Risk 0,79 EUR Das geschätzte mittelfristige Value at Risk beträgt 0,79 EUR oder 0,08% Das geschätzte Value at Risk beträgt 0,79 EUR. Das Risiko liegt deshalb bei 0,08%. Dieser Wert basiert auf der mittelfristigen historischen Volatilität (1 Monat) mit einem Konfidenzintervall von 95%.
Volatilität der über 1 Monat 25,0%
Volatilität der über 12 Monate 28,9%

Tools

 

Eingabe individueller Gebühren, Provisionen und anderer Entgelte

Beim Erwerb von Aktien, Zertifikaten und anderen Wertpapieren fallen in der Regel Transaktionskosten an. Neben den Transaktionskosten, die beim Kauf zu entrichten sind, kommen oftmals noch Depotgebühren hinzu. Mit dem Brutto-/Nettowertentwicklungsrechner können Sie Ihre individuell bereinigte Wertentwicklung seit Valuta, die sich unter Berücksichtigung sämtlicher Kosten (Provisionen, Gebühren und andere Entgelte) ergibt, errechnen. Bitte berücksichtigen Sie, dass sich die Angaben auf die Vergangenheit beziehen und historische Wertentwicklungen keinen verlässlichen Indikator für zukünftige Ergebnisse darstellen.

News

06.08.2020 | 08:35:10 (dpa-AFX)
EON IM FOKUS: Die Ruhe während Corona - Bleibt der Sturm aus?

ESSEN (dpa-AFX) - Viele Unternehmen haben in den aktuell stürmischen Corona-Zeiten ihre Prognosen zurückgezogen. Nicht so der Energiekonzern Eon <DE000ENAG999>. Unternehmenschef Johannes Teyssen betont aber, dass die tatsächlichen Auswirkungen noch nicht vollständig zu beurteilen seien. In der kommenden Woche legt Eon Zahlen für das zweite Quartal vor. Branchenkenner haben sehr unterschiedliche Erwartungen. Was bei dem Unternehmen los ist, was Analysten sagen und was die Aktie macht.

DAS IST LOS BEI EON:

Wie andere Unternehmen der Energiebranche ist Eon bisher vergleichsweise gut durch die Corona-Krise gekommen. Die ersten Monate des Jahres waren vor allem noch durch die Übernahme der RWE <DE0007037129>-Tochter Innogy <DE000A2AADD2> geprägt. Dieser Deal ist nun endgültig abgeschlossen. Eon hat sich zum reinen Netz- und Vertriebsunternehmen gewandelt. Vor allem das Netzgeschäft verspricht stabile Gewinne - ist es doch stark reguliert. Und auch wenn die Netzentgelte mit der Zeit weiter sinken werden, so ist dieses Geschäft berechenbar und verspricht stetige Erträge.

Der Deal hatte sich im ersten Quartal auch finanziell deutlich ausgewirkt: Beim operativen Ergebnis (Ebit) konnte Eon zwischen Januar und Ende März bereinigt um rund ein Viertel auf 1,5 Milliarden Euro zulegen, der Umsatz verdoppelte sich nahezu. Unter dem Strich fiel allerdings ein Verlust von 327 Millionen Euro an. Die Kosten der Integration für Innogy belasteten das Ergebnis.

Auf einer vergleichbaren Pro-forma-Basis waren die Zahlen jedoch gegenüber dem Vorjahr leicht rückläufig. Das neue Kerngeschäft (Netze und Vertrieb) wurde im ersten Quartal durch die warme Witterung belastet. So bekam Eon eine geringere Nachfrage im Erdgas- und Wärmegeschäft zu spüren.

Nur begrenzt hatte sich bis zu diesem Zeitpunkt die Corona-Pandemie ausgewirkt. Eon musste zwar ursprünglich für Kunden beschaffte Strommengen zu deutlich niedrigeren aktuellen Großhandelspreisen in Folge der Corona-Verwerfungen an den Energiemärkten verkaufen. Das betraf zu diesem Zeitpunkt aber nur Mengen in geringem Umfang. Allerdings rechnet der Konzern mit einem niedrigerem Bedarf für das Gesamtjahr und in diesem Zusammenhang mit einer Belastung im hohen zweistelligen Millionen-Euro-Bereich für 2020.

An seiner Prognose hat das Management bisher trotz der Corona-Krise nichts geändert. Die Folgen seien nach dem ersten Quartal noch nicht vollständig zu beurteilen, hieß es im Mai. Somit rechnet der Vorstand bisher für 2020 mit einem bereinigten Ebit von 3,9 bis 4,1 Milliarden und einem bereinigten Konzernüberschuss von 1,7 bis 1,9 Milliarden Euro. Das wäre ein deutlicher Gewinnanstieg im Vergleich zum Vorjahr.

Konzernchef Johannes Teyssen hat Eon in der Corona-Krise bisher als widerstandsfähig und gut aufgestellt gesehen. Auch mit Blick auf die Zukunft äußert sich das Management optimistisch. So soll der Gewinn auch in den kommenden Jahren deutlich anziehen. Dabei helfen sollen Einsparungen in Verwaltung und Informationstechnik. Aktionäre sollen mit einer stetig steigenden Dividende rechnen können.

DAS SAGEN DIE ANALYSTEN:

Von den im dpa-AFX-Analyser gelisteten Experten raten elf dazu, die Aktie zu halten. Fünf sprechen eine Kaufempfehlung aus, ein Analyst würde das Papier derzeit verkaufen. Das durchschnittliche Kursziel liegt bei 10,38 Euro. Während die Experten bei Kepler Chevreux eher davon ausgehen, dass der Kurs wieder auf 8 Euro sinken wird, traut Barclays dem Versorger besonders viel zu. Das Analysehaus sieht den Kurs bei 11,50 Euro.

Die britische Investmentbank sieht den Versorger im Zuge der Innogy-Übernahme nun am Ziel einer vollständigen Verschmelzung. Dies sei zwar erwartet worden, dürfte aber bei den Investoren am Markt leicht positiv ankommen, schrieb Analyst Peter Crampton. Der Markt unterschätze bislang noch das Ergebnis- und Dividenden-Steigerungspotenzial, so der Experte.

Mit Blick auf den anstehenden Quartalsbericht rechnet James Brand von der Deutschen Bank unterdessen mit einem enttäuschenden zweiten Jahresviertel. Die Schätzungen des Analysten liegen unter den Erwartungen des Konzerns für das Gesamtjahr. Daher sei es interessant, ob Eon an seinem Ausblick weiterhin festhalte.

Das Analysehaus Jefferies erwartet geringere Volumina durch Corona und dass sich diese im zweiten Quartal auch zeigen werden. Die Analysten gehen davon aus, dass der Strombedarf in Eons wichtigsten Märkten um 9 bis 14 Prozent zurückgegangen sein dürfte. Zahlungsausfälle wirkten sich möglicherweise aber erst im dritten Quartal aus. Die Schätzung der Jefferies-Experten liegt derzeit um fünf Prozent unter dem unteren Ende der Spanne, die sich Eon selbst beim Ebit für 2020 gesetzt hat. Auch die schweizerische Bank Credit Suisse liegt mit ihren Prognosen für das Gesamtjahr unter den Konzernzielen. Sie hatte ihre Erwartungen angesichts der Corona-Krise bereits im Juni gekappt.

Analyst Alberto Gandolfi von Goldman Sachs rechnet zur Bilanzvorlage mit einem Rückgang des operativen Ergebnisses (Ebit) von rund zehn Prozent. Dies sei angesichts des Covid-19-Gegenwinds aber ein recht solides Resultat.

DAS MACHT DIE AKTIE:

Eon hat im Corona-Crash ab Mitte Februar ein paar ordentliche Schrammen abbekommen. Das Papier fiel von seinem Mehrjahreshoch von mehr als 11 Euro Mitte Februar auf ein Tief bei unter 8 Euro Ende März. Danach begann die Aktie, sich wieder zu erholen und stieg im Juli auch schon wieder auf 10,81 Euro. Zuletzt gab der Kurs wieder etwas nach und lag damit bei etwa 10 Euro.

Seit 2018 pendelt das Papier - mit Ausnahme des diesjährigen Hochs - zwischen 8 und 10 Euro. Auch der Anfang 2018 angekündigte Innogy-Deal beflügelte die Aktie nicht nachhaltig. Von ihrem Rekordhoch in Höhe von rund 45 Euro Anfang 2008 sind die Anteile des 2000 aus der Fusion der beiden Mischkonzerne Veba und Viag entstandenen Unternehmens meilenweit entfernt.

Auf lange Sicht ist das Eon-Papier ohnehin einer der größten Verlierer am deutschen Aktienmarkt. So verlor die Aktie in den vergangenen fünf Jahren rund ein Viertel. Auf Zehnjahressicht kommt gar ein Minus von weit mehr als 50 Prozent zusammen. Damit zählte die Aktie in diesen Zeiträumen immer zu den schwächsten Dax-Titeln./knd/tav/he

04.08.2020 | 13:16:50 (dpa-AFX)
Deutscher Energieverbrauch kräftig gesunken - Kohle auf dem Rückzug
30.07.2020 | 10:07:04 (dpa-AFX)
KORREKTUR: Corona lässt Stromverbrauch sinken - Ökoenergie legt zu
30.07.2020 | 06:11:44 (dpa-AFX)
Corona lässt Stromverbrauch sinken - Ökoenergie legt zu
29.07.2020 | 13:20:28 (dpa-AFX)
Umkämpfte Funkfrequenz: Netzagentur sieht Bedarf bei Versorgern
29.07.2020 | 12:22:39 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Fortschritte bei Stromnetz-Ausbau - Behörde warnt vor Sonderwünschen
29.07.2020 | 06:35:05 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Noch viel zu tun beim Ausbau der Stromnetze