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Aktienanleihe Classic 15,5% 2021/12: Basiswert Unicredito Italiano S.p.A.

DFW1H2 / DE000DFW1H29 //
Quelle: DZ BANK: Geld 30.07., Brief 30.07.
DFW1H2 DE000DFW1H29 // Quelle: DZ BANK: Geld 30.07., Brief 30.07.
104,40 %
Geld in %
104,90 %
Brief in %
-0,04%
Diff. Vortag in %
Basiswertkurs: 10,108 EUR
Quelle : Italien MCI , 30.07.
  • Basispreis 7,00 EUR
  • Abstand zum Basispreis in % 30,75%
  • Zinssatz in % p.a. 15,50% p.a.
  • Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 142,857
  • Max Rendite in % p.a. 3,04% p.a.
  • Seitwärtsrendite in % 1,08%
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Chart

Aktienanleihe Classic 15,5% 2021/12: Basiswert Unicredito Italiano S.p.A.

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Quelle: DZ BANK AG, Frankfurt: 30.07. 21:58:04
Charts zeigen die Wertentwicklungen der Vergangenheit. Zukünftige Ergebnisse können sowohl niedriger als auch höher ausfallen. Falls Kurse in Fremdwährung notieren, kann die Rendite infolge von Währungsschwankungen steigen oder fallen. © 2021 DZ BANK AG

Stammdaten

Stammdaten
WKN / ISIN DFW1H2 / DE000DFW1H29
Emittent DZ BANK AG
Produktstruktur Zertifikat
Kategorie Aktienanleihe
Produkttyp Aktienanleihe Classic
Währung des Produktes EUR
Quanto Nein
Abwicklungsart Barausgleich oder Physische Lieferung
Emissionsdatum 05.11.2020
Erster Handelstag 05.11.2020
Letzter Handelstag 15.12.2021
Handelszeiten Übersicht
Letzter Bewertungstag 16.12.2021
Zahltag 23.12.2021
Fälligkeitsdatum 23.12.2021
Bezugsverhältnis 142,857
Basispreis 7,00 EUR
Nennbetrag 1.000,00 EUR
Bereits aufgelaufene Stückzinsen 112,069896 EUR
Zinssatz in % p.a. 15,50% p.a.

Kennzahlen

Kennzahlen
Berechnung: 30.07.2021, 21:58:04 Uhr mit Geld 104,40 % / Brief 104,90 %
Spread Absolut 0,50 %
Spread Homogenisiert 0,0035 %
Spread in % des Briefkurses 0,48%
Abstand zum Basispreis in % 30,75%
Max Rendite 1,08%
Max Rendite in % p.a. 2,74% p.a.
Seitwärtsrendite in % 1,08%
Seitwärtsrendite p.a. 2,74% p.a.
Performance seit Auflegung in % 4,40%

Basiswert

Basiswert
Kurs 10,108 EUR
Diff. Vortag in % 2,80%
52 Wochen Tief 6,089 EUR
52 Wochen Hoch 11,038 EUR
Quelle Italien MCI, 30.07.
Basiswert Unicredito Italiano S.p.A.
WKN / ISIN A2DJV6 / IT0005239360
KGV -7,74
Produkttyp Aktie
Sektor Finanzsektor

Produktbeschreibung

Die Aktienanleihe hat eine feste Laufzeit und wird am 23.12.2021 (Rückzahlungstermin) fällig. Sie erhalten am Zinszahlungstermin, ebenfalls der 23.12.2021, eine Zinszahlung von 15,50% p.a. Die Zinszahlung erfolgt unabhängig von der Wertentwicklung des Basiswerts.

Am Rückzahlungstermin gibt es folgende Rückzahlungsmöglichkeiten:
  1. Liegt der Schlusskurs des Basiswerts UniCredit SpA an der maßgeblichen Börse am 16.12.2021 (Referenzpreis) auf oder über dem Basispreis, erhalten Sie den Nennbetrag von 1.000,00 EUR.

  2. Liegt der Referenzpreis unter dem Basispreis, erhalten Sie eine durch das Bezugsverhältnis bestimmte Anzahl von Aktien des Basiswerts. Wir liefern keine Bruchteile von Aktien. Für diese erhalten Sie eine Zahlung eines Ausgleichsbetrags. Dieser entspricht dem Referenzpreis multipliziert mit dem Bruchteil des Basiswerts. Ein Zusammenfassen mehrerer Ausgleichsbeträge zu Ansprüchen auf Lieferung von Aktien des Basiswerts ist ausgeschlossen. Sie erleiden einen Verlust, wenn der Wert der gelieferten Aktien des Basiswerts am Rückzahlungstermin zzgl. des Ausgleichsbetrags und der Zinszahlung unter dem Erwerbspreis der Aktienanleihe liegt.


Bei einem Erwerb des Produkts während der Laufzeit müssen Sie aufgelaufene Zinsen (Stückzinsen) anteilig entrichten.

Sie verzichten auf den Anspruch auf Dividenden aus dem Basiswert und haben keine weiteren Ansprüche aus dem Basiswert (z.B. Stimmrechte).

Analyse

Gesamteindruck
Einfach nutzbares Gesamtrating basierend auf einer fundamentalen, technischen und Risikoanalyse unter Einbezug von Branchen- und Marktumfeld.

Eher negativ

Gewinnprognose
Der Veränderungstrend der Gewinnprognosen über ein Zeitfenster von 7 Wochen.

Analysten neutral, zuvor positiv (seit 02.07.2021)

Kurs-Gewinn-Verhältnis
Das KGV setzt den aktuellen Kurs der Aktie ins Verhältnis zu seiner Gewinnerwartung. Es wird auf Basis der langfristigen Gewinnprognosen der Analysten errechnet.
6,6

Erwartetes KGV für 2023

Risiko-Bewertung
Gesamteinschätzung des Risikos auf Basis des Bear Market und des Bad News Factors.

Hoch

Bear-Market-Faktor
Risiko Parameter, der anhand des Titelverhaltens in sich abwärts bewegenden Märkten das Marktrisiko einer Aktie angibt.

Hohe Anfälligkeit bei sinkendem Index

Korrelation
Die Korrelation gibt an, inwieweit die Bewegungen der Aktie mit denen Ihres Indexes übereinstimmen.
63,4%

Starke Korrelation mit dem DJ Stoxx 600

Marktkapitalisierung (Mrd. USD) 25,52 Grosser Marktwert Mit einer Marktkapitalisierung von >$8 Mrd., ist UNICREDIT ein hoch kapitalisierter Titel.
Gewinnprognose Analysten neutral, zuvor positiv (seit 02.07.2021) Die Gewinnprognosen pro Aktie haben sich in den letzten 7 Wochen nicht wesentlich verändert (Veränderungen zwischen +1% bis -1% werden als neutral betrachtet). Das letzte signifikante Analystensignal war positiv und hat am 02.07.2021 bei einem Kurs von 10,01 eingesetzt.
Preis Leicht unterbewertet Auf Basis des Wachstumspotentials und anderer Messwerte erscheint die Aktie leicht unterbewertet.
Relative Performance -7,9% Unter Druck (vs. DJ Stoxx 600) Die relative "Underperformance" der letzten vier Wochen im Vergleich zum DJ Stoxx 600 beträgt -7,9%.
Mittelfristiger Trend Negative Tendenz seit dem 09.07.2021 Der technische 40-Tage Trend ist seit dem 09.07.2021 negativ. Der bestätigte technische Trendwendepunkt von +1,75% entspricht 10,01.
Wachstum KGV 5,6 Hoher Abschlag zur Wachstumserwartung basiert auf einer Ausnahmesituation Liegt das "Verhältnis zwischen Wachstum plus geschätzte Dividende und KGV" über 1,6, so befindet sich das Unternehmen in der Regel in einer Ausnahmesituation. In diesem Fall ist das erwartete KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) ein besserer Indikator für die nachhaltige Gewinnentwicklung als das langfrist. Wachstum.
KGV 6,6 Erwartetes KGV für 2023 Das erwartete KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) gilt für das Jahr 2023.
Langfristiges Wachstum 32,2% Wachstum heute bis 2023 p.a. Die durchschnittlichen jährlichen Wachstumsraten gelten für die Gewinne von heute bis 2023.
Anzahl der Analysten 22 Starkes Analysteninteresse In den zurückliegenden sieben Wochen haben durchschnittlich 22 Analysten eine Schätzung des Gewinns pro Aktie für diesen Titel abgegeben.
Dividenden Rendite 4,6% Dividende durch Gewinn gut gedeckt Für die während den nächsten 12 Monaten erwartete Dividende müssen voraussichtlich 30,27% des Gewinns verwendet werden.
Risiko-Bewertung Hoch Hoch, keine Veränderung im letzten Jahr.
Bear-Market-Faktor Hohe Anfälligkeit bei sinkendem Index Die Aktie tendiert dazu, Indexrückgänge um durchschnittlich 81 zu verstärken.
Bad News Geringe Kursrückgänge bei spezifischen Problemen Der Titel verzeichnet bei unternehmensspezifischen Problemen i.d.R. geringe Kursabschläge in Höhe von durchschnittlich 2,2%.
Beta 1,84 Hohe Anfälligkeit vs. DJ Stoxx 600 Die Aktie tendiert dazu, pro 1% Indexbewegung mit einem Ausschlag von 1,84% zu reagieren.
Korrelation 365 Tage 63,4% Starke Korrelation mit dem DJ Stoxx 600 63,4% der Kursschwankungen werden durch Indexbewegungen verursacht.
Value at Risk 2,88 EUR Das geschätzte mittelfristige Value at Risk beträgt 2,88 EUR oder 0,30% Das geschätzte Value at Risk beträgt 2,88 EUR. Das Risiko liegt deshalb bei 0,30%. Dieser Wert basiert auf der mittelfristigen historischen Volatilität (1 Monat) mit einem Konfidenzintervall von 95%.
Volatilität der über 1 Monat 23,9%
Volatilität der über 12 Monate 40,6%

Tools

 

Eingabe individueller Gebühren, Provisionen und anderer Entgelte

Beim Erwerb von Aktien, Zertifikaten und anderen Wertpapieren fallen in der Regel Transaktionskosten an. Neben den Transaktionskosten, die beim Kauf zu entrichten sind, kommen oftmals noch Depotgebühren hinzu. Mit dem Brutto-/Nettowertentwicklungsrechner können Sie Ihre individuell bereinigte Wertentwicklung seit Valuta, die sich unter Berücksichtigung sämtlicher Kosten (Provisionen, Gebühren und andere Entgelte) ergibt, errechnen. Bitte berücksichtigen Sie, dass sich die Angaben auf die Vergangenheit beziehen und historische Wertentwicklungen keinen verlässlichen Indikator für zukünftige Ergebnisse darstellen.

News

30.07.2021 | 20:50:43 (dpa-AFX)
ROUNDUP 2: Banken krisentauglich - deutsche Institute im Stresstest aber schwach

(neu: Einzelergebnisse deutscher und ausländischer Banken, Ergebnisse nach Ländern, Statements von EZB, Bundesbank und der Deutschen Kreditwirtschaft)

FRANKFURT/PARIS (dpa-AFX) - Europas Banken haben den bisher härtesten Krisentest der Aufseher überwiegend ohne größere Blessuren überstanden. Die Kapitalpuffer der meisten untersuchten Geldhäuser erwiesen sich auch unter widrigsten Bedingungen als ausreichend tragfähig. Die deutschen Institute schnitten im Stresstest der europäischen Bankenaufsicht EBA allerdings in Summe eher schlecht ab und landeten im Vergleich der 15 Länder auf Platz 13.

Durchfallen konnten Banken bei den parallelen Stresstests der European Banking Authority (EBA/Paris) und der Europäischen Zentralbank (EZB/Frankfurt) im Grunde nicht. Allerdings wurde bei der schon länger kriselnden italienischen Monte dei Paschi <IT0005218752> in der simulierten Krise der komplette Kapitalpuffer aufgezehrt. Die Deutsche Bank <DE0005140008> zählte zu den schwächsten Instituten im Stresstest.

Die Aufseher hatten Banken auf Basis ihrer Bilanz des Jahres 2020 durchrechnen lassen, wie stark Kapitalpuffer bis Ende 2023 schrumpfen würden, wenn Pandemie und Wirtschaftsflaute sich zuspitzen würden mit einem kumulierten Einbruch der EU-Wirtschaft um 3,6 Prozent. Zusätzlich wurde ein ganzes Bündel ungünstiger Entwicklungen angenommen: steigende Arbeitslosenquote, Einbruch der Immobilienpreise, sinkende Auslandsnachfrage, fallende Marktzinsen.

In diesem Krisenszenario würde der Bankensektor in der Europäischen Union nach EBA-Berechnungen in Summe 265 Milliarden Euro an Kapital einbüßen. Die harte Kernkapitalquote als Puffer für Rückschläge würde von 15,0 Prozent Ende 2020 auf 10,2 Prozent Ende 2023 sinken.

Dem EBA-Test mussten sich 50 Banken aus 15 europäischen Ländern stellen. 38 dieser Institute sind Banken aus dem Euroraum und fallen somit unter EZB-Aufsicht. Parallel zu dem EBA-Test nahm die EZB weitere 51 direkt von ihr beaufsichtigte Euro-Banken unter die Lupe.

Insgesamt 16 deutsche Institute waren in den parallelen Tests von EBA und EZB dabei, 7 davon im EBA-Test. Am härtesten traf das EBA-Stressszenario die Deutsche Bank, deren Kapitalpuffer auf 7,4 Prozent zusammenschmolz. Die Commerzbank <DE000CBK1001> kam auf 8,2 Prozent. Bestes deutsches Institut im EBA-Test war die Volkswagen <DE0007664039> Bank, die auch im schärfsten Stressszenario noch 15,48 Kernkapitalquote aufwies. Die DZ Bank landete mit 10,21 Prozent genau im europäischen Durchschnitt. Außerdem untersuchte die EBA die drei Landesbanken BayernLB, Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) und Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba).

In Summe landeten die sieben deutschen Banken im EBA-Test unter dem Durchschnitt und im Ländervergleich mit einer Kernkapitalquote von durchschnittlich 8,78 Prozent knapp vor Italien (8,60 Prozent) und Schlusslicht Irland (8,44 Prozent).

"Wegen der hohen Exporte der deutschen Volkswirtschaft und der starken Abhängigkeit deutscher Banken vom Zinsgeschäft ist der Kapitalverzehr bei den deutschen Banken leicht höher als im EU-Durchschnitt", erklärte Bundesbank-Vorstand Joachim Wuermeling. "Das ist kein Grund zur Beunruhigung und auch keine Schwäche, sondern spiegelt nur die höhere Verwundbarkeit der deutschen Volkswirtschaft in einer weltweiten Rezession wider."

Den besten Wert erzielte Norwegen (17,08 Prozent), wobei aus dem Nicht-EU-Staat nur eine Bank von der EBA getestet wurde. Unter den EU-Staaten führen die schwedischen Banken mit einer durchschnittlichen Kernkapitalquote von 16,12 Prozent die Liste an. Am besten schnitt die niederländische Förderbank Nederlandse Waterschapsbank mit einer Quote von 37,83 Prozent ab.

Insgesamt bescheinigten Europas Bankenaufseher den Instituten Solidität. "Die Resultate zeigen, dass das Bankensystem im Euroraum widerstandsfähig gegenüber ungünstigen wirtschaftlichen Entwicklungen ist", fasste die EZB-Bankenaufsicht zusammen.

Banken, die im hypothetischen Krisenszenario schlechter abgeschnitten haben, müssen allerdings damit rechnen, dass ihnen die Aufseher auftragen, ihre Kapitalpuffer zu verstärken, um sich besser für mögliche Rückschläge zu wappnen. Auf die Bremse treten könnten die Aufseher bei solchen Häusern bei der Ausschüttung von Dividenden.

Eigentlich sollte die neue Auflage des europäischen Bankenstresstests schon 2020 durchgeführt werden. Doch um den Instituten mitten in der Pandemie nicht noch weitere Aufgaben aufzubürden, verschob die EBA die Prüfung um ein Jahr.

Seit der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise 2008/2009 überprüfen Aufseher rund um den Globus mit solchen Stresstests regelmäßig, wie anfällig Banken im Krisenfall wären. Unumstritten sind solche Tests und die Ableitungen daraus nicht, denn welche Risiken in den hypothetischen Szenarien wie stark gewichtet werden, liegt letztlich in der Hand der Aufseher.

Die Deutsche Kreditwirtschaft (DK) als Dachverband der fünf großen Bankenverbände in Deutschland mahnte: "Aus Bankensicht sollte der Stresstest vor allem Gegenstand bilateraler Gespräche zwischen Banken und Aufsichtsteams sein. Denn die teils pauschalen Ansätze verringern Transparenz und Aussagekraft der Ergebnisse."/ben/stw/DP/he

30.07.2021 | 20:19:27 (dpa-AFX)
Krisenbank Monte dei Paschi verliert im Stresstest ganzes Kernkapital
30.07.2021 | 18:05:58 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Kapitaleinbußen für Banken im Krisentest - in Summe aber gerüstet
30.07.2021 | 18:05:07 (dpa-AFX)
Bankenaufsicht EBA: Europas Banken in Summe für Krisen gewappnet
30.07.2021 | 14:01:32 (dpa-AFX)
ANALYSE-FLASH: Jefferies belässt Unicredit auf 'Buy' - Ziel 12,25 Euro
30.07.2021 | 11:52:24 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Unicredit mit Milliardengewinn - Neuer Chef hat ersten Zukauf im Blick
30.07.2021 | 09:34:28 (dpa-AFX)
EZB-Vize: Europas Banken auch unter Stress robust