Aktienanleihe Classic 11,4% 2021/09: Basiswert Deutsche Wohnen

DFV6EJ / DE000DFV6EJ3 //
Quelle: DZ BANK: Geld 26.02., Brief 26.02.
DFV6EJ DE000DFV6EJ3 // Quelle: DZ BANK: Geld 26.02., Brief 26.02.
93,22 %
Geld in %
93,54 %
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Diff. Vortag in %
Basiswertkurs: 38,950 EUR
Quelle : Xetra , 26.02.
  • Basispreis 42,50 EUR
  • Abstand zum Basispreis in % -9,11%
  • Zinssatz in % p.a. 11,40% p.a.
  • Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 23,529
  • Max Rendite in % p.a. 25,56% p.a.
  • Seitwärtsrendite in % 4,73%
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Chart

Aktienanleihe Classic 11,4% 2021/09: Basiswert Deutsche Wohnen

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Quelle: DZ BANK AG, Frankfurt: 26.02. 21:59:07
Charts zeigen die Wertentwicklungen der Vergangenheit. Zukünftige Ergebnisse können sowohl niedriger als auch höher ausfallen. Falls Kurse in Fremdwährung notieren, kann die Rendite infolge von Währungsschwankungen steigen oder fallen. © 2021 DZ BANK AG

Stammdaten

Stammdaten
WKN / ISIN DFV6EJ / DE000DFV6EJ3
Emittent DZ BANK AG
Produktstruktur Zertifikat
Kategorie Aktienanleihe
Produkttyp Aktienanleihe Classic
Währung des Produktes EUR
Quanto Nein
Abwicklungsart Barausgleich oder Physische Lieferung
Emissionsdatum 30.10.2020
Erster Handelstag 30.10.2020
Letzter Handelstag 16.09.2021
Handelszeiten Übersicht
Letzter Bewertungstag 17.09.2021
Zahltag 24.09.2021
Fälligkeitsdatum 24.09.2021
Bezugsverhältnis 23,529
Basispreis 42,50 EUR
Nennbetrag 1.000,00 EUR
Bereits aufgelaufene Stückzinsen 36,52434 EUR
Zinssatz in % p.a. 11,40% p.a.

Kennzahlen

Kennzahlen
Berechnung: 26.02.2021, 21:59:07 Uhr mit Geld 93,22 % / Brief 93,54 %
Spread Absolut 0,32 %
Spread Homogenisiert 0,0136 %
Spread in % des Briefkurses 0,34%
Abstand zum Basispreis in % -9,11%
Max Rendite 13,33%
Max Rendite in % p.a. 24,55% p.a.
Seitwärtsrendite in % 4,73%
Seitwärtsrendite p.a. 8,45% p.a.
Performance seit Auflegung in % -6,78%

Basiswert

Basiswert
Kurs 38,950 EUR
Diff. Vortag in % -0,31%
52 Wochen Tief 27,660 EUR
52 Wochen Hoch 46,970 EUR
Quelle Xetra, 26.02.
Basiswert Deutsche Wohnen SE
WKN / ISIN A0HN5C / DE000A0HN5C6
KGV 9,12
Produkttyp Aktie
Sektor Diverse

Produktbeschreibung

Die Aktienanleihe hat eine feste Laufzeit und wird am 24.09.2021 (Rückzahlungstermin) fällig. Sie erhalten am Zinszahlungstermin, ebenfalls der 24.09.2021, eine Zinszahlung von 11,40% p.a. Die Zinszahlung erfolgt unabhängig von der Wertentwicklung des Basiswerts. Am Rückzahlungstermin gibt es folgende Rückzahlungsmöglichkeiten:
  • Liegt der Schlusskurs des Basiswerts Deutsche Wohnen SE an der maßgeblichen Börse am 17.09.2021 (Referenzpreis) auf oder über dem Basispreis, erhalten Sie den Nennbetrag von 1.000,00 EUR.
  • Liegt der Referenzpreis unter dem Basispreis, erhalten Sie eine durch das Bezugsverhältnis bestimmte Anzahl von Aktien des Basiswerts. Wir liefern keine Bruchteile von Aktien. Für diese erhalten Sie eine Zahlung eines Ausgleichsbetrags. Dieser entspricht dem Referenzpreis multipliziert mit dem Bruchteil des Basiswerts. Ein Zusammenfassen mehrerer Ausgleichsbeträge zu Ansprüchen auf Lieferung von Aktien des Basiswerts ist ausgeschlossen. Sie erleiden einen Verlust, wenn der Wert der gelieferten Aktien des Basiswerts am Rückzahlungstermin zzgl. des Ausgleichsbetrags und der Zinszahlung unter dem Erwerbspreis der Aktienanleihe liegt.
Bei einem Erwerb des Produkts während der Laufzeit müssen Sie aufgelaufene Zinsen (Stückzinsen) anteilig entrichten. Sie verzichten auf den Anspruch auf Dividenden aus dem Basiswert und haben keine weiteren Ansprüche aus dem Basiswert (z.B. Stimmrechte).

Analyse

Gesamteindruck
Einfach nutzbares Gesamtrating basierend auf einer fundamentalen, technischen und Risikoanalyse unter Einbezug von Branchen- und Marktumfeld.

Neutral

Gewinnprognose
Der Veränderungstrend der Gewinnprognosen über ein Zeitfenster von 7 Wochen.

Negative Analystenhaltung seit 19.01.2021

Kurs-Gewinn-Verhältnis
Das KGV setzt den aktuellen Kurs der Aktie ins Verhältnis zu seiner Gewinnerwartung. Es wird auf Basis der langfristigen Gewinnprognosen der Analysten errechnet.
25,5

Erwartetes KGV für 2022

Risiko-Bewertung
Gesamteinschätzung des Risikos auf Basis des Bear Market und des Bad News Factors.

Niedrig

Bear-Market-Faktor
Risiko Parameter, der anhand des Titelverhaltens in sich abwärts bewegenden Märkten das Marktrisiko einer Aktie angibt.

Defensiver Charakter bei sinkendem Index

Korrelation
Die Korrelation gibt an, inwieweit die Bewegungen der Aktie mit denen Ihres Indexes übereinstimmen.
39,7%

Schwache Korrelation mit dem DJ Stoxx 600

Marktkapitalisierung (Mrd. USD) 17,04 Grosser Marktwert Mit einer Marktkapitalisierung von >$8 Mrd., ist DEUTSCHE WOHNEN SE ein hoch kapitalisierter Titel.
Gewinnprognose Negative Analystenhaltung seit 19.01.2021 Die Gewinnerwartung der Analysten pro Aktie liegen heute niedriger als vor sieben Wochen. Dieser negative Trend hat am 19.01.2021 bei einem Kurs von 42,02 eingesetzt.
Preis Leicht überbewertet Auf Basis des Wachstumspotentials und anderer Messwerte erscheint der Kurs zur Zeit leicht überhöht.
Relative Performance -7,0% Unter Druck (vs. DJ Stoxx 600) Die relative "Underperformance" der letzten vier Wochen im Vergleich zum DJ Stoxx 600 beträgt -7,0%.
Mittelfristiger Trend Negative Tendenz seit dem 08.01.2021 Der technische 40-Tage Trend ist seit dem 08.01.2021 negativ. Der bestätigte technische Trendwendepunkt von +1,75% entspricht 42,08.
Wachstum KGV 0,6 >50% Aufschlag relativ zur Wachstumserwartung Liegt das "Verhältnis zwischen Wachstum plus geschätzte Dividende und KGV" unter 0,6, so beinhaltet der Kurs bereits einen starken Aufschlag gegenüber dem normalen Preis für das Wachstumspotential. Hier: 50% Aufschlag.
KGV 25,5 Erwartetes KGV für 2022 Das erwartete KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) gilt für das Jahr 2022.
Langfristiges Wachstum 12,8% Wachstum heute bis 2022 p.a. Die durchschnittlichen jährlichen Wachstumsraten gelten für die Gewinne von heute bis 2022.
Anzahl der Analysten 14 Starkes Analysteninteresse In den zurückliegenden sieben Wochen haben durchschnittlich 14 Analysten eine Schätzung des Gewinns pro Aktie für diesen Titel abgegeben.
Dividenden Rendite 2,5% Dividende durch Gewinn gedeckt Für die während den nächsten 12 Monaten erwartete Dividende müssen voraussichtlich 64,05% des Gewinns verwendet werden.
Risiko-Bewertung Niedrig Die Aktie ist seit dem 22.01.2021 als Titel mit geringer Sensitivität eingestuft.
Bear-Market-Faktor Defensiver Charakter bei sinkendem Index Die Aktie tendiert dazu, Indexrückgänge um durchschnittlich -79 abzuschwächen.
Bad News Geringe Kursrückgänge bei spezifischen Problemen Der Titel verzeichnet bei unternehmensspezifischen Problemen i.d.R. geringe Kursabschläge in Höhe von durchschnittlich 3,7%.
Beta 0,46 Geringe Anfälligkeit vs. DJ Stoxx 600 Die Aktie tendiert dazu, pro 1% Indexbewegung mit einem Ausschlag von 0,46% zu reagieren.
Korrelation 365 Tage 39,7% Schwache Korrelation mit dem DJ Stoxx 600 Die Kursschwankungen sind wenig abhängig von den Indexbewegungen.
Value at Risk 4,68 EUR Das geschätzte mittelfristige Value at Risk beträgt 4,68 EUR oder 0,12% Das geschätzte Value at Risk beträgt 4,68 EUR. Das Risiko liegt deshalb bei 0,12%. Dieser Wert basiert auf der mittelfristigen historischen Volatilität (1 Monat) mit einem Konfidenzintervall von 95%.
Volatilität der über 1 Monat 22,8%
Volatilität der über 12 Monate 28,1%

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Eingabe individueller Gebühren, Provisionen und anderer Entgelte

Beim Erwerb von Aktien, Zertifikaten und anderen Wertpapieren fallen in der Regel Transaktionskosten an. Neben den Transaktionskosten, die beim Kauf zu entrichten sind, kommen oftmals noch Depotgebühren hinzu. Mit dem Brutto-/Nettowertentwicklungsrechner können Sie Ihre individuell bereinigte Wertentwicklung seit Valuta, die sich unter Berücksichtigung sämtlicher Kosten (Provisionen, Gebühren und andere Entgelte) ergibt, errechnen. Bitte berücksichtigen Sie, dass sich die Angaben auf die Vergangenheit beziehen und historische Wertentwicklungen keinen verlässlichen Indikator für zukünftige Ergebnisse darstellen.

News

26.02.2021 | 13:20:37 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Hohe Mieten: Volksbegehren zur Enteignung von Wohnkonzernen in Berlin

BERLIN (dpa-AFX) - Eine Bürgerinitiative will den Wohnungsmarkt in Berlin in bislang nicht dagewesener Weise umkrempeln: Sie startete am Freitag ein Volksbegehren zur Enteignung großer Wohnungskonzerne. Die Initiatoren setzen sich dafür ein, Immobilienunternehmen mit mehr als 3000 Wohnungen zu "vergesellschaften", also gegen eine Milliardenentschädigung zu enteignen. So soll der Anstieg der Mieten gestoppt werden. Der Senat, so die Forderung, soll dazu ein Gesetz auf den Weg bringen. Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) lehnt das Vorhaben ab, auch die Wirtschaft ist dagegen.

Das Bündnis "Deutsche Wohnen <DE000A0HN5C6> & Co. enteignen" hat nun vier Monate bis zum 25. Juni Zeit, Unterstützerunterschriften zu sammeln. Machen sieben Prozent der Wahlberechtigten zum Berliner Abgeordnetenhaus - also rund 175 000 Menschen - mit, folgt ein Volksentscheid, der wie eine Wahl abläuft. Dieser würde höchstwahrscheinlich parallel zur Bundestags- und Abgeordnetenhauswahl am 26. September stattfinden.

Der Sprecher der Initiative, Rouzbeh Taheri, zeigte sich zuversichtlich, dass die nötige Zahl von Unterschriften trotz Corona- Pandemie zusammenkommt. "Es ist eine historische Situation: Wir können uns in Berlin dieses Jahr entscheiden, eine beachtliche Zahl von Wohnungen dem profitorientierten Wohnungsmarkt zu entziehen und unter demokratische Kontrolle zu bringen", sagte er. "Für uns ist es an der Zeit, die Spekulation mit unseren Wohnungen zu beenden und dadurch auch bezahlbare Mieten für alle Berlinerinnen und Berliner zu schaffen."

Nach Angaben der Initiative wären von einer Enteignung nach den vorgeschlagenen Kriterien etwa 240 000 der rund 1,5 Millionen Mietwohnungen in Berlin betroffen, darunter allein etwa 100 000 des Konzerns Deutsche Wohnen SE. Sie sollen nach ihrem Willen in eine Anstalt öffentlichen Rechts überführt werden. Das Bündnis beruft sich auf das Grundgesetz, demzufolge "Grund und Boden, Naturschätze und Produktionsmittel" in Gemeineigentum überführt werden können - Vergesellschaftung genannt. Nach Angaben von Verfassungsrechtlern wurde der fragliche Artikel 15 aber noch nie angewandt.

Nach einer Schätzung des Senats würde eine Vergesellschaftung mit Entschädigung zwischen 28 und 36 Milliarden Euro kosten. Die Bürgerinitiative geht hingegen von etwa 8 bis 13 Milliarden Euro aus. Ziel sei eine Entschädigung der Konzerne unter Marktwert. Eine auch von der CDU genannte Entschädigungssumme von bis zu 36 Milliarden Euro nannte Taheri eine "Propagandalüge der Immobilienbranche".

Wie sieht der Finanzierungsplan aus? Die angedachte Anstalt öffentlichen Rechts soll Kredite oder Schuldverschreibungen aufnehmen und innerhalb von 40 bis 45 Jahren aus den Mieteinahmen zurückzahlen. "Das geht ohne Mieterhöhungen, teils sogar mit Mietsenkungen", so Taheri. Bislang flössen in den Konzernen von jedem eingenommenen Euro 36 Cent an die Aktionäre. Das falle bei Vergesellschaftung weg. "Es entstehen keine relevanten Kosten für den Berliner Haushalt. Unser Finanzkonzept ist solide, wenn auch ungewöhnlich."

Wegen zahlreicher Beschränkungen in der Corona-Pandemie sei die Unterschriftensammlung, die aus rechtlichen Gründen nicht online möglich ist, eine "besondere Herausforderung", schilderte Leonie Heine vom Sammelteam. 1750 Unterstützer seien in allen zwölf Bezirken und zusätzlich in sieben Hochschulen aktiv. Hilfe beim Sammeln hätten auch Mieterverein, Bürgerinitiativen, Gewerkschaften und Verbände angekündigt. Die Linkspartei bringt sich ebenfalls ein.

Konkret will die Initiative mit mobilen Ständen auf Straßen und Plätzen "kontaktlos und pandemiesicher" Unterschriften sammeln, zudem etwa über Haushalte von Aktivisten, in Studentenwohnheimen oder über diverse Partner. Und sie hat womöglich noch ein Ass im Ärmel. Denn die Petitionsplattform Change.org macht mit und hat ein Portal im Internet geschaltet, über das Unterschriftenlisten nebst Rücksendeumschlag ausgedruckt werden können. "Change.org kann in Berlin 160 000 Menschen per Mail erreichen", sagte Vorstand Gregor Hackmack.

"Ich sehe das Enteignungs-Volksbegehren nach wie vor kritisch", sagte Regierungschef Müller der Deutschen Presse-Agentur. "In der Wohnraumversorgung brauchen wir einen starken öffentlich kommunalen Sektor. (...) Wir brauchen mehr kommunale Wohnungen", erläuterte er. "Die Wohnungsbauziele können aber nur mit privaten Partnern erreicht werden." 15 000 oder 20 000 Wohnungen pro Jahr zu bauen, werde nicht alleine über die städtischen Gesellschaften funktionieren. "Das Ausschließen privaten Engagements durch Enteignungen ist daher nicht mein Weg", so Müller.

Neben der Immobilienwirtschaft haben sich auch CDU und FDP strikt gegen eine Vergesellschaftung von Wohnraum positioniert, die AfD nannte die Idee am Freitag "ökonomischen Wahnsinn". Umstritten ist, wie verbindlich ein erfolgreicher Volksentscheid für die Politik wäre. Denn ein konkreter Gesetzentwurf stünde nicht zur Abstimmung./kr/DP/stw

26.02.2021 | 12:15:28 (dpa-AFX)
Volksbegehren zur Enteignung von Wohnkonzernen in Berlin gestartet
26.02.2021 | 10:39:55 (dpa-AFX)
WDH/AKTIEN IM FOKUS: Immobilienwerte und RWE legen deutlich zu - EZB-Aussagen
26.02.2021 | 10:29:17 (dpa-AFX)
AKTIEN IM FOKUS: Immobilienwerte und RWE legen deutlich zu - EZB-Aussagen
26.02.2021 | 06:06:00 (dpa-AFX)
Berlins Regierungschef Müller gegen Enteignung von Wohnungskonzernen
26.02.2021 | 05:49:08 (dpa-AFX)
Volksbegehren zur Enteignung von Wohnkonzernen in Berlin beginnt
25.02.2021 | 13:28:26 (dpa-AFX)
Umfrage: Knappe Mehrheit ist gegen Enteignung von Wohnungsunternehmen