Endlos Turbo Short 161,1408 open end: Basiswert Siemens

DFU6W0 / DE000DFU6W03 //
Quelle: DZ BANK: Geld 26.02., Brief 26.02.
DFU6W0 DE000DFU6W03 // Quelle: DZ BANK: Geld 26.02., Brief 26.02.
3,28 EUR
Geld in EUR
3,33 EUR
Brief in EUR
3,14%
Diff. Vortag in %
Basiswertkurs: 127,98 EUR
Quelle : Xetra , 26.02.
  • Basispreis
    (Stand 26.02. 04:03 Uhr)
    161,1408 EUR
  • Abstand zum Basispreis in %

    25,91%
  • Knock-Out-Barriere
    (Stand 26.02. 04:03 Uhr)
    161,1408 EUR
  • Abstand zum Knock-Out in % 25,91%
  • Hebel 3,85x
  • Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 0,10
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Hinweis der DZ BANK:
Bitte beachten Sie die Angaben in den Endgültigen Bedingungen

Chart

Endlos Turbo Short 161,1408 open end: Basiswert Siemens

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Quelle: DZ BANK AG, Frankfurt: 26.02. 21:58:02
Charts zeigen die Wertentwicklungen der Vergangenheit. Zukünftige Ergebnisse können sowohl niedriger als auch höher ausfallen. Falls Kurse in Fremdwährung notieren, kann die Rendite infolge von Währungsschwankungen steigen oder fallen. © 2021 DZ BANK AG

Stammdaten

Stammdaten
WKN / ISIN DFU6W0 / DE000DFU6W03
Emittent DZ BANK AG
Produktstruktur Hebelprodukt
Kategorie Endlos Turbo
Produkttyp short (fallende Markterwartung)
Währung des Produktes EUR
Quanto Nein
Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 0,10
Emissionsdatum 12.10.2020
Erster Handelstag 12.10.2020
Handelszeiten Übersicht
Knock-Out-Zeiten Übersicht
Zahltag Endlos
Basispreis
(Stand 26.02. 04:03 Uhr)
161,1408 EUR
Knock-Out-Barriere
(Stand 26.02. 04:03 Uhr)
161,1408 EUR
Anpassungsprozentsatz p.a. -3,56000% p.a.
enthält: Bereinigungsfaktor 3,00%

Kennzahlen

Kennzahlen
Berechnung: 26.02.2021, 21:58:02 Uhr mit Geld 3,28 EUR / Brief 3,33 EUR
Spread Absolut 0,05 EUR
Spread Homogenisiert 0,50 EUR
Spread in % des Briefkurses 1,50%
Hebel 3,85x
Abstand zum Knock-Out Absolut 33,1608 EUR
Abstand zum Knock-Out in % 25,91%
Performance seit Auflegung in % -41,84%

Basiswert

Basiswert
Kurs 127,98 EUR
Diff. Vortag in % -1,69%
52 Wochen Tief 52,98 EUR
52 Wochen Hoch 137,52 EUR
Quelle Xetra, 26.02.
Basiswert Siemens AG
WKN / ISIN 723610 / DE0007236101
KGV 25,6
Produkttyp Aktie
Sektor Technologie

Produktbeschreibung

Art
Dieses Produkt ist eine Inhaberschuldverschreibung, die unter deutschem Recht begeben wurde.
Ziele
Ziel dieses Produkts ist es, Ihnen einen bestimmten Anspruch zu vorab festgelegten Bedingungen zu gewähren. Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Sie partizipieren überproportional (gehebelt) an allen Entwicklungen des Beobachtungspreises. Aufgrund seiner Hebelwirkung reagiert das Produkt auf kleinste Bewegungen des Beobachtungspreises. Das Produkt kann während seiner Laufzeit verfallen, sofern ein Knock-out-Ereignis eintritt. Dieses Produkt reagiert grundsätzlich in die entgegengesetzte Richtung zur Wertentwicklung des Basiswerts. Ein Knock-out-Ereignis tritt ein, wenn der Beobachtungspreis mindestens einmal auf oder über der Knock-out-Barriere liegt. In diesem Fall beträgt der Auszahlungsbetrag je Produkt 0,001 EUR und wird am Rückzahlungstermin gezahlt, wobei der Auszahlungsbetrag, den die DZ BANK an Sie zahlt, aufsummiert für sämtliche von Ihnen gehaltenen Optionsscheine berechnet und kaufmännisch auf zwei Nachkommastellen gerundet wird. Soweit Sie weniger als zehn Optionsscheine halten, wird unabhängig von der Anzahl der Produkte, die Sie halten, ein Betrag in Höhe von 0,01 EUR gezahlt. Sie sind berechtigt, die Optionsscheine an jedem Einlösungstermin zum Rückzahlungsbetrag einzulösen. Die Einlösung erfolgt, indem Sie mindestens zehn Bankarbeitstage vor dem jeweiligen Einlösungstermin bis 10:00 Uhr (Ortszeit Frankfurt am Main) eine Erklärung in Textform an die DZ BANK schicken. Darüber hinaus haben wir das Recht, die Optionsscheine insgesamt, jedoch nicht teilweise, am ordentlichen Kündigungstermin ordentlich zu kündigen. Die ordentliche Kündigung durch uns ist mindestens 30 Kalendertage vor dem jeweiligen ordentlichen Kündigungstermin zu veröffentlichen. Nach Einlösung durch Sie oder Kündigung durch uns und sofern nicht zuvor ein Knock-out-Ereignis eingetreten ist, erhalten Sie einen Rückzahlungsbetrag am Rückzahlungstermin der wie folgt ermittelt wird: Der Referenzpreis wird vom Basispreis abgezogen. Anschließend wird das Ergebnis mit dem Bezugsverhältnis multipliziert Der Basispreis und die Knock-out-Barriere werden regelmäßig angepasst, um u.a. eine Finanzierungskomponente zu berücksichtigen, die der DZ BANK aufgrund eines spezifischen Marktzinses zuzüglich einer von DZ BANK nach ihrem billigem Ermessen festgelegten Marge entsteht. Die Knock-out-Barriere entspricht stets dem aktuellen Basispreis. Sie erhalten keine sonstigen Erträge (z.B. Dividenden) und haben keine weiteren Ansprüche (z.B. Stimmrechte) aus dem Basiswert.

Analyse

Gesamteindruck
Einfach nutzbares Gesamtrating basierend auf einer fundamentalen, technischen und Risikoanalyse unter Einbezug von Branchen- und Marktumfeld.

Eher positiv

Gewinnprognose
Der Veränderungstrend der Gewinnprognosen über ein Zeitfenster von 7 Wochen.

Positive Analystenhaltung seit 05.02.2021

Kurs-Gewinn-Verhältnis
Das KGV setzt den aktuellen Kurs der Aktie ins Verhältnis zu seiner Gewinnerwartung. Es wird auf Basis der langfristigen Gewinnprognosen der Analysten errechnet.
15,0

Erwartetes KGV für 2023

Risiko-Bewertung
Gesamteinschätzung des Risikos auf Basis des Bear Market und des Bad News Factors.

Mittel

Bear-Market-Faktor
Risiko Parameter, der anhand des Titelverhaltens in sich abwärts bewegenden Märkten das Marktrisiko einer Aktie angibt.

Mittlere Anfälligkeit bei Indexrückgängen

Korrelation
Die Korrelation gibt an, inwieweit die Bewegungen der Aktie mit denen Ihres Indexes übereinstimmen.
80,5%

Starke Korrelation mit dem DJ Stoxx 600

Marktkapitalisierung (Mrd. USD) 133,55 Grosser Marktwert Mit einer Marktkapitalisierung von >$8 Mrd., ist SIEMENS ein hoch kapitalisierter Titel.
Gewinnprognose Positive Analystenhaltung seit 05.02.2021 Die Gewinnprognosen pro Aktie liegen heute höher als vor sieben Wochen. Dieser positive Trend hat am 05.02.2021 bei einem Kurs von 133,38 eingesetzt.
Preis Leicht unterbewertet Auf Basis des Wachstumspotentials und anderer Messwerte erscheint die Aktie leicht unterbewertet.
Relative Performance -2,8% Unter Druck (vs. DJ Stoxx 600) Die relative "Underperformance" der letzten vier Wochen im Vergleich zum DJ Stoxx 600 beträgt -2,8%.
Mittelfristiger Trend Positive Tendenz seit dem 10.11.2020 Der mittelfristige technische 40-Tage Trend ist seit dem 10.11.2020 positiv. Der bestätigte technische Trendwendepunkt von +1,75% entspricht 124,52.
Wachstum KGV 1,2 22,21% Abschlag relativ zur Wachstumserwartung Ein "Verhältnis zwischen Wachstum plus geschätzte Dividende und KGV" von über 0,9 weist auf einen Preisabschlag gegenüber dem normalen Preis für das Wachstumspotential hin, von in diesem Fall 22,21%.
KGV 15,0 Erwartetes KGV für 2023 Das erwartete KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) gilt für das Jahr 2023.
Langfristiges Wachstum 14,4% Wachstum heute bis 2023 p.a. Die durchschnittlichen jährlichen Wachstumsraten gelten für die Gewinne von heute bis 2023.
Anzahl der Analysten 24 Starkes Analysteninteresse In den zurückliegenden sieben Wochen haben durchschnittlich 24 Analysten eine Schätzung des Gewinns pro Aktie für diesen Titel abgegeben.
Dividenden Rendite 2,9% Dividende durch Gewinn gedeckt Für die während den nächsten 12 Monaten erwartete Dividende müssen voraussichtlich 44,12% des Gewinns verwendet werden.
Risiko-Bewertung Mittel Mittel, keine Veränderung im letzten Jahr.
Bear-Market-Faktor Mittlere Anfälligkeit bei Indexrückgängen Die Aktie tendiert dazu, Indexrückgänge in etwa gleichem Umfang mitzuvollziehen.
Bad News Geringe Kursrückgänge bei spezifischen Problemen Der Titel verzeichnet bei unternehmensspezifischen Problemen i.d.R. geringe Kursabschläge in Höhe von durchschnittlich 2,2%.
Beta 1,28 Hohe Anfälligkeit vs. DJ Stoxx 600 Die Aktie tendiert dazu, pro 1% Indexbewegung mit einem Ausschlag von 1,28% zu reagieren.
Korrelation 365 Tage 80,5% Starke Korrelation mit dem DJ Stoxx 600 80,5% der Kursschwankungen werden durch Indexbewegungen verursacht.
Value at Risk 16,84 EUR Das geschätzte mittelfristige Value at Risk beträgt 16,84 EUR oder 0,13% Das geschätzte Value at Risk beträgt 16,84 EUR. Das Risiko liegt deshalb bei 0,13%. Dieser Wert basiert auf der mittelfristigen historischen Volatilität (1 Monat) mit einem Konfidenzintervall von 95%.
Volatilität der über 1 Monat 22,7%
Volatilität der über 12 Monate 39,1%

Tools

Kaufszenario (aktuelle/Einstandskurse)
Im Kaufszenario tragen Sie einen „Start“-Kurs und einen „Ziel“-Kurs mit dem gewünschten Wert ein. Danach Stückzahl eintragen und "Berechnen" drücken. Mit dem Aktualisieren-Button (Kreislauf) werden die aktuellen Werte für den Basiswert und das Produkt abgerufen.
Verkaufszenario (Zielkurse)
Im Verkaufsszenario tragen Sie einen „Ziel“-Kurs mit dem gewünschten Wert ein; der „Start“-Kurs wird aus dem aktuellen Kurs gebildet, oder Sie geben einen gewünschten Startwert ein; Stückzahl auswählen und dann Button Berechnen drücken.
Transaktionsvolumen
Tragen Sie hier eine Produktstückzahl ein, um die Performance der geplanten Investition zu schätzen. Ohne Eintragung einer Stückzahl erfolgt keine Berechnung. Die Berechnung erfolgt nach Klick auf den Berechnen-Button.
Berechnung ohne jegliche Kosten. Bitte beachten Sie individuelle Gebühren, Provisionen und andere Entgelte bei Kauf und Verkauf.

News

24.02.2021 | 16:28:23 (dpa-AFX)
Jetzt können die Corona-Tests für zu Hause kommen

BERLIN (dpa-AFX) - Die ersten schnellen Corona-Selbsttests für zu Hause sind zugelassen. Wie funktionieren sie ganz konkret? Was können sie beitragen zur Bekämpfung der Pandemie? Und wo liegen ihre Grenzen? Politiker, Virologen, Epidemiologen und Hersteller geben Antworten.

Was ist neu?

Antigen-Schnelltests gibt es schon länger. Bisher mussten sie aber von medizinischem Personal durchgeführt werden. Zum 1. Februar hat das Bundesgesundheitsministerium die Medizinprodukte-Abgabeverordnung geändert - und damit den Weg frei gemacht für Selbsttests zu Hause. Am Mittwoch hat das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) nun auch Sonderzulassungen für die ersten drei Tests erteilt.

Wo sind Selbsttests zu bekommen?

Die Tests für zu Hause sollen bald quasi überall zu kaufen sein - in Apotheken, Supermärkten, im Internet. Wie schnell Anbieter jetzt liefern können, muss sich zeigen - ebenso, wie sich die Nachfrage und die Preise entwickeln. Davon will Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) auch abhängig machen, ob ein Zuschuss oder kostenlose Kontingente infrage kommen. Ob ein Test im Discounter 1,99 Euro oder 8,99 Euro koste, mache da einen Unterschied. Das Ministerium erwartet in den nächsten Wochen weitere Tests verschiedener Art auf dem Markt.

Hersteller halten sich vorerst bedeckt. Bei Siemens <DE0007236101> Healthcare heißt es, der Test werde "in Kürze" eingeführt. Im ersten Schritt würden Bestellungen durch Bund und Länder bedient. "Aktuell sind wir in Gesprächen mit pharmazeutischen Großhändlern, so dass der Test dann im Laufe des März zusätzlich verfügbar wird." Technomed rechnet nur noch "mit ein paar Tagen", bis die Tests im Regal stehen, wie CEO Moritz Bubik im ntv-Interview sagte.

Wie sollen die Selbsttests beim Eindämmen der Pandemie helfen?

Spahn schlägt für die weitere Corona-Strategie eine Kombination der zwei schnellen Testmöglichkeiten vor: Selbsttests könnten in konkreten Situationen Sicherheit geben, dass man nicht ansteckend ist

- zum Beispiel, wenn man spontan eine Veranstaltung besuchen will,

sich die Haare schneiden lässt oder ins Theater geht. Dagegen könnten Schnelltests durch geschultes Personal in Testzentren oder Apotheken zum Zuge kommen, wenn man auch einen bestätigten Ergebnis-Nachweis braucht - etwa bei Reisen oder Besuchen im Pflegeheim. Wie schnell solche Schnelltests aus geschulten Händen als Gratis-Angebot für alle kommen, wollen Bund und Länder am 3. März besprechen.

Was ist bei Heimtests anders?

Die bisher zugelassenen Schnelltests verlangen einen Abstrich mit einem langen Stäbchen tief in der Nase oder im Rachen. Sie sollen nur von geschultem Personal gemacht werden - auch, weil das für viele unangenehm ist. Aber es gibt Alternativen. Derzeit würden verschiedene Varianten der Probenahme erprobt und bewertet, heißt es beim Verband der Diagnostica-Industrie. "Eine Probenahme aus dem vorderen Nasenraum erscheint dem Abstrich aus dem tiefen Nasen-/Rachenraum ebenbürtig. Für Gurgel- oder Spucktests werden Ergebnisse zeitnah erwartet", sagt Geschäftsführer Martin Walger.

Wie läuft die Zulassung?

Anders als Impfstoffe müssen Medizinprodukte eigentlich gar nicht zugelassen werden. Der normale Weg läuft über sogenannte "benannte Stellen" etwa den TÜV. Sie erteilen eine CE-Kennzeichnung, mit der Hersteller ein Medizinprodukt europaweit in Verkehr bringen dürfen. Parallel können Hersteller eine Sonderzulassung beim BfArM beantragen. Sie ist dann auf Deutschland beschränkt und befristet, es geht aber möglicherweise schneller, wie ein BfArM-Sprecher erklärt.

Die Tests, die das BfArM derzeit prüft, sind keine neuen Produkte. Sie sind bereits auf dem Markt und werden nur zusätzlich auch für Laien zugelassen. Dafür gibt es eine Reihe von Anforderungen. "Die wesentliche Fragestellung ist: Ist der Laie in der Lage, den Test robust anzuwenden?", sagt BfArM-Sprecher Maik Pommer. Eine große Rolle spiele dabei eine verständliche Gebrauchsanweisung.

Welche Produkte kommen in Frage?

Laut BfArM sind aktuell 179 Antigen-Tests auf dem Markt. Das Paul-Ehrlich-Institut hat Mindestanforderungen festgelegt: Die Spezifität muss über 97 Prozent liegen, das heißt 97 von 100 Gesunden müssen als solche erkannt werden. Die Sensitivität soll größer als 80 sein, das heißt 80 von 100 Infizierten muss der Test erkennen.

Der Verband der Diagnostica-Industrie geht davon aus, dass sich viele Antigen-Schnelltests prinzipiell auch für die Eigenanwendung eignen. "Die Laientests müssen aber ihre Gebrauchstauglichkeit für den Laien gesondert unter Beweis stellen." Rund 30 Hersteller hatten schon Mitte Februar Anträge auf eine Sonderzulassung bei BfArM gestellt.

Was weisen solche Tests nach - und was nicht?

Antigen-Tests suchen in Abstrich-Proben nicht aufwendig nach dem Erbgut des Virus wie ein PCR-Test, sondern nach Molekülen, die charakteristisch für die Viren sind. Schnelltests schlagen am besten bei einer hohen Virenlast an. Das bedeutet, dass Menschen, die stark ansteckend sind, rasch erkennbar sind. Infizierte mit geringer Virenlast - etwa zu Beginn oder beim Abklingen der Erkrankung - werden möglicherweise nicht entdeckt.

Wie funktionieren die Schnelltests konkret?

Ein Beispieltest enthält folgende Bestandteile: Testkassetten, eine Flüssigkeit ("Extraktionspuffer)", Abstrichtupfer und Röhrchen plus Kappen. Der Tupfer muss nacheinander in beide Nasenlöcher eingeführt werden, dabei in einer Drehbewegung mehrmals über die Schleimhaut streichen. Dann zehn Tropfen der Flüssigkeit in ein Röhrchen geben, Tupfer im Röhrchen drehen und an der Wand ausdrücken, das Röhrchen verschließen. Die Testkassette flach hinlegen und vier Tropfen in die Vertiefung geben.

Ergebnisse liegen bei den meisten Tests nach 15 bis 20 Minuten vor. Das sieht aus wie bei einem Schwangerschaftstest. Zwei Striche auf dem Sichtfenster heißt positiv, einer bei "C" negativ, einer bei "T" ungültig.

Kriegen Laien das hin?

Die Frankfurter Virologin Sandra Ciesek sieht bei der Handhabung durch Laien wenig Probleme: "Ich glaube einen Abstrich aus der vorderen Nase bekommt jeder hin, wenn er weiß wie er es machen soll, da reicht ja ein Video, um das einmal zu zeigen", sagte sie im NDR-Podcast "Coronavirus-Update". Welcher Test am besten für Laien geeignet ist - ob Abstrich aus der vorderen Nase, Speichel- oder Gurgeltest - "da fehlen uns einfach noch gute Untersuchungen".

Eine Gefahr sieht sie, wenn es viele falsch positive oder falsch negative Ergebnisse gibt. Das könne das Vertrauen in solche Tests zerstören und "im schlimmsten Fall zu chaotischen Zuständen führen". Falsch positive Tests können Ciesek zufolge zum Beispiel damit zu tun haben, dass es eine Kreuzreaktion mit einer bakteriellen Besiedlung in der Nase gibt. Es könnte also sein, dass bestimmte Menschen von vornherein nicht für solche Tests geeignet sind.

Was passiert, wenn das Ergebnis positiv ist?

Ein positives Ergebnis gilt laut Robert Koch-Institut (RKI) nur als "Verdacht" auf eine Infektion - für eine "Diagnose" muss ein PCR-Test das noch bestätigen. Wenn Laien sich selbst testen, stelle das auch hohe Anforderungen an das daraus resultierende selbstverantwortliche Handeln", schreibt das RKI. "Es ist erforderlich, dass sich die positiv getestete Person in Absonderung begibt, das heißt Kontakte konsequent reduziert, und sich telefonisch mit dem Hausarzt oder einem geeigneten Testzentrum in Verbindung setzt".

Ist ein negatives Ergebnis ein Freifahrtschein?

Nein, betont das RKI: "Ein negatives Testergebnis schließt eine Sars­CoV­2­Infektion nicht aus!" Auch bei korrekter Durchführung sei es "lediglich weniger wahrscheinlich", ansteckend zu sein. Zudem sei die Aussagekraft zeitlich begrenzt - schon am nächsten Tag kann das Ergebnis anders sein. "(Falsch) negative Testergebnisse dürfen daher nicht als Sicherheit (etwa in der Form "Ich bin nicht infiziert und kann daher auf Schutzmaßnahmen verzichten") verstanden werden."

Welche Erfahrungen gibt es mit Selbsttests?

Für die "SAFE School Studie" haben Forscher des Frankfurter Universitätsklinikums im Auftrag des Hessischen Kultusministeriums das Potenzial am Beispiel Schulen erprobt. Sieben Wochen lang haben sich rund 700 Lehrer jeden zweiten Tag selbst getestet. Bei über 10 000 Tests wurden fünf Fälle entdeckt, "noch bevor der Lehrerin bzw. dem Lehrer die Infektion mit dem Virus bewusst war", berichteten die Forscher. In der Studie gab es 16 falsch positive Ergebnisse.

Welche Rolle sehen Wissenschaftler für Selbsttests?

Das RKI sieht sie "als ergänzende Maßnahme", wie es in einem epidemiologischen Bulletin heißt. Damit könne "eine breite und schnelle Testung vieler Menschen erfolgen". Es gebe aber auch "relevante Risiken": dass Menschen nach einem positiven Test nicht die notwendige Schritte einleiten, dass Tests falsche Ergebnisse liefern, dass sie Menschen in falscher Sicherheit wiegen. Für das RKI wie die Politik sind PCR-Tests nach wie vor der "Goldstandard". Sie sollen auch weiter bei Berechnungen zum Infektionsgeschehen zählen.

Welche Szenarien sind theoretisch denkbar?

Die "FAZ" hat kürzlich "eine bestechende Alternative zum Lockdown" durchgespielt". Bei dem Szenario "Plan B" machen alle Menschen Selbsttests, bevor sie etwa in ein Restaurant gehen. Mit einem negativen Ergebnis bekommen sie über eine Handy-App einen Code, der einige Stunden gültig ist und in dieser Zeit den Zutritt erlaubt. "Eine Strategie, die pauschale Lockdowns durch eine Verzahnung kostengünstiger Antigen-Tests, Impfung und schlanker IT-Infrastruktur vermeidet", soweit zumindest die theoretische Idee./sat/sam/DP/fba

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