Mini-Future Long 23,7849 open end: Basiswert Grenke

DFT396 / DE000DFT3961 //
Quelle: DZ BANK: Geld 04.03. 08:10:01, Brief 04.03. 08:10:01
DFT396 DE000DFT3961 // Quelle: DZ BANK: Geld 04.03. 08:10:01, Brief 04.03. 08:10:01
0,98 EUR
Geld in EUR
1,13 EUR
Brief in EUR
-1,01%
Diff. Vortag in %
Basiswertkurs: 32,260 EUR
Quelle : Xetra , 03.03.
  • Basispreis
    22,6005 EUR
  • Abstand zum Basispreis in %
    29,94%
  • Knock-Out-Barriere
    23,7849 EUR
  • Abstand zum Knock-Out in % 26,27%
  • Hebel 2,87x
  • Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 0,10
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Chart

Mini-Future Long 23,7849 open end: Basiswert Grenke

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Quelle: DZ BANK AG, Frankfurt: 04.03. 08:10:01
Charts zeigen die Wertentwicklungen der Vergangenheit. Zukünftige Ergebnisse können sowohl niedriger als auch höher ausfallen. Falls Kurse in Fremdwährung notieren, kann die Rendite infolge von Währungsschwankungen steigen oder fallen. © 2021 DZ BANK AG

Stammdaten

Stammdaten
WKN / ISIN DFT396 / DE000DFT3961
Emittent DZ BANK AG
Produktstruktur Hebelprodukt
Kategorie Mini-Future
Produkttyp long (steigende Markterwartung)
Währung des Produktes EUR
Quanto Nein
Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 0,10
Emissionsdatum 18.09.2020
Erster Handelstag 18.09.2020
Handelszeiten Übersicht
Knock-Out-Zeiten Übersicht
Zahltag Endlos
Basispreis
22,6005 EUR
Knock-Out-Barriere
23,7849 EUR
Anpassungsprozentsatz p.a. 2,44700% p.a.
enthält: Bereinigungsfaktor 3,00%

Kennzahlen

Kennzahlen
Berechnung: 04.03.2021, 08:10:01 Uhr mit Geld 0,98 EUR / Brief 1,13 EUR
Spread Absolut 0,15 EUR
Spread Homogenisiert 1,50 EUR
Spread in % des Briefkurses 13,27%
Hebel 2,87x
Abstand zum Knock-Out Absolut 8,4751 EUR
Abstand zum Knock-Out in % 26,27%
Performance seit Auflegung in % 0,00%

Basiswert

Basiswert
Kurs 32,260 EUR
Diff. Vortag in % --
52 Wochen Tief 23,920 EUR
52 Wochen Hoch 87,45 EUR
Quelle Xetra, 03.03.
Basiswert Grenke AG
WKN / ISIN A161N3 / DE000A161N30
KGV 11,05
Produkttyp Aktie
Sektor Informationstechnologie

Produktbeschreibung

Art
Dieses Produkt ist eine Inhaberschuldverschreibung, die unter deutschem Recht begeben wurde.
Ziele
Ziel dieses Produkts ist es, Ihnen einen bestimmten Anspruch zu vorab festgelegten Bedingungen zu gewähren. Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Sie partizipieren überproportional (gehebelt) an allen Entwicklungen des Beobachtungspreises. Aufgrund seiner Hebelwirkung reagiert das Produkt auf kleinste Bewegungen des Beobachtungspreises. Das Produkt kann während seiner Laufzeit verfallen, sofern ein Knock-out-Ereignis eintritt. Ein Knock-out-Ereignis tritt ein, wenn der Beobachtungspreis mindestens einmal auf oder unter der Knock-out-Barriere liegt. In diesem Fall erhalten Sie einen Rückzahlungsbetrag, der sich wie folgt ermittelt: Zuerst wird der Basispreis vom Kurs, den die Emittentin innerhalb der Bewertungsfrist ermittelt, abgezogen. Anschließend wird dieses Ergebnis mit dem Bezugsverhältnis multipliziert. Wird von der DZ BANK jedoch kein positiver Rückzahlungsbetrag berechnet, gilt Folgendes: Der Rückzahlungsbetrag je Optionsschein beträgt 0,001 EUR und wird am Rückzahlungstermin gezahlt, wobei der Rückzahlungsbetrag, den die DZ BANK an Sie zahlt, aufsummiert für sämtliche von Ihnen gehaltenen Optionsscheine berechnet und kaufmännisch auf zwei Nachkommastellen gerundet wird. Soweit Sie weniger als zehn Optionsscheine halten, wird unabhängig von der Anzahl der Optionsscheine, die Sie halten, ein Betrag in Höhe von 0,01 EUR gezahlt. Sie sind berechtigt, die Optionsscheine an jedem Einlösungstermin zum Rückzahlungsbetrag einzulösen. Die Einlösung erfolgt, indem Sie mindestens zehn Bankarbeitstage vor dem jeweiligen Einlösungstermin bis 10:00 Uhr (Ortszeit Frankfurt am Main) eine Erklärung in Textform an die DZ BANK schicken. Darüber hinaus haben wir das Recht, die Optionsscheine insgesamt, jedoch nicht teilweise, am ordentlichen Kündigungstermin ordentlich zu kündigen. Die ordentliche Kündigung durch uns ist mindestens 30 Kalendertage vor dem jeweiligen ordentlichen Kündigungstermin zu veröffentlichen. Nach Einlösung durch Sie oder Kündigung durch uns und sofern nicht zuvor ein Knock-out-Ereignis eingetreten ist, erhalten Sie einen Rückzahlungsbetrag am Rückzahlungstermin der wie folgt ermittelt wird: Der Basispreis wird vom Referenzpreis abgezogen. Anschließend wird das Ergebnis mit dem Bezugsverhältnis multipliziert. Der Basispreis und die Knock-out-Barriere werden regelmäßig angepasst, um u.a. eine Finanzierungskomponente zu berücksichtigen, die der DZ BANK aufgrund eines spezifischen Marktzinses zuzüglich einer von der DZ BANK nach ihrem billigem Ermessen festgelegten Marge entsteht. Sie erhalten keine sonstigen Erträge (z.B. Dividenden) und haben keine weiteren Ansprüche (z.B. Stimmrechte) aus dem Basiswert.

Analyse

Gesamteindruck
Einfach nutzbares Gesamtrating basierend auf einer fundamentalen, technischen und Risikoanalyse unter Einbezug von Branchen- und Marktumfeld.

Eher negativ

Gewinnprognose
Der Veränderungstrend der Gewinnprognosen über ein Zeitfenster von 7 Wochen.

Positive Analystenhaltung seit 08.01.2021

Kurs-Gewinn-Verhältnis
Das KGV setzt den aktuellen Kurs der Aktie ins Verhältnis zu seiner Gewinnerwartung. Es wird auf Basis der langfristigen Gewinnprognosen der Analysten errechnet.
11,3

Erwartetes KGV für 2022

Risiko-Bewertung
Gesamteinschätzung des Risikos auf Basis des Bear Market und des Bad News Factors.

Hoch

Bear-Market-Faktor
Risiko Parameter, der anhand des Titelverhaltens in sich abwärts bewegenden Märkten das Marktrisiko einer Aktie angibt.

Hohe Anfälligkeit bei sinkendem Index

Korrelation
Die Korrelation gibt an, inwieweit die Bewegungen der Aktie mit denen Ihres Indexes übereinstimmen.
44,6%

Mittelstarke Korrelation mit dem DJ Stoxx 600

Marktkapitalisierung (Mrd. USD) 1,81 Kleiner Marktwert Mit einer Marktkapitalisierung von <$2 Mrd., ist GRENKE N ein niedrig kapitalisierter Titel.
Gewinnprognose Positive Analystenhaltung seit 08.01.2021 Die Gewinnprognosen pro Aktie liegen heute höher als vor sieben Wochen. Dieser positive Trend hat am 08.01.2021 bei einem Kurs von 37,30 eingesetzt.
Preis Leicht unterbewertet Auf Basis des Wachstumspotentials und anderer Messwerte erscheint die Aktie leicht unterbewertet.
Relative Performance -20,0% Unter Druck (vs. DJ Stoxx 600) Die relative "Underperformance" der letzten vier Wochen im Vergleich zum DJ Stoxx 600 beträgt -20,0%.
Mittelfristiger Trend Negative Tendenz seit dem 09.02.2021 Der technische 40-Tage Trend ist seit dem 09.02.2021 negativ. Der bestätigte technische Trendwendepunkt von +1,75% entspricht 35,16.
Wachstum KGV 2,7 Hoher Abschlag zur Wachstumserwartung basiert auf einer Ausnahmesituation Liegt das "Verhältnis zwischen Wachstum plus geschätzte Dividende und KGV" über 1,6, so befindet sich das Unternehmen in der Regel in einer Ausnahmesituation. In diesem Fall ist das erwartete KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) ein besserer Indikator für die nachhaltige Gewinnentwicklung als das langfrist. Wachstum.
KGV 11,3 Erwartetes KGV für 2022 Das erwartete KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) gilt für das Jahr 2022.
Langfristiges Wachstum 28,0% Wachstum heute bis 2022 p.a. Die durchschnittlichen jährlichen Wachstumsraten gelten für die Gewinne von heute bis 2022.
Anzahl der Analysten 6 Nur von wenigen Analysten verfolgt In den zurückliegenden sieben Wochen haben durchschnittlich 6 Analysten eine Schätzung des Gewinns pro Aktie für diesen Titel abgegeben.
Dividenden Rendite 2,2% Dividende durch Gewinn gut gedeckt Für die während den nächsten 12 Monaten erwartete Dividende müssen voraussichtlich 24,97% des Gewinns verwendet werden.
Risiko-Bewertung Hoch Hoch, keine Veränderung im letzten Jahr.
Bear-Market-Faktor Hohe Anfälligkeit bei sinkendem Index Die Aktie tendiert dazu, Indexrückgänge um durchschnittlich 116 zu verstärken.
Bad News Starke Kursrückgänge bei spezifischen Problemen Der Titel verzeichnet bei unternehmensspezifischen Problemen i.d.R. starke Kursabschläge in Höhe von durchschnittlich 5,9%.
Beta 1,45 Hohe Anfälligkeit vs. DJ Stoxx 600 Die Aktie tendiert dazu, pro 1% Indexbewegung mit einem Ausschlag von 1,45% zu reagieren.
Korrelation 365 Tage 44,6% Mittelstarke Korrelation mit dem DJ Stoxx 600 44,6% der Kursschwankungen werden durch Indexbewegungen verursacht.
Value at Risk 18,29 EUR Das geschätzte mittelfristige Value at Risk beträgt 18,29 EUR oder 0,57% Das geschätzte Value at Risk beträgt 18,29 EUR. Das Risiko liegt deshalb bei 0,57%. Dieser Wert basiert auf der mittelfristigen historischen Volatilität (1 Monat) mit einem Konfidenzintervall von 95%.
Volatilität der über 1 Monat 108,5%
Volatilität der über 12 Monate 78,8%

Tools

Kaufszenario (aktuelle/Einstandskurse)
Im Kaufszenario tragen Sie einen „Start“-Kurs und einen „Ziel“-Kurs mit dem gewünschten Wert ein. Danach Stückzahl eintragen und "Berechnen" drücken. Mit dem Aktualisieren-Button (Kreislauf) werden die aktuellen Werte für den Basiswert und das Produkt abgerufen.
Verkaufszenario (Zielkurse)
Im Verkaufsszenario tragen Sie einen „Ziel“-Kurs mit dem gewünschten Wert ein; der „Start“-Kurs wird aus dem aktuellen Kurs gebildet, oder Sie geben einen gewünschten Startwert ein; Stückzahl auswählen und dann Button Berechnen drücken.
Transaktionsvolumen
Tragen Sie hier eine Produktstückzahl ein, um die Performance der geplanten Investition zu schätzen. Ohne Eintragung einer Stückzahl erfolgt keine Berechnung. Die Berechnung erfolgt nach Klick auf den Berechnen-Button.
Berechnung ohne jegliche Kosten. Bitte beachten Sie individuelle Gebühren, Provisionen und andere Entgelte bei Kauf und Verkauf.

News

26.02.2021 | 12:38:55 (dpa-AFX)
ROUNDUP 2/BaFin-Sonderprüfung: Grenke sieht sich teilweise entlastet

(neu: Aussagen aus Telefonkonferenz, aktueller Kurs, Analystenstimmen)

BADEN-BADEN (dpa-AFX) - Aufatmen bei Grenke: Erste Zwischenergebnisse der BaFin-Sonderprüfung deuten auf eine Entlastung von der massiven Kritik an den Bilanzierungsmethoden des Leasingspezialist hin. Doch die BaFin-Sonderprüfer haben auch einige Punkte bemängelt wie etwa bei der Grenke Bank oder beim Thema Compliance. Hier musste jüngst auch ein Vorstand seinen Hut nehmen.

An der Börse wurde der neueste Zwischenstand mit Erleichterung aufgenommen. Die Aktie, die seit dem Aufkommen der Vorwürfe Mitte September 2020 massiv unter Druck steht, legte bis zum Mittag fast 15 Prozent zu. Das Papier notiert damit seit Handelsstart unangefochten an der SDax-Spitze.

Ein Händler ging davon aus, dass die Optimisten am Markt den teils positiven Ton in der Grenke-Mitteilung goutieren dürften. Die Pessimisten dürften hingegen weiter befürchten, dass nach wie vor böse Überraschungen lauern könnten. Noch sei nichts klar, so der Händler. Er rät bei Kursstärke zum Verkauf der Papiere.

Aus Sicht von Analyst Philipp Häßler vom Analysehaus Pareto Securities habe das Leasingunternehmen zwar gute Nachrichten zu ersten Zwischenergebnissen der BaFin-Sonderprüfung vorgelegt. Es sei aber noch Vorsicht angebracht und die Aktie sei ausreichend bewertet, urteilte er.

Die von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) mandatierte Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Mazars habe den Vorwurf der Geldwäsche nicht bestätigt, teilte das Unternehmen in der Nacht zu Freitag in Baden-Baden mit. Zudem gebe es keine Zweifel an der Existenz der Leasingforderungen. Alles in allem sieht sich Grenke nun trotz diverser Kritikpunkte der BaFin-Sonderprüfer von wesentlichen Vorwürfen zumindest teilweise entlastet.

Vorstandschefin Antje Leminsky versprach in einer Telefonkonferenz mit Journalisten, dass Transparenz und lückenlose Aufklärung für den Konzern nach wie vor gelten. Sie sprach von "schweren und vielfältigen Anschuldigungen", die Untersuchungen seien "sehr komplex". Zumal viele Vorwürfe sich auf Dinge beziehen, die teils Jahre oder gar Jahrzehnte zurücklägen.

Grenke mache Fortschritte bei der Aufklärung der verschiedenen Vorwürfe und bei der Umsetzung der einzelnen Maßnahmen, um Fehler und Missstände abzustellen, betonte Leminsky. Sie verdeutlichte zudem, dass Grenke über ein funktionierendes Geschäftsmodell verfüge, weiter wirtschaftlich erfolgreich und trotz Corona profitabel sei.

Grenke ist im vergangenen Jahr mit seinem Geschäftsmodell und der Behandlung von Franchise-Gesellschaften ins Kreuzfeuer von Leerverkäufern am Aktienmarkt geraten. Diese warfen dem Unternehmen Manipulation vor. Seitdem versucht Grenke unter anderem mit eigenen Sonderprüfungen wie von KPMG oder von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Warth & Klein Grant Thornton (WKGT) die Vorwürfe zu entkräften. Ende September 2020 schaltete sich auch die BaFin mit einer Sonderprüfung ein.

Einer der Hauptvorwürfe betrifft die Behandlung der erworbenen Franchiseunternehmen. Das Franchisesystem nutzt Grenke zur Expansion in neue Märkte. Bisher war das Vorgehen so: Die Kapitalmehrheit der Unternehmen liegt bei verschiedenen Finanzinvestoren, darunter der CTP Handels- und Beteiligungs GmbH (CTP), deren indirekter Eigentümer seit Februar 2020 Wolfgang Grenke ist. Nach etwa vier bis sechs Jahren erwirbt Grenke die Franchise-Unternehmen. Wie bereits im Herbst von Grenke angekündigt, soll dies geändert werden. "Wir haben sehr früh entschieden, das Franchise-Modell zu beenden", sagte Leminky.

An diesem Modell besteht auch ein wesentlicher Kritikpunkt von Mazars. Die BaFin-Sonderprüfer bemängeln, dass die Franchiseunternehmen nicht voll konsolidiert wurden. Dies solle nun für 2020 geschehen, wie Grenke am Freitag weiter mitteilte. Mit der geplanten gesellschaftsrechtlichen Übernahme der Franchiseunternehmen werden auch sämtliche Geschäftsbeziehungen zur CTP und zu den anderen Finanzinvestoren beendet.

Es gebe zudem keinen Grund an dem rechtlichen Bestand und wirtschaftlichen Gehalt der Leasingverträge mit ausstehenden Forderungen in Höhe von rund 5,6 Milliarden Euro zu zweifeln, teilte Grenke mit Bezug auf den BaFin-Sonderbericht weiter mit. Auch beim Blick auf die Kritik an den Bewertungen von den erworbenen Franchiseunternehmen in der Bilanz sieht sich Grenke entlastet. Es zeichne sich kein "systematischer Bedarf für Goodwill-Abschreibungen" ab, hieß es weiter. Die Wertansätze seien trotz methodischer Defizite vertretbar.

Mazars hat laut Grenke zudem auch Prozesse in der Grenke Bank und in der Compliance-Organisation beanstandet. Im Zusammenhang mit Compliance-Mängeln hatte Anfang Februar Konzernvorstand Mark Kindermann mit sofortiger Wirkung das Unternehmen verlassen. Grenke-Finanzchef Sebastian Hirsch verdeutlichte, dass der Vorstand der Grenke Bank verstärkt werden soll. Laut Hirsch sei Mazars der Meinung, dass Grenke bei der Kreditvergabe zu viel Risiko genommen habe, zudem sei "mangelndes Handwerk bei der Kreditvergabe" kritisiert worden. Die Grenke Bank wolle nun eine institutsspezifische Überarbeitung des Risikomodells vornehmen. Ungeachtet dessen habe Mazars zudem "keine Anhaltspunkte zur systematischen oder aktiven Geldwäsche gefunden", sagte Hirsch.

Seit September hat Grenke auch mit einem Umbau beim Management versucht, verlorenes Vertrauen zurückzugewinnen. Unter anderem hat sich Firmengründer Wolfgang Grenke aus dem Aufsichtsrat zurückgezogen. Im Dezember wurde das Management um einen Risikovorstand erweitert. Ob und in welcher Form Wolfgang Grenke künftig eine Rolle im Konzern übernehmen könne, wollte Vorstandschefin Leminsky auf Nachfrage nicht beantworten. Dies könne nur Herr Grenke selbst tun, sagte sie.

Mit Blick auf die Geschäftszahlen ließ Grenke wissen, dass für das vergangene Jahr ein Nachsteuerergebnis im oberen zweistelligen Millionenbereich erwartet wird. 2019 hatte der Überschuss 142 Millionen Euro betragen. "Wir werten das Nachsteuerergebnis als klaren Erfolg", sagte Hirsch. Die bilanzielle Eigenkapitalquote zum Jahresende lag bei rund 16 Prozent und die Nettoliquidität am 22. Februar bei 1,29 Milliarden Euro. Das Testat für den Konzernabschluss werde im zweiten Quartal erwartet, wegen verschiedener Prüfungen dauere es diesmal länger als sonst, so Hirsch. "Wir haben uns einmal auf links drehen lassen. Wir haben einiges geändert und wir werden weitere Verbesserungen umsetzen", kündigte der Finanzvorstand an, der davon ausgeht, dass die Integration der Franchise-Unternehmen dauerhaft positive Effekte haben wird./stk/eas/mne/stk

26.02.2021 | 12:35:19 (dpa-AFX)
WDH/ROUNDUP/BaFin-Sonderprüfung: Grenke sieht sich teilweise entlastet
26.02.2021 | 11:42:42 (dpa-AFX)
AKTIE IM FOKUS: Entlastungssignale der Bafin-Prüfung lassen Grenke anspringen
26.02.2021 | 09:21:37 (dpa-AFX)
ROUNDUP/BaFin-Sonderprüfung: Grenke sieht sich teilweise entlastet
26.02.2021 | 07:13:16 (dpa-AFX)
Zwischenbericht von BaFin-Sonderprüfung: Grenke sieht sich teilweise entlastet
26.02.2021 | 03:39:12 (dpa-AFX)
DGAP-News: GRENKE AG: GRENKE informiert über entlastende Aussagen und Kritikpunkte des Sonderprüfers der BaFin (deutsch)
26.02.2021 | 03:32:03 (dpa-AFX)
DGAP-Adhoc: GRENKE AG: GRENKE informiert über entlastende Aussagen und Kritikpunkte des Sonderprüfers der BaFin (deutsch)