Endlos Turbo Short 3,8584 open end: Basiswert TUI

DFT185 / DE000DFT1858 //
Quelle: DZ BANK: Geld 28.09. 17:36:20, Brief 28.09. 17:36:20
DFT185 DE000DFT1858 // Quelle: DZ BANK: Geld 28.09. 17:36:20, Brief 28.09. 17:36:20
0,77 EUR
Geld in EUR
0,81 EUR
Brief in EUR
-21,43%
Diff. Vortag in %
Basiswertkurs: 3,200 EUR
Quelle : Xetra , 17:36:06
  • Basispreis
    3,8584 EUR
  • Abstand zum Basispreis in %
    20,58%
  • Knock-Out-Barriere
    3,8584 EUR
  • Abstand zum Knock-Out in %
    20,58%
  • Hebel 3,81x
  • Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 1,00
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Chart

Endlos Turbo Short 3,8584 open end: Basiswert TUI

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Quelle: DZ BANK AG, Frankfurt: 28.09. 17:36:20
Charts zeigen die Wertentwicklungen der Vergangenheit. Zukünftige Ergebnisse können sowohl niedriger als auch höher ausfallen. Falls Kurse in Fremdwährung notieren, kann die Rendite infolge von Währungsschwankungen steigen oder fallen. © 2020 DZ BANK AG

Stammdaten

Stammdaten
WKN / ISIN DFT185 / DE000DFT1858
Emittent DZ BANK AG
Produktstruktur Hebelprodukt
Kategorie Endlos Turbo
Produkttyp short (fallende Markterwartung)
Währung des Produktes EUR
Quanto Nein
Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 1,00
Emissionsdatum 14.09.2020
Erster Handelstag 14.09.2020
Handelszeiten Übersicht
Knock-Out-Zeiten Übersicht
Zahltag Endlos
Basispreis
3,8584 EUR
Knock-Out-Barriere
3,8584 EUR
Anpassungsprozentsatz p.a. -3,51000% p.a.
enthält: Bereinigungsfaktor 3,00%

Kennzahlen

Kennzahlen
Berechnung: 28.09.2020, 17:36:20 Uhr mit Geld 0,77 EUR / Brief 0,81 EUR
Spread Absolut 0,04 EUR
Spread Homogenisiert 0,04 EUR
Spread in % des Briefkurses 4,94%
Hebel 3,81x
Abstand zum Knock-Out Absolut 0,6584 EUR
Abstand zum Knock-Out in % 20,58%
Performance seit Auflegung in % 352,94%

Basiswert

Basiswert
Kurs 3,200 EUR
Diff. Vortag in % 7,82%
52 Wochen Tief 2,423 EUR
52 Wochen Hoch 12,715 EUR
Quelle Xetra, 17:36:06
Basiswert TUI AG
WKN / ISIN TUAG00 / DE000TUAG000
KGV 4,51
Produkttyp Aktie
Sektor Diverse

Produktbeschreibung

Art
Dieses Produkt ist eine Inhaberschuldverschreibung, die unter deutschem Recht begeben wurde.
Ziele
Ziel dieses Produkts ist es, Ihnen einen bestimmten Anspruch zu vorab festgelegten Bedingungen zu gewähren. Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Sie partizipieren überproportional (gehebelt) an allen Entwicklungen des Beobachtungspreises. Aufgrund seiner Hebelwirkung reagiert das Produkt auf kleinste Bewegungen des Beobachtungspreises. Das Produkt kann während seiner Laufzeit verfallen, sofern ein Knock-out-Ereignis eintritt. Dieses Produkt reagiert grundsätzlich in die entgegengesetzte Richtung zur Wertentwicklung des Basiswerts. Ein Knock-out-Ereignis tritt ein, wenn der Beobachtungspreis mindestens einmal auf oder über der Knock-out-Barriere liegt. In diesem Fall beträgt der Auszahlungsbetrag je Produkt 0,001 EUR und wird am Rückzahlungstermin gezahlt, wobei der Auszahlungsbetrag, den die DZ BANK an Sie zahlt, aufsummiert für sämtliche von Ihnen gehaltenen Optionsscheine berechnet und kaufmännisch auf zwei Nachkommastellen gerundet wird. Soweit Sie weniger als zehn Optionsscheine halten, wird unabhängig von der Anzahl der Produkte, die Sie halten, ein Betrag in Höhe von 0,01 EUR gezahlt. Sie sind berechtigt, die Optionsscheine an jedem Einlösungstermin zum Rückzahlungsbetrag einzulösen. Die Einlösung erfolgt, indem Sie mindestens zehn Bankarbeitstage vor dem jeweiligen Einlösungstermin bis 10:00 Uhr (Ortszeit Frankfurt am Main) eine Erklärung in Textform an die DZ BANK schicken. Darüber hinaus haben wir das Recht, die Optionsscheine insgesamt, jedoch nicht teilweise, am ordentlichen Kündigungstermin ordentlich zu kündigen. Die ordentliche Kündigung durch uns ist mindestens 30 Kalendertage vor dem jeweiligen ordentlichen Kündigungstermin zu veröffentlichen. Nach Einlösung durch Sie oder Kündigung durch uns und sofern nicht zuvor ein Knock-out-Ereignis eingetreten ist, erhalten Sie einen Rückzahlungsbetrag am Rückzahlungstermin der wie folgt ermittelt wird: Der Referenzpreis wird vom Basispreis abgezogen. Anschließend wird das Ergebnis mit dem Bezugsverhältnis multipliziert Der Basispreis und die Knock-out-Barriere werden regelmäßig angepasst, um u.a. eine Finanzierungskomponente zu berücksichtigen, die der DZ BANK aufgrund eines spezifischen Marktzinses zuzüglich einer von DZ BANK nach ihrem billigem Ermessen festgelegten Marge entsteht. Die Knock-out-Barriere entspricht stets dem aktuellen Basispreis. Sie erhalten keine sonstigen Erträge (z.B. Dividenden) und haben keine weiteren Ansprüche (z.B. Stimmrechte) aus dem Basiswert.

Analyse

Gesamteindruck
Einfach nutzbares Gesamtrating basierend auf einer fundamentalen, technischen und Risikoanalyse unter Einbezug von Branchen- und Marktumfeld.

Eher negativ

Gewinnprognose
Der Veränderungstrend der Gewinnprognosen über ein Zeitfenster von 7 Wochen.

Negative Analystenhaltung seit 25.09.2020

Kurs-Gewinn-Verhältnis
Das KGV setzt den aktuellen Kurs der Aktie ins Verhältnis zu seiner Gewinnerwartung. Es wird auf Basis der langfristigen Gewinnprognosen der Analysten errechnet.
4,4

Erwartetes KGV für 2022

Risiko-Bewertung
Gesamteinschätzung des Risikos auf Basis des Bear Market und des Bad News Factors.

Hoch

Bear-Market-Faktor
Risiko Parameter, der anhand des Titelverhaltens in sich abwärts bewegenden Märkten das Marktrisiko einer Aktie angibt.

Hohe Anfälligkeit bei sinkendem Index

Korrelation
Die Korrelation gibt an, inwieweit die Bewegungen der Aktie mit denen Ihres Indexes übereinstimmen.
61,2%

Starke Korrelation mit dem DJ Stoxx 600

Marktkapitalisierung (Mrd. USD) 2,07 Mittlerer Marktwert Mit einer Marktkapitalisierung zwischen $2 & $8 Mrd., ist TUI ein mittel kapitalisierter Titel.
Gewinnprognose Negative Analystenhaltung seit 25.09.2020 Die Gewinnerwartung der Analysten pro Aktie liegen heute niedriger als vor sieben Wochen. Dieser negative Trend hat am 25.09.2020 bei einem Kurs von 3,02 eingesetzt.
Preis Leicht unterbewertet Auf Basis des Wachstumspotentials und anderer Messwerte erscheint die Aktie leicht unterbewertet.
Relative Performance -12,6% Unter Druck (vs. DJ Stoxx 600) Die relative "Underperformance" der letzten vier Wochen im Vergleich zum DJ Stoxx 600 beträgt -12,6%.
Mittelfristiger Trend Negative Tendenz seit dem 14.08.2020 Der technische 40-Tage Trend ist seit dem 14.08.2020 negativ. Der bestätigte technische Trendwendepunkt von +1,75% entspricht 3,71.
Wachstum KGV 43,4 Hoher Abschlag zur Wachstumserwartung basiert auf einer Ausnahmesituation Liegt das "Verhältnis zwischen Wachstum plus geschätzte Dividende und KGV" über 1,6, so befindet sich das Unternehmen in der Regel in einer Ausnahmesituation. In diesem Fall ist das erwartete KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) ein besserer Indikator für die nachhaltige Gewinnentwicklung als das langfrist. Wachstum.
KGV 4,4 Erwartetes KGV für 2022 Das erwartete KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) gilt für das Jahr 2022.
Langfristiges Wachstum 188,1% Wachstum heute bis 2022 p.a. Die durchschnittlichen jährlichen Wachstumsraten gelten für die Gewinne von heute bis 2022.
Anzahl der Analysten 11 Bei den Analysten von mittlerem Interesse In den zurückliegenden sieben Wochen haben durchschnittlich 11 Analysten eine Schätzung des Gewinns pro Aktie für diesen Titel abgegeben.
Dividenden Rendite 2,6% Dividende durch Gewinn gut gedeckt Für die während den nächsten 12 Monaten erwartete Dividende müssen voraussichtlich 11,40% des Gewinns verwendet werden.
Risiko-Bewertung Hoch Die Aktie ist seit dem 18.02.2020 als Titel mit hoher Sensitivität eingestuft.
Bear-Market-Faktor Hohe Anfälligkeit bei sinkendem Index Die Aktie tendiert dazu, Indexrückgänge um durchschnittlich 313 zu verstärken.
Bad News Starke Kursrückgänge bei spezifischen Problemen Der Titel verzeichnet bei unternehmensspezifischen Problemen i.d.R. starke Kursabschläge in Höhe von durchschnittlich 5,7%.
Beta 2,41 Hohe Anfälligkeit vs. DJ Stoxx 600 Die Aktie tendiert dazu, pro 1% Indexbewegung mit einem Ausschlag von 2,41% zu reagieren.
Korrelation 365 Tage 61,2% Starke Korrelation mit dem DJ Stoxx 600 61,2% der Kursschwankungen werden durch Indexbewegungen verursacht.
Value at Risk 1,72 EUR Das geschätzte mittelfristige Value at Risk beträgt 1,72 EUR oder 0,57% Das geschätzte Value at Risk beträgt 1,72 EUR. Das Risiko liegt deshalb bei 0,57%. Dieser Wert basiert auf der mittelfristigen historischen Volatilität (1 Monat) mit einem Konfidenzintervall von 95%.
Volatilität der über 1 Monat 62,7%
Volatilität der über 12 Monate 92,7%

Tools

Kaufszenario (aktuelle/Einstandskurse)
Im Kaufszenario tragen Sie einen „Start“-Kurs und einen „Ziel“-Kurs mit dem gewünschten Wert ein. Danach Stückzahl eintragen und "Berechnen" drücken. Mit dem Aktualisieren-Button (Kreislauf) werden die aktuellen Werte für den Basiswert und das Produkt abgerufen.
Verkaufszenario (Zielkurse)
Im Verkaufsszenario tragen Sie einen „Ziel“-Kurs mit dem gewünschten Wert ein; der „Start“-Kurs wird aus dem aktuellen Kurs gebildet, oder Sie geben einen gewünschten Startwert ein; Stückzahl auswählen und dann Button Berechnen drücken.
Transaktionsvolumen
Tragen Sie hier eine Produktstückzahl ein, um die Performance der geplanten Investition zu schätzen. Ohne Eintragung einer Stückzahl erfolgt keine Berechnung. Die Berechnung erfolgt nach Klick auf den Berechnen-Button.
Berechnung ohne jegliche Kosten. Bitte beachten Sie individuelle Gebühren, Provisionen und andere Entgelte bei Kauf und Verkauf.

News

28.09.2020 | 17:40:15 (dpa-AFX)
WDH/GESAMT-ROUNDUP 2: Badeurlaub im Corona-Risikogebiet? Tui fliegt auf Kanaren

(technische Wiederholung, mit Angaben zur Situation auf der 'Mein Schiff' im 4. Absatz)

HANNOVER/BERLIN (dpa-AFX) - Mit Pauschalreisen ins Corona-Risikogebiet Kanarische Inseln trotzt der Tourismuskonzern Tui <DE000TUAG000> einer Reisewarnung der Bundesregierung und will die Verluste des desaströsen Urlaubsjahrs 2020 abfedern. "Wir wollen dem Gast die Wahl geben, ob er die Reise antreten oder kostenlos stornieren oder umbuchen möchte", sagte Tui-Sprecher Aage Dünhaupt am Montag. "Wir machen es, weil es auch von den Kunden gewünscht wurde." Zudem sieht der Konzern darin ein Angebot für die bevorstehenden Schulferien. Doch einer YouGov-Umfrage zufolge gibt es nur wenig Bereitschaft für Badeurlaub am Mittelmeer.

Demnach will nur jeder 20. Mensch in Deutschland in den Herbstferien trotz Pandemie ins Ausland reisen. Und auch Urlaub in Deutschland ist angesichts steigender Neuinfektionen nicht gefragt: Mehr als zwei Drittel der Befragten (70 Prozent) planen überhaupt keine Reise in den Ferien.

Tui-Deutschland-Chef Marek Andryszak sieht dennoch Potenzial. Viele Kunden würden genau abwägen, ob sie in ein Risikogebiet reisen oder nicht. "Aber durch die Möglichkeit, sich testen zu lassen, glaube ich schon, dass viele Kunden ihren Urlaub trotz Reisewarnung antreten werden", sagte Andryszak den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Er betonte, mit der Entscheidung stelle sich das Unternehmen nicht gegen die Bundesregierung.

Der Konzern erhält Staatshilfe in Milliardenhöhe zur Überbrückung des coronabedingten Geschäftseinbruchs. Tui fährt einen harten Sparkurs mit Stellenstreichungen und geringeren Investitionen. Am Montag kamen schlechte Nachrichten hinzu: Auf dem Kreuzfahrtschiff "Mein Schiff 6" der Reederei Tui Cruises wurden 12 Besatzungsmitglieder positiv auf das Coronavirus getestet. Das Schiff mit mehr als 1500 Menschen an Bord ist nun auf dem Weg in die Hafenstadt Piräus nahe Athen. Die Betroffenen seien an Bord isoliert worden und würden erneut getestet, hieß es bei Tui Cruises. Erste Befunde seien negativ.

Eine Reisewarnung ist kein Verbot, soll aber eine erhebliche abschreckende Wirkung für touristische Reisen haben. Als Risikogebiete ausgewiesen werden Regionen oder ganze Länder, in denen ein erhöhtes Risiko für eine Infektion mit dem Virus Sars-CoV-2 besteht. Reisende, die aus Risikogebieten zurückkehren, müssen sich 48 Stunden vor oder nach der Einreise auf Corona testen lassen und dann solange in Quarantäne bleiben, bis das negative Testergebnis da ist. Eine Reisewarnung ermöglicht Urlaubern, Buchungen kostenlos zu stornieren.

Die Tourismusindustrie zählt zu den am härtesten von der Corona-Krise getroffenen Branchen. Der Deutsche Reiseverband (DRV) fürchtet eine Pleitewelle. Laut einer Umfrage des Verbandes sehen sich knapp 70 Prozent der Reisebüros unmittelbar von der Insolvenz bedroht. Bei den Reiseveranstaltern ist es gut die Hälfte. Die Umsätze liegen nach DRV-Angaben derzeit bei einem Viertel der Vorjahreserlöse - "und eine Besserung ist nicht in Sicht".

Geradezu als kontraproduktiv empfindet die Branche daher auch die neuen Regeln der Bundesregierung, die von Oktober an gelten. Dann müssen Rückkehrer aus Risikogebieten mindestens fünf Tage in Quarantäne. Zudem sollen sich nach Deutschland einreisende Passagiere über ein Online-Portal anmelden. Wer das versäumt, dem drohen Bußgelder.

"Wir verstehen auch nicht die Verhältnismäßigkeit", sagte der Präsident des Bundesverbands der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie (BDLI), Dirk Hoke. Inzwischen stünden ausreichend Schnelltests zur Verfügung, bei denen man schon nach ein oder zwei Stunden ein Ergebnis habe. Eine pauschale Quarantänepflicht komme einer Stilllegung des Flugbetriebs gleich, sagte Hoke. "Sie sehen ja, in welchem Zustand die Airlines heute schon sind. Dann wird sich das noch mal verschärfen." Und es müsse damit gerechnet werden, dass die Auswirkungen auf die Luftfahrtbranche auch entsprechend schwer seien.

Kritik gab es auch am jüngsten Appell von Gesundheitsminister Jens Spahn, in den Herbst- und Winterferien nicht ins Ausland zu reisen. Das verunsichere Reisende "und kommt einem Berufsverbot für Reisebüros und Reiseveranstalter gleich, denn sie machen das Gros ihres Geschäfts mit Reisen ins Ausland", betonte der DRV. "Um es ganz deutlich zu sagen: Mit solchen Aussagen steuert die Politik die Reisewirtschaft in einen zweiten Lockdown." Damit werde das Geschäft verhindert, sagte ein Verbandssprecher auf Anfrage. "Auf der anderen Seite ist es ein wahnsinniges Durcheinander und sorgt für Verwirrung und Verunsicherung bei den Kunden."

Angesichts der schwierigen Lage für die Reisebranche, die direkt und indirekt 10 Prozent zum Bruttoinlandsprodukt der EU beiträgt, wollten die EU-Tourismusminister am Montag in einer informellen Videokonferenz beraten. Der Tourismusbeauftragte der Bundesregierung, Thomas Bareiß, forderte eine enge Abstimmung. Er wollte eine stärkere europäische Lösung etwa bei Reisewarnungen sowie Corona-Schnelltests besprechen. Bareiß sagte vor den Gesprächen, für Reisende sollten Verlässlichkeit und Sicherheit geschaffen werden. Es gehe darum, wie private und geschäftliche Reisen in Europa wieder stärker ermöglicht werden könnten. Deutschland hat derzeit die EU-Ratspräsidentschaft inne.

Auf den Kanaren sorgt die Tui-Initiative für etwas Hoffnung: Der Tourismus ist für die Inseln mit einem Anteil von 35 Prozent am Regionaleinkommen überlebenswichtig. Die Zeitung "La Provincia" hatte geschrieben, die deutsche Reisewarnung "versetzt dem Tourismus der Kanaren den Gnadenstoß". Experten warnten, die Arbeitslosenrate könne deshalb von zuletzt gut 21 Prozent (zum 30. Juni) auf 40 Prozent in die Höhe schießen.

Nun könnte dort die Herbstsaison noch einigermaßen gerettet werden. Und auch andere beliebte Urlaubsregionen könnten noch Zulauf erhalten. Denn die Menschen in Deutschland zeigen sich derzeit sehr spontan, viele buchen kurzfristig. "Drei Viertel aller Buchungen, die bislang im September getätigt worden sind, betrafen Urlaub im September oder Oktober", sagte der DRV-Sprecher./bvi/DP/nas

28.09.2020 | 17:18:15 (dpa-AFX)
GESAMT-ROUNDUP: Badeurlaub im Corona-Risikogebiet? Tui fliegt auf die Kanaren
28.09.2020 | 13:24:14 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Tui bietet trotz Reisewarnung Pauschalreisen auf die Kanaren an
28.09.2020 | 12:46:32 (dpa-AFX)
Positive Corona-Tests auf der 'Mein Schiff 6' in der Ägäis
28.09.2020 | 11:34:20 (dpa-AFX)
Umfrage: Nur fünf Prozent planen Auslandsreise in Herbstferien
28.09.2020 | 08:23:07 (dpa-AFX)
Tui will trotz Reisewarnung Urlauber auf die Kanaren bringen
28.09.2020 | 07:20:03 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Luftfahrtindustrie-Präsident erneuert Kritik an Einreisebestimmungen