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Endlos Turbo Short 7,2905 open end: Basiswert Commerzbank

DFS9EQ / DE000DFS9EQ7 //
Quelle: DZ BANK: Geld 28.09. 12:45:38, Brief 28.09. 12:30:22
DFS9EQ DE000DFS9EQ7 // Quelle: DZ BANK: Geld 28.09. 12:45:38, Brief 28.09. 12:30:22
1,61 EUR
Geld in EUR
1,62 EUR
Brief in EUR
-5,85%
Diff. Vortag in %
Basiswertkurs: 5,694 EUR
Quelle : Xetra , 12:36:03
  • Basispreis
    7,2905 EUR
  • Knock-Out-Barriere
    7,2905 EUR
  • Abstand zum Basispreis in % 28,04%
  • Abstand zum Knock-Out in % 28,04%
  • Hebel 3,51x
  • Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 1,00
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Hinweis der DZ BANK:
Das öffentliche Angebot dieses Wertpapiers ist beendet. Kursstellungen nur während der Börsenzeiten.

Chart

Endlos Turbo Short 7,2905 open end: Basiswert Commerzbank

  • Intraday
  • 1W
  • 1M
  • 3M
  • 6M
  • 1J
  • 2J
  • 5J
  • Max
Quelle: DZ BANK AG, Frankfurt: 28.09. 12:45:38
Charts zeigen die Wertentwicklungen der Vergangenheit. Zukünftige Ergebnisse können sowohl niedriger als auch höher ausfallen. Falls Kurse in Fremdwährung notieren, kann die Rendite infolge von Währungsschwankungen steigen oder fallen. © 2021 DZ BANK AG

Stammdaten

Stammdaten
WKN / ISIN DFS9EQ / DE000DFS9EQ7
Emittent DZ BANK AG
Produktstruktur Hebelprodukt
Kategorie Endlos Turbo
Produkttyp short (fallende Markterwartung)
Währung des Produktes EUR
Quanto Nein
Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 1,00
Emissionsdatum 08.09.2020
Erster Handelstag 08.09.2020
Handelszeiten Übersicht
Knock-Out-Zeiten Übersicht
Zahltag Endlos
Basispreis
7,2905 EUR
Knock-Out-Barriere
7,2905 EUR
Anpassungsprozentsatz p.a. -3,55400% p.a.
enthält: Bereinigungsfaktor 3,00%

Kennzahlen

Kennzahlen
Berechnung: 28.09.2021, 12:45:38 Uhr mit Geld 1,61 EUR / Brief 1,62 EUR
Spread Absolut 0,01 EUR
Spread Homogenisiert 0,01 EUR
Spread in % des Briefkurses 0,62%
Hebel 3,51x
Abstand zum Knock-Out Absolut 1,5965 EUR
Abstand zum Knock-Out in % 28,04%
Performance seit Auflegung in % -35,08%

Basiswert

Basiswert
Kurs 5,694 EUR
Diff. Vortag in % 0,87%
52 Wochen Tief 3,920 EUR
52 Wochen Hoch 6,872 EUR
Quelle Xetra, 12:36:03
Basiswert Commerzbank AG
WKN / ISIN CBK100 / DE000CBK1001
KGV -2,44
Produkttyp Aktie
Sektor Finanzsektor

Produktbeschreibung

Art

Dieses Produkt ist eine Inhaberschuldverschreibung, die unter deutschem Recht begeben wurde.

Ziele

Ziel dieses Produkts ist es, Ihnen einen bestimmten Anspruch zu vorab festgelegten Bedingungen zu gewähren. Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Sie partizipieren überproportional (gehebelt) an allen Entwicklungen des Beobachtungspreises. Aufgrund seiner Hebelwirkung reagiert das Produkt auf kleinste Bewegungen des Beobachtungspreises. Das Produkt kann während seiner Laufzeit verfallen, sofern ein Knock-out-Ereignis eintritt.

Dieses Produkt reagiert grundsätzlich in die entgegengesetzte Richtung zur Wertentwicklung des Basiswerts.

Ein Knock-out-Ereignis tritt ein, wenn der Beobachtungspreis mindestens einmal auf oder über der Knock-out-Barriere liegt. In diesem Fall beträgt der Auszahlungsbetrag je Produkt 0,001 EUR und wird am Rückzahlungstermin gezahlt, wobei der Auszahlungsbetrag, den die DZ BANK an Sie zahlt, aufsummiert für sämtliche von Ihnen gehaltenen Optionsscheine berechnet und kaufmännisch auf zwei Nachkommastellen gerundet wird. Soweit Sie weniger als zehn Optionsscheine halten, wird unabhängig von der Anzahl der Produkte, die Sie halten, ein Betrag in Höhe von 0,01 EUR gezahlt.

Sie sind berechtigt, die Optionsscheine an jedem Einlösungstermin zum Rückzahlungsbetrag einzulösen. Die Einlösung erfolgt, indem Sie mindestens zehn Bankarbeitstage vor dem jeweiligen Einlösungstermin bis 10:00 Uhr (Ortszeit Frankfurt am Main) eine Erklärung in Textform an die DZ BANK schicken. Darüber hinaus haben wir das Recht, die Optionsscheine insgesamt, jedoch nicht teilweise, am ordentlichen Kündigungstermin ordentlich zu kündigen. Die ordentliche Kündigung durch uns ist mindestens 30 Kalendertage vor dem jeweiligen ordentlichen Kündigungstermin zu veröffentlichen.
Nach Einlösung durch Sie oder Kündigung durch uns und sofern nicht zuvor ein Knock-out-Ereignis eingetreten ist, erhalten Sie einen Rückzahlungsbetrag am Rückzahlungstermin der wie folgt ermittelt wird: Der Referenzpreis wird vom Basispreis abgezogen. Anschließend wird das Ergebnis mit dem Bezugsverhältnis multipliziert

Der Basispreis und die Knock-out-Barriere werden regelmäßig angepasst, um u.a. eine Finanzierungskomponente zu berücksichtigen, die der DZ BANK aufgrund eines spezifischen Marktzinses zuzüglich einer von DZ BANK nach ihrem billigem Ermessen festgelegten Marge entsteht. Die Knock-out-Barriere entspricht stets dem aktuellen Basispreis.
Sie erhalten keine sonstigen Erträge (z.B. Dividenden) und haben keine weiteren Ansprüche (z.B. Stimmrechte) aus dem Basiswert.

Analyse

Gesamteindruck
Einfach nutzbares Gesamtrating basierend auf einer fundamentalen, technischen und Risikoanalyse unter Einbezug von Branchen- und Marktumfeld.

Neutral

Gewinnprognose
Der Veränderungstrend der Gewinnprognosen über ein Zeitfenster von 7 Wochen.

Negative Analystenhaltung seit 21.09.2021

Kurs-Gewinn-Verhältnis
Das KGV setzt den aktuellen Kurs der Aktie ins Verhältnis zu seiner Gewinnerwartung. Es wird auf Basis der langfristigen Gewinnprognosen der Analysten errechnet.
5,4

Erwartetes KGV für 2024

Risiko-Bewertung
Gesamteinschätzung des Risikos auf Basis des Bear Market und des Bad News Factors.

Mittel

Bear-Market-Faktor
Risiko Parameter, der anhand des Titelverhaltens in sich abwärts bewegenden Märkten das Marktrisiko einer Aktie angibt.

Mittlere Anfälligkeit bei Indexrückgängen

Korrelation
Die Korrelation gibt an, inwieweit die Bewegungen der Aktie mit denen Ihres Indexes übereinstimmen.
42,3%

Mittelstarke Korrelation mit dem DJ Stoxx 600

Marktkapitalisierung (Mrd. USD) 8,04 Grosser Marktwert Mit einer Marktkapitalisierung von >$8 Mrd., ist COMMERZBANK ein hoch kapitalisierter Titel.
Gewinnprognose Negative Analystenhaltung seit 21.09.2021 Die Gewinnerwartung der Analysten pro Aktie liegen heute niedriger als vor sieben Wochen. Dieser negative Trend hat am 21.09.2021 bei einem Kurs von 5,14 eingesetzt.
Preis Leicht unterbewertet Auf Basis des Wachstumspotentials und anderer Messwerte erscheint die Aktie leicht unterbewertet.
Relative Performance 5,9% vs. DJ Stoxx 600 Die relative "Outperformance" der letzten vier Wochen im Vergleich zum DJ Stoxx 600 beträgt 5,9%.
Mittelfristiger Trend Neutrale Tendenz, zuvor jedoch (seit dem 21.09.2021) negativ Die Aktie wird in der Nähe ihres 40-Tage Durchschnitts gehandelt (in einer Bandbreite von +1,75% bis -1,75%). Zuvor unterlag der Wert einem negativen Trend (seit dem 21.09.2021). Der bestätigte technische Trendwendepunkt von +1,75% entspricht 5,54.
Wachstum KGV 11,5 Hoher Abschlag zur Wachstumserwartung basiert auf einer Ausnahmesituation Liegt das "Verhältnis zwischen Wachstum plus geschätzte Dividende und KGV" über 1,6, so befindet sich das Unternehmen in der Regel in einer Ausnahmesituation. In diesem Fall ist das erwartete KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) ein besserer Indikator für die nachhaltige Gewinnentwicklung als das langfrist. Wachstum.
KGV 5,4 Erwartetes KGV für 2024 Das erwartete KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) gilt für das Jahr 2024.
Langfristiges Wachstum 61,0% Wachstum heute bis 2024 p.a. Die durchschnittlichen jährlichen Wachstumsraten gelten für die Gewinne von heute bis 2024.
Anzahl der Analysten 13 Starkes Analysteninteresse In den zurückliegenden sieben Wochen haben durchschnittlich 13 Analysten eine Schätzung des Gewinns pro Aktie für diesen Titel abgegeben.
Dividenden Rendite 0,7% Dividende durch Gewinn gut gedeckt Für die während den nächsten 12 Monaten erwartete Dividende müssen voraussichtlich 3,80% des Gewinns verwendet werden.
Risiko-Bewertung Mittel Die Aktie ist seit dem 09.03.2021 als Titel mit mittlerer Sensitivität eingestuft.
Bear-Market-Faktor Mittlere Anfälligkeit bei Indexrückgängen Die Aktie tendiert dazu, Indexrückgänge in etwa gleichem Umfang mitzuvollziehen.
Bad News Geringe Kursrückgänge bei spezifischen Problemen Der Titel verzeichnet bei unternehmensspezifischen Problemen i.d.R. geringe Kursabschläge in Höhe von durchschnittlich 3%.
Beta 1,35 Hohe Anfälligkeit vs. DJ Stoxx 600 Die Aktie tendiert dazu, pro 1% Indexbewegung mit einem Ausschlag von 1,35% zu reagieren.
Korrelation 365 Tage 42,3% Mittelstarke Korrelation mit dem DJ Stoxx 600 42,3% der Kursschwankungen werden durch Indexbewegungen verursacht.
Value at Risk 1,14 EUR Das geschätzte mittelfristige Value at Risk beträgt 1,14 EUR oder 0,21% Das geschätzte Value at Risk beträgt 1,14 EUR. Das Risiko liegt deshalb bei 0,21%. Dieser Wert basiert auf der mittelfristigen historischen Volatilität (1 Monat) mit einem Konfidenzintervall von 95%.
Volatilität der über 1 Monat 46,4%
Volatilität der über 12 Monate 40,5%

Tools

Kaufszenario (aktuelle/Einstandskurse)
Im Kaufszenario tragen Sie einen „Start“-Kurs und einen „Ziel“-Kurs mit dem gewünschten Wert ein. Danach Stückzahl eintragen und "Berechnen" drücken. Mit dem Aktualisieren-Button (Kreislauf) werden die aktuellen Werte für den Basiswert und das Produkt abgerufen.
Verkaufszenario (Zielkurse)
Im Verkaufsszenario tragen Sie einen „Ziel“-Kurs mit dem gewünschten Wert ein; der „Start“-Kurs wird aus dem aktuellen Kurs gebildet, oder Sie geben einen gewünschten Startwert ein; Stückzahl auswählen und dann Button Berechnen drücken.
Transaktionsvolumen
Tragen Sie hier eine Produktstückzahl ein, um die Performance der geplanten Investition zu schätzen. Ohne Eintragung einer Stückzahl erfolgt keine Berechnung. Die Berechnung erfolgt nach Klick auf den Berechnen-Button.
Berechnung ohne jegliche Kosten. Bitte beachten Sie individuelle Gebühren, Provisionen und andere Entgelte bei Kauf und Verkauf.

News

27.09.2021 | 17:02:49 (dpa-AFX)
WAHL/ROUNDUP 2: Verbände für schnelle Regierungsbildung und Entscheidungen

(neu: IG BCE im 9. Absatz, VW-Chef Diess im 10. Absatz, Dax im 11. Absatz)

BERLIN (dpa-AFX) - Führende Wirtschaftsverbände haben vor einer langen Regierungsbildung nach der Bundestagswahl gewarnt. Alle Parteien müssten Verantwortung zeigen, Prioritäten angehen und auf "taktische Manöver" verzichten, sagte der Präsident des Industrieverbandes BDI, Siegfried Russwurm, am Montag. Um Herausforderungen wie Klimaschutz, digitalen Wandel oder geopolitische Krisen zu bewältigen, brauche man etwa eine Verwaltungsreform, schnellere Planungs- und Genehmigungsverfahren und ein Wachstumsprogramm.

Handwerkspräsident Hans Peter Wollseifer sagte, das einzig klare Wahlergebnis sei, dass es viele Koalitionsmöglichkeiten gebe. "Das lässt leider befürchten, dass es Wochen dauern kann, bis Koalitionsverhandlungen zu einem Ergebnis führen." Genau das müsse vermieden werden, solle eine Erholung der Wirtschaft nicht abgebremst werden. "Eine Hängepartie und eine ähnlich lange Verhandlungsphase wie 2017 ist in diesen ungewissen Zeiten das Letzte, was unsere Betriebe und Unternehmen gebrauchen können." Ähnlich äußerte sich der Präsident des Digitalverbandes Bitkom, Achim Berg: "Die taktischen Spiele von damals haben wertvolle Zeit gekostet, doch die Digitalisierung duldet keinen Aufschub."

Der Bundesverband mittelständische Wirtschaft forderte Perspektiven für Investitionen. "Der Wirtschaftsstandort Deutschland verträgt angesichts schlechter Wirtschaftsdaten nicht noch einmal Koalitionsverhandlungen im Bummelzugtempo", sagte Bundesgeschäftsführer Markus Jerger.

Die SPD hatte am Sonntag die Bundestagswahl gewonnen und setzt auf eine rasche Verständigung mit Grünen und FDP über ein neues Regierungsbündnis unter der Führung ihres Kanzlerkandidaten Olaf Scholz. Allerdings bereitet sich auch die zweitplatzierte Union auf Gespräche mit Grünen und Liberalen vor, Kreisen zufolge soll es am Wahlsonntag schon einen ersten Austausch zwischen CDU-Spitzenkandidat Armin Laschet und FDP-Parteichef Christian Lindner gegeben haben. Nach der Wahl 2017 scheiterte ein solches Dreierbündnis nach wochenlangen Gesprächen. Danach dauerte es Monate, bis sich Union und SPD auf eine Neuauflage ihrer Koalition einigten.

Arbeitgeberpräsident Rainer Dulger sagte, Deutschland müsse schneller werden, um die Herausforderungen bewältigen zu können. "Wir dürfen uns nicht mit Abstieg anfreunden." Klimaschutz und unternehmerische Freiheit dürften keine Gegensätze sein. "Wir brauchen einen breiten Nachhaltigkeitsbegriff, der ökologische und ökonomische Verantwortung zusammendenkt", sagte Dulger. Die Chefin des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft, Kerstin Andreae, forderte, es dürfe keine monatelange Hängepartie geben. "Wir brauchen schnellstmöglich eine Koalition für Klimaschutz und Energiewende."

Auch der Bankenverband BdB forderte, Reformen mutig anzugehen. "Je eher die neue Koalition arbeitsfähig ist, desto besser", sagte Verbandspräsident Christian Sewing. Digitalisierung und Klimawandel werde man nur mit starken Banken und leistungsfähigen Kapitalmärkten finanzieren können. Der Versicherungsverband GDV nannte als Reformthemen unter anderem Klimawandel, Digitalisierung, den Föderalismus und eine Modernisierung der Verwaltung. "Die politische Mitte ist fragmentierter als früher, aber dennoch kann eine sich abzeichnende Dreierkoalition handlungsfähig sein", sagte Hauptgeschäftsführer Jörg Asmussen.

Der Präsident des Immobilienverbands ZIA, Andreas Mattner, sagte, Deutschland brauche Klarheit. "Die Patt-Situation belastet die Wirtschaft insgesamt und sorgt für Abwarten statt Handeln. Als Immobilienbranche brauchen wir rasch Entscheidungen, wie wir zu mehr Wohnungsbau und zu einer Belebung der Innenstädte kommen können." Auch der Einzelhandelsverband HDE pochte auf eine Stärkung der Innenstädte sowie Entlastungen für Unternehmen.

Auch von Ökonomen kamen Forderungen, schnell Entscheidungen zu treffen. Die Bundesrepublik sei noch nie so gespalten gewesen, sagte der Präsident des Deutschen Institutes für Wirtschaftsforschung, Marcel Fratzscher. "Bei der Regierungsbildung brauchen wir jetzt Tempo und Mut." Die neue Regierung müsse schnell über Klimaschutz, Digitalisierung und "soziale Erneuerung" entscheiden. "Wenn ihr dies nicht gelingt, wird Deutschlands wirtschaftlicher Wohlstand auf dem Spiel stehen und Europa Gefahr laufen, im Systemwettbewerb mit China und den USA ins Hintertreffen zu geraten."

Die Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) mahnte, der Umbau der Industrie müsse so gestaltet werden, dass diese nicht aus Deutschland abwandere. Der IG-BCE-Vorsitzende Michael Vassiliadis schlug erneut einen Transformationsfonds vor, mit dem klimagerechte Umbauprojekte in der Industrie unterstützt werden sollten.

Volkswagen <DE0007664039>-Vorstandschef Herbert Diess sprach sich dafür aus, Maßnahmen für den Klimaschutz schneller zu verwirklichen. In den Verhandlungen über eine künftige Koalition sollte es darum gehen, Subventionen für fossile Kraftstoffe zu beenden und den Ausstieg aus der Kohle deutlich vorzuziehen, schrieb Diess am Montag. Der CO2-Preis sollte bereits im Jahr 2024 auf 65 Euro pro Tonne steigen, also zwei Jahre früher als bisher vorgesehen.

Obwohl unklar ist, welche Koalition Deutschland regieren wird, reagierte der Aktienmarkt mit Gewinnen. Der Leitindex Dax <DE0008469008> lag am Nachmittag leicht über dem Schlussstand am Freitag. Investoren reagierten erleichtert darüber, dass ein von ihnen befürchteter Linksruck ausgeblieben ist. Auf den Devisenmarkt hatte das Ergebnis der Bundestagswahl zunächst keinen großen Einfluss. Der Euro hat am Montag etwas nachgegeben.

Viele Anleger und Unternehmer dürften "erleichtert sein, dass ein rot-grün-rotes Bündnis auf keine Mehrheit gekommen ist", sagte Jörg Krämer, Chefvolkswirt der Commerzbank <DE000CBK1001>. Aber auch ein marktwirtschaftliches Reformprogramm sei unwahrscheinlich: "Eurokurs und italienische Staatsanleihen dürften auf den Ausgang der Bundestagswahl erst dann reagieren, wenn sich abzeichnet, wie sich eine neue Bundesregierung in der Frage der gemeinsamen Schuldenaufnahme innerhalb der EU positionieren wird."/sey/DP/jha

27.09.2021 | 13:36:16 (dpa-AFX)
Personalabbau im deutschen Bankgewerbe geht weiter
27.09.2021 | 08:35:01 (dpa-AFX)
DGAP-Stimmrechte: Commerzbank Aktiengesellschaft (deutsch)
26.09.2021 | 11:37:18 (dpa-AFX)
ING Deutschland: Echtzeitzahlungen bald auch für Privatkunden
24.09.2021 | 15:32:17 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Arbeitgeber: Tarifgespräche mit Verdi für private Banken abgebrochen
24.09.2021 | 15:18:19 (dpa-AFX)
Arbeitgeber: Tarifgespräche mit Verdi für private Banken abgebrochen
23.09.2021 | 13:16:50 (dpa-AFX)
FDP-Anfrage: Bafin sieht keine Evergrande-Gefahr für deutsche Banken