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Mini-Future Short 425,7805 open end: Basiswert Alibaba Group Holding Limited (ADR)

DFS4DJ / DE000DFS4DJ5 //
Quelle: DZ BANK: Geld 30.07. 21:59:46, Brief 30.07. 21:59:46
DFS4DJ DE000DFS4DJ5 // Quelle: DZ BANK: Geld 30.07. 21:59:46, Brief 30.07. 21:59:46
21,23 EUR
Geld in EUR
21,26 EUR
Brief in EUR
1,14%
Diff. Vortag in %
Basiswertkurs: 195,19 USD
Quelle : NYSE , 22:15:00
  • Basispreis
    446,0271 USD
  • Knock-Out-Barriere
    425,7805 USD
  • Abstand zum Basispreis in % 128,51%
  • Abstand zum Knock-Out in % 118,14%
  • Hebel 0,77x
  • Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 0,10
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Chart

Mini-Future Short 425,7805 open end: Basiswert Alibaba Group Holding Limited (ADR)

  • Intraday
  • 1W
  • 1M
  • 3M
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  • 1J
  • 2J
  • 5J
  • Max
Quelle: DZ BANK AG, Frankfurt: 30.07. 21:59:46
Charts zeigen die Wertentwicklungen der Vergangenheit. Zukünftige Ergebnisse können sowohl niedriger als auch höher ausfallen. Falls Kurse in Fremdwährung notieren, kann die Rendite infolge von Währungsschwankungen steigen oder fallen. © 2021 DZ BANK AG

Stammdaten

Stammdaten
WKN / ISIN DFS4DJ / DE000DFS4DJ5
Emittent DZ BANK AG
Produktstruktur Hebelprodukt
Kategorie Mini-Future
Produkttyp short (fallende Markterwartung)
Währung des Produktes EUR
Quanto Nein
Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 0,10
Emissionsdatum 28.08.2020
Erster Handelstag 28.08.2020
Handelszeiten Übersicht
Knock-Out-Zeiten Übersicht
Zahltag Endlos
Basispreis
446,0271 USD
Knock-Out-Barriere
425,7805 USD
Anpassungsprozentsatz p.a. -2,89750% p.a.
enthält: Bereinigungsfaktor 3,00%

Kennzahlen

Kennzahlen
Berechnung: 30.07.2021, 21:59:46 Uhr mit Geld 21,23 EUR / Brief 21,26 EUR
Spread Absolut 0,03 EUR
Spread Homogenisiert 0,30 EUR
Spread in % des Briefkurses 0,14%
Hebel 0,77x
Abstand zum Knock-Out Absolut 230,5905 USD
Abstand zum Knock-Out in % 118,14%
Performance seit Auflegung in % 45,71%

Basiswert

Basiswert
Kurs 195,19 USD
Diff. Vortag in % -1,19%
52 Wochen Tief 179,71 USD
52 Wochen Hoch 319,31 USD
Quelle NYSE, 22:15:00
Basiswert Alibaba Group Holding Limited (ADR)
WKN / ISIN A117ME / US01609W1027
KGV 22,99
Produkttyp Aktie
Sektor Informationstechnologie

Produktbeschreibung

Art

Dieses Produkt ist eine Inhaberschuldverschreibung, die unter deutschem Recht begeben wurde.
Ziele

Ziel dieses Produkts ist es, Ihnen einen bestimmten Anspruch zu vorab festgelegten Bedingungen zu gewähren. Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Sie partizipieren überproportional (gehebelt) an allen Entwicklungen des Beobachtungspreises. Aufgrund seiner Hebelwirkung reagiert das Produkt auf kleinste Bewegungen des Beobachtungspreises. Das Produkt kann während seiner Laufzeit verfallen, sofern ein Knock-out-Ereignis eintritt.
Das Produkt reagiert grundsätzlich in die entgegengesetzte Richtung zur Wertentwicklung des Basiswerts.
Ein Knock-out-Ereignis tritt ein, wenn der Beobachtungspreis mindestens einmal auf oder über der Knock-out-Barriere liegt. In diesem Fall erhalten Sie einen Rückzahlungsbetrag, der sich wie folgt ermittelt: Zuerst wird der Kurs, den die Emittentin innerhalb der Bewertungsfrist ermittelt, vom Basispreis abgezogen. Anschließend wird dieses Ergebnis mit dem Bezugsverhältnis multipliziert und in EUR umgerechnet.
Wird von der DZ BANK jedoch kein positiver Rückzahlungsbetrag berechnet, gilt Folgendes: Der Rückzahlungsbetrag je Optionsschein beträgt 0,001 EUR und wird am Rückzahlungstermin gezahlt, wobei der Rückzahlungsbetrag, den die DZ BANK an Sie zahlt, aufsummiert für sämtliche von Ihnen gehaltenen Optionsscheine berechnet und kaufmännisch auf zwei Nachkommastellen gerundet wird. Soweit Sie weniger als zehn Optionsscheine halten, wird unabhängig von der Anzahl der Optionsscheine, die Sie halten, ein Betrag in Höhe von 0,01 EUR gezahlt.
Sie sind berechtigt, die Optionsscheine an jedem Einlösungstermin zum Rückzahlungsbetrag einzulösen. Die Einlösung erfolgt, indem Sie mindestens zehn Bankarbeitstage vor dem jeweiligen Einlösungstermin bis 10:00 Uhr (Ortszeit Frankfurt am Main) eine Erklärung in Textform an die DZ BANK schicken. Darüber hinaus haben wir das Recht, die Optionsscheine insgesamt, jedoch nicht teilweise, am ordentlichen Kündigungstermin ordentlich zu kündigen. Die ordentliche Kündigung durch uns ist mindestens 30 Kalendertage vor dem jeweiligen ordentlichen Kündigungstermin zu veröffentlichen.
Nach Einlösung durch Sie oder Kündigung durch uns und sofern nicht zuvor ein Knock-out-Ereignis eingetreten ist, entspricht der Rückzahlungsbetrag am Rückzahlungstermin dem EUR-Gegenwert der Differenz zwischen Basispreis und Referenzpreis, multipliziert mit dem Bezugsverhältnis.
Der Basispreis und die Knock-out-Barriere werden täglich angepasst, um u.a. eine Finanzierungskomponente zu berücksichtigen, die der DZ BANK aufgrund eines spezifischen Marktzinses zuzüglich einer von der DZ BANK nach ihrem billigem Ermessen festgelegten Marge entsteht.
Dieses Produkt ist nicht währungsgesichert. Die Entwicklung des EUR/USD-Wechselkurses hat damit Auswirkungen auf die Höhe des in EUR zahlbaren Rückzahlungsbetrags. Der EUR-Gegenwert wird am Ausübungstag auf Basis des von der Europäischen Zentralbank um 14:15 Uhr MEZ festgestellten EUR-Fixings errechnet. Sie erhalten keine sonstigen Erträge (z.B. Dividenden) und haben keine weiteren Ansprüche (z.B. Stimmrechte) aus dem Basiswert.

Analyse

Gesamteindruck
Einfach nutzbares Gesamtrating basierend auf einer fundamentalen, technischen und Risikoanalyse unter Einbezug von Branchen- und Marktumfeld.

Neutral

Gewinnprognose
Der Veränderungstrend der Gewinnprognosen über ein Zeitfenster von 7 Wochen.

Positive Analystenhaltung seit 28.05.2021

Kurs-Gewinn-Verhältnis
Das KGV setzt den aktuellen Kurs der Aktie ins Verhältnis zu seiner Gewinnerwartung. Es wird auf Basis der langfristigen Gewinnprognosen der Analysten errechnet.
13,2

Erwartetes KGV für 2024

Risiko-Bewertung
Gesamteinschätzung des Risikos auf Basis des Bear Market und des Bad News Factors.

Mittel

Bear-Market-Faktor
Risiko Parameter, der anhand des Titelverhaltens in sich abwärts bewegenden Märkten das Marktrisiko einer Aktie angibt.

Mittlere Anfälligkeit bei Indexrückgängen

Korrelation
Die Korrelation gibt an, inwieweit die Bewegungen der Aktie mit denen Ihres Indexes übereinstimmen.
14,5%

Schwache Korrelation mit dem SP500

Marktkapitalisierung (Mrd. USD) 504,46 Grosser Marktwert Mit einer Marktkapitalisierung von >$8 Mrd., ist ALIBABA GROUP ein hoch kapitalisierter Titel.
Gewinnprognose Positive Analystenhaltung seit 28.05.2021 Die Gewinnprognosen pro Aktie liegen heute höher als vor sieben Wochen. Dieser positive Trend hat am 28.05.2021 bei einem Kurs von 213,96 eingesetzt.
Preis Fairer Preis Auf Basis des Wachstumspotentials und anderer Messwerte erscheint der Kurs angemessen.
Relative Performance -21,4% Unter Druck (vs. SP500) Die relative "Underperformance" der letzten vier Wochen im Vergleich zum SP500 beträgt -21,4%.
Mittelfristiger Trend Negative Tendenz seit dem 06.07.2021 Der technische 40-Tage Trend ist seit dem 06.07.2021 negativ. Der bestätigte technische Trendwendepunkt von +1,75% entspricht 217,58.
Wachstum KGV 1,1 14,33% Abschlag relativ zur Wachstumserwartung Ein "Verhältnis zwischen Wachstum plus geschätzte Dividende und KGV" von über 0,9 weist auf einen Preisabschlag gegenüber dem normalen Preis für das Wachstumspotential hin, von in diesem Fall 14,33%.
KGV 13,2 Erwartetes KGV für 2024 Das erwartete KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) gilt für das Jahr 2024.
Langfristiges Wachstum 13,9% Wachstum heute bis 2024 p.a. Die durchschnittlichen jährlichen Wachstumsraten gelten für die Gewinne von heute bis 2024.
Anzahl der Analysten 27 Starkes Analysteninteresse In den zurückliegenden sieben Wochen haben durchschnittlich 27 Analysten eine Schätzung des Gewinns pro Aktie für diesen Titel abgegeben.
Dividenden Rendite 0% Keine Dividende Die Gesellschaft bezahlt keine Dividende.
Risiko-Bewertung Mittel Die Aktie ist seit dem 30.10.2020 als Titel mit mittlerer Sensitivität eingestuft.
Bear-Market-Faktor Mittlere Anfälligkeit bei Indexrückgängen Die Aktie tendiert dazu, Indexrückgänge in etwa gleichem Umfang mitzuvollziehen.
Bad News Durchschnittliche Kursrückgänge bei spezifischen Problemen Der Titel verzeichnet bei unternehmensspezifischen Problemen i.d.R. mittlere Kursabschläge in Höhe von durchschnittlich 4,3%.
Beta 0,31 Geringe Anfälligkeit vs. SP500 Die Aktie tendiert dazu, pro 1% Indexbewegung mit einem Ausschlag von 0,31% zu reagieren.
Korrelation 365 Tage 14,5% Schwache Korrelation mit dem SP500 Die Kursschwankungen sind nahezu unabhängig von den Indexbewegungen.
Value at Risk 22,35 USD Das geschätzte mittelfristige Value at Risk beträgt 22,35 USD oder 0,12% Das geschätzte Value at Risk beträgt 22,35 USD. Das Risiko liegt deshalb bei 0,12%. Dieser Wert basiert auf der mittelfristigen historischen Volatilität (1 Monat) mit einem Konfidenzintervall von 95%.
Volatilität der über 1 Monat 39,6%
Volatilität der über 12 Monate 38,3%

Tools

 

Eingabe individueller Gebühren, Provisionen und anderer Entgelte

Beim Erwerb von Aktien, Zertifikaten und anderen Wertpapieren fallen in der Regel Transaktionskosten an. Neben den Transaktionskosten, die beim Kauf zu entrichten sind, kommen oftmals noch Depotgebühren hinzu. Mit dem Brutto-/Nettowertentwicklungsrechner können Sie Ihre individuell bereinigte Wertentwicklung seit Valuta, die sich unter Berücksichtigung sämtlicher Kosten (Provisionen, Gebühren und andere Entgelte) ergibt, errechnen. Bitte berücksichtigen Sie, dass sich die Angaben auf die Vergangenheit beziehen und historische Wertentwicklungen keinen verlässlichen Indikator für zukünftige Ergebnisse darstellen.

News

21.07.2021 | 13:54:21 (dpa-AFX)
ROUNDUP 2: Daimler verbucht Milliardengewinn und will weiter Personal abbauen

(neu: Andere Aufmachung, Kurs aktualisiert, Analystenstimmen.)

STUTTGART (dpa-AFX) - Der Auto- und Lastwagenbauer Daimler <DE0007100000> vermeldet wieder üppige Milliardengewinne wie in besten Zeiten, will aber an seinem Sparkurs festhalten. Früheren Berichten zufolge sollen allein über diesen Weg zwischen 20 000 und 30 000 Jobs wegfallen. "Weder können wir noch wollen wir das schwäbische Gen des Sparens aufgeben", sagte Konzernchef Ola Källenius am Mittwoch und ging auf Konfrontation zum Betriebsrat, dessen Chef Michael Brecht angesichts bestens laufender Geschäfte ein Einlenken gefordert hatte. "Wenn wir volle Auftragsbücher haben und die Gewinne sprudeln, wie soll die Belegschaft da Verständnis haben für Sparmaßnahmen, die über Jahre laufen sollen?", sagte Brecht der "Automobilwoche".

Daimler hatte vor rund einem Jahr zu Beginn der Pandemie wegen tiefroter Zahlen und einem Nachfrageeinbruch einen Sparkurs nochmals verschärft. Vor allem über Abfindungsprogramme sollen Tausende Jobs abgebaut werden. Der Konzern äußert sich nicht zu Zahlen, bestätigt aber deutliche Einsparungen, die auch im Vergleich zu anderen Autobauern wie Volkswagen <DE0007664039> und BMW <DE0005190003> umfassender ausfallen dürften. BMW hatte in der Krise in einem ersten Schritt den Abbau von rund 6000 Stellen bestätigt, VW <DE0007664039> in erster Linie über einen vorübergehenden Neueinstellungsstopp gespart.

Trotz der andauernden Corona-Krise und Lieferengpässen bei wichtigen elektronischen Bauteilen lief das erste Halbjahr für den Stuttgarter Konzern blendend. Bis Ende Juni verdiente das Unternehmen netto 7,9 Milliarden Euro, nachdem im Vorjahreszeitraum ein Verlust von 1,9 Milliarden angefallen war. Der Umsatz kletterte verglichen mit dem coronabedingt eingebrochenen Geschäft vor einem Jahr um 25 Prozent auf 84,5 Milliarden Euro.

Seit mehreren Quartalen kann Daimler die Markterwartungen nun schon toppen. Nach dem ersten Jahresviertel schraubte Källenius die Aussichten für die operative Marge bei Mercedes-Benz Pkw und Vans nach oben, nach einem halben Jahr nun wird der Schwede auch für die Truck- und Bussparte zuversichtlicher. Außerdem läuft das Geschäft mit den Finanz- und den Mobilitätsdiensten runder als gedacht.

Die Daimler-Aktie verlor am Mittwochnachmittag rund 0,5 Prozent auf 69,70 Euro, nachdem sie zuvor ein Tief seit März markiert hatte. Finanzchef Harald Wilhelm kündigte an, dass im zweiten Halbjahr Kosten für die Lieferkettenprobleme und wegen steigender Rohmaterialpreise Gegenwind liefern würden.

Wegen der Lieferschwierigkeiten mit Elektronikchips geht der Konzern beim Autoabsatz von Mercedes-Benz Pkw jetzt zudem nicht mehr von einer deutlichen Steigerung gegenüber dem Vorjahr aus, sondern von Verkäufen auf Vorjahresniveau. Analyst Marc-René Tonn von Warburg Research wertete das als klar negative Nachricht, allerdings bleibe der Konzern bei den Margenzielen für Mercedes. Die starken Resultate aus den ersten sechs Monaten dürften sich in der zweiten Jahreshälfte nicht einfach so fortschreiben lassen, sagte NordLB-Analyst Frank Schwope.

Daimler hatte Eckdaten zum operativen Ergebnis und zu den Margen bereits vorab bekanntgegeben. Nach einem monatelangen guten Lauf war die Aktie an der Marke von 80 Euro im Juni des öfteren abgeprallt und in den vergangenen Wochen wieder bis auf um die 70 Euro gesunken.

Källenius befand, trotz guter Geschäftszahlen müsse weiter an der Effizienz gearbeitet werden, zumal Daimler derzeit "erhebliche Milliardenbeträge" für den angepeilten Umbau von Verbrennungs- hin zu Elektromotoren aufwende. Ein Ende des Sparens wäre schon deshalb "nicht die beste Strategie für die Bewältigung der Transformation", urteilte Källenius und zog den Vergleich zu einem Ausnahmesportler. Wenn er die Frage höre, ob man das Sparprogramm nicht abmildern könne, sei das so, als ob ein Topathlet sage: "Naja, jetzt trainiere ich ein bisschen weniger, ich bin ja schon schnell." Das sei die falsche Mentalität. Das Jahrzehnt der Transformation werde noch teuer. Man dürfe Kostensenkungen nicht wieder kassieren, nur weil "der Zwischenspurt finanziell gut" aussehe.

Weltweit hatte Daimler Ende 2019 rund 298 700 Beschäftigte, Mitte 2020 noch 293 700 und inzwischen 289 600. Die Zahl dürfte weiter zurückgehen - obwohl Daimler nicht nur Stellen abbaut, sondern vor allem im für die Elektromobilität mitentscheidenden Software-Segment auch Tausende neue Jobs schafft. Brecht bezeichnete die Situation als "verrückt". Einerseits gebe der Konzern Hunderte Millionen Euro aus, um Leute nach Hause zu schicken. Auf der anderen Seite stelle man Tausende Software-Spezialisten ein. Die Effizienz könne nicht der einzige Maßstab sein. "Wir müssen doch schauen, dass wir die Menschen in neue Funktionen weiterentwickeln oder dass wir mit dem vorhandenen Personal einen zusätzlichen Mehrwert für den Kunden schaffen können."

Tatsächlich investiert Daimler wie andere Konzerne viel Geld in Weiterbildungsprogramme - aber dass aus einem Experten für den Verbrennungsmotor mal eben ein Software-Programmierer wird, dürfte eine Ausnahme bleiben. Im Elektrozeitalter müssen etablierte Autohersteller nicht gegen die gewohnte Konkurrenz, sondern auch gegen Digitalkonzerne wie Google <US02079K1079>, Apple <US0378331005> oder Alibaba bestehen. Diese bewegen sich in das Feld der Automobilbauer hinein, weil bei E-Autos die Bedeutung von Software als mindestens so wichtig gilt wie die reine Autoerfahrung. Branchenexperte Ferdinand Dudenhöffer sagt, Fahrzeugsoftware werde zum "beherrschenden Thema" der kommenden 20 Jahre.

Alle Hersteller versuchen händeringend, ihr Fachwissen im Software-Bereich durch die Anwerbung von Talenten auszubauen. Der Markt ist äußerst umkämpft - auch deshalb verhandeln bei Daimler Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertreter über spezielle Tarifverträge für Elektroingenieure und Software-Experten. Dem Vernehmen nach sollen diesen - um sie überhaupt zu ködern - unter anderem flexiblere Arbeitszeit- und Boni-Modelle angeboten werden.

Noch ist das Zukunftsmusik, denn bisher verdient Daimler das mit Abstand meiste Geld mit herkömmlichen Verbrennern. In einigen Jahren dürfte das allerdings anders aussehen. Bisher gilt die Maßgabe, dass Elektro- und Hybridautos bis 2030 die Hälfte des Pkw-Absatzes ausmachen sollen. Gut möglich, dass Daimler angesichts des wachsenden Wettbewerbs in diesem Bereich noch mutigere Ziel avisiert: Für diesen Donnerstag hat der Konzern die Investoren zu einem Update seiner Elektroplanungen eingeladen./mbr/men

08.07.2021 | 17:24:52 (dpa-AFX)
AKTIEN IM FOKUS: China-Aktien taumeln in USA weiter - Didi wird zum Debakel
07.07.2021 | 12:12:40 (dpa-AFX)
ROUNDUP/China zieht Zügel an: Neue Regeln für im Ausland gelistete Firmen
04.07.2021 | 17:21:20 (dpa-AFX)
Chinas Digital-Aufsicht geht gegen Fahrdienst-Vermittler Didi vor
17.06.2021 | 16:46:05 (dpa-AFX)
Spahn gegen Blockaden bei digitaler Gesundheit
15.06.2021 | 13:01:53 (dpa-AFX)
WDH/Daimler-Betriebsrat: Neuer Tarifvertrag für Softwareexperten geplant
15.06.2021 | 12:06:02 (dpa-AFX)
Daimler-Betriebsrat: Neuer Tarifvertrag für Softwareexperten geplant