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Aktienanleihe Classic 4,4% 2022/04: Basiswert HeidelbergCement

DFP8L7 / DE000DFP8L79 //
Quelle: DZ BANK: Geld 23.07., Brief 23.07.
DFP8L7 DE000DFP8L79 // Quelle: DZ BANK: Geld 23.07., Brief 23.07.
98,70 %
Geld in %
99,70 %
Brief in %
0,16%
Diff. Vortag in %
Basiswertkurs: 74,34 EUR
Quelle : Xetra , 23.07.
  • Basispreis 61,712 EUR
  • Abstand zum Basispreis in % 16,99%
  • Zinssatz in % p.a. 4,40% p.a.
  • Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 16,2043
  • Max Rendite in % p.a. 4,84% p.a.
  • Seitwärtsrendite in % 3,59%
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Chart

Aktienanleihe Classic 4,4% 2022/04: Basiswert HeidelbergCement

  • Intraday
  • 1W
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  • 1J
  • 2J
  • 5J
  • Max
Quelle: DZ BANK AG, Frankfurt: 23.07. 21:58:06
Charts zeigen die Wertentwicklungen der Vergangenheit. Zukünftige Ergebnisse können sowohl niedriger als auch höher ausfallen. Falls Kurse in Fremdwährung notieren, kann die Rendite infolge von Währungsschwankungen steigen oder fallen. © 2021 DZ BANK AG

Stammdaten

Stammdaten
WKN / ISIN DFP8L7 / DE000DFP8L79
Emittent DZ BANK AG
Produktstruktur Zertifikat
Kategorie Aktienanleihe
Produkttyp Aktienanleihe Classic
Währung des Produktes EUR
Quanto Nein
Abwicklungsart Barausgleich oder Physische Lieferung
Emissionsdatum 30.04.2021
Erster Handelstag 30.04.2021
Letzter Handelstag 13.04.2022
Handelszeiten Übersicht
Letzter Bewertungstag 14.04.2022
Zahltag 25.04.2022
Fälligkeitsdatum 25.04.2022
Bezugsverhältnis 16,2043
Basispreis 61,712 EUR
Nennbetrag 1.000,00 EUR
Bereits aufgelaufene Stückzinsen 9,764384 EUR
Zinssatz in % p.a. 4,40% p.a.

Kennzahlen

Kennzahlen
Berechnung: 23.07.2021, 21:58:06 Uhr mit Geld 98,70 % / Brief 99,70 %
Spread Absolut 1,00 %
Spread Homogenisiert 0,061712 %
Spread in % des Briefkurses 1,00%
Abstand zum Basispreis in % 16,99%
Max Rendite 3,59%
Max Rendite in % p.a. 4,79% p.a.
Seitwärtsrendite in % 3,59%
Seitwärtsrendite p.a. 4,79% p.a.
Performance seit Auflegung in % -1,30%

Basiswert

Basiswert
Kurs 74,34 EUR
Diff. Vortag in % 0,87%
52 Wochen Tief 47,200 EUR
52 Wochen Hoch 81,04 EUR
Quelle Xetra, 23.07.
Basiswert HeidelbergCement AG
WKN / ISIN 604700 / DE0006047004
KGV -6,9
Produkttyp Aktie
Sektor Bauindustrie

Produktbeschreibung

Die Aktienanleihe hat eine feste Laufzeit und wird am 25.04.2022 (Rückzahlungstermin) fällig. Sie erhalten am Zinszahlungstermin, ebenfalls der 25.04.2022, eine Zinszahlung von 4,40% p.a. Die Zinszahlung erfolgt unabhängig von der Wertentwicklung des Basiswerts.

Am Rückzahlungstermin gibt es folgende Rückzahlungsmöglichkeiten:
  1. Liegt der Schlusskurs des Basiswerts HeidelbergCement AG an der maßgeblichen Börse am 14.04.2022 (Referenzpreis) auf oder über dem Basispreis, erhalten Sie den Nennbetrag von 1.000,00 EUR.

  2. Liegt der Referenzpreis unter dem Basispreis, erhalten Sie eine durch das Bezugsverhältnis bestimmte Anzahl von Aktien des Basiswerts. Wir liefern keine Bruchteile von Aktien. Für diese erhalten Sie eine Zahlung eines Ausgleichsbetrags. Dieser entspricht dem Referenzpreis multipliziert mit dem Bruchteil des Basiswerts. Ein Zusammenfassen mehrerer Ausgleichsbeträge zu Ansprüchen auf Lieferung von Aktien des Basiswerts ist ausgeschlossen. Sie erleiden einen Verlust, wenn der Wert der gelieferten Aktien des Basiswerts am Rückzahlungstermin zzgl. des Ausgleichsbetrags und der Zinszahlung unter dem Erwerbspreis der Aktienanleihe liegt.


Bei einem Erwerb des Produkts während der Laufzeit müssen Sie aufgelaufene Zinsen (Stückzinsen) anteilig entrichten.

Sie verzichten auf den Anspruch auf Dividenden aus dem Basiswert und haben keine weiteren Ansprüche aus dem Basiswert (z.B. Stimmrechte).

Analyse

Gesamteindruck
Einfach nutzbares Gesamtrating basierend auf einer fundamentalen, technischen und Risikoanalyse unter Einbezug von Branchen- und Marktumfeld.

Eher positiv

Gewinnprognose
Der Veränderungstrend der Gewinnprognosen über ein Zeitfenster von 7 Wochen.

Analysten neutral, zuvor positiv (seit 09.07.2021)

Kurs-Gewinn-Verhältnis
Das KGV setzt den aktuellen Kurs der Aktie ins Verhältnis zu seiner Gewinnerwartung. Es wird auf Basis der langfristigen Gewinnprognosen der Analysten errechnet.
7,9

Erwartetes KGV für 2023

Risiko-Bewertung
Gesamteinschätzung des Risikos auf Basis des Bear Market und des Bad News Factors.

Mittel

Bear-Market-Faktor
Risiko Parameter, der anhand des Titelverhaltens in sich abwärts bewegenden Märkten das Marktrisiko einer Aktie angibt.

Mittlere Anfälligkeit bei Indexrückgängen

Korrelation
Die Korrelation gibt an, inwieweit die Bewegungen der Aktie mit denen Ihres Indexes übereinstimmen.
71,0%

Starke Korrelation mit dem DJ Stoxx 600

Marktkapitalisierung (Mrd. USD) 17,29 Grosser Marktwert Mit einer Marktkapitalisierung von >$8 Mrd., ist HEIDELBERGCEMENT ein hoch kapitalisierter Titel.
Gewinnprognose Analysten neutral, zuvor positiv (seit 09.07.2021) Die Gewinnprognosen pro Aktie haben sich in den letzten 7 Wochen nicht wesentlich verändert (Veränderungen zwischen +1% bis -1% werden als neutral betrachtet). Das letzte signifikante Analystensignal war positiv und hat am 09.07.2021 bei einem Kurs von 74,74 eingesetzt.
Preis Stark unterbewertet Auf Basis des Wachstumspotentials und anderer Messwerte erscheint die Aktie stark unterbewertet.
Relative Performance 0,7% vs. DJ Stoxx 600 Die relative Performance der letzten vier Wochen im Vergleich zum DJ Stoxx 600 beträgt 0,7%.
Mittelfristiger Trend Neutrale Tendenz, zuvor jedoch (seit dem 11.05.2021) negativ Die Aktie wird in der Nähe ihres 40-Tage Durchschnitts gehandelt (in einer Bandbreite von +1,75% bis -1,75%). Zuvor unterlag der Wert einem negativen Trend (seit dem 11.05.2021). Der bestätigte technische Trendwendepunkt von +1,75% entspricht 75,24.
Wachstum KGV 1,5 39,33% Abschlag relativ zur Wachstumserwartung Ein "Verhältnis zwischen Wachstum plus geschätzte Dividende und KGV" von über 0,9 weist auf einen Preisabschlag gegenüber dem normalen Preis für das Wachstumspotential hin, von in diesem Fall 39,33%.
KGV 7,9 Erwartetes KGV für 2023 Das erwartete KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) gilt für das Jahr 2023.
Langfristiges Wachstum 8,1% Wachstum heute bis 2023 p.a. Die durchschnittlichen jährlichen Wachstumsraten gelten für die Gewinne von heute bis 2023.
Anzahl der Analysten 21 Starkes Analysteninteresse In den zurückliegenden sieben Wochen haben durchschnittlich 21 Analysten eine Schätzung des Gewinns pro Aktie für diesen Titel abgegeben.
Dividenden Rendite 3,7% Dividende durch Gewinn gut gedeckt Für die während den nächsten 12 Monaten erwartete Dividende müssen voraussichtlich 29,54% des Gewinns verwendet werden.
Risiko-Bewertung Mittel Die Aktie ist seit dem 16.03.2021 als Titel mit mittlerer Sensitivität eingestuft.
Bear-Market-Faktor Mittlere Anfälligkeit bei Indexrückgängen Die Aktie tendiert dazu, Indexrückgänge in etwa gleichem Umfang mitzuvollziehen.
Bad News Geringe Kursrückgänge bei spezifischen Problemen Der Titel verzeichnet bei unternehmensspezifischen Problemen i.d.R. geringe Kursabschläge in Höhe von durchschnittlich 1,5%.
Beta 1,38 Hohe Anfälligkeit vs. DJ Stoxx 600 Die Aktie tendiert dazu, pro 1% Indexbewegung mit einem Ausschlag von 1,38% zu reagieren.
Korrelation 365 Tage 71,0% Starke Korrelation mit dem DJ Stoxx 600 71,0% der Kursschwankungen werden durch Indexbewegungen verursacht.
Value at Risk 8,90 EUR Das geschätzte mittelfristige Value at Risk beträgt 8,90 EUR oder 0,12% Das geschätzte Value at Risk beträgt 8,90 EUR. Das Risiko liegt deshalb bei 0,12%. Dieser Wert basiert auf der mittelfristigen historischen Volatilität (1 Monat) mit einem Konfidenzintervall von 95%.
Volatilität der über 1 Monat 22,7%
Volatilität der über 12 Monate 27,3%

Tools

 

Eingabe individueller Gebühren, Provisionen und anderer Entgelte

Beim Erwerb von Aktien, Zertifikaten und anderen Wertpapieren fallen in der Regel Transaktionskosten an. Neben den Transaktionskosten, die beim Kauf zu entrichten sind, kommen oftmals noch Depotgebühren hinzu. Mit dem Brutto-/Nettowertentwicklungsrechner können Sie Ihre individuell bereinigte Wertentwicklung seit Valuta, die sich unter Berücksichtigung sämtlicher Kosten (Provisionen, Gebühren und andere Entgelte) ergibt, errechnen. Bitte berücksichtigen Sie, dass sich die Angaben auf die Vergangenheit beziehen und historische Wertentwicklungen keinen verlässlichen Indikator für zukünftige Ergebnisse darstellen.

News

21.07.2021 | 08:35:12 (dpa-AFX)
HEIDELBERGCEMENT IM FOKUS: Baustoffkonzern mit guten Aussichten

HEIDELBERG (dpa-AFX) - Die Nachfrage aus dem Wohnungsbau steigt weiter deutlich und Regierungen weltweit stecken viel Geld in ihre Infrastruktur - davon profitieren vor allem Baustoffkonzerne wie Heidelbergcement <DE0006047004>. Für das laufende Jahr peilt das Management des Dax-Konzerns rund um den Vorstandsvorsitzenden Dominik von Achten deshalb leichte Zuwächse bei Umsatz und operativen Ergebnis an. Um den Baustoffkonzern wieder profitabler zu machen, verkauft von Achten weniger rentable Konzernteile. Was im Unternehmen los ist, was die Aktie macht und was Experten dazu sagen.

DAS IST LOS BEI HEIDELBERGCEMENT:

Die Geschäfte für Heidelbergcement laufen wieder besser. Die Erlöse kletterten im ersten Quartal leicht auf 3,96 Milliarden Euro. Der bereinigte Gewinn nach Steuern, Zinsen und Abschreibungen - das sogenannte RCOBD - stieg um ein Drittel auf 538 Millionen Euro. Für das laufende Jahr zeigte sich Unternehmenschef von Achten bei Vorlage der Zahlen zum ersten Quartal 2021 Anfang Mai weiterhin zuversichtlich.

"Wir sehen eine anhaltend starke Nachfrage im privaten Wohnungsbau und im Bereich Infrastruktur in allen Regionen", sagte der Manager, der vor mehr als einem Jahr das Ruder beim Baustoffkonzern von Bernd Scheifele übernommen hatte. Insbesondere die von vielen Regierungen aufgelegten Konjunkturprogramme zur Unterstützung der wirtschaftlichen Erholung dürften sich kurz- und mittelfristig positiv auf die Bautätigkeit und damit auf den Absatz von Heidelbergcement auswirken.

Für das laufende Jahr rechnet Heidelbergcement für den Gesamtkonzern mit einem leichten Anstieg des Umsatzes und des operativen Ergebnisses. Das bedeute einen Zuwachs im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich. In den Prognosen werden Währungseffekte sowie der Kauf und Verkauf von Unternehmensteilen ausgeklammert.

Um gut durch die Corona-Krise zu kommen, hatte Heidelbergcement vor mehr als einem Jahr ein Sparprogramm aufgesetzt. Der Konzern drückte die Kosten allein im vergangenen Jahr um rund 1,3 Milliarden Euro und damit stärker als zunächst geplant.

Auch will sich das Unternehmen auf die stärksten Märkte konzentrieren - und Geschäftsteile verkaufen, die mittelfristig nicht die Renditeerwartungen erfüllen. Erst jüngst gab das Unternehmen, den Verkauf seines Geschäfts im Westen der USA für 2,3 Milliarden US-Dollar (1,9 Mrd Euro) in bar an den US-Hersteller von Baumaterial Martin Marietta Materials bekannt. Zudem trennt sich der Konzern gerade im Rahmen der Neuaufstellung seines Griechenland-Geschäfts dort von seinem Geschäft mit Stoffen, die zur Herstellung von Beton und Asphalt benötigt werden, sowie zweier Transportbetonwerke. Anfang des Jahres schlugen die Heidelberger bereits ihr Kuwait-Geschäft los.

Bis 2025 will das Management die operative Marge - das bereinigte Ebitda im Verhältnis zum Umsatz - auf 22 Prozent verbessern. 2020 betrug die Marge bereits 21,1 Prozent. Der Vorstand will Prozesse und Strukturen in Vertrieb, Produktion und Verwaltung optimieren. Vor allem in Nordamerika wolle Heidelbergcement besser werden, hatte von Achten im September gesagt.

Aktuell stehen Veränderungen im Management an: Der langjähriger Finanzvorstand Lorenz Näger geht Ende August in den Ruhestand und wird zum 1. September durch René Aldach ersetzt. Neben Aldach rücken auch Nicola Kimm und Dennis Lentz in den Vorstand auf - jeweils auf zwei neu geschaffene Posten. Kimm soll im Unternehmen von Herbst an das Thema Nachhaltigkeit, Lentz die digitale Transformation verantworten.

DAS SAGEN DIE ANALYSTEN:

Von den von dpa-AFX seit Mai erfassten 14 Experten empfehlen sieben die Aktie zum Kauf und sechs sprechen sich für das Halten des Papiers aus. Ein Analyst gibt ein Verkaufsvotum aus. Das durchschnittliche Kursziel liegt bei rund 86 Euro - aktuell kostet das Papier knapp 72 Euro.

Nach Einschätzung der Analystin Cedar Ekblom von der US-Investmentbank Morgan Stanley sollte das zweite Quartal für Heidelbergcement stark verlaufen sein. Sie rechnet mit einem kräftigen Umsatzplus in Westeuropa. Dabei sollte das Unternehmen von höheren Preisen und vor allem deutlich höheren Absatzmengen in Großbritannien profitiert haben. Aufgrund der neuen Strategie rechnet die Analystin zudem mit höheren Margen.

Auch Analystin Elodie Rall von der US-Bank JPMorgan erwartet, dass sich die positive Ergebnisdynamik beim Baustoffhersteller fortgesetzt hat. Zugleich dürfte das Management die Kosteninflation bis zum zweiten Halbjahr weitgehend abgesichert haben. Rall rechnet damit, dass der Baustoffkonzern den bereinigten Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) im zweiten Jahresviertel im Vergleich zum Vorjahr um 31 Prozent gesteigert hat. Dazu habe ein Umsatzplus von rund ein Fünftel beigetragen.

Neben einer starken Geschäftsentwicklung in Westeuropa sollte es für das Unternehmen auch in Italien und Frankreich, die besonders stark von der Corona-Pandemie im Vorjahreszeitraum betroffen waren, wieder besser gelaufen sein, so Rall. Während sich die Geschäfte in Nord- und Osteuropa sowie in den USA gut entwickelt haben dürften, könnte die Virus-Situation in Indien kombiniert mit den beginnenden Anstieg von Rohstoffpreisen hingegen das Geschäft in ganz Asien etwas belastet haben. Insgesamt aber rechnet die JPMorgan-Expertin auf dem Kontinent weiterhin mit einem Wachstum.

Weil der Bausektor im zweiten Quartal sehr gut abgeschnitten haben dürfte, rechnet Analyst Harry Goad von der Privatbank Berenberg, dass das Heidelbergcement-Management den Ausblick für das laufende Jahr anheben wird.

Die Preisentwicklung dürfte im zweiten Quartal besser als erwartet gewesen sein, meint Analyst Gregor Kuglitsch von der Schweizer Bank UBS. Entsprechend sollte der operative Gewinn im Vorjahresvergleich um deutliche 26 Prozent geklettert sein. Auch für das zweite Halbjahr ist Kuglitsch zuversichtlich, auch wenn das dritte Quartal nicht mehr ganz so schwunghaft laufen dürfte wie es noch im zweiten Jahresviertel der Fall war. Dafür sei die Vergleichsbasis zu hoch und der Kostendruck werde zunehmen.

Es dürfte Heidelbergcement aber gelingen, die Kosten in Form steigender Preise aufzufangen, so der UBS-Experte. Dafür spreche die Preisanhebung durch den mexikanischen Wettbewerber Cemex <MXP225611567>. Ein Damoklesschwert für die Branche bleibe indes die ungelöste Frage der Kohlendioxid-Begrenzung. Dies werde wohl noch viele Jahre ein Thema sein und könnte hohe Investitionen erfordern. Das spiegele sich in der günstigen Bewertung von Heidelbergcement wider.

Der Verkaufspreis von Aktivitäten im Westen der USA an Martin Marietta Materials liegt Analyst Matthias Pfeifenberger von der Deutschen Bank zufolge weit über den zuvor von Medien spekulierten 1,5 Milliarden Dollar. Dies sei ein Meilenstein in der Portfoliobereinigung des Baustoffkonzerns und ein bedeutender Kurstreiber für die Aktie.

DAS MACHT DIE AKTIE:

Die im Dax <DE0008469008> notierte Heidelbergcment-Aktie hat seit ihrem Mehrjahrestief im Frühjahr 2020, als die Corona-Pandemie die Finanzmärkte voll erwischt hatte, eine eindrucksvolle Erholung hingelegt. Der Kurs ist seitdem um rund das Zweieinhalbfache auf knapp 72 Euro gestiegen.

Mit einer Marktkapitalisierung von 14 Milliarden Euro zählt der Konzern aber immer noch zu den Leichtgewichten im Dax und hinkt auch der europäischen Konkurrenz hinter. Zum Vergleich: Der französische Baustoffhersteller Saint-Gobain <FR0000125007> kommt auf einen Börsenwert von knapp 30 Milliarden Euro, der irische Baustoffkonzern CRH <IE0001827041> auf 32 Milliarden Euro und LafargeHolcim aus der Schweiz auf umgerechnet gut 29 Milliarden Euro.

Seit Ende 2020 beläuft sich das Kursplus für Heidelbergcement auf 17 Prozent. Das Papier zählt damit zu den größten Kursgewinnern unter den 30 Dax-Werten in diesem Jahr. Nur die Titel der Deutschen Post <DE0005552004>, von Volkswagen <DE0007664039>, Daimler <DE0007100000>, Merck <DE0006599905> sowie die Aktien von Deutsche Wohnen <DE000A0HN5C6> und der Deutschen Telekom <DE0005557508> haben noch deutlicher zugelegt.

Mitte April erklomm die Heidelbergcement-Aktie mit gut 81 Euro den höchsten Stand seit fast drei Jahren. Seitdem bröckelte der Kurs etwas ab und bewegte sich seit gut einem Monat zwischen 70 und 76 Euro. Damit ist weiterhin viel Luft vorhanden bis zum Rekordhoch von rund 112 Euro aus dem Jahr 2007. Im Jahr darauf hatte die Weltfinanzkrise dann für einen beispiellosen Kurseinbruch auf weniger als 20 Euro gesorgt./mne/knd/stk/zb

20.07.2021 | 08:57:32 (dpa-AFX)
ANALYSE-FLASH: JPMorgan hebt Ziel für Heidelbergcement auf 83 Euro - 'Neutral'
09.07.2021 | 08:11:32 (dpa-AFX)
ANALYSE-FLASH: Berenberg hebt Ziel für Heidelbergcement auf 95 Euro - 'Buy'
07.07.2021 | 11:48:29 (dpa-AFX)
ANALYSE: Quartalszahlen könnten Heidelbergcement Impulse geben - UBS
06.07.2021 | 08:11:00 (dpa-AFX)
ANALYSE-FLASH: Jefferies hebt Ziel für Heidelbergcement auf 113,10 Euro - 'Buy'
05.07.2021 | 11:46:01 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Holz, Stahl, Dämmmaterial - Baustoffe verteuern sich rasant
25.06.2021 | 13:26:19 (dpa-AFX)
ROUNDUP 2: Fortschritte bei Bidens Plänen für Infrastruktur-Investitionen