Discount 84 2021/07: Basiswert Volkswagen AG

DFL7P2 / DE000DFL7P26 //
Quelle: DZ BANK: Geld 24.09. 21:03:03, Brief 24.09. 21:03:03
DFL7P2 DE000DFL7P26 // Quelle: DZ BANK: Geld 24.09. 21:03:03, Brief 24.09. 21:03:03
81,30 EUR
Geld in EUR
81,42 EUR
Brief in EUR
0,15%
Diff. Vortag in %
Basiswertkurs: 136,54 EUR
Quelle : Xetra , 17:35:15
  • Max Rendite 3,17%
  • Max Rendite in % p.a. 3,84% p.a.
  • Discount in % 40,37%
  • Cap 84,00 EUR
  • Abstand zum Cap in % -38,48%
  • Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 1,00
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Chart

Discount 84 2021/07: Basiswert Volkswagen AG

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Quelle: DZ BANK AG, Frankfurt: 24.09. 21:03:03
Charts zeigen die Wertentwicklungen der Vergangenheit. Zukünftige Ergebnisse können sowohl niedriger als auch höher ausfallen. Falls Kurse in Fremdwährung notieren, kann die Rendite infolge von Währungsschwankungen steigen oder fallen. © 2020 DZ BANK AG

Stammdaten

Stammdaten
WKN / ISIN DFL7P2 / DE000DFL7P26
Emittent DZ BANK AG
Produktstruktur Zertifikat
Kategorie Discount-Zertifikat
Produkttyp Discount Classic
Währung des Produktes EUR
Quanto Nein
Bezugsverhältnis 1,00
Abwicklungsart Barausgleich
Ausübung Europäisch
Emissionsdatum 06.07.2020
Erster Handelstag 06.07.2020
Letzter Handelstag 15.07.2021
Handelszeiten Übersicht
Letzter Bewertungstag 16.07.2021
Zahltag 23.07.2021
Fälligkeitsdatum 23.07.2021
Cap 84,00 EUR

Kennzahlen

Kennzahlen
Berechnung: 24.09.2020, 21:03:03 Uhr mit Geld 81,30 EUR / Brief 81,42 EUR
Spread Absolut 0,12 EUR
Spread Homogenisiert 0,12 EUR
Spread in % des Briefkurses 0,15%
Discount Absolut 55,12 EUR
Discount in % 40,37%
Max Rendite absolut 2,58 EUR
Max Rendite 3,17%
Max Rendite in % p.a. 3,84% p.a.
Seitwärtsrendite in % 3,17%
Seitwärtsrendite p.a. 3,84% p.a.
Abstand zum Cap Absolut -52,54 EUR
Abstand zum Cap in % -38,48%
Performance seit Auflegung in % 0,15%

Basiswert

Basiswert
Kurs 136,54 EUR
Diff. Vortag in % 0,78%
52 Wochen Tief 79,38 EUR
52 Wochen Hoch 187,74 EUR
Quelle Xetra, 17:35:15
Basiswert Volkswagen AG Vz.
WKN / ISIN 766403 / DE0007664039
KGV 5,13
Produkttyp Aktie
Sektor Kraftfahrzeugindustrie

Produktbeschreibung

Bei einem Discount-Zertifikat erwerben Sie das Zertifikat zu einem Preis, der in der Regel unter dem Preis des Basiswerts liegt. Die Höhe der möglichen Rückzahlung wird durch den Cap (obere Preisgrenze) begrenzt. Das Zertifikat hat eine feste Laufzeit und wird am 23.07.2021 (Rückzahlungstermin) fällig. Am Rückzahlungstermin gibt es folgende Rückzahlungsmöglichkeiten:
  • Liegt der Schlusskurs des Basiswerts Volkswagen AG Vz an der maßgeblichen Börse am 16.07.2021 (Referenzpreis) auf oder über dem Cap, erhalten Sie den Höchstbetrag von 84,00 EUR.
  • Liegt der Referenzpreis unter dem Cap, erhalten Sie einen Rückzahlungsbetrag in Euro, der dem Referenzpreis multipliziert mit dem Bezugsverhältnis entspricht. Sie erleiden einen Verlust, wenn der Rückzahlungsbetrag unter dem Erwerbspreis des Zertifikats liegt.
Sie verzichten auf den Anspruch auf Dividenden aus dem Basiswert und haben keine weiteren Ansprüche aus dem Basiswert (z.B. Stimmrechte).

Analyse

Gesamteindruck
Einfach nutzbares Gesamtrating basierend auf einer fundamentalen, technischen und Risikoanalyse unter Einbezug von Branchen- und Marktumfeld.

Eher negativ

Gewinnprognose
Der Veränderungstrend der Gewinnprognosen über ein Zeitfenster von 7 Wochen.

Positive Analystenhaltung seit 14.07.2020

Kurs-Gewinn-Verhältnis
Das KGV setzt den aktuellen Kurs der Aktie ins Verhältnis zu seiner Gewinnerwartung. Es wird auf Basis der langfristigen Gewinnprognosen der Analysten errechnet.
5,1

Erwartetes KGV für 2022

Risiko-Bewertung
Gesamteinschätzung des Risikos auf Basis des Bear Market und des Bad News Factors.

Hoch

Bear-Market-Faktor
Risiko Parameter, der anhand des Titelverhaltens in sich abwärts bewegenden Märkten das Marktrisiko einer Aktie angibt.

Hohe Anfälligkeit bei sinkendem Index

Korrelation
Die Korrelation gibt an, inwieweit die Bewegungen der Aktie mit denen Ihres Indexes übereinstimmen.
76,9%

Starke Korrelation mit dem DJ Stoxx 600

Marktkapitalisierung (Mrd. USD) 83,11 Grosser Marktwert Mit einer Marktkapitalisierung von >$8 Mrd., ist VOLKSWAGEN AG ein hoch kapitalisierter Titel.
Gewinnprognose Positive Analystenhaltung seit 14.07.2020 Die Gewinnprognosen pro Aktie liegen heute höher als vor sieben Wochen. Dieser positive Trend hat am 14.07.2020 bei einem Kurs von 137,64 eingesetzt.
Preis Leicht unterbewertet Auf Basis des Wachstumspotentials und anderer Messwerte erscheint die Aktie leicht unterbewertet.
Relative Performance 1,5% vs. DJ Stoxx 600 Die relative "Outperformance" der letzten vier Wochen im Vergleich zum DJ Stoxx 600 beträgt 1,5%.
Mittelfristiger Trend Negative Tendenz seit dem 22.09.2020 Der technische 40-Tage Trend ist seit dem 22.09.2020 negativ. Der bestätigte technische Trendwendepunkt von +1,75% entspricht 143,75.
Wachstum KGV 8,9 Hoher Abschlag zur Wachstumserwartung basiert auf einer Ausnahmesituation Liegt das "Verhältnis zwischen Wachstum plus geschätzte Dividende und KGV" über 1,6, so befindet sich das Unternehmen in der Regel in einer Ausnahmesituation. In diesem Fall ist das erwartete KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) ein besserer Indikator für die nachhaltige Gewinnentwicklung als das langfrist. Wachstum.
KGV 5,1 Erwartetes KGV für 2022 Das erwartete KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) gilt für das Jahr 2022.
Langfristiges Wachstum 42,1% Wachstum heute bis 2022 p.a. Die durchschnittlichen jährlichen Wachstumsraten gelten für die Gewinne von heute bis 2022.
Anzahl der Analysten 23 Starkes Analysteninteresse In den zurückliegenden sieben Wochen haben durchschnittlich 23 Analysten eine Schätzung des Gewinns pro Aktie für diesen Titel abgegeben.
Dividenden Rendite 3,5% Dividende durch Gewinn gut gedeckt Für die während den nächsten 12 Monaten erwartete Dividende müssen voraussichtlich 18,16% des Gewinns verwendet werden.
Risiko-Bewertung Hoch Die Aktie ist seit dem 08.09.2020 als Titel mit hoher Sensitivität eingestuft.
Bear-Market-Faktor Hohe Anfälligkeit bei sinkendem Index Die Aktie tendiert dazu, Indexrückgänge um durchschnittlich 80 zu verstärken.
Bad News Geringe Kursrückgänge bei spezifischen Problemen Der Titel verzeichnet bei unternehmensspezifischen Problemen i.d.R. geringe Kursabschläge in Höhe von durchschnittlich 2,8%.
Beta 1,54 Hohe Anfälligkeit vs. DJ Stoxx 600 Die Aktie tendiert dazu, pro 1% Indexbewegung mit einem Ausschlag von 1,54% zu reagieren.
Korrelation 365 Tage 76,9% Starke Korrelation mit dem DJ Stoxx 600 76,9% der Kursschwankungen werden durch Indexbewegungen verursacht.
Value at Risk 46,21 EUR Das geschätzte mittelfristige Value at Risk beträgt 46,21 EUR oder 0,34% Das geschätzte Value at Risk beträgt 46,21 EUR. Das Risiko liegt deshalb bei 0,34%. Dieser Wert basiert auf der mittelfristigen historischen Volatilität (1 Monat) mit einem Konfidenzintervall von 95%.
Volatilität der über 1 Monat 35,3%
Volatilität der über 12 Monate 48,7%

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News

24.09.2020 | 15:21:36 (dpa-AFX)
ROUNDUP 2/Doppelte Packung: Zwei Strafprozesse gegen Ex-VW-Chef Winterkorn

(neu: Statement Winterkorn-Anwalt, mehr Details und Hintergrund.)

BRAUNSCHWEIG (dpa-AFX) - Fünf Jahre nach der Aufdeckung von "Dieselgate" kommt es für Martin Winterkorn knüppeldick. Zusätzlich zu dem schon feststehenden Betrugsprozess muss sich der ehemalige VW <DE0007664039>-Konzernchef jetzt auch noch auf ein öffentliches Gerichtsverfahren wegen mutmaßlicher Marktmanipulation im Abgasskandal vorbereiten. Im Fall einer Verurteilung könnten dem heute 73-Jährigen für das erste Delikt maximal zehn Jahre Freiheitsstrafe drohen, für die mögliche Irreführung von Anlegern immerhin eine Geldstrafe oder bis zu fünf Jahre Haft.

Das Landgericht Braunschweig teilte am Donnerstag mit, die Anklage der Staatsanwaltschaft auch zum Tatvorwurf der Marktmanipulation zuzulassen. Erst kürzlich hatte es einen Prozess in einem parallelen Verfahren wegen gewerbs- und bandenmäßigen Betrugs angekündigt - hier richten sich die Vorwürfe nicht nur gegen Winterkorn selbst, sondern ebenso gegen vier weitere Angeschuldigte. Konkrete Termine für den Beginn der beiden Hauptverhandlungen gibt es noch nicht.

Winterkorn ist - neben Ex-Audi <DE0006757008>-Chef Rupert Stadler - der bisher prominenteste Verdächtige, der wegen des Dieselskandals vor ein deutsches Strafgericht kommt. Bei der Marktmanipulation geht es um den Zeitpunkt, zu dem die damalige VW-Führung die Finanzwelt über die wirtschaftlichen Gefahren nach dem Auffliegen der Täuschungs-Software ins Bild setzte. Nach Überzeugung des Gerichts soll Winterkorn "trotz Kenntnis von dem Einbau einer unzulässigen Abschalteinrichtung (...) und des sich seit Frühjahr 2015 abzeichnenden erheblichen finanziellen Risikos (...) den Kapitalmarkt vorsätzlich nicht rechtzeitig informiert haben". Es ließ die Anklage unverändert zu.

Kern der Anschuldigungen: Obwohl Winterkorn früh von Problemen im Zusammenhang mit dem späteren Skandal-Motor EA189 gewusst habe, seien die Märkte bewusst nicht darüber aufgeklärt worden. Sogar zwischen dem Bekanntwerden der Ermittlungen von US-Umweltbehörden am 18. September und der schlussendlichen Pflichtmitteilung am 22. September 2015 verstrichen dann noch vier weitere Tage. "Der Angeklagte soll damit seiner Verpflichtung nach dem Wertpapierhandelsgesetz nicht rechtzeitig nachgekommen sein", erklärte die zuständige Kammer.

Der VW-Aktienkurs stürzte im Herbst jenes Jahres ab - sowohl milliardenschwere Pensionsfonds als auch Privatanleger fordern in Zivilverfahren Schadenersatz vom weltgrößten Autokonzern. Zweck der gesetzlichen Bestimmungen zur Ad-hoc-Mitteilungspflicht ist es etwa, Insider-Geschäfte bei Kenntnis sensibler Informationen zu vermeiden.

Winterkorn ließ über seinen Verteidiger Felix Dörr mitteilen, dass er bei sich nach wie vor keine Schuld für die zu späte Mitteilung sieht. Die Vorwürfe würden "entschieden" zurückgewiesen. Der Sachverhalt sei "kompliziert, und die kapitalmarktrechtlichen Fragestellungen sind in weiten Teilen streitig". Die Hauptverhandlung werde zeigen, dass die Vorwürfe "nicht fundiert" seien. Schon zuvor hatte es geheißen: "Wesentliche Informationen, die ihn (Winterkorn) in die Lage versetzt hätten, bereits bekannte Probleme mit den US-Dieselmotoren zutreffend einzuordnen, erreichten ihn damals nicht."

Was die Marktmanipulation angeht, stand Winterkorn anfangs nicht als Einziger unter Druck. Die Strafverfolger hatten zunächst auch dem derzeitigen VW-Konzernchef Herbert Diess sowie dem Vorsitzenden des Aufsichtsrats, Hans Dieter Pötsch, ein strafbares Unterlassen vorgeworfen. In ihrem Fall wurde aber das Verfahren gegen die Zahlung von je 4,5 Millionen Euro eingestellt - wobei der Deal mit Gericht und Staatsanwaltschaft auch auf Kritik stieß. Pötsch war im September 2015 noch Finanzvorstand des Wolfsburger Autoherstellers.

Winterkorn muss sich außerdem gegen Betrugsvorwürfe zur Wehr setzen. Nach zwischenzeitlichen Differenzen mit der Staatsanwaltschaft und der Überarbeitung einiger Punkte ließ das Landgericht auch hier die Anklage zu. In einigen Medienberichten hatte es geheißen, der Prozess könnte womöglich platzen. Am Ende verschärfte das Gericht das zu verhandelnde Delikt teilweise aber sogar noch - ursprünglich war die Staatsanwaltschaft hier "nur" auf schweren Betrug aus gewesen. Eine Verurteilung sieht die Kammer nun als hinreichend wahrscheinlich an.

Vor rund fünf Jahren flog der Dieselskandal durch Nachforschungen von US-Behörden und Wissenschaftlern auf. Winterkorn trat zurück, VW stürzte in die schwerste Krise seiner Geschichte, Milliarden an juristischen Kosten und ein lädiertes Verbrauchervertrauen weltweit waren die Folge. Während die zivilrechtliche Entschädigung von Dieselfahrern auch in Deutschland schrittweise vorankommt, sind viele strafrechtliche Fragen rund um "Dieselgate" noch nicht geklärt.

Erst am Mittwoch hatte die Staatsanwaltschaft Braunschweig den Kreis der Angeklagten im sogenannten Stickoxid-Verfahren von 11 auf 19 erhöht. Insgesamt laufen Ermittlungen gegen fast 100 Einzelpersonen. Bezogen auf die Anklagen hieß es, man nehme an, dass die Betreffenden "in ihrer jeweiligen verantwortlichen Position" zwischen November 2006 und September 2015 den Einbau der Manipulations-Software in VW-Dieselwagen "gefördert, unterstützt oder zumindest trotz Kenntnis der Illegalität nicht unterbunden" haben. Es geht um mutmaßlichen, teils schweren Betrug, Falschbeurkundung und Wettbewerbsverstöße sowie teilweise Untreue und Steuerhinterziehung oder Beihilfe dazu.

VW äußerte sich zu den Betrugsanklagen nicht, weil der Konzern selbst in den Braunschweiger Strafverfahren nicht mehr Partei ist. Zu dem bevorstehenden Marktmanipulations-Prozess erklärte das Unternehmen: "Bis zur Klärung der Vorwürfe gilt für den Angeklagten weiterhin die Unschuldsvermutung. Darüber hinaus ist Volkswagen <DE0007664039> weiterhin überzeugt, seine Publizitätspflichten im Zusammenhang mit der Dieselthematik ordnungsgemäß erfüllt zu haben."/jap/DP/men

24.09.2020 | 14:33:58 (dpa-AFX)
Wayne Griffiths neuer Chef der spanischen VW-Tochter Seat
24.09.2020 | 13:57:55 (dpa-AFX)
STICHWORT: Spektakuläre Wirtschaftsprozesse
24.09.2020 | 13:55:42 (dpa-AFX)
Anwalt: Winterkorn weist Vorwurf der Marktmanipulation weiter zurück
24.09.2020 | 13:05:21 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Ex-VW-Chef Winterkorn kommt auch wegen Marktmanipulation vor Gericht
24.09.2020 | 12:43:52 (dpa-AFX)
Ex-VW-Chef Winterkorn kommt auch wegen Marktmanipulation vor Gericht
24.09.2020 | 12:24:13 (dpa-AFX)
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