Bonus Cap 60 2021/09: Basiswert Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA

DFK5FU / DE000DFK5FU2 //
Quelle: DZ BANK: Geld 29.10., Brief 29.10.
DFK5FU DE000DFK5FU2 // Quelle: DZ BANK: Geld 29.10., Brief 29.10.
76,78 EUR
Geld in EUR
76,98 EUR
Brief in EUR
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Diff. Vortag in %
Basiswertkurs: 66,20 EUR
Quelle : Xetra , 29.10.
  • Bonus-Schwelle / Bonuslevel 110,00 EUR
  • Bonuszahlung 110,00 EUR
  • Barriere 60,00 EUR
  • Abstand zur Barriere in % 9,37%
  • Barriere gebrochen Nein
  • Bonusrenditechance in % p.a. 49,87% p.a.
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Hinweis der DZ BANK:
Das öffentliche Angebot dieses Wertpapiers ist beendet. Kursstellungen nur während der Börsenzeiten.

Chart

Bonus Cap 60 2021/09: Basiswert Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA

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Quelle: DZ BANK AG, Frankfurt: 29.10. 21:58:56
Charts zeigen die Wertentwicklungen der Vergangenheit. Zukünftige Ergebnisse können sowohl niedriger als auch höher ausfallen. Falls Kurse in Fremdwährung notieren, kann die Rendite infolge von Währungsschwankungen steigen oder fallen. © 2020 DZ BANK AG

Stammdaten

Stammdaten
WKN / ISIN DFK5FU / DE000DFK5FU2
Emittent DZ BANK AG
Produktstruktur Zertifikat
Kategorie Bonus-Zertifikat
Produkttyp Bonus Cap
Währung des Produktes EUR
Quanto Nein
Ausübung Europäisch
Emissionsdatum 10.06.2020
Erster Handelstag 10.06.2020
Letzter Handelstag 16.09.2021
Handelszeiten Übersicht
Letzter Bewertungstag 17.09.2021
Zahltag 24.09.2021
Fälligkeitsdatum 24.09.2021
Bonus-Schwelle / Bonuslevel 110,00 EUR
Bonuszahlung 110,00 EUR
Start Barrierebeobachtung / 1. Beobachtungstag 10.06.2020
Innerhalb Barrierebeobachtung Ja
Barriere 60,00 EUR
Barriere gebrochen Nein
Cap 110,00 EUR

Kennzahlen

Kennzahlen
Berechnung: 29.10.2020, 21:58:56 Uhr mit Geld 76,78 EUR / Brief 76,98 EUR
Spread Absolut 0,20 EUR
Spread Homogenisiert 0,20 EUR
Spread in % des Briefkurses 0,26%
Bonusbetrag 110,00 EUR
Bonusrenditechance in % 42,89%
Bonusrenditechance in % p.a. 49,87% p.a.
Max Rendite 42,89%
Max Rendite in % p.a. 48,59% p.a.
Abstand zur Barriere Absolut 6,20 EUR
Abstand zur Barriere in % 9,37%
Aufgeld Absolut 10,78 EUR
Aufgeld in % p.a. 18,65% p.a.
Aufgeld in % 16,28%
Performance seit Auflegung in % -17,62%

Basiswert

Basiswert
Kurs 66,20 EUR
Diff. Vortag in % -2,76%
52 Wochen Tief 53,50 EUR
52 Wochen Hoch 81,10 EUR
Quelle Xetra, 29.10.
Basiswert Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA
WKN / ISIN 578580 / DE0005785802
KGV 16,72
Produkttyp Aktie
Sektor Gesundheitswesen

Produktbeschreibung

Das Zertifikat hat eine feste Laufzeit und wird am 24.09.2021 (Rückzahlungstermin) fällig. Die Höhe der Rückzahlung hängt davon ab, ob der Basiswert während der Beobachtungstage immer über der festgelegten Barriere notiert. Die Rückzahlung ist auf einen Höchstbetrag begrenzt. Am Rückzahlungstermin gibt es folgende Rückzahlungsmöglichkeiten:
  • Jeder Kurs des Basiswerts liegt während der Beobachtungstage (10.06.2020 bis 17.09.2021) (Beobachtungspreis) immer über der Barriere von 60,00 EUR. Sie erhalten den Bonusbetrag von 110,00 EUR.
  • Mindestens ein Beobachtungspreis liegt auf oder unter der Barriere. Sie erhalten einen Rückzahlungsbetrag in EUR, der dem Referenzpreis multipliziert mit dem Bezugsverhältnis entspricht. Der Rückzahlungsbetrag ist jedoch auf den Höchstbetrag von 110,00 EUR begrenzt.
Sie verzichten auf den Anspruch auf Dividenden aus dem Basiswert und haben keine weiteren Ansprüche aus dem Basiswert (z.B. Stimmrechte).

Analyse

Gesamteindruck
Einfach nutzbares Gesamtrating basierend auf einer fundamentalen, technischen und Risikoanalyse unter Einbezug von Branchen- und Marktumfeld.

Eher positiv

Gewinnprognose
Der Veränderungstrend der Gewinnprognosen über ein Zeitfenster von 7 Wochen.

Analysten neutral, zuvor negativ (seit 11.08.2020)

Kurs-Gewinn-Verhältnis
Das KGV setzt den aktuellen Kurs der Aktie ins Verhältnis zu seiner Gewinnerwartung. Es wird auf Basis der langfristigen Gewinnprognosen der Analysten errechnet.
12,2

Erwartetes KGV für 2023

Risiko-Bewertung
Gesamteinschätzung des Risikos auf Basis des Bear Market und des Bad News Factors.

Niedrig

Bear-Market-Faktor
Risiko Parameter, der anhand des Titelverhaltens in sich abwärts bewegenden Märkten das Marktrisiko einer Aktie angibt.

Defensiver Charakter bei sinkendem Index

Korrelation
Die Korrelation gibt an, inwieweit die Bewegungen der Aktie mit denen Ihres Indexes übereinstimmen.
55,4%

Mittelstarke Korrelation mit dem DJ Stoxx 600

Marktkapitalisierung (Mrd. USD) 24,88 Grosser Marktwert Mit einer Marktkapitalisierung von >$8 Mrd., ist FRESENIUS MED.CARE ein hoch kapitalisierter Titel.
Gewinnprognose Analysten neutral, zuvor negativ (seit 11.08.2020) Die Gewinnprognosen pro Aktie haben sich in den letzten 7 Wochen nicht wesentlich verändert (Veränderungen zwischen +1% bis -1% werden als neutral betrachtet). Das letzte signifikante Analystensignal war negativ und hat am 11.08.2020 bei einem Kurs von 73,64 eingesetzt.
Preis Leicht unterbewertet Auf Basis des Wachstumspotentials und anderer Messwerte erscheint die Aktie leicht unterbewertet.
Relative Performance -2,0% Unter Druck (vs. DJ Stoxx 600) Die relative "Underperformance" der letzten vier Wochen im Vergleich zum DJ Stoxx 600 beträgt -2,0%.
Mittelfristiger Trend Negative Tendenz seit dem 07.08.2020 Der technische 40-Tage Trend ist seit dem 07.08.2020 negativ. Der bestätigte technische Trendwendepunkt von +1,75% entspricht 72,88.
Wachstum KGV 1,0 11,91% Abschlag relativ zur Wachstumserwartung Ein "Verhältnis zwischen Wachstum plus geschätzte Dividende und KGV" von über 0,9 weist auf einen Preisabschlag gegenüber dem normalen Preis für das Wachstumspotential hin, von in diesem Fall 11,91%.
KGV 12,2 Erwartetes KGV für 2023 Das erwartete KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) gilt für das Jahr 2023.
Langfristiges Wachstum 10,6% Wachstum heute bis 2023 p.a. Die durchschnittlichen jährlichen Wachstumsraten gelten für die Gewinne von heute bis 2023.
Anzahl der Analysten 16 Starkes Analysteninteresse In den zurückliegenden sieben Wochen haben durchschnittlich 16 Analysten eine Schätzung des Gewinns pro Aktie für diesen Titel abgegeben.
Dividenden Rendite 1,8% Dividende durch Gewinn gut gedeckt Für die während den nächsten 12 Monaten erwartete Dividende müssen voraussichtlich 22,07% des Gewinns verwendet werden.
Risiko-Bewertung Niedrig Die Aktie ist seit dem 05.05.2020 als Titel mit geringer Sensitivität eingestuft.
Bear-Market-Faktor Defensiver Charakter bei sinkendem Index Die Aktie tendiert dazu, Indexrückgänge um durchschnittlich -105 abzuschwächen.
Bad News Geringe Kursrückgänge bei spezifischen Problemen Der Titel verzeichnet bei unternehmensspezifischen Problemen i.d.R. geringe Kursabschläge in Höhe von durchschnittlich 2,6%.
Beta 0,58 Geringe Anfälligkeit vs. DJ Stoxx 600 Die Aktie tendiert dazu, pro 1% Indexbewegung mit einem Ausschlag von 0,58% zu reagieren.
Korrelation 365 Tage 55,4% Mittelstarke Korrelation mit dem DJ Stoxx 600 55,4% der Kursschwankungen werden durch Indexbewegungen verursacht.
Value at Risk 4,15 EUR Das geschätzte mittelfristige Value at Risk beträgt 4,15 EUR oder 0,06% Das geschätzte Value at Risk beträgt 4,15 EUR. Das Risiko liegt deshalb bei 0,06%. Dieser Wert basiert auf der mittelfristigen historischen Volatilität (1 Monat) mit einem Konfidenzintervall von 95%.
Volatilität der über 1 Monat 29,5%
Volatilität der über 12 Monate 26,0%

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News

29.10.2020 | 15:55:46 (dpa-AFX)
ROUNDUP 3: Erholung im Klinikgeschäft stützt Fresenius

(neu: Aussagen aus der Analystenkonferenz, Analystenstimme, Aktienkurse aktualisiert)

BAD HOMBURG (dpa-AFX) - Der Krankenhaus- und Medizinkonzern Fresenius <DE0005785604> und seine Dialysetochter Fresenius Medical Care (FMC) manövrieren weiterhin ohne größere Blessuren durch die Corona-Krise. Dank einer Erholung seiner Klinikgesellschaft Helios und einem Ergebnissprung beim Dialyseanbieter Fresenius Medical Care (FMC) konnte Konzernchef Stephan Sturm überraschend gute Zahlen für das dritte Quartal vermelden. "Fresenius ist stabil und widerstandsfähig", betonte der Manager am Donnerstag in Bad Homburg.

An der Börse rutschten die Papiere nach morgendlichen Gewinnen gleichwohl bis zum Nachmittag ins Minus. Fresenius verloren zuletzt rund 1,7 Prozent, FMC gaben um rund 2,3 Prozent nach. Analysten verwiesen dagegen nahezu unisono auf das überraschend gute Abschneiden beider Unternehmen im dritten Quartal. Die Fresenius-Zahlen belegen nach Einschätzung von Warburg-Analyst Ulrich Huwald, dass die Sorgen des Marktes übertrieben seien. Die Aktien des Gesundheitskonzerns seien in jeder Hinsicht unterbewertet, so der Experte. Die Fresenius-Aktie hat seit Jahresbeginn mehr als ein Drittel an Wert eingebüßt und gehört damit zu den schwächsten Dax-Mitgliedern.

Fresenius hatte im Sommer wegen der Corona-Krise seine Prognosen kürzen müssen, was auch dem Aktienkurs nicht gut tat. Der Konzern bestätige diese nun zwar - allerdings mit einem "konservativeren Unterton", wie Sturm betonte. So seien in den Zielen keine Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie mit wesentlichem und unmittelbarem Einfluss auf den Gesundheitssektor "ohne angemessene Kompensation" berücksichtigt.

Der Konzernchef unterstrich während einer Analystenkonferenz jedoch seine Überzeugung, dass Fresenius bereits mit dem zweiten Quartal den Tiefpunkt des Jahres hinter sich gelassen habe. Zwar dürfte die Corona-Krise auch das Schlussquartal belasten, der Dax-Konzern sei aber gut auf die Herausforderungen vorbereitet, "vor die uns die Pandemie auch in den nächsten Monaten stellen wird".

Im abgelaufenen Jahresviertel hatte das Unternehmen seine Erlöse im Vergleich zum Vorjahr um 1 Prozent auf 8,9 Milliarden Euro gesteigert, negative Währungseffekte bremsten jedoch. Währungsbereinigt betrug der Zuwachs 5 Prozent. Der bereinigte Konzerngewinn lag mit 427 Millionen Euro zwar um 4 Prozent unter dem Vorjahr, Analysten hatten aber einen noch stärkeren Rückgang befürchtet.

Im dritten Quartal profitierten die Südhessen davon, dass in den 86 deutschen Krankenhäusern der Tochter Helios Operationen nachgeholt wurden, die in der Pandemie zugunsten von Corona-Patienten verschoben worden waren. Auch in den Kliniken in Spanien gab es wieder mehr Eingriffe, sodass der Umsatz von Helios um acht Prozent kletterte und das Ergebnis um mehr als ein Viertel anstieg.

Bei der Flüssigmedizintochter Kabi, die etwa Infusionen, Narkosemittel und klinische Ernährung anbietet, erholten sich die Geschäfte in Europa und China, während sie auf dem wichtigen US-Markt jedoch schwächelten. Kabi wies somit Rückgänge bei Umsatz und Ergebnis aus. Die auf Gesundheitsprojekte spezialisierte Tochter Vamed kam aus den roten Zahlen nicht heraus, sie traf erneut schwer, dass Projekte und Aufträge verschoben wurden.

Der Dialyseanbieter Fresenius Medical Care (FMC) litt dagegen unter dem Verfall des US-Dollar. Der Umsatz stagnierte bei rund 4,4 Milliarden Euro. FMC ist stark in den USA aktiv, Umsätze in Dollar verlieren bei der Umrechnung in den starken Euro an Wert. Belastend hinzu kamen erwartungsgemäß geringere Erstattungsbeiträge für Medikamente zur Senkung des Kaliumspiegels (Kalizimimetika). Zudem waren Dialysebehandlungen wegen teils schwerer Covid-19-Verläufe bei Patienten ausgefallen, weil diese ins Krankenhaus mussten oder starben. Dank eines guten Kostenmanagements stieg das Ergebnis jedoch um sieben Prozent auf 354 Millionen Euro.

Die Corona-Krise hatte Fresenius im Sommer gerade im Klinikgeschäft getroffen. So hatte der Konzern die Zahl der Intensivbetten aufgestockt und Operationen verschoben. Da die Pandemie aber hierzulande glimpflich verlief, standen viele Intensivbetten leer. Gelder des Bundes konnten fehlende Einnahmen aus aufgeschobenen Operationen nur mildern. Weil weniger operiert wurde, kamen auch weniger Arzneien und Narkosemittel von Kabi zum Einsatz.

Angesichts des am Mittwoch von Bund und Ländern beschlossenen Teil-Lockdowns mit vorübergehender Schließung etwa von Bars und Kinos sprach sich Sturm für ein gezielteres und angemesseneres Vorgehen der Politik gegenüber dem Krankenhaussektor aus. "Die Maßnahmen aus dem Frühjahr dürfen nicht einfach wiederholt werden." Helios sei in seinen Kliniken in Deutschland und in Spanien in der Lage, den normalen Betrieb auch bei einer deutlich steigenden Fallzahl von Covid-19-Patienten aufrecht zu halten.

Ein generelles Aufschieben nicht zwingend nötiger Operationen will Fresenius vermeiden. Die deutschen Helios-Kliniken haben 1300 Intensivbetten in Betrieb und können kurzfristig weitere 1000 bereitstellen, wie der Konzern jüngst betonte. Das seien 700 mehr als im Frühjahr. Stand Ende Oktober waren ein Drittel der Intensivbetten frei./tav/als/mne/he

29.10.2020 | 12:00:35 (dpa-AFX)
AKTIEN IM FOKUS: FMC profitieren von Quartalszahlen - Fresenius im Minus
29.10.2020 | 11:18:42 (dpa-AFX)
ANALYSE-FLASH: Bernstein belässt FMC auf 'Market-Perform' - Ziel 69,50 Euro
29.10.2020 | 10:13:56 (dpa-AFX)
ROUNDUP 2: Erholung im Klinikgeschäft stützt Fresenius
29.10.2020 | 09:29:51 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Klinikbetreiber Fresenius schlägt sich gut in Corona-Krise
29.10.2020 | 07:37:26 (dpa-AFX)
Dialyseanbieter FMC trotz Corona-Belastungen mit mehr operativem Gewinn
29.10.2020 | 07:10:02 (dpa-AFX)
Fresenius schlägt sich im dritten Quartal besser als erwartet