Bonus Cap 60 2021/06: Basiswert Continental

DFK5D7 / DE000DFK5D73 //
Quelle: DZ BANK: Geld 02.07. 08:50:08, Brief 02.07. 08:50:08
DFK5D7 DE000DFK5D73 // Quelle: DZ BANK: Geld 02.07. 08:50:08, Brief 02.07. 08:50:08
87,12 EUR
Geld in EUR
87,17 EUR
Brief in EUR
0,41%
Diff. Vortag in %
Basiswertkurs: 84,36 EUR
Quelle : Xetra , 01.07.
  • Bonus-Schwelle / Bonuslevel 110,00 EUR
  • Bonuszahlung 110,00 EUR
  • Barriere 60,00 EUR
  • Abstand zur Barriere in % 28,88%
  • Barriere gebrochen Nein
  • Bonusrenditechance in % p.a. 27,37% p.a.
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Hinweis der DZ BANK:
Das öffentliche Angebot dieses Wertpapiers ist beendet. Kursstellungen nur während der Börsenzeiten.

Chart

Bonus Cap 60 2021/06: Basiswert Continental

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Quelle: DZ BANK AG, Frankfurt: 02.07. 08:50:08
Charts zeigen die Wertentwicklungen der Vergangenheit. Zukünftige Ergebnisse können sowohl niedriger als auch höher ausfallen. Falls Kurse in Fremdwährung notieren, kann die Rendite infolge von Währungsschwankungen steigen oder fallen. © 2020 DZ BANK AG

Stammdaten

Stammdaten
WKN / ISIN DFK5D7 / DE000DFK5D73
Emittent DZ BANK AG
Produktstruktur Zertifikat
Kategorie Bonus-Zertifikat
Produkttyp Bonus Cap
Währung des Produktes EUR
Quanto Nein
Ausübung Europäisch
Emissionsdatum 10.06.2020
Erster Handelstag 10.06.2020
Letzter Handelstag 17.06.2021
Handelszeiten Übersicht
Letzter Bewertungstag 18.06.2021
Zahltag 25.06.2021
Fälligkeitsdatum 25.06.2021
Bonus-Schwelle / Bonuslevel 110,00 EUR
Bonuszahlung 110,00 EUR
Start Barrierebeobachtung / 1. Beobachtungstag 10.06.2020
Innerhalb Barrierebeobachtung Ja
Barriere 60,00 EUR
Barriere gebrochen Nein
Cap 110,00 EUR

Kennzahlen

Kennzahlen
Berechnung: 02.07.2020, 08:50:08 Uhr mit Geld 87,12 EUR / Brief 87,17 EUR
Spread Absolut 0,05 EUR
Spread Homogenisiert 0,05 EUR
Spread in % des Briefkurses 0,06%
Bonusbetrag 110,00 EUR
Bonusrenditechance in % 26,19%
Bonusrenditechance in % p.a. 27,37% p.a.
Max Rendite 26,19%
Max Rendite in % p.a. 26,77% p.a.
Abstand zur Barriere Absolut 24,36 EUR
Abstand zur Barriere in % 28,88%
Aufgeld Absolut 2,81 EUR
Aufgeld in % p.a. 3,47% p.a.
Aufgeld in % 3,33%
Performance seit Auflegung in % -5,95%

Basiswert

Basiswert
Kurs 84,36 EUR
Diff. Vortag in % --
52 Wochen Tief 51,45 EUR
52 Wochen Hoch 133,10 EUR
Quelle Xetra, 01.07.
Basiswert Continental AG
WKN / ISIN 543900 / DE0005439004
KGV -13,76
Produkttyp Aktie
Sektor Kraftfahrzeugindustrie

Produktbeschreibung

Das Zertifikat hat eine feste Laufzeit und wird am 25.06.2021 (Rückzahlungstermin) fällig. Die Höhe der Rückzahlung hängt davon ab, ob der Basiswert während der Beobachtungstage immer über der festgelegten Barriere notiert. Die Rückzahlung ist auf einen Höchstbetrag begrenzt. Am Rückzahlungstermin gibt es folgende Rückzahlungsmöglichkeiten:
  • Jeder Kurs des Basiswerts liegt während der Beobachtungstage (10.06.2020 bis 18.06.2021) (Beobachtungspreis) immer über der Barriere von 60,00 EUR. Sie erhalten den Bonusbetrag von 110,00 EUR.
  • Mindestens ein Beobachtungspreis liegt auf oder unter der Barriere. Sie erhalten einen Rückzahlungsbetrag in EUR, der dem Referenzpreis multipliziert mit dem Bezugsverhältnis entspricht. Der Rückzahlungsbetrag ist jedoch auf den Höchstbetrag von 110,00 EUR begrenzt.
Sie verzichten auf den Anspruch auf Dividenden aus dem Basiswert und haben keine weiteren Ansprüche aus dem Basiswert (z.B. Stimmrechte).

Analyse

Gesamteindruck
Einfach nutzbares Gesamtrating basierend auf einer fundamentalen, technischen und Risikoanalyse unter Einbezug von Branchen- und Marktumfeld.

Eher negativ

Gewinnprognose
Der Veränderungstrend der Gewinnprognosen über ein Zeitfenster von 7 Wochen.

Positive Analystenhaltung seit 19.06.2020

Kurs-Gewinn-Verhältnis
Das KGV setzt den aktuellen Kurs der Aktie ins Verhältnis zu seiner Gewinnerwartung. Es wird auf Basis der langfristigen Gewinnprognosen der Analysten errechnet.
9,5

Erwartetes KGV für 2022

Risiko-Bewertung
Gesamteinschätzung des Risikos auf Basis des Bear Market und des Bad News Factors.

Hoch

Bear-Market-Faktor
Risiko Parameter, der anhand des Titelverhaltens in sich abwärts bewegenden Märkten das Marktrisiko einer Aktie angibt.

Hohe Anfälligkeit bei sinkendem Index

Korrelation
Die Korrelation gibt an, inwieweit die Bewegungen der Aktie mit denen Ihres Indexes übereinstimmen.
72,5%

Starke Korrelation mit dem DJ Stoxx 600

Marktkapitalisierung (Mrd. USD) 19,45 Grosser Marktwert Mit einer Marktkapitalisierung von >$8 Mrd., ist CONTINENTAL AG ein hoch kapitalisierter Titel.
Gewinnprognose Positive Analystenhaltung seit 19.06.2020 Die Gewinnprognosen pro Aktie liegen heute höher als vor sieben Wochen. Dieser positive Trend hat am 19.06.2020 bei einem Kurs von 86,16 eingesetzt.
Preis Leicht unterbewertet Auf Basis des Wachstumspotentials und anderer Messwerte erscheint die Aktie leicht unterbewertet.
Relative Performance -5,2% Unter Druck (vs. DJ Stoxx 600) Die relative "Underperformance" der letzten vier Wochen im Vergleich zum DJ Stoxx 600 beträgt -5,2%.
Mittelfristiger Trend Positive Tendenz seit dem 19.05.2020 Der mittelfristige technische 40-Tage Trend ist seit dem 19.05.2020 positiv. Der bestätigte technische Trendwendepunkt von +1,75% entspricht 83,01.
Wachstum KGV 5,8 Hoher Abschlag zur Wachstumserwartung basiert auf einer Ausnahmesituation Liegt das "Verhältnis zwischen Wachstum plus geschätzte Dividende und KGV" über 1,6, so befindet sich das Unternehmen in der Regel in einer Ausnahmesituation. In diesem Fall ist das erwartete KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) ein besserer Indikator für die nachhaltige Gewinnentwicklung als das langfrist. Wachstum.
KGV 9,5 Erwartetes KGV für 2022 Das erwartete KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) gilt für das Jahr 2022.
Langfristiges Wachstum 52,5% Wachstum heute bis 2022 p.a. Die durchschnittlichen jährlichen Wachstumsraten gelten für die Gewinne von heute bis 2022.
Anzahl der Analysten 20 Starkes Analysteninteresse In den zurückliegenden sieben Wochen haben durchschnittlich 20 Analysten eine Schätzung des Gewinns pro Aktie für diesen Titel abgegeben.
Dividenden Rendite 2,3% Dividende durch Gewinn gut gedeckt Für die während den nächsten 12 Monaten erwartete Dividende müssen voraussichtlich 21,63% des Gewinns verwendet werden.
Risiko-Bewertung Hoch Die Aktie ist seit dem 22.10.2019 als Titel mit hoher Sensitivität eingestuft.
Bear-Market-Faktor Hohe Anfälligkeit bei sinkendem Index Die Aktie tendiert dazu, Indexrückgänge um durchschnittlich 102 zu verstärken.
Bad News Geringe Kursrückgänge bei spezifischen Problemen Der Titel verzeichnet bei unternehmensspezifischen Problemen i.d.R. geringe Kursabschläge in Höhe von durchschnittlich 3,4%.
Beta 1,50 Hohe Anfälligkeit vs. DJ Stoxx 600 Die Aktie tendiert dazu, pro 1% Indexbewegung mit einem Ausschlag von 1,50% zu reagieren.
Korrelation 365 Tage 72,5% Starke Korrelation mit dem DJ Stoxx 600 72,5% der Kursschwankungen werden durch Indexbewegungen verursacht.
Value at Risk 37,36 EUR Das geschätzte mittelfristige Value at Risk beträgt 37,36 EUR oder 0,43% Das geschätzte Value at Risk beträgt 37,36 EUR. Das Risiko liegt deshalb bei 0,43%. Dieser Wert basiert auf der mittelfristigen historischen Volatilität (1 Monat) mit einem Konfidenzintervall von 95%.
Volatilität der über 1 Monat 51,3%
Volatilität der über 12 Monate 49,6%

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News

01.07.2020 | 16:43:58 (dpa-AFX)
ROUNDUP 2: Betrugssoftware auf VW-Wunsch? Ermittlungen gegen Conti-Ingenieure

(durchgehend aktualisiert)

HANNOVER/STUTTGART (dpa-AFX) - Die Diesel-Ermittler müssen tief in die Akten und weit in der Zeit zurück blicken: Bis ins Jahr 2006 reichen die Vorwürfe, die am Mittwoch zu einer neuen Razzia in der Branche bei Continental <DE0005439004>, VW <DE0007664039> und weiteren Firmen in mehreren Bundesländern geführt haben. Ehemalige und teils auch noch aktive Beschäftigte der einstigen Siemens <DE0007236101>-Autotechnik-Tochter VDO könnten nach Darstellung der Staatsanwaltschaft Hannover demnach in Teile der Betrugsaffäre um millionenfach manipulierte Abgasdaten verwickelt sein.

Continental wies eine mögliche Mitverantwortung bei der Entwicklung illegaler Technik zurück. Der Dax <DE0008469008>-Konzern bekräftigte seine Position aus früheren Prüfungen: "Wir haben an keinen unserer Kunden Software zum Zweck der Manipulation von Abgastestwerten geliefert." Vielmehr hätten sich die jeweils gültigen Grenzwerte "grundsätzlich einhalten lassen". Man wolle die Lage gemeinsam mit den Behörden aufklären.

Die Strafverfolger bewerten das Thema - jedenfalls zum jetzigen Zeitpunkt - skeptischer. Denn die Vorwürfe beziehen sich keineswegs auf ein Kavaliersdelikt: Es geht um Beihilfe zum Betrug im VW-Dieselskandal gegen sieben Ingenieure und zwei Projektleiter. Dazu kommen Ermittlungen wegen mittelbarer Falschbeurkundung. Quelle des Ganzen ist das schon länger laufende Verfahren im benachbarten Braunschweig. Dort sind neben dem früheren Volkswagen <DE0007664039>-Konzernchef Martin Winterkorn zahlreiche weitere Mitarbeiter angeklagt, über einen Prozessbeginn wurde allerdings noch nicht entschieden.

Kern der Untersuchungen im Fall Continental laut Staatsanwaltschaft Hannover: Man prüfe, ob Mitarbeiter von Siemens VDO - von Conti 2007 für einen zweistelligen Milliardenbetrag übernommen - möglicherweise den Auftrag für die Steuerung der 1,6-Liter-Ausgabe des späteren VW-Skandalmotors EA 189 annahmen. Und zwar in dem Wissen, dass Volkswagen damit betrügerische Absichten verfolgen wollte.

Es werde überdies Hinweisen nachgegangen, dass die Dokumentation der Software beeinflusst wurde. So ergibt sich der Anfangsverdacht: Beschäftigte der heutigen Conti-Automotive-Sparte könnten "Wünschen von VW entsprochen" haben, eine verbotene Abschalteinrichtung herzustellen. Sichergestelltes Material müsse nun ausgewertet werden, so ein Staatsanwalt: "Wir stehen da noch am Anfang."

Niedersachsen war nicht der einzige Schauplatz der Aktion. Polizisten und Staatsanwälte statteten neben der Continental-Zentrale in Hannover auch Büros in Regensburg und Frankfurt einen Besuch ab. Volkswagen habe am Stammsitz Wolfsburg ebenfalls Unterlagen herausgeben müssen. Außerdem seien Standorte einer Ingenieurfirma in Gifhorn und Berlin aufgesucht worden. Nach Informationen der "Wirtschaftswoche" werden Beschäftigte des Zulieferers IAV als Zeugen geführt - ähnlich wie Continental-Mitarbeiter Anfang des Jahres bei Abgas-Untersuchungen gegen den japanischen Autohersteller Mitsubishi.

Die VW-Dieselaffäre war im September 2015 zuerst in den USA ans Licht gekommen. Der heute größte Autokonzern der Welt hatte manipulierte Reinigungssysteme in Fahrzeuge eingebaut, die in Tests niedrigere Stickoxid-Emissionen anzeigten als im tatsächlichen Straßenverkehr. Das Unternehmen stürzte in eine tiefe Krise, die über 30 Milliarden Euro kostete. Es kam zu zahlreichen zivil- und strafrechtlichen Verfahren - die gesamte Autoindustrie büßte enorm an Vertrauen ein.

Auch wenn bisher nur Volkswagen gezielte Manipulationen einräumte, gibt es Streit über die rechtlichen Grauzonen rund um sogenannte Temperaturfenster, innerhalb deren die Abgasreinigung zum Schutz von Bauteilen verringert werden darf. Und es ergab sich die Frage, ob womöglich auch Zulieferer in Täuschungsabsichten eingeweiht waren oder diese zumindest billigend in Kauf nahmen. Sie bestreiten dies.

Der weltgrößte Autozulieferer Bosch war ebenfalls schon ins Visier geraten. Die Stuttgarter hatten die Motorsteuergeräte gestellt, mit deren Software die VW-Dieselwagen manipuliert wurden. Im Mai 2019 verhängte die Staatsanwaltschaft deshalb eine Geldbuße von 90 Millionen Euro wegen fahrlässiger Verletzung der Aufsichtspflicht - und schloss das Verfahren damit ab. Sie war zu der Überzeugung gelangt, dass die Initiative von Mitarbeitern der jeweiligen Autohersteller ausgegangen war und nicht von Bosch. Gegen einige Mitarbeiter des Zulieferers laufen aber immer noch Ermittlungen.

Continental - Nummer zwei der Zulieferbranche - baut seine Strukturen in Richtung Elektronik, Sensorik, Elektromobilität und Software um. Die Antriebssparte, die bald ein eigenständiges Unternehmen werden soll, hat aber beispielsweise auch Techniken zur Abgasnachbehandlung und Katalysatoren im Programm. Ebenso liefert der Konzern Bauteile zur Einspritzung von Harnstoff-Lösungen ("AdBlue") zu, mit denen Stickoxide im Abgasstrom reduziert werden sollen./jap/DP/fba

01.07.2020 | 15:15:01 (dpa-AFX)
Staatsanwaltschaft: Ermittlungen gegen neun Verdächtige bei Conti
01.07.2020 | 14:26:08 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Wegen VW-Abschalteinrichtung: Durchsuchungen bei Continental
01.07.2020 | 14:06:26 (dpa-AFX)
Wegen VW-Abschalteinrichtung: Durchsuchungen bei Continental
30.06.2020 | 12:57:56 (dpa-AFX)
Gegen schwere Radunfälle: Nachrüstsatz für Abbiegeassistenten in Lkw
29.06.2020 | 12:24:42 (dpa-AFX)
Conti-Personalchefin will über Arbeitszeitverkürzung verhandeln
19.06.2020 | 05:41:09 (dpa-AFX)
Weniger fliegen, mehr Videokonferenzen: Conti-Chef sieht Trendwende