Discount 35 2021/02: Basiswert RWE

DFJ7SC / DE000DFJ7SC2 //
Quelle: DZ BANK: Geld 28.09. 15:32:42, Brief 28.09. 15:32:42
DFJ7SC DE000DFJ7SC2 // Quelle: DZ BANK: Geld 28.09. 15:32:42, Brief 28.09. 15:32:42
30,08 EUR
Geld in EUR
30,09 EUR
Brief in EUR
-0,20%
Diff. Vortag in %
Basiswertkurs: 31,430 EUR
Quelle : Xetra , 15:19:02
  • Max Rendite 16,32%
  • Max Rendite in % p.a. 44,11% p.a.
  • Discount in % 4,26%
  • Cap 35,00 EUR
  • Abstand zum Cap in % 11,36%
  • Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 1,00
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Hinweis der DZ BANK:
Das öffentliche Angebot dieses Wertpapiers ist beendet. Kursstellungen nur während der Börsenzeiten.

Chart

Discount 35 2021/02: Basiswert RWE

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Quelle: DZ BANK AG, Frankfurt: 28.09. 15:32:42
Charts zeigen die Wertentwicklungen der Vergangenheit. Zukünftige Ergebnisse können sowohl niedriger als auch höher ausfallen. Falls Kurse in Fremdwährung notieren, kann die Rendite infolge von Währungsschwankungen steigen oder fallen. © 2020 DZ BANK AG

Stammdaten

Stammdaten
WKN / ISIN DFJ7SC / DE000DFJ7SC2
Emittent DZ BANK AG
Produktstruktur Zertifikat
Kategorie Discount-Zertifikat
Produkttyp Discount Classic
Währung des Produktes EUR
Quanto Nein
Bezugsverhältnis 1,00
Abwicklungsart Barausgleich
Ausübung Europäisch
Emissionsdatum 28.05.2020
Erster Handelstag 28.05.2020
Letzter Handelstag 18.02.2021
Handelszeiten Übersicht
Letzter Bewertungstag 19.02.2021
Zahltag 26.02.2021
Fälligkeitsdatum 26.02.2021
Cap 35,00 EUR

Kennzahlen

Kennzahlen
Berechnung: 28.09.2020, 15:32:42 Uhr mit Geld 30,08 EUR / Brief 30,09 EUR
Spread Absolut 0,01 EUR
Spread Homogenisiert 0,01 EUR
Spread in % des Briefkurses 0,03%
Discount Absolut 1,34 EUR
Discount in % 4,26%
Max Rendite absolut 4,91 EUR
Max Rendite 16,32%
Max Rendite in % p.a. 44,11% p.a.
Seitwärtsrendite in % 4,45%
Seitwärtsrendite p.a. 11,11% p.a.
Abstand zum Cap Absolut 3,57 EUR
Abstand zum Cap in % 11,36%
Performance seit Auflegung in % 4,19%

Basiswert

Basiswert
Kurs 31,430 EUR
Diff. Vortag in % 0,16%
52 Wochen Tief 20,050 EUR
52 Wochen Hoch 34,990 EUR
Quelle Xetra, 15:19:02
Basiswert RWE AG
WKN / ISIN 703712 / DE0007037129
KGV 2,27
Produkttyp Aktie
Sektor Versorger

Produktbeschreibung

Bei einem Discount-Zertifikat erwerben Sie das Zertifikat zu einem Preis, der in der Regel unter dem Preis des Basiswerts liegt. Die Höhe der möglichen Rückzahlung wird durch den Cap (obere Preisgrenze) begrenzt. Das Zertifikat hat eine feste Laufzeit und wird am 26.02.2021 (Rückzahlungstermin) fällig. Am Rückzahlungstermin gibt es folgende Rückzahlungsmöglichkeiten:
  • Liegt der Schlusskurs des Basiswerts RWE AG St an der maßgeblichen Börse am 19.02.2021 (Referenzpreis) auf oder über dem Cap, erhalten Sie den Höchstbetrag von 35,00 EUR.
  • Liegt der Referenzpreis unter dem Cap, erhalten Sie einen Rückzahlungsbetrag in Euro, der dem Referenzpreis multipliziert mit dem Bezugsverhältnis entspricht. Sie erleiden einen Verlust, wenn der Rückzahlungsbetrag unter dem Erwerbspreis des Zertifikats liegt.
Sie verzichten auf den Anspruch auf Dividenden aus dem Basiswert und haben keine weiteren Ansprüche aus dem Basiswert (z.B. Stimmrechte).

Analyse

Gesamteindruck
Einfach nutzbares Gesamtrating basierend auf einer fundamentalen, technischen und Risikoanalyse unter Einbezug von Branchen- und Marktumfeld.

Neutral

Gewinnprognose
Der Veränderungstrend der Gewinnprognosen über ein Zeitfenster von 7 Wochen.

Negative Analystenhaltung seit 14.08.2020

Kurs-Gewinn-Verhältnis
Das KGV setzt den aktuellen Kurs der Aktie ins Verhältnis zu seiner Gewinnerwartung. Es wird auf Basis der langfristigen Gewinnprognosen der Analysten errechnet.
16,8

Erwartetes KGV für 2022

Risiko-Bewertung
Gesamteinschätzung des Risikos auf Basis des Bear Market und des Bad News Factors.

Mittel

Bear-Market-Faktor
Risiko Parameter, der anhand des Titelverhaltens in sich abwärts bewegenden Märkten das Marktrisiko einer Aktie angibt.

Mittlere Anfälligkeit bei Indexrückgängen

Korrelation
Die Korrelation gibt an, inwieweit die Bewegungen der Aktie mit denen Ihres Indexes übereinstimmen.
67,7%

Starke Korrelation mit dem DJ Stoxx 600

Marktkapitalisierung (Mrd. USD) 24,61 Grosser Marktwert Mit einer Marktkapitalisierung von >$8 Mrd., ist RWE ein hoch kapitalisierter Titel.
Gewinnprognose Negative Analystenhaltung seit 14.08.2020 Die Gewinnerwartung der Analysten pro Aktie liegen heute niedriger als vor sieben Wochen. Dieser negative Trend hat am 14.08.2020 bei einem Kurs von 34,22 eingesetzt.
Preis Fairer Preis Auf Basis des Wachstumspotentials und anderer Messwerte erscheint der Kurs angemessen.
Relative Performance -1,8% Unter Druck (vs. DJ Stoxx 600) Die relative "Underperformance" der letzten vier Wochen im Vergleich zum DJ Stoxx 600 beträgt -1,8%.
Mittelfristiger Trend Negative Tendenz seit dem 04.09.2020 Der technische 40-Tage Trend ist seit dem 04.09.2020 negativ. Der bestätigte technische Trendwendepunkt von +1,75% entspricht 32,77.
Wachstum KGV 0,8 7,91% Aufschlag relativ zur Wachstumserwartung Liegt das "Verhältnis zwischen Wachstum plus geschätzte Dividende und KGV" unter 0,9, so beinhaltet der Kurs bereits einen Aufschlag gegenüber dem normalen Preis für das Wachstumspotential. Hier: 7,91% Aufschlag.
KGV 16,8 Erwartetes KGV für 2022 Das erwartete KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) gilt für das Jahr 2022.
Langfristiges Wachstum 11,2% Wachstum heute bis 2022 p.a. Die durchschnittlichen jährlichen Wachstumsraten gelten für die Gewinne von heute bis 2022.
Anzahl der Analysten 21 Starkes Analysteninteresse In den zurückliegenden sieben Wochen haben durchschnittlich 21 Analysten eine Schätzung des Gewinns pro Aktie für diesen Titel abgegeben.
Dividenden Rendite 2,8% Dividende durch Gewinn gedeckt Für die während den nächsten 12 Monaten erwartete Dividende müssen voraussichtlich 47,41% des Gewinns verwendet werden.
Risiko-Bewertung Mittel Die Aktie ist seit dem 31.07.2020 als Titel mit mittlerer Sensitivität eingestuft.
Bear-Market-Faktor Mittlere Anfälligkeit bei Indexrückgängen Die Aktie tendiert dazu, Indexrückgänge in etwa gleichem Umfang mitzuvollziehen.
Bad News Geringe Kursrückgänge bei spezifischen Problemen Der Titel verzeichnet bei unternehmensspezifischen Problemen i.d.R. geringe Kursabschläge in Höhe von durchschnittlich 2,9%.
Beta 0,98 Mittlere Anfälligkeit vs. DJ Stoxx 600 Die Aktie tendiert dazu, pro 1% Indexbewegung mit einem Ausschlag von 0,98% zu reagieren.
Korrelation 365 Tage 67,7% Starke Korrelation mit dem DJ Stoxx 600 67,7% der Kursschwankungen werden durch Indexbewegungen verursacht.
Value at Risk 7,52 EUR Das geschätzte mittelfristige Value at Risk beträgt 7,52 EUR oder 0,24% Das geschätzte Value at Risk beträgt 7,52 EUR. Das Risiko liegt deshalb bei 0,24%. Dieser Wert basiert auf der mittelfristigen historischen Volatilität (1 Monat) mit einem Konfidenzintervall von 95%.
Volatilität der über 1 Monat 24,5%
Volatilität der über 12 Monate 36,0%

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News

28.09.2020 | 14:30:11 (dpa-AFX)
ROUNDUP 3: 90 Gebiete geologisch geeignet als Atomendlager - Gorleben raus

(neu: mehr Details und Hintergrund)

BERLIN (dpa-AFX) - Große Teile Deutschlands sind für ein Atomendlager nach geologischen Kriterien grundsätzlich geeignet - der lange heftig umkämpfte Salzstock Gorleben aber ist nicht darunter. Insgesamt weisen nach Erkenntnissen der Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) 90 Gebiete günstige geologische Voraussetzungen auf. Die Suche fängt aber nun erst richtig an, es gibt keine Vorentscheidung für einen Standort. In der nächsten Phase sollen die Gebiete eingegrenzt werden. Nach der Vorlage des Zwischenberichts am Montag ging der politische Streit los. Kritik kam vor allem aus Bayern.

Nach dem Bericht ist ein Anteil von 54 Prozent der Landesfläche als Teilgebiet ausgewiesen. Darin ist die Überlagerung einiger Gebiete berücksichtigt. Teilgebiete sind laut BGE Gebiete, die eine günstige geologische Gesamtsituation für die Lagerung hochradioaktiver Abfälle erwarten lassen. Die Teilgebiete verteilen sich auf alle Bundesländer mit Ausnahme des Saarlands. Sie liegen vor allem in Bayern, Niedersachsen, Baden-Württemberg, Schleswig-Holstein, Brandenburg und Sachsen-Anhalt. Auch in den Stadtstaaten Bremen, Hamburg und Berlin sind Teilgebiete ausgewiesen.

Dem Zwischenbericht zufolge gibt es sehr kleine Teilgebiete, beispielsweise Salzstöcke - aber auch sehr große Teilgebiete, etwa große Tonformationen. Diese könne sich über mehrere Landkreise oder auch Bundesländergrenzen hinweg erstrecken.

Faktoren wie etwa die Bevölkerungsdichte wurden in der ersten Phase der Endlagersuche noch nicht beachtet - das erfolgt in weiteren Schritten. Gesucht wird der beste Ort, um hochradioaktiven Atommüll eine Million Jahre lang möglichst sicher zu lagern. Das Endlager soll unterirdisch in Salz, Ton oder Kristallin, also vor allem Granit, entstehen. 2031 soll der Standort gefunden sein, ab 2050 sollen Behälter mit strahlendem Abfall unterirdisch eingelagert werden.

Nach Ansicht der BGE erlaubt die Geologie in Deutschland in jedem Fall den Bau eines Endlagers. "Die Geologie ist von Nord bis Süd und Ost bis West so günstig, dass sich ein Standort wird ermitteln lassen", sagte BGE-Geschäftsführer Stefan Studt am Montag in Berlin. Die nun ausgewählten Regionen seien aber noch lange kein Endlagerstandort.

Aus dem Rennen ist der Salzstock Gorleben in Niedersachsen. Gorleben war zu einem Symbol der Anti-Atomkraft-Bewegung geworden. Nach langem Ärger um Gorleben war die Endlager-Suche komplett neu gestartet worden, das Gesetz dazu gibt es seit 2013.

Der Salzstock ist aufgrund von geologischen Mängeln aus dem Suchverfahren ausgeschlossen. "Gorleben ist nicht der bestmögliche Standort", sagte BGE-Geschäftsführer Steffen Kanitz. Unter anderem weise der Salzstock ein nicht intaktes Deckgebirge vor, auch die Gewässerchemie spreche gegen den Standort. Allerdings gehört Gorleben zu einem großen Tongestein-Gebiet, das generell geeignet erscheint für ein Endlager.

Politiker von Grünen, Linke und SPD bewerteten das Aus für den Salzstock Gorleben als Atomendlager als Erfolg für die Anti-Atomkraft-Bewegung. Dagegen kritisierte Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU), dass der Salzstock aus dem Verfahren herausgenommen wurde.

Der Zwischenbericht stieß bei Söder auf große Skepsis. Von Bayern gebe es im Verfahren jetzt "keine Totalblockade", der Freistaat werde das Verfahren aber "sehr konstruktiv und kritisch begleiten", sagte er in München. Söder betonte, die Vorgabe, ein Endlager für eine Million Jahre sicherstellen zu können, erlaube keine Alternative zu geologischen Barrieren. Dies sei für den zerklüfteten Granit in Bayern etwa nicht ohne technische Maßnahmen machbar.

Die Bundesgesellschaft für Endlagerung wies Kritik aus Bayern zurück. "Wir arbeiten rein wissenschaftlich", sagte Studt. Dass Bayern die Auswahl von zerklüftetem Granitgestein nun kritisiere, sei überraschend, immerhin habe auch Bayern dem bundesweiten Suchverfahren zugestimmt.

Die BGE will in der nächsten Phase im Rahmen einer übertägigen Erkundung Standorte ermitteln, die sie dann zur untertägigen Erkundung vorschlägt. Dies kann Jahre dauern. Nach Abschluss der untertägigen Erkundung wird für 2031 ein Vorschlag für einen Standort angestrebt. Entscheiden muss am Ende der Bundestag.

Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) bezeichnete die Suche nach einem Endlager als gesamtgesellschaftliche Aufgabe: "Von allen Politikerinnen und Politikern erwarte ich, jetzt zur gemeinsamen Verantwortung zu stehen und dem Verfahren Rückhalt zu geben."/evs/had/ctt/hoe/ted/DP/jha

28.09.2020 | 13:44:24 (dpa-AFX)
Die meisten Teilgebietsflächen liegen in Bayern und Niedersachsen
28.09.2020 | 12:21:00 (dpa-AFX)
Schulze: Endlagersuche gesamtgesellschaftliche Aufgabe
28.09.2020 | 12:10:19 (dpa-AFX)
WDH: Bundesgesellschaft weist Kritik aus Bayern an Endlagersuche zurück
28.09.2020 | 11:59:40 (dpa-AFX)
RWE will Meereswindparks in Großbritannien ausbauen
28.09.2020 | 11:50:10 (dpa-AFX)
ROUNDUP 2/BGE: Deckgebirge in Gorleben nicht ausreichend für Endlager
28.09.2020 | 11:45:52 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Bundesgesellschaft weist Kritik aus Bayern an Endlagersuche zurück