Bonus Cap 24 2021/09: Basiswert RWE

DFJ6GB / DE000DFJ6GB1 //
Quelle: DZ BANK: Geld 03.07., Brief 03.07.
DFJ6GB DE000DFJ6GB1 // Quelle: DZ BANK: Geld 03.07., Brief 03.07.
32,74 EUR
Geld in EUR
32,79 EUR
Brief in EUR
0,34%
Diff. Vortag in %
Basiswertkurs: 31,680 EUR
Quelle : Xetra , 03.07.
  • Bonus-Schwelle / Bonuslevel 40,00 EUR
  • Bonuszahlung 40,00 EUR
  • Barriere 24,00 EUR
  • Abstand zur Barriere in % 24,24%
  • Barriere gebrochen Nein
  • Bonusrenditechance in % p.a. 17,97% p.a.
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Hinweis der DZ BANK:
Das öffentliche Angebot dieses Wertpapiers ist beendet. Kursstellungen nur während der Börsenzeiten.

Chart

Bonus Cap 24 2021/09: Basiswert RWE

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Quelle: DZ BANK AG, Frankfurt: 03.07. 21:58:31
Charts zeigen die Wertentwicklungen der Vergangenheit. Zukünftige Ergebnisse können sowohl niedriger als auch höher ausfallen. Falls Kurse in Fremdwährung notieren, kann die Rendite infolge von Währungsschwankungen steigen oder fallen. © 2020 DZ BANK AG

Stammdaten

Stammdaten
WKN / ISIN DFJ6GB / DE000DFJ6GB1
Emittent DZ BANK AG
Produktstruktur Zertifikat
Kategorie Bonus-Zertifikat
Produkttyp Bonus Cap
Währung des Produktes EUR
Quanto Nein
Ausübung Europäisch
Emissionsdatum 27.05.2020
Erster Handelstag 27.05.2020
Letzter Handelstag 16.09.2021
Handelszeiten Übersicht
Letzter Bewertungstag 17.09.2021
Zahltag 24.09.2021
Fälligkeitsdatum 24.09.2021
Bonus-Schwelle / Bonuslevel 40,00 EUR
Bonuszahlung 40,00 EUR
Start Barrierebeobachtung / 1. Beobachtungstag 27.05.2020
Innerhalb Barrierebeobachtung Ja
Barriere 24,00 EUR
Barriere gebrochen Nein
Cap 40,00 EUR

Kennzahlen

Kennzahlen
Berechnung: 03.07.2020, 21:58:31 Uhr mit Geld 32,74 EUR / Brief 32,79 EUR
Spread Absolut 0,05 EUR
Spread Homogenisiert 0,05 EUR
Spread in % des Briefkurses 0,15%
Bonusbetrag 40,00 EUR
Bonusrenditechance in % 21,99%
Bonusrenditechance in % p.a. 17,97% p.a.
Max Rendite 21,99%
Max Rendite in % p.a. 17,66% p.a.
Abstand zur Barriere Absolut 7,68 EUR
Abstand zur Barriere in % 24,24%
Aufgeld Absolut 1,11 EUR
Aufgeld in % p.a. 2,90% p.a.
Aufgeld in % 3,50%
Performance seit Auflegung in % 5,68%

Basiswert

Basiswert
Kurs 31,680 EUR
Diff. Vortag in % -0,75%
52 Wochen Tief 20,050 EUR
52 Wochen Hoch 34,640 EUR
Quelle Xetra, 03.07.
Basiswert RWE AG
WKN / ISIN 703712 / DE0007037129
KGV 2,29
Produkttyp Aktie
Sektor Versorger

Produktbeschreibung

Das Zertifikat hat eine feste Laufzeit und wird am 24.09.2021 (Rückzahlungstermin) fällig. Die Höhe der Rückzahlung hängt davon ab, ob der Basiswert während der Beobachtungstage immer über der festgelegten Barriere notiert. Die Rückzahlung ist auf einen Höchstbetrag begrenzt. Am Rückzahlungstermin gibt es folgende Rückzahlungsmöglichkeiten:
  • Jeder Kurs des Basiswerts liegt während der Beobachtungstage (27.05.2020 bis 17.09.2021) (Beobachtungspreis) immer über der Barriere von 24,00 EUR. Sie erhalten den Bonusbetrag von 40,00 EUR.
  • Mindestens ein Beobachtungspreis liegt auf oder unter der Barriere. Sie erhalten einen Rückzahlungsbetrag in EUR, der dem Referenzpreis multipliziert mit dem Bezugsverhältnis entspricht. Der Rückzahlungsbetrag ist jedoch auf den Höchstbetrag von 40,00 EUR begrenzt.
Sie verzichten auf den Anspruch auf Dividenden aus dem Basiswert und haben keine weiteren Ansprüche aus dem Basiswert (z.B. Stimmrechte).

Analyse

Gesamteindruck
Einfach nutzbares Gesamtrating basierend auf einer fundamentalen, technischen und Risikoanalyse unter Einbezug von Branchen- und Marktumfeld.

Eher positiv

Gewinnprognose
Der Veränderungstrend der Gewinnprognosen über ein Zeitfenster von 7 Wochen.

Negative Analystenhaltung seit 03.07.2020

Kurs-Gewinn-Verhältnis
Das KGV setzt den aktuellen Kurs der Aktie ins Verhältnis zu seiner Gewinnerwartung. Es wird auf Basis der langfristigen Gewinnprognosen der Analysten errechnet.
15,6

Erwartetes KGV für 2022

Risiko-Bewertung
Gesamteinschätzung des Risikos auf Basis des Bear Market und des Bad News Factors.

Niedrig

Bear-Market-Faktor
Risiko Parameter, der anhand des Titelverhaltens in sich abwärts bewegenden Märkten das Marktrisiko einer Aktie angibt.

Defensiver Charakter bei sinkendem Index

Korrelation
Die Korrelation gibt an, inwieweit die Bewegungen der Aktie mit denen Ihres Indexes übereinstimmen.
65,3%

Starke Korrelation mit dem DJ Stoxx 600

Marktkapitalisierung (Mrd. USD) 21,97 Grosser Marktwert Mit einer Marktkapitalisierung von >$8 Mrd., ist RWE AG. ein hoch kapitalisierter Titel.
Gewinnprognose Negative Analystenhaltung seit 03.07.2020 Die Gewinnerwartung der Analysten pro Aktie liegen heute niedriger als vor sieben Wochen. Dieser negative Trend hat am 03.07.2020 bei einem Kurs von 31,79 eingesetzt.
Preis Fairer Preis Auf Basis des Wachstumspotentials und anderer Messwerte erscheint der Kurs angemessen.
Relative Performance 1,5% vs. DJ Stoxx 600 Die relative "Outperformance" der letzten vier Wochen im Vergleich zum DJ Stoxx 600 beträgt 1,5%.
Mittelfristiger Trend Positive Tendenz seit dem 08.05.2020 Der mittelfristige technische 40-Tage Trend ist seit dem 08.05.2020 positiv. Der bestätigte technische Trendwendepunkt von +1,75% entspricht 29,04.
Wachstum KGV 0,9 3,19% Abschlag relativ zur Wachstumserwartung Ein "Verhältnis zwischen Wachstum plus geschätzte Dividende und KGV" von über 0,9 weist auf einen Preisabschlag gegenüber dem normalen Preis für das Wachstumspotential hin, von in diesem Fall 3,19%.
KGV 15,6 Erwartetes KGV für 2022 Das erwartete KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) gilt für das Jahr 2022.
Langfristiges Wachstum 11,6% Wachstum heute bis 2022 p.a. Die durchschnittlichen jährlichen Wachstumsraten gelten für die Gewinne von heute bis 2022.
Anzahl der Analysten 20 Starkes Analysteninteresse In den zurückliegenden sieben Wochen haben durchschnittlich 20 Analysten eine Schätzung des Gewinns pro Aktie für diesen Titel abgegeben.
Dividenden Rendite 2,9% Dividende durch Gewinn gedeckt Für die während den nächsten 12 Monaten erwartete Dividende müssen voraussichtlich 45,60% des Gewinns verwendet werden.
Risiko-Bewertung Niedrig Die Aktie ist seit dem 19.06.2020 als Titel mit geringer Sensitivität eingestuft.
Bear-Market-Faktor Defensiver Charakter bei sinkendem Index Die Aktie tendiert dazu, Indexrückgänge um durchschnittlich -62 abzuschwächen.
Bad News Geringe Kursrückgänge bei spezifischen Problemen Der Titel verzeichnet bei unternehmensspezifischen Problemen i.d.R. geringe Kursabschläge in Höhe von durchschnittlich 2,7%.
Beta 0,96 Mittlere Anfälligkeit vs. DJ Stoxx 600 Die Aktie tendiert dazu, pro 1% Indexbewegung mit einem Ausschlag von 0,96% zu reagieren.
Korrelation 365 Tage 65,3% Starke Korrelation mit dem DJ Stoxx 600 65,3% der Kursschwankungen werden durch Indexbewegungen verursacht.
Value at Risk 3,81 EUR Das geschätzte mittelfristige Value at Risk beträgt 3,81 EUR oder 0,12% Das geschätzte Value at Risk beträgt 3,81 EUR. Das Risiko liegt deshalb bei 0,12%. Dieser Wert basiert auf der mittelfristigen historischen Volatilität (1 Monat) mit einem Konfidenzintervall von 95%.
Volatilität der über 1 Monat 23,4%
Volatilität der über 12 Monate 36,0%

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03.07.2020 | 19:12:26 (dpa-AFX)
GESAMT-ROUNDUP: Kohle-Ausstieg ist besiegelt

BERLIN (dpa-AFX) - Der deutsche Kohle-Ausstieg ist besiegelt. Am Freitag stimmten Bundestag und Bundesrat einem Paket an Gesetzen zu, das den Fahrplan für die schrittweise Stilllegung von Kohlekraftwerken bis spätestens 2038 vorsieht und den betroffenen Regionen im Gegenzug Milliardenhilfen sichert. Die Ministerpräsidenten der Kohle-Länder Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Brandenburg und Sachsen-Anhalt zeigten sich auf einer gemeinsamen Pressekonferenz zufrieden und verteidigten das Ausstiegsdatum, das gerade Umweltschützern zu spät ist.

Es gehe darum, eine Volkswirtschaft am Leben zu halten "und sich nicht einen eigenen K.-o.-Schlag zu liefern", sagte Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) mit Blick darauf, dass die Energieversorgung gesichert werden muss. Sachsens Regierungschef Michael Kretschmer (CDU) betonte, die Kohleregionen hätten nun die Chance, neue Strukturen aufzubauen. Doch was passiert jetzt - und wie wird das Kohle-Paket in den ostdeutschen Revierregionen gesehen?

DAS PAKET: Beim Verbrennen von Kohle zur Stromgewinnung entsteht vergleichsweise viel klimaschädliches Kohlendioxid (CO2). Deswegen soll der Anteil des Kohlestroms zugunsten von Erneuerbaren Energien in Deutschland schrittweise gesenkt und die Kohlekraftwerke bis 2038 nach und nach abgeschaltet werden. Das soll ein Baustein sein, damit Deutschland seine Klimaziele erreichen könnte. Noch in diesem Jahr geht die erste Anlage in Nordrhein-Westfalen vom Netz, die acht dreckigsten Kraftwerke in den nächsten zwei Jahren. Die neueren Kraftwerke im Osten gehören zu den letzten, die abgeschaltet werden.

DIE REVIERHILFEN: Gerade in den strukturschwächeren Regionen im Lausitzer Revier in Sachsen und Brandenburg sowie im Mitteldeutschen Revier im Süden Sachsen-Anhalts ist das Abbaggern und Verwerten von Kohle ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Sachsen-Anhalts Regierungschef Haseloff verwies am Freitag erneut darauf, dass der Energieträger Kohle von Strom über Prozessgas bis hin zur Wärme auch eine wichtige Grundlage für die wichtigen Chemieparks in der Region sei.

Um den Wegfall der Kohleförderung vor Ort zu kompensieren, sollen die betroffenen Länder vom Bund in den nächsten Jahrzehnten bis zu 40 Milliarden Euro Strukturhilfen bekommen. 26 Milliarden Euro will der Bund über eigene Projekte in der Region ausgeben. 14 Milliarden Euro bekommen die Länder, um in Eigenregie Konzepte umzusetzen. Dabei geht es sowohl um eine bessere Infrastruktur, um die Regionen für Wirtschaftsansiedlungen attraktiver zu machen, als auch um die Ansiedlung von Forschungszentren und Behörden, um neue Jobs zu schaffen.

DIE PROJEKTE: Die Ost-Bundesländer haben jeweils eigene Schwerpunkte, wie der Strukturwandel gestaltet werden soll. Sachsens Regierungschef Kretschmer setzt unter anderem große Hoffnungen in neue Forschungseinrichtungen, wie die beiden geplanten Helmholtz-Zentren im Mitteldeutschen sowie im Lausitzer Revier. Wissenschaftler sollten mit den neuesten Themen kommen, die sich dort umsetzen ließen, sagte er am Freitag. Es sei bekannt, dass sich nach fünf bis zehn Jahren Effekte zeigten, etwa weil es Ausgründungen gebe oder sich im Umfeld Start-ups ansiedelten. Zudem setze er für die Lausitz auf die geplante bessere und engere Bahnanbindung an die "Bundeshauptstadt mit ihrem unglaublichen Wachstum".

Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) verwies unter anderem auf den anvisierten Ausbau des Bahn-Instandsetzungswerk in Cottbus, in dem 1200 weitere Industriearbeitsplätze entstehen sollen. Davon könnten auch die Kohle-Beschäftigten im nahen Tagebau Jänschwalde profitieren. Auch Cottbus soll zudem besser an Berlin angeschlossen werden. Sachsen-Anhalt will unter anderem ein neues Bio-Ökonomiezentrum für nachhaltige Chemie aufbauen sowie die Internetanbindung seiner Kohle-Region verbessern. Dabei setzt es auch auf den für die Industrie besonders interessanten und reaktionsschnellen neuen Mobilfunkstandard 5G.

DIE WIRTSCHAFT: Das Echo aus der Wirtschaft in den betroffenen Revierregionen ist unterschiedlich. Die Wirtschaft in der Lausitz forderte eine schnelle Umsetzung. Der Geschäftsführer der Wirtschaftsinitiative Lausitz, Klaus Aha, nannte die Verabschiedung überfällig. Der Deutsche Gewerkschaftsbund Berlin-Brandenburg betonte, Betriebe und Bürger hätten jetzt Sicherheit.

Aus Sicht der Industrie- und Handelskammer (IHK) Halle-Dessau sind die geplanten Strukturhilfen hingegen unzureichend. Zwar werde die Infrastruktur bei Verkehr, Forschung und Digitalisierung verbessert, kommentierte IHK-Präsident Steffen Keitel. Allerdings fehle es völlig an Anreizen für Unternehmen, vorrangig in den Revierregionen zu investieren und innovativ zu sein.

Auch Wirtschaftswissenschaftler stießen in diese Kerbe. Aus Sicht des Vize-Chefs des Dresdner Ifo-Instituts, Joachim Ragnitz, kommen Unternehmensbeihilfen zu kurz, die durch attraktive Bedingungen Ansiedlungen und Unternehmensinvestitionen fördern könnten. "Es ist wahrscheinlich, dass die vorgesehenen Strukturhilfen die Wachstumsperspektiven insbesondere der ostdeutschen Reviere insgesamt nicht nachhaltig stärken", sagte der Vize-Chef des Instituts für Wirtschaftsforschung in Halle (IWH), Oliver Holtemöller.

DIE REGIONEN: Sachsens Minister für Regionalentwicklung, Thomas Schmidt (CDU), kündigte an, bei der Auswahl künftiger Projekte eng mit den betroffenen Regionen zusammenarbeiten zu wollen. Jährlich stünden im Freistaat 176 Millionen Euro zur Verfügung. Auf sachsen-anhaltischer Seite kritisierte der Landrat des Burgenlandkreises, Götz Ulrich (CDU), hingegen, dass die Kommunen im Revier bisher kein Mitspracherecht hatten. Er bedauerte zudem, dass es vor allem der Lausitz gelungen sei, Leuchtturmprojekte wie große Forschungseinrichtungen für sich zu gewinnen. Positiv sei dagegen die geplante deutlich bessere Bahnanbindung.

DIE BETREIBER: Die Betreiber müssen nach den Beschlüssen jetzt nach und nach ihre Kraftwerke vom Netz nehmen, werden im Gegenzug aber mit mehr als vier Milliarden Euro vom Staat entschädigt. Das Lausitzer Energieunternehmen Leag stellt sich derzeit auf die Umsetzung des Kohle-Ausstiegs ein. Voraussichtlich im September solle ein Konzept vorliegen, sagte Leag-Sprecher Thoralf Schirmer. Für die nächsten Jahre wolle man sich breiter aufstellen. Als Beispiel nannte er Projekte für Batteriespeicher und Wasserstoff-Kraftwerke.

Der Kohleförderer Mibrag mit Sitz in Zeitz im Süden Sachsen-Anhalts beklagt hingegen, dass für ihn anders als für die Leag oder den Energieriesen RWE <DE0007037129> bisher keine Entschädigung für die Verkürzung der Laufzeit vorgesehen ist. Hintergrund ist, dass das Unternehmen als reines Bergbauunternehmen keine Großkraftwerke hat. "Werden die Laufzeiten wie im Gesetz vorgesehen verkürzt, führt das bei Mibrag unmittelbar zu Umsatzverlusten bei gleichzeitig höheren und früher anfallenden Kosten für die Rekultivierung", sagte der Vorsitzende der Mibrag-Geschäftsführung, Armin Eichholz, laut Mitteilung.

DER FAHRPLAN: Die Grünen in den Landtagen sowie im Bundestag kritisieren den geplanten Kohle-Ausstieg bis 2038 als zu spät. Umweltverbände sehen das ähnlich. "Greenpeace wird weiter gemeinsam mit der gesamten Klimabewegung bei dieser und der nächsten Regierung für das Ende der Kohleverbrennung bis spätestens 2030 kämpfen", versprach Geschäftsführer Martin Kaiser.

Ein früherer Ausstieg aus der Kohleverstromung im Jahr 2030, 2032 oder 2034 sei immer noch denkbar, wenn die Versorgungssicherheit garantiert sei, ergänzte Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet (CDU). Das komme vor allem dann in Betracht, wenn der Bau neuer Stromtrassen schneller vorangehe oder Speichermöglichkeiten Strom aus erneuerbaren Energien wettbewerbsfähiger machen.

Aus Sicht anderer Kritiker, etwa Sachsen-Anhalts FDP-Chef Frank Sitta, hat die Bundesregierung mit dem politisch verordneten Kohle-Ausstieg den falschen Weg gewählt. Aus seiner Sicht wäre es klüger gewesen, auf steigende Preise für CO2-Zertifikate beim Emissionshandel zu vertrauen, der Kohlestrom mit der Zeit unattraktiver gemacht hätte. "Die Marktmechanismen sind wie sie sind", kommentierte Sachsens Regierungschef Kretschmer die Frage danach, ob genau diese steigenden CO2-Preise einen Kohle-Ausstieg vor 2038 wahrscheinlich machen. Laschet sprach von einer spekulativen Annahme. Es sei darum gegangen, für den Kohle-Ausstieg einen Prozess zu haben, der sich lenken und steuern lasse./hnl/tam/hoe/raz/jos/vr/na/DP/nas

03.07.2020 | 18:07:58 (dpa-AFX)
ROUNDUP 3: Deutschland steigt bis spätestens 2038 aus der Kohle aus
03.07.2020 | 16:39:57 (dpa-AFX)
ROUNDUP 2: Deutschland steigt bis spätestens 2038 aus der Kohle aus
03.07.2020 | 15:50:43 (dpa-AFX)
Laschet zu Kohleausstieg: Machen beim Klimaschutz Tempo
03.07.2020 | 15:49:21 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Deutschland steigt bis spätestens 2038 aus der Kohle aus
03.07.2020 | 15:21:43 (dpa-AFX)
Recherche: Milliardensubventionen für fossile Brennstoffe in Europa
03.07.2020 | 12:46:31 (dpa-AFX)
ROUNDUP 2: Bundestag beschließt schrittweisen Kohleausstieg in Deutschland