Mini-Future Long 55,9798 open end: Basiswert Bayer

DFJ63B / DE000DFJ63B5 //
Quelle: DZ BANK: Geld 05.08. 16:25:29, Brief
DFJ63B DE000DFJ63B5 // Quelle: DZ BANK: Geld 05.08. 16:25:29, Brief
0,28 EUR
Geld in EUR
-- EUR
Brief in EUR
-30,00%
Diff. Vortag in %
Basiswertkurs: 56,15 EUR
Quelle : Xetra , 16:11:57
  • Basispreis
    53,188 EUR
  • Abstand zum Basispreis in % 5,28%
  • Knock-Out-Barriere
    55,9798 EUR
  • Abstand zum Knock-Out in % 0,30%
  • Hebel --
  • Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 0,10
  • HeaderLabel Abstand zum Knock-Out in %
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Hinweis der DZ BANK:
Das öffentliche Angebot dieses Wertpapiers ist beendet. Kursstellungen nur während der Börsenzeiten.

Chart

Mini-Future Long 55,9798 open end: Basiswert Bayer

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Quelle: DZ BANK AG, Frankfurt: 05.08. 16:25:29
Charts zeigen die Wertentwicklungen der Vergangenheit. Zukünftige Ergebnisse können sowohl niedriger als auch höher ausfallen. Falls Kurse in Fremdwährung notieren, kann die Rendite infolge von Währungsschwankungen steigen oder fallen. © 2020 DZ BANK AG

Stammdaten

Stammdaten
WKN / ISIN DFJ63B / DE000DFJ63B5
Emittent DZ BANK AG
Produktstruktur Hebelprodukt
Kategorie Mini-Future
Produkttyp long (steigende Markterwartung)
Währung des Produktes EUR
Quanto Nein
Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 0,10
Emissionsdatum 27.05.2020
Erster Handelstag 27.05.2020
Handelszeiten Übersicht
Knock-Out-Zeiten Übersicht
Zahltag Endlos
Basispreis
53,188 EUR
Knock-Out-Barriere
55,9798 EUR
Knock-Out-Barriere erreicht Ja
Knock-Out-Barriere erreicht am 05.08.2020 16:25
Anpassungsprozentsatz p.a. 2,49000% p.a.
enthält: Bereinigungsfaktor 3,00%

Kennzahlen

Kennzahlen
Berechnung: 05.08.2020, 16:25:29 Uhr mit Geld 0,28 EUR / Brief --
Spread Absolut --
Spread Homogenisiert --
Spread in % des Briefkurses --
Hebel --
Abstand zum Knock-Out Absolut 0,1702 EUR
Abstand zum Knock-Out in % 0,30%
Performance seit Auflegung in % -68,82%

Produktbeschreibung

Art
Dieses Produkt ist eine Inhaberschuldverschreibung, die unter deutschem Recht begeben wurde.
Ziele
Ziel dieses Produkts ist es, Ihnen einen bestimmten Anspruch zu vorab festgelegten Bedingungen zu gewähren. Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Sie partizipieren überproportional (gehebelt) an allen Entwicklungen des Beobachtungspreises. Aufgrund seiner Hebelwirkung reagiert das Produkt auf kleinste Bewegungen des Beobachtungspreises. Das Produkt kann während seiner Laufzeit verfallen, sofern ein Knock-out-Ereignis eintritt. Ein Knock-out-Ereignis tritt ein, wenn der Beobachtungspreis mindestens einmal auf oder unter der Knock-out-Barriere liegt. In diesem Fall erhalten Sie einen Rückzahlungsbetrag, der sich wie folgt ermittelt: Zuerst wird der Basispreis vom Kurs, den die Emittentin innerhalb der Bewertungsfrist ermittelt, abgezogen. Anschließend wird dieses Ergebnis mit dem Bezugsverhältnis multipliziert. Wird von der DZ BANK jedoch kein positiver Rückzahlungsbetrag berechnet, gilt Folgendes: Der Rückzahlungsbetrag je Optionsschein beträgt 0,001 EUR und wird am Rückzahlungstermin gezahlt, wobei der Rückzahlungsbetrag, den die DZ BANK an Sie zahlt, aufsummiert für sämtliche von Ihnen gehaltenen Optionsscheine berechnet und kaufmännisch auf zwei Nachkommastellen gerundet wird. Soweit Sie weniger als zehn Optionsscheine halten, wird unabhängig von der Anzahl der Optionsscheine, die Sie halten, ein Betrag in Höhe von 0,01 EUR gezahlt. Sie sind berechtigt, die Optionsscheine an jedem Einlösungstermin zum Rückzahlungsbetrag einzulösen. Die Einlösung erfolgt, indem Sie mindestens zehn Bankarbeitstage vor dem jeweiligen Einlösungstermin bis 10:00 Uhr (Ortszeit Frankfurt am Main) eine Erklärung in Textform an die DZ BANK schicken. Darüber hinaus haben wir das Recht, die Optionsscheine insgesamt, jedoch nicht teilweise, am ordentlichen Kündigungstermin ordentlich zu kündigen. Die ordentliche Kündigung durch uns ist mindestens 30 Kalendertage vor dem jeweiligen ordentlichen Kündigungstermin zu veröffentlichen. Nach Einlösung durch Sie oder Kündigung durch uns und sofern nicht zuvor ein Knock-out-Ereignis eingetreten ist, erhalten Sie einen Rückzahlungsbetrag am Rückzahlungstermin der wie folgt ermittelt wird: Der Basispreis wird vom Referenzpreis abgezogen. Anschließend wird das Ergebnis mit dem Bezugsverhältnis multipliziert. Der Basispreis und die Knock-out-Barriere werden regelmäßig angepasst, um u.a. eine Finanzierungskomponente zu berücksichtigen, die der DZ BANK aufgrund eines spezifischen Marktzinses zuzüglich einer von der DZ BANK nach ihrem billigem Ermessen festgelegten Marge entsteht. Sie erhalten keine sonstigen Erträge (z.B. Dividenden) und haben keine weiteren Ansprüche (z.B. Stimmrechte) aus dem Basiswert.

Analyse

Gesamteindruck
Einfach nutzbares Gesamtrating basierend auf einer fundamentalen, technischen und Risikoanalyse unter Einbezug von Branchen- und Marktumfeld.

Neutral

Gewinnprognose
Der Veränderungstrend der Gewinnprognosen über ein Zeitfenster von 7 Wochen.

Negative Analystenhaltung seit 15.05.2020

Kurs-Gewinn-Verhältnis
Das KGV setzt den aktuellen Kurs der Aktie ins Verhältnis zu seiner Gewinnerwartung. Es wird auf Basis der langfristigen Gewinnprognosen der Analysten errechnet.
6,9

Erwartetes KGV für 2022

Risiko-Bewertung
Gesamteinschätzung des Risikos auf Basis des Bear Market und des Bad News Factors.

Mittel

Bear-Market-Faktor
Risiko Parameter, der anhand des Titelverhaltens in sich abwärts bewegenden Märkten das Marktrisiko einer Aktie angibt.

Mittlere Anfälligkeit bei Indexrückgängen

Korrelation
Die Korrelation gibt an, inwieweit die Bewegungen der Aktie mit denen Ihres Indexes übereinstimmen.
66,5%

Starke Korrelation mit dem DJ Stoxx 600

Marktkapitalisierung (Mrd. USD) 65,98 Grosser Marktwert Mit einer Marktkapitalisierung von >$8 Mrd., ist BAYER ein hoch kapitalisierter Titel.
Gewinnprognose Negative Analystenhaltung seit 15.05.2020 Die Gewinnerwartung der Analysten pro Aktie liegen heute niedriger als vor sieben Wochen. Dieser negative Trend hat am 15.05.2020 bei einem Kurs von 56,95 eingesetzt.
Preis Leicht unterbewertet Auf Basis des Wachstumspotentials und anderer Messwerte erscheint die Aktie leicht unterbewertet.
Relative Performance -13,7% Unter Druck (vs. DJ Stoxx 600) Die relative "Underperformance" der letzten vier Wochen im Vergleich zum DJ Stoxx 600 beträgt -13,7%.
Mittelfristiger Trend Negative Tendenz seit dem 10.07.2020 Der technische 40-Tage Trend ist seit dem 10.07.2020 negativ. Der bestätigte technische Trendwendepunkt von +1,75% entspricht 63,46.
Wachstum KGV 2,0 Hoher Abschlag zur Wachstumserwartung basiert auf einer Ausnahmesituation Liegt das "Verhältnis zwischen Wachstum plus geschätzte Dividende und KGV" über 1,6, so befindet sich das Unternehmen in der Regel in einer Ausnahmesituation. In diesem Fall ist das erwartete KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) ein besserer Indikator für die nachhaltige Gewinnentwicklung als das langfrist. Wachstum.
KGV 6,9 Erwartetes KGV für 2022 Das erwartete KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) gilt für das Jahr 2022.
Langfristiges Wachstum 8,6% Wachstum heute bis 2022 p.a. Die durchschnittlichen jährlichen Wachstumsraten gelten für die Gewinne von heute bis 2022.
Anzahl der Analysten 23 Starkes Analysteninteresse In den zurückliegenden sieben Wochen haben durchschnittlich 23 Analysten eine Schätzung des Gewinns pro Aktie für diesen Titel abgegeben.
Dividenden Rendite 5,1% Dividende durch Gewinn gut gedeckt Für die während den nächsten 12 Monaten erwartete Dividende müssen voraussichtlich 35,34% des Gewinns verwendet werden.
Risiko-Bewertung Mittel Die Aktie ist seit dem 06.03.2020 als Titel mit mittlerer Sensitivität eingestuft.
Bear-Market-Faktor Mittlere Anfälligkeit bei Indexrückgängen Die Aktie tendiert dazu, Indexrückgänge in etwa gleichem Umfang mitzuvollziehen.
Bad News Geringe Kursrückgänge bei spezifischen Problemen Der Titel verzeichnet bei unternehmensspezifischen Problemen i.d.R. geringe Kursabschläge in Höhe von durchschnittlich 2,3%.
Beta 1,02 Mittlere Anfälligkeit vs. DJ Stoxx 600 Die Aktie tendiert dazu, pro 1% Indexbewegung mit einem Ausschlag von 1,02% zu reagieren.
Korrelation 365 Tage 66,5% Starke Korrelation mit dem DJ Stoxx 600 66,5% der Kursschwankungen werden durch Indexbewegungen verursacht.
Value at Risk 10,13 EUR Das geschätzte mittelfristige Value at Risk beträgt 10,13 EUR oder 0,18% Das geschätzte Value at Risk beträgt 10,13 EUR. Das Risiko liegt deshalb bei 0,18%. Dieser Wert basiert auf der mittelfristigen historischen Volatilität (1 Monat) mit einem Konfidenzintervall von 95%.
Volatilität der über 1 Monat 22,5%
Volatilität der über 12 Monate 36,9%

Tools

Kaufszenario (aktuelle/Einstandskurse)
Im Kaufszenario tragen Sie einen „Start“-Kurs und einen „Ziel“-Kurs mit dem gewünschten Wert ein. Danach Stückzahl eintragen und "Berechnen" drücken. Mit dem Aktualisieren-Button (Kreislauf) werden die aktuellen Werte für den Basiswert und das Produkt abgerufen.
Verkaufszenario (Zielkurse)
Im Verkaufsszenario tragen Sie einen „Ziel“-Kurs mit dem gewünschten Wert ein; der „Start“-Kurs wird aus dem aktuellen Kurs gebildet, oder Sie geben einen gewünschten Startwert ein; Stückzahl auswählen und dann Button Berechnen drücken.
Transaktionsvolumen
Tragen Sie hier eine Produktstückzahl ein, um die Performance der geplanten Investition zu schätzen. Ohne Eintragung einer Stückzahl erfolgt keine Berechnung. Die Berechnung erfolgt nach Klick auf den Berechnen-Button.
Berechnung ohne jegliche Kosten. Bitte beachten Sie individuelle Gebühren, Provisionen und andere Entgelte bei Kauf und Verkauf.

News

04.08.2020 | 20:26:01 (dpa-AFX)
ROUNDUP 3: Bayer senkt Ausblick wegen Corona - Milliardenverlust wegen Glyphosat

(neu: (neu: Klagen zu Essure)

LEVERKUSEN (dpa-AFX) - Die Corona-Pandemie hinterlässt bei Bayer <DE000BAY0017> Spuren: Auch wegen der Belastungen in der Pharmasparte durch verschobene Behandlungen blickt der Agrarchemie- und Pharmakonzern vorsichtiger auf das Gesamtjahr. Analysten hatten zwar durchaus eine Anpassung der Ziele auf dem Schirm. Im Mittel waren sie für 2020 aber etwas optimistischer als es Bayer nun ist. Zudem brockten die angestrebte Einigung im US-Glyphosatstreit sowie andere Rechtsfälle dem Dax <DE0008469008>-Konzern im zweiten Quartal einen Milliardenverlust ein. Für die Aktien ging es bis zum Nachmittag um gut drei Prozent nach unten.

Die Verschiebung vieler nicht dringend notwendiger Behandlungen und die Angst vieler Menschen vor Arztbesuchen während der Corona-Pandemie hinterließen im zweiten Quartal im Pharmageschäft insbesondere beim Augenmedikament Eylea - neben dem Gerinnungshemmer Xarelto eigentlich einer der Wachstumstreiber der Sparte - Spuren. Aber auch der Absatz von Verhütungsmitteln für Frauen ging deutlich zurück.

Hinzu kam ein neues nationales Programm Chinas zum Großeinkauf bestimmter Medikamente, das unter anderem zu einem deutlichen Rückgang bei den Verkaufspreisen für das Diabetesmittel Glucobay führte. Höhere Verkaufsmengen durch die Teilnahme an dem Programm konnten das nicht aufwiegen.

Im Geschäft mit rezeptfreien Medikamenten hielten sich die Kunden auch ein wenig zurück. Das lag aber vor allem daran, dass sich der Handel im ersten Quartal wegen der Corona-Pandemie schon reichlich eingedeckt hatte und nun erst einmal die Lagerbestände abbauen muss. Insgesamt blieben die Medizingeschäfte von Bayer denn auch hinter den Erwartungen zurück.

Besser als von Analysten gedacht lief es hingegen in der Agrarsparte. Das lag an guten Geschäften etwa mit Mais-Saat in Brasilien, an einer Erholung der Sojasamen-Nachfrage in Nordamerika sowie einer robusten Nachfrage nach Pflanzenschutzmitteln. Zudem kommt Bayer bei der Integration des 2018 übernommenen US-Saatgutkonzerns Monsanto schnell voran, was Kosten spart.

Insgesamt fiel der Konzernumsatz im zweiten Quartal um 6,2 Prozent auf rund 10 Milliarden Euro, wie Bayer am Dienstag in Leverkusen mitteilte. Aus eigener Kraft - also Wechselkurseffekte sowie Zu- und Verkäufe herausgerechnet - war es ein Minus von 2,5 Prozent. Das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) sowie vor Sondereffekten stieg auch dank Kostensenkungen im Zusammenhang mit der Monsanto-Integration um 5,6 Prozent auf 2,88 Milliarden Euro. Während der Umsatz hinter den durchschnittlichen Analystenschätzungen zurückblieb, lag das operative Ergebnis leicht darüber.

Angesichts der teils holprigen Entwicklung im Tagesgeschäft peilt das Management nun 2020 vor Wechselkurseffekten sowie dem Zu- und Verkauf von Unternehmensteilen ein Umsatzwachstum von 0 bis 1 Prozent auf 43 bis 44 Milliarden Euro an. Bisher waren 44 bis 45 Milliarden Euro geplant gewesen. Vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) sowie vor Sondereinflüssen sollen davon weiter etwa 28 Prozent hängen bleiben, womit sich ein operatives Ergebnis von etwa 12,1 Milliarden Euro ergäbe. Bislang waren hier 12,3 bis 12,6 Milliarden Euro in Aussicht gestellt worden.

Unter dem Strich dürfte 2020 aber ein dickes Minus stehen, nachdem Sonderaufwendungen von 12,5 Milliarden Euro hauptsächlich für Rechtsstreitigkeiten Bayer im zweiten Quartal einen hohen Verlust von 9,5 Milliarden Euro eingebrockt haben. Vor einem Jahr war es noch ein Plus von rund 400 Millionen Euro gewesen.

Ende Juni hatte Bayer Einigungen in US-Rechtsstreitigkeiten um die Unkrautvernichter Glyphosat, Dicamba sowie PCB angekündigt. Der weitaus teuerste Streit ist dabei derjenige um angebliche Krebsrisiken glyphosathaltiger Unkrautvernichter. Hier wackelt allerdings der angestrebte Vergleich mit der Mehrzahl der Kläger.

So störte sich der zuständige Bundesrichter Vince Chhabria an dem Teil der Vereinbarung, der mögliche künftige Fälle abdeckt. Dabei geht es um die Bildung eines unabhängigen Wissenschaftsgremiums, das entscheiden soll, ob der Glyphosat-Unkrautvernichter Roundup Lymphdrüsenkrebs verursacht, und falls ja, ab welcher Dosis er gefährlich werden kann.

Angesichts der Skepsis des Richters zog Bayer den Antrag auf Zustimmung zum Umgang mit den möglichen künftigen Fällen zurück, für deren Beilegung 1,25 Milliarden US-Dollar geplant waren. Damit ändert sich eigentlich zwar nichts an der Einigung mit dem Großteil der insgesamt etwa 125 000 eingereichten und nicht eingereichten Klagen, für die bis zu 9,6 Milliarden Dollar (8,1 Mrd Euro) vorgesehen sind.

Allerdings hatte Bayer-Chef Werner Baumann immer wieder betont, dass mit einer groß angelegten Einigung auch künftige Rechtsstreitigkeiten beigelegt werden müssten. Das tat er auch am Dienstag in einer Telefonkonferenz mit Analysten. Der Ansatz bleibe, eine umfassende Lösung zu finden, sagte der Manager. Ein neuer Vorschlag werde mit den Repräsentanten künftiger Fälle besprochen.

Der reduzierte Jahresausblick sowie die andauernden Glyphosat-Rechtsrisiken dürften vorerst weiter auf dem Aktienkurs lasten, schrieb Analyst Markus Mayer von der Baader Bank in einer Studie.

So war die Ankündigung des Glyphosat-Vergleichs Ende Juni angesichts der vielen verbleibenden Fragezeichen nicht zum erhofften Befreiungsschlag für die Anteilscheine des Konzerns geworden. Inklusive des Kursverlustes von mehr als drei Prozent auf 56,65 Euro infolge der Senkung des Jahresausblick am Dienstag summieren sich die Verluste seit dem Juni-Hoch von 73 Euro nun schon auf fast ein Viertel.

Bei der Bilanzvorlage bereitete der Konzern die Anteilseigner zudem noch auf zusätzliche hohe Kosten im Zusammenhang mit einer weiteren rechtlichen Baustelle vor. So seien zuletzt Gespräche über mögliche Vergleiche wegen angeblicher Gesundheitsschäden durch die Verhütungsspirale Essure mit Klägern intensiviert worden.

Vor allem wegen Rückstellungen zur Beilegung dieser Rechtskonflikte habe Bayer im zweiten Quartal 1,25 Milliarden Euro an Sonderkosten in der Pharma-Sparte verbucht. Der Konzern hatte das umstrittene Geschäft mit der Metallspirale 2013 mit dem Kauf des US-Herstellers Conceptus übernommen, Ende 2018 wurde es in den USA eingestellt./mis/men/he/hbr/he

04.08.2020 | 15:49:31 (dpa-AFX)
ROUNDUP 2: Bayer senkt Ausblick wegen Corona - Milliardenverlust wegen Glyphosat
04.08.2020 | 11:57:28 (dpa-AFX)
AKTIE IM FOKUS 2: Schwächerer Jahresausblick zieht Bayer nach unten
04.08.2020 | 10:29:31 (dpa-AFX)
ANALYSE-FLASH: JPMorgan belässt Bayer auf 'Neutral' - Ziel 77 Euro
04.08.2020 | 10:06:42 (dpa-AFX)
ANALYSE-FLASH: Goldman belässt Bayer auf 'Buy' - Ziel 74 Euro
04.08.2020 | 10:04:35 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Bayer senkt Ausblick - Milliardenverlust wegen Glyphosat
04.08.2020 | 09:03:17 (dpa-AFX)
AKTIE IM FOKUS: Bayer schwächeln wegen negativerem Ausblick